Topthemen
von Dr. Karla Neschke | 26.01.2012 | 10364 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Veranstaltungen

Freier Zugang für alle?
Was Open Access für Wissenschaft und Verlage bedeutet

29.02.2012 | Bonn, Wissenschaftszentrum

Lambert Heller | 26.01.2012 | 13:03 Uhr
Liebe Frau Neschke, liebe KollegInnen,
viel Erfolg mit der Veranstaltung, doch zwei Anmerkungen zum Einladungstext:
1. Bei "Open Choice" bezahle der Autor "für seine Publikation, wenn er sein Copyright behalten möchte."? Ich würde sagen "dafür, dem Verlag nicht das ausschließliche Nutzungsrecht für seine Publikation abtreten zu müssen und sie statt dessen frei zugänglich zu machen." (Im deutschen Urheberrecht gibt es kein Copyright.)
2. Die Massendigitalisierung von Google (und vielen anderen) ist etwas anderes als Open Access. Gerade in Deutschland hat der Heidelberger Appell gezeigt, wie die Vermengung dieser beiden unterschiedlichen Themen als Polemik gegen Open Access eingesetzt werden kann.
Viele Grüße,
Lambert Heller
von Georgios Chatzoudis | 23.02.2010 | 18407 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Drucken | Projekte

Der "Hamburger Feuersturm" (Deutschland)

Georgios Chatzoudis | 25.01.2012 | 23:29 Uhr
Sehr geehrte Frau Nielsen,

haben Sie vielen Dank für Ihre interessante Anfrage. Wir werden sie an die Leiter des Forschungsprojekts weiterleiten, verbunden mit der Bitte, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

Mit den besten Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
von Georgios Chatzoudis | 23.02.2010 | 18407 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Drucken | Projekte

Der "Hamburger Feuersturm" (Deutschland)

Journalistin Jette Nielsen | 25.01.2012 | 22:05 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ist Ihr Projekt beendet,oder läuft es noch?
Kann man schriftliche Dokumentation Ihrer Konklusionen bekommen / aufs Internet finden?

Ich bin eine dänische Journalistin. Meine Schwiegermutter hat den Feuersturm in Hamburg überlebt, aber ihr Leben ist nie wieder gut geworden. Ihr Verhältnis zu ihren Kindern - also auch zu meinem Mann - war immer schlecht. Ich würde sagen, dass ich - obwohl ich eine 45 jährige Dänin bin - durch meine Ehe mit einem Kind von einem Feuersturm-überlebendem - jeden Tag mit den Einwirkungen des Feuersturmes lebe.

Ich arbeite an einem Buch über das Leben meiner Scwiegermutter - deshalb das Interesse.
MfG und besten Dank,
Jette Nielsen
von Georgios Chatzoudis | 11.01.2012 | 8605 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Interviews

Kodak und Agfa - Niedergang der Fotopioniere

Interview mit Dr. Silke Fengler und Berti Kolbow

Marcus Cyron | 19.01.2012 | 17:52 Uhr
von Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 5729 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Beiträge

Ekel-Tabu und Omnipräsenz des "Ekel" in der ästhetischen Theorie (1740-1790)

J.H. | 18.01.2012 | 09:43 Uhr
„Ekel-Tabu und Omnipräsenz des ‚Ekel‘ in der ästhetischen Theorie (1740-1790)“.
in: POETICA. 29 (1997), S. 405-431.
Nach: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we03/mitarbeiter/professoren/menninghaus/index.html, 18.1.2011
von Georgios Chatzoudis | 20.04.2010 | 48812 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Beiträge

Rückkehr in die Bürgerlichkeit?
NS-Eliten in der Bundesrepublik

J.H. | 18.01.2012 | 09:33 Uhr
Woher stammt die Bildquelle?
von M.A. Matthias Goll | 29.03.2011 | 33957 Aufrufe | 17 17 Kommentare | Drucken | Junge Wissenschaft

Vorstellung meines Dissertationsvorhabens:
Interdisziplinäre Forschungen zur spätmittelalterlichen Plattnerkunst in Mitteleuropa zwischen 1350 und 1500

Hans Kawitzsch | 17.01.2012 | 21:25 Uhr
Schöner Beitrag.
Weiter so!
von Georgios Chatzoudis | 06.12.2011 | 7436 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Interviews

"ItaIien hat sich zuletzt weit unter Wert verkauft"

Interview mit Dr. Christiane Liermann

M.A. Barbara de Mars | 04.01.2012 | 11:29 Uhr
Kompliment, ein fundiert durchdachtes Interview! Ich wünschte nur, es wäre so einfach...a) die durch die Monti-Regierung initiierten finanziellen Belastungen für die Familien sind groß und ich bezweifle sehr, dass die Regierung den Sommer übersteht; b) die Italiener sind sehr duldsam, aber wenn das Fass am überlaufen ist, kann die Situation sehr schnell umschlagen; c) ich sehe in den letzten 20-30 Jahren keine Entwicklung in den deutsch-italienischen Beziehungen, sondern eine Vertiefung der Stereotype auf beiden Seiten, hier wäre m.E. dringender Handlungsbedarf vonnöten; d) die Nord-Süd Frage in Italien ist das A und O und trotz aller Dementis: der Staat regiert keineswegs in Süditalien; e) ich stimme vollkommen mit Frau Dr. Liermann überein, dass Bildung und Ausbildung der Schlüssel zur Lösung des Dilemmas wären, nur haben die, die die Macht im Staate wie im Lande haben kein Interesse daran...
von Georgios Chatzoudis | 24.12.2011 | 11165 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Dies & Das

Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas!

Hans Günter Thorwarth | 25.12.2011 | 15:10 Uhr
Friedliche Weihnachten

„Weihnachten 1914. An der Front harren Millionen Soldaten in den verschlammten Schützengräben aus. Im Niemandsland zwischen den feindlichen Linien liegen die Leichen der Gefallenen, teils mit Schnee bedeckt. Doch mit einem Mal gehen auf beiden Seiten hinter den Wällen Pappschilder hoch: ,Frohe Weihnachten’ steht da, und ,Merry X-Mas’. Was folgt, könnte ein Weihnachtsmärchen sein, aber es hat sich vor 90 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, wirklich so zugetragen. Nach fünf Monaten Krieg mit Hunderttausenden von Toten auf beiden Seiten bricht an der Westfront von der Nordsee bis zur Schweiz der Friede aus. ,Um neun Uhr abends werden die Bäume angesteckt, und aus mehr als zweihundert Kehlen klingen die alten deutschen Weihnachtslieder’, hält ein Soldat fest. ,Dann setzen wir die brennenden Bäume ganz langsam und sehr vorsichtig auf die Grabenböschung.’
Ein Brite schreibt seiner Frau: ,Stell dir vor: Während du zu Hause deinen Truthahn gegessen hast, plaudere ich da draußen mit den Männern, die ich ein paar Stunden vorher noch zu töten versucht hatte.’ Ein anderer berichtet: ,Auf beiden Seiten herrschte eine Stimmung, dass endlich Schluss sein möge. Wir litten doch alle gleichermaßen unter Läusen, Schlamm, Kälte, Ratten und Todesangst.’ Es dauert nicht lange, und die Feinde machen sich Geschenke, singen Weihnachtslieder, spielen Fußball, veranstalten Radrennen und trinken belgisches Bier . . . Ein britischer Soldat steht plötzlich seinem deutschen Frisör aus London gegenüber, der das Gastland bei Kriegsausbruch verlassen musste. Er bekommt sofort einen neuen Schnitt. Leslie Walkinton schwärmt in einem Feldpostbrief: ,Niemals sah ich ein schöneres Bild des Friedens: Einer unserer Offiziere fotografierte uns, wie wir mit deutschen Soldaten zusammenstanden. Es war wie im Stadion bei einem Fußballspiel.’ Ein britischer Offizier scherzt, für den Neujahrstag sei schon ein neuer Waffenstillstand verabredet worden: ,Denn die Deutschen wollen sehen, wie die Fotos geworden sind.’ Als das Fest vorbei ist, feuern sich die Soldaten zunächst noch über die Köpfe, dann geht das große Schlachten weiter: Im Jahr darauf ist Weihnachten ein Tag wie jeder andere. Befehl von oben: Jeder, der mit dem Feind ,Stille Nacht’ singt, ist sofort zu erschießen.“
Aus: dpa-Artikel 2004 in Weihnachtsbrief 2011 „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“
von Georgios Chatzoudis | 16.12.2011 | 9863 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Interviews

"Ein Geistes Slam ist kein Historikertag"

Interview mit Dr. Henning Börm und Mario Müller

Marcus Cyron | 16.12.2011 | 17:44 Uhr
Es wundert mich wirklich nicht, dass Henning Börm bei dieser Veranstaltung eine gute Figur machte, ich habe ihn als eloquenten, bescheidenen Mann zwischen Ernst und Offenheit kennen lernen dürfen. Ich denke nicht, dass er trotz, sondern wegen dieser Offenheit seinen Weg machen wird. Denn wie Uwe Walter vor kurzem an dieser Stelle konstatierte: die Geisteswissenschaften sind in einem Paradigmenwechsel begriffen. Der Gelehrte, der sich in seine Forschungskammer einschließt wird wohl bald ausgedient haben. Was nicht bedeutet, dass man in Zukunft die Wissenschaft nicht mehr ernst nimmt. Nein, sie wird aber andere Wege gehen. Und immer mehr auch den Kontakt zur Öffentlichkeit - also denen, die in den Allermeisten Fällen das Geld geben - suchen und herstellen müssen.