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von Uwe Protsch | 23.03.2011 | 26564 Aufrufe | 3 3 Kommentare | Dies & Das

Frauen als Häftlinge in Arbeitserziehungslagern (Bitte um Auskunft)

Uwe Protsch | 28.01.2013 | 21:39 Uhr
Nachtrag: Mittlerweile ist es gesichert, dass im "Arbeitserziehungslager" Frankfurt-Heddernheim Frauen inhaftiert waren. Es gibt mehrere Dutzend Karteikarten und andere Dokumente, die das belegen.

Die Frage ist nur noch, nach welchen Kriterien Frauen dort inhaftiert wurden. Am 25.06.1944 hatte die Gestapo eine Razzia durchgeführt, bei der zahlreiche Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aufgegriffen und für drei bis vier Tage in das "AEL" verbracht wurden. Aber es sind auch längere Haftzeiten von Frauen im "AEL" belegt.
von Georgios Chatzoudis | 24.12.2012 | 817 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Dies & Das

Fröhliche Weihnachten!

Sitten und Gebräuche weltweit

Marcus Cyron | 24.12.2012 | 15:09 Uhr
Übrigens feiern auch Menschen ohne jeden Glauben Weihnachten ;).
von Georgios Chatzoudis | 30.01.2012 | 4028 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Dies & Das

L.I.S.A.mobil - L.I.S.A. für unterwegs

Georgios Chatzoudis | 01.02.2012 | 22:33 Uhr
Sehr geehrter Herr Pfeiffer, vielen Dank für den Hinweis. Wir nehmen Ihren Vorschkag als Anregung mit. Viele Grüße, Ihre L.I.S.A.Redaktion
von Georgios Chatzoudis | 30.01.2012 | 4028 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Dies & Das

L.I.S.A.mobil - L.I.S.A. für unterwegs

M.A. Peter Pfeiffer | 30.01.2012 | 22:19 Uhr
Gut gelungen :-). Noch besser wäre jeoich eine eigene App für z.B. iPhone etc., um Webbrowser nicht laden zu müssen.
von Georgios Chatzoudis | 24.12.2011 | 11179 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Dies & Das

Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas!

Hans Günter Thorwarth | 25.12.2011 | 15:10 Uhr
Friedliche Weihnachten

„Weihnachten 1914. An der Front harren Millionen Soldaten in den verschlammten Schützengräben aus. Im Niemandsland zwischen den feindlichen Linien liegen die Leichen der Gefallenen, teils mit Schnee bedeckt. Doch mit einem Mal gehen auf beiden Seiten hinter den Wällen Pappschilder hoch: ,Frohe Weihnachten’ steht da, und ,Merry X-Mas’. Was folgt, könnte ein Weihnachtsmärchen sein, aber es hat sich vor 90 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, wirklich so zugetragen. Nach fünf Monaten Krieg mit Hunderttausenden von Toten auf beiden Seiten bricht an der Westfront von der Nordsee bis zur Schweiz der Friede aus. ,Um neun Uhr abends werden die Bäume angesteckt, und aus mehr als zweihundert Kehlen klingen die alten deutschen Weihnachtslieder’, hält ein Soldat fest. ,Dann setzen wir die brennenden Bäume ganz langsam und sehr vorsichtig auf die Grabenböschung.’
Ein Brite schreibt seiner Frau: ,Stell dir vor: Während du zu Hause deinen Truthahn gegessen hast, plaudere ich da draußen mit den Männern, die ich ein paar Stunden vorher noch zu töten versucht hatte.’ Ein anderer berichtet: ,Auf beiden Seiten herrschte eine Stimmung, dass endlich Schluss sein möge. Wir litten doch alle gleichermaßen unter Läusen, Schlamm, Kälte, Ratten und Todesangst.’ Es dauert nicht lange, und die Feinde machen sich Geschenke, singen Weihnachtslieder, spielen Fußball, veranstalten Radrennen und trinken belgisches Bier . . . Ein britischer Soldat steht plötzlich seinem deutschen Frisör aus London gegenüber, der das Gastland bei Kriegsausbruch verlassen musste. Er bekommt sofort einen neuen Schnitt. Leslie Walkinton schwärmt in einem Feldpostbrief: ,Niemals sah ich ein schöneres Bild des Friedens: Einer unserer Offiziere fotografierte uns, wie wir mit deutschen Soldaten zusammenstanden. Es war wie im Stadion bei einem Fußballspiel.’ Ein britischer Offizier scherzt, für den Neujahrstag sei schon ein neuer Waffenstillstand verabredet worden: ,Denn die Deutschen wollen sehen, wie die Fotos geworden sind.’ Als das Fest vorbei ist, feuern sich die Soldaten zunächst noch über die Köpfe, dann geht das große Schlachten weiter: Im Jahr darauf ist Weihnachten ein Tag wie jeder andere. Befehl von oben: Jeder, der mit dem Feind ,Stille Nacht’ singt, ist sofort zu erschießen.“
Aus: dpa-Artikel 2004 in Weihnachtsbrief 2011 „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“
von Uwe Protsch | 23.03.2011 | 26564 Aufrufe | 3 3 Kommentare | Dies & Das

Frauen als Häftlinge in Arbeitserziehungslagern (Bitte um Auskunft)

Lenore Hinkel | 06.09.2011 | 16:58 Uhr
Bestimmt auch schon bekannt; für verhaftete Frauen aus Frankfurt gab ein eigenes AEL in Hirzenhain. Dazu gibt es eine interessante Publikation (s.u.). Darin wird beispielsweise berichtet, dass ausnahmsweise auch Männer im AEL Hirzenhain inhaftiert wurden. Wahrscheinlich gilt ähnliches für Heddernheim.

Michael Keller: "Das mit den Russenweibern ist erledigt". Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Gestapo-KZ, Massenmord einer SS-Kampfgruppe und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit am Tatort in Hirzenhain wie auf dem Kriegsgräberfriedhof im Kloster Arnsburg 1943-1996, 2. stark erweiterte Auflage, Friedberg 2000.
von Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 14331 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Dies & Das

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Lenore Hinkel | 06.09.2011 | 16:37 Uhr
Lieber Herr Vetter,

ja das ergibt für mich einen Sinn. Insbesondere da ja auch Teile von Polen der Sowjetunion zugesprochen wurden Herzlichen Dank für ihre Hilfe.

Herzliche Grüße
Lenore Hinkel
von Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 14331 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Dies & Das

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Dr. Matthias Vetter | 01.09.2011 | 11:11 Uhr
Höchstwahrscheinlich soll es Казимирь heiße, und es ist Polen gemeint, denn es wird eine Gleichsetzung mit den Russen vorgenommen. Kazimir' ergibt dann ein Reimwort zu Sibir'. Der russische Namen Kazimir wird ohne weiches Zeichen am Ende geschrieben, dass es hier vorkommt, lässt sich auch als Verweis auf die im polnischen weiche Aussprache am Ende (Kazimierz, auch als poln. Königsname bekannt) deuten. Das wäre meine Vermutung - aber so eindeutig ist das leider nicht (wie das andere Beispiel mit Lazari). Matthias Vetter, Frankfurt
von Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 14331 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Dies & Das

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

M.A. Lenore Hinkel | 27.07.2011 | 12:19 Uhr
Liebe Frau Steller,

vielen herzlichen Dank für Ihren Eintrag. Das war genau der Hinweis, den ich gebraucht habe. Es gibt in den Gedichten dieses Kriegsgefangenen noch eine weitere Stelle, über deren Bedeutung ich rätsel.

Одни лиш только Руские
Как бедный Казиирь
Все знают, что дороги нам
Открты лиш в Сибирь

Thematisch geht es um seine Angst nach Ende des Krieges in die Sowjetunion zurückzukehren, da ihm der Vorwurf der Kollaboration mit dem Feind droht. Den Namen Kaziir oder vielleicht soll es auch Kazimir heißen, weiß ich allerdings in diesem Zusammenhang nicht zu interpretieren. Vielleicht haben Sie auch hier einen Tipp für mich?

Mit den besten Grüßen aus Frankfurt
Lenore Hinkel

von Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 14869 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Dies & Das

Nervenklinik Niederrad (Frankfurt am Main) - Lager für Displaced Persons? - Wer weiß etwas dazu?

F. Bonse | 26.07.2011 | 09:43 Uhr
Hallo Frau Hinkel,
das passt nicht direkt zu Ihrer Suche, aber vielleicht ist folgender Link für Sie ja auch interessant:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Teilnehmen-und-Vernetzen/Tipp/9688
VG, F. Bonse