Topthemen
von Dr. Karla Neschke | 26.01.2012 | 11296 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Veranstaltungen

Freier Zugang für alle?
Was Open Access für Wissenschaft und Verlage bedeutet

29.02.2012 | Bonn, Wissenschaftszentrum

Lambert Heller | 26.01.2012 | 13:03 Uhr
Liebe Frau Neschke, liebe KollegInnen,
viel Erfolg mit der Veranstaltung, doch zwei Anmerkungen zum Einladungstext:
1. Bei "Open Choice" bezahle der Autor "für seine Publikation, wenn er sein Copyright behalten möchte."? Ich würde sagen "dafür, dem Verlag nicht das ausschließliche Nutzungsrecht für seine Publikation abtreten zu müssen und sie statt dessen frei zugänglich zu machen." (Im deutschen Urheberrecht gibt es kein Copyright.)
2. Die Massendigitalisierung von Google (und vielen anderen) ist etwas anderes als Open Access. Gerade in Deutschland hat der Heidelberger Appell gezeigt, wie die Vermengung dieser beiden unterschiedlichen Themen als Polemik gegen Open Access eingesetzt werden kann.
Viele Grüße,
Lambert Heller
von M.Sc. Andre Karliczek | 29.03.2011 | 27751 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Veranstaltungen

Erkenntniswert Farbe

07.07.2011 – 08.07.2011 | Berlin [Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Einstein-Saal]

M.Sc. Andre Karliczek | 20.06.2011 | 11:14 Uhr
Für alle Interessierten, das Programm zur Tagung ist jetzt online:
http://www.bbaw.de/veranstaltungen/2011/juli/farbe

Beste Grüße!

ak
von Dominic Larue | 22.02.2011 | 38259 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Veranstaltungen

Feiern – Singen – Schunkeln. Karnevalsaufführungen vom Mittelalter bis heute

11.11.2011 – 13.11.2011 | Hochschule für Musik und Tanz, Köln

Ferdinand Bonse | 01.03.2011 | 13:03 Uhr
Dem Kommentar von Herrn Schneider kann ich nur beipflichten. Und wenn ich die Ankündigung der Tagung richtig verstanden habe, geht es ja vor allem um den musikalischen Beitrag zum Karneval. Um dieses Volksfest herum ist ein gewaltiges Repertoire an Liedern entstanden, das in den Karnevalshochburgen näher und verbindender ist als beispielsweise Nationalhymnen es jemals sein können. Außerdem sollte man sich die emanzipatorische Wirkungsgeschichte gerade des rheinischen Karnevals vergegenwärtigen - da hat sich im 19. Jahrhundert das aufsteigende Bürgertum stark genug gefühlt, die Autoriäten nach Strich und Faden zu veräppeln. Das ist bis heute so geblieben. Viele Grüße, F. Bonse
von Dominic Larue | 22.02.2011 | 38259 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Veranstaltungen

Feiern – Singen – Schunkeln. Karnevalsaufführungen vom Mittelalter bis heute

11.11.2011 – 13.11.2011 | Hochschule für Musik und Tanz, Köln

M.A. Jens Christian Schneider | 01.03.2011 | 12:10 Uhr
Zur Erhaltung regional/lokal bedeutsamer Traditionen muss man sie nicht nur miterleben, sondern sie auch erforschen und verstehen. Zumindest kann es nicht schaden, den Background solcher Veranstaltungen wie dem rheinischen (Straßen)Karneval auch auf anderem Niveau zu beleuchten als jenem, das leider häufig in Form von Schnapsleichen durch die Lokalnachrichten geistert. Karneval ist kein Fest der geistig Armen - gerade dieses Image zu beseitigen ist ein wertvoller Nebenaspekt von wissenschaftlichen Veranstaltungen, die sich nicht zu schade sind, etwas scheinbar Banales zu untersuchen. Ergebnis kann nur die Relativierung angeblicher Banalität sein - Karneval ist viel mehr als Büttenrede und Alkohol: Karneval ist identitätsstiftend für das Rheinland, ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur. Vielleicht sollten sich das alle jene Atheisten, Karnevalsfeinde und selbsterklärte Anti-Spießer mal vergegenwärtigen: Die Welt in der sie leben und die sie zu großen Teilen schätzen, ist erwachsen aus Dingen wie dem Karneval. Die Wurzeln der Gesellschaft und ihrer Kultur zu verleugen ist nicht viel besser als sich selbst zu verleugnen. Daher ein Hoch auf den Karneval und auf Veranstaltungen wie diese Tagung!