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Susanne Hauer | 02.12.2013 | 1184 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Vorträge

Das osmanische Sarajevo: Multikulturalität zwischen Toleranz und Unduldsamkeit

Vortrag von Prof. Dr. Holm Sundhaussen

Quentin Quencher | 28.12.2013 | 20:00 Uhr
Erst einmal vielen Dank für diese ganze Vortragsreihe. Sehr interessant. Auch die Ausführungen hier, die u.a. deutlich machen, dass es kaum eine sogenannte Regenbogengesellschaft geben kann, es sei denn durch äußeren Druck wird diese aufrecht erhalten. Ich habe das hier kommentiert:
http://glitzerwasser.blogspot.com/2013/12/der-traum-vom-regenbogen.html
Georgios Chatzoudis | 26.08.2013 | 4688 Aufrufe | 6 6 Kommentare | Interviews

Das muslimische Kopftuch - wie und warum?

Interview mit Dr. Reyhan Şahin

Hans Günter Thorwarth | 26.12.2013 | 11:45 Uhr
Bitte etwas mehr Substanz in den Kommentaren!
Georgios Chatzoudis | 26.08.2013 | 4688 Aufrufe | 6 6 Kommentare | Interviews

Das muslimische Kopftuch - wie und warum?

Interview mit Dr. Reyhan Şahin

Katharina Bergmann | 26.12.2013 | 07:32 Uhr
unglaublich interessant und inspirierend!
19.12.2013 | 2716 Aufrufe | 25 Beiträge

1914-2014 - Hundert Jahre Erster Weltkrieg

Hans Günter Thorwarth | 24.12.2013 | 14:06 Uhr
Friedliche Weihnachten!

Es scheint wirklich so zu sein, dass Clarks „Schlafwandler“ ein Feuer entzündet hat, hauptsächlich bei der Diskussion um die Frage, wer die „Schuld“ am Ersten Weltkrieg trug. Wer sich aber in den letzten Jahren über die geschichtlichen Zusammenhänge anhand der bereits zahlreich vorhandenen Geschichts-Literatur informiert hatte und gleichzeitig seinen eigenen Verstand einsetzte, ahnte schon, dass es nicht Deutschland allein sein konnte, das die Hauptschuld am Krieg zu verantworten hatte.

Ich freue mich und ich danke der LISA-Redaktion dafür, dass sie sich dem Thema so ausführlich und differenziert angenommen hat. Hochrangige Beiträge und Interviews auf höchstem Niveau informieren sowohl den Wissenschaftler als auch den interessierten Laien. Ich finde das Dossier „1914-2014“ einen wichtigen und rechtzeitigen Beitrag zur Diskussion und Bildung zum Thema, dass nächstes Jahr seinen „100. Jahrestag feiert“.

Doch bei aller theoretisch-wissenschaftlicher Betrachtung möchte ich eine bescheidene, persönliche Anregung geben: Jeder der sich mit dem Ersten Weltkrieg befasst, sollte nicht versäumen, die ehemaligen Schlachtfelder und Friedhöfe im Westen Europas zu besuchen. Ob in Verdun oder an der Somme, ob in der Champagne oder am „Chemin des Dames“, inmitten der endlosen Gräberreihen der Gefallenen tritt die Frage der „Schuld“ in den Hintergrund. Wenn man die Enge der Festungsanlagen von Douaumont und Vaux betritt und sich mit den Schicksalen der Soldaten beschäftigt, scheint die „große Politik“ nicht mehr wichtig zu sein.

1914 wurde die Kathedrale von Reims durch tagelanges, deutsches Artilleriefeuer stark zerstört, ganze Dörfer an der Front in Frankreich sind während des Krieges völlig verschwunden. Allein beim Kampf um den „Hartmannsweilerkopf“ in den Vogesen fielen über 30.000 Soldaten zwischen 1914 bis 1918. Die Bevölkerung im Elsass hatte man nie gefragt, ob sie „deutsch“ oder „französisch“ sein wollten. Mehrmals musste sie ihre Nationalität wechseln. Ihre Heimat wurde zum Spielball und Zankapfel von Politik und Militär.

Letzte Woche besuchten wir die weihnachtlich und festlich geschmückten Städte, „grenzenlos“ beiderseits des Oberrheins. Unterwegs fielen uns öfters Schulklassen auf, die mit ihren Lehrern die jeweiligen Nachbarländer besuchten. Fröhliche, unbeschwerte französische und deutsche Kinder voller Lebensfreude, in Freiburg und in Straßburg. Wenn wir an die kriegerische, europäische Geschichte zurück denken, erscheint es wie ein Wunder!

Der LISA-Redaktion und allen Leserinnen und Lesern eine friedliches Weihnachtsfest und für 2014 viel Glück, Gesundheit und Erfolg!

Hans Günter Thorwarth
Georgios Chatzoudis | 03.08.2013 | 620 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Interviews

"Der Tourismus ist ein Leitfossil der Moderne"

Interview mit Prof. Dr. Hasso Spode

Arbeitskreis TourismusGeschichte (ATG) -Bayern | 24.12.2013 | 13:20 Uhr
Intresanter Beitrag von prof Dr. Spode.

Auch wir forschen nach Tourismusgeschichte und freuen uns über
Unterstützung.

Arbeitskreis TourismusGeschichte (ATG) Bayern

www.tourismusgeschichte.de
Uwe Protsch | 13.04.2013 | 1112 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Beiträge

Datensammlung zum „Arbeitserziehungslager“ Frankfurt/M.-Heddernheim

Resümee und Aufruf: Nach über zwei Jahren haben die Recherchen zu den Insassen des „Arbeitserziehungslagers“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim einen vorläufigen Endstand erreicht!

M.A. Birte Ruhardt | 05.12.2013 | 19:11 Uhr
Sehr geehrter Herr Protsch,
sehr gerne übersetze ich Ihre Antwort für Frau Chiozza ins Italienische.

Gentile Sig.a Chiozza,
Le giro il messaggio di Uwe Protsch che ho tradotto in italiano per Lei:

"Gentile Sig.a Chiozza,
potrebbe indicarci se Suo padre si trovava in un campo di lavoro (“Arbeitserziehungslager”) o se costretto a lavorare nello stabilimento VDM?
Una carcerazione lunga più di un anno e mezzo, dal 1943 al 1945 presso un campo di lavoro, sarebbe stata molto insolita, anche se non può essere totalmente esclusa l'eventualità. Normalmente il periodo massimo di carcerazione in un campo di lavoro non superava le 8 settimane e solo in rari casi qualche mese.
Il nome di Suo padre non figura nella mia documentazione. Per indicarLe più informazioni sul campo di lavoro, sullo stabilimento VDM o sul luogo in cui Suo padre è stato subito dopo la liberazione, è necessario che ci indichi in maniera specifica quel che vuol conoscere. Qualora conservasse ancora documenti circa la carcerazione di Suo padre in Germania, sarebbero molto utili al fine di individuare informazioni più specifiche.
La prego di porgere i miei più cordiali saluti a Suo padre e di esprimergli la mia massima solidarietà e rispetto per quel che ha dovuto subire ad opera dei nazisti."
Uwe Protsch | 13.04.2013 | 1112 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Beiträge

Datensammlung zum „Arbeitserziehungslager“ Frankfurt/M.-Heddernheim

Resümee und Aufruf: Nach über zwei Jahren haben die Recherchen zu den Insassen des „Arbeitserziehungslagers“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim einen vorläufigen Endstand erreicht!

Uwe Protsch | 30.11.2013 | 21:33 Uhr
Sehr geehrte Frau Ruhardt, vielen Dank für die Übersetzung. Ich selbst kann leider so gut wie kein Italienisch. Vielleicht sind Sie so freundlich, die folgende Antwort für Frau Chiozza zu übersetzen:

"Sehr geehrte Frau Chiozza, bitte fragen Sie Ihren Vater, ob er im "Arbeitserziehungslager" gewesen ist oder ob er als Zwangsarbeiter bei VDM eingesetzt war. Eine Inhaftierung von 1943 bis 1945, also über etwa anderthalb Jahre oder länger, wäre im "Arbeitserziehungslager" sehr ungewöhnlich, wenn auch nicht völlig auszuschließen. Üblicherweise betrug die Haftdauer im "AEL" maximal 8 Wochen, in Einzelfällen einige Monate.

Der Name Ihres Vaters kommt in den mir vorliegenden Dokumenten nicht vor. Um Ihnen weitere Informationen zum "Arbeitserziehungslager", dem Lagerkomplex im VDM-Bereich oder dem Ort, an dem Ihr Vater sich nach der Befreiung aufhielt, zukommen zu lassen, müsste ich wissen, was genau Sie wünschen. Von den Lagern ist heute nichts mehr zu sehen.

Wenn Sie oder Ihr Vater noch über Dokumente aus seiner Zeit in Deutschland verfügen, würde ich diese gerne einsehen; vielleicht kann ich dazu recherchieren.

Bitte grüßen Sie Ihren Vater herzlich von mir und richten Sie ihm mein Mitempfinden für das ihm von den Nazis zugefügte Leid aus."
Uwe Protsch | 13.04.2013 | 1112 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Beiträge

Datensammlung zum „Arbeitserziehungslager“ Frankfurt/M.-Heddernheim

Resümee und Aufruf: Nach über zwei Jahren haben die Recherchen zu den Insassen des „Arbeitserziehungslagers“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim einen vorläufigen Endstand erreicht!

M.A. Birte Ruhardt | 27.11.2013 | 10:11 Uhr
Gentile Sig.a Chiozza,
La ringraziamo per il Suo commento. Per raggiungere più persone ci permettiamo di tradurre il Suo messaggio in tedesco.

Hier die wörtliche Übersetzung des Kommentars von Frau Chiozza ins Deutsche durch die L.I.S.A.Redaktion:

"Mein Vater heißt Aldo Chiozza und ist nun 95 Jahre alt. Er arbeitete von 1943 bis 1945 als Kriegsgefangener im Arbeitserziehungslager in Heddernheim (italienische Militär-Internierte - IMI) im VDM-Werk. Als das Lager geschlossen wurde lag er an Tuberkulose erkrankt im Sterben und wurde von den Amerikanern behandelt.
Ich würde gerne Informationen, Bilder oder Fotos zu diesen grausamen Ereignissen im Arbeitslager und zu dem Ort, wo er nach der Gefangenschaft blieb, erhalten. Mein Vater spricht von einem Thermenbereich und von einem Sanatorium.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und ich warte auf Nachrichten.
Irene Chiozza (Genua, Italien)"
Uwe Protsch | 13.04.2013 | 1112 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Beiträge

Datensammlung zum „Arbeitserziehungslager“ Frankfurt/M.-Heddernheim

Resümee und Aufruf: Nach über zwei Jahren haben die Recherchen zu den Insassen des „Arbeitserziehungslagers“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim einen vorläufigen Endstand erreicht!

Irene Chiozza, LAUREA | 23.11.2013 | 23:54 Uhr
Mio padre si chiama Aldo Chiozza ora ha 95 anni; è stato prigioniero nel campo Heddernheim dal 43 al 45 (IMI internato militare italiano) lavorava nello stabilimento VDM .
Quando il campo fu chiuso era moribondo per tubercolosi e venne curato dagli americani. Desidero avere informazioni, immagini , foto relative a questa vicenda terribile nel campo ed al luogo dove soggiornò dopo la prigionia; mio padre parla di una località termale e di un sanatorio.........ringrazio per l'attenzione ed aspetto notizie.
Irene Chiozza Genova Italia
Dr. Lilian Landes | 18.02.2013 | 10316 Aufrufe | 4 4 Kommentare | Dokumentarfilme

Muss ich das lesen? Wissenschaftliche Texte mit Ablaufdatum

Videomitschnitt von Prof. Dr. Valentin Groebners Vortrag auf der Konferenz "Rezensieren - Kommentieren - Bloggen: Wie kommunizieren Geisteswissenschaftler in der digitalen Zukunft?" (#rkb13) mit anschließender Diskussion

Professor Dr. Urs E. Gattiker | 21.11.2013 | 11:25 Uhr
Danke für diesen Videos - nur ein paar Punkte:

1. Die Problematik ist sicherlich ein wenig anders für Geschichte als für die Naturwissenschaften wo schon sehr viel Online publiziert wird (wissenschaftliche Arbeiten) wie z.B. http://www.jahonline.org/article/S1054-139X(13)00481-3/abstract

Das ist wohl nicht unbedingt unfertig :-) Es gibt auch wissenschaftliche Zeitungen welche im Netz publiziert werden wie auch auf Papier.
Dabei werden dann diese Arbeiten im Blog diskutiert
====> http://www.psychologicalscience.org/index.php/news/were-only-human

2. Herr Graber hat bei vielem Recht. Aber ein Blog nutzt man ja nicht für wissenschaftliches publizieren. Dieses geschieht ja immer noch in einer wissenschaftlichen Zeitung oder in einem Monograph.

Aber auf einem Blog kann man Dinge erklären und einer weiteren Audience vorstellen. Dabei wird dem interessierten Leser auch vielleicht ein Working Paper als Download offerieren z.B. hier
====> http://danariely.com/

Da werden Publikationen aus Ariely's Forschung diskutiert aber auch laufende Projekte... von ihm, Studenten usw. Ein Discourse.... empfehlenswert, oder?

3. Blogbeiträge fliessen in die Seminararbeiten ein. Natürlich, dann müssen sie auch zitiert werden. Ebenfalls fliesen Blogbeiträge und Online Publikationen in Monographien ein, dann werden diese aber auch zitiert (Gattiker, 2013, 2014, usw).

Danke für diese Videos, wirklich interessante Infos

Urs

PS. Hier eine List von Blogs von Unis, Professoren, Doktoranden, da findet man sehr interessantes:
===> http://blogrank.cytrap.eu/br/*/*/Edu-Institutions-Staff