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        <title>L.I.S.A. GERDA HENKEL PORTAL</title>
        <description>L.I.S.A. GERDA HENKEL PORTAL</description>
        <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de</link>
        <lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</lastBuildDate>
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            <title>L.I.S.A.</title>
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        <copyright>Gerda-Henkel-Stiftung</copyright>
        <category>Entertainment</category>
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            <title>Open Access für wissenschaftliche Monographien</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3725</link>
            <description><![CDATA[Vertreter aus Geisteswissenschaft, Verlagswelt und Förderern haben sich in Göttingen zu einem eintägigen Workshop getroffen, um sich über Perspektiven und Herausforderungen von Open Access für wissenschaftliche Monographien auszutauschen und um neue Wege auszuloten, die Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten berücksichtigen.<br />
 <br />
Unter Open Access wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und Forschungsmaterialien im Internet verstanden. Das bedeutet, dass alle Internetnutzer die Erlaubnis haben, Dokumente zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, zu verlinken und zu drucken. <br />
 <br />
Am Vormittag des Workshops ist in mehreren Kurzvorträge aus unterschiedlichen Perspektiven Chancen und Herausforderungen der aktuellen Open Access-Entwicklung thematisiertworden. Am Nachmittag haben sich die rund 50 Teilnehmer in fünf Arbeitsgruppen aufgeteilt und unter bestimmten Leitfragen untereinander intensiv diskutiert und sich auf einige Thesen geeinigt, die anschließend im Plenum als Ergebnisse vorgetragen wurden.<br />
 <br />
Im Folgenden bilden wir das Resüme der einzelnen Gruppen ab. Die auf einem Flipchart festgehaltenen Stichpunkte sollen für die DFG eine Grundlage bilden, um Richtlinien für die Förderung von Open Access zu erarbeiten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Morceau de réception, Dono und Diploma Piece: Aspekte einer selbstreflexiven Gattung</title>
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            <description><![CDATA[Studientag an der Kunstakademie Düsseldorf, 18. Mai 2012 organisiert von Tomas Macsotay und Johannes Myssok<br />
 <br />
Im 17. und 18. Jahrhundert war die Bedeutung eines Bildhauers zumeist abhängig von der Zugehörigkeit zu königlichen Akademien oder städtischen Gilden. Die Aufnahme in derartige Institutionen erfolgte über die Anfertigung von besonderen Marmorskulpturen kleineren Maßstabs mit oftmals ungewöhnlichen Themen. Als die Gilden ihre Bedeutung und ihren Einfluß zunehmend an die Akademien verloren, wurden diese Kleinskulpturen entscheidend, um sich als Bildhauer einen Ruf zu erwerben. Sie wurden immer komplexer und in einigen Fällen wie etwa Falconets Milon von Kroton und Sergels Othryades oder Banks' Falling Titan erscheinen sie dem heutigen Betrachter als seltsam unzeitgemäß angesichts der zeitüblichen spätbarocken oder klassizistischen Skulpturenproduktion.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Blogging the Holocaust
Vortrag von Prof. Dr. Eva Pfanzelter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3722</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.<br />
 <br />
Der Holocaust ist längst auch ins Blickfeld der Bloggerszene gekommen. Prof. Dr. Eva Pfanzelter von der Universität Innsbruck untersucht sites und fragt nach den Diskursen, die dort stattfinden. In ihrem Vortrag stellt sie ihre Arbeit und erste Ergebnisse vor.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Unter der Linde 1: Alfred Toepfer Stiftung, Haniel Stiftung und Gerda Henkel Stiftung eröffnen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3719</link>
            <description><![CDATA[Spannende Diskussionen, laue Sommerabende, Kammermusik und gegrillte Würstchen: Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg, die Haniel Stiftung, Duisburg, und die Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, beziehen für einen Sommer einen Kleingarten im Berliner Bezirk Pankow. Die Parzelle „Unter der Linde 1“ in der traditionsreichen Kleingartenanlage „Am Anger e.V.“ wird als Hauptstadtresidenz der drei Stiftungen gleichermaßen Begegnungsort und kommunikatives Experiment.]]></description>
            <author> Dr. Anna-Monika Lauter </author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Schlagabtausch auf fundierter Grundlage&quot;
Rückschau auf den 2. Konstanzer Geistes Slam</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3721</link>
            <description><![CDATA[Am Bodensee fand vor rund einer Woche der 2. Konstanzer Geistes Slam statt. Wie bereits bei der Premiere im vergangenen November sind Wissenschaftler aus Geistes-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften gegeneinander angetreten und haben sich in einer besonderen Form der Wissenskommunikation miteinander gemessen.<br />
 <br />
Wir haben zwei Teilnehmer nach ihren Erfahrungen in unserem L.I.S.A.Skype-Interview befragt - Alexandra Zinke aus dem Fachbereich Philisophie und Benjamin Biesinger aus dem Fachbereich Geschichte und Soziologie.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium: Sakralbauten in der Moderne </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3718</link>
            <description><![CDATA[ <br />
Sakralbauten in der Moderne (ca. 1880 –1930): eine Arena pluraler Interessen<br />
 <br />
Vorträge<br />
Prof. Dr. Michaela Marek Einführung: Zum Problem des modernen Architekturbegriffs am Beispiel des Kirchenbaus Fanny Stoye, M.A. Der Pfarrkirchenbau um 1900: Akteure und ihre Interessen Dr. des. Dipl.-Soz. Uta Karstein Zwischen Unterstützung und Belehrung: der Beitrag christlicher Kunstvereine zum Kirchenbau im 19./20. Jahrhundert Philipp Rinn, M.A. Gotik in der Kirchenbaudebatte der Zwischenkriegszeit: Ambivalenzen in der Anpassung an die Moderne<br />
Pfarrkirchen aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert rangieren im Kunsturteil nicht sehr hoch: handelt es sich doch bis zum Auftreten inspirierter Modernisten wie Dominikus Böhm oder Rudolf Schwarz vermeintlich um traditionsverhaftete Serienproduktion von begrenzter künstlerischer Originalität, der man allenfalls „malerische“ Qualitäten im Stadtbild zugestehen mag. Tatsächlich fällt diese Baugattung auch durch die Maschen der kunsthistorischen wissenschaftlichen Kanonbildung, die vor allem auf Innovation und auf Souveränität des Künstlers gründet. Das Forschungsprojekt „Sakralbauten in der Moderne. Gemeindlicher Kirchenbau in der Zeit beschleunigter Urbanisierung als ‚eigensinniger’ Prozess (ca. 1880–1930)“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig fokussiert demgegenüber gerade die Eingebundenheit der Baugattung in die komplexen soziokulturellen Aushandlungsprozesse der Jahrzehnte um 1900. Es fragt nach den Beteiligten, ihren keineswegs immer kongruenten Interessen und der Reichweite ihrer Mitsprachekompetenzen. Dazu gehören neben den entwerfenden Architekten die Gemeinden als Bauherren, amtskirchliche Instanzen, städtische Behörden, eingeladene oder auch selbstberufene Experten und Berater, oft einschlägig aktive Vereine. Welche Vorstellungen von Sakralität, Gemeinde, Kirche in einer ‚modernen’ städtischen Gesellschaft brachten die Akteure in die Auseinandersetzung ein? Welche religiösen und außerreligiösen Positionierungen werden darin fassbar? Wie regelte man Konflikte, wie führte man Konsens herbei? Die Ergebnisse des Projektes lassen ein differenzierteres Bild des Stellenwerts von Religion und sakraler Architektur in der Kultur der einsetzenden Moderne erwarten. Nicht zuletzt versprechen sie – über das konkrete Thema hinaus – Impulse für eine Revision des Architekturbegriffs jenseits solitärer Denkmäler.<br />
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
weitere Informationen zum Projekt: www.gko.uni-leipzig.de/kunstgeschichte<br />
Einladung<br />
Freitag, 25.5.2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig<br />
Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig<br />
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-sakralbauten-in-der-moderne<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Stipendien für Doktoranden der Alten Geschichte der Kommission für Alte Geschichte und ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3717</link>
            <description><![CDATA[Die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts in München forscht auf den Gebieten der griechischen und lateinischen Epigraphik, der Numismatik, der Papyrologie und der historischen Topographie. Mit finanzieller Unterstützung der Elise und Annemarie Jacobi-Stiftung und der Gerda Henkel Stiftung schreibt die Kommission seit 2005 viermal im Jahr international Stipendien für Doktoranden der Alten Geschichte aus, die Studienaufenthalte an ihrer Fachbibliothek ermöglichen.]]></description>
            <author> Dr. Anna-Monika Lauter </author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>de.hypotheses.org - Ein Blogportal für die deutschsprachigen Geisteswissenschaften
Vortrag ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3712</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.<br />
 <br />
Dr. Mareike König vom Deutschen Historischen Institut in Paris stellte als Höhepunkt der Tagung das neue Weblogportal de.hypotheses.org vor. Als Redaktionsleiterin des neuen Portals führt sie in ihrem Vortrag führt Idee und Funktionen der neuen Internetplattform aus.<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3712#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Blockdenken und Kalter Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg – Zwei deutsche Staaten zwischen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3713</link>
            <description><![CDATA[Dieses Magazin beinhaltet neben den Aufsätzen und Besprechungen wieder didaktische Materialien zum Thema. Für deren Ausarbeitung und Zusammenstellung danken wir dem Autor Bodo Paul Hoffmann.<br />
 <br />
Externen Autor/innen und ihre Beiträge für dieses Magazin:<br />
 <br />
Gabriele Camphausen stellt in ihrem Essay Überlegungen zur Darstellung des Kalten Krieges in zeitgenössischen Ausstellungen an. Sie plädiert dafür, Ausstellungen zum Kalten Krieg als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Inhalten der Systemkonkurrenz zu nutzen.<br />
 <br />
Kathrin Steinhausen thematisiert das Berliner Notaufnahmelager Marienfelde als Ort, an dem die Auswirkungen des Kalten Krieges auf Einzelne fassbar wurden und zeigt die pädagogische Arbeit am historischen Ort auf.<br />
 <br />
Iva Arakchiyska gibt einen Überblick zum Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen in Bundesrepublik und DDR und verdeutlicht dabei die unterschiedlichen, teilweise gegenläufigen und blockbedingten Erinnerungskulturen.<br />
 <br />
Sören Phillips wirft einen Blick auf die Frage der Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik zur Adenauer-Zeit und erinnert an die damaligen kontroversen Diskussionen.<br />
 <br />
In seinem Essay zeigt Daniel Schwane die Entwicklung Berlins in der Nachkriegszeit bis zur endgültigen Teilung durch den Mauerbau im Jahr 1961 auf.<br />
 <br />
Mario Becker umreißt den geschichtlichen Hintergrund von „Point Alpha“ im Kalten Krieg und beschreibt die aktuelle Bildungsarbeit an diesem Lernort.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin (04/2012)<br />
 <br />
Zur PDF-Version des LaG-Magazins]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;El Greco war für die Moderne ein Schock&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3711</link>
            <description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat im Museum Kunstpalast in Düsseldorf die Ausstellung "El Greco und die Moderne" begonnen. Damit sind in Deutschland zum ersten Mal die Werke des auf Kreta geborenen Domenikos Theotokópoulos, alias El Greco, zu sehen. Das Besondere daran: Das Konzept des Kurators der Ausstellung, Beat Wismer, konfrontiert die Malerei und Bildwelt El Grecos mit Werken der Moderne. Die These dabei: El Greco hat die Künstler der Moderne inspiriert und entscheidend beeinflusst.<br />
 <br />
Wir haben mit Beat Wismer gesprochen und ihn gebeten, seine These zu erklären.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3711#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>              Convegno internazionale
 &quot;Tracce di presenza greca fra Etiopia e India&quot;
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3709</link>
            <description><![CDATA[Convegno internazionale TRACCE DI PRESENZA GRECA FRA ETIOPIA E INDIA<br />
 <br />
Lunedì 21 Maggio<br />
Dipartimento di Studi storici e geografici. Via San Gallo 10,  Aula Magna<br />
ore 9.30 Saluti del Prof. Alberto TESI, Rettore dell'Università di Firenze, del Prof. Riccardo BRUSCAGLI, Preside della Facoltà di Lettere e Filosofia, del Prof. Bruno VECCHIO, Direttore del Dipartimento di Studi storici e geografici.<br />
Prima sessione<br />
Presiede Michele R. CATAUDELLA<br />
10.00-10.30 Hans - Joachim GEHRKE (Freiburg i. Br.) Alessandro Magno fra Oriente e Occidente<br />
10.30-11.00 Didier MARCOTTE (Reims) Saggezze meridiane. Gli Etiopi visti dalla storiografia alessandrina.<br />
 Pausa  <br />
11.30-12.00 Eckart OLSHAUSEN(Stuttgart) Die Reisen des Eudoxos von Kyzikos.<br />
12.00-12.30 Pierre SCHNEIDER (Artois)  Dernières traces grecques en Ethiopie et en Inde: Nonnosos, un ambassadeur de Justinien en mer Rouge.<br />
Discussione<br />
Seconda sessione<br />
Presiede Hans - Joachim GEHRKE<br />
Andrea ZAMBRINI (Viterbo) Il problema della datazione degli Indikà di Megastene.<br />
15.00-15.30 Veronica BUCCIANTINI (Freiburg i. Br.) Le isole della penisola Arabica nella carta di Tolemeo. <br />
15.30-16.00  Giuseppe MARIOTTA (Udine) La teoria dell'origine indiana del Nilo tra geografia e propaganda.<br />
Pausa <br />
16.30-17.00  Pascal ARNAUD (Lyon) Origine, sources et buts du Periplus Maris Erythraei.<br />
17.00-17.30 Fabrizia BALDISSERA  (Firenze) In margine al Milindapanha, la conversazione con Re Menandro.<br />
Discussione<br />
Martedì 22 Maggio<br />
 <br />
Museo e Istituto di Preistoria “PAOLO GRAZIOSI”. Via Sant’ Egidio 21, Sala conferenze<br />
Terza sessione<br />
Presiede Didier MARCOTTE<br />
9.30-10.00 Klaus GEUS (Berlin FU) L'influenza delle condizioni geo-fisiche sulla mobilità nel  Mar Rosso nell'età antica.<br />
10.00-10.30 Francesco PRONTERA (Perugia) Il mare Eritreo nella cartografia ellenistica.<br />
 Pausa <br />
11.00-11.30 Michele R. CATAUDELLA (Firenze) Grecità etiopica in età arcaica?<br />
11.30-12.00 Pietro JANNI (Macerata) L’India, l’Etiopia e la costruzione dello spazio geografico.<br />
12.00-12.30 Gianfranco FIACCADORI (Milano) Etiopi in Palestina.<br />
Discussione<br />
 <br />
Quarta sessione<br />
Presiede Eckart OLSHAUSEN<br />
14.30-15.00 Federico SQUARCINI  (Venezia Ca' Foscari) Gimnosophisti, sramana e yogin. Su alcune 'generiche immagini' da mondi commensurabili.<br />
15.00-15.30 Federico DE ROMANIS (Roma) Osservazioni sul contratto di prestito del ‘papiro Muziris’.<br />
15.30- 16. 00 Serena BIANCHETTI (Firenze) Taprobane nella cartografia  antica.<br />
Pausa <br />
16.30 -17.00 Progetto  FGrHist V : stato dei lavori e prospettive.<br />
Discussione<br />
 <br />
Segreteria organizzativa: Dr. Veronica BUCCIANTINI E-mail: fgrhistv@yahoo.it<br />
Prof. Serena BIANCHETTI E-mail: bianchetti@unifi.it<br />
Dipartimento di Studi storici e geografici<br />
Via San Gallo 10- 50129 Firenze<br />
tel.+39 055.2757902 Fax+39 055.219173<br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Veronica Bucciantini</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>News from the Hyposphere. Scholarly Blogging in France
Vortrag von Dr. Aurelien Berra</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3704</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.<br />
Wie Wissenschaftsbloggen in Frankreich praktiziert wird, wer daran teilnimmt und auf welches Feedback es stößt, darüber sprach Dr. Aurélien Berra von der Universität Paris-Ouest Nanterre La Défense.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3704#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Der Titel 'StadtteilHistoriker' ist ein Türöffner&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3703</link>
            <description><![CDATA[Das Projekt StadtteilHistoriker ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Stadt Frankfurt a.M. Seit November 2010 erforschen mehr als zwanzig geschichtsinteressierte Frankfurter Bürger ehrenamtlich die Frankfurter Stadt- und Stadtteilgeschichte. Die Themen der StadtteilHistoriker entstammen ihrem Lebensumfeld und werden von ihnen selbst ausgewählt.<br />
 <br />
Jens-Holger Jensen hat sich gemeinsam mit Günter Appel und Georg Becker eine der prominentesten Straßen des Stadtteils Sachsenhausen ausgesucht - die Textorstraße. In der vergangenen Woche hat er die Ergebnisse des Projekts bei L.I.S.A. vorgestellt, die nun auch in einer Ausstellung zu sehen sind. Wir wollten von ihm wissen, wie das Projekt verlaufen ist und welche Erfahrungen er als StadtteilHistoriker gesammelt hat.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Forschungsdatenbank zu Materiellen Modellen in Universitätssammlungen online</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3707</link>
            <description><![CDATA[In den Jahren 2004 bis 2009 wurde am am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin eine von der DFG geförderte Datenbank zu Sammlungen und Museen an deutschen Hochschulen ins Leben gerufen. Im Anschluss an dieses Projekt konnte nun mit dreidimensionalen materiellen Modellen, die aus Kontexten universitärer Forschung und Lehre stammen, eine erste Objektgruppe erschlossen werden. Die präsentierten Bestände stellen einen wertvollen Quellenfundus für eine an Materialitäten interessierte Wissenschaftsgeschichte dar.<br />
 <br />
Materielle Modelle trugen in unterschiedlichen historischen und disziplinären Kontexten zur Generierung und zum Transfer von Wissen bei. So konnten Experimentalmodelle integrale Bestandteile von Forschungsprozessen werden, während didaktische Modelle zur Veranschaulichung jener Gegenstände dienten, denen die Anstrengungen des Wissenserwerbs galten. Als Ausstellungsobjekte tragen die Modelle nach wie vor zur Vermittlung akademischer Praxis gegenüber einem breiteren Publikum bei.<br />
 <br />
Trotz ihrer epistemologischen und kulturhistorischen Relevanz wurden materielle Modelle seitens der wissenschaftshistorischen Forschung bisher nur unzureichend berücksichtigt. Dies lag nicht zuletzt an ihrer mangelnden Sichtbarkeit und schweren Zugänglichkeit für Forschende. Die Datenbank ermöglicht allen Interessierten die Objektrecherche entlang spezifischer Kriterien wie Disziplinen, Herstellern oder verwendeten Materialien. Die einzeln oder in Reihen erfassten Modelle sind mit ihren jeweiligen Sammlungen sowie mit Personen- und Literatureinträgen verknüpft. So entsteht ein Geflecht von Bezügen, dass Einblicke in Wissenschaftspraktiken und -beziehungen ermöglicht. Die Datensätze enthalten Informationen, die weit über eine herkömmliche Bestandserschließung hinausgehen. Damit hält das Projekt Grundlagenmaterial für weitere Forschungsarbeiten bereit.<br />
 <br />
Universitätssammlungen können ihre Bestände eigenständig und kostenlos in der benutzerfreundlichen Datenbank eintragen. Kustodinnen und Kustoden sind herzlich eingeladen, sich diesbezüglich mit dem Projektteam in Verbindung zu setzen.<br />
 <br />
www.universitaetssammlungen.de/modelle]]></description>
            <author> Oliver Zauzig</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3707#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Friedrich II. hatte einen Hang zum Risiko&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3606</link>
            <description><![CDATA[Zum 300. Geburtstag von Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) eröffnet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am kommenden Samstag die Ausstellung "Friederisiko" im Neuen Palais in Potsdam. Bis Ende Oktober sind mehr als mehr als 500 Exponate zu sehen.<br />
 <br />
Wir haben Dr. Jürgen Luh, den Kurator von Friederisiko, interviewt und ihn nach dem Preußenkönig und der Ausstellung befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Zweiter Konstanzer Geistes Slam</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3639</link>
            <description><![CDATA[Nach der deutschlandweiten Premiere eines Geistes Slam Mitte November 2011 an der Universität Konstanz heißt es nun beim Zweiten Konstanzer Geistes Slam erneut  "Bühne frei" für mutige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Den Teilnehmenden aus der Geisteswissenschaftlichen Sektion und dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz stehen maximal acht Minuten zur Verfügung, um ihr ausgewähltes Thema dem Publikum zu präsentieren.<br />
 <br />
Antreten zum Slam werden:<br />
 <br />
Benjamin Biesinger (Fachbereich Geschichte und Soziologie):<br />
"Früher war alles besser - und zwar schon immer?" - Reden über Dekadenz im antiken Rom<br />
 <br />
Iris Bräuning (Fachbereich Sprachwissenschaft):<br />
Alemannisch, Schwäbisch, Hochdeutsch? (Über) was sprechen wir eigentlich?<br />
 <br />
Dr. Julia Everke (Fachbereich Geschichte und Soziologie, Fachgruppe Sportwissenschaft, Alumna des Zukunftskollegs):<br />
Motorik und Kognition - gelangweilte Neuronen verabschieden sich<br />
 <br />
Simon Hopp (Fachbereich Sprachwissenschaft)<br />
Arbeitsgedächtnis und Satzverarbeitung - Warum wir manchmal die Oma vergessen<br />
 <br />
Alexandra Zinke (Fachbereich Philosophie, Alumna des Zukunftskollegs)<br />
8 Minuten, 7 Philosophiezitate, 6 Kommentare und eine Fußnote<br />
 <br />
Moderation: Mario Müller, Philosoph und Schauspieler<br />
 <br />
Universität Konstanz, A 701, 5. Mai 2012, 20.00 - 21.00 Uhr<br />
 <br />
Eine gemeinsame Veranstaltung von Zukunftskolleg und Geisteswissenschaftlicher Sektion der Universität Konstanz im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft im Rahmen der Zweiten Konstanzer Langen Nacht der Wissenschaft am 5. Mai 2012. Weitere Informationen hierzu unter: www.konstanzer-wissenschaftsnacht.de]]></description>
            <author> Dr.  Anke Bohne</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3639#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wege aus der Nische: Was man von erfolgreichen (Natur-)Wissenschaftsblogs lernen kann</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3676</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.Marc Scheloske referierte über Wissenschaftsblogs in den Natur- und Geisteswissenschaften und vertritt die These, dass dabei Geisteswissenschaftler von Naturwissenschaftlern viel lernen könnten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3676#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Sozialstruktur der Textorstraße 
in Frankfurt-Sachsenhausen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3672</link>
            <description><![CDATA[Der StadtteilHistoriker Jens-Holger Jensen war 2010 bis 2012 Stipendiat der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt. Das Projekt wurde darüber hinaus durch die Gerda Henkel Stiftung wissenschaftlich unterstützt, indem sie zwei sogenannte Werkstatt-Treffen ausgerichtet hat. Medienpartner der "StadtteilHistoriker" ist die Frankfurter Neue Presse. Jens-Holger Jensen legt hier statistisches Material zu einer der typischen Straßen in Sachsenhausen vor, das er in mühevoller Kleinarbeit aus den Frankurter Adressbüchern erarbeitet hat. Oliver Ramonat, Projektkoordinator.  ]]></description>
            <author> Dr. Oliver Ramonat</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Europa in der Krise</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1957</link>
            <description><![CDATA[Das große Projekt eines geeinten und wirtschaftlich prosperierenden Europas steckt in seiner vielleicht bisher schwersten Krise. Das Ziel, den Lebensstandard der Europäer auf hohem Niveau anzugleichen, ist in vielen Ländern erreicht worden - vor allem in den Südländern ist der Wohlstand seit den 1990er Jahren deutlich gestiegen. Wie sich heute herausstellt, in den meisten Fällen ohne solide wirtschaftliche Basis, sondern auf Pump. Die ausufernde Staatsverschuldung und der Druck der Finanzmärkte haben die betroffenen Länder an den Rand des Bankrotts gedrängt. Mit gewaltigen Summen versuchen die solventen Staaten Europas die Krisenländer über Wasser zu halten. Doch zu welchem Preis und mit welchen Erfolgsaussichten? Was muss sich in Europa ändern, damit das größte europäische Projekt der Nachkriegszeit nicht scheitert?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1957#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium:
Der Briefwechsel Philipp Jakob Speners (1635–1705). ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3631</link>
            <description><![CDATA[Am 27. April 2012 stellt das Akademie-Vorhaben Edition der Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705) vor allem aus der Berliner Zeit (1691–1705) seine Arbeit im Akademie-Kolloquium vor. Leiter des Projekts ist Professor Dr. Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.<br />
 <br />
Freitag, 27. April 2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig<br />
 <br />
Die Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705), des Begründers des lutherischen Pietismus, sind nicht nur für die Erforschung der Anfänge des Pietismus, der bedeutendsten Erneuerungsbewegung des Protestantismus seit der Reformation, sondern für die Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit überhaupt Quellen ersten Ranges. Sie sind teils handschriftlich überliefert und in Archiven und Bibliotheken weit über Deutschland hinaus zu finden, teils liegen sie gedruckt in alten, von Spener selbst besorgten oder postumen Sammlungen vor, die als historische Quellen bisher kaum benutzbar waren, weil in ihnen regelmäßig die Namen der Adressaten sowie oftmals Hinweise auf unmittelbar beteiligte Personen getilgt worden sind. Um die Wende des Jahres 1688/89 berichtet Spener, er habe im zurückliegenden Jahr 622 Briefe geschrieben, etwa 300 müssten noch beantwortet werden. Ca. 3500 Briefe aus diesem enormen epistolographischen Werk des Begründers des Pietismus sind bis heute überliefert. Nicht allein die Quantität dieses Briefkorpus ist für die Forschung der frühen Neuzeit von großer Bedeutung. Mit ihm wird vielmehr eine Kommunikationsschnittstelle in verschiedene Dimensionen markiert. Speners Korrespondenten waren nicht nur Theologen an der Universität und einfache Gemeindepfarrer, sondern er wechselte ebenso Briefe mit Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Thomasius, mit Politikern und Juristen wie Veit Ludwig von Seckendorff und Samuel Pufendorf oder auch Naturwissenschaftlern wie Ehrenfried Walther von Tschirnhaus. Zu seinen Korrespondenten gehörten Mitglieder europäischer Königshäuser wie die schwedische Königin Ulrike Eleonore, aber auch Menschen aus den einfachsten sozialen Schichten. Die letzteren treten erst seit seiner Wirkungszeit als Oberhofprediger in Dresden und Propst in Berlin in den Fokus der Forschung. Mit der historisch-kritischen Veröffentlichung dieses Briefwechsels wird nicht nur für die theologie- und geistesgeschichtliche Erforschung im Vorfeld und Übergang zur Aufklärung eine bedeutsame Quelle bereitgestellt, sondern auch die sozialgeschichtliche Bedeutsamkeit des Pietismus wird aus dem Blickwinkel der Korrespondenz Philipp Jakob Speners neu beleuchtet. Dadurch und durch die genaue Kommentierung erhält eine bisher weithin im Dunkeln liegende Epoche frühneuzeitlicher Religions- und Kulturgeschichte erstmals deutlichere Konturen.<br />
 <br />
Vorträge<br />
 <br />
Prof. Dr. Udo Sträter: Die Edition des Briefwechsels von Philipp Jakob Spener als Projekt der Pietismusforschung Dr. Klaus vom Orde: Zum Korrespondentennetz seit der Dresdner Wirksamkeit Philipp Jakob Speners und zur Durchführung der Editionsarbeit Claudia Neumann: Philipp Jakob Speners Briefwechsel mit seinem Schwiegersohn Adam Rechenberg in Leipzig<br />
 <br />
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
<br />
Weitere Informationen unter<br />
http://www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-spener-briefwechsel]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3631#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die schönsten 'Nijmegener' kommen aus New York&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3640</link>
            <description><![CDATA[Was der Louvre zur Zeit in fein aufgereihten Einzelblättern vor dunkelrotem Grund seinen Besuchern entfaltet, gehört – man gestatte den mitschwingenden Pathos – zu einem bezaubernd seltenen Anblick, den man nun endlich auch einmal in Europa genießen darf. <br />
47 wunderbare Doppelblätter der famosen Belles Heures des Herzogs von Berry (an dieser Stelle darf man sich nicht über die beidseitig bemalten Blätter ärgern angesichts der prachtvollen Fülle an dem, was es sonst zu bestaunen gibt) sind im Augenblick in den Räumlichkeiten des Louvre zu sehen und jeder Museumsbesucher, der bisher die Begeisterung für die winzigen, zwischen Pergamentlagen und Buchdeckeln versteckten Bilder noch nicht recht nachvollziehen konnte, sollte hier staunend verweilen. <br />
Nun hat man dieses Meisterwerk französischer Hofkunst der Spätgotik seines geheimnisvollen Charmes, wie ihn Millard Meiss in seinen heute historischen Bänden zur Kunst der Zeit des Herzogs von Berry vorführte, „entblättert“ und die reizenden Miniaturen der drei Brüder haben nichts an ihrer immensen Wirkmacht verloren. <br />
Als Quereinsteiger würde man die Brüder, die eigentlich als Goldschmied-Lehrlinge aus dem holländischen Nijmegen nach Paris kamen, heute bezeichnen und es mag gerade ihre jugendlich-frische Unbefangenheit im Umgang mit der bereits um 1400 international renommierten Pariser Buchmalerei und ihren Standards gewesen sein, die sie zu den herausragendsten Künstlern ihrer Zeit aufsteigen ließen. Ihr unvollendetes Meisterwerk – die Très Riches Heures in Chantilly – gehören vor allem wegen der grandiosen Kalenderminiaturen zu den am meisten reproduzierten Werken überhaupt und dennoch: tritt man im Louvre vor die wunderbar ausgeleuchteten Blätter ihres ersten Hauptwerks, die Belles Heures, so kann man sich beinahe nichts Schöneres, Zarteres, Lebendigeres denken, was sich an malerischer Brillanz aus dem französischen 15. Jahrhundert erhalten hätte. Man stolpert hier über die ausgenommen lebendige Pinselführung und viele feine Korrekturen, die das Bild der eher aus Reproduktionen bekannten Malerei der Künstler neu belebt. <br />
Während man die Belles Heures gewissermaßen entlang des  Raumes abschreiten kann, ist das Zentrum einem klugen Gedanken gewidmet: Das Parement de Narbonne und der Kopf aus Mehun sind einander gegenübergestellt und deuten den historischen Rahmen an, der aber auch die Schnittstellen hinweist. Denn die Ergänzungen der Limburgs in den Très Belles Heures des Herzogs von Berry und in die Petites Heures sind hier zu sehen, die sich wie farbliche Brillanten in den altertümlichen Dekor der beiden Handschriften fügen (wobei das Reisegebet in den Petites Heures eine zeitgenössische Ergänzung im Stil des älteren Buchkorpus ist). <br />
Gerade weil die heute kostbar gehüteten Schätze so selten gezeigt werden und nur die wenigsten Forscher sie überhaupt einmal blättern durften, ist die Ausstellung ein einmaliges Erlebnis. Was auch die neueste Faksimile-Technik nicht nachzubilden vermag, ist die ungeheure Sensibilität und Lebendigkeit der modellierten, fast vibrierenden Oberfläche,  die erst im zweiten Schritt zu kühnen Deutungen anregt. Das Erlebnis hingegen ist einzigartig und zeigt zugleich, wie weit diese Präziosen doch trotz ihrer ständigen Reproduktion dem Betrachter eigentlich entfernt bleiben. <br />
Man hätte sich bei all der Pracht auch gewünscht, auch die neu erworbene Pietà aus Vic-le-Comte neben dem Werk der Limburgs sehen zu dürfen, um auch den Blick auf die Forschung zur burgundischen Malerei um 1400 zu lenken, die zuletzt in den großen Ausstellungen von 2004 (Cleveland und Dijon) dem Publikum präsentiert wurde, ohne hingegen die festgesetzten Debatten um die eigentlichen Hauptwerke wirklich neu zu beleben. Auf diese Enthüllung im Louvre wird man hingegen noch warten müssen. <br />
Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog in ungewöhnlich kleinem Format, das aber – ein kleines Spiel der Ausstellungsmacher – die Dimensionen der Belles Heures wiederholt und zu dem bereits 2010 veröffentlichten Untersuchungen von Timothy Husband, der die New Yorker Ausstellung vor zwei Jahren kuratierte,  auch neue Ansätze zur Kunst um 1400 und der Nachfolge der Limburgs präsentiert, sowie eine Besprechung der mit Zeit und Ort verbundenen Zeichnungen des hauseigenen département des Arts graphiques, die leider keinen Platz in der Ausstellung fanden.<br />
 <br />
Die Ausstellung „Les Belles heures du duc de Berry“ läuft ist vom 04.April – 25. Juni 2012 im Louvre, Salle de la Chapelle, zu sehen, der Ausstellungskatalog (448 S.) ist bei Somogy erschienen.]]></description>
            <author> Christine Seidel</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Tagung: „Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3679</link>
            <description><![CDATA[Warum ist es zur Reformation gekommen? Wer sich mit den politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnissen im Jahrhundert vor der Reformation beschäftigt, kann dieser Frage nicht ausweichen. Doch auch wer vor allem die Weltwirkung der Reformation im 16. Jahrhundert und darüber hinaus in den Blick nimmt, muss sich mit den Ursachen der Reformation auseinandersetzen. Die ältere Forschung hatte vor allem kirchliche Missstände des ausgehenden Mittelalters hervorgehoben und damit letztlich ein ganzes Zeitalter verurteilt. Das Morgenrot der Reformation schien das sprichwörtliche „finstere Mittelalter“ zu überstrahlen.]]></description>
            <author> Dr. Hartmut Kühne</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Geschichte und ihre digitale Medialisierung: Welche Medienkompetenz brauchen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3628</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.<br />
 <br />
Zum Abschluss der Tagung diskutierten auf dem Podium<br />
Frank Bösch (Universität Gießen), Anke te Heesen (Humboldt-Universität zu Berlin), Sebastian Ullrich (Verlag C.H.Beck) und Rüdiger Hohls (Humboldt-Universität zu Berlin) ob, und wenn ja, über welche Medienkompetenz Historiker verfügen müssen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Whispers into the Void - Personal Reflections on Academic Blogging
Vortrag von Dr. Melissa Terras</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3629</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.Dr. Melissa Terras vom Department of Information Studies des University College London berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrem privaten Blog.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Körper in Bewegung. Sport durch die Jahrhunderte. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3626</link>
            <description><![CDATA[Eine Veranstaltung des Hegau-Bodensee-Seminars in Kooperation mit der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz und dem Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"<br />
<br />
9.00 - 9.15 Uhr: Begrüßung<br />
9.15 - 9.45 Uhr: Plenumsvortrag<br />
Prof. Dr. Wolfgang Schuller (Fachbereich Geschichte und Soziologie): Sport in der Antike<br />
9.45 - 10.15 Uhr: Kaffeepause<br />
10.15 - 12.15 Uhr: Workshops<br />
Dr. Anna Kusser (Fachbereich Philosophie): "Doping - warum eigentlich nicht?"<br />
Prof. Dr. Silvia Mergenthal (Fachbereich Literaturwissenschaft): "Fußball in Text und Film"<br />
12.15 - 13.15 Uhr: Mittagspause<br />
13.15 - 14.30 Uhr: Fortsetzung der Workshops<br />
14.30 - 15.30 Uhr: Präsentation der Arbeitsergebnisse im Plenum<br />
 <br />
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter <br />
www.einrichtungen.uni-konstanz.de/geisteswissenschaftliche-sektion<br />
 <br />
Weitere Informationen zum Hegau-Bodensee-Seminar allgemein finden Sie unter: www.avh.konstanz.de/schule.<br />
 <br />
Kontakt: Hegau-Bodensee-Seminar<br />
Dr. Norina Procopan<br />
Email: nprocopan@yahoo.de<br />
Tel.: 07531 - 90500]]></description>
            <author> Dr.  Anke Bohne</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Warum Mittelalter?&quot;

Podiumsdiskussion und Vortragsreihe organisiert durch die ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3625</link>
            <description><![CDATA[Veranstaltungsreihe am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin im Sommersemester 2012 <br />
(18. April - 11. Juli; mittwochs 18 - 20h)<br />
 <br />
Im Angesicht der drohenden Suspendierung um das Mittelalter konzentrierter Lehr- und Forschungskapazitäten in Berlin ist es Ziel der geplanten Veranstaltungsreihe, die Aufmerksamkeit von Studierenden, Institutsangehörigen, Entscheidungsträgern sowie der Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit und Reichhaltigkeit solcher Arbeit zu richten.<br />
Nicht nur am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität nehmen die Möglichkeiten zu Studium und Erforschung europäischer mittelalterlicher Kunst ab. Ein sinkendes Angebot aber führt zu sinkender Nachfrage und damit zu schwindendem Wissen um die diesbezüglichen Objekte, Begriffe, Fragestellungen und beruflichen Betätigungsfelder. Entgegen dieser Tendenz sollen die Beiträge der Veranstaltungsreihe einen spontanen, aber aussagekräftigen Überblick über die thematischen und methodischen Möglichkeiten dieses Wissenschaftsfeldes bieten und damit Lust und Neugierde auf den Gegenstand wecken.<br />
Die Veranstaltungsreihe ist konzipiert als ein Spektrum vielfältiger Impulse, die, von konkreter Forschung ausgehend, eine je eigene Facette zur Beantwortung der titelgebenden Frage beitragen. Im Fokus sollen dabei neue und überraschende Perspektiven und Ansätze stehen, die die Aktualität, Aussagekraft und heuristische Relevanz der kunsthistorischen Mittelalterforschung im Kontext des Faches und seiner gegenwärtigen Strömungen herausstellen, ohne dabei der Forderung nach gesellschaftlicher oder ökonomischer Verwertbarkeit geisteswissenschaftlicher Arbeit das Wort zu reden.<br />
Zur Eröffnung dieser Vortragsreihe ist für den 18. April eine Podiumsdiskussion mit Doktoranden, Lehrenden und Museumsmitarbeitern geplant, in der die zukünftige Rolle der kunsthistorischen Mittelalterforschung an der Universität diskutiert werden soll. Welchen Beitrag kann sie leisten und welche Möglichkeiten bietet Berlin als Standort für institutionelle Vernetzung? Im Anschluss wird eine offene Diskussion folgen, als Auftakt einer wöchentlichen Veranstaltungsreihe.]]></description>
            <author> M.A. Joris Corin Heyder</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
Werkstattberichte IV</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3608</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Parallel zur den Vorträgen der vierten Sektion Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fanden in einem anderen Raum die thematisch anknüpfenden Werkstattberichte statt - geleitet von Thomas Meyer.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Frohe Ostern! Happy Easter!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3619</link>
            <description><![CDATA[Gëzuar Pashkët,  Քրիստոս յառեաւ ի մեռելոց Օրհնեալ է յառութիւնն Քրիստոսի,  Ondo izan Bazko garaian,  Pask Seder,  Христос Воскресе´Воистину воскресе,  復活節快樂,  God påske,  Hyvää Pääsiäistä,  Joyeuses Pâques,  ქრისტე აღდგა,  Καλό πάσχα Χριστός ανέστη Αληθώς ανέστη,  Cáisc Shona Dhuit,  Bouna Pasqua,  Gleðilega páska, 復活祭おめでとう,  행복한 부활절이 되시길,  Sretan Uskrs,  Felicem Pascham,  God påske,  Szczęśliwej Wielkanocy,  Boa Páscoa,  Paşte FericitHristos a inviat Adevarat ca a inviat!,  Христос воскресевоистину воскресе,  Glad Påsk,  Schöni Oschtere,  Христос васкрсе Ваистину васкрсе, Veselé prežitie Veľkonočných sviatkov,  Felices Pascuas,  สุขสันต์วันอีสเตอร์,  Veselé Velikonoce,  Paskalya yortunuz kutlu olsun,  Krisztus feltámadt Valóban, feltámadt Áldott Húsvétot kívánok,  חג פסחא שמח]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Zur Abschaffung der Mongolistik in Bonn</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3623</link>
            <description><![CDATA[Die Bonner Mongolistik hat sich seit ihrer Gründung durch Walther Heissig einen internationalen Ruf erworben. Es existieren zahlreiche internationale Vernetzungen. Anders als bei anderen Mongolistik-Standorten in Deutschland existierte bisher auch eine Professur. Die Professur ist zur Zeit vakant, da nach der Bewährungszeit keine Aussicht auf eine Entfristung der Stelle gegeben wurde.<br />
Damit war Bonn bis in jüngste Vergangenheit der einzige Ort in Deutschland, an dem das ganze Spektrum der akademischen Ausbildung (Studium, Promotion) angeboten wurde.<br />
Die zögerliche Haltung hinsichtlich der Entfristung der Professur hat ihren Grund in Sparmaßnahmen, die insbesondere die Philosophische Fakultät in Bonn betreffen. Im Zuge dieser Sparmaßnahmen soll die Bonner Mongolistik zum Ende des Sommersemesters 2012 gänzlich geschlossen werden.<br />
 <br />
Die deutschlandweite Situation dieses Faches hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verschlechtert.<br />
Die in der DDR vorhandenen Mongolistik-Standorte in Berlin und Leipzig sind nach der Wende stark reduziert worden. So existiert momentan in Berlin eine halbe Stelle (Frau Dr. Ines Stolpe) und in Leipzig eine Mittelbaustelle (Herr Dr. Klaus Koppe) für Mongolistik. Daher kann in beiden Fällen auch nicht direkt im Bereich Mongolistik promoviert werden.<br />
Der Standort der Mongolistik in Leipzig wird in nicht allzu ferner Zukunft wohl ebenfalls von Kürzungen betroffen sein. Diese Kürzungen werden alle sächsischen Hochschulen betreffen, weswegen dagegen zur Zeit auch eine Petition durchgeführt wird (http://openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-vorgesehenen-stellenkuerzungen-an-saechsischen-hochschulen).<br />
 <br />
In einer Diskussion über den Nutzen einer Mongolistik überhaupt kann ein Quantitätsargument nicht greifen: die im Vergleich zu Fächern wie BWL oder z.B. der in neuerer Zeit stärker in Mode gekommenen Islamwissenschaft geringen Studentenzahlen stellen kein Hindernis für eine Fortführung der akademischen Ausbildung dar, da in unserem Falle nicht die Menge der Absolventen, sondern die qualitative Ausbildung weniger Spezialisten im Vordergrund steht. Fünfzig neue Mongolisten pro Jahr braucht Deutschland nicht, aber einige gute Spezialisten, welche auch in Bezug auf die neuen Wirtschaftskontakte mit Gewinn eingesetzt werden können.<br />
Frau Dr. Merkels Ausführungen dazu sind hinlänglich bekannt und müssen hier nicht wiederholt werden.<br />
Dass ergänzende Kenntnisse in Kultur und Sprache einer Nation, mit der man wirtschaftliche Beziehungen zu unterhalten gedenkt, für die einzelnen Unternehmen im Umgang mit der Zielnation selbst sehr förderlich sind, ist eine Binsenweisheit. Letztendlich laufen auch internationale Wirtschaftsbeziehungen über Menschen mit einem jeweils anderen kulturellen Hintergrund.<br />
 <br />
Die Mongolistik in Deutschland ist daher auch aus diplomatischer Hinsicht von Wichtigkeit. Die Mongolei unterhält keine dem Goethe-Institut vergleichbaren Institutionen in Deutschland. Die Bonner Mongolistik übernimmt in gewisser Weise diese Aufgabe, indem sie für alle Interessierten offene Sprach- und kulturbezogene Kurse anbietet. Damit popularisiert sie Wissen über die Mongolei und macht die Sprache, Geschichte und Kultur dieses Landes zugänglich und greifbar.<br />
 <br />
Die Bonner Mongolistik ist zudem im Bonner Asienzentrum fest verankert. Das Asienzentrum ist eine deutschlandweit einzigartige Verknüpfung verschiedener Fachbereiche der Orient- und Asienwissenschaften.<br />
Es darf nämlich nicht vergessen werden, dass das Fach Mongolistik sich nicht nur auf das Gebiet der heutigen souveränen Mongolei bezieht, sondern aufgrund der historischen (und Quellen-) Situation ganz Zentralasien und weite Gebiete Ost- und Vorderasiens umfasst. Dies hat seinen Niederschlag in kultureller und religiöser Diversität und Pluralität bei den (nicht nur in der heutigen Mongolei lebenden) Mongolen gefunden.<br />
Damit ist die Mongolistik wie kein anderes Fach stark interdisziplinär ausgelegt und schafft eine Verknüpfung ganz verschiedener Teilbereiche (Arabistik, Slavistik, Sinologie, Koreanistik, Indologie, Japanologie etc.). Gerade in Bezug auf die Untersuchung kultureller Grenzbereiche und Überschneidungen gibt es sehr viele Anknüpfungspunkte.<br />
Da in der Mongolei selbst ein starkes historisches Bewusstsein besteht, darf die Mongolistik auch nicht auf ein bloßes Spracheninstitut reduziert werden. Durch historische Beschäftigung erlangt man (Er-)Kenntnisse über die Gegenwart und ein Verständnis für die kulturellen Gegebenheiten. Daher ist eine die alte wie moderne Sprache sowie Geschichte und Kultur vermittelnde Institution nötig.<br />
 <br />
Die Existenz der Mongolistik in Bonn wird aus diesen Gründen aus der Mongolei als Kulturvermittlungsinstanz und wissenschaftliche Einrichtung durchaus als wichtig angesehen und ihre Zukunft mit Interesse verfolgt.<br />
Eine Industrienation wie Deutschland mit klaren wirtschaftlichen Interessen kann es sich in Bezug auf einen souveränen und in näherer Zukunft wirtschaftlich wichtigen Staat nicht leisten, eine die Kultur und Sprache vermittelnde und akademische Ausbildung garantierende Institution aufzugeben.<br />
 <br />
Die Einrichtung einer adäquaten Professur ist daher wünschenswert und notwendig.<br />
 <br />
Private und studentische Sammeleingaben sind beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen eingegangen.<br />
Der Präsident der Mongolei, Ts. Elbegdorj, sprach bei seinem Deutschlandbesuch Ende März dieses Jahres dieses Thema an und sagte finanzielle Unterstützung zur Fortführung unseres Faches zu.<br />
Dafür danken wir, alle Beteiligten, ganz herzlich und hoffen auf eine gute und enge Beziehung unserer beiden Länder und eine neue Blüte der Mongolistik in Deutschland!<br />
 <br />
Bayarlalaa!<br />
 <br />
 <br />
 <br />
Jens Thomas<br />
 <br />
Universität Bonn<br />
IOA<br />
Mongolistik]]></description>
            <author> M.A. Jens Christian Thomas</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3623#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Im Netz zu publizieren, ist keine Generationenfrage&quot;
Die ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3598</link>
            <description><![CDATA[In der Diskussion um den öffentlichen Zugang auf wissenschaftliche Texte spielt das Thema Online-Publikation und Retrodigitalisierung eine entscheidende Rolle. Um den weltweiten Zugang auf Forschungsergebnisse der Deutschen Historischen Institute zu ermöglichen hat die Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) die Online-Publikationsplattform perspectivia.net eingerichtet.<br />
 <br />
Wie das genau funktioniert, welche Texte digitalisiert werden, wie groß der Bestand bereits ist und wie sich Wissenschaftler daran beteiligen, haben wir den Redaktionsleiter von perspectivia.net, den Historiker Dr. Michael Kaiser, gefragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3598#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>DER KOMPONIST MIECZYSŁAW WEINBERG 
UND DER SOZIALISTISCHE REALISMUS IN DER ÄRA BREŽNEV</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3622</link>
            <description><![CDATA[Mieczysław Weinberg (1919-1996) wird gegenwärtig weltweit durch Einspielungen und Aufführungen seiner Werke – zuletzt mit überwältigendem Erfolg während der Bregenzer Festspiele 2010 – als einer der wichtigsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts entdeckt. Als polnischer Jude war Weinberg 1939 auf der Flucht vor den Nazis in die Sowjetunion gekommen, wo er von Autoritäten wie Dmitrij Šostakovič gefördert wurde. Unter Stalin erlitt er antisemitische Repressionen und kam in Haft. Erst während der Regierungszeit Leonid Brežnevs zwischen 1964 und 1982 wurde ihm zunehmend Anerkennung und Erfolg zuteil, ohne dass er jemals zu den affirmativen Staatskomponisten gezählt hätte. Vielmehr fand er offenbar Wege, sich mit der herrschenden Kunstdoktrin des Sozialistischen Realismus ohne kreative Verluste zu arrangieren.Um diese Wege einschätzen zu können, sind die ästhetischen Maßstäbe, die sich in Weinbergs Werken greifen lassen, mit den Anforderungen der Kunstdoktrin zu vergleichen. Doch welche Anforderungen dies waren, ist gerade im Bereich der Musik noch keineswegs für alle Phasen gleichermaßen geklärt. Während sich für die Stalinzeit mittlerweile ein recht klares Bild entwerfen lässt, ist es für die Jahre danach weit weniger deutlich. An diesem Desiderat setzt die Tagung an, indem sie speziell die Ära Brežnevs fokussiert. Welche Wirkungsmacht besaß der Sozialistische Realismus in diesen Jahren für die Musik, welche Postulate erhob und welchen ideologischen Schwankungen unterlag er? Und wie lässt sich das Œuvre Weinbergs aus dieser Ära kontextualisieren und interpretieren? Da dies nur im interdisziplinären Vergleich erörtert werden kann, werden VertreterInnen der Kunstgeschichte, der Literaturwissenschaft und der Geschichtswissenschaft hinzugezogen.]]></description>
            <author> M.A. Verena Mogl</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3622#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>&quot;Bereits im Mittelalter wurden Nasen ersetzt&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3091</link>
            <description><![CDATA[Den eigenen Körper zu korrigieren ist keine Erfindung der Moderne, sondern hat eine weiter zurückreichende Geschichte. Aber Fortschritte in Technik und Medizin erweiterten seit dem 19. Jahrhundert das Spektrum an Möglichkeiten erheblich, den Körper zu manipulieren. <br />
Die Historikerin Dr. Annelie Ramsbrock hat ein Buch über die Geschichte der künstlichen Schönheit in der Moderne geschrieben. Wir haben die frühere Stipendiaten der Gerda Henkel Stiftung dazu befragt.]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
Die Diskussion</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3600</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Nach den Vorträgen der Sektion 4 Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit konnte das Publikum Fragen stellen. ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3600#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Was ist ein Wissenschaftsblog? Form, Funktion und Ökonomie einer emergenten ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3617</link>
            <description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: vom Entstehen einer neuen Forschungskultur" statt. Anlass war der Startschuss für das neue Weblogportal de.hypothese.org, das deutschsprachige Webslogs aus den Geisteswissenschaften unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In einer neuen Videoreihen werden wöchentlich die Vorträge veröffentlicht.Den Start machte bei der Tagung Dr. Cornelius Puschmann mit einem Vortrag zur Frage, was einen Wissenschaftsblog ausmacht.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Archäologische Stätten wie Mondlandschaften&quot;
Plünderung und Antikenraub im Irak</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3607</link>
            <description><![CDATA[Im Irak gibt es nach Schätzungen bis zu 100.000 archäologische Stätten, nur etwa 10.000 sind bisher registriert - für den illegalen Antikenhandel ein wahre Goldgrube. Seit dem Ende des letzten Irakkrieges werden die archäologischen Stätten des Landes zwischen Tigris und Euphrat systematisch geplündert und ausgeraubt.<br />
 <br />
Der Archäologie Dr. Michael Müller-Karpe vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz ist einer der führenden Experten für altorientalische Metallarbeiten. Seit Jahren engagiert er sich zusätzlich gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern, unter anderem mit antiken Objekten aus dem Irak. Dafür hat ihn vor einer Woche die irakische Regierung in Berlin ausgezeichnet.<br />
 <br />
Wir haben Dr. Müller-Karpe zu seiner Ermittlungsarbeit sowie zur aktuellen archäologischen Lage im Irak befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Mehr als 10.000.000 Klicks!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3603</link>
            <description><![CDATA[<br />
Über Nacht hat L.I.S.A. die Marke von 10.000.000 Seitenaufrufen geknackt - zuletzt hatten wir pünktlich zum zweijährigen Geburstag von L.I.S.A. Ende Februar noch neun Millionen Klicks verkündet.<br />
 <br />
Ganz genau sind es aktuell 10.025.683 Zugriffe auf Inhalte unseres Wissenschaftsportals.<br />
 <br />
Was uns besonders freut, ist das Tempo mit dem L.I.S.A. wächst: Nach genau einem Jahr online zählten wir Ende Februar 2011 etwas mehr als eine Million Zugriffe, im vergangenen Oktober noch fünf Millionen Seitenaufrufe. Im Diagramm auf dem Bild können Sie die Entwicklung nachvollziehen - zum Vegrößern einfach auf das Bild klicken.<br />
 <br />
Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und freuen uns über die stetig wachsende L.I.S.A.Community!<br />
 <br />
Herzliche Grüße,<br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
Vortrag von PD Dr. Maren Lorenz</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3596</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.In der Sektion 4 Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit kam der abschließende Beitrag von Privatdozentin Dr. Maren Lorenz von der Universität Hamburg, die sich kritisch über das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit äußerte. Wer hat die Deutungshoheit über historische Themen?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Was verbindet Gewerkschaft und Wissenschaft?&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3591</link>
            <description><![CDATA[Wissenschaft und Gewerkschaft - passt das zusammen? In erster Linie denkt man dabei an klassische Hochschulpolitik und an die Vertretung der Interessen von Beschäftigten an Universitäten und Fachhochschulen. Doch der Deutsche Gewerkschaftsbund in Nordrhein-Westfalen will auch Einfluss auf Wissenschaft und Forschung nehmen. Dazu hat der DGB NRW vor gut einem Jahr eine "Abteilung Hochschulen, Wissenschaft und Forschung" eingerichtet.<br />
 <br />
Wir haben die Leiterin der Abteilung Antonia Kühn ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen und wollten von ihr wissen, wie sich der gewerkschaftliche Dachverband künftig in Wissenschaft und Forschung an Hochschulen einbringen will.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademievorlesung &quot;Kunst in der Wissenschaft - Wissenschaft in der Kunst&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3594</link>
            <description><![CDATA[Die zwischen Wissenschaft und Kunst bestehenden Unterschiede lassen sich mühelos zu Gegensätzen erklären. Der Ernst wissenschaftlicher Bemühungen stehen seit der Antike in sprichwörtlicher Opposition zur Heiterkeit der Kunst. Dennoch gibt es tragende historische, kulturelle und sogar methodologische Gemeinsamkeiten.<br />
 <br />
In der Akademievorlesungsreihe des Sommersemesters geht es um eine Gesamteinschätzung des Themas: Von den Anfängen der Kunst in der Frühgeschichte über die unter ihrem Einfluss entstandenen Wissenschaften der Antike und die Entdeckung ihrer handwerklich-technischen Gemeinsamkeiten in der Renaissance soll die Entwicklung bis in die Gegenwart nachgezeichnet werden.<br />
 <br />
Mehr Informationen zu der Vorlesungsreihe finden Sie unter<br />
http://jahresthema.bbaw.de/<br />
 <br />
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
 <br />
Kontakt:<br />
Stefan Aue<br />
 <br />
030/20 370 586<br />
aue@bbaw.de<br />
www.bbaw.de]]></description>
            <author> Jahresthema 2011|12 &quot;ArteFakte. Wissen ist Kunst - Kunst ist Wissen&quot;</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Comeback des Tagelöhners in Gestalt des Zeitarbeiters&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3535</link>
            <description><![CDATA["Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur", schrieb einst John Locke. Der Schweizer Staatsrechtler Carl Hilty meinte stattdessen: "Die Arbeit ist eine Quelle der Gesundheit."  Wie auch immer man zur Arbeit steht, fest steht, dass sie ein zentraler Begriff in der Geschichte der Menschheit ist und bis heute unser Leben strukturiert. Richtig ist aber auch, dass sich Organisation und Verständnis von Arbeit im Laufe der Geschichte verändert haben.<br />
 <br />
Wir wollten von Dr. Karsten Uhl wissen, was sich da alles verändert hat. Er ist Historiker und seit Juli 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Abteilung Technikgeschichte der TU Darmstadt im DFG-Projekt "Geschlecht, Raum und Technik in der Fabrik: Die 'rationelle' Gestaltung industrieller Arbeitsplätze in Deutschland, 1900-1970".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3535#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
Vortrag von Michail Hengstenberg</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3536</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.In der Sektion 4 Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit sprach nach Dr. Jürgen Danyel vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam Michail Hengstenberg von der Redaktion einestages - Zeitgeschichten auf Spiegel Online.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3536#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Was ist ein Wissenschaftsblog?&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3538</link>
            <description><![CDATA[Dr. Cornelius Puschmann beschäftigt sich wissenschaftlich mit Blogs - genauer: mit computervermittelter Kommunikation aus sprach- und informationswissenschaftlicher Sicht sowie mit den Auswirkungen des Internets auf die wissenschaftliche Kommunikation. An der Humboldt Universität zu Berlin ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaften (IBI) und Projektmitarbeiter am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG).<br />
 <br />
Wir haben Dr. Cornelius Puschmann nach der Münchener Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften" gefragt, was einen Wissenschaftsblog ausmacht.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3538#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Leipziger Wunderzeichen von 1517</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3537</link>
            <description><![CDATA[Das Projekt „Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland“ versucht eine repräsentative Bestandsaufnahme von Sachzeugnissen und Quellen zur vorreformatorischen Alltagsfrömmigkeit zu leisten, die in einer gemeinsamen Ausstellung der Mühlhäuser Museen, des Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und des Kulturhistorischen Museums Magdeburg von September 2013 bis September 2014 präsentiert werden.]]></description>
            <author> Dr. Hartmut Kühne</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Farben der Klassik</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3542</link>
            <description><![CDATA[Die wirkungsmächtigste Bestimmung der Klassik und zugleich ein zentrales Element des Klassizismus liegen in der Orientierung auf Form und Gestalt. Farbe scheint in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, in klassizistischen Programmen wird sie mitunter auch als Opposition zum Ideal reiner Marmorweiße abgelehnt. Diesen Positionen stehen zwei signifikante Beobachtungen gegenüber: Einerseits wandelt sich um 1800 das Bild der Antike gerade im Hinblick auf chromatische Fragen, andererseits affizieren Transformationen von Farbwissen und Farbauffassung die künstlerische Praxis und die Lebenswelt in vielfältiger Weise. Die epochemachenden Ausgrabungen von Wandmalereien in Herculaneum und Pompeji fördern eine leuchtend bunte Antike zutage, die eine Herausforderung sowohl für die klassizistische Kunsttheorie als auch für die zeitgenössische Malerei, Skulptur, Architektur und Gebrauchskunst darstellt. Mit Goethes Farbenlehre wiederum liegt ein besonders spektakulärer von mehreren zeitgleichen Versuchen vor, physikalische, physiologische, chemische und ästhetische Aspekte der Farbforschung in einen umfassenden Entwurf zu integrieren. Um 1800 ist Farbe mithin ein höchst virulentes Thema, das in der Interaktion unterschiedlichster Wissensgebiete und Praxisfelder verhandelt wird. Allen gemeinsam ist die Farbensprache, deren Gebrauch in Philologie und Philosophie reflektiert und deren Kodifizierung von Theoretikern und Praktikern der Zeit versucht wird.Die Jahrestagung möchte die vielfältige Bedeutung der Farbe als Material und Diskurselement, als ästhetischen Wert und wissenschaftlichen Gegenstand für den Klassizismus um 1800 in den Blick nehmen. Ziel ist es, Reichtum und sinnliche Vitalität eines bunten Klassizismus wieder erkennbar werden zu lassen.]]></description>
            <author> M.Sc. Andre Karliczek</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rechtsextremismusprävention und Demokratieerziehung durch Gedenkstätten und Kriegsgräber?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3539</link>
            <description><![CDATA[Das LaG-Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, danach zu fragen, ob und wie historisch-politische Bildung als ein Element der Rechtsextremismusprävention dienen kann. In den Medien oder der öffentlichen Diskussion trifft man häufiger auf die Hoffnung, ein Gedenkstättenbesuch oder andere Formen der Auseinandersetzung mit dem Holocaust könnten Rechtsextreme in ihrer Weltanschauung beeinflussen. Solche Erwartungen werden jedoch in der Fachdiskussion mehrheitlich zurückgewiesen.<br />
 <br />
Zu Recht wird auf ein Überstrapazieren historisch-politischer Bildung verwiesen und in Frage gestellt, ob ausgerechnet der Holocaust, dem die Abwesenheit jeglicher Menschenrechte für Jüdinnen und Juden immanent ist, als Folie für Rechtsextremismusprävention und Demokratiepädagogik dienen könne. Trotzdem kann historisch-politische Bildung Gesprächsanlässe schaffen, um sich auch mit gegenwärtigen Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dabei muss sicherlich unterschieden werden, an wen sich Angebote richten: Handelt es sich um Präventionsarbeit mit Jugendlichen oder um die Arbeit mit überzeugten Rechtsextremist/innen, die sich mit ihren Ressentimentstrukturen gegen pädagogische Bemühungen als immun erweisen?<br />
 <br />
Die von uns angesprochenen Autor/innen beantworten die Fragestellung unserer Ausgabe differenziert unter verschiedenen Gesichtspunkten sowie mit unterschiedlichen Nuancierungen. Es entspricht der Thematik, dass sich in den von uns ausgewählten Projektbeispielen und Institutionen sowohl solche finden, die ausschließlich im Bereich der Arbeit gegen Rechtsextremismus tätig sind, als auch andere, die Schnittstellen zwischen politischer und historischer Bildung schaffen.<br />
 <br />
Peter Reif-Spirek widmet sich grundlegend dem Zusammenhang von Rechtsextremismus, Geschichtsrevisionismus und historisch-politischer Bildung anhand von Beispielen aus dem Freistaat Thüringen.<br />
 <br />
Michael Sturm und Heiko Klare beschreiben den Rahmen, in dem aus ihrer Perspektive historisch-politische Bildung über die Schaffung eines differenzierten Geschichtsbewusstseins einen Beitrag zur Rechtsextremismusprävention leisten kann.<br />
 <br />
Dr. Stefan Mühlhofer geht dem Gedanken nach, dass mehr Wissen über den Nationalsozialismus noch lange kein Weniger an Rechtsextremismus in der Gesellschaft bedeutet. Dennoch habe die Arbeit der Gedenkstätten zur Folge, dass der politische Einfluss rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien in der Bundesrepublik eher nicht höher ist.<br />
 <br />
Johannes Fülberth zeigt die Arbeit gegen Rechtsextremismus in den Studientagsangeboten der Gedenk– und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz auf.<br />
 <br />
Dr. John Cramer beschreibt am Beispiel der Kriegsgräberstätte Essel die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gegen sogenanntes Heldengedenken und Geschichtsrevisionismus.<br />
 <br />
Sophia Oppermann beschreibt die Arbeit und die Zugänge von Trainingsplatz 7xjung, ein Ausstellungsprojekt von Gesicht Zeigen! in Berlin.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin (03/2012)<br />
Zur PDF-Version des LaG-Magazins]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Archäologie in Zentralasien</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3074</link>
            <description><![CDATA[Die Karawanenwege der Seidenstraße, traditionsreiche Städte wie Samarkand und Buchara, die Steppenlandschaft der Mongolei, alte Metall-Lagerstätten im kasachischen Altai, der Oxos-Tempel in Tadschikistan – Zentralasien ist reich an Geschichte und dicht an eindrucksvollen archäologischen Denkmälern. Ausstellungen wie „Dschingis Khan und seine Erben“ (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Bonn, 2005), „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ (Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim 2009/2010), „Afghanistan. Gerettete Schätze“ (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Bonn, 2010/2011) haben in den letzten Jahren viele Besucher angelockt und für Kunst, Kultur und Geschichte Zentralasiens begeistert.<br />
 <br />
Die Gerda Henkel Stiftung versucht seit einigen Jahren, einen<br />
Beitrag zur Erforschung dieser Region zu leisten: Seit 2004 unterhält sie ein Sonderprogramm für Wissenschaftler aus Zentralasien und unterstützt Kooperationsprojekte in den Bereichen Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte. 2008 kam ein Förderschwerpunkt für archäologische Projekte in der Mongolei hinzu.<br />
 <br />
Dieses Dossier gibt einen Überblick über gegenwärtige Forschungstrends in der Archäologie Zentralasiens und vermittelt Einblicke in aktuelle kulturelle Highlights. Wissenschaftler beschreiben für L.I.S.A., warum sie gerade dort forschen und was für sie ganz persönlich den Reiz dieser Gegend ausmacht.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit
Vortrag von Dr. Jürgen Danyel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3484</link>
            <description><![CDATA[<br />
Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.In der Sektion 4 Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit machte Dr. Jürgen Danyel vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V. den Anfang und stellte unter anderem das Projekt Docupedia-Zeitsgeschichte vor.<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Literatur: Kunst oder Dienstleistung? Diskussions-  und Vortragsveranstaltung mit dem ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3489</link>
            <description><![CDATA[Literatur war immer ein Zwerg. Klein, schwach und gänzlich ohne Einfluss. Aber mehrere Jahrhunderte lang stand sie auf den Schultern von Riesen, die die Welt beherrschten. Und dort oben war sie gut zu hören. Auf der Schulter der Religion propagierte sie lautstark das Selbst-Denken, auf der Schulter der politischen Ideologien die Inkompatibilität und die Dignität des Individuums. Dabei zeigte sich, was Literatur galt, immer in der Auseinandersetzung des Zwergs mit seinem Wirtsriesen.<br />
 <br />
Aber nach 1989 dankten in rascher Folge die Ideologien ab. Niemand verhandelt heute mehr darüber, wie die ideale Gesellschaft aussehen soll. Stattdessen hat sich die Weltrevolution, von der einst der Kommunismus träumte, als globale Nivellierung nach der einzigen Maßgabe ökonomischer Notwendigkeiten realisiert. Jeder kann heute mit jedem, nämlich Handel treiben. Alle anderen Modelle von gelingendem menschlichem Leben sind obsolet geworden.<br />
 <br />
Und so ist der Zwerg Literatur unsanft auf dem Boden der ökonomischen Tatsachen gelandet. Keiner ist mehr da, dem man den Schopf zausen, dem man ins Ohr flüstern oder brüllen könnte, damit man gesehen und gehört wird. Literatur im postideologischen Zeitalter ist: Dienstleistung. Und genau so wird sie von einer kommenden Generation auch schon aufgefasst. Es sei denn, sie wagte den äußerst beschwerlichen Aufstieg auf die Schulter der momentan Herrschenden.<br />
Burkhard Spinnen]]></description>
            <author> Esther Polito</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Tagung &quot;Weblogs in den Geisteswissenschaften&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3491</link>
            <description><![CDATA[Die L.I.S.A.Redaktion nimmt heute in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München an der Tagung "Weblogs in den Geisteswissenschaften" teil und ist mit einem eigenen Beitrag vertreten. Wir werden anschließend ausführlich von der Tagung berichten - u.a. mit Interviews und Videos.<br />
 <br />
Zum Start eine Bildgalerie und ein Interview mit der Redaktionsleiterin von de.hypothese.org Dr. Mareike König. Anbei noch drei kurze Videos, die lediglich einen ersten Eindruck von der Tagung vermitteln sollen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3491#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Mobilizing Ethnicity - Competing Identity Politics in the Americas: Past and Present</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3485</link>
            <description><![CDATA[Conference: July 2nd to July 3rd 2012<br />
Summer School: June 27th to July 6th 2012<br />
 <br />
Within the context of the Quincentenary of the European expansion to the Americas in 1492, numerous indigenous groups throughout the continent mobilized to denounce the (post-) colonial legacy of present societies and to express their political, economic and cultural needs. The year 1992 can thus be related to the paradigmatic transition in ethnic identity politics.Traditionally restricted to local or national contexts, ethnic identity politics in the 1990s became much more globally connected, expanding into increasing range of fields of social practice such as economy, law, academia, ecology and medicine. While social movements from a variety of ethnic backgrounds pushed for institutional change by appealing to the international attention markets, they were joined by a growing diversity of social actors in the re-negotiations of ethnicity and cultural difference in the public space.<br />
Both the Summer School and the International Conference address this prominent role of ethnic identiy politics in the ongoing struggle for defining the principles and boundaries of social inclusion and political participation in the Americas with regard to the historical processes and present situations. The aim is to establish a balance of two decades of intensive and conflictive identity politics in the Americas and to identify new tendencies of the strategic use of ethnicity in politics, economics and culture.<br />
 <br />
Registration:<br />
To attend the Summer School and the Conference, or just the Conference exclusively, please fill out the registraion forms on:<br />
www.kompetenznetz-lateinamerika.de]]></description>
            <author> Birgit Sulzer</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3485#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK) </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3479</link>
            <description><![CDATA[Über 500 renommierte internationale Fachwissenschaftler arbeiten an der "Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur", einem siebenbändigen Lexikon, das ein Modul des Forschungs-Projekts "Europäische Traditionen – Enzyklopädie jüdischer Kulturen" an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig darstellt. Herausgeber der Enzyklopädie und Projektleiter ist Dan Diner. Nach dem Erscheinen des zweiten Bandes stellen die Projektmitarbeiter im Akademie-Kolloquium am 23.3.2012 ihre Arbeit vor.<br />
<br />
Vorträge  Dr. Markus Kirchhoff, Neuere politische Geschichte der Juden in der EJGK  Dr. Frauke von Rohden, Jüdische Aufklärung in der EJGK  Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.23.3.2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-ejgk<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Fachinformationen für die Geschichtswissenschaften
Werkstattberichte III</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3609</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Parallel zur den Vorträgen der dritten Sektion Medialität und Narrativitätt fanden in einem anderen Raum die thematisch anknüfenden Werkstattberichte mit dem Titel Fachinformationen für die Geisteswissenschaften statt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3609#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Kann man auf Facebook ein archäologisches Forschungsprojekt begleiten?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3481</link>
            <description><![CDATA[Im Internet wird wissenschaftliche Forschung oftmals von Personen öffentlich gemacht oder kommentiert, die zwar selbst über eine wissenschaftliche oder zumindest journalistische oder medienrelevante Ausbildung verfügen, diese Forschung aber nicht selbst betreiben. Das gilt auch für die Archäologie. Warum aber soll man Anderen das Feld überlassen und als Forscher nicht selbst tätig werden? Das Kibyratis-Projekt ist ein archäologisches Feldforschungsprojekt in der Türkei und seit Januar auf Facebook anhand von regelmäßig erscheinenden Beiträgen begleitbar.]]></description>
            <author> Dr. Oliver Hülden</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3481#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Professor Ute Daniel: Goebbels, War and Propaganda. The Media Logic of the “Third Reich”</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3478</link>
            <description><![CDATA[Die berühmte Rede, die der Deutsche Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, im Februar 1943 im Sportpalast hielt, ist von Historikern schon oft untersucht worden. In dieser Vorlesung wird sie jedoch aus einer leicht veränderten Perspektive betrachtet: Sie dient als Beispiel für die Probleme, die Goebbels mit der Medienlogik des "Dritten Reiches" hatte. <br />
 <br />
Das Gerda Henkel- Visiting Professorship ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Historischen Instituts London und des International History Department der London School of Economics und wird unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung. Sie wurde 2009 für den Themenbereich Deutschland in Europa, 1945–2000 erstmals besetzt. Die Einrichtung dient dazu, die Aufmerksamkeit für die deutsche Geschichte in Großbritannien zu fördern und vergleichende Arbeiten zu dem Thema im europäischen Kontext anzuregen. Das Forschungsfeld der Professur wurde im letzten Jahr erweitert und umfasst nun den Zeitraum von 1890–2000.]]></description>
            <author> Dr. Angela Schattner</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Karteien, Zeitleisten, Diagramme. Wie Werkzeuge des Wissens die Narration bedingen
Vortrag von ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3480</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.In der Sektion 3 "Medialität und Narrativität" trug Prof. Dr. Markus Krajewski vor und erörterte die Frage, wie die Repräsentation des historischen Materials, also die medientechnische Aufbereitung von Quellen und Gemälden, von Texten, Tönen und Bildern, die Historiographie bestimmt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>arcfilm2011 - &quot;Wie mache ich Archäologie cool?&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2033</link>
            <description><![CDATA[Im vergangenen Oktober fand in Konstanz die Premiere eines neuen Archäologie-Filmfestivals statt: arcfilm2011. An sechs Tagen wurden an sechs Schauplätzen sechzig Dokumentarfilme zu Archäologischen Themen aus der ganzen Welt gezeigt.<br />
 <br />
Wir haben Ralph Stroehle, den Organisator des 1. Internationalen Archäologischen Filmfestivals am Bodensee "arcfilm2011", vor Ort interviewt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2033#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Frühling in der geisteswissenschaftlichen Blogosphäre?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3429</link>
            <description><![CDATA[Wird in den Geisteswissenschaften derzeit über Soziale Medien, Blogs und Massenmedien gesprochen, dann wird zumeist kontrovers diskutiert, ob Wissenschaftler/innen – und hier insbesondere der Nachwuchs – diese nutzen sollten, um auf sich und ihre Forschung aufmerksam zu machen. Während die einen meinen, das könne der Karriere schaden, betonen andere, dass diese Art der Öffentlichkeitsarbeit durchaus der wissenschaftlichen Imagepflege dient und Job- oder Publikationsangebote die Folge sein können.]]></description>
            <author> Dr. Mareike König</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Datenbank &quot;AEL&quot; Frankfurt-Heddernheim</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3100</link>
            <description><![CDATA[Seit einigen Monaten gibt es bei L.I.S.A.teamwork eine „Datenbank“ mit Informationen über Insassen des „Arbeitserziehungslagers“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim.]]></description>
            <author> Uwe Protsch</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>„Virtuelle Forschungsumgebungen“
Werkstattberichte II</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3212</link>
            <description><![CDATA[<br />
Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Parallel zur den Vorträgen der zweiten Sektion "Digitale Quellenkritik und Data Driven History" fanden in einem anderen Raum die thematisch anknüpfenden Werkstattberichte zum Thema "Virtuelle Forschungsumgebungen" statt.<br />
 <br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>„Wir sahen Filme, wir lasen Bücher – aber gefragt wurden wir nicht“</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3210</link>
            <description><![CDATA[Vom Zweiten Deutschen Fernsehen bis hin zu Steven Spielberg: Kino und Fernsehen haben die Geschichte vom Attentat auf das israelische Olympiateam bereits oft erzählt. Davon wie in der Nacht des 5. September 1972 acht Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ das Olympische Dorf in München überfielen und wie dort - sowie während eines dramatischen Feuergefechts auf dem Rollfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck - elf Geiseln, ein deutscher Polizeibeamter und fünf der Attentäter ums Leben kamen.<br />
<br />
Tod und Terror<br />
 <br />
Egal ob in den Dokumentarfilmen „Ein Tag im September“ (USA 1999), „Der Olympia-Mord“ (D 2006) oder dem amerikanischen Spielfilm „Die 21 Stunden von München“ (USA 1976) – immer geht es um den tragischen Tod der Sportler, das eiskalte Agieren der Terroristen, sowie die unbeholfenen Gegenmaßnahmen der staatlichen Behörden. Auch Hollywood-Regisseur Steven Spielberg adaptierte den Stoff, indem sein Film dort anfängt, wo die eigentliche Geschichte aufhört: Bei der einfachen Frage, wie es denn nun für ein Volk weitergeht, das einmal mehr unschuldig zum Opfer wurde. Indem Spielbergs Thriller „München“ (USA 2005) von einer Einheit des israelischen Geheimdienstes Mossad handelt, der sich an den direkt oder indirekt Verantwortlichen für das Attentat grausam rächt, liefert er leider eine ebenso schlichte Antwort.<br />
<br />
Die Überlebenden erzählen<br />
 <br />
Auch der Münchner Fernsehproduzent Emanuel Rotstein wollte wissen, wie es weiterging. Anders als sein amerikanischer Kollege spürte er allerdings den überlebenden Mitgliedern des israelischen Olympiateams hinterher. So gelang es ihm anlässlich des 40. Jahrestages der Anschläge jene Männer zu fragen, die den Anschlag am elften Tag der Olympischen Spiele hautnah miterlebten und nur knapp entkamen.<br />
 <br />
Für die Dreharbeiten zu „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ kamen die sieben ehemaligen Sportler Dan Alon, Prof. Dr. Shaul Paul Ladany, Gad Tsabary, Avraham Melamed, Henry Hershkovitz, Zelig Shtorch und Yehuda Weinstain das erste Mal wieder zusammen nach München. In Rotsteins Dokumentarfilm, der am 7. Juli 2012 TV-Premiere feiert, erzählen sie von den dramatischen Stunden vor vierzig Jahren und wie sie ihre Flucht, die Trauerfeier, die Rückkehr nach Israel und die Jahre danach erlebten. „Ihre Geschichte hat bisher noch niemand detailliert erzählt“, erklärt Emanuel Rotstein. Mit seinem Film will der Produzent von Pay-TV-Sender The Biography Channel den Überlebenden genug Zeit und Raum geben ihre persönliche Geschichte zu erzählen. <br />
<br />
Nie gefragt<br />
 <br />
Dass das die letzten vierzig Jahre nur selten geschah, bestätigt auch Dan Alon (66).<br />
 <br />
„Wir sahen Filme, wir lasen Bücher – aber gefragt wurden wir nicht“, wie er bei der Presseankündigung des Films meinte. Der ehemalige Olympiafechter befand sich zum Zeitpunkt des Attentats in Appartment 2 der Conollystraße 31 und konnte durch den Garten ins Freie fliehen. Alon kehrte für die Dreharbeiten zum ersten Mal nach München zurück. Auch der Ringer Gad Tsabary (68) erinnert sich an seine Flucht. Dieser befand sich zehn Minuten in der Gewalt der Geiselnehmer bevor er einen der Attentäter überwältigen und sich über das Treppenhaus in Sicherheit bringen konnte.<br />
 <br />
Aber nicht nur die Schilderungen der Flucht gehen unter die Haut. Auch die Beschreibungen ihrer Heimkehr stimmen nachdenklich. „Als mich meine Frau bei meiner Rückkehr in den Arm nehmen wollte, sagte ich ihr, dass das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür sei. Meine Freunde sind tot“, wie Alon auf der Pressekonferenz erzählt. Zu groß sei die Trauer um die ermordeten Teamkameraden gewesen. Auch die Frage nach dem „Warum“ war den Männern seitdem ein ständiger Begleiter.<br />
 <br />
Heute haben die einstigen Athleten, von denen drei bereits ihre Autobiographie vorgelegt haben, sich mit ihrer Vergangenheit arrangiert. „Ich würde mir wünschen, dass unsere Geschichten dabei helfen, sich weiter an die Ereignisse von 1972 und unsere Kameraden zu erinnern“, meint Avraham Melhamed (67). „Und dass Terrorismus - damals wie heute – keine Lösung ist“.<br />
<br />
<br />
Die Dokumentation „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ zeigt The Biography Channel am 7. Juli 2012 um 20 Uhr als TV-Premiere.<br />
]]></description>
            <author> M.A. Jörg Ankermüller</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Nazis musste man nach 1945 nicht jagen&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3208</link>
            <description><![CDATA[Beate Klarsfeld wurde vor allem durch eine Tat bekannt: 1968 ohrfeigte sie öffentlich den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger wegen seiner früheren NSDAP-Mitgliedschaft. Danach machte sie insbesondere Schlagzeilen im Zusammenhang mit Aktionen gegen NS-Verbrecher wie Klaus Barbie, Alois Brunner, Kurt Lischka, Herbert M. Hagen und Ernst Heinrichsohn. Seither galt sie in den Medien als Nazijägerin - ein Titel, den sie für nicht ganz korrekt hält.<br />
 <br />
Warum das so ist und wie sie heute zurück auf ihr Engagement blickt, haben wir Beate Klarsfeld in ihrem Büro in Paris gefragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Die DDR im Film</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3207</link>
            <description><![CDATA[Themen dieses LaG-Magazins sind die Selbstinszenierung im filmischen Schaffen wie auch der Außenblick auf die DDR.<br />
 <br />
Zu dem gewohnten Format gesellt sich eine Neuerungen, mit denen ein zusätzlicher Service angeboten wird. Jede Ausgabe des LaG-Magazins, die sich mit der DDR-Geschichte beschäftigt, wird zusätzlich in der Rubrik „LaG-Materialien“ didaktische Anregungen für die schulische und außerschulische Bildung enthalten. Diese didaktischen Materialien werden von Autor/innen exklusiv für das LaG-Magazin erstellt.<br />
 <br />
Für die vorliegende Ausgabe hat Jürgen Bretschneider von FILMERNST (Brandenburg) Anregungen zum Film „Ikarus“ verfasst.<br />
 <br />
Folgende Autor/innen haben eine Beitrag verfasst:<br />
Christiane Grün schreibt über Amateurfilme aus den Umbruchjahren 1989/90. Diese häufig eher beobachtenden Filme, die keinem klaren Narrativ folgen, laden zur Behandlung in der historisch-politischen Bildung ein.<br />
 <br />
Axel Janowitz zeigt, wie der MfS-Lehrfilm „Der Revisor“ für ein kompetenz- und gegenwartsbezogenes historisches Lernen nutzbar gemacht werden kann.<br />
 <br />
Am Beispiel der Ausstellung „Freiheit und Zensur“ thematisiert Jürgen Haase das Spannungsfeld von Zensur, Anpassung und künstlerischer Freiheit im Rahmen von DEFA-Produktionen.<br />
 <br />
Beate Rabe umreißt in ihrem Aufsatz Möglichkeiten zum Einsatz von Gegenwartsfilmen im historischen Lernen mit Kindern und Jugendlichen.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin (02/2012)<br />
 <br />
Zur PDF-Version des LaG-Magazins]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3207#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Archäologie in der Mongolei</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3068</link>
            <description><![CDATA[Seit dem 26. Januar 2012 ist im LVR-LandesMuseum in Bonn die Ausstellung "Steppenkrieger. Reiternomaden des 7. –14. Jahrhunderts aus der Mongolei" zu sehen. Gezeigt werden dort einzigartige Fundstücke, die seit 2008 mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung restauriert und konserviert wurden. Das von Prof. Dr. Jan Bemmann, Bonn, in Zusammenareit mit der Akademie der Wissenschaften der Mongolei durchgeführte Forschungsprojekt war unter den ersten im Schwerpunkt "Archäologie in der Mongolei" geförderten Vorhaben.]]></description>
            <author> Dr. Anna-Monika Lauter </author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Ende der Theorie? 
Big Data als Herausforderung für die Geisteswissenschaften
Vortrag ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3112</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.In der Sektion 2 "Digitale Quellenkritik und Data Driven History" sprach nach dem Vortrag von Dr. Eva Pfanzelter der Medienwissenschaftler Dr. Theo Röhle von der Universität Paderborn über Geschichte und Stand computergestützter Verarbeitung großer Datensätze in den Geisteswissenschaften.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3112#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Für Studenten ist das Internet Quelle Nummer 1&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2049</link>
            <description><![CDATA[Gianna Reich ist Geisteswissenschaftlerin und studiert in Karlsruhe Germanistik und Angewandte Kulturwissenschaft. Seit einiger Zeit führt sie nebenbei einen Blog mit dem Namen Geisteswirtschaft. Daraus ist inzwischen ein Onlinemagazuin geworden. Der Name ist dabei Programm - Gianna Reich möchte zwischen Geisteswissenschaften und Wirtschaft vermitteln bzw. die Wirtschaft für Geisteswissenschaftler interessieren und umgekehrt. Wir haben mit Gianna Reich darüber gesprochen, wie ein Blog dazu beitragen kann und warum sie meint, dass Geisteswissenschaftler bloggen sollten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium: Das östliche Europa in transnationaler Perspektive</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3107</link>
            <description><![CDATA[Freitag, 24. Februar 2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig<br />
 <br />
Prof. Dr. Matthias Middell, Transnationalisierung der Doktorandenausbildung – Ein Projekt zur engeren Zusammenarbeit mit Partnern aus Ostmitteleuropa  Prof. Dr. Frank Hadler, Transnationalisierung Ostmitteleuropas – Ein Problemaufriss aus historischer Perspektive  Prof. Dr. Sebastian Lentz, Transnationale Räume – Wie geht die Humangeographie mit grenzüberschreitenden Phänomenen um?  Prof. Dr. Matthias Middell, Schwierigkeiten einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas – Ein Blick in die Werkstatt  Prozesse und Bewegungen, die nationale Grenzen überschreiten, finden in der Forschung zunehmende Aufmerksamkeit. Sie werden als treibende Kraft für neue gesellschaftliche Entwicklung gewertet, von manchen aber auch als Bedrohung tradierter Formen der Souveränität mit Sorge betrachtet. Das interdisziplinäre Projekt "Das östliche Europa in transnationaler Perspektive" fragt nach dem Umfang und den Wirkungen solcher Prozesse im Raum zwischen Ostsee und Adria. Geographen und Historiker aus Leipziger Forschungsinstituten und der Universität haben sich zusammengeschlossen, um Doktoranden aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ein Ausbildungsprogramm anzubieten, das die transnationale Dimension ihrer Dissertationen zu stärken vermag. Das Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms "Geisteswissenschaftliche Forschung" gefördert – mit der wissenschaftlichen Begutachtung der eingereichten Projekte ist die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betraut. Im Akademie-Kolloquium führen die Projektleiter in den aktuellen Stand der Forschung ein, diskutieren neue methodische Probleme und stellen exemplarisch erste Resultate des Vorhabens vor. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
 <br />
Weitere Informationen unter:<br />
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-das-oestliche-europa-in-transnationaler-perspektive]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>The Dynamic Middle Ages</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3102</link>
            <description><![CDATA[<br />
The Centre for Medieval Studies and the Department of History of the National Research University Higher School of Economics (Moscow) are organizing an international PhD and post-doctoral training school in Moscow from the 1st to 6th of October 2012 on The Dynamic Middle Ages.<br />
 ]]></description>
            <author> Prof. Dr. Michail A. Bojcov</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3102#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Quellenkritik vor der Zerreißprobe?  
Vom kritischen Umgang mit digitalen Ressourcen
Vortrag ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3103</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Nachdem PD Dr. Peter Haber die zweite Sektion mit dem Titel  "Digitale Quellenkritik und Data Driven History" eröffnet hatte, trat Dr. Eva Pfanzelter, Assistenzprofessorin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, ans Rednerpult.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Was Sie hier anordnen, ist Folter&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3092</link>
            <description><![CDATA[Vergangenen Januar jährte sich die Einrichtung des us-amerikanischen Gefangenenlagers in der kubanischen Bucht von Guantanamo Bay zum zehnten Mal. Der Wiener Rechtswissenschaftler und Universitätsprofessor Dr. Manfred Nowak war von 2004 bis 2010 Sonderberichterstatter über Folter der Menschrechtskommission der Vereinten Nationen. In dieser Zeit veröffentlichte er einen ausführlichen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Guantanamo. Wir haben mit Herrn Professor Nowak über die aktuelle Lage im Gefangenenlager und über dessen Auswirkungen auf die internationale Menschenrechtssituation gesprochen. ]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Forum: Human Enhancement – ein Weg zum Glück? </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3101</link>
            <description><![CDATA[Im Rahmen der Tagung "Der Mensch der Zukunft: Hintergründe, Ziele und Probleme des Human Enhancement" (17.–18.2.2012)<br />
<br />
Öffentliche Podiumsdiskussion mit Uwe-Frithjof Haustein (Leipzig), Peter Kunzmann (Jena), Hartmut Rosa (Jena), Elmar Schenkel (Leipzig), Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig), Hans-Ulrich Zabel (Halle)  Der Mensch ist im Begriff, seine Evolution in seine eigenen Hände zu nehmen. Bio-, Nano- und Informationstechnologien machen eine technische Aufrüstung der menschlichen Natur möglich, die im Ergebnis einen „neuen Menschen“ schafft. Ist eine solche Entwicklung erstrebenswert? Führt sie die Menschheit zu größerem Glück? Wo liegen ethische Grenzen? Diese Fragen werden im Mittelpunkt des Akademie-Forums am 17.2.2012 in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig stehen. Interessenten sind herzlich willkommen.17.2.2012, 17–19 Uhr,Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-human-enhancementVeranstalter:Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften,Medizinische Fakultät, Universität Leipzigin Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Kommission „Wissenschaft und Werte“<br />
<br />
Kontakt:Dr. Lutz ZerlingSächsische Akademie der Wissenschaften zu LeipzigKarl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigTel.: 0341 7115320E-Mail: zerling@saw-leipzig.de<br />
<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Geschichte als Dienstleistung
Interview mit Jan H. Sachers</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3071</link>
            <description><![CDATA[Jan H. Sachers hat das Fach Geschichte zu seinem Beruf gemacht - aber anders als andere. Der studierte Historiker hat sich selbständig gemacht und bietet Geschichte als Dienstleistung an. Wir wollten von ihm wissen, was er genau macht, ob sich das tatsächlich rechnet und welche Perspektiven er für das Fach Geschichte im digitalen Zeitalter sieht.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3071#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Special Programme Security, Society and the State</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3098</link>
            <description><![CDATA[As security-related issues, the fading role of the state and the gradual elimination of borders are central themes in both political and scholarly debates today. “Failing states” as a safe haven for terrorists, transnational organized crime, a loss of overall legitimacy, shrinking state authority in conflict-ridden regions are the relevant keywords in this context. There is good reason for a more fine-grained perspective, however. Current security issues are multi-faceted and dynamic, ranging from military protection to efficient public infrastructure and a viable social negotiation process. As a matter of fact, the state is not irrevocably losing ground in security-sensitive areas. In some areas of national and personal security, state authority and sound governmental practice are more important than ever. <br />
The “Security, Society, and the State” research programme reflects these contradictory trends. It targets new security-related issues that are prime examples of the post-Cold-War era but have been largely neglected in mainstream research. The programme is intended to encourage junior scholars to pursue unconventional research agendas that are nonetheless crucial, while providing senior scholars with the opportunity to focus intensively on work in progress for a limited period. Moreover, the objective is to combine basic theoretical research with concepts that are applicable to present-day political issues of security policy.<br />
 <br />
Topic focuses:The Gerda Henkel Foundation supports research projects under the following five headings:<br />
 <br />
1. Cyber Security as a Governmental Task<br />
 <br />
2. Public Administration and Human Security<br />
 <br />
3. Patterns of Conflict Resolution between the State and Traditional Actors<br />
 <br />
4. Non-Governmental Actors as Partners and Contenders of the State<br />
 <br />
5. Security Strategies between Doctrine Formation and Implementation<br />
 <br />
Academic coordination is the responsibility of scholars from the clusters of excellence “The cultural foundations of social integration” at the University of Konstanz and “The formation of normative orders” at Goethe University, Frankfurt as well as King’s College, London. The complete programme announcement is available online:   http://www.gerda-henkel-stiftung.de/special_programmes]]></description>
            <author> Eva Kammann</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Digitale Quellenkritik und Data Driven History
Eröffnung der Sektion 2 durch PD Dr. Peter Haber</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3095</link>
            <description><![CDATA[<br />
Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Die zweite Sektion der Tagung eröffnete PD Dr. Peter Haber von der Universität Basel.<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Belgien - quo vadis?
Interview mit Dr. Johannes Koll</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3069</link>
            <description><![CDATA[Belgien steckt wirtschaftlich in der Rezession - das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank zuletzt in zwei aufeinander folgenden Quartalen und die Staatsschuld ist mittlerweile auf mehr als 300 Milliarden Euro gestiegen, was etwa 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die neue Regierung unter dem Sozialisten Elio di Rupo reagiert mit einem massiven Sparprogramm. Trotzdem wertet eine der führenden Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit des Landes ab. <br />
 <br />
Wie reagieren die Belgier darauf? Seit langer Zeit wieder einmal national geeint. So zumindest scheint es, denn der Generalstreik als Protest auf den Sparkurs der Regierung hat vor wenigen Tagen alle Teile des Landes erfasst. Erkennen die Belgier in Zeiten der ökonomischen Krise trotz aller Gegensätze wieder ihre Zusammengehörigkeit? Ist die belgische Staatsnation doch stabiler als viele meinen?<br />
 <br />
Wir haben den Historiker und Belgien-Spezialisten Dr. Johannes Koll von der Wirtschaftsuniversität Wien gesprochen und ihn nach der Zukunft Belgiens gefragt.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Gegenteil von Grau</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3080</link>
            <description><![CDATA[Offenheit und Transparenz gewinnen auch im Stiftungssektor eine immer größere Bedeutung. Gemeint sind damit nicht nur Herkunft und Größe des Vermögens einer Stiftung und seiner Erträgnisse, also die wirtschaftlichen Daten, die die Arbeit von Stiftungen prägen. Auch Entscheidungswege bei der Vergabe von Förderungen und der Umgang mit Interessenkonflikten im Förderalltag geraten stärker in das öffentliche Interesse. Die im Jahre 2006 vom Bundesverband Deutscher Stiftungen einstimmig verabschiedeten so genannten „Grundsätze guter Stiftungspraxis“ sind zugleich Indikator und Ergebnis dieser Entwicklung. Ein weiterer, häufig unterschätzter Aspekt der Debatte um Transparenz und ethisches Handeln im Stiftungssektor ist die Frage des Umgangs von Stiftungen mit ihrer eigenen Vergangenheit oder der Biographie ihres Stifters.<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Ansgar Wimmer</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Schweizerkreuz und Hakenkreuz</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3078</link>
            <description><![CDATA[<br />
Das Wirken des international tätigen Hamburger Getreidegroßhändlers Alfred C. Toepfer (1894–1993) sorgt unter Historikern seit Jahren für Diskussionen. Seit 1931 existierte ein Konglomerat aus der Stiftung FVS (Freiherr vom Stein) und der Hansischen Stiftung in Hamburg, der Johann Wolfgang Goethe-Stiftung in Freiburg i. Brg. und der Stiftung JWG (Johann Wolfgang Goethe) in Vaduz/Basel, dessen Vergangenheitspolitik und Vermögen international für Irritationen sorgen. Neue Erkenntnisse belegen, dass Toepfer in der Schweiz Infiltrationspolitik betrieb.<br />
]]></description>
            <author> Dr. Michael Fahlbusch</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3078#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>„Vernetztes Wissen / Semantic Web“
Werkstattberichte I</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3087</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Parallel zur den Vorträgen der ersten Sektion "Virtuelle Forschung und Geschichtswissenschaften 2.0" fanden in einem anderen Raum die thematisch anknüpfenden Werstattberichte statt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A.mobil - L.I.S.A. für unterwegs</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3088</link>
            <description><![CDATA[Seit Anfang des Jahres gibt es L.I.S.A. nun auch in einer Mobilversion. Sie müssen dazu nur in Ihrem internetfähigen Handy bzw. Smartphone die herkömmliche Webadresse eingeben:<br />
 <br />
www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de<br />
 <br />
Wir sind auf Ihre Meinung gespannt und freuen uns über ein kurzes Feedback.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>International Conference
The Complexity of Interaction along the Eurasian Steppe Zone in the ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3085</link>
            <description><![CDATA[This international and interdisciplinary symposium sponsored by the Gerda Henkel Stiftung brings together leading scholars to discuss different forms of interaction between steppe polities and sedentary societies. The principal goal of the conference is to address this topic in a diachronic and comparative way, which takes into account the vast Eurasian Steppe region by looking at well researched case studies. The interaction and complex interdependency is characterized not only between “pure nomads” and “sedentary societies” but also between different kinds of steppe polities, by the relationship between center and periphery changing constantly in space and time, by aspects of economic imbalance, asymmetric relations of power and partially constructed “otherness”.The conference topic is framed by the time period when the modes of interaction gain new dimensions and dynamics with the expanding steppe empires of the Xiongnu in the East and the Sarmatians in the West as well as the establishment of long distance trade networks. We focus on the first Millennium AD and will not include the formation of the Mongolian world empire in the 13th century.]]></description>
            <author> Dr. Ursula Brosseder</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Freier Zugang für alle?
Was Open Access für Wissenschaft und Verlage bedeutet</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3067</link>
            <description><![CDATA[Es diskutieren der Verleger Matthias Ulmer vom Verlegerausschuss des Börsenvereins, der Redaktionsleiter der Publikationsplattform der Stiftung DGIA Dr. Michael Kaiser, der Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (Leibniz-Gemeinschaft) Ulrich Korwitz sowie der Jurist Prof. Dr. Gerald Spindler. Es moderiert Dr. Simone Rödder, freie Wissenschaftsjournalistin.<br />
 <br />
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten im digitalen Zeitalter möglichst entgelt- und barrierefrei „zu den Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung“ gelangen, heißt es in einer Publikation zum Thema Open Access der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Open Access entspricht damit ganz den traditionellen Werten akademischen Arbeitens, das auf dem Austausch von Ideen und Ergebnissen, der gemeinsamen Suche nach Erkenntnis und der Verbreitung von Wissen beruht. Das Internet ermöglicht diesen freien Zugang, wie er im Druckzeitalter nicht denkbar war. Dabei geht es für die naturwissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere Astronomie, Klimaforschung oder Teilchenphysik, nicht nur um Verfügbarkeit von Aufsätzen, sondern auch von Forschungsdaten. Weltweit könnten sich Forscher dann an der Auswertung beteiligen.<br />
 <br />
Die Initiative der Internet-Suchmaschine Google, Bibliotheksbestände zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen, löste Bestürzung unter Verlagen und Autoren aus. Diese Aktion schien Urheber- und Verwertungsrechte sowie die Frage der Publikationskosten völlig zu ignorieren. Angesichts des unaufhaltsamen Vordringens des Internets in zahlreiche Lebensbereiche hinein müssen die Interessen aller Seiten miteinander vereinbart und tragfähige Geschäftsmodelle für die Verlagsbranche gefunden werden. „Die Finanzierung von Open-Access-Publikationen erfordert eine Umschichtung der Kosten“, meint dazu Jan Velterop vom Springer Verlag.<br />
Verschiedene Lösungen für das elektronische Publizieren werden bereits diskutiert und erprobt: Beim sogenannten „Goldenen Weg“ erfolgt die frei verfügbare Erstveröffentlichung in einer elektronischen Zeitschrift. Bei „Open Choice“ bezahlt der Autor für seine Publikation, wenn er sein Copyright behalten möchte. Beim „Grünen Weg“ werden bereits publizierte Aufsätze über private Homepages oder institutionelle Repositorien nochmals veröffentlicht sowie für das Self-Archiving genutzt. Open-Access-Befürworter entwickelten eigene Rechtsmodelle, wie die creative-commons-Lizenz, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann, seien es Texte, Bilder, Musikstücke oder Videoclips.<br />
 <br />
Wen betrifft die Problematik des Open Access tatsächlich? Wie lassen sich die unterschiedlichen Interessen vereinbaren? Verlangen Verlage zu hohe Preise für online-Publikationen? Nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Arbeit der Verlage nicht ernst?<br />
 <br />
Zu einer Diskussion dieser und weiterer Fragen laden wir Sie herzlich ein!<br />
Im Anschluss ist bei einem kleinen Umtrunk Gelegenheit für weitere Gespräche.]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3067#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die versunkene Welt der Steppenkrieger
 Ausstellung im LVR-Landesmuseum</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3077</link>
            <description><![CDATA[Vor einigen Jahren förderten Forscher der Mongolischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Bonn in der asiatischen Steppe gemeinsam einzigartige Funde eines längst versunkenen Reitervolkes zutage. Unter den bis zu 1.300 Jahre alten Objekten befinden sich eine Harfe mit Pferdekopf, Bogen und Köcher, Pferdesättel und der älteste erhaltene Filzkaftan. Die wissenschaftlich außergewöhnlich wertvollen Funde sind vom 26. Januar bis 29. April 2012 in einer Sonderausstellung des LVR-LandesMuseums in Bonn zu sehen.<br />
 <br />
Die Steppenreiter des 7. bis 14. Jahrhunderts waren gefürchtet. „Sie zeichneten sich durch ihre Schnelligkeit und flexible Kampftechnik aus“, sagt Dr. Michael Schmauder, Fachreferent für das Frühmittelalter am LVR-LandesMuseum in Bonn. Die Reiternomaden überraschten ihre Gegner mit plötzlichen Angriffen und ebenso schnellen Rückzügen. „Was auf den ersten Blick wie eine chaotische Horde wirkte, war in Wirklichkeit mit eindeutigen Befehlstrukturen straff und diszipliniert durchorganisiert“, berichtet er. Lange Zeit war den Reiternomaden in der weitläufigen Steppe kaum ein Gegner gewachsen. Viel blieb nach dem Niedergang von dieser Nomadenkultur nicht erhalten, bis in Felsspaltengräbern der Mongolei einzigartige Objekte dieses Volkes gefunden wurden.]]></description>
            <author> Johannes Seiler</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3077#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wandel der Erinnerungskulturen und der Geschichtskultur. Chancen und Aufgaben.</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3084</link>
            <description><![CDATA[Das LaG-Magazin greift verschiedene Aspekte von Verschiebungen in den Erinnerungskulturen und der Geschichtskultur auf.<br />
 <br />
Matthias Heyl nimmt den Faden einer aktuelle Diskussion auf, die mit einem Beitrag von Harald Welzer um die Zukunft der historisch-politischen Bildung zum Nationalsozialismus im Gedenkstättenrundbrief 162 aus dem Monat August des letzten Jahres begonnen hat. Matthias Heyl zeigt den Stand der Diskussion, aber auch einige Aufgaben für eine zeitgemäße Gedenkstättenpädagogik auf.<br />
 <br />
Habbo Knoch formuliert in indirekter Anlehnung an diese Diskussion acht Thesen. Es geht ihm um einen reflexiven Umgang der Gedenkstättenarbeit mit dem Spannungsfeld aus Standards der wissenschaftlichen Forschung, der konzeptionellen Bildungsarbeit und dem Erinnerungsmarkt.<br />
 <br />
Auch Oliver von Wrochem analysiert die gegenwärtigen Erinnerungskulturen und zeigt die Herausforderungen für eine westdeutsche Gedenkstätte in Großstadtnähe (Neuengamme) auf.<br />
 <br />
Ohne Frage stellt die zunehmende Orientierung auf visuell vermitteltes Wissen eine der nachhaltigsten gesellschaftlichen Veränderungen dar. Christoph Hamann geht in seinem Aufsatz dem Zusammenhang von Zeitgeschichte, Visual History und historischem Lernen nach und plädiert für eine geschichtskulturelle Wende des Unterrichts.<br />
 <br />
Wie immer kann man das LaG-Magazin auch als PDF-Datei herunterladen.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin 01/2012]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Hermann Wenzel
Entzifferung des Diskos von Phaistos (11)
10. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3075</link>
            <description><![CDATA[Beiträge]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Wie real ist die virtuelle Forschung?&quot;
Vortrag von Prof. Dr. Manfred Thaller</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3072</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Wir haben in der vergangenen Woche die erste Sektion "Virtuelle Forschung und Geschichtswissenschaften 2.0" mit dem Vortrag von Dr. Torsten Reimer vom Joint Information Systems Committee (JISC) eröffnet. Anschließend trat Prof. Dr. Manfred Thaller von der Universität Köln ans Pult. Er ist seit 2000 Professor für "Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung" (HKI).]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Man muss die Korruption bekämpfen&quot;
Interview mit Prof. Dr. Walther Bernecker</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3070</link>
            <description><![CDATA[Die Staatsfinanzenkrise in der europäische Union beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Griechenland. Auch die beiden iberischen Mitgliedsstaaten Spaniens und Portugal haben mittlerweile offensichtliche strukturelle Probleme. <br />
 <br />
Für Prof. Dr. Walther L. Bernecker, der als Professor für Auslandswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg <br />
sich überwiegend mit der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Spanien, Portugals und Lateinamerikas im 19. und 20.<br />
Jahrhundert auseinandersetzt, ist die Situation grundsätzlich weder unerwartet noch historisch einzigartig. <br />
<br />
Wir  haben ihn zu seiner Einschätzung der aktuellen Situation und möglichen Lösungswesen aus der Krise befragt.]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Geschichte einmal anders erzählen&quot;
Interview mit Philipp Spreckels</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3060</link>
            <description><![CDATA[Philipp Spreckels studiert in Münster Geschichte - angestrebter Abschluss ist der Master. Neben seinem Studium arbeitet er regelmäßig an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Journalismus. Unter anderem betreibt er einen eigenen Blog und war für etwa zwei Jahre Onlinechef des Geschichtsmagazins 'Q History' beim Campussender 'Radio Q'. Zurzeit ist er Online-Redakteur der Westfälischen Wilhelms-Universität.<br />
 <br />
Wir haben Philipp Spreckels zu seinem Verständnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit gefragt und wollten unter anderem wissen, wie Geschichte jenseits gängiger Formate in modernen Medien erzählt werden kann.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Der Hausmeister und der Präsident. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3064</link>
            <description><![CDATA[ Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.Wir haben in der vergangenen Woche die Reihe "Videodokumentation .hist2011" mit der Keynote von Dr. Stefan Münker eröffnet. Heute setzen wir die Reihe fort mit der ersten Sektion der Tagung - "Virtuelle Forschung und Geschichtswissenschaften 2.0". Der Historiker Dr. Stefan Reimer vom Joint Information Systems Committee (JISC) referierte über aktuelle virtuelle Forschungsinfrastrukturen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Hochmittelalterliche Klöster und Orden als Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3066</link>
            <description><![CDATA[Freitag, 27. Januar 2012, 11 Uhr c.t.<br />
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig<br />
<br />
Vorträge:<br />
 <br />
Prof. Dr. Gert Melville: Ratio der Gestaltung<br />
Dr. Mirko Breitenstein: Aneignung des Unverfügbaren<br />
 <br />
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.<br />
 <br />
Klöster und religiöse Orden des Mittelalters waren Wegbereiter der Moderne – diese These vertritt ein seit 2011 an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig angesiedeltes Projekt. Viele der gesellschaftlichen Strukturen heutiger westlich geprägter Kulturen haben demnach ihren Ursprung in Klöstern und Orden, die im Mittelalter allgegenwärtig waren. Hier habe sich, so die in Dresden beheimateten Forscher, eine Elite darum bemüht, neue Antworten auf ganz verschiedene Fragen zu finden: die nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben, die nach Wesen und Charakter von Recht, die nach Schuld und Gewissen, die nach Verantwortung. Das auf fünfzehn Jahre angelegte Langzeit-Projekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften will untersuchen, welche der Antworten und Lösungen, die in Klöstern gefunden wurden, Wirkung in der Welt hatten. Die hierfür nötigen Quellen müssen die beteiligten Wissenschaftler erst aus den Archiven und Bibliotheken erschließen, können sie so aber auch zugleich der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Forschungsarbeit erfolgt in direkter Verbindung mit einer weiteren Arbeitsstelle des Projektes, die von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften getragen wird und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg beheimatet ist.Im Akademie-Kolloquium am 27. Januar 2012 stellt das Projekt seine Arbeit und ausgewählte Arbeitsergebnisse vor. <br />
  Weitere Informationen finden Sie unterwww.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-kloester-im-hochmittelalter<br />
 <br />
Interessenten sind herzlich willkommen.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Podcasts der Konferenz &quot;The Politics of Interpretation and the Interpretation of ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3063</link>
            <description><![CDATA[Seit einigen Jahren stoßen innerhalb der Politischen Theorie und Ideengeschichte geführte Methodendiskussionen in Deutschland und anderenorts auf großes Interesse. Selten werden Bezüge zu Ansätzen in Nachbardisziplinen gezogen und die Frage, ob die gängigen Methoden selbst politisch motiviert sind, wird kaum diskutiert. Eine im letzten Herbst in Oxford stattfindende-und von der Gerda Henkel Stiftung geförderte- Konferenz setzte sich zum Ziel, genau diese Fragen in den Blick zu nehmen. Zu den namhaften Sprechern gehörten u.a. Terence Ball, Mark Bevir, John G. Gunnell und Stanley Rosen. Diskutiert wurden hermeneutische und feministische Ansätze ebenso wie die von Quentin Skinner und Leo Strauss. Nun wurden die Podcasts der Konferenz veröffentlicht. <br />
Den entsprechenden Link gibt es hier: . <br />
 <br />
http://itunes.apple.com/itunes-u/politics-international-relations/id381702823<br />
 <br />
Das Video zu Stanley Rosens Vortrag findet man hier:<br />
 <br />
http://www.politics.ox.ac.uk/index.php/podcasts/the-politics-of-interpretation-a-the-interpretation-of-politics.html]]></description>
            <author> Jens Olesen</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Philosophie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Ein Fehlverständnis auf beiden Seiten&quot; 
Interview mit Prof. Dr. Stephan G. Schmid</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3061</link>
            <description><![CDATA[Die wechselseitige Wahrnehmung zwischen Griechenland und Deutschland hat sich durch die aufgeregte mediale Berichterstattung über die griechische Staatsfinanzkrise und die Rolle Deutschlands bei der Formulierung europäischer Antworten auf diese nachhaltig verschlechtert. Davon kann eine Institution berichten, die gerade die Förderung der deutsch-griechischen Verständigung und Freundschaft zum Ziel hat.    Wir haben den Leiter der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Berlin, den Archäologieprofessor der Humboldt-Universität Prof. Dr. Stephan G. Schmid, über die jüngsten Irritationen im deutsch-griechischen Verhältnis und deren Auswirkungen auf die deutsch-griechische Wissenschaftskooperation befragt.]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Kodak und Agfa - Niedergang der Fotopioniere
Interview mit Dr. Silke Fengler und Berti Kolbow</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1967</link>
            <description><![CDATA[Jeder, der schon einmal zum Fotoapparat oder zur Super 8 Kamera gegriffen hat, wird mit einem Produkt der Marken Agfa und Kodak in Berührung gekommen sein. Das gilt zumindest für alle, die noch vor dem Einzug der digitalen Technologie fotografierten oder filmten. Seither ist es still um die beiden großen Traditionsunternehmen geworden. In jüngster Vergangenheit mehrten sich Meldungen, dass die ehemaligen Pioniere der Foto- und Filmindustrie ums Überleben kämpfen. Kodak ist in diesem Kampf inzwischen zu Boden gegangen und setzt seine letzte Hoffnung darin, im Rahmen eines Insolvenzverfahrens saniert zu werden.<br />
 <br />
Die Wirtschaftshistoriker Dr. Silke Fengler von der Universität Wien und Berti Kolbow von der Universität Göttingen untersuchen die Geschichte der beiden Konzerne. Wir haben Sie gefragt, wie sich der Niedergang von Kodak und Agfa erklärt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1967#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Jenseits der Technik. 
Zum status quo des digitalen Wandels&quot;
Keynote von Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2034</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 fand in der Humboldt Universität in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" statt. Mehr als 200 Teilnehmer und Besucher diskutierten über neue Entwicklungen und aktuelle Fragen und Herausforderungen, die für die Geschichtswissenschaft durch den digitalen Wandel entstehen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Redaktionen von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. organisiert. In einer kleinen Reihen werden wöchentlich die wichtigsten Vorträge, Diskussionen und Werkstattberichte veröffentlicht.<br />
 <br />
Wir eröffnen die Reihe "Videodokumentation .hist2011" mit der Keynote der Tagung, gehalten vom Medienwissenschaftler Dr. Stefan Münker, mit dem Titel: "Jenseits der Technik. Zum status quo des digitalen Wandels".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2034#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die DDR-Vergangenheit ist ein gesamtdeutsches Thema&quot;
Interview mit Dr. Ulrich Mählert</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3058</link>
            <description><![CDATA[Zurzeit schließen die ersten deutschen Geschichtsstudenten die Bachelorphase ihres Studiums ab, die erst nach dem Fall der Berliner Mauer geboren wurden. Die friedlichen Revolutionen in Mittel- und Ostmitteleuropa des Jahres 1989 und die durch sie gestürzten sozialistischen Regime sind zu historischen Themen geworden. Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit der Deutschen Demokratischen Repubik, insbesondere aber auch die erinnerungskulturelle Vermittlung dieser Aufarbeitung in der deutschen Öffentlichkeit, werden durch die "Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" unterstützt.<br />
  Wie fällt ein Zwischenfazit über zwanzig Jahre wissenschaftliche Aufarbeitung aus? Und welche Bedeutung hat die DDR-Geschichte für die gesamtdeutsche Identität der "Berliner Republik"?<br />
 Wir haben den Politikwissenschaftler Dr. Ulrich Mählert befragt, der den Arbeitsbereich Wissenschaft und Internationale Zusammenarbeit der Stiftung Aufarbeitung leitet.<br />
 ]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Öffentlichkeitsarbeit ist für Wissenschaftler Pflicht&quot;
Interview mit Wenke Bönisch</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2032</link>
            <description><![CDATA[Wenke Bönisch ist eine Wissenschaftsbloggerin der ersten Stunde. Die Historikerin führt seit Jahren einen eigenen Blog und nutzt zusätzlich zahlreiche Soziale Netzwerke, um mit Wissenschaftlern und anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen - über Wissenschaft und Publizieren.<br />
 <br />
Wir haben Wenke Bönisch nach ihren bisherigen Erfahrungen als Wissenschaftsbloggerin gefragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Frohes Neues Jahr! Happy New Year!</title>
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            <description><![CDATA[ Bonne année! Feliz Ano Novo!Счастливого Нового Года!  ¡Feliz año nuevo! 新年快乐! あけましておめでとうございます! Szczęśliwego Nowego Roku! Boldog új évet!Gelukkig nieuwjaar! La Mulţi Ani!Yeni yılınız kutlu olsun!Gott Nytt År! Buon anno! Onnellista uutta vuotta! שנה טובה! Godt nytt år! Štastný nový rok! Sretna Nova godina! عام جديد سعيد !Ευτυχισμένος ο καινούργιος χρόνος! Šťastný nový rok! Godt nytår!Feliĉan novjaron! Srečno novo leto! Feliç Any Nou! Gëzuar vitin e ri! Srećna Nova Godina! Bliain úr faoi shéan is faoi mhaise duit duit! uut aastat! สุขสันต์วันปีใหม่نايا سال مبارک هوЩастлива Нова година! Feliz Ano Novo! Feliz año nuevo! Gleðilegt nýtt ár! Gelukkige nuwe jaar! Gott nýggjár! سال نو مبارک! Среќна Нова Година! Sretna Nova godina! Tezze iliniz yahsi olsun! Laimīgu Jauno Gadu! З Новим роком! Selamat Tahun Baru! 新年でおめでとうございます Manigong bagong taon! Bloavez mad! Folle lok en seine!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[keine Angabe]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas!</title>
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            <description><![CDATA[Joyeux Noël! Vrolijk Kerstfeest! Buon Natale! Wesolych Swiat! Boas Festas! Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva! E guëti Wiënachtä! Feliz Navidad! I'D Miilad Said! Mo'adim Lesimkha! Kala Christougenna! Glædelig Jul! Hyvää Joulua! Shubh Naya Baras! Shinnen omedeto! Sretam Bozic! Kung His Hsin Nien! God Jul! Boas Festas! Prejeme Vam Vesele Vanoce! Kellemes Karacsonyiunnepeket!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[keine Angabe]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Announcing the opening of a new international MA program in Holocaust Studies at the University ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2054</link>
            <description><![CDATA[The University of Haifa is pleased to announce the opening of the MA Program in Holocaust Studies that will be taught in English, for the 2012- 2013 academic year This is the only graduate program in Holocaust Studies that is taught in Israel and is unique in its multidisciplinary curriculum and approach. It is dedicated to the creation and nurturing of a new generation of Holocaust researchers. Its aim is to provide them with a well rounded curriculum from a wide variety of disciplines and subjects (history, social psychology, anthropology, genocide and international law, literature and more), diverse methodologies and essential languages. The program is an essential one, gathering students from all over the world, for three semesters in Israel. Our collaborations with Holocaust archives in Israel, Germany and Poland offer the students the oppurtunity to visit those archives in the framework of study tours, to conduct research based on primary sources and to acquire expertise in writing research papers.The program is headed by Prof. Arieh J. Kochavi, head of the Strochlitz Institute for Holocaust Studies at the University of Haifa, a profilic and prominent scholar of World War II, diplomatic history of the 20th century, refugees and displaces persons in Europe and prisoners of war.The program is offered in collaboration with the Strochlitz Institute for Holocaust Studies at the University of Haifa, which publishes the academic journal Dapim - Studies on the Shoah. For information about the program, please visit our website http://holocaust-studies.haifa.ac.il ]]></description>
            <author> Dr. Yael Granot-Bein</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Demokratie aus dem Islam heraus begründen&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2012</link>
            <description><![CDATA[In die allgemeine Freude über die arabischen Revolutionen mischt sich immer wieder Skepsis. Was kommt danach? Welche politische Gruppen und Parteien werden die Länder in Zukunft führen? In Libyen hat der Übergangsrat die Einführung der Scharia angekündigt, in Tunesien haben gemäßigte Islamisten die erste freie Wahl nach dem Sturz Ben Alis gewonnen und in Ägypten zeichnet sich ab, dass die Muslimbrüderschaft stärkste politische Kraft wird, falls es zuvor nicht noch zu einem Bürgerkrieg kommt. Was bedeutet das für den erhofften demokratischen Umbau der arabischen Länder?<br />
 <br />
Wir haben dazu den Islamwissenschaftler und Juristen Prof. Dr. Mathias Rohe von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Wir haben an Weihnachten ein Freiheitsdefizit&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2044</link>
            <description><![CDATA[An Weihnachten werden Entscheidungen getroffen - wo wir feiern, mit wem und was wir verschenken. Doch nicht nur das: geht es nach einer diesjährgen Weihnachtsreklame, wird Weihnachten insgesamt untem Baum entschieden. Empörte Christen haben daraufhin bei Facebook eine Protestseite eingerichtet: "Weihnachten wird in der Krippe entschieden" - mit bisher mehr als 35.000 Zusagen für Protestaktionen an Heiligabend.<br />
 <br />
Hat der Weihnachtskommerz angesichts des Protests erstmals eine Grenze überschritten? Wie steht es überhaupt um das Verhältnis von Weihnachtsfest und Kommerzialisierung? Wir haben den Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg befragt.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Ein Geistes Slam ist kein Historikertag&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2043</link>
            <description><![CDATA[Sie haben auch am 1. Geistes Slam vor gut einem Monat in der Universität Konstanz teilgenommen - in unterschiedlichen Rollen. Dr. Henning Börm als Vortragender und Mario Müller als Moderator der Veranstaltung. Wir haben beide nach ihren Eindrücken befragt und wollten vor allem wissen, wo sie Nutzen und Grenzen von einem Geistes Slam sehen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>1. Geistes Slam - &quot;Ein neues Publikum ansprechen&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2036</link>
            <description><![CDATA[Dr. Eva Smolka ist Sprachwissenschaftlern und hat am 1. Geistes Slam in Konstanz teilgenommen. Wir haben sie nach Ihrer Erfahrung mit dieser neuen Form der Wissenskommunikation befragt.<br />
 <br />
Dem Interview ist ein Video beigefügt, das den begleitenden Powerpoint-Vortrag zeigt, ergänzt um den von Dr. Eva Smolka gesprochenen Kommentar.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Es fehlt eine Vision davon, wie Europa sein soll&quot;
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1987</link>
            <description><![CDATA[PIIGS - das ist die abwertende Bezeichnung für die fünf europäischen Staaten, die am Rande des Staatsbankrotts stehen. Hinter der Abkürzung verbergen sich die Länder Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien. Sie gelten als Problemstaaten, denen vermeintlich ein wirtschaftlich gesundes Europa gegenübersteht. Doch die Euro-Krise beschränkt sich längst nicht mehr auf diese Staatengruppe, sie hat sich inzwischen zu einer gesamteuropäischen Misere ausgeweitet. Das zentrale Friedens- und Wohlstandsprojekt nach dem Zweiten Weltkrieg, die europäische Einigung, steht am Scheideweg - wieder einmal? Und wohin wird es diesmal gehen?<br />
 <br />
Wir haben den Historiker Prof. Dr. Andreas Fahrmeir von der Universität Frankfurt am Main befragt. Er ist dort Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts. Zuvor hatte er in Köln eine Professur für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts inne.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1987#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>LaG-Magazin &quot;Geschichtslernen in heterogenen Gruppen&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2035</link>
            <description><![CDATA[Das LaG-Magazin hat das Geschichtslernen in heterogenen Gruppen zum Thema. Damit wird eigentlich eine Selbstverständlichkeit behandelt, da Lerngruppen sich schon immer aus Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Lernniveaus, sozialen Hintergründen und Migrationshintergründen zusammensetzen. Die Anerkennung von Heterogenität in der Gesellschaft und in Bildungs- und Lernprozessen ist also eine Anpassung an eine immer schon vorhandene Wirklichkeit und die daraus resultierende Inklusionspädagogik kann das Lernen – ausreichende ökonomische Mittel vorausgesetzt – individualisieren und demokratisieren.<br />
<br />
Birgit Wenzel thematisiert in ihrem Aufsatz was Heterogenität und Inklusion ausmacht. Darüber hinaus formuliert sie Maßstäbe für ein inklusives Geschichtslernen im Unterricht.<br />
<br />
Ayşe Almila Akca beschreibt die Herausforderungen von Heterogenität an Lehrende und Lernende. Im Mittelpunkt ihrer Betrachtung stehen Hinweise für notwendige Prozesse der Selbstreflexion von Lehrkräften.<br />
 <br />
Die Erfahrungen bei der Konzeption und Erstellung des Online-Handbuches „Inklusion als Menschenrecht“ reflektiert Meike Günther in ihrem Beitrag.<br />
 <br />
Ebenfalls praxisorientiert beschäftigt sich Uta George mit einem Projekt an der Gedenkstätte Hadamar. Dort wurde ein inklusives Konzept für Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt, um NS-Gedenkstätten für diese Gruppe zu öffnen.<br />
 <br />
Der Schwerpunkt des Beitrags von Franziska Ehricht und Ingolf Seidel liegt auf dem Resümee von Projekttagen und der Arbeit mit jungen Erwachsenen in der historisch-politischen Bildung. Sie konstatieren u.a. ein anhaltendes Fehlen von multiperspektivisch ausgerichteten Lehrmaterialien.<br />
 <br />
Jutta Weduwen stellt das Projekt der „Neuköllner Stadtteilmütter“ vor. Sie skizziert die Herausforderungen und Chancen des zivilgesellschaftlichen Projekts.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin vom 7.12.2011 (11/11)]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Das zentrale Sujet ist das menschliche Antlitz&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1890</link>
            <description><![CDATA[Mit der Neuen Sachlichkeit in der Kunst verbindet man vor allem Maler wie Otto Dix und George Grosz. Ihre Strahlkraft ist so groß, dass viele andere Künstler und Künstlerinnen der Zeit bis heute kaum sichtbar werden oder sogar vergessen sind. Kunsthistoriker der Galerie Neue Meister haben in einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt nach den vergessenen Künstlern und Werken geforscht und kommen dabei zu einem nun wesentlich vollständigeren Bild über die Kunstströmung "Neue Sachlichkeit". Schwerpunkt ist dabei Dresden, die Heimat von Otto Dix.<br />
 <br />
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind nun in der Ausstellung "Die Neue Sachlichkeit" in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu sehen. Rund 140 Gemälde und etwa 40 Graphiken sowie Skulpturen und Fotografien entfalten ein facettenreiches Bild dieser dominierenden Kunstströmung der 1920er Jahre.<br />
 <br />
Wie haben dazu die Leiterin des Forschungsprojekts und Kuratorin der Ausstellung Dr. Birgit Dalbajewa interviewt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1890#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ausschreibungsstart Deutscher Studienpreis 2012</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2031</link>
            <description><![CDATA[Schirmherr Norbert Lammert hat den Wettbewerb um den Deutschen Studienpreis 2012 offiziell gestartet. Mit dem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fachlich herausragende Forschungsarbeiten aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Relevanz sind. An der aktuellen Ausschreibung können Promovierte teilnehmen, die im Jahr 2011 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abschließen. Einsendeschluss ist der 1. März 2012. Der Deutsche Studienpreis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland: Die drei Spitzenpreisträger aus den Sektionen Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften erhalten jeweils 30.000 Euro.<br />
»Unser Land ist dringend auf den Ideenreichtum und die Innovationskraft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angewiesen.«, sagt Bundestagspräsident Norbert Lammert. »Dabei brauchen wir Forscherinnen und Forscher, die nicht nur fachlich Exzellentes leisten, sondern die zugleich die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Tätigkeit im Blick haben.« Der gesellschaftliche Wert einer Forschungsarbeit kann für den Wettbewerb in einem konkreten Anwendungsbezug bestehen – etwa einer neu entwickelten medizinischen Therapie oder einem innovativen Gesetzesvorschlag. Ebenso willkommen sind beim Deutschen Studienpreis Forschungsbeiträge, die Orientierungswissen bieten.<br />
Fragen zum Wettbewerb beantworten wir Ihnen gerne unter 040 • 80 81 92 - 143. Die kompletten Teilnahmebedingungen, das Ausschreibungsmotiv zum Download und weitere Informationen finden Sie unter www.studienpreis.de.]]></description>
            <author> Deutscher Studienpreis der Körber-Stiftung </author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A.live &quot;Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft&quot;
Expertenchat verpasst? - Hier ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2028</link>
            <description><![CDATA[In unserem Chatprotokoll können Sie das Gespräch mit dem Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter von der Universität Bielefeld und dem Wikipedia-Autoren Marcus Cyron über das Verhältnis der Geschichtswissenschaften zu Wikipedia in voller Länge nachlesen.Bei allen, die sich so zahlreich mit Fragen im Vorfeld und anschließend live beteiligt haben, bedanken wir uns herzlich!Ihre L.I.S.A.Redaktion<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;ItaIien hat sich zuletzt weit unter Wert verkauft&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1971</link>
            <description><![CDATA[Dr. Christiane Liermann kennt Italien. Sie hat unter anderem in Siena Geschichte studiert und ist seit mehr als fünfzehn Jahren Wissenschaftliche Referentin bei der Villa Vigoni am Comer See, dem deutsch-italienischen Zentrum für europäische Exzellenz. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Gegenwart der deutsch-italienischen Beziehungen, verbunden mit einem Lehrauftrag an der Universität Turin.<br />
 <br />
Wir haben die Dr. Christiane Liermann zur aktuellen Situation in Italien interviewt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1971#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Freischwimmerschein</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2024</link>
            <description><![CDATA[Jemand sagte einmal zu mir, promovieren sei wie das Freischwimmen zu lernen. Ich glaube, damit hatte diese Person recht: Zunächst fühlt man sich wie in das kalte Wasser geworfen, irgendwann kommt man mit dem Schwimmen ganz gut zurecht, aber es gibt auch mal Ermüdungserscheinungen. Am Ende bekommt man kein Seepferdchen, sondern den Dr. Und auch ich habe ihn nun. Endlich habe ich es geschafft! Es ist eine große Erleichterung und ich freue mich, es auf der L.i.s.a.-Website verkünden zu können.<br />
 ]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Interviews zur Rolle von NS-Zeugnissen in der Bildungsarbeit</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2026</link>
            <description><![CDATA[Die LaG-Podcasts entstanden im Rahmen des Seminars „Quellen aus NS-Prozessen" der Seminarreihe „Bildungsarbeit mit Zeugnissen" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Schwerpunkt des Seminars in Berlin im Mai 2011 bildeten die methodischen Zugänge zur justiziellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen in der Nachkriegszeit, insbesondere zur Rolle der Zeugen, und zur langfristigen Wirkung der Prozesse.<br />
 <br />
<br />
"NS-Nachkriegsprozesse und lebensgeschichtliche Interviews in der Bildungsarbeit" Interview mit Dr. Daniel Baranowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Leiter des Videoarchivs im Ort der Information.<br />
"Die Arbeit mit Zeugnissen im Haus der Wannsee-Konferenz" Interview mit Dr. Wolf Kaiser, Leiter der Bildungsabteilung der Gedenk – und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und deren stellvertretender Leiter.<br />
"Die Bedeutung von NS-Nachkriegsprozessen" Interview mit Dr. Peter Klein, wissenschaftlicher Angestellter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Berlin. <br />
"Juristische Aspekte von NS-Prozessen" Interview mit Ralf Oberndörfer, Volljurist und freiberuflicher Rechtshistoriker.<br />
"Die Rolle von Opferzeugen in NS-Prozessen" Interview mit Katharina Stengel, freie Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts und Doktorandin der Fritz Thyssen Stiftung.<br />
<br />
 <br />
Neben diesen LaG-Podcasts haben wir einige mehr, die sich mit pädagogischen Fragen in der historisch-politischen Bildungsarbeit beschäftigen. Alle Interviews können heruntergeladen werden. Zu allen LaG-Podcasts.]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2026#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Situation ist heute noch aussichtsloser&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2020</link>
            <description><![CDATA[Die arabischen Nachbarstaaten Israels befinden sich in einem historischen Umbruch. Libyen hat sich vom Gaddafi-Regime befreit, Tunesien sich Ben Alis entledigt und bereits Wahlen durchgeführt, in Ägypten hat das Volk Mubarak entmachtet und wehrt sich nun gegen eine Militärdiktatur, in Syrien tobt weiter der Machtkampf und im Jemen ist Präsident Saleh nach langen Protesten nun doch zurückgetreten, ohne dass sein Clan die Macht wirklich abgegeben hätte. Wie wird dieser historische Wandel in Israel wahrgenommen?<br />
 <br />
Wir haben darüber mit dem Historiker Prof. Dr. Moshe Zimmermann von der Hebräischen Universität Jerusalem gesprochen. Er ist dort Direktor des "Richard-Koebner-Center for Geman History".<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2020#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Der Euro-Raum ist wirtschaftlich tot&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2011</link>
            <description><![CDATA[Hochverschuldete Staaten, Rekordzinsen, Rezession - was tun? Sparen oder neue Kredite aufnehmen? Über diese Frage streiten sich zurzeit Ökonomen und Regierungschefs. Hilft dabei vielleicht ein Blick zurück, um aus der Geschichte zu lernen? Oder erleben wir gegenwärtig eine historisch beispiellose Krise?<br />
 <br />
Wir haben dem Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Werner Plumpe von der Universität Frankfurt am Main diese und andere Fragen gestellt. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Hochschullehrer ist Prof. Dr. Werner Plumpe unter anderem Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD).]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2011#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>A complete success: First “Geistes Slam” in Konstanz. Ancient historian Henning Börm wins</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2017</link>
            <description><![CDATA[The nation-wide premiere of a “Geistes Slam” inspired about 200 visitors at the University of Konstanz. The auditorium was bursting at the seams on Saturday, November 19th, 2011 as five brave young researchers from the Faculty of Humanities and from the Zukunftskolleg introduced themselves to the audience. With maximum eight-minutes long talk, the protagonists showed Immanuel Kant’s understanding of human’s freedom not only as the one of a spatula (Philosopher Federica Basaglia) and also how a “pig in a poke” is able to simplify complex situations (Linguist Eva Smolka, see picture). Mario Müller from the “Theater mit beschränkter Hoffnung” (TmbH), moderated with esprit the contributions of the participants and also the following applause-vote. The audience chose ancient historian Henning Börm the winner of the first “Geistes Slam” in Konstanz at the end of the event which crowned the “Tag der Geisteswissenschaften”. Further information about the program is available here.]]></description>
            <author> Ursula  Stricker-Ellsiepen</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2017#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Gesundheit im Alter ‒ Eine Gesellschaft macht sich Sorgen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2014</link>
            <description><![CDATA[„Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) veranstaltet am Donnerstag, 8. Dezember 2011, um 18.00 Uhr in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Ethik, Soziologie und Politik.<br />
Der Bevölkerungswandel verändert unsere Gesellschaft und wird von Demografen seit mehr als 100 Jahren mit unterschiedlichem Interesse verfolgt. Längere Lebenserwartung und seit Jahrzehnten stagnierende Geburtenzahlen zeigen inzwischen Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Unsere Gesellschaft altert und damit ändern sich die Bedürfnisse. Auf vielen Ebenen wird eine Umstrukturierung und ein Umdenken erfolgen müssen, um eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.<br />
Während die Zahl der Erwerbstätigen weiter sinkt, wächst die Gruppe der Rentner kontinuierlich. Aus Sicht vieler Experten ist dieses Ungleichgewicht besorgniserregend. Doch nicht nur Deutschland befindet sich im Umbruch. Die Industrienation Japan, in der gegenwärtig knapp ein Viertel der Menschen über 65 Jahre alt ist, kämpft schon länger mit den Folgen dieses Wandels. „Die große Nachfrage nach öffentlichen Pflegeleistungen hat zu dem Versuch geführt, auf Prävention und Eigenverantwortlichkeit zu setzen, um die befürchtete Kostenexplosion zu vermeiden“, erklärt die Japanologin Dr. Maren Godzik die Situation in der Altenpflege in Japan.<br />
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Bevölkerungsfragen oft sehr emotional diskutiert wurden. Die Gesellschaft und die Ökonomie aber brauchen nach Einschätzung von Fachleuten feste Rahmenbedingungen und Prognosen für eine vorausschauende Steuerung. Über die Folgen in den verschiedenen Lebensbereichen und die Herausforderungen des demografischen Wandels diskutieren am 8. Dezember ab 18.00 Uhr im Großen Saal der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf Prof. Dr. Dieter Sturma, Direktor des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) der Universität Bonn, Dr. Maren Godzik, Japanologin und Soziologin am Deutschen Institut für Japanwissenschaften der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute (DGIA)und Dr. Daniel Schmidt, Politikwissenschaftler an der Universität Leipzig. Es moderiert Mirko Smiljanic, freier Wissenschaftsjournalist, Deutschlandfunk und WDR.<br />
Diese Podiumsdiskussion ist eine gemeinsame Veranstaltung des Projektes Geisteswissenschaft im Dialog und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Der Eintritt ist frei, im Anschluss wird zu einem Empfang geladen. Um Anmeldung bei Frau Katharina Freund unter freund@leibniz-gemeinschaft.de wird gebeten.<br />
Mehr Informationen zur Podiumsdiskussion und zu den Referenten finden Sie auf www.geisteswissenschaft-im-dialog.de. Dort stehen Ihnen auch Fotos der Referenten zum Download für Pressezwecke zur Verfügung. Interviews mit den Referenten sind auf Anfrage möglich.<br />
Hintergrund<br />
„Geisteswissenschaft im Dialog“ ist ein gemeinsames Projekt der Leibniz-Gemeinschaft, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan. Die Veranstaltungsreihe ist eingebunden in die Initiative „Wissenschaft im Dialog“.<br />
Kontakt<br />
Katharina Freund, Pressereferentin „Geisteswissenschaft im Dialog“<br />
Eduard-Pflüger-Straße 55, 53113 Bonn<br />
Tel: (0228) 30815-222    E-Mail: freund@leibniz-gemeinschaft.de]]></description>
            <author> Katharina Freund</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2014#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Musée de Cluny präsentiert den Grafen von Foix, Gaston Fébus. Prince Soleil. </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2013</link>
            <description><![CDATA[Jean Froissart ist in seinen Grandes Chroniques voll des Lobes für den Fürsten aus den Pyrenäen. Kein anderer sei „von solch schöner Gestalt, von so schönem Antlitz, lebendig und lachend, mit hellen graublauen Augen, die immer dann vor Zuneigung leuchteten, wenn sie den Blick auf etwas warfen.“[1] Hunde habe der weise Graf über alles andere geliebt und auch seine Vorliebe für die Jagd bemerkte der Chronist.[2] Es mag daher kein Zufall sein, dass der vermutete Aufenthalt Froissarts am Hof des Grafen von Foix zwischen 1388/89 mit der Vollendung des berühmten Livre de chasse zusammenfällt. Ein „Buch zur Jagd“ hat der schillernde Fürst wohl zwischen 1387 und 1397 geschrieben, das bis ins 18. Jahrhundert als wichtiges Referenzwerk verwendet wurde. <br />
Unabhängig von der zuweilen zwiespältigen politischen Haltung des Grafen von Foiy (der sich nach dem Phöbus nannte) zur französischen Krone während des Hundertjährigen Krieges (seine Grafschaft Béarn unterstand dem englischen König als Herzog der Gascogne und war so in den andauernden Streit um die Herrschaft über die Region verwickelt. Dies führte unter anderem zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Herzog Jean de Berry Mitte der 1370er Jahre, der als Leutnant des Languedoc begann, französische Ansprüche in der Region durchzusetzen) beleuchtet die Ausstellung im Musée de Cluny nun in einer kleinen Ausstellung in Kooperation mit dem Château de Pau sowohl die historische Figur als auch das niedergeschriebene Vermächtnis des Grafen, das in seinem intellektuellen Kontext präsentiert wird. <br />
Neben der historischen Dokumentation, die im wesentlichen aus eindrucksvollen Archivmaterialien der Archives départementales de Pau und dem Pariser Nationalarchiv gestellt wird, finden sich im ersten Teil der Ausstellung auch kostbare italienische Seidenstoffe, die aus der Zeit des Grafen stammen und vor allem für den Vergleich mit den Miniaturen des eigentlichen Hauptwerks der Ausstellung, des manuscrit français 616 der Pariser Nationalbibliothek dienen. <br />
Um 1407/08 wohl für den Dauphin Louis de Guyenne († 1415) geschrieben, sind in diesem Exemplar des Livre de chasse die Innovatoren der Pariser Buchmalerei des frühen 15. Jahrhunderts versammelt. Neben dem Bedford-Meister als führendem Buchmaler haben der Egerton-Meister, der Meister des Epître d’Othéa und der Adelphus-Meister an der Ausmalung der Handschrift mitgearbeitet und vor kostbaren vergoldeten Mustergründen die Jagdszenen in einer großartigen Pariser Prachthandsichrft entwickelt. Die Zwillingshandschrift in New York, Pierpont Morgan Library, M. 1044, die für den bretonischen Herzog (Franz II. ?) ebenfalls wohl von Johann Ohnefurcht in Auftrag gegeben wurde, konnte leider nicht für die Ausstellung gewonnen werden. Ebenso konnte man zwar das ms. fr. 617 bewundern, eine minutiöse Abschrift um 1500/20, verziert mit Federzeichnungen in der Art einer minute, nicht aber dessen Vorlage, die ebenfalls in der französischen Nationalbibliothek aufbewahrt und erst im zweiten Teil der Ausstellung ab März 2012 im Château de Pau zu sehen sein wird (fr. 619). Dieses Exemplar wurde wohl schon unter und möglicherweise gar für Gaston Fébus selbst im späten 14. Jahrhundert in Avignon illuminiert (mit wunderbar feinen Grisailleminiaturen) und gilt auch als Vorbild für die prachtvollen Pariser Varianten um kurz nach 1400. <br />
Eine weitere, nahezu unbekannte Abschrift, die sich direkt von dem Vorbild des späten 14. Jahrhunderts ableitet, wurde hingegen aus London geschickt. Add. 27699 der British Library erweckt dabei eine ganz unerwartete Assoziation, die man im Ausstellungskatalog nicht nennt. Der Meister des Epître d’Othéa, wie er z.B. in der Den Haager Abschrift des livre de la mutacion de Fortune erscheint, könnte ganz eng mit der Londoner Handschrift in Zusammenhang stehen. <br />
Eine weitere Handschrift, auf die man sich besonders freuen darf, wenn man im März 2012 die Reise nach Pau antreten sollte (eine der Hauptresidenzen von Gaston Fébus), ist fraglos die Pariser Handschrift ms. fr. 1291 des livre de chasse, die für Jacques d’Armagnac, Herzog von Nemours, um 1445/50 angefertigt wurde. Um die Mitte des Jahrhunderts haben sich die Illustrationen der einzelnen Kapitel völlig von dem in Paris noch kurz nach 1400 maßgebenden Vorbild des späten 14. Jahrhunderts gelöst; statt im Bildzentrum vor Mustergrund thronend und umgeben von Jagdhunden, die von Pagen herangeführt werden, sitzt der Graf von Foix, Gaston Fébus vor einem Kamin und empfängt das von ihm diktierte Buch durch die Hände eines Schreibers, dem Jäger mit ihren Hunden folgen. Die Ikonographie der Dedikationsminiatur scheint die Entstehung des Werkes nicht mehr recht zu begreifen (immerhin gilt der Graf von Foix als Autor des livre de chasse), dafür gehört die Qualität der in zarten Pastelltönen kollorierten Miniaturen in feiner Linienführung zu dem ungewöhnlichsten, was man aus der Mitte des französischen 15. Jahrhunderts zu sehen bekommen kann. Nur ganz wenige Hauptwerke gehören zu dieser Art von Buchmalerei: In erster Linie das nur selten studierte Paradis de la reine Sibylle  von Antoine de la Sale in Chantilly (Ms. 653), sicher von gleicher Hand, das für Agnès de Bourgogne, Tocher von Johann Ohnefurcht und Herzogin vom Bourbonnais und der Auvergne (durch die Ehe mit Charles de Bourbon), angefertigt wurde. Vergegenwärtigt man sich aber, dass das livre des Tournois von Barthélemy d’Eyck (fr. 2695) vermutlich erst gegen 1460 entstanden ist, findet sich die größte Nähe zu den französischen, in Pastelltönen lavierten Miniaturen vielleicht doch eher bei Jean le Tavernier, der die wunderbaren Passages d’outremer, (in der Übers. von Jean Miélot, Brüssel, KBR, Ms. 9095) bereits Mitte der 1450er Jahre illuminierte, die aktuell noch in Brüssel anlässlich der Ausstellung Miniatures flamandes zu sehen sind und sich in der Bibliothek der burgundischen Herzöge befanden. <br />
Da das Musée de Cluny als Museum des Mittelalters sich gleichsam nicht nur auf die Handschriftentradition des livre de chasse konzentriert, werden in der Ausstellung nun auch Tafelsilber, Seidenstoffe und Urkunden versammelt, ebenso wie eine kleinere Auswahl von Bestiarien, Varianten des Livre du roy Modus (Vorbild für das livre de chasse) und natürlich Exemplare der Grandes Chroniques de France, die den Kapiteln zum Grafen von Foix auch Miniature widmen (besonders bemerkenswert sowohl wegen seines Miniaturenschmucks als auch wegen der Zuschreibung der Brüsseler Froissart, KBR, Ms. II 88 als auch der Londoner Harley Froissart (Harley 4379-80) aus Brügge). <br />
Der Hauptteil des reich bebilderten Katalogs ist thematischen Essays gewidmet, die von der Biographie des Prinzen bis zur Analyse seines literarischen Werkes, dem livre de chasse, reichen und daher einen fundierten Einstieg in die Thematik mit besonderem Schwerpunkt auf die Handschriftentradition liefern. <br />
Die Ausstellung „Gaston Fébus. Prince Soleil. 1331-1391“ ist vom 30. November 2011 bis 05.März 2012 im Musée de Cluny (Paris) zu sehen und wird nachfolgend im Musée national du Château de Pau vom 17. März bis 17. Juni 2012 gezeigt werden. <br />
<br />
<br />
[1] Froissart, 3. Buch, Kap. XIII: „Et vous dis que j'ai en mon temps vu moult de chevaliers, rois, princes et autres; mais je n'en vis oncques nul qui ne fût de six beaux membres, de si belle forme, ni de si belle taille et viaire bel, sanguin et riant, les yeux vairs et amoureux là où il lui plaisoit son regard à asseoir.“<br />
<br />
<br />
[2] Froissart, 3. Buch, Kap. XIII: „Les chiens sur toutes bêtes il amoit; et aux champs, été ou hiver, aux chasses volontiers étoit.“<br />
<br />
]]></description>
            <author> Christine Seidel</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2013#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A.live - Expertenchat mit
Prof. Dr. Uwe Walter und Marcus Cyron</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1982</link>
            <description><![CDATA["Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft – Geschichte im Internet", so lautet das Thema unseres Live-Expertenchats am Montag in einer Woche von 16.00 bis 17.00 Uhr. Wir wollen mit Ihnen und unseren zwei Experten darüber diksutieren, wo und wie Geschichte im Netz stattfindet und was das für die Geschichtswissenschaft und für das öffentliche Verständnis über Geschichte bedeutet.<br />
 <br />
Unser Gäste und Ihre Chatpartner sind:<br />
 <br />
Prof. Dr. Uwe Walter ist Professor für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Alten Geschichte an der Universität Bielefeld und führt bei Faz.net einen eigenen Blog mit dem Titel "Antike und Abendland". In einem L.I.S.A.Interview bezeichnet er sich selbst trotzdem nicht als Blogger.<br />
 <br />
Marcus Cyron hat Geschichte und Archäologie studiert und ist Autor bei Wikipedia. Sein Spezialgebiet: Alte Geschichte und Klassische Archäologie.<br />
 <br />
<br />
Sie können Ihre Fragen jetzt schon in unserem Warteraum an unsere Gäste richten.<br />
 <br />
Hier können Sie Ihre Frage eingeben.<br />
 <br />
Ihre Fragen werden für den Live-Expertenchat am Montag in einer Woche, 05. Dezember, 16.00 bis 17.00 Uhr, gesammelt und unseren Gästen gestellt.<br />
 <br />
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1982#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>American Anthropologists Abroad</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1983</link>
            <description><![CDATA[Jahrestagung der AAA in Montreal: Occupy AAA, Anthropologie &amp; Naturwissenschaften, Anthropologie der Gewalt<br />
Wenn der angloamerikanische Sprachraum von Anthropology spricht, ist damit sowohl die (biologische) Anthropologie gemeint, als auch Archäologie, Ethnologie und Linguistik. Forschende aus allen diesen Feldern trafen sich vom 15. bis zum 20. November in Montreal (Quebec, Kanada) zur 110. Jahrestagung der American Anthropological Association (AAA) - und bewiesen einmal mehr, dass diese Felder weit sind.]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Männer bleiben die Hauptverdiener
Zweiter Bericht zur sozioökonomischen Entwicklung in ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1985</link>
            <description><![CDATA[Unter dem Titel „Teilhabe im Umbruch“ ist soeben der zweite Bericht zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland erschienen. Auf knapp 800 Seiten dokumentiert der vom Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung herausgegebene Band umfassend die Veränderungen gesellschaftlicher Strukturen und Lebensverläufe in unserer Gesellschaft und die Umbrüche, die das für Deutschland typische Modell der Teilhabe erfährt.<br />
 <br />
Ein Fazit des Berichtes ist, dass der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Teilhabe unsicherer geworden ist. Die Möglichkeiten individueller Teilhabe haben sich vergrößert, zugleich sind aber die Risiken zunehmend ungleich verteilt: Zwar nimmt die Beschäftigung weiter zu, dies geht aber häufig auf „atypische“ Beschäftigungsformen zurück, zu denen der Bericht auch Alleinselbständigkeit und Niedriglöhne zählt.<br />
 <br />
Da mehr Beschäftigte keine ausreichenden Versorgungsansprüche erwerben, hängen Teilhabechancen stärker von der persönlichen Unterstützung durch Partnerschaft und Familie ab. Dabei behält das Modell des (männlichen) Hauptverdieners und der vorwiegend weiblichen Haus- und Sorgearbeit seine gesellschaftliche Geltung. Auch wenn Paare mit Kindern heute zwischen verschiedenen Optionen der Lebensführung wählen können, arbeiten vier Fünftel der Männer mit Kindern in stabiler Vollzeitbeschäftigung, was nur für ein Achtel der Frauen mit Kindern gilt.<br />
 <br />
Der zweite Bericht zur sozioökonomischen Entwicklung fasst die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsverbunds Sozioökonomische Berichterstattung zusammen. Über die Arbeit des Forschungsverbunds informiert die Projektwebsite www.soeb.de.<br />
 <br />
Der Bericht ist im Verlag für Sozialwissenschaften erschienen. Presse- und Rezensionsexemplare können beim Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen angefordert werden unter sarah.cronjaeger@sofi.uni-goettingen.de.<br />
  <br />
Kontakt:<br />
Dr. Peter Bartelheimer<br />
Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-August-Universität<br />
Friedlaender Weg 31<br />
37085 Göttingen<br />
Tel. +49 551 52205-51<br />
E-Mail: peter.bartelheimer@sofi.uni-goettingen.de]]></description>
            <author> Dr. Claudia Hauser</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>3D-Scannen statt Zeichnen - Anwenderbericht für Archäologen und Denkmalpfleger</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1974</link>
            <description><![CDATA[3D-Scannen statt Zeichnen<br />
 <br />
Berührungslose und objektschonende 3D-Vermessung(3D-Scan) von Kunst- und Kulturgütern als alternative Dokumentationsmethode und Grundlage für innovative Anwendungen in der Archäologie und Denkmalpflege.<br />
 ]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Thomas Bauer</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Nur eine Minderheit in Italien will Reformen&quot;
Interview mit Prof. Dr. Christof Dipper</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1969</link>
            <description><![CDATA[Nach Griechenland hat nun auch Italien infolge der Finanzkrise eine neue Regierung. Der parteilose Ökonom Mario Monti und sein Kabinett stehen vor der Aufgabe, das Land zu reformieren. Doch wie steht es um die Chancen, Italien einem grundlegenden Wandel zu unterziehen? Wo liegen die Ursachen für die italienische Wirtschafts- und Staatskrise? Welche Rolle spielen dabei das politische System und insbesondere die politischen Parteien?<br />
 <br />
Wir haben dazu den Spezialisten für die Geschichte des modernen Italiens, den Historiker Prof. Dr. Christof Dipper von der Technischen Universität Darmstadt, befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Klaus Barbie und die Geheimdienste
&quot;Keine James-Bond-Forschung&quot;
Interview mit Peter ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1968</link>
            <description><![CDATA[Klaus Barbie und die Geheimdienste - damit beschäftigt sich zurzeit intensiv der junge Historiker Peter Hammerschmidt. Sein Dissertationsprojekt hat erst vergangene Woche bei L.I.S.A. in der Rubrik Junge Wissenschaft vorgestellt. Wir haben ihn heute via Skype interviewt und stellen nun das Gesprächsprotokoll ein.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Hermann Wenzel
Entzifferung des Diskos von Phaistos (10)
9. Ergänzung zur Vortragsfassung (L. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1965</link>
            <description><![CDATA[Die qualitativen Eigenschaften der 61 Zeichengruppen]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Griechen haben den Kompass verloren&quot;
Interview mit Prof. Dr. Hans Eideneier</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1955</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Hans Eideneier kennt Griechenland - als Wissenschaftler, aber auch als Privatperson. Seit gut fünfzig Jahren ist er sowohl in Deutschland als auch in Griechenland heimisch und fühlt sich längst als Deutscher und Grieche. Vor etwa einer Woche ist er aus Athen von einem mehrwöchigen Aufenthalt zurückgekehrt. Wir haben ihn nach seinen ganz frischen Eindrücken aus dem krisengebeutelten Land gefragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der Adel ist  tot - es lebe der Adel!  
Aristokratie in der modernen Gesellschaft</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1956</link>
            <description><![CDATA[Es diskutieren der Osteuropa-Experte Prof. Martin Schulze Wessel, Ludwigs-Maximilians-Universität München, die Historikerinnen PD Dr. Karina Urbach von der Universität London und Prof. Monika Wienfort vom FRIAS der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Dr. Peter Wörster vom Herder-Institut, Marburg. Es moderiert Dr. Johan Schloemann von der Süddeutschen Zeitung.<br />
 <br />
Das Interesse der Öffentlichkeit am Adel scheint ungebrochen. In der Boulevardpresse beherrschen die Familiengeschichten des Adels nach wie vor regelmäßig die Schlagzeilen. Auch in diesem Jahr erreichten die Fernsehübertragungen der Hochzeiten im Königshaus Windsor und im Fürstenhaus Monaco weltweit wieder ein Millionenpublikum. Auch in der historischen Forschung hat das Thema Adel Konjunktur. Die neuere Adelsforschung unterscheidet sich durch ihren kritischen Blick grundlegend von jener bis Anfang des 20. Jahrhunderts, die oft noch von Repräsentanten der Adelshäuser selbst oder von ihren „Haus- und Hofhistorikern“ verfasst wurde. Mit der Abschaffung der Privilegien der deutschen Aristokratie 1918/19 verschwand der Adel zunächst aus dem Blick der historischen Forschung.<br />
Adelsgeschichte ist dabei keineswegs ein Synonym für Verfallsgeschichte, sondern zeigt exemplarisch gerade für das 19. und 20. Jahrhundert Strategien des „Überlebens“ auf. Durch die zunehmende Industrialisierung und den damit verbundenen Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, von dem auch Adelsfamilien mit Großgrundbesitz betroffen waren, kann man zwar durchaus von einem Niedergang des Adels im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts sprechen. Auffällig bleibt jedoch, wie der Adel diesen Tendenzen trotzte, indem ihm weiterhin wichtige Positionen in Militär und der Staatsverwaltung vorbehalten waren oder durch „Einheiraten“ in reiche Bürgersfamilien. In einigen Ländern wie England konnte sich sogar eine kleine aristokratische Elite auch im Zeitalter der Demokratie einen überproportional großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft sichern. Ihr Lebensstil prägte die Kultur der Oberschicht und derjenigen, die gern dazu gehören wollten.<br />
Die neue Forschung wendet sich ab von der bisher oftmals nur biografischen Ausrichtung und greift Fragestellungen auf wie “Adel und Auswärtiger Dienst“ oder „Adel und Umwelt“. Auch die Eliten des russischen und osmanischen Reichs oder in asiatischen Ländern sind in das Interesse der Forschung gerückt. Was fasziniert uns am Adel und seinen führenden Vertretern? Welche Bedeutung haben die alten Eliten in der modernen Gesellschaft? Welche neuen historischen Einordnungen des Adels haben Historiker in den letzten Jahren rekonstruieren können?]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Hälfte des Einkommens verloren&quot;
Interview mit Wassilios Aswestopoulos</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1951</link>
            <description><![CDATA[Die neue Regierung unter dem Ökonomen Loukas Papadimos ist im Amt. Die europäischen Staatschefs setzen viel Hoffnung in den früheren Vize-Chef der Europäischen Zentralbank, auf die Finanzmärkte machte der Wechsel indes bisher kaum Eindruck. Griechische Obligationen haben sich bisher kaum von der Stelle bewegt. Welche Perspektiven hat die neue Regierung? Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung?<br />
 <br />
Wir haben mit dem Journalisten und Griechenlandkorrespondenten Wassilios Aswestopoulos gesprochen. Er hat in Aachen und Athen studiert und berichtet regelmäßig für deutsche Zeitungen und Magazine aus Griechenland. Zurzeit hält er sich wieder in Athen auf.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1951#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Was 'unsere' Geschichte ist, verändert sich gerade&quot;
Überlegungen zur ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1947</link>
            <description><![CDATA[Mit den Deutschen Historischen Instituten in London, Moskau, Paris, Rom, Warschau und Washington unterhält die von der Bundesrepublik finanzierte Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) einen weltweit einmaligen Verbund internationaler geschichtswissenschaftlicher Forschungseinrichtungen. Auf der Tagung "Perspektiven für die internationale Geschichtswissenschaft – Die Deutschen Historischen Institute im Ausland" am 12. September 2011 an der Humboldt-Universität zu Berlin richtete sich die Stiftung gemeinsam mit dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) an die Fachgemeinde, um über die Profile und Chancen der DHI's zu diskutieren. Ziel war es, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und den Deutschen Historischen Instituten herauszuarbeiten und die internationale Vernetzung der Geschichtswissenschaften zu unterstützen.]]></description>
            <author> Dr. des. Tobias Wulf</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1947#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Synthetische Biologie. Leben - Kunst
Internationale wissenschaftlich-künstlerische Tagung</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1954</link>
            <description><![CDATA[<br />
Spätestens seit Craig Venters Aufsehen erregender Synthese eines kompletten Bakterien-Genoms ist der Begriff der „Synthetischen Biologie“ zu einem Schlüsselwort einer neuen, am Horizont aufziehenden Epoche der Lebenswissenschaften geworden. Das Versprechen, Leben künstlich zu erschaffen, scheint in greifbare Nähe zu rücken und ist dabei, zu einem zentralen Thema der Wissenschaft im 21. Jahrhundert zu werden. An der Diskussion um Zukunftsentwürfe, die durch wissenschaftliche und technische Innovationen ausgelöst werden, haben sich seit jeher Wissenschaftler und Künstler gleichermaßen beteiligt und die Auseinandersetzung um eine biotechnologisch gestaltete Zukunft hat bereits begonnen. „Leben machen“ erscheint immer mehr als eine technische und konstruktive ebenso wie künstliche und künstlerische Option. Eine international aktive Kunstszene hat in den letzten Jahren in zahlreichen Ausstellungen und künstlerisch motivierten Projekten zu den Auswirkungen der Biowissenschaften Stellung bezogen. In der Auseinandersetzung um die Darstellbarkeit von Leben bedienen sich Künstler heute auch der Methoden und Techniken der Synthetischen Biologie, um Lebendiges sichtbar zu machen. Es entstehen neue Bilder und Interpretationen von Leben jenseits der wissenschaftlichen Labore, die die Grenzbereiche zwischen künstlichem Leben und lebendiger Kunst sondieren. Die internationale Tagung „Synthetische Biologie. Leben – Kunst“ führt Perspektiven aus beiden Bereichen zusammen und erweitert die Diskussion um das schöpferische Potential künstlerischer Ausdrucksformen und die Möglichkeiten einer neuartigen Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. In ihrer transdisziplinären Ausrichtung dient die Veranstaltung der Diskussion und Reflexion unterschiedlicher Arbeitsprozesse und Herangehensweisen von Wissenschaft und Kunst, die in der Zusammenschau Denkanstöße und neue Perspektiven auf eine der wichtigsten Zukunftsfragen unserer Gesellschaft eröffnen sollen.Die Tagung wird gefördert von der GERDA HENKEL STIFTUNG und der HERMANN UND ELISE GEBORENE HECKMANN WENTZEL-STIFTUNG.<br />
<br />
Hinweise zur Teilnahme:Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter jahresthema@bbaw.de bis zum 06. Dezember 2011 wird gebeten.Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.]]></description>
            <author> Jahresthema 2011|12 &quot;ArteFakte. Wissen ist Kunst - Kunst ist Wissen&quot;</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Erster Konstanzer Geistes Slam
A 704, 16.45 - 18.00 Uhr</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1952</link>
            <description><![CDATA[Wer schaftt es, innerhalb kurzer Zeit sein Forschungsthema verständlich und unterhaltsam zu vermitteln?Am Tag der Geisteswissenschaften findet der erste Konstanzer Geistes Slam statt. Den Teilnehmenden aus der Geisteswissenschaftlichen Sektion und aus dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz stehen maximal acht Minuten zur Verfügung, um ihr Thema vorzustellen und die Herzen der Zuschauer und Zuschauerinnen zu gewinnen. Außer den in Vorträgen üblichen Hilfsmitteln dürfen dabei gerne auch jegliche andere Überraschungen mitgebracht werden.<br />
 <br />
Antreten zum Geistes Slam werden:<br />
 <br />
Dr. Federica Basaglia (Fachbereich Philosophie, Assoziierte Fellow des Zukunftskollegs): Hat der Mensch einen freien Willen? Die Antwort Immanuel Kants<br />
 <br />
Dr. Henning Börm (Fachbereich Geschichte und Soziologie): "Either you're with us, or you're with the terrorists" - Griechische Städte im römischern Bürgerkrieg<br />
 <br />
Eleanor Coghill, PhD (Fachbereich Sprachwissenschaft, Fellow des Zukunftskollegs): Das Aramäische - eine Zeitreise durch den Sprachwandel<br />
 <br />
Dr. Albert Kümmel-Schnur (Fachbereich Literaturwissenschaft, Fellow des Zukunftskollegs): Telefonspuk<br />
 <br />
Dr. Eva Smolka (Fachbereich Sprachwissenchaft, Dilthey-Fellow): Heute schon eine Katze im Sack gekauft?<br />
 <br />
Moderation: Mario Müller, Philosoph und Schauspieler<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Dr.  Anke Bohne</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1952#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Skizze meines Dissertationsvorhabens: &quot;Deckname ADLER: Klaus Barbie im Netz der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1946</link>
            <description><![CDATA[„Intelligent, anpassungsfähig, verschwiegen und zuverlässig“ – so charakterisierte der Bundesnachrichtendienst (BND) seinen Agenten „ADLER“ in dessen Abschaltmeldung vom 14. März 1967.<br />
 <br />
Ein halbes Jahr – von Mai bis Dezember 1966 – hatte „ADLER“ in Diensten des westdeutschen Geheimdienstes gestanden und seine Vorgesetzten für ein monatliches Salär von 500 DM mit Informationen über linksgerichtete Entwicklungstendenzen in Bolivien versorgt.<br />
 <br />
Bereits zwölf Jahre zuvor, im November 1954, war der deutsche Agent, der nun für den BND in Südamerika spionierte, vom Ständigen Militärgericht in Lyon aufgrund seiner während des Zweiten Weltkrieges begangenen Kriegsverbrechen zum dritten Mal (nach 1947 und 1952) in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden: Doch Klaus Barbie, der „Schlächter von Lyon“, der sich in seiner Funktion als Gestapo-Chef zwischen 1942 und 1944 am Mord tausender Mitglieder der französischen Résistance schuldig gemacht hatte, wurde im Frühjahr 1951 von dem US Heeresgeheimdienst „Army Counter Intelligence Corps“ (CIC) unter dem Falschnamen „Klaus Altmann“ auf der so genannten „Rattenlinie“ nach Übersee geschleust.<br />
 <br />
Der „Fall Barbie“ war jedoch – um es in den Worten von Barbies ehemaligem CIC-Kontrolloffizier auszudrücken – „just the tip of the iceberg“:<br />
Als der „Eiserne Vorhang“ Ende 1947 über Europa niederging, verschob sich in Anbetracht der globalen Gefahr eines sowjetischen Kommunismus die Definition nationaler Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten: Fahndeten U.S. amerikanische Geheimdienste unmittelbar nach 1945 nach flüchtigen NS-Eliten, um diese einer Strafverfolgung zuzuführen, wurden Hunderte schwerbelasteter Funktionäre als vermeintliche Anti-Kommunismus-Experten  für eigene Zwecke angeworben und protektiert. Getreu der Devise „My Enemy’s Enemy is my friend“ fanden so auch zahlreiche Kriegsverbrecher den Weg auf alliierte Gehaltslisten; unter ihnen auch der wegen mehrfachen Mordes gesuchte Barbie, der trotz seiner Eintragung auf internationalen Fahndungslisten im April 1947 offiziell vom CIC angeworben wurde.<br />
 <br />
Erst als die französische Regierung ihre Auslieferungsbemühungen im „Fall Barbie“ zu Beginn der 1950er Jahre intensivierten, wurde den Amerikanern ihre „Hot Potato“ (wie Barbie in CIA-Akten bezeichnet wurde) zu heiß: Barbie wurde mit Hilfe der „Ratline“ (Rattenlinie), einer von der CIA initiierten Fluchtroute nach Bolivien geschleust, wo der „Schlächter“ auch weiterhin mit internationalen Geheimdienstbehörden – mit CIC, CIA, FSS, DST, BND, DINA und SES  – in Kontakt stand.<br />
 <br />
Erst 1983 – 38 Jahre nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands – sollte Barbie an Frankreich ausgeliefert werden.  1991 starb der „Schlächter von Lyon“ in seiner Gefängniszelle an Krebs.<br />
 <br />
Das anvisierte Dissertationsvorhaben sieht vor, die Beziehungen zwischen Barbie und internationalen Geheimdienstbehörden erstmals umfassend auf Basis des mittlerweile zugänglichen Aktenmaterials in deutschen, französischen, britischen, bolivianischen, argentinischen und U.S. amerikanischen Archiven zu analysieren. Das Forschungsvorhaben wird dabei von folgender Fragestellung geleitet:<br />
 <br />
<br />
Inwiefern begünstigten die globalpolitischen Entwicklungen nach 1945 die Protektion von NS-Eliten durch internationale Geheimdienste? <br />
Inwiefern konterkarieren operative Geheimdienstpraktiken – nicht nur im Fall Barbie – das jeweilige politische System in den fokussierten politischen Kulturen? <br />
Welche Bedeutung hatten NS-Funktionäre unmittelbar nach 1945 für die nachrichtendienstliche Praxis westlicher Geheimdienste? <br />
Inwiefern profitierte die Bundesrepublik durch nachrichtendienstliche Erkenntnisse von NS-Seilschaften in südamerikanischen Staaten? <br />
Ist der operativen Geheimdienstpraxis – mit Blick auf die Definition nationaler Sicherheitsinteressen und die Protektion von Nationalsozialisten – ein systemimmanentes Moralverständnis nachweisbar? <br />
<br />
 <br />
Auf der Ebene der Methodik unterscheidet das Promotionsvorhaben zwischen einer Analyse auf der Mikro- und der Makroebene:  Während im Rahmen der Mikroanalyse die konkreten Beziehungen Barbies zu internationalen Geheimdiensten zwischen 1945 und 1983 aus relationeller Perspektive analysiert werden sollen, erhebt die Makroanalyse den Anspruch, das aufgeworfene Beziehungsgeflecht in den zeithistorischen Kontext einzuordnen und einen systemstrukturellen Vergleich zwischen einer im totalitären und einer im demokratischen politischen Kontext funktionierenden Geheimdienstpraxis aufzuwerfen, um somit einer Antwort auf die Frage näher zu kommen, inwiefern politische Rahmenbedingungen und operative Geheimdienstpraktiken die Protektion von NS-Kriegsverbrechern begünstigten. - eine Frage, die die Analyse der im Rahmen von Entscheidungsbildungsprozessen deutlich zum Ausdruck kommenden, durchaus ambivalenten Interpretation nationaler Sicherheitsinteressen voraussetzt und die letztendlich in einer Diskussion um ein grundsätzliches Moralverständnis nachrichtendienstlicher Praxis und einer Diskussion um einen möglichen Legitimitätsanspruch westlicher Geheimdienste in Bezug auf die Protektion von NS-Kriegsverbrechern – vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Ost-West-Konfrontation – gipfeln muss.<br />
 <br />
Auf Basis der Forschungsergebnisse, die der Autor bereits im Rahmen seiner Staatsexamensarbeit gewinnen konnte, und auf Basis der daraus resultierenden Diskussion um die Aufarbeitung von NS-Kontinuitäten nach 1945 im Deutschen Bundestag (Februar 2011), muss sich das Forschungsvorhaben abschließend auch mit der Frage konfrontiert sehen, welche Konsequenzen sich aus der nachweisbaren, systematischen Protektion von NS-Eliten durch den Bundesnachrichtendienst und weitere Institutionen des Bundes für das gegenwärtige bundesdeutsche Demokratieverständnis ergeben.<br />
 <br />
Der Definition des Aristotelischen Demokratiebegriffes folgend, ist eine Demokratie nur so „stark“ wie die „Säulen“, auf denen sie errichtet ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich demnach konsequenterweise auch die Frage, auf welchen „Säulen“ die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland ruht, wenn im Rahmen des Dissertationsprojektes nachgewiesen werden kann, dass der Bundesnachrichtendienst den Hauptorganisator des Holocaust, Adolph Eichmann, vor einer Auslieferung schützte und der BND 1966 einen Agenten auf seiner Gehaltsliste führte, der ein Vierteljahrhundert zuvor in seiner Funktion als Gestapo-Chef Mitglieder der französischen Résistance zu Tode folterte und jüdische Kinder in das Vernichtungslager Auschwitz deportieren ließ]]></description>
            <author> Peter Hammerschmidt</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1946#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Diktaturvergleiche im Geschichtslernen - Fragestellungen und Problematiken</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1950</link>
            <description><![CDATA[Diese Ausgabe des LaG-Magazins befasst sich mit der  Frage der Sinnhaftigkeit von Diktaturvergleichen für die  historisch-politische Bildung.<br />
 <br />
In erster Linie beschäftigen sich die Beiträge mit Überlegungen zu  Vergleichen zwischen den zugrunde liegenden Systemen und den  Ausprägungen des Nationalsozialismus und der DDR, wobei Bezüge auf den  sowjetischen Stalinismus als historischen Referenzrahmen nahe liegend  erscheinen. Die Vergleiche dieser so unterschiedlichen Systeme und ihrer  grundlegend verschiedenen Ideologien sind auch immer Teil von  Auseinandersetzungen um geschichtspolitische Deutungshoheiten.<br />
 <br />
Nicht von ungefähr werden in diesem Zusammenhang immer wieder  Befürchtungen laut, die Rede von den „zwei deutschen Diktaturen“ –  losgelöst von den jeweils besonderen historischen und gesellschaftlichen  Kontexten - würde zu einer späten Relativierung der deutschen Schuld  und Verantwortung für den Nationalsozialismus, den Holocaust und andere nationalsozialistische Massenverbrechen führen.<br />
 <br />
Die geschichtspolitischen Kontroversen, die hinter der  Auseinandersetzung um Diktaturvergleiche im bundesdeutschen Kontext  stehen, stellen die historisch-politische Bildung immer wieder vor  Herausforderungen und erfordern Diskussionen und Positionierungen gegen  ideologisch motivierte Vereinfachungen.<br />
Um die Komplexität der Thematik nicht noch zu erhöhen, wird daher die  Auseinandersetzung um andere Formen von Diktaturen, wie beispielsweise  um die unterschiedlichen lateinamerikanischen Regime der 1970er und 80er  Jahre, in dieser Ausgabe ausgeklammert.<br />
 <br />
Dr. Carola S. Rudnick problematisiert Vergleiche zwischen dem  Nationalsozialismus und der DDR mit Bezug auf das Geschichtslernen und  plädiert in diesem Zusammenhang für Gegenwartsbezüge.<br />
 <br />
In ihren Überlegungen zu Diktaturvergleichen wirft Dr. Martina Weyrauch die Frage auf, ob nicht die Faszination von autoritären Gesellschaftsmodellen verstärkt zu diskutieren wäre.<br />
<br />
Daniel Gaede plädiert aus einer gedenkstättenpädagogischen  Perspektive dafür, bei Diktaturenvergleichen wissenschaftliche Maßstäbe  einzuhalten und einen respektvollen Umgang mit den Opfern zu pflegen.<br />
 <br />
Die unterschiedliche Wirkung medialer Impulse auf die historischen  Vorstellungen Jugendlicher über den Nationalsozialismus und die DDR  analysiert Andrea Kolpatzik.<br />
 <br />
Eine Besonderheit stellt der Aufsatz von Dagi Knellessen und Markus Nesselrodt dar. Sie setzen sich darin kritisch mit dem Auftaktfilm „Das Gedächtnis  der Nation“ sowie mit dem gleichnamigen Zeitzeugenportal auseinander.  Auch wenn der Beitrag sich nicht unmittelbar mit dem Diktaturvergleich  befasst, waren die geschichtspolitischen Implikationen, die „Das  Gedächtnis der Nation“ in sich trägt und der Aktualitätsbezug Grund  genug, den Text als Diskussionsbeitrag in diese Ausgabe aufzunehmen.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin vom 9. November 2011 (10/11)]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1950#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Kibyratis - Reste eines antiken Städtebundes
Ein archäologisches Projekt in der Türkei</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1931</link>
            <description><![CDATA[Seit 2008 wird in der Kibyratis (Provinz Burdur, südwestliche Türkei) ein interdisziplinäres Feldforschungsprojekt durchgeführt, das der Untersuchung der regionalen Siedlungsstrukturen und materiellen Hinterlassenschaften dient. Das von der Gerda Henkel Stiftung von Beginn an unterstützte Projekt ist eine Kooperation des Instituts für Klassische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie des Instituts für Alte Geschichte, Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien und steht unter der Leitung von Dr. Oliver Hülden und Prof. Dr. Thomas Corsten.<br />
 <br />
Der hier präsentierte Kurzfilm geht auf die Initiative von Dipl. Ing. Andreas Rieger (Hochschule Karlsruhe, Vermessung und Geomatik) zurück. Er hat die Vermessungsarbeiten während der Kampagne 2009 vorbereitet, die dann von Studierenden seines Instituts fortgeführt worden sind. Mit einer Video-Ausrüstung hat er parallel zu den Vermessungsarbeiten Abläufe und Stationen unseres Surveys eingefangen, wobei alle Szenen aus der Situation heraus, d. h. ohne Drehbuch entstanden sind. Hinter dem Film, der zunächst für den Youtube-Kanal GeomatikTV gedacht ist, steht der Grundgedanke, Studierenden und interessierter Öffentlichkeit Sinn und Zweck solcher archäologischen Auslandseinsätze in Form kurzer Einblicke in die interdisziplinäre Projektarbeit zu gewähren. Für Studierende selbst soll es Anreiz sein, an solchen Projekten teilzunehmen.<br />
 <br />
Weitere Informationen zum Kibyratis-Projekt finden sich im Internet auf der Homepage des Instituts für Klassische Archäologie der LMU München.<br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Oliver Hülden</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1931#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die griechische Demokratie funktioniert vorzüglich&quot;
Interview mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1938</link>
            <description><![CDATA[In unserem dritten Interview zur Griechenlandkrise kommt heute erstmals ein griechischer Wissenschaftler zu Wort. Prof. Dr. Georgios Makris lehrt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Neugriechische und Byzantinische Philologie.<br />
 <br />
Wir haben ihn nach seine Meinung zur aktuellen Misere in Griechenland befragt.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1938#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Griechenland braucht eine starke Regierung&quot;
Interview mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1937</link>
            <description><![CDATA[Griechenland erhält heute eine neue Regierung - doch die Probleme und Herausforderungen sind die alten geblieben. Wir haben mit dem Politikwissenschaftler und Griechenlandexperten Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt von der Universität Duisburg-Essen gesprochen.<br />
 <br />
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Axt ist unter anderem Inhaber eines Jean Monnet-Lehrstuhls, Leiter der Jean Monnet-Forschungsgruppe und Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft in München. Seine Forschungsschwerpunkte zählen die Europäische Integration, die EU-Erweiterung sowie Südosteuropa, östliches Mittelmeer (Griechenland, Türkei, Zypern) und Südeuropa.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1937#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Griechenland war noch nie eine res publica&quot;
Interview Prof. Dr. Heinz A. Richter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1936</link>
            <description><![CDATA[Griechenland steckt derzeit in einer seiner schwersten wirtschaftlichen aber auch politischen Krisen der Nachkriegszeit. Der Bürgerkrieg im Anschluss an die deutsche Besatzungszeit Ende der 1940er Jahre, die achtjährige Obristen-Diktatur gut zwanzig Jahre später sowie 1974 die türkische Invasion Zyperns waren bisher die größten Herausforderungen für die Griechen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun drohen dem Land und seinen Menschen im Zuge einer bisher beispiellosen Verschuldung erneut politisch instabile Verhältnisse, eine lange und tiefsitzende ökonomische Rezession sowie eine gesamtgesellschaftliche Depression.<br />
 <br />
Wir haben Prof. Dr. Heinz A. Richter, von 1991-2003 <br />
Professor für griechische und zypriotische Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, nach den Ursachen der gegenwärtigen Krise sowie nach ihren historischen Bedingungen und möglichen Parallelen befragt.<br />
 <br />
Professor für griechische und zypriotische Zeitgeschichte an der Universität Mannheim]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1936#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Mit Schwert, Gold und Koran – Konkurrenz und Konflikt im muslimischen Afrika südlich der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1929</link>
            <description><![CDATA[Die aktuellen Umwälzungen in Nordafrika lenken den Blick auf die Rolle des Islam in Afrika überhaupt. Denn der Islam beeinflusste seit dem frühen europäischen Mittelalter Afrika auch südlich der Sahara: zum einen durch Handels- und Kommunikationsnetzwerke im Wüsten- und Sahelgebiet, zum anderen über den Indischen Ozean an der ostafrikanischen Küste. Diese Regionen waren und sind sozial, ökonomisch und religiös dicht vernetzt. Der Workshop soll neue Forschungen und Interpretationsansätze zur Diskussion stellen. Er will erörtern, inwiefern sich islamische Einflüsse in dem politisch-ökonomisch-religiösen Beziehungskomplex südlich der Sahara geltend gemacht haben. Insbesondere Fragen zu religiös motivierter Gewalt, zum Handel auf Basis muslimischer Gesetzgebung und zum Einfluss des Islam auf traditionelle soziale Modelle, wie Kastenwesen und Sklaverei, sowie auf Eliten- und Staatenbildung stehen dabei im Vordergrund. Ein öffentlicher Abendvortrag wird die heutige Bedeutung des Islam in Afrika südlich der Sahara behandeln.<br />
 <br />
Der Workshop findet im Rahmen des Forschungsprojekts „Soziales Handeln an der frontier. Macht, Krieg und Religion im vorkolonialen Westafrika“ (Universität Kassel) statt. Das Projekt wird gefördert von der Gerda Henkel Stiftung.<br />
 <br />
Programm:<br />
Freitag, 18.11.2011<br />
 <br />
14:00 Opening Remarks<br />
(Prof. Dr. Winfried Speitkamp, Kassel)<br />
 <br />
14:30 The Jula in Burkina Faso: From Pre-Colonial Elite to Ethno-Political Association<br />
(PD Dr. Katja Werthmann, Mainz)<br />
 <br />
15:15 The Fall of the Walasma' Dynasty (Ethiopia, 16th Century)<br />
(Amélie Chekroun, Paris)<br />
 <br />
16:30 Guns, Honour and Islam: The Decline and Fall of the Songhay<br />
(Christian Holst, Kassel)<br />
 <br />
18:00 Öffentlicher Abendvortrag<br />
Die Muslime in Afrika im Spannungsfeld zwischen vorkolonialem Erbe und Globalisierung<br />
(Prof. Dr. Roman Loimeier, Göttingen)<br />
 <br />
 <br />
Samstag, 19.11.2011<br />
 <br />
09:00 Moving Movements – 19th Century Jihads in the Hausa Region<br />
(Stephanie Zehnle, Kassel)<br />
 <br />
09:45 Expansion of Islam and Political Competition on the Swahili Coast<br />
in the 19th Century<br />
(Clélia Coret, Paris)<br />
 <br />
11:00 Translocal Muslim Networks and Local Social Orders in Tanganyika and Eastern Congo, 1920s to 1960s<br />
(Katharina Zöller, Bayreuth)<br />
 <br />
11:45 The Giving and Receiving of Zakat: Relationships between the ‘Wealthy’ and ‘Needy’ Citizens of Jos, Nigeria<br />
(Dauda Abubakar, Berlin)<br />
 <br />
12:30 Final Discussion<br />
 <br />
 <br />
 <br />
Leitung:<br />
Prof. Dr. Winfried Speitkamp<br />
Neuere und Neueste Geschichte<br />
Universität Kassel<br />
 <br />
Organisation:<br />
Stephanie Zehnle M.A.<br />
zehnle@uni-kassel.de]]></description>
            <author> Stephanie Zehnle</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1929#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Denkmäler stehen noch in der Landschaft&quot; -
Archäologie in der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1924</link>
            <description><![CDATA[Die Mongolei machte zuletzt noch Schlagzeilen - als neuer Rohstofffundus für Deutschland. Doch das Land zwischen Russland und China hat noch ganz andere Schätze zu bieten, über die sich vor allem Archäologen und Historiker freuen. So wie der Prähistorische Archäologe Prof. Dr. Jan Bemmann, Direktor des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Bonner Universität. Gegenwärtig forscht er unter anderem zur Geoarchäologie in der mongolischen Steppe sowie zu Karakorum, der ersten Hauptstadt des Mongolischen Reiches.<br />
 <br />
Wir haben ihn zu seinen aktuellen Projekten und zum Stellenwert der Archäologie in der Mongolei befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1924#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von 1830-1905</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1925</link>
            <description><![CDATA[Adolph Menzel schreibt einen weiteren Brief an seinen Freund Friedrich Wilhelm Anton Puhlmann (*1797, †1882), einem Militärarzt aus Potsdam.<br />
 <br />
Puhlmann studierte in Berlin Medizin und Chirurgie sowie Philosophie  und arbeitete später als Wundarzt im Berliner Charité-Krankenhaus. 1828  übernahm er das Amt des Regimentarztes bei den Garde-Husaren. Puhlmann  machte sich außerdem einen Namen als Kulturförderer und war unter  anderem Mitbegründer und Mitglied einiger Kunstvereine. Darüber lernte  er Adolph Menzel kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft  verbinden sollte.<br />
 <br />
Puhlmann besaß zahlreiche Zeichnungen und graphische Arbeiten  Menzels, die nach seinem Tod in den Bestand der Nationalgalerie  übergegangen sind.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1925#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Tractatus irae gegen deutsche Islambildverzerrer&quot;
Besprechung von Stefan Weidners ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1906</link>
            <description><![CDATA[Stefan Weidners sehr gut verständliche Essaysammlung „Aufbruch in die  Vernunft“ besteht aus 31 klug aneinandergereihten Kurzreportagen und  Kommentaren. 27 von diesen sind – mal mehr, mal weniger -neu bearbeitete  Artikel, die bereits ab 1999 überwiegend in deutschen Tageszeitungen  erstveröffentlicht wurden. Gleichzeitig bleibt jede Seite dieses  tractatus irae eine hochaktuelle Abrechnung mit der europäischen  Unterschätzung der Araber, den irrationalen Ängsten und gängigen  Vorannahmen, die deutsche Islambildverzerrer in den Mainstreammedien  reproduzieren. Stefan Weidner analyisert die deutsche  Islamberichterstattung in dem Jahrzehnt zwischen 2001 und 2011 hier  ausführlich auf ihren Unwahrheitsgehalt. Aber auch die gegenwärtige  Islamwissenschaft in Deutschland wird kritisch auf ihre Verdienste  geprüft.]]></description>
            <author> Dr. Thomas K. Gugler</author>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Archäologie in der Mongolei</title>
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            <description><![CDATA[Eine traumhaft schöne, weite Steppenlandschaft, freundliche Menschen, ein auf das Wesentliche reduzierte Leben im Camp, zahllose faszinierende, teils riesige archäologische Monumente und viele spannende Fragen, das ist der Reiz, den Archäologie in der Mongolei auf mich, aber auch auf viele Andere der internationalen Forschergemeinde ausübt.<br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Ursula Brosseder</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Karten im Kopf. Grundlagenforschung zu geographischen Weltbildern der Antike in ihrer Relation ...</title>
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            <description><![CDATA[Die antiken Raumvorstellungen waren von zwei prinzipiell differenten Perspektiven geprägt, wie in den letzten Jahren durch bahnbrechende Arbeiten (P. Janni, A. Podossinov, F. Prontera) deutlich gemacht, von anderen, darunter meiner akademischen Lehrerin S. Bianchetti weiter entwickelt und (durch editorische Arbeiten) teilweise neu fundiert wurde: Eine traditionelle – eindimensionale, an Linien und Markierungen ausgerichtete und insofern 'hodologische' – Sicht stand neben einer zweidimensionalen, die Erde als ganze in den Blick nehmenden und insofern geometrischen Perspektive. Erstere dominierte die praktische Bewegung im Raum, letztere war eine Errungenschaft intellektueller Eliten und zunächst nur von theoretischer Bedeutung innerhalb einer als Wissenschaft verstandenen Geographie.]]></description>
            <author> Dr. Veronica Bucciantini</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>&quot;Freude in Südostasien über Arabischen Frühling&quot;
Interview mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1896</link>
            <description><![CDATA[Die arabische Welt befindet sich im Umbruch, der Islam wird bei der poltischen Restrukturierung eine Rolle spielen. Die Wahl in Tunesien hat gezeigt, dass mit dem politischen Islam zu rechnen sein wird, in Libyen hat der Übergangsrat jüngst angekündigt, die Scharia zur Grundlage der neuen Rechtsordnung zu machen.<br />
 <br />
Eine ganz andere Region der Erde, in der der Islam auch stark verwurzelt ist, hat den "Arabischen Frühling" in einer gewissen Weise schon vor mehr als zehn Jahren "vorgelebt": Südostasien. Sind da Parallelen erlaubt? Welche Rolle hat der politische, religiöse und kulturelle Islam während und nach dem Umbruch beispielsweise in Indonesien gespielt?<br />
 <br />
Wir haben die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Derichs von der Philipps-Universität Marburg gefragt. Sie ist Expertin die Politik des Nahen und Mittleren Ostens, Ost- und Südostasiens sowie für den politischen Islam und gender-bezogene Politikwissenschaft.<br />
 <br />
Zurzeit unternimmt Frau Prof. Dr. Claudia Derichs eine mehrwöchige Forschungsreise in Südostasien mit Aufenthalten in Singapur, Indonesien, Malaysia und den Philippinen. Wir haben Sie per E-Mail erreicht.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Walther Rauff - &quot;Staatlich geprüfter Kriegsverbrecher&quot;
Interview mit Dr. Heinz Schneppen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1880</link>
            <description><![CDATA[Mehr als drei Jahrzehnte stand Dr. Heinz Schneppen im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland, darunter in London, Osaka, New York und Ecuador. Von 1989 bis 1993 war er Deutschlands Botschafter in Paraguay. Seine Stationen in Südamerika waren für den promovierten Historiker ein entscheidender Grund, sich mit ehemaligen NS-Verbrechern, die beispielsweise nach Argentinien, Chile, Paraguay oder Ecuador entkommen waren, zu beschäftigen.<br />
 <br />
Bei seinen beruflichen Kontakten stieß er immer wieder auf den Namen Walther Rauff, über den er zu recherchieren begann. Seine Informationen und Ergebnisse hat Dr. Heinz Schneppen nun zu einer Biografie über Walther Rauff zusammengefasst. Wir haben den Historiker und Diplomaten a.D. zu seinem neuen Buch befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Videovorstellung meines Dissertationsvorhabens: 
&quot;'Eine kompromisslose Sicht des Krieges ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1886</link>
            <description><![CDATA[Nach der "klassischen" Präsentation meines Vorhabens über ein Exposé und einige Bilder (22.08.11) habe ich nun ein Video erstellt. <br />
 <br />
Dieses richtet sich besonders an diejenigen, die sich von einer schriftlichen Präsentation nicht so angesprochen fühlen oder die Schwierigkeiten hatten, die Besonderheiten der Computerspiele zu verstehen, welche ich in meinem Exposé beschrieben habe. Auch möchte ich jene Menschen ansprechen, die neugierig auf dieses spannende Thema sind.<br />
 <br />
In das Video habe ich sowohl meine bisherige Forschungsarbeit, als auch das Feedback einfließen lassen, das ich von verschiedenen Seiten zu meinem Promotionsthema bekommen habe. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Unterstützung meiner Kollegen beim Forschungs- und Transferzentrum Games und der Forschungsstelle für die Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland.<br />
 <br />
Inhaltlich habe ich beim Video versucht darauf zu achten, dass ich mein Thema so beschreibe, dass es auch für Laien verständlich ist, die mit Computerspielen bislang wenig Erfahrungen gemacht haben. Um die Aussagen zu diesen Spielen möglichst anschaulich zu gestalten, spreche ich daher nicht nur Besonderheiten des Mediums an, sondern zeige im Video auch Mitschnitte verschiedener Spielszenen, die ich näher beschreibe.<br />
 <br />
 <br />
Das Video ist wie folgt gegliedert:<br />
1. Geschichte - staubig und trocken?<br />
2. Das Thema meiner Promotion<br />
3. Methodische Herausforderungen<br />
4. Themenbereiche der Promotion<br />
5. Mods - Wenn Gamer Spiele verändern<br />
6. Letzte Worte<br />
 <br />
Weitere Informationen zu meinem Vorhaben finden Sie im Exposé, dass ich für meinen ersten Beitrag hochgeladen hatte.<br />
 ]]></description>
            <author> M.A. Lutz Schröder</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>2. Internationales Wiener Kolloquium zur Antiken Rechtsgeschichte
&quot;Sport und Recht in der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1888</link>
            <description><![CDATA[Kaum eine Veranstaltung bringt heute so viele Menschen zusammen wie der Sport und erreicht eine derartige Medienpräsenz. Allerdings sind es oftmals nicht nur die Sportler und ihre bloße Leistung, die das Interesse der breiten Öffentlichkeit erregen. Vielmehr stehen ebenso häufig die rechtlichen Grundlagen des Sports im Mittelpunkt der Berichterstattung: Es sind die Regeln oder eben gerade die Verstöße gegen dieselben, die beständig in den Medien erörtert werden. Sei es die scheinbar nie abflauende Diskussion um Doping oder, um ein weiteres aktuelles Beispiel zu nennen, die Schiedsrichterentscheide bei der Fußballweltmeisterschaft 2010, die den Ruf nach beständiger Nachbesserung des Regelwerks laut werden lassen. Diese Phänomene sind bei weitem älter als es auf den ersten Blick scheinen mag. Bereits in der griechisch-römischen Antike hatte der Sport einen der Moderne vergleichbaren Stellenwert. Wettkämpfe waren Massenveranstaltungen, die zahlreiche Besucher anzogen. Den erfolgreichen Athleten winkten Siegespreise und Privilegien, die sich mit jenen heutiger Sportveranstaltungen durchaus messen können. Zudem bedurften auch schon die antiken Sport-Events nicht nur einer sorgfältigen Organisation, sondern mehr noch einer soliden Finanzierung.<br />
Diese rechtliche und organisatorische Seite ist ein bislang in der antiken Sportforschung nur wenig beachtetes, aber dennoch überaus spannendes Gebiet. Dieses besonderen Themenbereichs nimmt sich die Tagung der Kommission für Antike Rechtsgeschichte an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an, die von Univ-Doz. Dr. Thomas Kruse und Dr. Kaja Harter-Uibopuu vom 27.10.-28.10.2011 durchgeführt wird. Ihr Ziel ist die Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die sportlichen und musischen Agone des klassischen Altertums. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von der Archaik bis in die Spätantike (7. Jh. v.Chr. bis 6. Jh. n.Chr.). Dabei sollen neben Fragen zu Regeln und Wettkampfrichtern vor allem die Organisationsformen der Agone, ihre Einbindung in die städtische Verwaltung sowie die Stifter, Sponsoren und Finanziers von Wettkämpfen im Mittelpunkt stehen. Ein weiterer Themenschwerpunkt wird sich dem Status der Teilnehmer und ihren Privilegien widmen. Den Festvortrag zum Thema „Korruption und Kontrolle in der Agonistik“ hält der Grazer Althistoriker Ingomar Weiler, einer der weltweit renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der antiken Athletik und der Geschichte der olympischen Spiele. Alle Vorträge sind öffentlich.]]></description>
            <author> Dr. Kaja Harter-Uibopuu</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Mauern haben ein merkwürdiges Eigenleben&quot;
Interview mit PD Dr. Olaf Briese</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1881</link>
            <description><![CDATA[Dr. Olaf Briese lehrt als Privatdozent an der Berliner Humboldt-Universität Kulturwissenschaften. In einem von der Gerda Henkel Stiftung Projekt  hat er die Berliner Mauer unter ästhetischen Gesichtspunkten untersucht. Zu seinen Forschungsthemen gehören außerdem die Geschichte und Theorie von Dingen, das Mensch-Natur-Verhältnisse im 18. und  19. Jahrhundert sowie Religion, Wissenschaft und Philosophie des 19.  Jahrhunderts.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium: Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1884</link>
            <description><![CDATA[28.10.2011, 11.15 Uhr<br />
Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Villa Klinkhardt Karl-Tauchnitz-Straße 104107 Leipzig<br />
 <br />
Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch. Ein Stück Aufklärung in Mitteldeutschland  Vorträge mit anschließender Diskussion<br />
 <br />
Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg:  Die historisch-kritische Edition des Briefwechsels Christian Wolff –  Ernst Christoph Graf von Manteuffel als Projekt der Aufklärungsforschung  Dr. Hanns-Peter Neumann:<br />
Die Korrespondenz zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph von Manteuffel. Umfang, Inhalt und Bedeutung  Prof. Dr. Dr. Detlef Döring: Ernst Christoph von Manteuffel und die Leipziger »Wahrheitsliebenden« um Johann Christoph Gottsched  Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.<br />
Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
Weitere Informationen unter: www.saw-leipzig.de<br />
 Mit einer Förderung von rund 450.000 Euro unterstützt die Deutsche  Forschungsgemeinschaft die historisch-kritische Edition des  Briefwechsels zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph Graf von  Manteuffel. Für das Projekt kooperieren die Martin-Luther-Universität  Halle-Wittenberg (MLU) und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu  Leipzig. Die Erschließung des Briefwechsels des bedeutenden Aufklärers Christian  Wolff hat in der bisherigen Forschung nur geringes Interesse gefunden.  Die Edition der umfangreichen Korrespondenz Wolffs mit dem Reichsgrafen  Ernst Christoph von Manteuffel bildet einen wichtigen Schritt zur  Änderung dieser unbefriedigenden Situation. Zugleich wird damit der  immer noch verbreiteten These widersprochen, Aufkommen und Verbreitung  der Aufklärung habe allein nur als ein bürgerliches Thema zu gelten. Das  Engagement des Grafen für die Philosophie Wolffs belegt vielmehr die  Offenheit nicht weniger Adliger für die damals modernen Entwicklungen.  Der Briefwechsel kann schließlich als Einführung in die Welt der  mitteldeutschen Aufklärung dienen, die im Leipziger Gottsched-Kreis eine  weithin beachtete Verdichtung erfuhr.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Philosophie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von 1830-1905</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1878</link>
            <description><![CDATA[Adolph Menzel schreibt Dr. Friedrich Wilhelm Anton Puhlmann (*1797, †1882), einem Militärarzt aus Potsdam.<br />
 <br />
Puhlmann studierte in Berlin Medizin und Chirurgie sowie Philosophie und arbeitete später als Wundarzt im Berliner Charité-Krankenhaus. 1828 übernahm er das Amt des Regimentarztes bei den Garde-Husaren. Puhlmann machte sich außerdem einen Namen als Kulturförderer und war unter anderem Mitbegründer und Mitglied einiger Kunstvereine. Darüber lernte er Adolph Menzel kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte.<br />
 <br />
Puhlmann besaß zahlreiche Zeichnungen und graphische Arbeiten Menzels, die nach seinem Tod in den Bestand der Nationalgalerie übergegangen sind.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1878#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>.hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1848</link>
            <description><![CDATA[Nach einer längeren Pause fand in Berlin im September 2011 eine weitere Tagung der .hist-Reihe statt, die bereits 2003 und 2006 von Clio-online - damals noch Kooperationsverbund und DFG-Projekt - veranstaltet wurde. Die anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Gründung von H-Soz-u-Kult und dem einjährigen Bestehen des L.I.S.A-Portals der Gerda-Henkel-Stiftung ausgerichtete Tagung sollte den digitalen Wandel in den Geschichtswissenschaften reflektieren und dabei Wechselwirkungen zwischen der Nutzung digitaler Medien und fachlicher Methoden herausarbeiten.]]></description>
            <author> M.A. Thomas Meyer</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rätseln, Puzzeln, Mutmaßen – wie kriegerisch war die Frühgeschichte?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1846</link>
            <description><![CDATA[ <br />
Bericht von der Sitzung der AG Spätantike und Frühmittelalter zum Thema „Rauben, Plündern, Morden – Nachweis von Zerstörung und kriegerischer Gewalt im archäologischen Befund“<br />
 <br />
Der Nachweis bewaffneter Gewalt zählt selten zu den nüchternen Übungen der Archäologie. Im frühgeschichtlichen Kontext sollen sich historische und archäologische Quellen die Hand reichen, obwohl beide äußerst schütter und mit zahlreichen quellenkritischen Problemen behaftet sind. Im Rahmen des 7. Archäologiekongresses, den der Nordwestdeutsche Verband für Altertumsforschung vom 3. bis 7. Oktober 2011 in Bremen ausrichtete, traf sich die Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter, um es ein weiteres Mal zu versuchen. Und in Ansätzen gönnte man sich bisweilen sogar ein Scheitern.]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1846#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Miniatures flamandes – Brüssel und Paris präsentieren Buchschätze aus der Zeit der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1841</link>
            <description><![CDATA[Zum ersten Mal organisieren die Bibliothèque royale de Belgique (KBR) und die Bibliothèque nationale de France (BnF) eine gemeinsame Ausstellung zur Buchmalerei aus der Zeit der burgundischen Herzöge. In Brüssel startete das ambitionierte Ausstellungsprojekt am 30. September und wird ab dem 06. März 2012 in Paris mit einer etwas anderen Auswahl der Ausstellungsexponate fortgesetzt.<br />
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Die Ausstellung beginnt mit einem eigenständigen Bereich zur historischen Einführung in die Zeit der Burgunderherzöge und stellt auch die Produktionsbedingungen der reich überlieferten Buchmalerei der Zeit zwischen 1404 und 1482 (Todesjahr von Maria von Burgund, einzige Tochter Philipps des Kühnen) dar. Beim ersten Blick in die Vitrinen könnte man sich aber auch, anstatt sich auf die historische Dokumentation der burgundischen Buchmalerei einzustellen, zuerst an ein ganz anderes Paradox heranführen lassen: Jeffrey Hamburger hat jüngst einen Beitrag zur Doppelseite in der mittelalterlichen Buchmalerei veröffentlicht (Ouvertures – La double page dans les manuscrits enluminés du Moyen Âge, Lyon 2010), der mit einer Reflexion über den tiefgreifenden Wahrnehmungswandel des Buches in Zeiten des Amazon Kindle beginnt. Hamburger sieht dort eine inhaltliche und symbolische Einheit im Buch, in der sich ein entscheidender Aspekt der mehrschichtigen Interpretationsebene mittelalterlicher Bildwelten entfaltet. In Brüssel wird dem Besucher der Wahrnehmungskonflikt als Grundgedanke unfreiwillig praktisch vor Augen geführt: Denn anstelle einfacher Schilder hat jedes aufgeschlagene Buch sein eigenes kleines iPad, das in seinem individuellen Rhythmus zwei- bis dreiseitige Beschreibungstexte vor sich hinblättert und den ungeduldigen Besucher auf die Probe stellt, den neugierigen gar zu einer ausgedehnten Reflexion über die Funktionsweise der knopflosen Bildschirme verführt, da man ja nur zu gern wissen möchte, was die kleinen Pads alles offenbaren, wenn man nur lang genug darauf wartet.<br />
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Neben historisch interessanter Tafelmalerei, Bucheinbänden, Rechnungsdokumenten, Wappenbüchern und Objekten zur Herstellung von Handschriften finden sich in diesem vorbereiteten Teil der Ausstellung herausragende Kupferstiche des Spielkartenmeisters, ein Valerius Maximus mit lavierten Federzeichnungen vom Meister des Dresdner Gebetbuchs (Paris, BnF, Rés. Z. 200-201) und ein Folge von kleinen Kalenderblättern in der Nachfolge des Breviarium Grimani.<br />
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Selten gibt eine Buchmalereiausstellung die Gelegenheit, die Handschrift in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen und eine aufgeschlagene Doppelseite kann oft nicht mehr als zu dem drängenden Wunsch führen, gerade bilderreiche Dichtungen oder Historienzyklen auch blättern zu wollen. Eine besondere Freue also kann es dem Besucher sein, wenn er alle Doppelseiten zweier wunderbarer Bilderhandschriften zu Beginn des zweiten Teils der Ausstellung begutachten kann: das farbenprächtige Livre du roy Modus et de la royne Ratio vom Meister des Girard de Roussillon (KBR, Ms. 10218-19) und der atemberaubende Gérard de Nevers (KBR, Ms. 9631) vom Wavrin-Meister, dessen lavierte Federzeichnungen von einer beispiellosen Expressivität um 1450/60 ganz exklusiv die chevaleresken Romane Jean Wavrins – geschrieben für den burgundischen Hof und voller überraschend frischer, direkter und leicht frivoler Bilderfindungen – zieren.<br />
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Von der Präsentation der Doppelseiten, die dem aufmerksamen Besucher noch einmal vor Augen führt, dass ein isoliertes Bifolio eben nicht wie ein Tafelbild an die Wand gehängt werden kann, ohne eine aufregende Konfusion der Leserichtung zu erzielen, gelangt man nun in den eigentlichen Hauptteil der Brüsseler Ausstellung.<br />
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In der Nassau-Kapelle, dem letzten Überrest der alten Residenz der Grafen von Nassau, reihen sich dann die Schätze der burgundischen Buchmalerei, wenn auch der Kampf mit den Räumlichkeiten in der Präsentation der Handschriften spürbar wird – denn eine andere als die chronologische Abfolge in aneinandergereihten Vitrinen, auf die der Besucher selbst kommen muss, erlaubt der langgestreckte Kapellenbau bedauerlicherweise nicht.<br />
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Die voreyckische Malerei vor dem Meister des Guillebert de Mets (bemerkenswert hier die Miniaturen des Epistre d’Othéa, KBR, Ms. 9559-64 und die Stundenbücher von diesem Meister) und dem Goldrankrenstil wird mit nur drei Handschriften erläutert, die aber in ihrer hohen Qualität viel von den künstlerischen Voraussetzungen in Flandern zu vermitteln vermögen; am deutlichsten die großen Miniaturen der Pèlerinages des Guillaume de Digulleville (KBR, Ms. 10176-8) aus dem Besitz Philipps des Guten. Ein Blick in den umfangreichen Katalog lässt nebenbei vermuten, dass dieser Teil in Paris mit der einzigartigen flämischen Apokalypse (BnF, Ms. neerl. 3) komplettiert werden soll, die zu den großartigsten eschatologischen Bildvisionen des Spätmittelalters gehört; die eyckische Malerei wird dann durch Augustinus’ Cité de Dieu aus dem Besitz des Jean Chevrot vertreten (KBR, Ms. 9015), das in der Diskussion um die Malerhände am Turin-Mailänder-Stundenbuch immer wieder eine wichtige Rolle spielt.<br />
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Die Chronique de Hainaut mit dem bedeutenden Frontispiz von Rogier van der Weyden (KBR; Ms. 9242) erscheint zwar in der im Foyer laufenden Bilderschau, in der Ausstellung aber muss sich der Besucher mit zwei sehr berühmten Nachfolgearbeiten begnügen: dem Frontispiz des Gouvernement des princes (KBR, Ms. 9043) vom Meister der Genter Privilegien und dem sehr lebendigen Frontispiz der Histoire d’Alexandre (BnF, Ms. fr. 9342), beide zwischen 1448 und 1450/52 entstanden.<br />
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Ein genüsslicher Höhepunkt sind die Miniaturen von Jean le Tavernier, favorisierter Maler von Philipp dem Guten, der ab 1460 in den herzoglichen Rechnungsbelegen erscheint und die Handschriften für den Herzog größtenteils in Oudenaarde illuminiert hat. Die berühmten Grisaillen der Miracles de Notre-Dame von Jean Miélot (BnF, Ms. fr. 9198) und die zwei Übersetzungen vom selben Kanonikus mit den zart in Pastelltönen kolorierten Zeichnungen, die zu den feinsten Miniaturen der Zeit um 1450 zählen (Débat d’honneur, KBR, Ms. 9278-80 und Advis directif pour faire le passage d’Outremer, KBR, Ms. 9095). Ein besonderer Spaß ist auch das Frontispiz des Traité de l’oraison dominicale (KBR, Ms. 9092), das Philipp den Guten vor seinem eigenen Bild bei der Messfeier zeigt und von hier aus zu den Bildnissen des Herzogs in seinem eigenen Stundenbuch führt, dass aber in Den Haag (KB, 76 F 2) aufbewahrt und deshalb nicht gezeigt wird.<br />
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Über Willem Vrelants blaugrundige Grisaillen (Première guerre punique, KBR, Ms. 10777) und dem erstaunlich schönen Miroir historial für Louis de Gruuthuse (BnF, Ms. fr. 308) und Loyset Liédet, die einen gemäßigten, glatten Stil der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts während der späteren Regierungszeit Philipps des Guten und des jungen Karl dem Kühnen vertreten, gelangt der Besucher zum einzigen Beispiel der Kunst des erstaunlichen Wiener Meisters der Maria von Burgund: einer Miniatur von der Hand des Malers in einem Alexanderroman für Karl den Kühnen (Faits et gestes d’Alexandre, BnF, Ms. fr. 22547), den sonst Miniaturen von Loyset Liédet zieren. Dieses Gegenüberstellung gehört zu den kraftvollsten Momenten der Ausstellung, der in der fast unkommentierten Fülle beinahe untergeht.<br />
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Mit Liévin van Lathem und dem ganz anders temperierten Meister der Margarete von York, der mit dem Frontispiz des Traité du crime de vauderie (Bnf; Ms. fr. 961), einem Traktat gegen die Waldenser, eine ganz erstaunlich lebendige Frischer erreicht, gelangt der Besucher zu einem weiteren Höhepunkt  in der burgundischen Buchmalerei: dem Meister Antons von Burgund, zu dessen Spezialitäten eine ausgesprochen atmosphärische Umsetzung indirekter Beleuchtung in den Miniaturen zählt, wie es der Besucher an dem Pariser Froissart (BnF, Ms. fr. 2646) überprüfen kann: Aufgeschlagen hat man den bal des ardents, jener verhängnisvolle Kostümball im Jahre 1393, als die Kostüme Karls des VI. und einiger junger Edelmänner vermutlich aufgrund eines Unfalls in Flammen aufgingen. Allein der junge König wurde im Rocksaum der Herzogin von Berry geborgen und damit gerettet; ganz unwirklich wird die nächtliche Szene beim Meister des Anton von Burgund durch die brennenden Kostümierungen im Zentrum beleuchtet.<br />
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Mit Werken des Meisters der Weißen Inschriften, Jean Miélot und dem Wavrin-Meister endet die Ausstellung in der Zeit Simon Marmions. Warum die prachtvollen sept âges du monde (KBR, Ms. 9047) in der einzigen exponiert aufgestellten Vitrine liegen, das historisch wie künstlerisch bedeutende Pontifikale der Kathedrale von Sens (KBR, Ms. 9215) aber in einer Ecke verschwindet, wird dann zum Ende der mit Prachtstücken angefüllten Ausstellung nicht recht klar.<br />
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Den umfangreichen Katalog (463 S.), der einen sehr ausführlichen chronologischen Überblick über die Maler der burgundischen Herzöge und deren Werke gibt, glänzt mit detaillierten Beschreibungen. Ärgerlich ist es dann doch, dass der Leser nicht erfährt, welche Handschriften wo zu sehen sind. Es verwundert auch, dass man trotz des wissenschaftlichen Anspruchs der Publikation auf eine umfangreiche Bibliographie zu den einzelnen Werken verzichtet und sich mit einer „bibliographischen Orientierung“ begnügt, die selten mehr als drei Publikationen zum Objekt umfasst. Zu bedauern ist auch die Reproduktionsqualität der künstlerisch herausragenden Werke. Aufpoliert und stark kontrastiert leuchten alle Bilder in gleicher schillernder Farbigkeit und scharfer Kontur - wie man es von den Reproduktionen flämischer Buchmalerei gewohnt ist - werden aber den tatsächlichen verschiedenartigen Ausprägungen des malerischen Charakters nicht gerecht.<br />
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Den Katalog wird der Besucher aber ohnehin zur Hand nehmen müssen, wenn er aus der Brüsseler Ausstellung mehr als nur einen Eindruck der prachtvollen Schätze der Burgunderbibliothek mitnehmen will; denn man hat trotz der Experimentierfreude mit den Objektschildern wenig für die nachvollziehbare Vermittlung des Ausstellungskonzepts oder zur Erläuterung der gezeigten Werke installiert. Auf erklärende oder leitende Hinweise zur Präsentation der Bücher, die den Besucher über die Auswahl oder Anordnung der Handschriften in den gut gefüllten Vitrinen informieren, hat man fast vollständig verzichtet. Ohne ein gewisses Maß an Vorkenntnis erklärt sich weder der Entstehungszeitraum der Werke noch deren Chronologie, die für einen didaktischen Gang durch die sehr reiche Ausstellung eigentlich sinnvoll wäre.<br />
Es bleibt zu erwarten, wie die Stücke zu Beginn des nächsten Jahres dem Pariser Publikum präsentiert werden; für wen man in Brüssel nun eigentlich die den ersten Teil versammelter Pacht der burgundischen Buchmalerei in den Vitrinen aufgereiht hat, bleibt offen.<br />
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Das Buch im Film<br />
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Begleitet von etwas schwellender Choralmusik, die immer dann ernstlich im Hintergrund tönt, wenn man Bilder des Mittelalters über den Bildschirm flackern sieht, haben die Organisatoren einen optisch überzeugenden Werbefilm gedreht, der die Besucher der Brüsseler Ausstellung zugleich auf zwei weitere Ausstellungen in Louvain und Gent aufmerksam machen soll. Die farbstarken und gestochen scharfen Nahaufnahmen der Handschriften überzeugen in ihrer Realitätsnähe und es fragt sich hier, ob die entwickelte Kameratechnik gar nun reif genug ist, die Präsentation von mittelalterlicher Buchmalerei mit der Notwendigkeit ihrer Konservierung zu versöhnen.<br />
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Die Bibliothèque nationale in Paris verfolgt sein einigen Jahren eine Vortragsreihe zu den Trésors du patrimoine écrit, zu deren Vorträgen kurze Filme entstehen, in denen sich Stellungnahmen von Wissenschaftlern mit Filmsequenzen der geblätterten Handschriften abwechseln und auf eine atemberaubende Weise ist der Zuschauer hier dem Objekt fast näher als durch die statische Reproduktion eines Fotos oder eines Volldigitalisats. Für die Vermittlung von Buchmalerei an eine breitere Öffentlichkeit liegt in der neuen Filmtechnik eine große Chance. Denn wie könnte man die ganze Pracht illuminierter Handschriften besser vermitteln als durch das bewegte Bild, das gleichsam den intimen Blick über dem geblätterten Buch in optisch überzeugender Qualität einfangen kann?<br />
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Die Ausstellung in Brüssel läuft vom 30. September – 30. Dezember 2011 und wird vom 06.-März – 10. Juni in der Bibliothèque nationale de France in Paris gezeigt werden.<br />
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Begleitet wird das ambitiöse Projekt von einem vielversprechenden Forschungskolloquium in Brüssel (16.-18. November 2011) zu Neuen Perspektiven in der flämischen Buchmalereiforschung.]]></description>
            <author> Christine Seidel</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Das Bild des Islam in Bildungsmedien</title>
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            <description><![CDATA[<br />
In  dieser Ausgabe unseres LaG-Magazins befassen wir  uns mit Bildern vom  Islam in Bildungsmedien und in der Schule. Diese  Thematik ist nicht nur  eine des historischen Lernens. Die bundesdeutsche  Gesellschaft hat  einen anhaltenden Nachholbedarf in der notwendigen  Entwicklung zu einer  Offenheit und Anerkennung ihrer Minderheiten und  der Zugewanderten.  Dieser Umstand schlägt sich bei Debatten um und über  den Islam auch auf  dem pädagogischen Feld deutlich nieder.<br />
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Im Zusammenhang mit Repräsentationsformen des Islam in Bildungsmedien   wäre auch ein selbstkritischer und –reflexiver Umgang der sogenannten   Mehrheitsgesellschaft notwendig. Hier ist eine Auseinandersetzung mit   der These erforderlich, die darauf verweist, dass die deutsche   Vereinigung unter anderem auf Kosten der eingewanderten (oder seit   langem hier lebenden) Minderheiten vollzogen wurde, wie z.B. von Nevim   Çil in dem Sammelband "Crossover Geschichte" gut  nachvollziehbar diskutiert wird. In diesem Diskussionszusammenhang  wird  auch deutlich, dass häufig die fehlende gesellschaftliche  Anerkennung  sowie rechtsextreme, teils bis in die gesellschaftliche  Mitte reichende  Gewaltprozesse,  Rückzüge von Migrant/innen auf die  Religion zumindest  mit ausgelöst haben. Aus Zugewanderten wurden in der  öffentlichen  Wahrnehmung Muslime. Die mehrheitsgesellschaftliche  Wahrnehmung des  Islam und der Muslime infolge der Bedrohung eines  weltweiten  islamistischen Terrorismus verschärften diese Entwicklung.<br />
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Bei der Durchsicht der vorgestellten Bildungsmedien zum Islam haben   wir uns bemüht für diese Ausgabe ein besonderes Augenmerk auf   vereinfachende und homogenisierende Darstellungen des Islam zu werfen   und Bilder, die den Islam als grundsätzliches Anderes darstellen zu problematisieren.<br />
Wir freuen uns, dass es möglich war, den Schwerpunkt des Magazins   durch eine Zusammenarbeit mit dem Projekt „1001 Idee für den Unterricht   über muslimische Kultur und Geschichte(n)“ des Georg Eckert Instituts   für internationale Schulbuchforschung zu realisieren. Daher stammen drei   der vier externen Beiträge von Autorinnen aus dem genannten Projekt.   „1001 Idee“ wurde als Projekt in diesem Jahr abgeschlossen, die Webseite   (www.1001-idee.eu) bietet nachhaltig eine Vielzahl von Materialien an.<br />
Einleitend beschreibt die Religionshistorikerin Gerdien Jonkers die Wahrnehmung von Muslimen in zeitgenössischen Schulbüchern und zeigt   einen möglichen Ausweg aus der Produktion von Selbst- und Fremdbildern   auf.<br />
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Die Islam- und Politikwissenschaftlerin Inse Böhmig stellt  in  ihrem Aufsatz prägnant die Ziele von „1001 Idee“ dar und gibt uns  eine  überblicksartige Darstellung zu den damit verknüpften   Unterrichtsmodulen.<br />
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Wie können aktuelle gesellschaftliche Debatten über Moscheebauten mit   historischem Lernen verknüpft werden? Darauf verweist der Beitrag der   Erziehungs- und Islamwissenschaftlerin Felicitas Klingler.<br />
Unser Dank gebührt auch Matthias Schwerendt, Berliner   Mitarbeiter im Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit   Courage“. Sein pointierter Beitrag diskutiert die gesellschaftliche   Wahrnehmung des Islam und die fehlende Anerkennung, die Minderheiten   erfahren.<br />
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Zum LaG-Magazin Nr. 09/2011<br />
]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Hermann Wenzel
Entzifferung des Diskos von Phaistos (9)
8. Ergänzung zur Vortragsfassung  (L. ...</title>
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            <description><![CDATA['Zeichen ohne Charakter'<br />
Der Dorn und die Endpunkte]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Social Media und die Museumswelt
Videogespräch mit Sebastian Hartmann</title>
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            <description><![CDATA[Sebastian Hartmann ist ein Profi in Sachen Social Media. Er berät vor allem Museen im Umgang mit Sozialen Netzwerken wie Facebook und GooglePlus oder Nachrichtendiensten wie Twitter. Wir wollten von ihm wissen, welchen Nutzen ein Museum davon hat, wenn es einen eigenen Facebook- oder GooglePlus-Auftritt hat. Wie sollte die Kommunikation mit Museumsinteressierten aussehen? Und: Wohin geht der Trend? Virtuelles Museum?<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von 1830-1905</title>
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            <description><![CDATA[Der Maler und Zeichner Adolph Menzel (1815-1905) gilt als einer der   produktivsten und bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts. Am Anfang   seiner Karriere steht vor allem ein besonderer Auftrag, der den   Autodidakten Menzel schnell bekannt machte: Die Illustration einer   mehrbändigen Ausgabe über die Geschichte Friedrichs des Großen. Mehr als   400 Zeichnungen fertigte Menzel an und trug so wesentlich zur   Historisierung und Popularisierung des Preußenkönigs bei. Außerdem   widmete sich der in Breslau geborene Menzel in zahlreichen Bildern und   Zeichnungen seiner Wahlheimat Berlin.<br />
 <br />
In einer neuen Reihe veröffentlichen wir passend zum jeweilgen Datum   Briefe Adolph Menzels, die mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung   in vier Bänden im Deutschen Kunstverlag erschienen sind: Adolph Menzel.   Briefe, herausgegeben von Claude Keisch und Marie Ursula  Riemann-Reyher,  Deutscher Kunstverlag Berlin München 2009.<br />
 <br />
Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Kunstverlag sowie der  Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Genehmigung, einzelne Briefe  auszugsweise veröffentlichen zu dürfen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Historiker erzählen nicht mehr die Geschichte&quot;
Interview mit Fabio Reinhardt ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1832</link>
            <description><![CDATA[Sie haben die Republik überrascht, wenn nicht sogar geschockt: die Piratenpartei Deutschland. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 erreichte sie fast neun Prozent und ist nun mit 15 Abgeordneten vertreten. Nach aktuellen Umfragen würden bundesweit rund acht Prozent der Wähler den Piraten ihre Stimme geben.<br />
 <br />
Was macht den Erfolg der Piratenpartei aus? Was wollen die Piraten? Sind sie eine klassische Single-Issue-Partei, die vor allem das Internet zum Gegenstand hat? Wie steht es um eine historische Parallele zum Aufstieg der Grünen Ende der 1970er Jahre?<br />
 <br />
Wir haben Fabio Reinhardt, den einzigen Historiker innerhalb der neuen Berliner Piratenfraktion, zu diesen und anderen Fragen interviewt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>&quot;Es fehlt das Handeln des Volkes&quot;
Interview mit Prof. Dr. Otto Dann</title>
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            <description><![CDATA[Der 3. Oktober wird heute zum 22. Mal als Tag der Deutschen Einheit begangen, aber wird er auch gefeiert? Für die meisten ist er nach mehreren Umfragen vor allem ein freier Tag. Nur eine Minderheit verbindet mit dem 3. Oktober den Gang der Ereignisse, der im Sommer 1989 einsetzte und die Nachkriegsordnung in Deutschland nur binnen eines Jahres hinwegfegte. Nach einer laufenden L.I.S.A.Umfrage sprechen sich mehr als 70 Prozent für den 9. November als Tag der Deutschen Einheit aus, nur rund ein Viertel für den 3. Oktober.<br />
 <br />
Wir haben vor einigen Tagen den emeritierten Historker der Universität zu Köln Prof. Dr. Otto Dann gesprochen und ihn unter anderem gefragt, was er vom 3. Oktober hält. Außerdem wollten wir von dem Nations- und Nationalismusforscher wissen, wie die Deutschen heute mit dem Begriff der Nation umgehen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>NS-Verbrecher im Geheimdienst des BND
Interview mit Prof. Dr. Jost Dülffer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1830</link>
            <description><![CDATA[Der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte keine Skrupel, NS-Verbrecher in seinen Dienst zu nehmen - so wie im Fall des SS-Standartenführers und "Gaswagen"-Massenmörders Walter Rauff. Fast 100.000 Juden hatte er in den zu Todeskammern umfunktionierten Lastwagen ermorden lassen. Nach dem Krieg fand er eine neue Aufgabe: Aufklärung für den BND.<br />
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Walter Rauff wurde 1945 in Italien gefangengenommen, konnte aber bereits ein Jahr später fliehen und sich schließlich nach Südamerika absetzen - so wie viele andere NS-Größen über die sogenannte "Rattenlinie" auch. In Ecuador ließ er sich als Kaufmann nieder und vertrat unter anderem die Firma Hugo Stinnes. Seit 1953 besaß er den Pass der Bundesrepublik Deutschland, ausgestellt auf seinen Namen.<br />
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Fünf Jahre später warb ihn der BND als freien Mitarbeiter an und zahlte ihm für seine Tätigkeit 2.000 DM im Monat. Ziel des BND war es, in Südamerika, wo die Bundesrepublik noch über kein nachrichtendienstliches Netzwerk verfügte, den eigenen Aktionsradios zu erweitern. Nach gut vier Jahren kündigte der BND seinem Mitarbeiter Rauff. Die Pullacher waren mit dem Ertrag seiner Arbeit unzufrieden.<br />
 <br />
Unterdessen hatte das Amtsgericht Hannover bereits 1961 einen Haftbefehl gegen Rauff ausgestellt, doch die Regierung in Chile, wo er inzwischen lebte, weigerte sich den früheren SS-Führer auszuliefern - mit der Begründung, seine Taten seien verjährt. 1984 starb Walther Rauff unbehelligt im Alter von 77 Jahren im Süden Chiles.<br />
 <br />
Der Bundesnachrichtendienst hat Anfang 2011 die Unabhängige Historikerkommission (UHK) einberufen, um die Geschichte des BND zu untersuchen. Ein Mitglied der UHK ist der emeritierte Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln Prof. Dr. Jost Dülffer, den wir zu Walter Rauff, den BND und die Arbeit der Historikerkommission befragt haben.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von 1830-1905</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1831</link>
            <description><![CDATA[Der Maler und Zeichner Adolph Menzel (1815-1905) gilt als einer der  produktivsten und bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts. Am Anfang  seiner Karriere steht vor allem ein besonderer Auftrag, der den  Autodidakten Menzel schnell bekannt machte: Die Illustration einer  mehrbändigen Ausgabe über die Geschichte Friedrichs des Großen. Mehr als  400 Zeichnungen fertigte Menzel an und trug so wesentlich zur  Historisierung und Popularisierung des Preußenkönigs bei. Außerdem  widmete sich der in Breslau geborene Menzel in zahlreichen Bildern und  Zeichnungen seiner Wahlheimat Berlin.<br />
 <br />
In einer neuen Reihe veröffentlichen wir passend zum jeweilgen Datum  Briefe Adolph Menzels, die mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung  in vier Bänden im Deutschen Kunstverlag erschienen sind: Adolph Menzel.  Briefe, herausgegeben von Claude Keisch und Marie Ursula Riemann-Reyher,  Deutscher Kunstverlag Berlin München 2009.<br />
 <br />
Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Kunstverlag sowie der  Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Genehmigung, einzelne Briefe  auszugsweise veröffentlichen zu dürfen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Nachlese &quot;.hist2011&quot; - Posterschau und Interview</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1829</link>
            <description><![CDATA[HU Berlin - auf dem Weg vom Senatssaal, dem eigentlichen Tagungsraum, zum Seminarraum, in dem die Werkstattberichte stattgefunden haben, kamen die Teilnehmer der .hist2011in einen Raum, in dem zahlreiche Poster aufgestellt waren. Die Poster bilden aktuelle geschichtswissenschaftliche und archäologische Projekte ab, die sich digitale Medien und Techniken zu Nutze machen oder sogar ausschließlich im Netz stattfinden.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Quote sagt nichts über die Qualität aus&quot;
Interview mit Dr. Kurt Denzer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1806</link>
            <description><![CDATA[Der Archäologiefilm im deutschen Fernsehen erreicht ein Millionenpublikum. Bis zu sieben Millionen Zuschauer schalten ein, wenn Sendungen wie beispielsweise "Terra X" oder "Schliemanns Erben" ausgestrahlt werden. Das sollte eigentlich Archäologen, Produzenten und die Sender gleichermaßen freuen. Doch dem ist nicht immer so. Archäologen und Filmschaffende fühlen sich von der Sendern unter Quotendruck gesetzt und fürchten um die Qualität ihrer Produktionen.<br />
 <br />
In Kiel haben sich im Juni Autoren und Sendevertreter beim Symposium "Archäologie und Film" über zwei Tage ausgetauscht. Wir haben nun mit dem langjährigen Veranstalter und Vorsitzenden von Cinarchea, Dr. Kurt Denzer, über Verlauf und Ergebnisse des Symposiums gesprochen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Soldaten&quot;: Was protokollieren die &quot;Protokolle vom Kämpfen, Töten und ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1824</link>
            <description><![CDATA[Die Autoren des Buches “Soldaten. Protokolle vom Töten, Kämpfen, Sterben“ haben eine zu Recht viel beachtete Quelle gefunden und ausgewertet. Sie präsentieren in ihrem Buch die Essenz dieser Quelle, so wie sie diese verstehen. Ihre Hinweise auf „Übertreibung und Prahlerei“, Gedächtnislücken und Irrtümer der abgehörten Soldaten laufen, wie auch der Untertitel, auf einen Abgleich der „Protokolle“ mit dem realen Kriegsgeschehen hinaus. Bevor die Quelle aber diese Last schultern kann, müsste sie noch wesentlich fundamentaler eingeordnet werden. Was protokollieren diese „Protokolle“ eigentlich?]]></description>
            <author> Dr. Oliver Ramonat</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Geschichte im Stadtraum  - LaG-Magazin vom 14. September 2011 (8/11)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1819</link>
            <description><![CDATA[Im Mittelpunkt des LaG-Magazins steht dieses Mal die Beschäftigung mit Geschichte im Stadtraum. Wir haben dieses weite Themenfeld eingegrenzt durch eine Fokussierung auf den Bereich von Stadtführungen.<br />
 <br />
Ob und wie Stadt als Lernort funktionieren kann, dazu stellt Christian Heuer vertiefende Überlegungen an und nutzt Walter Benjamins Begriff des Flaneurs für seine didaktischen Betrachtungen.<br />
Von Michael Schmidt kommt eine Darstellung zu einem  Stadterkundungsspiel für zehn- bis zwölfjährige Kinder. Diese für Berlin  entwickelte Stadterkundung fragt nach Spuren deutsch-jüdischer  Geschichte im Stadtraum.<br />
Eckehard Schörle beschreibt das Konzept von Stadtrundgängen  zur Geschichte Erfurts im Nationalsozialismus und plädiert sowohl für  einen freiwilligen Charakter solcher Lernangebote als auch für eine  systematische und themenbezogene Einbindung in den schulischen  Unterricht.<br />
Maren Riepe schließlich gibt einen Einblick in alternative  Erkundungen rund um das Hamburger Rathaus, die für Jugendliche ab 14  Jahren angeboten werden.<br />
Am Beispiel des Oberhausener Schlosses zeigt Clemens Heinrich, wie sich das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen  Herrschaft im Stadtraum niederschlägt und welchen Wandel es über die  Jahrzehnte in der Bundesrepublik erfahren hat.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin/9780]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1819#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Kinder und Krieg - LaG-Magazin vom 13. Juli 2011 (7/11)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1823</link>
            <description><![CDATA[Den Schwerpunkt haben wir dieses Mal auf das Thema „Kinder und Krieg“  gelegt, das wir vor allem im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg  behandeln.<br />
 <br />
In unserer Wahrnehmung sind Kinder immer unschuldige und unbeteiligte  Opfer von Kriegen. Das trifft in der Regel auch zu. Dennoch stellen  sich Fragen nach der Beeinflussung und Indoktrination von Kindern, die  im Nationalsozialismus durchaus zu Träger/innen der herrschenden  Ideologie gemacht wurden, diese auch übernommen und verinnerlicht hatten  und in der letzten Kriegsphase bekanntlich auch als Kombattanten  eingesetzt wurden, um den ohnehin verlorenen Krieg noch zu verlängern.  Auch bei diesem Thema gibt es verschiedene Grauzonen und Übergänge  zwischen Opferstatus und Täterschaft, zwischen Zwang und Mitmachen  wollen.<br />
 <br />
Saskia Handro zeigt in ihrem Beitrag auf, dass es aus  verschiedener Hinsicht vereinfachend und problematisch ist, von einem  übergreifenden Status der „Kriegskindheiten“ auszugehen. Weiterhin weist  sie auf die didaktischen Möglichkeiten hin, die in der  Vielschichtigkeit kindlicher Erfahrungsräume liegen.<br />
 <br />
In „Kriegsspiele – Kriegshelden“ verweist Margarete Dörr auf die familiären Strukturen und Reize, mit denen Kinder der damaligen Mehrheitsgesellschaft konfrontiert waren.<br />
 <br />
Dietmar Freiesleben stellt die Wanderausstellung „Und sie  werden nicht mehr frei“ des Stadtmuseums Hagen vor und reflektiert die  ihr zugrunde liegenden didaktischen Überlegungen.<br />
Eine weitere Wanderausstellung zu „Kinder im Krieg. Polen 1939-1945“ wurde für das Zentrum für Demokratie in Berlin konzipiert. Iris Helbing beschreibt das Konzept der Ausstellung, die auf polnischen Kinderzeichnungen beruht.<br />
 <br />
Das international ausgerichtete Projekt „Kids Guernica“ ist das Thema des Essays von Hatto Fischer.  „Kids Guernica“ arbeitet künstlerisch mit Kindern zum Thema Krieg.  Dabei stehen aktuelle Bezüge und die traumatischen Erfahrungen von  Kindern im Mittelpunkt.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin: Kinder und Krieg]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1823#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion - LaG-Magazin vom 8. Juni 2011 (6/2011)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1822</link>
            <description><![CDATA[Am 22. Juni jährt sich der deutsche Überfall auf die Sowjetunion zum 70. Mal. Dieser Krieg war von Beginn an ein ideologischer  Vernichtungskrieg, zu dessen Motivlagen Antikommunismus und  Antisemitismus gehörten. Allein zwei Millionen sowjetische Kriegsgefangene wurden  durch die Nationalsozialisten ermordet. Bisher findet die Beschäftigung  mit diesem wesentlichen Aspekt des Nationalsozialismus nur wenig Eingang  in das historische Lernen. Der aktuelle Jahrestag bietet uns den Anlass  und die Gelegenheit auf diese Lücke aufmerksam zu machen und einige  Anregungen für die  Reflexion und Praxis zusammenzustellen.<br />
 <br />
Wigbert Benz gibt in seinem Essay didaktische Hinweise für eine Thematisierung des Krieges gegen die Sowjetunion im Unterricht.<br />
Maciej Wyrwa von der polnischen Stiftung Zentrum Karta  beschreibt, warum aus seiner Sicht der deutsche Überfall auf die  Sowjetunion im polnischen Geschichtsnarrativ nur eine untergeordnete  Rolle spielt.<br />
 <br />
Oleksandra Bienert gibt uns einen Einblick in die Aktivitäten  des Internationalen Forums der Geschichtswerkstatt Europa in Kiew, das  aus Anlass des Jahrestages ausgerichtet wird.<br />
 <br />
Die praktische Arbeit am historischen Ort des deutsch-russischen  Museums in Berlin-Karlshorst steht im Mittelpunkt des Aufsatzes von Julia Franke.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin: 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion<br />
 ]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1822#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Zwangsarbeit im Nationalsozialismus - LaG-Magazin vom 8. September 2010 (9/10)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1820</link>
            <description><![CDATA[Das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus bildet den Schwerpunkt für die Ausgabe des LaG-Magazins in diesem Monat.<br />
Der Umstand, dass die Zwangsarbeiter/innen häufig im engen Umgang mit  der deutschen Bevölkerung lebten und beinahe alle Betriebe,  Institutionen und Bauernhöfe von der Zwangsarbeit profitierten, legt es  nahe das Thema unter Aspekten von Dilemmasituationen von Opfern, Tätern  und Zuschauern mit Jugendlichen im Unterricht zu behandeln. Obwohl die  Thematik vor allem durch die unermüdliche Arbeit lokalgeschichtlicher  Initiativen und durch Forschungsprojekte gut dokumentiert ist und obwohl  es langjährige Erfahrungen mit regionalen Projekten für Jugendliche  gibt, sind ortsübergreifende didaktische Konzepte noch selten. Einige  der hier vorgestellten Projekte schließen diese Lücke.<br />
Wir freuen uns, unterschiedliche Autorinnen und Autoren für diese  Ausgabe gewonnen zu haben, die sich durch eine langjährige und intensive  Arbeit über Zwangsarbeit im Nationalsozialismus auszeichnen.<br />
 <br />
Günter Saathoff stellt die gegenwärtige Arbeit und zentrale Projekte  der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, die nunmehr seit  10 Jahren besteht, aus dem Themenfeld NS-Zwangsarbeit vor. Alexander von  Plato beschäftigt sich mit der Frage, warum die Beschäftigung mit dem  Thema Zwangsarbeit für heutige Generationen noch aktuell ist.<br />
 <br />
Zwei wegweisende Bildungsprojekte sind durch Axel Doßmann und Cord  Pagenstecher in dieser Ausgabe repräsentiert. Das internetbasierte  Angebot einer digitalen Werkstatt zur Arbeit mit Quellenmaterial  beschreibt Axel Doßmann, während Cord Pagenstecher über  kompetenzorientierte und multimediale Bildungsmaterialien zur  NS-Zwangsarbeit mit Zeitzeugen-Interviews berichtet.<br />
 <br />
Weitere praxisorientierte Beiträge stammen von Brita Heinrichs, die Möglichkeiten der Bildungsarbeit in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora aufzeigt und von Hannelore Grunert, die das Heimatmuseum Bingen vorstellt.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin/8736]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1820#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>125 Jahre Afrika-Konferenz: deutsche Tradition des Kolonialismus bis in den ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1821</link>
            <description><![CDATA[Die  vorliegende Ausgabe unseres LaG-Magazins beschäftigt sich mit der  Frage, ob zwischen dem deutschen Kolonialismus des Kaiserreichs und den,  teilweise verwirklichten, Eroberungsplänen der Nationalsozialisten  strukturelle Kontinuitätslinien auszumachen sind. Der äußere Anlass für  diese Edition ist der 125. Jahrestag der so genannten Afrika-oder  Kongokonferenz vom 15. November 1884 bis zum 26.Februar 1885, bei der  die damaligen Weltmächte sich über die Aufteilung und Ausbeutung des  Kontinents verständigten.<br />
 <br />
Zur Diskussion der oben genannten Frage konnten wir Autorinnen und  Autoren gewinnen, die unterschiedliche Aspekte und Fragen zu den Themen  Deutscher Kolonialismus und NS-Eroberungspolitik aufgreifen. Die  Antworten fallen keineswegs einheitlich aus. Wir möchten uns bei allen  Mitwirkenden für ihre Texte und Rezensionen bedanken.<br />
 <br />
Der Nachhall kolonialer Herrschaftsansprüche ist, angefangen bei  Straßenbenennungen bis in die Sprache hinein, im Alltag spürbar. Das  wird in der Schwierigkeit und Uneinheitlichkeit deutlich,  nicht-diskriminierende Begriffe für die Mehrzahl der Menschen zu finden,  die nicht als "weiß" definiert werden. Spricht man von Schwarzen,  Farbigen, Indigenen oder von People of Colour? Auch die  Selbstbezeichnungen variieren. Mannigfaltig sind ebenso die  Nachwirkungen von nationalsozialistischer Herrschaft, die den 2.  Weltkrieg und darin den Vernichtungskrieg gegen die mittel – und  osteuropäische Bevölkerung, der die Vernichtung der europäischen Juden  sowohl möglich machte, als auch einschloss und im "Generalplan Ost" seinen imperialen Ausdruck fand.<br />
 <br />
Die verschiedenen Erinnerungen an die zigtausendfache Ermordung von  Herero und Nama durch deutsche Kolonialtruppen und die Erinnerungen an  den Zivilisationsbruch als Teil und Folge des Nationalsozialismus können  nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Diese verschiedenen  Erinnerungen nicht konkurrierend zu erzählen sollte ein  selbstverständlicher Teil narrativer Geschichtsdarstellungen im  Unterricht sein. Die jeweiligen Mechanismen von Herrschaft in  verschiedenen Geschichtsprozessen zu vermitteln scheint für  Bildungsprozesse in einer zunehmend globalisierten Welt eine wesentliche  Herausforderung zu sein.<br />
 <br />
Zum LaG-Magazin: 125 Jahre Afrika-Konferenz: deutsche Tradition des Kolonialismus bis in den Nationalsozialismus?]]></description>
            <author> Birgit Marzinka</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1821#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>.hist2011 - ein erster Blick zurück</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1814</link>
            <description><![CDATA[Die von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. gemeinsam veranstaltete Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" liegt hinter uns. Wir haben versucht, über L.I.S.A.Twitter und L.I.S.A.Facebook von der Tagung zu berichten und Eindrücke zu vermitteln. Dabei soll es aber nicht bleiben. Wir werden von der kommenden Woche an ausführlich Bilanz ziehen, das heißt: Tagungsberichte, professionelle Videobeiträge sowie einige interessante Zahlen und Statistiken einstellen.<br />
 <br />
Für den Anfang eine kleine Bildgalerie - weitere werden folgen...<br />
 <br />
Viele Grüße<br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1814#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Friedrich von Hayek, 1983</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1805</link>
            <description><![CDATA[An Friedrich von Hayek erinnert man sich vor allem als Vertreter des klassischen Wirtschaftliberalismus. In seinem Verständnis von freier Marktwirtschaft gibt es für staatliche Interventionen in ökonomische Abläufe nur wenig Raum. Die Wirtschafts- und Gesellschaftspoltik des Thatcherismus und der Reaganomics Anfang der 80er Jahre beruhten auch auf Hayeks marktradikalen Vorstellungen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, dabei war Hayek in seiner Jugend noch ein glühender Anhänger von Sozialismus und Planwirtschaft. Das wandelte sich radikal in der 20er Jahren und Hayek avancierte schließlich zum Gegenspieler von John Maynard Keynes, dem Verfechter staatlicher Eingriffe in der Wirtschaftskreislauf.<br />
 <br />
1974 erhielt Hayek den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. In seinem hier vorliegenden Vortrag von 1983 in Lindau, geht weniger um Wirtschaft, sondern vielmehr um Hayeks historisch-philosophische Reflektionen über das Entstehen politischer Gesellschaften.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1805#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wie gut müssen sich Geisteswissenschaftler in der digitalen Welt auskennen?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1809</link>
            <description><![CDATA[Die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel" in der HU Berlin ist gestern Abend zu Ende gegangen. Schlusspunkt war eine Podiumsdiskussion über die Medienkompetenz von Geisteswissenschaftlern. Wir wollen hier mit einer Umfrage daran anschließen und Sie fragen, wie gut sich Geisteswissenschaftler mit digitalen Medien auskennen müssen.<br />
 <br />
In unseren L.I.S.A.Interviews haben die Historiker Prof. Dr. Manfred Thaller und Dr. Peter Haber Geisteswissenschaftler aufgerufen, sich mit der digitalen Technik nicht nur vertraut zu machen, sondern die digitale Welt mitzugestalten. Dazu müsse man allerdings nicht erst Informatik studieren, meint Dr. Peter Haber.<br />
 <br />
Was meinen Sie? Was muss ein Geisteswissenschaftler über Computer, Datenverarbeitung, Programmiersprachen, Internetnutzung oder Soziale Netzwerke wissen?]]></description>
            <author> Preview-User</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Glauben ist menschlich – Akademie-Forum in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1816</link>
            <description><![CDATA[ <br />
Einführungsvorträge:<br />
 <br />
- Prof. Dr. Heimo Reinitzer: "Menschlich glauben"<br />
 <br />
- Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth: "Glauben ist menschlich"<br />
 <br />
Podiumsdiskussion mit: <br />
 <br />
- Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth, Universität Zürich / Claremont Graduate University<br />
 <br />
- Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf, Ludwig-Maximilians-Universität München<br />
 <br />
- Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder, Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn<br />
 <br />
- Prof. Dr. Heimo Reinitzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg<br />
 <br />
- Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigInteressenten sind herzlich willkommen.<br />
<br />
Glauben ist menschlich – Das Orakel in der Titelthese ist ernst  gemeint: Unser Menschsein hängt davon ab, dass wir uns vertrauensvoll  auf vieles verlassen können, was kulturelle Traditionen im Allgemeinen  und was andere Menschen im Besonderen lehren. Wie schon die griechische  Philosophie weiß, zerstört ein radikal Ungläubiger, der alles selbst  kontrollieren will, das gemeinsame Wissen und Handeln, gerade auch in  Wirtschaft und Gesellschaft: Ein solcher Skeptiker macht sich  ironischerweise selbst ‚zum Tier’ oder gar ‚zur Pflanze’ – und das auf  beliebig hohem Niveau, etwa in einem bloß instrumentellen Denken für  sich. Eben daher ist es so wichtig, die Ursachen eines solchen Rückzugs  in bloße Subjektivität zu vermeiden, nämlich Leichtgläubigkeit und ihren  Missbrauch, besonders auch in einem religiösen Glauben, der die  hochideale Form der Reflexion auf die Form des guten Lebens in allen  Sätzen über einen Gott nicht versteht.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Tagung .hist2011 - dabei sein</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1812</link>
            <description><![CDATA[Auf L.I.S.A.Facebook und L.I.S.A.Twitter berichten wir live von der Tagung .hist2011. Eine redaktionell überarbeitet Berichterstattung mit Videos, Interviews und Bildern folgt in der kommenden Woche.<br />
 <br />
Viele Grüße aus Berlin,<br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Verschlusssache - streng geheim! 
Geheimdienstakten und Geheimarchive</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1811</link>
            <description><![CDATA[Es diskutieren Prof. Nikolaus Katzer vom Deutschen Historischen Institut Moskau, der Historiker Dr. Lutz Klinkhammer vom Deutschen Historischen Institut Rom, der Berliner Sprachwissenschaftler Prof. Manfred Bierwisch, Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig sowie die Experten für Zeitgeschichte Prof. Martin Sabrow und Prof. Andreas Wirsching. Es moderiert Prof. Rainer Blasius, Verantwortlicher Redakteur für Politische Bücher bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.<br />
 <br />
1881 öffnete Papst Leo XIII. das Vatikanische Archiv für die historische Forschung. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte war dort eine Fülle von brisanten Dokumenten unter Verschluss gehalten worden, um das bestehende Machtgefüge nicht ins Wanken zu bringen. Der Drang nach dem lange Zeit im Verborgenen gehaltenen Wissen dieses Archivs war enorm. Nacheinander gründeten Frankreich, Österreich und schließlich auch Preußen Institute in Rom, um die dort bislang gehüteten Geheimnisse wissenschaftlich aufarbeiten zu können.<br />
Immer wieder in der Geschichte haben unterschiedliche Institutionen Wissen gesammelt und vor dem Licht der Öffentlichkeit verborgen, z. B. um das bestehende System vor vermeintlichen „Verrätern“ zu schützen. Nach dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten Osteuropas vor nunmehr über 20 Jahren blieben enorme Mengen an Geheimdienst-material zurück. Es kann zu vielerlei Themen Aufschluss geben.<br />
Wie geht man jedoch mit diesem Material um, besonders in einer Zeit, in der Täter und Opfer noch leben? Welche Zugriffe auf Geheimdienstakten sind derzeit in den ehemaligen Ostblock-Staaten möglich? Welche Schritte haben die einzelnen Länder und jungen Demokratien eingeleitet, um dieses Material auszuwerten? Was bedeutet die Öffnung ehemals geheimer Archive für die Erinnerungskultur einer Gesellschaft?<br />
 <br />
Zu einer Diskussion dieser und weiterer Fragen laden wir Sie herzlich ein in das Gebäude der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit, das am Abend des 4. Dezember 1989 im Rahmen der Leipziger Montagsdemonstrationen friedlich von Demonstranten besetzt wurde und in dem sich heute das Museum in der „Runden Ecke“ befindet.]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1813</link>
            <description><![CDATA[NS-Täterforschung und Kollektivbiografien: Lebensläufe von Wehrmachtrichtern<br />
Akademie-Kolloquium am 23.9.2011, 11.15–13 Uhr,  Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig<br />
Weitere Informationen unter:  www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-lebenslaeufe-und-spruchpraxis-von-wehrmachtrichtern<br />
Vortrag<br />
Dr. Claudia Bade: Wehrmachtrichter und die „Kriegsnotwendigkeiten"<br />
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
 <br />
Das Forschungsprojekt „Lebensläufe und Spruchpraxis von  Wehrmachtrichtern“ wurde nach der Begutachtung durch die Sächsische  Akademie der Wissenschaften zu Leipzig in das Förderprogramm für  geisteswissenschaftliche Forschung des Sächsischen Staatsministerium für  Wissenschaft und Kunst aufgenommen und wird seit 2010 gefördert. In  Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung  an der Technischen Universität Dresden und dem Dokumentations- und  Informationszentrum Torgau / Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat das  Forschungsprojekt zum Ziel, eine Kollektivbiografie der Wehrmachtrichter  zu erarbeiten.<br />
Die militärische und politische Führung wies der Wehrmachtjustiz die  Aufgabe zu, die Funktionsfähigkeit der Wehrmacht als Teil des NS-Regimes  zu gewährleisten. Bisher ist über Werdegang, Motivation, Effizienz,  Ideologie und Praxis der Wehrmachtjuristen nicht allzu viel bekannt. Dem  will das Forschungsprojekt abhelfen, indem es Täterbiografien und  Spruchpraxis auf empirischer Basis verbindet. Strukturen und  Funktionsprinzipien werden auf der Grundlage einer Auswertung von  Personal- und Prozessakten ausgewählter Kriegsgerichte analysiert. Auf  diese Weise sollen Erklärungsansätze für die in der deutschen  Rechtsgeschichte beispiellose Urteilsbilanz der NS-Militärjustiz  entwickelt werden.  Der Vortrag wird das Forschungsprojekt und seine Entstehung  vorstellen, die Recherche nach Quellen beschreiben sowie  Forschungsprobleme bei der Erarbeitung einer Kollektivbiografie  skizzieren. Zur Veranschaulichung wird am Beispiel einiger sächsischer  Wehrmachtrichter gezeigt, ob für die Richter auch Handlungsspielräume  bestanden und wie ihre Karrieren – auch nach 1945 – verliefen.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;.hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1810</link>
            <description><![CDATA[In der Berliner HU startet heute um 13.00 Uhr die von H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. gemeinsam organisierte Tagung. Wir sind sehr gespannt und hoffen auf viele interessante Vorträge und Diskussionen.<br />
 <br />
Für alle, die nicht teilnehmen können, berichten wir im Anschluss in Wort und Bild.<br />
 <br />
Alle weiteren Infos auf der Tagungswebsite!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Konrad Lorenz, 1981</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1803</link>
            <description><![CDATA[Populär wurde Konrad Lorenz (1903-1989) als "Vater der Graugänse" - die Tiere folgten ihm auf Schritt und Tritt, schwammen mit ihm und akzeptierten sogar rote Gummibälle aus seiner Hand als Elternfiguren. Der österreichische Zoologe beobachtete das Leben der Graugänse genau und entwickelte später daraus die sogenannte "Ethologie" - seine Theorie zur Verhaltensforschung bzw. Verhaltenspsychologie. Er selbst bezeichnete sein Fach häufig auch als "Tierpsychologie", was ihn allerdings nicht davon abhielt, aus dem Verhalten von Tieren Rückschlüsse auf die menschliche Psychologie zu ziehen.1973 erhielt den Nobelpreis für Medizin für die "Entdeckungen betreffend den Aufbau und die Auslösung von individuellen und sozialen Verhaltensmustern“.<br />
 <br />
Wie viele andere Wissenschaftler seiner Generation war auch Konrad Lorenz in die NS-Diktatur verstrickt. Er war Mitglied der NSDAP und „Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes" der Partei. In mehreren Aufsätzen befürwortete er die rassenpolitischen Gesetze und Maßnahmen der Nazis.<br />
 <br />
Aufgrund seiner NS-Vergangenheit blieb Konrad Lorenz nach dem Krieg eine Professur in Österreich verwehrt. Er siedelte nach Deutschland über und stieg dort unter anderem zum Direktor des Max-Planck-Instituts für Verhaltenspsychologie in Bayern auf. Bis zu seinem Tod im Jahr 1989 galt er in der Öffentlichkeit als Vordenker grüner Ideen und Kritiker der Konsumgesellschaft.<br />
 <br />
In seinem Vortrag von 1981 in Lindau spricht Konrad Lorenz über seine Disziplin "Ethologie" und richtet einen Appell an jüngere Generationen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Historiker müssen keine Informatiker sein&quot;
Interview PD Dr. Peter Haber</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1807</link>
            <description><![CDATA[Am kommenden Mittwoch beginnt in Berlin die Tagung ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel". Einer der Organisatoren ist der Historiker Dr. Peter Haber, Privatdozent für Allgemeine Geschichte der Neuzeit am Historischen Seminar der Universität Basel. Er ist Experte für das Thema "Geschichtswissenschaft und digitale Medien". Vor wenigen Tagen ist sein neues Buch mit dem Titel "Digital Past. Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter" erschienen.<br />
 <br />
Wir haben Dr.Peter Haber gefragt, was er sich von der Tagung ".hist2011" verspricht und wo die Geschichtswissenschaften in der digitalen Welt zurzeit stehen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1807#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Geisteswissenschaftler können das Netz verändern&quot;
Interview mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1749</link>
            <description><![CDATA[Geschichtswissenschaft und Computer - die Beziehung ist nun schon mehr als 40 Jahre alt. Prof. Dr. Manfred Thaller von der Universität zu Köln gehörte zu den wenigen Historikern, die sich bereits in 1970er Jahren mit der Frage beschäftigten, wie Computertechniken für den geschichtswissenschaftlichen Alltag nutzbar gemacht werden können. Dabei geht es unter anderem um fachspezifische Software, historische Datenbanken, digitale Archive und Bibliotheken oder die maschinenunterstützte Auswertung historischen Quellenmaterials. Seit 2000 ist Manfred Thaller Professor für "Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung" (HKI) an der Universität zu Köln.<br />
 <br />
Wir haben Prof. Dr. Manfred Thaller zum aktuellen und zukünftigen Verhältnis von Geschichtswissenschaft und digitaler Welt befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1749#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>La fortune des „primitifs français“ - ein kurzer Blick in die Bilddatenbanken auf ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1808</link>
            <description><![CDATA[2004 gab es anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Jahrhundertsausstellung primitifs français (12.04-14.07. 1904 im Pavillon de Marsan und der Bibliothèque nationale) eine Ausstellung im Louvre (Primitifs français. Découvertes et rédecouvertes vom 27.02.-15.05. 2004), deren Ziel es war, die bedeutendsten Werke zusammenzutragen, die 1904 unter der Leitung von Henri Bouchot in Paris versammelt wurden. 2004 standen vor allem die heute sehr viel besser bekannten Maler Enguerrand Quarton, Barthélemy d’Eyck und Jean Poyer mit Hauptwerken der französischen Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts im Zentrum der Aufmerksamkeit, für die Ausstellung von 1904 wurden aus nahezu allen französischen Provinzen die Werke zusammengetragen.<br />
Selbst Enguerrand Quartons berühmte Marienkrönung, die ihren leer geräumten Ausstellungsraum in Villeneuve-lès-Avignon (im Musée Pierre de Luxembourg) sonst nie verlässt, hat man 1904 nach Paris geholt und neben dem zweiten Hauptwerk des Malers, der Pietà (heute im Musée du Louvre) präsentieren können, auch wenn beide Werke damals noch nicht als die wichtigsten ein und desselben Malers erkannt waren. So bedeutende Bilder wie die Verkündigung von Barthélemy d’Eyck (die dazugehörigen Flügel sind heute in Brüssel und Rotterdam), die in Aix-en-Provence selbst seit mehreren Jahren in einer etwas dunklen Kirchenkapelle aufbewahrt wird, sind erst 2004 wieder in Paris einem größeren Publikum vorgestellt worden.<br />
 <br />
Im selben Jahr war auch die große Ausstellung Paris 1400. Les arts sous Charles VI (26.03-12.07. 2004 im Musée du Louvre) zu sehen, die eine beeindruckende Materialfülle versammelte, aber – wie der Titel schon verrät – im Kern der reichen Kunstproduktion in der französischen Hauptstadt gewidmet war.<br />
 <br />
Ein Großteil der 1904 vor allem aus der Provinz nach Paris gebrachten Werke sind naturgemäß schnell wieder aus dem Blick der überregionalen Forschung verschwunden; so bahnbrechende Künstler wie Jean Fouquet hat man seit 1904 hingegen nicht mehr losgelassen. Die letzte große Ausstellung zu Fouquet (Jean Fouquet, Peintre et enlumineur du XVe siècle, 25.03.-22.06.2003 in der Bibliothèque nationale, Site Richelieu) hat gezeigt, dass man sich auch unter Kennern noch lange nicht einig über das seit nun mehr als 100 Jahren diskutierten Werks des Malers ist. Das konstante Interesse aber hat sich ausgezahlt, denn nur wenige Werkgruppe sind so gut analysiert und haben auch so viel Kenntnis über Werkstattprozesse geliefert, wie die Handschriften aus dem unmittelbaren Umfeld Fouquets, zu dem es fast keine historischen Quellen gibt (z.B. im Vergleich zu den Werkstätten der Burgunderherzöge in Dijon, die sehr genau z.B. über die Rechnungsbücher konturiert wurden; für die französische Buchmalerei i.A. bleibt der Katalog von Avril und Reynaud von 1993 maßgebend).<br />
 <br />
Die großen Ausstellungen schärfen auch das Interesse für detaillierte Einzelstudien; so haben Millet und Rabel ganz frisch eine umfangreiche Studie zur Schutzmantelmadonna aus dem z.Z. geschlossenen Musee Crozatier vorgelegt, die das ikonografisch anspruchsvolle Werk des frühen 15. Jahrhunderts aus verschiedenen Perspektiven und mithilfe neuester Untersuchungsmethoden präsentiert. Das ist umso erfreulicher, da die im Katalog von 1904 als Nr. 28 aufgelistete Tafel bereits wenige Jahrzehnte nach der großen Ausstellung wieder aus dem Blick der überregionalen Forschung verschwand.<br />
 <br />
An die heute nicht mehr zu erreichende Fülle, die 1904 in Paris zu bestaunen gewesen sein muss, wird in den Vorworten der Ausstellungskataloge (von denen hier nicht alle aufgezählt werden können) oft erinnert; sicher auch mit dem Ziel, sich in der anzustrebenden Nachfolge der wichtigen Arbeit von Bouchot zu verstehen.<br />
 <br />
Einige der so selten zu beschauenden Werke, die sich heute nicht mehr so ohne weiteres in einem Ausstellungsraum zusammenbringen lassen, findet man stattdessen in den zahlreichen Datenbanken (für die frz. Sammlungen v.a. die Verbunddatenbanken Joconde und Enluminures) und Großprojekten wie Europeana und sind – mit einigem know how – für den Benutzer in der Datenbank des Europäischen Bildgedächtnisses sogar auffindbar. Vergleichbar ist die Suche dort vielleicht mit dem Erlebnis der Beistegui-Madonna im Louvre. Weil sie wegen alter Besitzverhältnisse nicht bei der burgundischen und Pariser Malerei um 1400 hängt, sondern im Sammlungskontext neben französischer Malerei von Fragonard bis Meissonier gezeigt wird. Auch Fragen zum Umgang mit dem Medium stellen sich hier auf eine neue, andere Art.]]></description>
            <author> Christine Seidel</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Islamdebatte - Rezensionsexemplar zu vergeben...</title>
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            <description><![CDATA[Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner, den wir zuletzt interviewt haben, hat ein neues Buch veröffentlicht. Es heißt: "Aufbruch in die Vernunft. Islamdebatten und islamische Welt zwischen 9/11 und den arabischen Revolutionen". Freundlicherweise hat er uns ein Exemplar zur Verfügung gestellt, das wir zu Rezensionszwecken nutzen dürfen.<br />
 <br />
Wer das Buch lesen und es anschließend für L.I.S.A. besprechen möchte, kann sich jederzeit bei uns melden, am besten per E-Mail. Wir lassen Ihnen das Buch auf dem Postweg und kostenfrei zukommen. Die Besprechung kann als klassische Buchrezension verfasst werden oder auch in einem Interview mit der L.I.S.A.Redaktion erfolgen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1818#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>&quot;Geisteswissenschaftler bevorzugen Zeitungen&quot;
Das Verhältnis zwischen Wissenschaft ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1802</link>
            <description><![CDATA[Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Medien ist widersprüchlich, gilt als schwierig und ist häufig von gegenseitiger Unkenntnis und sogar von Misstrauen geprägt. Wissenschaftler fühlen sich von Journalisten oft missverstanden und werfen ihnen vor, komplexe Sachverhalte in unzulässiger Weise zu simplifizieren oder sogar zu verfälschen. Die Kritik von Medienmachern zielt indes auf den Vorwurf, Wissenschaftler säßen im Elfenbeinturm und scherten sich nicht darum, ihre Ergebnisse verständlich und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aber stimmt dieses Bild wirklich?<br />
 <br />
Eine aktuelle Studie kommt zu einem anderen Ergebnis: Viele Wissenschaftler suchen immer häufiger den Kontakt zu Medien, mit der Absicht ein breiteres Publikum zu erreichen. Prof. Dr. Hans Peter Peters vom Forschungszentrum Jülich hat in einem gemeinsamen Projekt mit Prof. Dr. Alexander Görke von der FU Berlin, Prof. Dr. Matthias Kohring von der Universität Mannheim und mit Prof. Dr. Frank Marcinkowski von der Westfälischen Willhelms-Universität Münster rund 1.600 Wissenschaftler über ihr Verhältnis zu den Medien befragt.<br />
 <br />
Wir haben Prof. Dr. Hans Peter Peters zu den Ergebnissen der Studie interviewt und wollten insbesondere wissen, welche Antworten Geisteswissenschaftler gegeben haben.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Werner Forssmann, 1978</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1783</link>
            <description><![CDATA[Der Mediziner Werner Otto Theodor Forssmann (1904-1979) war schon vor dem Erhalt des Nobelpreises ein bekannter Mann. Im Alter von 25 Jahren hatte er sich in einem Selbstversuch einen Herzkatheter gelegt - von der Armvene bis zur rechten Herzkammer. Das brachte ihm vor allem Ablehnung und Spott ein. So sagte der damalige Leiter der Berliner Charité dazu: "Mit solchen Kunststücken habilitiert man sich in einem Zirkus und nicht an einer anständigen deutschen Klinik."<br />
 <br />
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg - Forssmann war NSDAP-Mitglied, gehörte der SA und dem NS-Ärtzebund an - wurde sein Selbstversuch wiederentdeckt und zur Grundlage neuer Forschungen. Das brachte ihm 1956 den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckungen zur Herzkatheterisierung ein.<br />
 <br />
In seinem Vortrag von 1978 in Lindau befasst sich Werner Forssmann mit einer ganz anderen, nicht weniger spannenden Geschichte. Er erzählt von einer Hinrichtung mit dem Beil, der sein Onkel als Gerichtsarzt bewohnen musste, und kommt darüber auf die Todesstrafe zu sprechen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1783#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Entartete Kunst&quot; im Schutt geborgen
Interview mit Dr. Meike Hoffmann</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1295</link>
            <description><![CDATA[65 Jahre lagen sie verschüttet vor dem Roten Rathaus in Berlin Mitte. Elf Skulpturen aus Bronze, Terrakotta und Steinguss. Anfangs, als die Figuren bei Ausgrabungen im vergangenen Jahr zufällig gefunden worden waren, ahnte noch niemand, dass es sich um Kunstwerke aus dem Bestand der "Entarteten Kunst" handeln würde.<br />
 <br />
Dr. Meike Hoffmann von der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ an der Freien Universität Berlin wurde schnell zu Rate gezogen, um bei der Identifizierung der Funde zu helfen. Sie gilt als Expertin für Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und verboten worden waren.<br />
 <br />
Einen genauen Einblick in ihre Arbeit sehen Sie in unserer Filmrubrik L.I.S.A.video am Beispiel von Ernst Barlachs Werk "Das Wiedersehen".<br />
 <br />
Wir haben Dr. Meike Hoffmann im Frühjahr 2011 in der FU Berlin besucht und zum aktuellen Skulpturenfund befragt.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1295#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Medienkompetenz ist kein Schulfach&quot;
Interview mit Daniel Eisenmenger</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1792</link>
            <description><![CDATA[Daniel Eisenmenger ist Geschichtslehrer am Eichendorff-Gymnasium in Koblenz. Außerdem ist er regionaler Koordinator für Medienkompetenz am Pädagogischen Landesinsituts in Rheinland-Pfalz. Seinem Twitter-Account folgen fast 1.000 Nutzer - für ihn ist der Einsatz des Internets im Geschichtsunterrricht ein Selbstverständlichkeit.<br />
 <br />
Wir wollten von ihm wissen, wie er sich digitale Medien in der Schule genau vorstellt.<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1792#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Von der Lust am kleinen Format - Miniaturen des Mittelalters und der Renaissance im Louvre</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1801</link>
            <description><![CDATA[Viel Raum hat man dem Département des arts graphiques für die Ausstellung seiner berühmten Buchschätze nicht gegeben. Zwei Räume wurden in der ersten Etage zwischen der Grand Galerie und dem Café Mollien verdunkelt und mit hohen schwarzen Vitrinen bestellt, um dort Schätze zu zeigen, die zu den Bedeutendsten gehören, die man je aus Büchern geschnitten hat.<br />
 <br />
So sind als echtes Highlight die vier Blätter aus den Très Belles Heures zu sehen, einzige Überreste des in Turin verbrannten Teils des berühmten Stundenbuchs von Jean de Berry. Auch Fouquet wurde aus den Passepartouts geholt. Zwei der vier Blätter der Histoire ancienne, von denen man einen Teil erst 1946 aus der ehemaligen Sammlung Yates Thompson für den Louvre erwarb (die Handschriften gingen an die British Library), sind hier zu bestaunen. Nach der verschwindend unauffälligen Vitrine, die man für die Krönung Alexanders aus derselben Reihe in der letzten großen Pariser Ausstellung France 1500. Entre Moyen Âge et Renaissance (Grand Palais, 06.10.2010-10.01.2011 und Chicago, The Art Institute, hier unter dem Titel Kings, Queens and Courtiers. Art in Early Renaissance France vom 27.02.-30.05.2011 mit etwas anders gestaltetem Katalog) vorsah, freut sich der Besucher, den beeindruckend großen Blättern hier recht nahe sein zu dürfen und gleich von der Überquerung des Rubikon zu den zwei berühmten Blättern des Stundenbuchs des Etienne Chevalier springen zu dürfen, dem heiligen Martin von Tours und der auf winziges Format zurechtgestutzten Margarete, mit König Karl dem VII. und dem jungen Dauphin im Hintergrund.<br />
 <br />
Dazu gesellen sich zwei kleine Einzelblätter aus französischen Stundenbüchern – eine Hirtenverkündigung bei Nacht und eine vielfigurige Kreuzigung, die man heute Bourdichon gibt, zusammen mit einer großformatigen Anbetung der Könige, die erst 2004 vom Louvre erworben wurde und als ein Teil des heute verstreuten Stundenbuchs von Ludwig XII. gilt (der durcheinander geratene Textkorpus liegt in der British Library, Ms. Royal 2 D XL, Einzelblätter befinden sich unter anderem in Bristol, Edinburgh, London (B.L. and V&amp;A), Los Angeles (Getty) und Paris (Marmottan)). Nur zu gern hätte man hier auch das bedeutende Blatt mit der halbfigurigen Madonna gesehen, das 2005, allerdings vom Musée Cluny erworben wurde.<br />
 <br />
Ein – man möchte meinen – kaum bekanntes Evangelistenporträt aus dem Umfeld Colombes erstaunt ebenso wie eine bisher unbekannte Miniatur mit einer Hochzeitsszene, die nun dem Meister des Coeur d’amour épris (nach Paris, BnF, Ms. fr. 24399) zugeschrieben wird, einem anonymen Buchmaler, den man nach der Dichtung René d’Anjous nennt und nun in Angers vermutet. Das erstaunt nicht zuletzt deshalb, weil man nach der letzten großen Ausstellung im Grand Palais eigentlich meinen müsste, hier in der Nachfolge des Meisters von Moulins und damit im Bourbonnais angekommen zu sein.<br />
 <br />
Es scheint immer etwas trostlos, wenn man heute Sammlungen beschaut, in denen aus Büchern geraubte Bilder in großen schwarzen Vitrinen zusammengerückt werden, denn ihr eigentlicher Platz war ja der im Buch, der auch geholfen hätte, ihren Inhalt besser zu verstehen. Man muss schon im zweiten Raum beim großartigen Simon Bening und Giulio Clovio ankommen, um dieses Fehlen zu verzeihen; denn erst hier wird die Malerei auf Pergament wie ein kleines Tafelbild gestaltet, das auch ohne Buch und Text genügt.<br />
Überwindet der Besucher aber den ersten Schrecken, den er angesichts der Platz füllenden, schwarzen Vitrinen vor schwarzer Wand überwinden muss, auf die nur wenige Zentimeter große Miniaturen oder Blätter gelegt sind, wird er dafür mit großartigen Bildwelten und Farbexplosionen belohnt, die man sonst nur über ein Buch gebeugt, erleben kann.<br />
Die farbige Leuchtkraft des Mittelalters hat sich für uns heute fast allein in der Buchmalerei erhalten (sicher im Buch besser als auf dem Einzelblatt, das oft Spuren unschöner Handhabung trägt) und ebenso erstaunlich und vielfältig sind die Ideen, die Maler im kleinen Format umzusetzen pflegten.<br />
 <br />
Auf die italienischen Miniaturen, die man im 19. Jahrhundert in großen Mengen aus den dort üblichen riesigen Chorbüchern schnitt und in den Kunsthandel verkaufte, scheint diese Bezeichnung dann fast gar nicht mehr zu passen; mit mehr als  40 cm Höhe ist die Initiale von Lorenzo Monaco aus einem Antiphonar für Santa Maria degli Angeli (Florenz, nach 1396 entstanden und heute in der Biblioteca Laurentiana, f° 3, Cod. Cor. I) schon so groß wie ein kleines Tafelbild. Die drei Marien am leeren Grabe mögen von einem monumentalen Vorbild inspiriert, die wunderbaren vegetabilen Ranken in Blau und Rot, die sich vom Buchstabenkörper aus um den Notenspiegel legen, große sGoldpunkte umfassen und zartes Blattwerk und Blütenkelche sprießen lassen, wird man so hingegen nicht in der Tafelmalerei finden.<br />
 <br />
Für Vertraute gibt es die größten Überraschungen, die man auf dem Weg zur Mona Lisa eigentlich nicht erwarten würde. So findet man zwei unscheinbare flämische Miniaturen in etwas düsterem Farbklang – ein jüngstes Gericht und eine Kreuzigung von gerade 6 cm Höhe – denen ein schillernder Gottvater zwischen Christus und Maria aus dem verbrannten Turiner Stundenbuch gegenübergestellt ist. Wer sich auf das Spiel der Inszenierung einlässt, stellt schnell fest, dass, von zwei verschiedenen Seiten kommend, das Umfeld eines der bedeutendsten Maler des 15. Jahrhunderts beleuchtet wird: Alle drei Miniaturen verraten den ganz unterschiedlichen Einfluss Jan van Eycks.<br />
 <br />
Großartig ist auch das Doppelblatt eines schwarzen Gebetbuchs, das für Karl den Kühnen bestimmt war; das eingefärbte Doppelblatt ist mit Silber- und Goldfarben beschrieben und bemalt und bietet einen ganz seltenen Anblick, denn nur drei solcher Luxusbücher, alle für das Haus Burgund angefertigt, befinden sich heute in öffentlichen Bibliotheken (New York und Wien; das Blatt im Louvre wiederum gehört zu keinem der drei).s<br />
 <br />
Viel wurde anlässlich der Ausstellung neu überdacht und der umfangreiche Katalog im Festeinband (stattliche 552 Seiten und herausgegeben von François Avril, Nicole Reynaud und Dominique Cordellier) widmet allen Miniaturen und Einzelblättern (einige vollständige Handschriften, wie das Alphabet der Maria von Burgund, sind auch dabei) im Louvre – auch jenen, die dann doch keinen Platz in der Ausstellung fanden – einen ausführlichen Beitrag und sicher auch Stoff für frische Diskussion zu den alten Stücken, die viel zu selten ins Bewusstsein treten.<br />
 <br />
 <br />
 <br />
Die Ausstellung mit  Enluminures du Moyen Âge et de la Renaissance ist noch bis zum 10.10.2011 im Louvre (Denon) zu sehen.<br />
 <br />
Ein offizielles Carnet der Veranstalter mit Einführung und Werkliste findet sich unter http://www.louvre.fr/media/repository/ressources/sources/pdf/src_document_58290_v2_m56577569831302353.pdf]]></description>
            <author> Christine Seidel</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1801#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Alfred Kastler, 1973</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1782</link>
            <description><![CDATA[Atomspektroskopie, Raman-Spektroskopie, Fluoreszenz-Spektroskopie - alles Grundlagen für die Theorie des Lasers. Für die Entwicklung dieser spektroskopischen Verfahren erhielt der im Elsass geborene französische Physiker Alfred Kastler (1902-1984) 1966 den Nobelpreis.<br />
 <br />
In seinem Vortrag 1973 in Lindau greift Alfred Kastler nun zurück in die Geschichte seiner Disziplin: Max Planck, Berlin und die Begründung der Quantenphysik, der wohl wichtigsten physikalischen Theorie des 20. Jahrhunderts.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Neue Reihe: Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1794</link>
            <description><![CDATA[Der Maler und Zeichner Adolph Menzel (1815-1905) gilt als einer der  produktivsten und bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts. Am Anfang  seiner Karriere steht vor allem ein besonderer Auftrag, der den  Autodidakten Menzel schnell bekannt machte: Die Illustration einer  mehrbändigen Ausgabe über die Geschichte Friedrichs des Großen. Mehr als  400 Zeichnungen fertigte Menzel an und trug so wesentlich zur  Historisierung und Popularisierung des Preußenkönigs bei. Außerdem  widmete sich der in Breslau geborene Menzel in zahlreichen Bildern und  Zeichnungen seiner Wahlheimat Berlin.<br />
 <br />
In einer neuen Reihe veröffentlichen wir passend zum jeweilgen Datum  Briefe Adolph Menzels, die mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung  in vier Bänden im Deutschen Kunstverlag erschienen sind: Adolph Menzel.  Briefe, herausgegebenvon Claude Keisch und Marie Ursula Riemann-Reyher,  Deutscher Kunstverlag Berlin München 2009.<br />
 <br />
Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Kunstverlag sowie der  Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Genehmigung, einzelne Briefe  auszugsweise veröffentlichen zu dürfen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1794#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Mehr als 4.000.000 Klicks!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1817</link>
            <description><![CDATA[Die L.I.S.A.Community wächst und zwar ziemlich schnell. Über Nacht hat L.I.S.A. die Marke von 4.000.000 Seitenaufrufen geknackt. Ganz genau sind es aktuell 4.058.110 Zugriffe auf Inhalte in unserem Wissenschaftsportal.<br />
 <br />
Was uns besonders freut, ist das Tempo mit dem L.I.S.A. wächst: Nach genau einem Jahr online zählten wir Ende Februar 2011 etwas mehr als eine Million Zugriffe, vor etwa einem Monat meldeten wir, dass L.I.S.A. drei Millionen Mal angelickt wurde. Nun haben wir innerhalb eines Monats soviele Seitenaufrufe gehabt wie nach dem ersten Jahr insgesamt. Das darf ruhig so weiter gehen...<br />
 <br />
Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und freuen uns über die stetig wachsende L.I.S.A.Community!<br />
 <br />
Herzlich<br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1817#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>TT49 - Die Grabkammer des Neferhotep
Ein Film von Dipl.-Rest. Christina Verbeek</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1727</link>
            <description><![CDATA[Die Arbeiten zur Restaurierung der Wandmalereien in der verrusten Grabkammer des Neferhotep zeigen wir ausführlich in unserer Filmrubrik L.I.S.A.video. Die Restauratorinnen Christina Verbeek, Susanne Brinkmann und Birte Graue hatten dazu ihre Vorgehensweise eigenhändig gedreht bzw. filmisch dokumentiert. Die mehr als 30 Stunden Filmmaterial waren anschließend professionell zu zehn Episoden à etwa drei Minuten verdichtet worden und bei L.I.S.A.video nach und nach in der Reihe "Das Geheimnis des Neferhotep" erschienen.<br />
 <br />
Doch was ist aus dem restlichen Filmmaterial geworden?<br />
 <br />
Christina Verbeek hat sich die Mühe gemacht, aus den unveröffentlichten Schnittszenen einen Videofilm aus ganz persönlichem Blickwinkel zu erstellen.<br />
 <br />
Wir wünschen viel Vergnügen!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1727#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Wir leben mit Muslimen völlig friedlich zusammen&quot;
Interview Stefan Weidner</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1781</link>
            <description><![CDATA[Fikrun wa Fann - das ist der Titel der Kulturzeitschrift des Goethe-Instituts für den Dialog mit der islamischen Welt. Übersetzt bedeutet der Titel "Kunst und Gedanke". Hier kommen Autoren aus Deutschland, Europa und der islamischen Welt zu Wort - die Sprachen: Arabisch, Englisch und Farsi. Die Online-Ausgabe gibt es auch in Deutsch.<br />
 <br />
Wir haben den Chefredakteur von Fikrun wa Fann, den Islamwissenschaftler und Übersetzer Stefan Weidner, zum Stand des Dialogs der Kulturen und zu den aktuellen Entwicklungen in der arabisch-islamischen Welt befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Denis Gabor, 1973</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1776</link>
            <description><![CDATA[Der ungarische Ingenieur Denis Gabor (1900-1979) erhielt 1971 den Nobelpreis für Physik für die Erfindung der Holografie. Er gehörte zu den Gründungsmitglieder des Club of Rome. Sein Vortrag 1973 in Lindau ist weniger physikalischen Fragen als vielmehr den globalen Themen des Club of Rome gewidmet.<br />
 <br />
Umweltzerstörung, Raubbau an natürlichen Ressourcen, Überbevölkerung und Klimawandel - Denis Gabor sprach vor inzwischen fast 40 Jahren die Themen bzw. Probleme an, die uns bis heute beschäftigen und nach wie vor auf eine Lösung warten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Vorstellung meines Dissertationsvorhabens:
&quot;'Eine kompromisslose Sicht des Krieges ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1790</link>
            <description><![CDATA[Computerspiele feiern in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum. Wie Bücher, Filme und TV-Produktionen greifen auch sie neben fiktiven Szenarien auch Themen aus der realen Geschichte auf. In einer ersten Studie von Prof. Dr. Angela Schwarz wurden über 1600 PC-Spiele nachgewiesen, die den Nutzern das Angebot machen an vergangenen Ereignissen aktiv teilzunehmen. In meinem Promotionsvorhaben möchte ich einen Beitrag zu diesem Forschungsfeld leisten, dass seitens der Geschichtswissenschaft bislang weitgehend vernachlässigt wurde. Am Beispiel historischer Kriege, die das dominierende Thema der genannten 1600 Spiele bilden, soll untersucht werden wie die Konflikte den Nutzern präsentiert und von ihnen rezipiert werden. Der Fokus wird dabei auf Spielen der Genres Strategie, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation liegen, da sich in diesen militärgeschichtliche Themen besonders konzentrieren. Neben der detaillierten Analyse ausgewählter Spiele wird die empirische Untersuchung von diesen den Kern meines Vorhabens bilden. Außerdem soll neben den Spielen selbst auch das bislang gänzlich vernachlässigte Feld der von Nutzern erstellten Zusatzinhalte, so genannte Modifikationen, Berücksichtigung finden.]]></description>
            <author> M.A. Lutz Schröder</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Neue Reihe: Adolph Friedrich Erdmann von Menzel,
Auszüge aus den Briefen eines Künstlers von ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1793</link>
            <description><![CDATA[Der Maler und Zeichner Adolph Menzel (1815-1905) gilt als einer der produktivsten und bedeutendsten Künstler des 19. Jahrhunderts. Am Anfang seiner Karriere steht vor allem ein besonderer Auftrag, der den Autodidakten Menzel schnell bekannt machte: Die Illustration einer mehrbändigen Ausgabe über die Geschichte Friedrichs des Großen. Mehr als 400 Zeichnungen fertigte Menzel an und trug so wesentlich zur Historisierung und Popularisierung des Preußenkönigs bei. Außerdem widmete sich der in Breslau geborene Menzel in zahlreichen Bildern und Zeichnungen seiner Wahlheimat Berlin.<br />
 <br />
In einer neuen Reihe veröffentlichen wir passend zum jeweilgen Datum Briefe Adolph Menzels, die mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung in vier Bänden im Deutschen Kunstverlag erschienen sind: Adolph Menzel. Briefe, herausgegeben von Claude Keisch und Marie Ursula Riemann-Reyher, Deutscher Kunstverlag Berlin München 2009.<br />
 <br />
Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Kunstverlag sowie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Genehmigung, einzelne Briefe auszugsweise veröffentlichen zu dürfen.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Musikgeschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Philosophie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Wir brauchen mehr Experimentierfreude&quot;
Interview mit Dr. Klaus Graf</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1791</link>
            <description><![CDATA[Dr. Klaus Graf ist Historiker, Archivar und überzeugter Netzaktivist. An der Universität Freiburg/Breisgau ist er Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, ebenso an der RWTH Aachen für das Lehr- und Forschungsgebiet Frühe Neuzeit.   Zum Hintergrund: Dr. Klaus Graf hatte nach unserem L.I.S.A.Interview mit  dem Althistoriker und FAZ.NET-Kolumnisten Prof. Dr. Uwe Walter, diesen  scharf kritisiert - nachzulesen in den Kommentaren  zum  Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter. Wir haben Herrn Dr. Graf daraufhin eingeladen,  in einem Gespräch mit uns seine Position genauer zu erläutern.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1791#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen&quot;
Interview mit Dr. Mareike König</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1752</link>
            <description><![CDATA[Dr. Mareike König ist Historikerin und Leiterin der Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Paris (DHIP). Sie hat die Tagung mit dem Titel "Im Netz der sozialen Medien: Neue Publikations- und  Kommunikationswege in den Geisteswissenschaften“ organisiert und geleitet, die Ende Juni in Paris stattfand. Französische und deutsche Wissenschaftler präsentierten dort ihre Erfahrungen, Ansichten und Anwendungen aus dem Bereich "Social Media und Wissenschaft".<br />
 <br />
Wir haben Dr. Mareike König im Anschluss zu den Ergebnissen der Tagung und zu ihren eigenen Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Nutzung sozialer Netzwerke befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Mehr als 3.000.000 Klicks!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1789</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A. hat die Marke von 3.000.000 Seitenaufrufen geknackt. Seit dem Start unseres Wissenschaftsportals am 23. Februar 2010 haben bis heute genau 3.036.464 Nutzer L.I.S.A. angeklickt.<br />
Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und freuen uns über einen stetig wachsenden Nutzerkreis!<br />
 <br />
Herzlich<br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Ragnar Granit, 1972</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1774</link>
            <description><![CDATA[Was ist ein Wissenschaftler? Mit dieser Frage hat sich Ragnar Granit (1990 - 1991) als junger Mann beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben - “A young man’s pathway to Minerva”, so der Titel seiner jungen Schrift.<br />
 <br />
Die Frage aus seiner Jugend hat der finnisch-schwedische Neurophysiologe und Nobelpreisträger von 1967 dreißig Jahre später in Lindau erneut aufgegeriffen. Sein eigentliches Spezialgebiet war die Untersuchung der chemisch-physiologischen Prozesse in unserem Auge, aber 1972 in Lindau hat Ragnar Granit über etwas Grundlegenderes gesprochen: "große Entdeckungen" und "wahres Wissen".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1774#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A.video in English</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1784</link>
            <description><![CDATA[Aufgrund der zahlreichen und stetig zunehmenden Seitenaufrufe außerhalb des deutschsprachigen Raumes haben wir die bisher produzierten 80 Filmepisoden von L.I.S.A.video ins Englische vertonen lassen. Damit ist die Überführung des Wissenschaftsportals L.I.S.A. in die Zweisprachigkeit Deutsch/Englisch abgeschlossen.<br />
 <br />
L.I.S.A. kann fortan umfassend in Deutsch und in Englisch abgerufen und genutzt werden. Eingestellte Beiträge erscheinen weiterhin allein in der vom Nutzer gewählten Originalsprache.<br />
 <br />
Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1784#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Vergangenheitsbezüge können auch missglücken&quot; -
Geschichte und Geschichten im ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1753</link>
            <description><![CDATA[Isokrates, einer der führenden attischen Redner des 4. Jahrhunderts v.Chr., sagte in seiner berühmten Antidosisrede, dass Athen allen fähigen Rednern als Lehrmeisterin der Redekunst gelte. Das war sicherlich nicht ohne Eigennutz gesprochen, führte Isokrates doch eine eigene Redeschule, aus der später viele einflussreiche Redner hervorgegangen waren. Denn wer gut reden konnte, hatte im antiken Athen einen großen politischen Vorteil. Doch welche Bedeutung hatten die attischen Redner für die Demokratie in Athen insgesamt?<br />
 <br />
Im Rahmen ihres Forschungen über die politische Kultur der athenischen Demokratie schreibt die Althistorikerin Katharina Kostopoulos zurzeit ihre Doktorarbeit über die attischen Redner des 4. Jahrhunderts v.Chr. Ihr Promotionsprojekt "Geschichte und Geschichten bei den attischen Rednern des 4. Jahrhunderts v. Chr." wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1753#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Das web2.0 ist mehr als nur ein Trend&quot;
Interview mit Dr. Wolfgang Schulz</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1751</link>
            <description><![CDATA[<br />
In Berlin entsteht das erste Forschungsinstitut, um die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft zu untersuchen. Finanziert wird das Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft vom Suchmaschinen-Marktführer Google. Die Leitung der neuen Forschungseinrichtung teilen sich aus Berlin die Humboldt-Universität, die Universität der Künste (UDK) und   das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie das  Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an  der Universität Hamburg.<br />
 <br />
Die Nachricht von der Gründung des neuen Instituts brachte sowohl Befürworter als auch Kritiker auf den Plan. Letztere befürchten eine zu große Nähe zum Konzern Google, während die anderen die Schließung einer Forschungslücke begrüßen.<br />
 <br />
Die L.I.S.A.Redaktion hat nun einen der Mitbegründer des neuen Instituts befragt. Der Medienrechtler Dr. Wolfgang Schulz vom Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ist für einen der vier Direktorenposten vorgesehen. Er ist außerdem als Sachverständiger Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages für "Internet und  digitale Gesellschaft".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1751#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Frankfurter Universitätsarchiv mit eigener App</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1762</link>
            <description><![CDATA[Die App des Frankfurter Universitätsarchivs lädt ein zu einem Gang durch die Geschichte der Universität Frankfurt. Sie bietet zugleich ein Beispiel wie Geschichte auch vermittelt werden kann.<br />
 <br />
Die App kann ab sofort kostenlos für das iPhone heruntergeladen werden unter: http://itunes.apple.com/de/app/uaf/id446742315<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Universitätsarchiv unter: http://www.archiv.uni-frankfurt.de/<br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Michael Maaser</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1762#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ein Leben auf Standby - Die modernen Volksleiden Stress, Burnout, Depression</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1775</link>
            <description><![CDATA[Stress ist normal und gehört zum Leben. Wenn der Stress allerdings nicht durch Phasen der Entspannung abgebaut werden kann, sondern zum Dauerzustand wird, besteht die Gefahr, dass sich Krankheitsbilder wie chronische Erschöpfung, Burnout und Depressionen entwickeln. Belastungen wie Termin- und Leistungsdruck, Jobunsicherheit, Zukunftsängste, die Pflege von Angehörigen oder das Erziehen von Kindern lassen den Raum für Entspannung häufig schwinden – mit fatalen Folgen: 2008 waren deutsche Arbeitnehmer allein wegen Burnout-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank. Laut einer 2009 veröffentlichten Studie der Betriebskrankenkassen entstehen dadurch Kosten in Höhe von 6,3 Milliarden Euro. Auch wenn sie noch auf Platz vier der häufigsten Krankheiten rangieren – die Tendenz ist steigend –, so lösen psychisch bedingte Krankheiten bereits jetzt die längsten Fehlzeiten von Arbeitnehmern aus (DAK-Gesundheitsreport).<br />
 <br />
Welche Faktoren spielen beim Entstehen dieser Leiden zusammen? Liegen die Ursachen für Stress, Burnout und Depression wirklich in unserer modernen, anforderungsintensiven Lebensumwelt und den psychosozialen Belastungen oder hängen sie mit der individuellen Charakterstruktur und der Lebensgeschichte jedes Einzelnen zusammen? Welche Auswege aus dem Stress gibt es? Was ist Stress überhaupt und gab es ihn schon immer? Können wir Burnout und Depressionen überhaupt vorbeugen? Wie finde ich die richtige Therapie? Welche innovativen Behandlungskonzepte gibt es? Welche Folgekosten kommen auf unser Gesundheitswesen zu?<br />
 <br />
Darüber sprechen am 28.9.2011 auf der MS Wissenschaft: Prof. Dr. Ulrich Hegerl, ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig und Sprecher des Kompetenznetzes „Depression, Suizidalität“, Prof.  Dr. Herbert Heuer, Leiter der Projektgruppe „Transformierte Bewegungen" am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund, und der Psychologe Prof. Dr. Leo Montada, bis 2003 Direktor des Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation an der Universität Trier. Es moderiert Dr. Hartmut Wewetzer vom Tagesspiegel.]]></description>
            <author> Dr. Claudia Hauser</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Ich betrachte mich nicht als Blogger&quot;
Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1757</link>
            <description><![CDATA[Antike und Abendland - das ist der Titel eines Blogs, den der Althistoriker Prof. Dr. Uwe Walter von der Universität Bielefeld führt. Er ist damit einer der wenigen Geisteswissenschaftler, der mit seinen wissenschaftlichen Themen ins Netz geht.<br />
 <br />
Die L.I.S.A.Redaktion wollte wissen, warum er das tut und welche Reaktionen er hervorruft.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Sir John Eccles, 1972</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1756</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Sir John Carew Eccles (1903 - 1997) war ein australischer Physiologe und forschte über das menschliche Gehirn. Bereits 1963 erhielt er den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie mit folgender Begründung: „Für die Entdeckung über den Ionen-Mechanismus, der sich bei der Erregung und Hemmung in den peripheren und zentralen Bereichen der Nervenzellmembran abspielt.“ Anders gesagt: Sir John Eccles beschäftigte die Frage, wie unser Gehirn Informationen weiterleitet. Eccles glaubte zunächst an eine elektrische Reizweiterleitung, korrigierte sich aber später und wies chemische Übertragungswege nach.<br />
 <br />
Später widmete sich John Eccles vor allem der Erforschung des menschlichen Bewusstseins, dem auch 1972 sein Vortrag in Lindau mit dem Titel "Brain, Speech and Consciousness" galt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Hermann Wenzel

ENTZIFFERUNG DES DISKOS VON PHAISTOS (8)

7. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1763</link>
            <description><![CDATA[Beiträge]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Fotografie als Auge der Zeitgeschichte? 
Interview mit Dr. Julia Rath</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1741</link>
            <description><![CDATA[Dr. Julia Rath ist Diplom-Kulturwirtin und Anglistin. Sie hat an der Universität Passau zum Thema "Drawn into the Heart of Europe? Die britische Europapolitik im Spiegel von Karikaturen (1973 bis 2008)" promoviert. Aktuell untersucht sie in einem Post-Doc Projekt die (Manipulations-)Macht von Fotografien am Beispiel der Berichterstattung über den Irakkrieg in der deutschen und britischen Tagespresse.]]></description>
            <author> Eva Kammann</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt&quot;
Interview mit Jun.-Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1750</link>
            <description><![CDATA[Marko Demantowsky ist Juniorprofessor für Didaktik der Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderen Historische Fachdidaktik, Lehre und Unterricht sowie Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft. Er beschäftigt sich dabei auch mit der Frage, wie sich digitale Techniken und Medien auf die Geschichtswissenschaft und die Geschichtsdidaktik auswirken.<br />
 <br />
Seine Kernthese: "Auf der Tagesordnung steht die Entwicklung eines geschichtsbezogenen 'E-Learnings' zweiter Ordnung. Dieses E-Learning zweiter Ordnung sollte weniger über 'Geschichte' belehren als Erkenntnis darüber ermöglichen, wie in der Öffentlichkeit des Internets gegenwärtig mit 'Geschichte' umgegangen wird und wie man sich in solchen Diskursen kompetent und selbstbestimmt bewegen kann. Für ein solches, ein metastufiges Lernen sind digitale Umgebungen naturgemäß prädestiniert."]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>artefakt-Artikelwettbewerb</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1760</link>
            <description><![CDATA[artefakt-Artikelwettbewerb<br />
 <br />
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst im Frühjahr 2012 wird wie bereits für die erste Ausgabe ein Artikelwettbewerb ausgeschrieben. Studierende der Kunstgeschichte und angrenzender Disziplinen sowie Graduierte, deren Hochschulabschluss bei Einsendeschluss maximal ein Jahr zurückliegt, sind eingeladen, Beiträge einzureichen.In den beiden Kategorien wissenschaftliche Aufsätze und Kunstkritik können die Themen frei gewählt werden. Wissenschaftliche Aufsätze sollen eine eigene Fragestellung sprachlich niveauvoll unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards behandeln und eine Länge von 5000 Wörtern nicht überschreiten. Die Kunstkritiken sollen ein kritisches Urteil des Autors beinhalten, sich einer verständlichen Sprache bedienen und maximal 2500 Wörter umfassen. Rezensiert werden soll eine Ausstellung zur zeitgenössischen Kunst im deutschsprachigen Raum.<br />
 <br />
 <br />
PREISE<br />
 <br />
Die erste Ausgabe von artefakt - Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst erschien als Printpublikation, danach wurde aus artefakt ein E-Journal. Um mit dem Artikelwettbewerb an die Anfänge der Zeitschrift anknüpfen zu können, wird der wissenschaftliche Aufsatz des Preisträgers in der Zeitschrift für Kunstgeschichte publiziert. Die Aufsätze des Zweit und Drittplatzierten werden in artefakt veröffentlicht.<br />
Der Gewinner in der Kategorie Kunstkritik erhält die Möglichkeit, an zwei Tagen die Kunstredakteurin Swantje Karich in ihrem Alltag im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu begleiten. Überdies wird die Kunstkritik des Gewinners in artefakt publiziert.<br />
Zudem sind alle drei Platzierungen beider Kategorien mit einem Geldpreis verbunden:<br />
1. Preis je Euro 300<br />
2 . Preis je Euro 200<br />
3. Preis je Euro 100.<br />
 <br />
 <br />
JURY<br />
 <br />
Die Jury in der Kategorie wissenschaftliche Aufsätze setzt sich aus Professoren mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten zusammen: Prof. Andreas Beyer (Paris), Prof. Michael Hesse (Heidelberg), Prof. Hubertus Kohle (München), Prof. Alexander Markschies (Aachen) und Prof. Michael Thimann (Passau/Florenz).<br />
Der Jury in der Kategorie Kunstkritik gehören an: Prof. Christian Demand (AdBK Nürnberg), Swantje Karich (FAZ) und Dr. Hanno Rauterberg (Zeit).<br />
 <br />
 <br />
TEILNAHME<br />
 <br />
Einsendeschluss Kunstkritik: 15. November 2011<br />
 Einsendeschluss wissenschaftliche Aufsätze: 15. Dezember 2011<br />
Von den Teilnehmern wird ein CV (max. 2 Seiten) erbeten. Einsendungen in Form eines PDFs mit dem Betreff „Kunstkritik“ oder „Aufsatz“ per Mail an artikelwettbewerb@artefakt-sz.net.<br />
 <br />
 <br />
FÖRDERUNG<br />
 <br />
Der Artikelwettbewerb wird in Kooperation mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ausgeschrieben. Gefördert wird der Artikelwettbewerb von der Stadt-Heidelberg-Stiftung und unterstützt vom Verein zur wissenschaftlichen Förderung der Europäischen Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg e.V.<br />
 <br />
 <br />
KONTAKT<br />
 <br />
artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst <br />
 Institut für Europäische Kunstgeschichte<br />
 Seminarstr. 4<br />
 D-69117 Heidelberg<br />
 info@artefakt-sz.net <br />
 www.artefakt-sz.net<br />
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von artefakt: http://www.artefakt-sz.net/artikelwettbewerb]]></description>
            <author> Vera Dietel</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1760#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Ulf Svante von Euler, 1972</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1742</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Ulf Svante von Euler war ein schwedischer Physiologe und erhielt 1970 den Nobelpreis für Physilogie oder Medizin - „für die Entdeckungen der Signalsubstanzen in den Kontaktorganen der Nervenzellen und der Mechanismen für ihre Lagerung, Freisetzung und Inaktivierung“, so die Begründung der Jury. Er war der zweite von Euler, der sich in die Liste der Nobelpreisträger einreihen durfte. Sein Vater, Hans von Euler, was bereits 1929 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Aber auch in anderer Hinsicht war Ulf Svante von Euler dem Nobelpreis sehr verbunden. Seit 1953 gehörte er dem Nobelkomitee an und war zeitweise dessen Vorsitzender.<br />
 <br />
So verwundert es auch nicht, dass er sich in seiner hier vorgestellten Rede Alfred Nobel und der Nobel Stiftung widmet.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1742#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Archäologisches Arbeiten in Afghanistan
Interview mit Susanne Annen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1743</link>
            <description><![CDATA[Susanne Annen ist Architektin und arbeitete in der Vergangenheit als Austellungsleiterin in der Bundeskunsthalle in Bonn. Ihr Thema: Afghanistan. Bis zum Ende des Jahres ist sie Beraterin des afghanischen Kulturministers für Rettung und Erhalt des Kulturgutes des kriegsgeplagten Landes. Sie widmet sich anschließend wieder ihrer Tätigkeit in der Bundeskunsthalle.<br />
 <br />
Anfang Juli ist Susanne Annen aus Kabul zurück nach Deutschland gekehrt. Wir haben Sie kurz darauf zu Ihrer Arbeit in Afghanistan befragt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Es muss eine Reform der großen Medien geben&quot; - 
Islamdeutung zwischen Medien und ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1746</link>
            <description><![CDATA[Der Kommunikations- und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Kai Hafez von der Universität Erfurt untersucht die Berichterstattung in den westlichen Medien über den Islam und Muslime sowie über politische Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten. Seine Ergebnisse fallen alles andere als positiv aus: einseitig, voreingenommen und insgesamt negativ sei das Bild der meisten Journalisten und Redaktionen, wenn sie über Themen berichten, in denen der Islam eine Rolle spielt.<br />
 <br />
Wie wollten wissen, warum er zu dieser Beobachtung kommt, wie er sie begründet und welche Rolle der Wissenschaft dabei zukommt bzw. welche Verantwortung ihr daraus erwächst.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1746#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Call for Papers &quot;The Politics of Interpretation and the Interpretation of Politics&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1754</link>
            <description><![CDATA[Call for Papers<br />
 <br />
Graduate Student Panel of the Interdisciplinary Conference<br />
 <br />
“The Politics of Interpretation &amp; The Interpretation of Politics”<br />
 <br />
23 - 24 September 2011<br />
 <br />
Department of Politics and International Relations, University of Oxford<br />
 <br />
 <br />
 <br />
Within the last fifty years, interpretation has become one of the most important intellectual paradigms of humanities and social sciences scholarship. Theories about law and literature, philosophy and political thought, history and theology all rely on textual interpretation. Issues such as the role of intentions in the interpretation of texts, the question of whether texts determine, or constrain, interpretations of them, and how much, if any, contextual information is required for their understanding, concern all those disciplines,  and call for cross-disciplinary collaboration and exchange. Finally, the simultaneous proliferation of certain interpretive approaches such as ‘hermeneutics’, ‘deconstruction’, and ‘feminist (re)readings’ of texts across disciplinary divides has shown the permeability of these boundaries, and has thus made this call for collaboration even more pertinent.<br />
This conference will provide a setting in which distinguished proponents and critics of some of the prevalent interpretive approaches currently used in humanities and social sciences research are able to engage, for the first time, in a rigorous debate about the advantages and costs of each approach, and to discuss the political assumptions that inform them, as well as aims that drive them.<br />
One of the primary goals will be to evaluate the validity of each interpretive method in reference to the readings it produces when applied to texts. Some of the key questions in this respect include: What is it that each method can or cannot claim to be able to show? To what extent do these methods succeed both in theory and in practice? Do they prevent or improve our understanding of texts? A second focus of the conference is to shed light upon the political dimension of interpretive enterprises and to decode their ideological presuppositions. There has virtually been no interdisciplinary exchange about the question of whether these approaches are ideologically sustained, and if so, whether ideologically charged approaches in turn induce interpreters to systematically ignore some aspects of texts, whilst emphasizing others. Here, consequences will be drawn for the interpretation of politics, widely construed.<br />
In order to address these questions properly, the conference will be structured around panels of up to four presenters each on ‘Strauss and Esoteric Reading’, ‘Contextualist Approaches’, ‘Hermeneutics’, ‘Deconstruction’, and ‘Feminist Interpretations’. In so doing, the conference seeks to create a workshop environment in which individual methods are considered as what they are—the results of methodological disputes between different schools of interpretation rather than unconnected monolithic blocs.<br />
In light of the conference theme’s significance for postgraduate teaching and award applications, a graduate student panel will give advanced postgraduate students and early career researchers the opportunity to present their research. Abstracts of up to 500 words are requested by 1 September 2011. Please submit your abstract to jens.olesen@stcatz.ox.ac.uk. There is a registration fee of £70, which will cover tea/coffee and biscuits, sandwich lunches and the conference dinner at St Catherine’s College. Registration is required by 15 September. Please do not hesitate to contact the conference organizer, Jens Olesen, should you have any questions.<br />
 <br />
Programme<br />
 <br />
Conference venue: Seminar Room A,<br />
Department of Politics and International Relations, Manor Road<br />
 <br />
 <br />
Friday, 23rd September<br />
 <br />
 <br />
10:00 - 10:30       Welcome and Introduction<br />
 <br />
10:30 – 13:00       Hermeneutics<br />
<br />
Dr Carsten Dutt (Heidelberg), Professor Paul H. Fry (Yale), Professor Jean Grondin (Ottawa), Professor Dieter Teichert (Konstanz/Lucerne)<br />
 <br />
13:00 – 14:00       Lunch (in common room)<br />
 <br />
14:00 – 16:30       Contextualist Approaches<br />
<br />
Professor Mark Bevir (Berkeley), Dr Michael L. Frazer (Harvard), Professor Michael Freeden (Oxford), Professor John G. Gunnell (Albany/University of California)<br />
 <br />
16:30 – 17:00       Tea/Coffee (in common room)<br />
 <br />
17:00 – 19:00       Feminist Interpretations<br />
<br />
Dr Pamela Anderson (Oxford), Professor Terrell Carver (Bristol), Dr Elizabeth Frazer (Oxford)<br />
 <br />
19:00                    Dinner (at St Catherine’s College)<br />
 <br />
 <br />
Saturday, 24 September<br />
 <br />
 <br />
9:00 – 11:00       Deconstruction<br />
 <br />
Professor Joshua Foa Dienstag (UCLA), Dr James Martel (San Francisco), Dr Lasse Thomassen (QMUL)<br />
 <br />
11:00 – 11:15       Tea/Coffee (in common room)<br />
 <br />
11:15 – 13:15       Graduate Student Panel<br />
 <br />
13:15 – 14:15       Lunch (in common room)<br />
 <br />
14:15 – 16:30       Philosophy, Law &amp; Interpretation<br />
 <br />
Professor Terence Ball (Arizona), Professor David Boucher (Cardiff), Professor Al P. Martinich (Texas)<br />
 <br />
16:30 – 17:00       Tea/Coffee (in common room)<br />
 <br />
17:00 – 19:00       Strauss and Esoteric Reading<br />
<br />
Professor James Connelly (Hull), Professor Stanley Rosen (Boston), Professor David Weinstein (Wesleyan)<br />
 <br />
19:30                    Dinner<br />
 <br />
 <br />
The conference organizer is most grateful for the support from the Gerda Henkel Foundation, the Department of Politics and International Relations, the Centre for Political Ideologies, the Mind Association, and Princeton University Press.]]></description>
            <author> Jens Olesen</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Philosophie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Social Media oder Weblogs - was passt besser zur Wissenschaft?
Interview mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1735</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Christoph Bieber  ist Professor für Ethik in Politikmanagement und  Gesellschaft der NRW School of Governance in der Universität Duisburg-Essen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten neben Ethik und Verantwortung in der Politik, die Themenfelder "Transparenz und öffentliche Kommunikation" sowie "Internet und Politik" bzw. "Medien und Demokratie".<br />
 <br />
Prof. Dr. Christoph Bieber betreibt einen eigenen Wissenschaftsblog mit dem Namen "Internet und Politik".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger
Prof. Dr. Ragnar Anton Kittil Frisch, 1971</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1729</link>
            <description><![CDATA[Der norwegische Ökonom Prof. Dr. Ragnar Frisch (1895-1973) gilt als Begründer der so genannten Ökonometrie, die er selbst so erklärte: "which is simply the attempt of passing from the talking stage to the computing stage in economics." Gemeint war im Wesentlichen die statistische bzw. quantitative und computergestützte Analyse ökonomischer Prozesse.<br />
 <br />
1969 erhielt Ragna Frisch den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, "for having developed and applied dynamic models for the analysis of economic processes."<br />
 <br />
Die hier eingestellte Rede hielt er 1971 mit dem Titel: "Cooperation between Politicians and Econometricians on the Formalization of Political Preferences".<br />
 <br />
Weitere Informationen zu Ragnar Frisch unter: nobelprize.org<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1729#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Königsstadt Naga - Grabungen in der Wüste </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1748</link>
            <description><![CDATA[Das Team um die Wissenschaftler Hr. Prof. Dr. Wildung und Frau Dr. K. Kröper eröffnen nach jahrelanger Grabungsarbeit und Forschung am 31.08.2011 die Ausstellung “Königsstadt Naga” in den Räumen der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank.<br />
 <br />
Fünfzehn Jahre hat das Team des Ägyptischen Museum Berlin in der Wüste des Sudan gegraben und restauriert. In den Tempelruinen von Naga, einer 2000 Jahre alten Königsstadt des Reiches von Meroë, sind zahlreiche teils monumentale Königs- und Götterstatuen, Löwenskulpturen, Reliefs und Inschriften ausgegraben worden. Die vom Sudan bereitgestellten 130 Leihgaben kommen direkt aus der Grabung in die Ausstellung. Die Ausstellung erweitert in diesen Kunstwerken den Begriff der Antike über Ägypten hinaus in die Kulturen Afrikas. Neben völlig neuen Einsichten in die Geschichte und Kunst des Altertums leistet die Ausstellung einen Beitrag zur kulturellen und historischen Identität des Sudan und wird damit zu einem Faktor des Dialogs mit Afrika und der arabischen Welt. Neben zahlreichen atembereaubenden Grabungsfunden, die man in der Ausstellung bewundern kann, wird auch eine mehrminütige Aninmation über die virtuelle Rekonstruktion der Hathorkapelle gezeigt.<br />
 <br />
A team of the Egyptian Museum Berlin has been excavating and restoring in the desert of the Sudan for the last 15 years. Numerous, partly monumental, reliefs and statues of kings and gods have been found in the ruins of the temples of Naga, a royal city existing during the Meroitic kingdom ca. 2000 years ago. Sculptures of lions, reliefs and inscription (of a still undeciphered language) were discovered. Brought directly from Naga, 130 finds will be exhibited in Berlin as a second station of exhibition after Munich. The exhibition with its works of art from Naga expands the idea of antiquity from Egypt to include the culture of Africa. You can see, beside the spectacular excavation finds, a facinating animation about the virtuel 3d-reconstruction of the hathor-chapel.<br />
 <br />
Adresse: Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank Budapester Straße 35 10787 Berlin<br />
 <br />
Ausstellung: 31. August 2011 – 18. Dezember 2011]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Thomas Bauer</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1748#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Hightech - 3D-Scannen statt Zeichnen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1745</link>
            <description><![CDATA[Im Bereich der dreidimensionalen archäologischen Bestandsdokumentation kann das Projekt Naga als Vorreiter  gelten; die umfassende Datensammlung zu Architektur, Reliefs und Fundobjekten wurde durch eine systematische 3D-Erfassung erstellt. Nachdem bereits im Jahr 2005 die 3D-Scantechnologien und ihre vielseitigen Auswertungsmöglichkeiten vor Ort getestet worden waren, wurde entschieden, im Naga Projekt konventionelle Dokumentationsverfahren durch 3D-Scans zu ersetzen.<br />
 <br />
Die Effizienz dieser Technologie kann am Tempel 200 beispielhaft demonstriert werden. In mehreren Grabungskampagnen wurden 1.184 Reliefblöcke und Fragmente aufgenommen. Die 3D-Daten wurden als Maßlisten und maßstabsgetreue Ansichten ausgegeben. Diese detaillierte Dokumentation der Einzelblöcke erlaubte die Rekonstruktion des Bildprogramms der eingestürzten Tempelwände. In einem ersten Arbeitsschritt wurden maßstäblich verkleinerte Ausdrucke in konventioneller archäologischer Methode zu ikonografischen Kontexten zusammengeführt. Anhand der Vororientierung durch diese Ausschneideausdrucke konnten die Arbeiten am Computer perfektioniert und die Wände virtuell wieder aufgebaut werden.<br />
 <br />
Im Amuntempel wurden alle Reliefflächen – Wände, Tore, Säulen – und die zahlreichen Reliefblöcke aus dem Versturz dreidimensional gescannt. Die Kegelform der Daten der Hypostyl gescannten Säulen wurde mit einer Spezialsoftware geometrisch korrekt in eine Ebene umgewandelt. Dadurch konnten die Darstellungen auf den Säulenoberflächen wie ein flaches Relief weiterverarbeitet werden. Die Oberflächen wurden mittels virtueller Lichtquellen schattenoptimiert ausgeleuchtet und als maßstabsgetreues Bildmaterial ausgegeben. Die Digitalisierung und vollständige Auswertung der Messdaten von 137 Kleinfunden erfolgte vor Ort im Sudan. Von Objekten mit Fayence-Oberfläche wurden parallel zu den 3D-Scans Digitalbilder aufgenommen. Diese Bilder dienten der fotorealistischen Texturierung der Oberflächen und wurden als 3D-Modelle mit Farbinformationen exportiert. Von allen Objekten wurden fräsbare 3D-Modelle, Maßlisten und Messbilder aufbereitet.<br />
 <br />
Ihren umfangreichsten Einsatz fand die 3D-Scan-Technologiean der Hathorkapelle. Die Aufnahme des Bauwerks und der Bauteile aus dem Versturz ergab ein Datenvolumen von ca. 700 Millionen Messpunkten. Die Auswertung konnte erst an speziell aufgerüsteten Computern in den Berliner Büroräumen erfolgen. Dabei gelang es, für vier statisch angegriffene und in mehrere Teile gerissene Kapitelle 3D-Sicherungsdatensätze anzufertigen. Die zerstörten Kapitelle wurden am Computer zusammengesetzt. Die nach diesen Daten mit einer CNC-Fräsmaschine gefertigten physischen Kopien wurden von den Restauratoren abgeformt und in farblich abgestimmten Kunststein gegossen.<br />
 <br />
Über diese Anwendungsbereiche hinaus eröffnet das reiche 3D-Datenmaterial künftigen Detailforschungen viele weitere Anwendungsmöglichkeiten.<br />
 ]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Thomas Bauer</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1745#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das neue Abbild der Schönen – 3D-Scantechniken ermöglichen objektive Reproduktion der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1747</link>
            <description><![CDATA[Ihre Schönheit ist atemberaubend, die Lebendigkeit ihrer Ausstrahlung fasziniert, das Lächeln betört. Die Büste der Nofretete, um 1340 vor Christus von Bildhauer Thutmosis als Lehrwerk für seine Schüler geschaffen, ist ein Meisterwerk antiker Bildhauerkunst.<br />
 <br />
Die technologische Entwicklung hat es nun möglich gemacht, ein objektives Ebenbild der „Schönen, die da kommt“ zu formen. Bisher wenig beachtete Züge ihres Gesichtes kommen in der Kopie plötzlich zur Geltung.Berlin, Museumsinsel, stockfinstere Nacht. Eine Arbeitszeit, die für die Berliner Vermesser Thomas Bauer und Mark Praus nicht ungewöhnlich ist, stört doch Licht die Präzision des von ihnen verwendeten Messsystems. Außergewöhnlich ist sonst alles an diesem Abend. Das Objekt, das diesmal durch die Scannerlinse erfasst wird, ist kein anderes als die Büste der Nofretete. Ein Auftrag, für dessen Erfüllung nur wenige Stunden Zeit bleiben. Das Team des Vermessungsbüros TrigonArt legt in dieser Nacht den Grundstein für eine Kopie der Nofretete-Büste, wie sie in ihrer Präzision bisher technisch nicht realisierbar war. Es ist das erste Mal, dass eine derartig historisch wertvolle Plastik mittels 3D-Technik in hoher Auflösung gescannt und schließlich maschinell reproduziert wird. Institute und Universitäten weltweit können sich künftig mit einem neuen, der heutigen Zeit angepassten und in seiner Genauigkeit bisher unerreichten Replikat der Königinnenbüste schmücken, realisiert durch Quantensprünge in der Entwicklung von Vermessungs- und Reproduktionstechniken.<br />
 <br />
Die Vermessung erfolgt völlig berührungslos, somit wird die Oberfläche des Objekts geschont. Die Abtastung der Oberfläche wird mit einem optisch arbeitenden Verfahren ermöglicht. Nicht die kleinste Unebenheit kann so unregistriert bleiben, wie beispielsweise die oft dick aufgekleckste Farbe. So genannte Messbilder verraten mehr über diese Technik, die eine maßstabsgetreue bildhafte Darstellung der Büste ohne die bei Fotografien übliche Verzerrung ermöglicht. Die durch Kameras erkannte Verformung eines projizierten Lichtmusters erlaubt eine Berechnung der Oberfläche in wenigen Sekunden. Über die Verformung von auf die Büste geworfenen Licht- und Schattenlinien werden die Messpunkte digital errechnet.<br />
 <br />
Die Auflösung, also der Abstand der Messpunkte im Raster auf dem Objekt, beträgt während der Vermessung etwa 0,1 Millimeter. Die Dichte der Messpunkte lässt sich anhand einer vorher berechneten Kalibrierung festlegen. Die Darstellung ist äußerst akkurat, da die Genauigkeit des Messpunkts während des Scans fünfhundertstel Millimetern beträgt. Je nach Anforderung können so Objekte und Bereiche von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Metern mit diesem Verfahren dokumentiert werden. Die fast einen halben Meter große Büste wurde mit nahezu 80 Millionen Messpunkten überzogen. Eine softwaregestützte Auswahl von etwa sieben Millionen Messpunkten bildet die Grundlage für ein komplexes und hochgenaues 3D-Modell. Je dichter und genauer die Messpunkte, desto detailgetreuer ist auch das 3D-Modell. Zusätzlich besteht die Möglichkeit anhand präziser, verzerrungsfreier Orthobilder ein Konstruktionsraster zu erstellen, das eventuell Rückschlüsse über die eigentliche Herstellung der Büste durch Thutmosis zulassen könnte.<br />
 <br />
Die ohne Restaurierung original erhaltene Bemalung der Büste macht eine klassische Abformung mittels Silicon oder Ton unmöglich. Zu groß ist die Gefahr einer Beschädigung der jahrtausende alten Farbfassung. Eine Kopie konnte bisher somit nur per Augenmaß und Einzelpunktmessung anhand mechanischer Hilfsmittel von einem Bildhauer geschaffen werden. Eine mühselige Arbeit, handwerklich höchst anspruchsvoll. Das Ergebnis war eine Kopie der Büste, die auch eine subjektive Betrachtung des Bildhauers widerspiegelt – nicht jede kleine Ecke, Kante oder Form kann mit dieser Verfahrensweise so reproduziert werden wie im Original.<br />
 <br />
Ein Vergleich der in die Jahre gekommenen Kopie mit dem Original wird vom Ingenieurbüro TrigonArt in Zusammenarbeit mit der Gipsformerei der Staatlichen Museen Berlin erstellt. Es soll die Frage beantworten, wie genau der Bildhauer damals arbeitete. Erste augenscheinliche Befunde. Die über 80 Jahre alte Kopie weist mehrere Merkmale der Büste nicht oder anders als im Original auf – Falten unter den Augen, eine Linie in der Mitte der Oberlippe, einen dünneren Ansatz des Helmes und die Beschaffenheit der Ohren. „Die damaligen technischen Möglichkeiten sind nicht mit den heutigen vergleichbar, realisiert werden kann inzwischen ein objektives Abbild“, sagt Vermessungsingenieur Thomas Bauer.<br />
 <br />
Eine sogenannte Falschfarbanalyse zeigt, wie ähnlich die bildhauerische Kopie der echten Nofretete-Büste kommt. Hierbei wird das erstellte 3D-Modell des Originals mit dem ebenfalls erfassten 3D-Modell der alten Kopie überlagert. Die Unterschiede der beiden Reproduktionen sind durch angezeigte Farbunterschiede haarklein beschrieben. Der Vergleich der beiden Büsten wird mit einer Spezialsoftware erreicht, welche vorwiegend im industriellen Bereich unter anderem zur Prüfung von Produktionsgenauigkeiten zum Einsatz kommt. Für die passgenaue Überlagerung werden der komplette Gesichtsbereich ausgewählt und die beiden Modelle softwaregestützt ausgerichtet. Nach der Ausrichtung erfolgen ein Vergleich und eine Abweichungsberechnung der beiden Modelle. Die Abweichungen können nun anhand von Falschfarbbildern visualisiert werden. Um die Abtrags- und Auftragsgrößen deutlicher darzustellen wurden ebenfalls Ansichten mit unterschiedlichen Farbbereichen ausgegeben.<br />
 <br />
Neben den digitalen Datensätzen ist die sehr genaue Kopie der Büste ein Ergebnis des Scanverfahrens. Ein 3D-Drucker verwertet die Messergebnisse des Berliner Unternehmens, um den Prototypen einer neuen Kopie der Königinnenbüste herzustellen. „Ein mehrtägiges Unterfangen, bei dem eine Maschine Schicht für Schicht Kunststoff zu einem Rohling aufträgt – mit einer Dicke von 0,016 Millimetern eine in ihrer Genauigkeit der Reproduktion unschlagbare Methode“, sagt Mark Praus. Der Prototyp, auch Modell genannt, ist die Vorlage zur Herstellung der Siliconform durch das Atelier der Gipsformerei. Von diesem Modell stammen auch die Schablonen für die farbliche Fassung des Helms, des Gesichts, des Colliers und anderer Details. Die exakte Wiedergabe der Oberfläche macht es möglich die Lage der Farbflächen genau zu bestimmen. Aus der Siliconform werden die dünnwandigen Gips-Abgüsse gegossen. Verblüffend sind bei der Betrachtung eines weißen Abgusses die Details, die so nur durch das Weiß der Oberfläche deutlich sichtbar werden. Der lebendige Ausdruck des Gesichts ist so transparenter, außerdem die Dicke der aufgetragenen Farbe. Eindrucksvolle Beispiele hierfür sind der Bereich der Lapislazuli und die Art der Beschädigungen.<br />
 <br />
Durch die Verbindung der handwerklichen Tradition des 1819 gegründeten Ateliers der Gipsformerei und diesem hochmodernen Verfahren ist es gelungen eine weltweit einzigartige, bemalte Gipskopie in höchster Qualität herzustellen. Durch die Verwendung eines hochwertigen Silicons für den Formenbau ist die Vervielfältigung praktisch unbegrenzt möglich. Die durch einen großzügigen Sponsor vorfinanzierten Kosten des Projekts werden durch den Verkauf der Büsten refinanziert. „Diese Unterstützung durch unsere Kunden macht dieses Projekt erst möglich. Jeder Käufer ist somit auch Sponsor“, sagt Berthold Just, Leiter der Gipsformerei.<br />
 <br />
Die Büste der Nofretete kann ab sofort in den Versionen Gips natur, Gips uni oder mit der Originalbemalung auf einem Holzsockel bei der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin bestellt werden.]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Thomas Bauer</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1747#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Siedlungsformen in Nordafrika: 
Kontinuität und Wandel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1738</link>
            <description><![CDATA[Vom 29.10. bis 01.11.2011 findet in Heidelberg das Kolloquium «Siedlungsformen in Nordafrika: Kontinuität und Wandel» statt. Bei dieser Veranstaltung kommen vorrangig Promovierende und Magistrierende der Altertumswissenschaften zu Wort.<br />
 <br />
In der Tat sind die heterogenen Siedlungskontexte des antiken Nordafrika wie geschaffen für urbanistische Forschungen, wenn auch große regionale und chronologische Differenzen existieren. So stehen nach wie vor die gut erhaltenen Städte des 2. und 3. Jhs. n. Chr. in der Africa proconsularis im Mittelpunkt, während benachbarte Regionen wie Numidien, Mauretanien und die Kyrenaika bislang selten diskutiert wurden. Ebenso bleiben Vorläufer und Nachfolger der kaiserzeitlichen Städte wenig beachtet. Historisch begründete Gegenüberstellungen wie «punisch vs. römisch» oder «christlich vs. arabisch» verschleiern Nuancen und Übergangsphasen, so dass Entwicklungen unerkannt bleiben.<br />
 <br />
Diesen Forschungslücken versucht das Kolloquium auf mehreren Ebenen konstruktiv zu begegnen: Zum einen durch die geographische Spannweite vom Atlantik bis zur Kyrenaika, und zum anderen durch den chronologischen Rahmen von der Archaik bis zur arabischen Eroberung. Dieser breite Ansatz bietet Raum für Fragen, die mit interdisziplinären Methoden zu beantworten sind:<br />
1) Wo lassen sich in den nordafrikanischen Siedlungen Wandel, wo Kontinuitäten ausmachen?<br />
2) Was sind die Bedingungen für diese Entwicklungen?<br />
3) Wer ist verantwortlich für die Transformationsprozesse?<br />
4) Sind regionale Unterschiede oder überregionale Entsprechungen zu beobachten?<br />
 <br />
Die 20 Tagungsteilnehmer wurden im Zuge eines call for papers unter 40 Bewerbungen aus acht Ländern ausgewählt. Ergänzend hierzu werden die Spezialisten François Baratte, Luisa Musso, Philipp von Rummel und Christian Witschel jeweils einen Abendvortrag halten. Zu betonen ist außerdem, dass dies die erste Tagung  zu dem Themengebiet «antikes Nordafrika» in Deutschland sein wird – ein Bereich, dessen wissenschaftliche Erschließung historisch bedingt frankophon geprägt ist. Wir hoffen, das Interesse des deutschen Publikums für dieses Forschungsgebiet zu steigern, und möchten den teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Algerien und Tunesien – um nur einige zu nennen – die Möglichkeit eines internationalen und interdisziplinären Dialogs bieten. Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.<br />
 <br />
 <br />
Das Tagungsprogramm ist demnächst online abrufbar (www.kolloquium-heidelberg.de).<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> M.A. Selma Abdelhamid</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1738#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Going Global - Internationalization Pathways for Family Firms During the 19th and 20th Century</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1734</link>
            <description><![CDATA[This conference which was co-sponsored by the German Historical Institute Washington, DC and Gerda Henkel Foundation gathered international scholars in the US capital in February 2011 in order to discuss different strategies and patterns for cross-border expansion that family businesses pursued from early industrialization to the present.]]></description>
            <author> Berti Kolbow</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1734#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Weltordnung im 21. Jahrhundert. Der Aufstieg neuer Mächte</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1736</link>
            <description><![CDATA[Podiumsdiskussion<br />
 <br />
Es diskutieren die Politologen Prof. Cord Jakobeit von der Universität Hamburg und Prof. Robert Kappel vom GIGA Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, der Professor für Arabistik und Islamwissenschaft Prof. Stefan Leder vom Orient-Institut Beirut sowie der Globalhistoriker Prof. Matthias Middell von der Universität Leipzig. Es moderiert Marlies Fischer vom Hamburger Abendblatt.<br />
 <br />
Mit dem Ende der Ost-West-Konfrontation ist die Welt zu einem einzigen Wirtschaftsraum zusammengewachsen, der von den dynamischen aber ungleichen Prozessen der Globalisierung geprägt wird. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 hat dabei den ohnehin sichtbaren Unterschied in der wirtschaftlichen Dynamik weiter akzentuiert. Während die Staaten des Westens bis heute mit den Folgen dieser Krise zu kämpfen haben, zeigt sich die ökonomische Dynamik in Staaten wie China, Indien oder Brasilien ungebrochen. Der Zuwachs an ökonomischer und finanzieller Macht dieser Staaten übersetzt sich auch zunehmend in weltpolitische Handlungsfähigkeit, wie am Bedeutungszuwachs der G-20 oder an den eingeleiteten Reformen bei Weltbank und beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erkennen ist. Detailliertes Wissen über Länder anderer Kontinente sowie Kenntnis der Lage in diesen Regionen und in den jeweils führenden Staaten werden zu einem Gebot der Stunde. Für Hamburg, das sich immer als „Tor zur Welt“ begriffen hat, sind diese Themen von besonderer Bedeutung.<br />
Welche Entwicklungen sind in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten? Wird die künftige Weltordnung durch den Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte konfliktträchtiger? Können Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in Deutschland auf fundiertes Fachwissen und einen Pool von Experten zu diesen Themen zurückgreifen? Hält die Entwicklung der Regionalwissenschaften und Expertise an Universitäten und Forschungsinstituten mit diesen dramatischen Veränderungen Schritt? Wie kann die Forschung dieser Aufgabe noch besser begegnen als bisher?<br />
 <br />
Zu einer Diskussion dieser und weiterer Fragen laden wir Sie herzlich ein! Der Eintritt ist frei. Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.<br />
 <br />
Um Anmeldung bei Dr. Karla Neschke unter neschke@leibniz-gemeinschaft.de bis zum 15.09.2011 wird gebeten.<br />
Weitere Informationen unter www.geisteswissenschaft-im-dialog.de. Dort finden Sie auch unser Diskussionsforum iversity.org.<br />
 <br />
Veranstaltungsort: Universität HamburgHauptgebäude, Hörsaal BEdmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg<br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Google steigt in die deutsche Wissenschaft ein - gut oder schlecht?</title>
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            <description><![CDATA[Der Internet-Konzern Google baut in Berlin ein unabhängiges Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft auf. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die drei Berliner  Institutionen Humboldt-Universität, Universität der Künste (UDK) und  Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an  der Universität Hamburg. Insgesamt stellt Google für das Projekt 4,5 Millionen Euro  zur Verfügung. Das Ziel: Die Erforschung technischer  Innovationen und deren Auswirkungen auf Nutzer, aber auch  Medienpolitik, Regulierung und das Urheberrecht. Der Suchmaschienen-Dienst will sich nach eigenen Angaben nicht in die Forschung einmischen.<br />
 <br />
Befürworter behaupten, dass damit endlich eine wissenschaftliche Einrichtung entstehe, die sich ausschließlich mit der digitalen Welt und ihren Auswirkungen beschäftigt. An deutschen Universitäten finde die Erforschung der Folgen von Computerisierung und Vernetzung bisher nur am Rande statt. Kritiker befürchten hingegen den Einfluss des Google-Konzerns auf die wissenschaftliche Arbeit. Außerdem wolle Google die Ergebnisse des Instituts dafür verwenden, um seine eigenen Produkte besser zu vermarkten.<br />
 <br />
Was halten Sie davon, dass Google in die Wissenschaft einsteigt?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Konferenz
.hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel</title>
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            <description><![CDATA[Veranstalter:<br />
Clio-Online | H-Soz-u-Kult<br />
L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung<br />
Humboldt-Universität zu Berlin<br />
 <br />
Anmeldeschluss: 12.09.2011]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Videoreihe: Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1544</link>
            <description><![CDATA[Die Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger sichern mit Unterstützung der Gerda-Henkel-Stiftung ihr Archiv für zukünftige Generationen: Tonbänder und Kassetten mit Vorträgen, die von Nobelpreisträgern in den vergangenen sechs Jahrzehnten auf den Tagungen in Lindau gehalten wurden, werden digitalisiert und schrittweise auf www.lindau-nobel.org zugänglich gemacht. Forscherpersönlichkeiten wie Lawrence Bragg, Rita Levi-Montalcini, Werner Heisenberg, Paul Dirac, Konrad Lorenz und James Watson kommen zu Wort und berichten aus ihrer Arbeit in den Laboren oder über ihren Weg zu bahnbrechenden Entdeckungen. Der einzigartige Bestand von 850 Vorträgen macht 100 Jahre Wissenschaftsgeschichte erlebbar – erzählt von den Wegbereitern der modernen naturwissenschaftlichen Forschung. Das Archiv der Nobelpreisträgertagungen bietet online bereits mehr als 150 Vorträge aus den Jahren 1951 bis 2010.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Alexandra Engelfried
Das Porträt des Präsidenten
Vladimir Putin zwischen Kunst, Kult und ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1723</link>
            <description><![CDATA[Seit Vladimir Putin im Jahr 2000 zum russischen Präsidenten gewählt wurde, hat sich sein Bild in Russlands Öffentlichkeit inflationär verbreitet. Seine visuelle Präsenz beschränkt sich nicht auf die staatlich kontrollierten Medien. In seiner achtjährigen Amtszeit hat sie in fast alle Bereiche der russischen Kunst- und Kulturszene Eingang gefunden. Neben der Vermarktung des Präsidentenbildes in der Populärkultur wie im Devotionalien- und Souvenirhandel beschäftigen sich zahlreiche russische Künstler mit dem Bild des Präsidenten. Es entstanden sehr unterschiedliche künstlerische Arbeiten, die das in den Medien konstruierte offizielle Image des russischen Präsidenten aufgreifen und es zum Teil kritisch, oftmals aber auch affirmativ reproduzieren.1)<br />
 ]]></description>
            <author> M.A. Alexandra Engelfried</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Islamkritik in Deutschland. Hintergründe und Motive&quot;
Podiumsdiskussion mit Seyran ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1707</link>
            <description><![CDATA[Im Stiftungshaus der Gerda Henkel Stiftung diskutierte die Rechtsanwältin und Buchautorin Seyran Ates mit dem Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Patrick Bahners über die Islamkritik in Deutschland. Moderiert hat das Gespräch Jörg Lau, Hauptstadtredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>»leben // gestalten«
Werkbundtag 2011</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1704</link>
            <description><![CDATA[Die zentrale Tagung des Deutschen Werkbund wird in der Zeit vom 16. bis 18. September 2011 in Frankfurt am Main im neuen Hörsaalzentrum der Goethe-Universität, Campus Westend stattfinden. In einem interdisziplinär besetzten Kongress werden zentrale Gesellschaftsfragen des beginnenden 21. Jahrhunderts unter einem erweiterten Gestaltungsbegriff thematisiert.<br />
 <br />
Zwei Eröffnungsvorträge am 16. September spannen einen Bogen von der Gründungsphase des Deutschen Werkbunds zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dieses Jahrhunderts.<br />
 <br />
Der Kongress am 17. September sieht folgende vier Themenblöcke mit insgesamt acht Referaten aus unterschiedlichen Bereichen der Geistes-, Gesellschafts-, Erziehungs-, Umwelt-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften vor:<br />
 <br />
I.Leben in Städten – über den Einen und die Anderen befasst sich mit den soziologischen und philosophischen Aspekten des Zusammenlebens in modernen Gesellschaften.II. Selbstermächtigung und Partizipation – über Teilhabe an Politik, Gesellschafts- und Gestaltungsprozessen fragt nach der Einlösbarkeit von Menschenrechten als Versprechen und Herausforderung demokratischer Gesellschaften.III. Gebrauch versus Verbrauch / Von Menschen und Dingen – über Produktion und Konsumtion thematisiert neue Ansätzeverantwortlichen Handelns und Wirtschaftens.IV. Ein Leben nach dem falschen / Mensch und Verantwortung – über den Umgang mit materiellen, geistigen und ideellenRessourcen untersucht vorhandene Potentiale und ihren möglichen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen.<br />
Zu der Führung »Spektrum – Hellerhof, Westhafen, Europaviertel« durch drei Quartiere im Frankfurter Westen lädt der WerkbundHessen abschließend am 18. September ein.]]></description>
            <author> M.A. Nina Sonntag</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1704#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ästhetik des Todes oder „wenn der Tod durch die Kunst schleicht“ – ein Tagungsbericht</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1709</link>
            <description><![CDATA[Mit diesem Bericht möchte ich meine Erlebnisse auf dem Symposium „Ästhetik des Todes – Sterben und Ableben in der Kunst“ an der Alanus Hochschule in Alfter mit den Nutzern von L.I.S.A. teilen.<br />
 <br />
Interdisziplinäre Verbindungen zwischen einem BWL-Studium und dem praktischen Studium der bildenden- bzw. darstellenden Künste erscheinen für die meisten Menschen wahrscheinlich eher ungewöhnlich. Doch genau jene Interdisziplinarität ist eines der wesentlichen Anliegen der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.<br />
 <br />
Referierend auf anthroposophisches Gedankengut und die Ideen ihres Namenspatrons Alanus ab Insulis – ein französischer Universalgelehrter des Mittelalters – ist die Hochschule auch heute noch stark dem humanistischen Bildungsideal verpflichtet. Daher stehen bei den Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen in bspw. bildender Kunst, Architektur oder BWL neben Fachwissen auch Interdisziplinarität, persönliches Engagement und gesellschaftliche Kompetenz im Vordergrund. In diesem Sinne soll im Studium Generale ein BWL-Student von der künstlerischen Kreativität sowie den „soft skills“ der Geisteswissenschaften profitieren. Gleichermaßen kann sich aber auch ein angehender bildender Künstler logistische und ökonomische Kompetenzen aneignen. Teil der Ausbildung sind deshalb die Inszenierungen von Theaterstücken ebenso wie die Ausrichtung von Ausstellungen, Tagungen und Symposien.<br />
 <br />
In diesem Jahr hatte ich die Ehre, zu einem solchen Symposium als Referentin eingeladen zu sein. Die von Prof. Dr. Günther Seubold und Dr. Thomas Schmaus organisierte Veranstaltung trug den Titel „Ästhetik des Todes – Sterben und Ableben in der Kunst der Modere“ und fand vom 17. bis 19.  Juni 2011 statt. Dazu wurden Referenten aus ganz Deutschland eingeladen, um vor den Studenten und Mitarbeitern der Hochschule je einen ca. 45 minütigen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde zu halten.<br />
 <br />
Den Auftakt machten die Referate der Gastgeber sowie Prof. Dr. Günther Zöller aus München. Die Begrüßung und Einführung übernahm Prof. Dr. Seubold, indem er die Frage stellte, was überhaupt unter Ästhetik des Todes zu verstehen ist. Bereits an dieser Stelle zeigte sich die Polyvalenz dieses Themas, da es zahlreiche philosophische Annäherungen gibt. Für unser Symposium waren besonders Heideggersche Ideen von Bedeutung. In diesem Sinne sollte Ästhetik des Todes keine Verhübschung bzw. Verharmlosung sein, sondern eine Art Ontodizee, d.h. ein  Versuch durch die Kunst als affirmative Kraft dem Leben einen Wert im Angesicht des durch den Tod verursachten Elends zu geben. Es wird dabei weder verdrängt noch negiert, sondern als Teil des Lebens in dieses integriert.<br />
 <br />
Dass dies auf ganz unterschiedliche Weise geschehen konnte, belegten die sich daran anschließenden Vorträge, die den Umgang mit jener Thematik bei verschiedenen Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts aus Musik, Literatur sowie den bildenden und darstellenden Künsten zeigten.<br />
 <br />
Der erste Vortrag von Prof Dr. Günther Zöller beschäftigte sich mit der Todesthematik im Werk Richard Wagners vor allem in „Tristan und Isolde“. Darin verspürte der Protagonist eine Sehnsucht nach dem Tod, welcher ihn aus der Zerrissenheit der Welt wieder in die metaphysische Einheit zurückführen sollten. Gleichermaßen wurde das dahinter stehende maßgeblich von Schopenhauer beeinflusste Gedankengut ausgiebig beleuchtet, woran sich in der Diskussion die Frage anschloss, inwieweit diese Todessehnsucht als modern zu bezeichnen ist.<br />
 <br />
Auch Dr. Thomas Schmaus beschäftigte sich in seinem daran anschließenden Referat mit dem „musikalischen Tod“ im Werk Gustav Mahlers. Jener Künstler gilt nicht nur musikalisch als Grenzgänger, sondern behandelte auch die Todesthematik auf sehr unterschiedliche Weise. Der Tod erscheint bei ihm ambivalent, was vor allem in den musikalischen Mitteln und wiederkehrenden Motiven zum Ausdruck kommt, die in zahlreichen Hörbeispielen aufgezeigt wurden.<br />
 <br />
Ebenfalls musikalisch begann die Vortragsreihe am nächsten Tag, an dem Dr. Egbert Hiller den Tod in der Musik von Alban Berg näher betrachtete. Dr. Hiller zeigte sehr ausführlich, dass in Bergs Ästhetik der Tod als Projektionsfläche für metaphysische Bedürfnisse fungiert. Er ermöglicht eine Art Weltflucht in die Sphäre des Unterbewussten und Überweltlichen, die sich gerade durch ihre Morbidität von romantischen Schwärmereien unterscheidet.<br />
 <br />
An jene Ausführungen schloss sich mein eigener Vortrag an, mit dem das Symposium die Welt der Musik verließ. Ich stellte verschiedene Formen der Visualisierung des Todes in der Malerei der Moderne an ausgewählten Werken von Arnold Böcklin, Edvard Munch und Max Beckmann sowie die dahinterstehenden Ideen vor. Der Tod erscheint in jenen Bildern in vielerlei Form, so z.B. als Sensenmann, Heiland und Femme fatale, wobei er von den einzelnen Künstlern sehr unterschiedlich aufgefasst und gewertet wurde.<br />
 <br />
Genauso unterschiedlich gewertet wurde der Umgang mit dem Tod in der modernen Performancekunst, welche Prof. Dr. Antje von Graevenitz in ihrem Referat präsentierte. Sie zeigte Beispiele, in denen der Tod liminal zwischen Kunst und Leben steht. Dabei warf sie besonders die Frage auf, was geschieht, wenn sich ein Künstler bei einer Performance mutwillig verletzt oder sogar zu sterben droht. In jenen Situationen wird der Beobachter notgedrungener Weise aus seiner Betrachterrolle herausgelöst, da er die vielleicht überlebenswichtige Entscheidung treffen muss, inwieweit das Beobachtete zum eigentlichen Kunstwerk gehört und/oder ob er eingreifen soll. Jene Art der Kunst fordert den Betrachter ganz massiv, schockiert, verstört und stellt nicht zuletzt die Frage nach dem Sinn und der Legitimation bestimmter Kunstarten.<br />
 <br />
Nach der sich anschließenden Mittagspause wurde die Ästhetik des Todes aus literarischer Perspektive betrachtet. Den Anfang machte Dr. Thomas F. Schneider, indem er die „Repräsentationen des Todes in der deutschsprachigen Literatur zum Ersten Weltkrieg“ vorstellte. Die literarische Sicht auf den Tod in Werken von bspw. Bruno Vogel oder Erich Maria Remarque wurde hier sehr stark von Seiten des Staates mitbestimmt, wobei Krieg und Tod oft stilisiert und idealisiert erschienen.<br />
 <br />
Im Anschluss an die folgende Kaffeepause – in der die Künstlerin Mary Bauermeister eindrucksvoll von persönlichen Erlebnissen und Berichten über Todeserfahrungen von Freunden sowie ihres Exmannes Karlheinz Stockhausen erzählte – referierte Prof. Dr. Herbert Anton über Todeserfahrungen und „Lebenserneuerung aus dem Geist“ in den Romanen Thomas Manns. In jenem philosophischen Vortrag stellte er fest, dass die bewusste Konfrontation mit dem eigenem Todesbewusstsein auch immer eine Konfrontation mit dem tiefsten eigenem Selbst ist, auf das sich der moderne Mensch oft nur schwer einlassen kann und will.<br />
 <br />
Nur allzu gern eingelassen haben wir Symposiumsteilnehmer uns hingegen auf die anschließende selbstproduzierte Inszenierung von Satres „Geschlossener Gesellschaft“, die Schauspielstudenten der Alanus Hochschule vorbereitet hatten. Auch jene bemerkenswerte Interpretation von Satres weltbekanntem Stück bestätigte seine Theorie, dass die Hölle die Anderen sind.<br />
 <br />
Gleichermaßen geistreich erschien Paul Celans morbide Ironie in seinen „Gewieherten Tumbagebeten“, die Prof. Dr. Klaus Manger am nächsten Vormittag  präsentierte. Dabei gab der Dozent nicht nur einen Einblick in Celans unkonventionelles Gedicht – das „Totengedächtnis“ mit bissiger Ironie vereint, sondern zeigte auch ausführlich, wie sich der Interpret einem schwer verständlichen Text – der ein größeres Hintergrundwissen voraussetzt – annähern kann.<br />
 <br />
Nicht um Annäherung sondern um „Überwältigung“ ging es im folgenden Vortrag von Prof. Dr. Thomas Englhart, der über den Tod im (post-)modernen Theater referierte. In diesem geht es nämlich nicht mehr primär um Präsentation sondern um unmittelbare Präsens. Dies bedeutet, dass die Distanz zwischen Schauspiel und Betrachter so weit wie möglich aufgehoben wird, so dass dieser teilweise in das Stück einbezogen und vom Eindruck überwältigt werden soll. Dass jener Eindruck bei Inszenierungen, die sich mit dem Tod beschäftigten, besonders intensiv aber auch besonders unangenehm ist, versteht sich dabei von selbst, weshalb jene Stücke häufig sehr skandalös und kontrovers sind.<br />
 <br />
Ebenfalls kontrovers ist die Frage, wie sich die deutsche Museumskultur zum Thema Inszenierung des Todes verhalten soll. Darüber berichtete Prof. Dr. Reiner Sörries und zeigte die Vorbehalte auf, die mit jenem Problemfeld zusammenhängen. Da der Tod lange Zeit aus dem öffentlichen Bewusstsein „verbannt“ wurde, schienen die Museen als Chronisten der menschlichen Kultur oft vor große Herausforderung gestellt, wenn sie den Tod als unausweichlichen Teil des Lebens zeigen wollten. Besonders Fragen der Pietät und Achtung vor der Menschenwürde bestimmten hier immer wieder die Diskussionen.<br />
 <br />
Mit diesem Vortrag schloss das großartige Symposium, welches den Teilnehmern einen Einblick in die Ästhetik des Todes in unterschiedlichen Künsten der Moderne gab und dabei auch die Vielschichtigkeit und Kontroversen ebenso wie die Notwendigkeit der Auseinandersetzung damit aufzeigte. Auch wenn die Kunst dabei nichts am Tod als notwendigem Übel ändern kann, bietet sie dennoch sowohl für den Künstler als auch für den Betrachter die Möglichkeit einer kreativen und horizonterweiternden Auseinandersetzung mit diesem schwierigen aber unausweichlichen Thema.<br />
 <br />
Kerstin Borchhardt]]></description>
            <author> M. A. Kerstin Borchhardt</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1709#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Social Media in der  Wissenschaft
Erfahrungen im Umgang mit den Neuen Medien</title>
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            <description><![CDATA[Anlässlich des alljählichen Stipendiatentreffens der Gerda Henkel Stiftung hat der Leiter der Online-Redaktion, Georgios Chatzoudis, über die Erfahrungen der Gerda Henkel Stiftung mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter berichtet.<br />
 <br />
Wir haben den Vortrag aufgezeichnet und veröffentlichen ihn hier untergliedert nach einzelnen Schwerpunkten.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1702#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>CFP: Traditionen neu erfinden – Zum Vorlagentransfer in der Buchmalerei des Spätmittelalters ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1701</link>
            <description><![CDATA[CFP: Traditionen neu erfinden – Zum Vorlagentransfer in der Buchmalerei des Spätmittelalters aus kunsthistorischer, restauratorischer und paleografischer Sicht<br />
 <br />
Ort: Freie Universität Berlin/ Gemäldegalerie Berlin (Kulturforum)<br />
Zeitraum: 8.-10. Juni 2012<br />
Deadline: 30. Juli 2011<br />
<br />
 <br />
(version française ci-dessous)<br />
(scroll down for English version)<br />
 <br />
 <br />
Die Weitergabe von Bildideen war eine gängige Praxis der mittelalterlichen Buchmalerei. Unabhängig von den sich verändernden Produktionsbedingungen prägte der Rückgriff auf ältere Werke, das Kopieren und Variieren sowie die innovative Weiterentwicklung von Bildvorlagen die Arbeitsweise der Buchmaler und Schreiber.<br />
 <br />
Die kunsthistorische Forschung macht sich das Phänomen des Vorlagentransfers seit langem zunutze, um etwa künstlerische Entwicklungen, regionale Eigenheiten oder gar ganze Künstlerlebensläufe abzuleiten. Da sich aber auch die herausragenden Beispiele nie ganz von der Tradition der Ausstattung und Bebilderung lösen, sondern in der Regel einem tradierten Bildkanon folgen, muss auch das „Meisterwerk“ im Kontext seiner Bildtradition betrachtet werden.<br />
 <br />
Die Nachwuchs-Tagung Traditionen neu erfinden ist einer systematischen Annäherung an die Problematik des Vorlagentransfers als einem zentralen Thema der Erforschung mittelalterlicher Buchmalerei gewidmet. Dabei geht es nicht nur um die Wiederverwendung der Vorlage sondern vor allem um die verschiedenen Arten der Aneignung. Junge Forscher und Forscherinnen sind dazu eingeladen, ihre neuen Forschungsansätze zu diesem Themenkomplex vorzustellen. Hier dienen die unten aufgeführten Themen als Orientierungspunkte, an denen Vortragsthemen vorzugsweise entwickelt werden können.<br />
 <br />
Neben kunsthistorischen Vorschlägen sind dabei Beiträge erwünscht, die sich mit der technisch-naturwissenschaftlichen Analyse von illuminierten Handschriften befassen. Fragen nach der Datierbarkeit, technischen Besonderheit und Widererkennbarkeit von Werkgruppen oder Werkstätten kann dabei ebenso nachgegangen werden wie der Analyse von Materialien und Unterzeichnung.<br />
 <br />
Der kunsthistorische Schwerpunkt der Tagung soll wünschenswerter Weise durch eine textkritische Perspektive erweitert werden. Daher ermuntern wir Forscher und Forscherinnen aus Nachbardisziplinen, Themenvorschläge einzureichen, die sich z.B. mit der Bedeutung und Textgeschichte volkssprachlicher Gebete oder etwa der Intertextualität devotionaler Handschriftenformate in Bezug auf ihre Datier- und Lokalisierbarkeit beschäftigen.<br />
 <br />
Die Tagung wird vom 08.-10. Juni 2012 am kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin und in der Gemäldegalerie Berlin stattfinden.<br />
 <br />
Wir bitten darum, Vorschläge (etwa 300 Wörter) bis zum 30. Juli 2011 an j.c.heyder@fu-berlin.de und christine.seidel@fu-berlin.de zu richten. Gerne stehen wir auch für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung.<br />
___________________<br />
 <br />
Die folgenden Punke sollen als Anregung zur Themenfindung dienen. Interessenten können gern auch eigene Vortragsvorschläge zum Vorlagentransfer in der Buchmalerei des Spätmittelalters einreichen, die mit den nachfolgenden Punkten nicht eingegrenzt werden.<br />
 <br />
<br />
Künstleritinerar: Vorlagenaustausch über Landesgrenzen hinweg <br />
Dekor und Layout: Bebilderungsstrategien verschiedener devotionaler Handschriftenformate und ihre Bezüge zu anderen künstlerischen Medien <br />
Zu den Verhältnis von königlichen Aufträgen und Standardproduktion. Beispiele und Fallstudien<br />
Strukturierung regionaler Zentren der Buchmalerei. Überregionaler Austausch und lokale Eigenart<br />
Kontinuität in der Buchmalerei und der ästhetische Eigenwert der Vorlage. Wie eine gute Idee überlebt und wie sie ihre Verbreitung rekonstruieren lässt<br />
Die Entwicklung der Bildbordüre in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in Frankreich und Flandern <br />
Intermedialität und Adaptionsstrategien: der Austausch zwischen Tafel- und Buchmalerei in der Mitte des 15. Jahrhunderts<br />
Zur Datierung und Lokalisierung künstlerischer Produktion außerhalb der Hauptstädte<br />
Zwischen Buchmalerei, Buchdruck und Glasmalerei - Zur historischen Realität des „intermedialen Künstlers“ <br />
Austausch zwischen der Bebilderung literarischer Werke und devotionaler Handschriften. Fallstudien zum themenunabhängigen Motivtransfer <br />
Die Wiederentdeckung der Antike im Norden: Neue Ikonographien in der Buchmalerei<br />
Italienische Kunst im Norden: Zur motivischen Polyvalenz und ihrer künstlerischen Verfügbarkeit<br />
Nordische Malerei im Süden: flämische und französische Buchmaler im Dienst italienischer Auftraggeber<br />
Neue Layoutkonzepte und Dekorationsformen, Anregungen aus anderen Medien<br />
<br />
 <br />
CFP: Traditions réinventées – la transmission des modèles artistiques dans les manuscrits à peintures de la fin du Moyen Âge au regard de l’histoire de l’art, de la restauration et des aspects paléographiques<br />
 <br />
Lieu : Freie Universität Berlin/ Gemäldegalerie de Berlin (Kulturforum)<br />
Date : 08-10 juin 2012<br />
Deadline : 30 juillet 2011<br />
 <br />
 <br />
La transmission des modèles artistiques était une pratique commune dans l’enluminure médiévale. Alors que les circonstances de la production des manuscrits enluminés changeaient au cours des siècles, le recours aux modèles et compositions déjà établis, leurs copies et leurs variations faisaient toujours partie de la méthode de travail des enlumineurs et scribes et aboutissent notamment à la progression des modèles qui allaient parfois au-delà  des intentions de l’original.<br />
 <br />
L’histoire de l’art a depuis longtemps reconnu cette pratique de la transmission des modèles –graphiques, peints ou même écrits – pour en dériver des développements artistiques régionaux mais aussi des biographies des artistes et leur mouvement géographique. Cependant, même les inventions les plus exceptionnelles qui ornent par exemple des livres d’heures ne s’enlèvent jamais entièrement la nécessité d’illustration avec des scènes reconnaissables et s’intègrent dans ou réfèrent à une tradition de séquences d’images fixées. Par conséquent, le chef-d’œuvre doit être aussi vu à travers la tradition des modèles antérieurs.<br />
 <br />
Le colloque Traditions réinventées se dirige vers une approche systématique du problème de la transmission des modèles artistiques, qui est un sujet central de la recherche sur les manuscrits enluminés. Ce n’est pas seulement la réutilisation des modèles mais surtout la manière dont ce processus d’adaptation se déroule qui mérite d’être analysée et révélée par des études de cas ainsi que par l’études d’œuvres trop souvent négligées. Nous invitons ainsi de jeunes chercheurs à présenter leurs nouvelles approches de ce champ de recherche. Quelques points d’intérêt sont sur la liste ci-jointe et pourraient servir de premières formules pour les communications envisagées.<br />
 <br />
A partir des communications orientées vers des aspects d’histoire de l’art, des réflexions qui s’occupent de l’analyse scientifique des enluminures et touchant le champ de travail des restaurateurs sont les bienvenues. Quel spectre des possibilités offrent les analyses techniques des matériaux utilisés ou des dessins préliminaires sous les couches des couleurs  concernant les possibilités de dater et reconnaître des œuvres groupées ou même des ateliers artistiques ?<br />
 <br />
La priorité du colloque se dirige plutôt vers des aspects et questions d’histoire de l’art, mais doit être en plus enrichie par une perspective sur la critique des textes, particulièrement ceux liés aux manuscrits de dévotion. Des chercheurs des disciplines apparentées sont invités à proposer des communications concernant par exemple l’importance et l’histoire des prières en langue vulgaire ou l’intertextualité des manuscrits de dévotion en ce qui concerne la possibilité de les dater et les localiser.<br />
 <br />
Le colloque se déroulera du 8 au 10 juin à l’Institut d’histoire de l’art de la Freie Universität Berlin et à la Gemäldegalerie de Berlin.<br />
Nous vous prions d’envoyer votre proposition (300 mots ca.) avant le 30 juillet 2011 à j.c.heyder@fu-berlin.de et christine.seidel@fu-berlin.de. N’hésitez pas à nous contacter pour toute information supplémentaire.<br />
_________________<br />
Les points suivants suggèrent quelques sujets qui pourraient aider à vous orienter dans votre réflexion. Cependant, des propositions traitant un sujet qui n’est pas sur la liste et abordant le sujet de la transmission des modèles artistiques dans les manuscrits enluminés du Moyen Âge tardif sont souhaitées et bienvenues.<br />
<br />
L’itinéraire artistique : la transmission des modèles au-delà des frontières<br />
La décoration et le lay-out : stratégies d’illustration des manuscrits de dévotion et leurs relations avec d’autres genres<br />
La relation entre les manuscrits de luxe et la production standardisée : études de cas<br />
La possibilité de structurer la production régionale : échanges et caractère local<br />
Continuité dans la production des manuscrits enluminés et valeur esthétique propre aux modèles. Comment une bonne idée perdure et comment reconstruire sa diffusion<br />
Le développement de la bordure des images dans la deuxième moitié du XVe siècle en France et en Flandre<br />
Intermédialité et stratégies d’adaptation : l’échange entre tableau et miniature au XVe siècle<br />
Datation et localisation de la production artistique en dehors des capitales<br />
Entre enluminure, imprimerie et vitraux : la réalité historique de l’artiste travaillant dans plusieurs médias.<br />
Echanges entre l’illustration des manuscrits séculaires et dévotionnels : études de cas sur le transfert des motifs<br />
La redécouverte de l’Antiquité dans le Nord : des nouvelles iconographies dans l’enluminure<br />
L’art italien dans le Nord : nouvelles interprétations et leur diffusion<br />
L’enluminure française et flamande en Italie <br />
<br />
 <br />
 <br />
 <br />
CFP : Re-inventing traditions – on the transmission of artistic patterns in illuminated manuscripts of the Late Middle Ages in terms of art history, restoration and palaeography<br />
 <br />
Location: Freie Universität Berlin/ Gemäldegalerie Berlin (Kulturforum)<br />
Date: 08 - 10 June 2012<br />
Deadline: 30 July 2011<br />
 <br />
The transmission of artistic patterns was a key practice in medieval manuscript illumination. Despite a changing and differentiated process of production the constant recourse on older works of art, the copying and variation as well as the innovative adaptation of artistic patterns shaped the methods of work of medieval illuminators and writers.<br />
 <br />
The art historical research on the development of pictorial practice uses this particular technique to define artistic developments, regional particularities and even artistic biographies and still, even the most elaborate examples never liberate themselves entirely from the tradition of illustration and decoration of certain types of manuscripts. They usually follow a defined selection of patterns – also depending on the type of book illustrated – and thus even the masterpiece has to be seen in the context of its pictorial tradition.<br />
 <br />
The colloquium Re-inventing traditions is dedicated to a systematic approach to the problems of the transmission of artistic patterns as a key field in the study of medieval manuscript illumination. It is not just concerned with the reutilisation and diffusion of patterns, and beyond that the process of appropriation itself needs to be investigated. Young scholars are invited to submit proposals on their own approaches to this wide research field. The topics listed below merely serve as reference points for possible submissions.<br />
 <br />
In addition to an art historical approach, we encourage scholars to submit proposals that deal with the scientific analysis of illuminated manuscripts. Questions on dating, technical particularities and thus the opportunity to define related groups of works or even workshops can be explored as well as the analysis of materials or underdrawings for miniatures.<br />
 <br />
The art historical emphasis of the colloquium should also be expanded by the inclusion of text critical perspectives. Therefore, we encourage scholars of relevant disciplines to submit proposals on e.g. the meaning and textual history of vernacular prayers or the intertextuality of devotional manuscripts as related to the possibility of dating and localising individual or particular groups of manuscripts.<br />
 <br />
The colloquium is going to be held from 8th - 10th June 2012 at the Institute of Art History of the Freie Universität Berlin and the Gemäldegalerie Berlin.<br />
 <br />
We ask interested scholars to submit their proposals (ca. 300 words) until July 30th 2011 to j.c.heyder@fu-berlin.de and christine.seidel@fu-berlin.de. You may contact us with any question concerning the colloquium and modes of submission.<br />
______________<br />
 <br />
The following points serve as suggestions for possible proposals. Interested scholars may of course submit proposals on the transmission of artistic patterns in late medieval manuscript illumination that are not listened among the following:<br />
<br />
Artistic itinerary: on the transmission of artistic patterns across national borders<br />
Decoration and layout: strategies of illustration in various types of devotional manuscripts and their relation to other media<br />
On the relation between royal commissions and standardised production: case studies<br />
Structuring regional centres: exchange and characterisation of the local production<br />
Continuity and the aesthetic value of the pattern: how a good idea survives and how its diffusion is reconstructable<br />
The development of the historiated border in the 2nd half of the 15th century in France and Flanders<br />
Intermediality and strategies of adaptation: exchange between panel and miniature painting<br />
On dating and localising artistic production outside the capitals<br />
Between manuscript illumination, printing and stained glass: on the historic reality of the intermediary artist<br />
Exchange between the illustration of secular and devotional manuscripts. Case studies on the transfer of artistic patterns<br />
Rediscovering antiquity: new iconographies in manuscript illumination<br />
Italian art in the northern Europe: the reinterpretation of motives and their reutilisation<br />
French and Flemish manuscript illuminations in Italy<br />
]]></description>
            <author> M.A. Joris Corin Heyder</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1701#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>.hist2011 – Geschichte im digitalen Wandel
Einladung und Call for Posters</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1700</link>
            <description><![CDATA[Am 14. und 15. September 2011 veranstalten H-Soz-u-Kult und  Clio-online gemeinsam mit L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda  Henkel Stiftung an der Humboldt-Universität zu Berlin die Tagung  ".hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel".<br />
 <br />
Das 15-jährige Jubiläum von H-Soz-u-Kult, dem Fach- und  Kommunikationsforum für die Geschichtswissenschaften, und das einjährige  Bestehen von L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel  Stiftung, sind der Anlass, Veränderungen der Forschungspraktiken zu  diskutieren. Damit gibt es nach 2003 und 2006 eine Neuauflage der  erfolgreichen ".hist"-Tagungen des Clio-online Projektverbundes.<br />
 <br />
Wie bei  den vorangegangenen ".hist"-Tagungen werden in verschiedenen Sektionen,  Podiumsdiskussionen und einer Reihe von Werkstattberichten die  Entwicklungen digitaler Medien und netzbasierter Arbeitstechniken  kritisch reflektiert. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die  Veränderungen der Arbeitspraktiken und historischen Methoden vor dem  Hintergrund des digitalen Wandels.<br />
 <br />
Dieser Wandel in den Geschichtswissenschaften ist in vielfacher  Weise Realität geworden, wenngleich in der Wissenschaft weiterhin über  Potentiale oder Grenzen von blogs, facebook, twitter und web2.0  diskutiert wird. Soziale Netzwerke und web2.0-Anwendungen geben momentan  den Entwicklungstakt für das Internet vor. Von seinen Ursprüngen als  Netz der (lokalen) Netze scheint sich das Internet gelöst zu haben.  Menschen und Nutzergruppen sind ins Zentrum gerückt und das Internet ist  ein Ort der sozialen Interaktion und Kommunikation geworden.<br />
 <br />
Die Tagung bietet Akteuren der "Digitalen Geschichtswissenschaft"  und Fachwissenschaftler/innen die Gelegenheit zu Diskussionen über  viele Fragestellungen: Welche Auswirkungen hat die elementare Umwertung  und rasante Entwicklungsdynamik des Internets auf das Schreiben,  Erforschen und Vermitteln von Geschichte? Lässt sich historische  Forschungsarbeit in digitalen Medien genauso betreiben wie zuvor? Wie  haben sich die Grenzen zwischen Fachwissenschaft und Öffentlichkeit bei  der Publikation historischer Inhalte, bei Distribution, Wahrnehmung,  Rezeption und Partizipation von Quellen und Publikationen verschoben?  Wie haben sich die persönlichen Arbeits- und infrastrukturellen  Forschungsumgebungen verändert und mit welchen Vorteilen und Kosten ist  dieser Wandel verbunden? Und in welchem informationellen Umfeld werden  Historikerinnen und Historiker zukünftig forschen und lehren?<br />
 <br />
Themen der Sektionen und Werkstattberichte<br />
Digitale Quellenkritik – Data Driven History Fachinformationen für die Geschichtswissenschaften  Forschungsförderung Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit Geschichtswissenschaften 2.0  Informationsinfrastrukturen für die Geschichtswissenschaften Informations- und Medienkompetenz  Narrativität und Medialität Vernetztes Wissen / Semantic Web Virtuelle Forschungsumgebungen<br />
 <br />
Call for Posters<br />
In den letzten Jahren ist die Zahl der digitalen, historischen  Projekte stark angestiegen. In einer Posterausstellung können sich  Projekte vorstellen, die neue wissenschaftliche Webangebote, Datenbanken  und Infrastrukturen in einem der Themenbereiche der Tagung entwickeln.  Damit sollen innovative Projekte nicht nur der Fachöffentlichkeit  präsentiert, sondern auch in ihrem weiteren Erfahrungsaustausch und  ihrer Vernetzung unterstützt werden.<br />
 <br />
Deadline für die Meldung von Postern: 07.07.2011<br />
Die Poster werden am zweiten Tagungstag, dem 15. September 2011 im Hauptgebäude der Humboldt-Universität ausgestellt.<br />
 <br />
Anmeldung und weitere Informationen<br />
Die Anmeldung und Erläuterungen zu den einzelnen Sektionen finden Sie auf der Tagungswebsite unter: www2.hu-berlin.de/historisches-forschungsnetz/tagung<br />
 <br />
Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der zur Verfügung stehenden  Plätze begrenzt und die Teilnahme nur nach Registrierung möglich ist.<br />
 <br />
Das vollständige Programm aller Sektionen und Werkstattberichte  wird in Kürze über die Websites und Mailinglisten von H-Soz-u-Kult,  Clio-online und L.I.S.A. bekanntgegeben.<br />
 <br />
Wir freuen uns Sie auf der ".hist2011"-Tagung zu treffen und verbleiben mit freundlichen Grüßen<br />
die Redaktionen von Clio-online, H-Soz-u-Kult und L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung<br />
 <br />
Kontakt: ------------------------------------------ .hist-2011 Tagungsbüro c/o Redaktion H-Soz-u-Kult Humboldt-Universität zu Berlin Institut für Geschichtswissenschaften Bereich Historische Fachinformatik<br />
Sitz: Friedrichstraße 191-193 10099 Berlin<br />
E-Mail: org.hist2011@geschichte.hu-berlin.de]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1700#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Al Qaidas Zukunft - &quot;Es wird Trittbrettfahrer geben&quot;
Interview mit Prof. Dr. Hans J. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1621</link>
            <description><![CDATA[Hans J. Gießmann ist Direktor von Berghof  Conflict Research. In seinen Forschungen konzentriert er sich unter  anderem auf die Interaktion von nichtstaatlichen und staatlichen  Akteuren in Schlüsselbereichen der Krisenprävention, der Konflikttransformation und der Friedenskonsolidierung sowie auf  innovative Ansätze zur Prävention und Überwindung von Gewaltkonflikten,  insbesondere in Asien. Er gehört dem Beirat für Zivile Krisenprävention beim  Auswärtigen Amt der Bundesregierung als Mitglied an. Hans J. Gießmann  ist seit 2001 Professor der Universität Hamburg und Direktor im  Europäischen Masterprogramm „Menschenrechte und Demokratisierung“ in  Venedig. In der Vergangenheit hatte er Gastprofessuren an Universitäten  in Garden City, N.Y., Wroclaw und Shanghai inne.<br />
 <br />
Forschungsschwerpunkt:<br />
Staatliche und nichtstaatliche Akteure in der Konflikttransformation]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Social Media und Stiftungen - welche Perspektiven gibt es?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1687</link>
            <description><![CDATA[In Haus der Stiftung Zukunft Berlin haben sich  gestern 16 Vertreter deutscher Stiftungen getroffen und ihre Erfahrungen  im Umgang mit sozialen Medien ausgetauscht. Es stellte sich heraus,  dass die meisten der anwesenden Stiftungen hier noch am Anfang stehen  bzw. gerade erst begonnen haben, bei Facebook und/oder Twitter  mitzumachen.<br />
 <br />
Wir von L.I.S.A. und der Gerda Henkel Stiftung glauben, dass es wichtig ist, die neuen Medien kennenzulernen und für  die Kommunikation mit einer breiten Öffentlichkeit zu nutzen.<br />
 <br />
Am  Ende waren sich alle einig, den Dialog untereinander fortzusetzen, um  von einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu profitieren und so  letztlich interessierten Mitgliedern des Netzwerkes Inhalte und Angebote  der Stiftungen besser verständlich zu machen.<br />
 <br />
Vielen Dank an die Organisatoren von der Stiftung Zukunft Berlin, der Körber Stiftung und der Mercator Stiftung für diesen spannenden Nachmittag!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wer kennt die Bedeutung von &quot;Judaische Lazari&quot; (aus dem Russischen: юдчшки ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1664</link>
            <description><![CDATA[<br />
Ich arbeite über sowjetische Kriegsgefangene im Stadtteil Bergen-Enkheim (Frankfurt am Main) und benötige Hilfe bei der Klärung dieses Ausdrucks, auf den ich im Gedicht eines ukrainischen Kriegsgefangenen gestoßen bin. Der Zusammenhang ist wie folgt:<br />
 <br />
Ich weiß euch allen dort drohen<br />
Gefängnisse, Arbeitslager<br />
Ich weiß euch alle quälten sie dort<br />
diese Judaischen Lazari<br />
]]></description>
            <author> Lenore Hinkel</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1664#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Nervenklinik Niederrad (Frankfurt am Main) - Lager für Displaced Persons? - Wer weiß etwas dazu?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1663</link>
            <description><![CDATA[<br />
<br />
Ich arbeite über Sowjetische Kriegsgefangene im Stadtteil Bergen-Enkheim (Frankfurt am Main). Einer der Überlebenden war nach Endes des Krieges eine Zeit lang in der Nerverklinik Niederrad (Frankfurt am Main) untergebracht. Ist es möglich, dass die Nervenklinik Niederrad von den Amerikanern als Lager / Sammelstelle von Displaced Persons nach Ende des 2. Weltkriegs genutzt worden sein könnte? Vielleicht weiß jemand in dieser Community etwas darüber. Ich wäre dankbar für jeden Hinweis.<br />
<br />
]]></description>
            <author> Lenore Hinkel</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1663#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arabischer Frühling, Al Qaida, Terrorismus
Wie berichten die Medien darüber?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1648</link>
            <description><![CDATA[Welchen Einfluss üben die neuen sozialen Medien auf politische Entwicklungen aus? Welche Rolle spielte und spielt Facebook beim Arabischen Frühling? Welche Bedeutung haben Internetdienste wie Twitter für die Verbreitung von brisanten Informationen, wie beispielsweise der Tötung Osama bin Ladens? Welche gesellschaftliche Verantwortung entsteht Journalisten dabei?<br />
 <br />
In London findet zurzeit eine internationale Tagung für Journalisten statt, unter dem Titel: "Reporting on International Security an Terrorism". Die Veranstaltung wird von der Thomson Reuters Foundation, der Stanley Foundation and der Gerda Henkel Stiftung gefördert.<br />
 <br />
Sehen Sie im folgenden drei kurze Videointerviews, in dem sich Experten zu Facebook und dem Arabischen Wandel, der Zukunft Al Kaidas nach dem Tod bin Ladens und zum Zusammenhang Terrorismus und Nuklearwaffen äußern.<br />
 <br />
Mehr zur Tagung TrustMedia<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1648#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Fahrgemeinschaft zum Stipendiatentreffen 2011</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1651</link>
            <description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen.<br />
 <br />
An dieser Stelle möchte ich gerne mein Angebot einer Fahrgemeinschaft zum Stipendiatentreffen am 16. Juni wiederholen. Ich starte in Heidelberg und werde über die A5 bzw. über die A3 nach Düsseldorf fahren. Drei Plätze sind noch frei. Start wäre in Heidelberg zwischen 7:30 und 8:00, damit wir je nach Verkehrslage zwischen 11 und 12 Uhr beim Hotel wären.<br />
Ich würde mich sehr über euer Interesse freuen.<br />
 <br />
Beste Grüße<br />
 <br />
Sven Jäger<br />
 <br />
-- Goethestraße 6269221 DossenheimE-Mail: Tel.: 06221/7193809Mobil: 0151/12920764 ]]></description>
            <author> M.A. Sven Jäger</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1651#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Al Qaida verliert zunehmend an Bedeutung&quot;
Interview mit Dr. Peter Neumann</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1592</link>
            <description><![CDATA[Dr. Peter Neumann ist Direktor des International Centre for  the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR) am King’s  College London. Seit Jahren untersucht er, welcher Ideenkomplex Al Qaida einst  entstehen ließ und welche Faktoren für Terrorgruppen heute bestimmend  sind. Fast ein Jahrzehnt nach den Ereignissen des 11. September  und bereits vor der Tötung des Al Quaida-Chefs Osama bin Laden registriert er einen Bedeutungsverlust des terroristischen Netzwerkes.<br />
 <br />
Wir haben Dr. Peter Neumann nun nach seinen aktuellen Erkenntnissen über Vergangenheit und Zukunft Al-Qaidas, aber auch nach  generellen Tendenzen innerhalb der fundamentalistischen Bewegungen gefragt.<br />
 <br />
Das Forschungsprojekt Dr. Neumanns wurde von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Hermann Wenzel 

Entzifferung des Diskos von Phaistos (7)
6. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1657</link>
            <description><![CDATA[Beiträge]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Napoleon - &quot;Schrecken und Fortschritt für Europa&quot;
Interview mit Nora Gietz - Ein ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1635</link>
            <description><![CDATA[Nora Gietz ist Kunsthistorikerin und beschäftigt sich vor allem mit Napoleons Kultur- und Kunstpolitik in Venedig in den Jahren 1797 und 1806 bis 1814, unter anderem mit den Schließungen von Kirchen und Klöstern durch die  Napoleonische Besatzungsregierung und deren Auswirkungen auf  die  venezianische Kunst und Architektur, Kulturgeschichte und Kulturpolitik. Dazu werden vor  allem Primärquellen aus den Archiven Venedigs ausgewertet und unter  einem kunst- und kulturhistorischen Gesichtspunkt betrachtet.<br />
 <br />
Nora Gietz ist Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Neuerscheinung &quot;Steinzeit. Mauern in Berlin&quot;

Der Aufstand der Dinge</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1636</link>
            <description><![CDATA[Mauern sind schwer, unbeweglich, starr, manchmal auch aus elastischem Metall oder knospendem Grün. Ausgehend von Berlin erzählt Olaf Briese eine Kulturgeschichte der Mauern. In seinem materialreichen und mitreißend erzählten Buch spannt er den Bogen von ersten steinzeitlichen Siedlungen bis hin zu modernen Sicherheitsregimes. Mauern werden zu ebenso verborgenen wie souveränen Regenten, die den Menschen verändern. Diesem Aufstand der Dinge entspringt eine verkehrte Welt, der bewegte Themenpark der Moderne, der permanente Karneval der Kulturen. Die siebzehn Abschnitte, die Garten und Ghettomauern ebenso behandeln wie Friedhofs- und Fabrikmauern – bis hin zur berühmten Berliner Mauer –, schildern, wie die versteinerten Verhältnisse selbst ihr Lied spielen, wie Mauern ihren Eros entfalten und wie sie fallen und ständig neu erschaffen werden.  Erscheinungstermin: August 2011]]></description>
            <author> Priv.-Doz. Dr. Olaf Briese</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>L.I.S.A.live - Expertenchat verpasst?
Hier der Mitschnitt!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1633</link>
            <description><![CDATA[In unserem Videomitschnitt können Sie das Gespräch mit den Autoren des Buches „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“, Prof. Dr. Sönke Neitzel und Prof. Dr. Harald Welzer, in voller Länge sehen.Bei allen, die sich so zahlreich mit Fragen im Vorfeld und anschließend live beteiligt haben, bedanken wir uns herzlich!Ihre L.I.S.A.Redaktion]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Nur im Schützengraben wäre man näher gewesen&quot;
Interview mit Sebastian Groß</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1589</link>
            <description><![CDATA[Sebastian Groß ist Historiker und hat sich auf den Nationalsozialismus in der Erinnerung von Zeitzeugen spezialisiert. Seit Oktober 2007 ist er Mitarbeiter in dem von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten Projekt „Referenzrahmen des Krieges - Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Wahrnehmungen und Deutungen von Soldaten der Achsenmächte, 1939-1945“.  Neben der Projektkoordination ist Sebastian Groß für die Bearbeitung der Abhörprotokolle der deutschen Kriegsgefangenen unter geschichtswissenschaftlichen Gesichtspunkten zuständig.<br />
 <br />
L.I.S.A.live - Expertenchat zum Mitmachen!<br />
Am kommenden Donnerstag können Sie zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Ihre Fragen direkt an die Autoren Prof. Dr. Sönke Neitzel und Prof. Dr. Harald Welzer richten, bei uns auf L.I.S.A.live. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und eine intensive Diskussion!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Archäologie im Film&quot;
Ein Kolloquium der CINARCHEA der Christian Albrechts ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1543</link>
            <description><![CDATA[Im Vordergrund der zweitägigen Fachtagung in Kiel steht die kritische Auseinandersetzung mit der Darstellung archäologischer Fachbereiche im Medium Film und deren Vermarktung in der Öffentlichkeit. Fachleute aus den Bereichen Film und Archäologie geben Einblick in die Vielfalt des Themas und illustrieren ihre Beiträge mit Filmausschnitten. Das Hauptaugenmerk der kritischen Betrachtung liegt auf der filmischen Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit und der Präsentation dieser Filme im Museum, im Fernsehen, im Internet oder über DVD. Handwerk und Technik bei der Produktion werden auf ihre ästhetische und dramaturgische Wirkung hin untersucht, erfolgreiche Strategien in diesen Filmen werden analysiert und im Hinblick auf ihre Verwertung und Akzeptanz beim Rezipienten aufgezeigt. Die Vorträge werden mit Beispielen aus Filmen des internationalen Archäologie-Film-Kunst-Festivals CINARCHEA illustriert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Stellen Sie Fragen an Sönke Neitzel und Harald Welzer!</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1607</link>
            <description><![CDATA[Ab sofort können Sie in unserem sogenannten Warteraum Fragen an die Autoren des aktuellen Sachbuchbestsellers "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben" richten.<br />
 <br />
Hier können Sie Ihre Frage eingeben.<br />
 <br />
Ihre Fragen werden für das Live-Videogespräch am Donnerstag in einer Woche, 26. Mai, 17.00 bis 18.00 Uhr berücksichtigt.<br />
 <br />
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Internationale Tagung „Mixed Marriages in Europe: The Politics and Practices of Religious ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1613</link>
            <description><![CDATA[Historical investigation into religious pluralism and multicultural coexistence has until now paid little attention to the subject of mixed marriages. Sources show that mixed marriages are documented from the late Middle Ages as a common practice, although they were not commonplace.  In Europe the processes of confessionalization and nation state formation made mixed marriage into a political issue.  Different types of authorities—ecclesiastical, state, local—both competed among themselves for, and simply sought to establish, control over interconfessional and interreligious marriages—alternately clashing, negotiating, and compromising. In the early modern period, mixed marriages helped to lay the foundations for religious coexistence and tolerance and to negotiate interconfessional and interreligious boundaries both internal (between Catholic, Protestant and Reformed, and Jewish communities and regions) and external (with the Muslim world, the East, and the New World).<br />
 <br />
This international conference—the first dedicated specifically to this topic—will explore the potential of this new area of research.  The papers will address the following issues: the emergence of the various systems of rules concerning mixed marriages; the institutions responsible for regulating them and the intermixing of politics and religion in this regulation; the political, social, and emotional elements that played roles in the processes of negotiating and overcoming religious and confessional boundaries; the many tensions underlying mixed marriages—conversion, gender roles, raising children; and the challenge of secularization.<br />
 <br />
Organizers: German Historical Institute Rome in cooperation with the Royal Netherlands Institute Rome.<br />
 <br />
Sponsored by the Gerda Henkel Foundation.<br />
 <br />
Organization and Contact: Dr. Cecilia Cristellon, cristellon@dhi-roma.it]]></description>
            <author> Dr.  Cecilia Cristellon</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1613#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1604</link>
            <description><![CDATA[<br />
Neue Erkenntnisse aus dem alten Ägypten:<br />
Forschungstag der Leipziger Ägyptologie jährt sich zum 40. Mal<br />
<br />
<br />
Programm unter:<br />
www.saw-leipzig.de/aktuelles/einladungen/neue-forschungen<br />
<br />
40  Jahre Erkenntnisse aus dem alten Ägypten: Am Donnerstag, dem 26. Mai  2011, versammeln sich bereits zum 40. Mal Ägyptologen der Berliner und  Leipziger Universitäten, Akademien und Museen zum Austausch über  aktuelle Forschungsergebnisse und -projekte. Die „Neuen Forschungen zur  ägyptischen Kultur und Geschichte“ finden in diesem Jahr in der  Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,  Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig, statt. Beginn ist 10.30 Uhr.<br />
Die  Themen des Forschungstags sind weit gefächert und reichen vom „Dinner  for One“, einer Studie über Speisen der Verstorbenen, die die Lebenden  den Toten als Opfer darbrachten; über aktuelle Ausgrabungen in  spätzeitlichen Monumentalgräbern am westlichen Nil und im Grab des  Nebanensu bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Forschung zur  ägyptischen Sprache. Vier antike Briefe aus dem Sommer des Jahres 760 n.  Chr., die auf jüngsten Ausgrabungen in Qasr Ibrim im heutigen Sudan  gefunden wurden, sind Gegenstand des Vortrags „Der Briefträger wird  Ihnen alles erläutern“.  Einen Höhepunkt verspricht das Abendprogramm: Um 18:15 Uhr findet im  Hörsaal 8 der Leipziger Universität der alljährliche Festvortrag statt,  die mittlerweile 22. Siegfried-Morenz-Gedächtnisvorlesung zum Andenken  an den bedeutenden Leipziger Ägyptologieprofessor (1914–1970). In diesem  Jahr spricht Prof. Heinz-Josef Thissen aus Köln/Bonn über neue  Erkenntnisse zur „Schönen Literatur“ im Demotischen, der Sprachstufe des  Ägyptischen zwischen dem siebten vorchristlichen und fünften  nachchristlichen Jahrhundert. Dazu wird er die Forschung von Siegfried  Morenz in den Mittelpunkt rücken und prüfen, wie sich unser  Kenntnisstand seither entwickelt hat. Der Titel des Vortrags lautet:  „‚…an Wechselwirkungen hat es nicht gefehlt.‘ Siegfried Morenz und die  demotische Literatur.“  Zum Ausklang erwartet die Leipziger und ihre Gäste ein Empfang im Ägyptischen Museum im Krochhochhaus.<br />
<br />
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig<br />
Kontakt für Rückfragen:<br />
<br />
Dr. Franziska Naether (Universität Leipzig),<br />
Naether@uni-leipzig.de, Tel. 0341 9730-146<br />
 <br />
<br />
Agnes Schaefer (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig),<br />
schaefer@saw-leipzig.de, Tel. 0341 71153-50<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Kolloquium: Multiple Secularities</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1603</link>
            <description><![CDATA[<br />
Im  Jahr 2009 hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und  Kunst ein Programm zur Förderung der geistes- und  sozialwissenschaftlichen Forschung in Sachsen begründet. Mit der  wissenschaftlichen Begutachtung der Projekte ist die Sächsische Akademie  der Wissenschaften zu Leipzig betreut. Das in diesem Rahmen geförderte  Projekt "Multiple Secularities" stellt im Akademie-Kolloquium am 27. Mai  2011 seine Arbeit vor.  Vortrag  Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr: Multiple Secularities. Auf dem Weg zu einer vergleichenden Kultursoziologie der Säkularität  Mit anschließender Diskussion.<br />
Interessenten sind herzlich willkommen.<br />
Ort:<br />
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig<br />
Zeit:<br />
11.15–13 Uhr<br />
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-multiple-secularities<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1196</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Entzifferung des Diskos von Phaistos (6)
5. Ergänzung zur Vortragsfassung ( L.I.S.A. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1594</link>
            <description><![CDATA[Figurative Arithmetik und Geometrie der Minoer im 'Doppelquadrat' der 61 Zeichengruppen]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Symposium &quot;Archäologie und Film&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1595</link>
            <description><![CDATA[Im Vordergrund der Fachtagung „Archäologie im Film“ steht die kritische Auseinandersetzung mit der Darstellung archäologischer Fachbereiche im Medium Film und deren Vermarktung in der Öffentlichkeit. Fachleute aus den Bereichen Film und Archäologie geben Einblick in die Vielfalt des Themas und illustrieren ihre Beiträge mit Filmausschnitten. Das Hauptaugenmerk der kritischen Betrachtung liegt auf der filmischen Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit und der Präsentation dieser Filme im Museum, im Fernsehen, im Internet oder über DVD. Handwerk und Technik bei der Produktion werden auf ihre ästhetische und dramaturgische Wirkung hin untersucht, erfolgreiche Strategien in diesen Filmen werden analysiert und im Hinblick auf ihre Verwertung und Akzeptanz beim Rezipienten aufgezeigt. Die Vorträge werden mit Beispielen aus Filmen des internationalen Archäologie-Film-Kunst-Festivals CINARCHEA illustriert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ist der Drops gelutscht? 
Trends der deutschen Sprache und der Dialekte</title>
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            <description><![CDATA[Es diskutieren Prof. Dr. Ludwig M. Eichinger, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache (Leibniz-Gemeinschaft), die Expertin für Migrantensprache Dr. Astrid Menz, Orient-Institut Istanbul (DGIA), der Dialektforscher Prof. Dr. Anthony Rowley, Kommission für Mundartforschung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, und die Sprachwissenschaftlerin PD Dr. Barbara Stiebels, stellvertretende Direktorin des Zentrums für Allgemeine Sprachwissenschaften, Berlin. Es moderiert der Kulturredakteur Knut Cordsen vom Bayerischen Rundfunks.<br />
Das Deutsche ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und wird zu den zehn wichtigsten Sprachen der Welt gezählt. Als eine lebendige Sprache befindet es sich in ständigem Wandel, passt sich neuen kommunikativen Bedürfnissen ebenso wie gesellschaftlichen Veränderungen an. Höhere Mobilität, Tourismus, Massenmedien, EDV oder auch Unterhaltungsmusik beschleunigen die alltägliche Sprachentwicklung. Neue Erfindungen wie MP3-Player oder das Phänomen der „Aldisierung“ müssen benannt werden. Aus anderen Sprachen übernommene Wörter werden mit Mitteln der deutschen Wortbildung neu geformt, wie simsen, oder aus anderen Sprachen entlehnt, wie googeln und Latte machiato. Neue Formen der deutschen Sprache entstehen ebenfalls, wenn größere Gruppen in Deutschland lebender Migranten oder deren Kinder Deutsch als Fremdsprache erlernen.<br />
Auf der einen Seite entstehen zahlreiche neue Wortschöpfungen in der deutschen Sprache. Auf der anderen Seite scheinen regionale Besonderheiten und insbesondere die Dialekte gegenüber der Fülle an Neuschöpfungen an Bedeutung zu verlieren. Gleichzeitig ist aber auch in einigen Regionen Deutschlands eine Rückbesinnung auf eigene Dialekte zu beobachten, die nicht zuletzt durch den Schulunterricht auf Hochdeutsch auszusterben drohen.<br />
In Deutschland haben sich etliche Vereine dem Ziel verschrieben, die deutsche Sprache zu retten, zu wahren, zu fördern oder auch „zu reinigen“. Doch wie viele Fremdwörter und Neuschöpfungen verkraften unsere Sprache und unsere Kultur wirklich? Ist der gedankenlose Einsatz englischer Bezeichnungen im öffentlichen Leben statt eingeführter deutscher Begriffe noch zu stoppen? Wird die deutsche Sprache mit Anglizismen überfrachtet? Müssen wir tatsächlich gegen sie ankämpfen? Welche Veränderungen und Entwicklungen wirken auf unsere Sprache am stärksten? Sterben die deutschen Dialekte und Mundarten aus? Welche generellen Trends lassen sich beobachten?]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Die Soldaten wollten ihre Arbeit gut machen&quot;
Interview mit Dr. Felix Römer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1588</link>
            <description><![CDATA[Dr. Felix Römer ist Historiker und seit 2008 Mitarbeiter im Projekt „Kriegswahrnehmung und Kollektivbiographie“ am Historischen Seminar der Universität Mainz, wo er zugleich als Lehrbeauftragter tätig ist. Im Winter 2008/09 war er Postdoc-Fellow am Deutschen Historischen Institut in Washington D.C. Im Sommersemester 2010 vertrat er Prof. Dr. Sönke Neitzel am Historischen Seminar der Universität Mainz.<br />
 <br />
Dr. Felix Römer war Promotionsstipendiat der Gerda Henkel Stiftung. Sein Dissertationsprojekt wurde 2008 unter dem Titel "Der Kommissarbefehl. Wehrmacht und NS-Verberechen an der Ostfront 1941/42" veröffentlicht und von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ausgezeichnet.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Pakistan und die USA bleiben aufeinander angewiesen&quot; – Pakistan nach der Tötung ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1584</link>
            <description><![CDATA[Dr. Thomas K. Gugler ist Islamwissenschaftler und Experte unter anderem für Pakistan, den Islam in Europa und islamische Reformbewegungen in Südasien. Sein aktuelles Forschungsprojekt hat den Titel: Postislamismus aus Pakistan - Modernität islamischer Mission in religionsökonomischer Perspektive.<br />
 <br />
Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Abschied vom ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1185</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Geschichte vom Tod Osama bin Ladens - wahr, wahrscheinlich oder gelogen?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1582</link>
            <description><![CDATA[Am 2. Mai hat ein US-Spezialkommando in Abbottabad in Pakistan Osama bin Laden erschossen. Das ist die Nachricht, mit der Präsident Barack Obama die Welt überraschte. Es dauerte keinen Tag, als erste Zweifel an der offiziellen Verlautbarung des Weißen Hauses laut wurden. Offene Fragen, Ungereimtheiten und Widersprüchliches bieten zurzeit viel Raum für Spekulationen und Gegentheorien. Sie reichen von der Behauptung, bin Laden sei schon seit Jahren tot, bis zu Mutmaßungen, das US-Kommando habe den unbewaffneten bin Laden exekutiert. Mit der Folge, dass die Regierung der USA die Darstellung der Ereignisse in den vergangenen Tagen in immer mehr Punkten korrigiert hat.<br />
 <br />
Wie glaubwürdig ist die offizielle Nachricht vom Tod Osama bin Ladens?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Wir wollten wissen, was Soldaten denken und fühlen&quot;
Interview mit Dr. Christian Gudehus</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1542</link>
            <description><![CDATA[Der Band "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben" ist ein Bestseller geworden und erscheint nur wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung bereits in der sechsten Auflage. Wie ist die große Aufmerksamkeit, die das Buch hervorruft, zu erklären? Wie sah die Forschungsarbeit im einzelnen aus? Zu welchem Ergebnis kommen die beteiligten Wissenschaftler des interdisziplinären Projektes, das von der Gerda Henkel Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung gefördert worden ist? Wie rezipieren die Medien das Buch?<br />
 <br />
Wir haben einen führenden Mitarbeiter des Projektes dazu befragt:<br />
Dr. Christian Gudehus ist Sozialpsychologe und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI). Seine Forschungsfelder sind die Tradierung von Geschichtsdeutungen und die damit verbundene Deutung von Vergangenheitskonstruktionen mit Schwerpunkt auf Ausstellungen und Film sowie die Untersuchung von Aspekten kollektiver Gewalt.<br />
 <br />
Ein Termin zum Vormerken - L.I.S.A.live:<br />
Am 26. Mai führt die L.I.S.A.Redaktion ein Live-Videogespräch mit den Autoren des Buches "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben", Prof. Dr. Sönke Neitzel und Prof. Dr. Harald Welzer, durch. Sie sind herzliche eingeladen, sich mit Fragen an unserem Expertenchat zu beteiligen. Näheres geben wir noch rechtzeitig bekannt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1542#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Stipendiatentreffen 2011</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1566</link>
            <description><![CDATA[Liebe Kollegen.<br />
 <br />
Ich würde gerne zum Stipendiatentreffen 2011 eine Fahrgemeinschaft bilden, um so eine kostengünstige Anfahrtsgelegenheit nach Düsseldorf zu ermöglichen. Ich selbst würde mit dem Pkw aus Dossenheim kommen und kann maximal drei weiteren Stipendiaten aus dem Großraum Heidelberg-Mannheim die Möglichkeit zur Mitfahrt bieten. Abfahrt wäre spätestens um 8:00, so dass wir voraussichtlich zwischen 11 und 12 Uhr in Düsseldorf wären.<br />
 <br />
Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen. Einen Treffpunkt können wir je nach Situation indiviuell ausmachen (z.B. HD Hbf etc.).<br />
 <br />
Beste Grüße<br />
 <br />
Sven Jäger<br />
 <br />
Kontakt:<br />
Mobil: 0151-12920764<br />
Mail: sven_jaeger@gmx.net<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> M.A. Sven Jäger</author>
 <category>
 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1566#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademientag 2011
&quot;Endet das europäische Zeitalter?&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1556</link>
            <description><![CDATA[Der diesjährige Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien, stellt die Frage: „Endet das europäische Zeitalter?“ und lädt Sie herzlich ein zu Vorträgen, Ausstellungen, Präsentationen und Workshops.<br />
 <br />
Europa hat über Jahrhunderte die Welt geprägt. Über die europäische Weltherrschaft, den Kolonialismus, denken wir inzwischen sehr kritisch. Die industrielle Revolution, der Kapitalismus, die moderne Wissenschaft haben von Europa aus ihren Siegeszug um die Welt angetreten. Die Aufklärung, die Demokratie, der Rechtsstaat waren nicht ganz so erfolgreich, haben als Leitbilder aber auch Weltgeltung. Das politische und wirtschaftliche Gewicht Europas nimmt immer stärker ab. Mit dem Aufstieg der asiatischen Staaten wird die Frage aufgeworfen, ob wir an der Schwelle eines „asiatischen Zeitalters“ stehen. Wohin entwickelt sich Europa und welche Rolle kann es in Politik, Wirtschaft, Umwelt und Kultur in einer globalisierten Welt spielen?  Diese und andere Fragen, die die Selbst- und Fremdwahrnehmung Europas im 21. Jahrhundert berühren, möchten wir bei unserem Akademientag beleuchten und vor allem auch gemeinsam mit Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern diskutieren. Alle Referenten – namhafte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen – stehen nach ihren Vorträgen gerne Rede und Antwort.<br />
 <br />
Programm<br />
 <br />
13:00 Begrüßung<br />
Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll, Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Prof. Dr. Hermann H. Hahn, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften<br />
 <br />
Einführungsvortrag mit Diskussion<br />
Prof. Dr. Wolfgang Reinhard, Universität Erfurt<br />
Erben und Enterbte der europäischen Weltherrschaft<br />
 <br />
Vorträge mit Diskussion<br />
 <br />
Leibniz-Saal<br />
14:00   Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg, Mannheim<br />
Denkt die Welt europäisch? Das Beispiel Politik<br />
 <br />
15: 30  Prof. Dr. Jürgen Osterhammel, Universität Konstanz<br />
Was war und ist „der Westen“?<br />
 <br />
16:30   Prof. Dr. Hans Joas, Universität Freiburg<br />
Wandert das Christentum aus Europa aus?<br />
 <br />
Moderation: Prof. Dr. Christian Starck, Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen<br />
 <br />
Einstein-Saal<br />
14:00   Prof. Dr. Christoph Meinel, Universität Regensburg<br />
Denkt die Welt europäisch? Das Beispiel Wissenschaft<br />
 <br />
15:30   Prof. Dr. Sigmar Wittig, KIT   - Karlsruher Institut für Technologie<br />
Innovationskraft – Eine Herausforderung für Europa<br />
 <br />
16:00   Prof. Dr. Otmar Issing, Universität Frankfurt<br />
Der Euro - Konkurrent zum Dollar im Weltwährungssystem?<br />
 <br />
Moderation: Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.<br />
 <br />
Darüber hinaus gewähren 13 Forschungsprojekte der Akademien, die sich mit dem kulturellen Erbe Europas beschäftigen, in Ausstellungen, Workshops und Multimediapräsentationen Einblicke in ihre Forschungsarbeit und laden mit Recherchestationen und Wissenschaftswerkstätten zum Mitmachen  und Entdecken ein. Gehen Sie auf Spurensuche und entdecken Sie die Spätantike auf den Fersen dreier geheimnisvoller Personen; erfahren Sie, wie Frieden in der Frühen Neuzeit geschlossen wurde, schlüpfen Sie in die Rolle eines „Editors“ und versuchen Sie, eine Handschrift Alexander von Humboldts zu entziffern oder lassen Sie sich in die Welt des europäischen Musiktheaters entführen. Es erwartet Sie noch vieles mehr - gehen Sie auf Entdeckungsreise!<br />
 <br />
Folgende Projekte präsentieren sich:<br />
 <br />
-   Reallexikon für Antike und Christentum<br />
-   Mittellateinisches Wörterbuch<br />
-   Regesta Imperii<br />
-   Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters<br />
-   Klöster als Innovationslabore<br />
-   Averroes Latinus-Edition<br />
-   Das säschsisch-magdeburgische Recht als kulturelles  Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mittel-europas<br />
-   Acta Pacis Westphalicae<br />
-   Leibniz-Edition Potsdam<br />
-   Geschichte der Südwestdeutschen Hofmusik im 18. Jahrhundert<br />
-   OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen<br />
-   Alexander-von-Humboldt-Forschung<br />
-   Nietzsche-Kommentar<br />
 <br />
Das ausführliche Programm finden Sie unter: http://www.akademienunion.de/_files/Broschueren/Programmbroschuere_AT_2011.pdf<br />
 <br />
Für Schulklassen und größere Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich. Dort können Sie gerne auch Programmbroschüren bestellen:<br />
 <br />
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften<br />
Frau Elke Richter<br />
Tel. 030 325 98 73 71, Fax 030 / 325 98 73 73, sekretariat@akademienunion-berlin.de]]></description>
            <author> Elke Richter</author>
 <category>
 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: Die ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1180</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Das Internet ist ein wissenschaftliches Werkzeug&quot;
Interview mit Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1541</link>
            <description><![CDATA[Warum sind Geisteswissenschaftler nach wie vor zögerlich bis passiv, wenn es darum geht, das Internet als wissenschaftliches Werkzeug zu betrachten und zu nutzen? Im Kunsthistorischen Institut in Florenz haben sich Ende März Geisteswissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit dieser Frage beschäftigt. Thema des zweitägigen Workshops: "Wissen(schaft) online".<br />
 <br />
Wir haben im Anschluss die Organisatoren der Veranstaltung befragt:<br />
Dr. Anna Scheurs, Kunsthistorikerin am Kunsthistorischen Institut in Florenz und Privatdozentin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main,<br />
Carsten Blüm, Web-Programmierer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main,<br />
Thorsten Wübbena, Kunsthistoriker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1541#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Demografischer Wandel. Wie organisieren wir das Schrumpfen?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1534</link>
            <description><![CDATA[Es diskutieren Prof. Dr. Florian Coulmas, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien Tokyo (Stiftung DGIA), der Soziologe Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Bernhard Müller, Direktor des Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden, und der Historiker Prof. Dr. Jürgen Kocka von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es moderiert die Kulturjournalistin Claudia Belemann (Deutschlandradio, ARD).<br />
 <br />
„Bevölkerungsfragen“ haben in Deutschland – und zunehmend auch auf europäischer Ebene – eine gewisse Konjunktur. Sie stehen aber bereits seit über 100 Jahren auf der Agenda. Deutschland befindet sich derzeit in einer demografischen Entwicklung, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte, um das Jahr 2050 voraussichtlich abgeschlossen sein wird und die mit dem Altern unserer westlichen Gesellschaft beschrieben werden kann. Sie wird seither von Demografen mit Interesse, aber auch mit wechselnder Intensität beobachtet.<br />
 <br />
Zunächst stieg die durchschnittliche Lebenserwartung aufgrund der Verbesserung der medizinischen Versorgung von Müttern und Neugeborenen sowie durch den Rückgang von Hungersnöten. Bald sank auch die Geburtenrate mit dem Übergang zur bürgerlichen Kleinfamilie. Vor rund 40 Jahren wurden die beiden Trends am unteren und am oberen Ende der Alterspyramide einerseits durch die Antibabypille, andererseits durch Fortschritte in der Infektionsbekämpfung und Humanmedizin verstärkt.<br />
 <br />
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass „Bevölkerungsfragen“ oft sehr emotional diskutiert wurden. Die Gesellschaft und die Ökonomie aber brauchen feste Rahmenbedingungen und Prognosen für eine vorausschauende Steuerung. Nur wer Entwicklungen analysiert und versteht, kann diese Prozesse auch steuern. Wie vollzog sich die demografische Entwicklung aus historischer Sicht? Welchem Wandel waren die Diskussionen zur „Bevölkerungsfrage“ unterworfen? Wie wird sich eine älter werdende Gesellschaft an diese neue und einzigartige Situation anpassen? Welche weiteren demografischen Veränderungen sind zu erwarten? Welche neuen gesellschaftlichen Prozesse werden benötigt, um den veränderten Anforderungen Rechnung zu tragen? Welche Rahmenbedingungen sind geeignet, um die Zukunft lebenswert zu gestalten? Können wir Erfahrungen anderer Gesellschaften nutzen?]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Abschied</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wunder - ein Thema für Geisteswissenschaftler?
Interview mit Dr. Alexander C.T. Geppert</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1474</link>
            <description><![CDATA[Dr. Alexander C.T. Geppert ist Neuzeithistoriker und leitet die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Die Zukunft in den Sternen: Europäischer Astrofuturismus und außerirdisches Leben im 20. Jahrhundert" am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.<br />
 <br />
Vor kurzem erschien bei Suhrkamp der von ihm und Till Kössler herausgegebene Band "Wunder. Poetik und Politik des Staunens im 20. Jahrhundert".<br />
 <br />
Das Interview hat die L.I.S.A.Redaktion am Telefon geführt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Arabische Welt, Islam und die Moderne</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1483</link>
            <description><![CDATA[Seit Januar reißt die Berichterstattung über die Ereignisse im Nahen Osten und Nordafrika nicht ab. Das Jahr 2011 markiert mit dem  „arabischen Frühling“ für viele Menschen in der islamischen Welt eine bedeutende Zeitenwende. Nach den relativ friedlichen Systemumbrüchen in Tunesien und Ägypten kam es entlang der nordafrikanischen Mittelmeerküste und nahezu auf der gesamten arabischen Halbinsel zu großen Protestwellen. Die Bilder von friedlichen Demonstranten aus verschiedensten politischen Lagern und sozialen Schichten, die sich aus eigener Initiative über Facebook organisieren und couragiert für mehr Mitsprachrecht und politische Beteiligung protestieren, gehen um die Welt.<br />
 <br />
Viele neue Fragen dominieren seither Nachrichten, Feuilletons und auch die Köpfe der Menschen in der westlichen Welt. Wohin führt die neu gewonnene Freiheit? Wie werden sich die Proteste auf andere Länder Asiens und Afrikas auswirken? Wird die Freiheitsbewegung der Wegbereiter für die Demokratisierung Arabiens sein? Welche Rolle haben Religion, Tradition und Glaube bei den Menschen in der Region? Und wie wichtig wird die islamische Religion dort in Zukunft sein?<br />
 <br />
In diesem L.I.S.A. Dossier liefern Geisteswissenschaftler, die sich mit der Geschichte, Kultur und Tradition der Region und des Islam auseinandersetzen, Antworten und Erklärungen zu den Umbrüchen in der arabischen Welt.<br />
 <br />
Autorin: Eva Kammann]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Der Feuersturm ist unter uns</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1060</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arabischer Wandel - &quot;Parteien spielen marginale Rolle&quot;
Interview mit Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1514</link>
            <description><![CDATA[Dr. Sabine Damir-Geilsdorf ist Islamwissenschaftlerin und Privatdozentin in der Abteilung für Islamwissenschaften der Universität Bonn. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem religiös-politische Bewegungen und die Entwicklungen des islamischen Rechts. Zurzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt über Scharia-Konzepte und Reformagenden verschiedener religiös-politischer Bewegungen.<br />
 <br />
Das Projekt wird von der Gerda Henkel-Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>VW und Peugeot - Sozialpolitik in der Autoindustrie
Interview mit Ute Engelen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1479</link>
            <description><![CDATA[Ute Engelen ist Historikerin und promoviert an der Universität Bielefeld und der Ecole des hautes études en sciences sociales.<br />
 <br />
Ihr Thema: Der Wandel der betrieblichen Sozialpolitik in der Nachkriegszeit. Ein Vergleich des Volkswagenwerks in Wolfsburg mit Automobiles Peugeot in Sochaux von 1944 bis 1979.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>HERMANN WENZEL

ENTZIFFERUNG DES DISKOS VON PHAISTOS (5)

4. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1536</link>
            <description><![CDATA[Beiträge]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Das Fest</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1174</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Ringen ums Restrisiko&quot; - Atomenergie und Versicherer
Interview mit Christoph Julian ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1492</link>
            <description><![CDATA[<br />
Christoph Julian Wehner ist Zeit- und Umwelthistoriker und forscht unter anderem zur Katastrophen- und Versicherungsgeschichte seit 1945.<br />
 <br />
Sein aktuelles Projekt: Nach den Katastrophen? Sicherheitsproduktion und Expertenwissen in Deutschland am Beispiel von Atomgefahr und Katastrophenversicherung,1955-1986.<br />
 <br />
<br />
<br />
Christoph Julian Wehner ist Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung.<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arabischer Aufbruch - &quot;Der Islam wird eine Rolle spielen&quot;
Interview mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1526</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Gudrun Krämer ist Islamwissenschaftlerin und Direktorin des Instituts für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies. Sie ist darüber hinaus Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Ehrendoktor der Tashkent Islamic University und Mitherausgeberin der Encyclopaedia of Islam Three. In zahlreichen Büchern und Aufsätzen hat sich mit Geschichte und Politik des Vorderen Orients, mit islamischen Bewegungen und islamischer politischer Theorie und insbesondere mit Menschenrechten und Demokratie auseinandergesetzt. <br />
 <br />
Prof. Dr. Gudrun Krämer ist Trägerin des Gerda Henkel Preises 2010.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Forum: Klug sparen? Wissenschaftsentwicklung in der Krise</title>
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            <description><![CDATA[Einführungsvorträge und Podiumsdiskussion mit:<br />
Prof. Dr. Georg Unland, Sächsischer Staatsminister der Finanzen,Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig,Prof. Dr. Joachim Thiery, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig,Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigModeration: Sven Heitkamp, freier Jounalist<br />
 <br />
Die drastische Minderung des Haushaltsvolumens stellt einerseits sowohl Bund als auch Länder vor eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte, andererseits steht die Gefahr im Raum, durch eine falsche, von drastischen Einsparungen gekennzeichnete Bildungspolitik einen der stärksten Motoren für Innovationen und die langfristige Entwicklung von Wohlstandssicherung im Lande bis zum Stillstand zu drosseln. Möglicherweise jedoch gibt es durch geschickte Kombination von Finanz- und Bildungspolitik einen Weg aus diesem Dilemma. Denn es ist eine alte Weisheit, dass Krisen für eine gute Entwicklung immer auch notwendig sind. Weder soll das Akademie-Forum in die übliche Schelte der scheinbar Verantwortlichen einstimmen, noch allgemeine Überlegungen erneut wiedergeben; es geht im Gegenteil um eine differenzierte Analyse der Situation und um die zielgerichtete, methodische Suche nach praktikablen (Aus-)Wegen aus wissenschaftlicher Sicht.<br />
Interessenten sind herzlich willkommen.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Öffentliche Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1531</link>
            <description><![CDATA[Die Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig lädt herzlich zur Öffentlichen Frühjahrssitzung in den Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig ein.<br />
<br />
Freitag, 15.4.2011, 16–18 Uhr, Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig<br />
Programm  Olivier Messiaen (1908–1992), Quatuor pour la fin du temps (1940/41): Liturgie de cristal / Vocalise, pour l'Ange qui annonce la fin du Temps  Eröffnung durch den Präsidenten Pirmin Stekeler-Weithofer  Grußworte  Bericht des Vizepräsidenten Heiner Kaden über die Arbeit der Akademie  Einführung der neu gewählten Akademiemitglieder  Verleihung des Theodor-Frings-Preises 2011  FESTVORTRAG Klaus Manger, Jena: Goethes Künstlerdrama  Olivier Messiaen, Quatuor pour la fin du temps: Intermède / Fouillis d'arcs-en-ciel, pour l'Ange qui annonce la fin du Temps  Henriette Störel – Klarinette Deniz Tahberer – Violine Daniel Wachsmuth – Violoncello Nora Bartosik – Klavier<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arabischer Aufruhr - was kommt nach dem Umbruch?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1529</link>
            <description><![CDATA[Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien, Bahrein, Jemen - in vielen Staaten der arabischen Welt gehen die Menschen auf die Straßen und protestieren für politische Reformen. In Tunesien und Ägypten sind die alten Machthaber gestürzt, in Libyen herrscht Krieg, in Syrien, Bahrein oder dem Jemen versuchen die alten Eliten die Protestbewegung zu stoppen - mit Gewalt oder dem Versprechen auf Reformen. Der Westen blickt gebannt auf die Ereignisse, Israel ist sich uneins, ob die neue Entwicklung Grund zu Freude oder eher zur Besorgnis bietet. Denn nach wie vor ist unklar, wohin Aufbruch und Umbruch in den arabischen Staaten führen werden.<br />
 <br />
Was glauben Sie? Was kommt nach dem Aufstand?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Neues aus dem Irak – Ausgrabungen in Bakr Āwa 2010</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1513</link>
            <description><![CDATA[von Ulrike Bürger und Peter A. Miglus<br />
 <br />
Erstmals nach dem Krieg 2003 fand wieder eine deutsche Ausgrabung im Irak statt. Sie wurde von August bis Oktober 2010 vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg durchgeführt und von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Prof. Dr. Peter Miglus</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1195</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>What's going on in Arabia?
Interview with Dr. Allen Fromherz</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1476</link>
            <description><![CDATA[Dr. Allen Fromherz is Assistant Professor for Medieval North African, Middle Eastern and Islamic History at the Georgia State University in Atlanta, USA, since 2008.<br />
 <br />
His current research project: "Constructing Medieval Myths of the Nation in the Modern Middle East", funded by the Gerda Henkel Foundation.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Erkenntniswert Farbe</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1512</link>
            <description><![CDATA[Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften; Konzeption und Organisation Dr. Margrit Vogt und Dr. Ingeborg Reichle, Berlin 07.07.2011-08.07.2011, Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften<br />
 <br />
Die Farbe ist keine Invariable, sondern ein Resultat kultureller Codierung. Sie stellt einen wesentlichen Schlüssel zu unserem Selbst- und Weltverständnis dar. Die vom 7. bis 8. Juli 2011 geplante Tagung der interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften widmet sich den Bedingungen und Möglichkeiten unserer Farberkenntnis und reflektiert unser Farbverständnis als gesellschaftlich codierte Komponente. Um den blind spot der gesellschaftlich vermittelten Farbe ausfindig zu machen, sollen philosophische, bildwissenschaftliche, linguistische, psychologische, historische, wissenschaftsgeschichtliche, kunst- und koloritgeschichtliche sowie literarische, etc. Farbdefinitionen und Farbverwendungen möglichst aus transkultureller Sicht diskutiert und die Farbe in ihrer Dimension als Erkenntniswert umfassend in den Blick genommen werden.<br />
 <br />
Bereits in der Antike wird Farbe zum Reflexionsgegenstand von Philosophen, Kunsttheoretikern, bildenden Künstlern und Dichtern. Zum salonfähigen Thema avanciert die Farbdebatte jedoch erst mit Newtons prismatischer Farberkenntnis, deren Diskussion einhergeht mit der Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Physik im Jahre 1730. Die einsetzende Newtonrezeption und die damit verbundene Dispersion der physikalischen Farbdebatten tragen wesentlich zur diskursiven Entdeckung der Farbe bei. Spätestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts hat die Farbthematik mit der Nobilitierung zum Gegenstand natur- und geisteswissenschaftlicher Forschung Konjunktur: Die Diskurse werden vernetzt und die quantitative Multiplikation von Farbstudien Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich zur qualitativen Wissensexplosion: Nach der Disegno-Colore-Debatte und der gefeierten Wiederentdeckung der Enkaustik als der Antike entstammenden Maltechnik mit farbiger Wachsmalerei erhitzt Mitte des 19. Jahrhunderts die Kontroverse »Monochromie vs. Polychromie« um die farblose oder mehrfarbige antike Architektur die Gemüter genauso wie das Für und Wider von Newtons Farbsystem oder Goethes Farbenlehre. Die Farbe wird nicht nur zur zentralen und heftig umstrittenen Schnittstelle chemischer und physikalischer, medizinischer, architektonischer, wahrnehmungspsychologischer, kunsttheoretischer, ästhetischer und künstlerischer Diskurse; vielmehr steht auch ihre Bedeutung in der Literatur außer Zweifel, man denke lediglich an die Farbe Blau als Signalmarker einer gesamten literarischen Epoche, als Sinnträger des romantischen Sehnens nach Liebe und Glück.<br />
 <br />
Mit erkenntnistheoretischem und erkenntniskritischem Impetus will die Tagung der Frage auf den Grund gehen, ob all unseren Farbwahrnehmungen gesellschaftlich vermittelte und Perspektiven formende Komponenten vorgelagert sind. In diesem Sinn konzentriert sich die Veranstaltung auf die Bedeutungsdimension der Farbe in ihrer gesellschaftlichen Verwendung und will auf den Erkenntniswert Farbe als Schlüssel zu unserem Weltverständnis aufmerksam machen. Dabei sollte die kulturelle Bedeutungsdimension der Farbe nicht unterschätzt werden. Jede Gesellschaft prägt nicht nur ihre Zuteilung der Farbwerte auf Farbwörter aus, sondern lädt die einzelnen Farben mit anderen Bedeutungen auf.<br />
 <br />
Mit der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« erforscht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften anhand eines ganzen Spektrums von akademischen Disziplinen - von der Kunstgeschichte und Archäologie über Philosophie und Ethnologie, Japanologie und Sinologie, Ägyptologie und Theologie bis hin zu Mathematik, Biologie und Informatik<br />
- Phänomene transkultureller Bildkulturen in einer zunehmend globalisierten Bildwelt.]]></description>
            <author> M.Sc. Andre Karliczek</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Vorstellung meines Dissertationsvorhabens:
Interdisziplinäre Forschungen zur ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1491</link>
            <description><![CDATA[Wie versprochen folgt hier ein weiterer kurzer Beitrag über den Fortgang meines Projekts. Er beinhaltet Erläuterungen zum Aufbau einer Datenbank von Rüstungsteilen und spricht die Möglichkeiten an, wie mit ihrer Hilfe neue Erkenntnisse zum Thema gewonnen werden können. Zudem gibt dieses Video einen Einblick in die Praxis der Plattnerkunst.<br />
 <br />
Viel Spaß wünscht<br />
 <br />
Matthias Goll]]></description>
            <author> M.A. Matthias Goll</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Japan wird die Katastrophe bewältigen&quot;
Interview mit Prof. Dr. Florian Coulmas</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1486</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Florian Coulmas ist Japanologe an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg. Seit 2004 leitet er als Direktor das Deutsche Institut für Japanstudien in Tokio. Sein Schwerpunkt ist die Erforschung der Sprache und Kultur des modernen Japans.<br />
 <br />
Das Interview führte die L.I.S.A.Redaktion in der Lobby eines japanischen Hotels in Düsseldorf.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Ein Schatz ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1184</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Frauen als Häftlinge in Arbeitserziehungslagern (Bitte um Auskunft)</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1487</link>
            <description><![CDATA[Bei meinen Recherchen zum Arbeitserziehungslager Frankfurt-Heddernheim habe ich (bis jetzt) zwei Karteikarten der Gestapo ermittelt, denen zu Folge jeweils eine Zwangsarbeiterin in das AEL Heddernheim eingewiesen wurde, obwohl dieses nur für Männer bestimmt war; für Frauen gab es eigene Lager bzw. Gefängnisse.<br />
 <br />
Ich weiß nicht, ob ich diese beiden Fälle als fehlerhafte Eintragungen ansehen soll. Einerseits haben die Nazis, so weit ich es beurteilen kann, in allen Bereichen streng auf Trennung der Geschlechter geachtet. Andererseits vermittelt die Personenkartei der Gestapo den Eindruck (entsetzlich) gewissenhafter Arbeit. Womöglich hat die Gestapo es in Einzelfällen für pragmatisch angesehen, Frauen in Heddernheim einzuweisen, weil es in Frankfurt und Umgebung kein Arbeiserziehungslager für Frauen gab und man sich den Transport sparen wollte.<br />
 <br />
Deshalb bitte ich an dieser Stelle Diejenigen um eine Einschätzung, die sich mit dem Lagersystem der Nazis auskennen: Ist es denkbar, dass Frauen in Einzelfällen in ein für Männer bestimmtes Lager eingewiesen wurden? Sind solche Fälle bekannt? Vielen Dank für jede Unterstützung.]]></description>
            <author> Uwe Protsch</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1487#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Eine arabische, keine islamische Revolution&quot;
Interview mit Dr. Thomas K. Gugler</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1485</link>
            <description><![CDATA[Dr. Thomas K. Gugler ist Islamwissenschaftler und Experte unter anderem für Pakistan, den Islam in Europa und islamische Reformbewegungen in Südasien. Sein aktuelles Forschungsprojekt hat den Titel: Postislamismus aus Pakistan - Modernität islamischer Mission in religionsökonomischer Perspektive.<br />
 <br />
Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1485#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Weltraumkino - Eine Retrospektive</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1470</link>
            <description><![CDATA[Anlässlich des 50. Jubiläums des ersten bemannten Weltraumfluges präsentiert die Retrospektive WELTRAUMKINO eine Geschichte des Science-Fiction-Films. In ihrem Mittelpunkt stehen phantastische Visionen der Handlungssphäre Weltraum: Eroberungen des Kosmos, die Entdeckung extraterrestrischer Welten und die Begegnung mit fremden Zivilisationen in fernen Galaxien. Doch auch ihr komplementäres Motiv – die Landung der Außerirdischen auf der Erde und deren Eindringen in "unsere" Zivilisation – prägt eine zweite, kleinere Gruppe der für die Retrospektive ausgewählten Filme.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1470#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: Erntedank</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1179</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1179#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arabischer Wandel - &quot;Aufbegehren gegen soziale Ungleichheit&quot; 
Interview mit Ismail ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1477</link>
            <description><![CDATA[Ismail Warscheid hat Geschichte und Arabistik in Genf und an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) in Paris studiert. Seit 2008 promoviert er am Centre d'histoire sociale de l'Islam méditerranéen (CHISM) der EHESS über die Geschichte des islamischen Rechts in der zentralen Sahara (Südalgerien, Nordmali).<br />
 <br />
Ismail Warscheid ist Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1477#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Geisteswissenschaft im Dialog
Wir bringen Wissenschaft ins Gespräch</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1469</link>
            <description><![CDATA[Expertenrunden zu aktuellen Themen aus Gesellschaft und Wissenschaft bringen die Geisteswissenschaften ins Gespräch – miteinander, mit anderen Wissenschaften und mit der Öffentlichkeit. Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen diskutieren bundesweit an wechselnden Orten unterhaltsam und informativ Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Sie stehen dem Publikum Rede und Antwort. Bei einem Umtrunk im Anschluss gibt es Gelegenheit zu weiterem Gedankenaustausch, zu Nachfragen, Kontroversen und Annäherungen.<br />
 <br />
www.geisteswissenschaft-im-dialog.de<br />
 <br />
Geisteswissenschaft im Dialog ist ein gemeinsames Projekt der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der Leibniz-Gemeinschaft und der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.<br />
 <br />
Schirmherrin ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1469#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>MANCEPT Workshop &quot;Methods of Interpretation and the Politics of Hermeneutics&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1478</link>
            <description><![CDATA[Political theorists have responded somewhat ambiguously to the ‘interpretive turn’ that shaped the humanities and social sciences in the mid to late twentieth century. After an initial phase of turning attention to questions of interpretive method in the 1960s and 70s, which led to fierce methodological disputes over contributions from Cambridge historians, they subsequently turned away from such questions in the 1980s and 90s, based on the assumption that all practitioners implicitly agree on how they interpret texts. With the twenty-first century, the vocation has entered a third phase in which there is an increasing recognition that hermeneutic methods have yet to be adequately addressed.<br />
 <br />
Given that political theorists have almost always imported insights from history and philosophy, there is a need in the discipline for contributions that seek to assess existing approaches to interpretation in terms of their advantages and costs for the study of politics. In particular, there has been no enquiry into the question of whether these approaches are ideologically sustained (whereby ‘ideologies’ are understood as systems of political thinking through which agents interpret the world that surrounds them (cf. Freeden 1996)), and if so, whether ideologically charged approaches in turn induce political theorists to systematically ignore some aspects of texts, whilst emphasizing others?<br />
 <br />
This workshop invites papers that aim to answer these and related questions with regard to modern accounts of hermeneutics (Gadamer, Ricœur), ‘textual’ (Strauss et al.) and contextual approaches (Skinner for the ‘Cambridge School’, Koselleck and Richter for Begriffsgeschichte), Marxian readings (Althusser, Macpherson et al.), as well as deconstructive (Derrida et al.) and feminist interpretations (Okins, Pateman et al.). The workshop thus aspires to shed light on the politics of interpretive methods and to offer a space for innovative thinking about the tools that scholars use in analyzing texts.<br />
 <br />
Abstracts of up to 500 words are requested by Friday 20th May 2011. Please submit abstracts, along with your CV to jens.olesen@stcatz.ox.ac.uk. For more information on the MANCEPT Workshops in Political Theory, see http://manceptworkshops.wordpress.com/<br />
 ]]></description>
            <author> Jens Olesen</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Philosophie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1478#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Entzifferung des Diskos von Phaistos (4)
3. Ergänzung zur Vortagsfassung (L.I.S.A. Dezember 2010)</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1473</link>
            <description><![CDATA[Wie die Minoer die Grenzen der 61 Zeichengruppen des Diskos von Phaistos 'programmierten'<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1473#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Das wahre Alter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1188</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;thawrah, muzaharat, fitnah&quot; - Arabien im Aufbruch
Interview mit Jörg Matthias Determann</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1468</link>
            <description><![CDATA[Jörg Matthias Determann ist Doktorand der Geschichtswissenschaften an der School of Oriental and African Studies, University of London. Von 2009-2010 war er Gastwissenschaftler am King Faisal Center for Research and Islamic Studies in Riad, Saudi Arabien. Sein Forschungsschwerpunkt: Die Geschichte des Mittleren Ostens, insbesondere der Golfregion und Saudi Arabiens.<br />
 <br />
Jörg Matthias Determann ist Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung. ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>WDR 3 Rosenmontag-Spezial mit Vorbericht zur Tagung &quot;Feiern – Singen – Schunkeln. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1455</link>
            <description><![CDATA[Am vergangenen Rosenmontag widmete sich der WDR 3 in einem Spezial dem Karneval. So gab es neben vielen anderen interessanten Themen einen Beitrag von Björn Dornbusch zu Karnevalskomponisten und einen Vorbericht zur Tagung "Feiern – Singen – Schunkeln. Karnevalsaufführungen vom Mittelalter bis heute". In einem Interview berichtete der Musikwissenschaftler und Mitveranstalter des von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Symposions Prof. Anno Mungen unter anderem von der Bedeutung, die die Musik durch die Jahrhunderte für den Karneval hatte.<br />
 <br />
Die Beiträge sind als Podcasts unter abrufbar:<br />
 <br />
http://www.wdr3.de/sondersendungen/details/artikel/rosenmontag-bei-wdr-3-1.html]]></description>
            <author> Dominic Larue</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1455#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wege der Migration. Europas große Herausforderung</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1465</link>
            <description><![CDATA[Es diskutieren der Mediävist und Migrationsforschung Prof. Dr. Michael Borgolte, der Experte für Neuere Geschichte Prof. Dr. Andreas Gestrich, Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London, Prof. Dr. Peter Haslinger, Direktor des Herder-Instituts (ein Leibniz-Institut), der Theologe und Religionswissen-schaftler Prof. Dr. Volkhard Krech vom Centrum für Religionswissenschaftliche Studien an der Universität Bochum.<br />
 <br />
„Migration gehört zur Conditio humana wie Geburt, Vermehrung, Krankheit und Tod; denn der Homo sapiens hat sich als Homo migrans über die Welt ausgebreitet“, schreibt Klaus J. Bade, einer der führenden Migrationsforscher in Deutschland.<br />
Migration ist dennoch für jede Generation eine große Herausforderung. Und sie ist im Europa des 20. und 21. Jahrhunderts ein zentrales Sorgenthema geworden. Viele Menschen fühlen sich heute mit einer historischen Ausnahmesituation konfrontiert. Ein historischer Rückblick zeigt jedoch, dass dieses Phänomen seit jeher ein zentrales Element der europäischen Kulturgeschichte war. Auch in Deutschland ist Migration kein Phänomen unserer Zeit. Der Einwanderung von französischen Hugenotten nach Preußen im 17. Jahrhundert und der von Polen im 19. Jahrhundert ins Ruhrgebiet standen jeweils große Auswanderungswellen von Deutschen auf den Balkan und nach Nordamerika gegenüber.<br />
Öffentlich wird heute nach wie vor die Frage diskutiert, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist. Derzeit leben in Deutschland nach amtlichen Angaben knapp 6,7 Millionen Angehörige anderer Staaten, die ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft nach Deutschland verlagert haben. Die späte Anerkennung dieser Wirklichkeit hat Integration in Deutschland jahrzehntelang erschwert und die positive Wirkung von Einwanderung beeinträchtigt. Migration ist verbunden mit dem stetigen Aushandeln von Formen des Zusammenlebens unter sich wandelnden Bedingungen. Die neuen Bürger bringen Veränderungen in die deutsche Gesellschaft, wie neue Religionen und Bräuche. Für den Bundespräsidenten Christian Wulff beispielsweise gehört der Islam bereits zu Deutschland.<br />
Der Erfolg der Migration ist sehr unterschiedlich. Wie sahen Migrationsprozesse in der Vergangenheit aus? Gibt es historische Vorbilder für gelungene Prozesse dieser Art? Wann kann man von erfolgreicher Migration sprechen? Welche Hindernisse und Probleme sind mit Migration verbunden? Welche sozialen Folgen bringt die Migration mit sich? Kann kulturelle und ethnische Vielfalt eine Chance sein?<br />
Zu einer Diskussion dieser und weiterer Fragen laden wir Sie herzlich ein!<br />
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bei Dr. Karla Neschke unter neschke@leibniz-gemeinschaft.de bis zum 07.04.2011 wird gebeten.]]></description>
            <author> Dr. Karla Neschke</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1465#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Prof. Wolfgang Pehnt über:
Bewohnte Bilder - Rudolf Schwarz und Oswald Mathias Ungers: zwei ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1456</link>
            <description><![CDATA[Die Architekten Rudolf Schwarz (1897–1961) und Oswald Mathias Ungers (1926–2007), beide zu unterschiedlichen Zeiten Professoren an der Düsseldorfer Kunstakademie, waren Nachbarn. Nachbarn im Geiste? Nachbarn vor Ort jedenfalls. In Köln-Müngersdorf hatte Schwarz, berühmter Kirchenbauer und unmittelbar nach dem Krieg Kölns Generalplaner, 1954–56 für sich ein bescheidenes Wohnhaus errichtet. Kurz darauf, 1958–59, baute der junge Ungers ein paar hundert Meter entfernt sein eigenes Haus, ein Architektur - manifest, das ihm internationalen Ruhm einbrachte.<br />
 <br />
Aus der räumlichen Nähe ergaben sich manche Begegnungen. Nähe bestand auch in den Positionen. Beide bekannten sich zur Architektur als Baukunst. Beide forderten Autonomie der Form. Bilder, Metaphern, Analogien sollten die Fülle der Daten und Erscheinungen ordnen. Gleichzeitig und scheinbar widersprüchlich neigten beide Baukünstler zur Abstraktion, die beim späten Ungers bis zu einer rigoros schweigsamen Architektur führte. Noch einer seiner letzten Entwürfe, für die Kirche St. Theodor in Köln-Vingst, zitiert einen Bau von Schwarz, die Fronleichnamskirche in Aachen (1930), gewidmet dem „Gott, der Geometrie treibt“.<br />
 <br />
Der Vortrag erinnert an den 50. Todestag von Schwarz am 3. April – und an ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Architekturgeschichte.<br />
 <br />
Wolfgang Pehnt lebt als Architekt in Köln und war u.a. von 1995 bis 2009 Architekturhistoriker an der Ruhr-Universität Bochum und von 1963 bis 1995 beim Deutschlandfunk verantwortlich für die Themen Kunst und Literatur. Seit 2009 ist er Mitglied Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste.]]></description>
            <author> Esther Polito</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1456#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Das explosive Erbe</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1059</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1059#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Grabkammer ist ans Licht gebracht: Nicole Ebinger-Rist über die Methodik und die ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1420</link>
            <description><![CDATA[<br />
Die Komplexität der Fundschichten und die ungünstige Wetterlage haben das Team sofort von der Notwendigkeit überzeugt, die 80 Tonnen schwere Grabkammer in einer Halle unterzubringen, um die Materialien zu untersuchen. Welche Herausforderungen den Restauratoren bevorstehen und wie sie sich der Aufgabe stellen, erzählt Nicole Ebinger-Rist, Restauratorin und Co-Leiterin der Bergung.]]></description>
            <author> Dr. Mara Zatti</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1420#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Amt - &quot;Eitelkeiten und Profilierungsdrang&quot;
Interview mit Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1449</link>
            <description><![CDATA[Dr. Annette Weinke, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />
 <br />
Daniel Stahl, Wissenschaftliche Hilfskraft der Unabhängigen Historikerkommission<br />
 <br />
Beide Historiker haben am Buch "Das Amt" mitgearbeitet.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1449#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>M4HUMAN PROGRAMME 
Marie Curie Fellowships of the Gerda Henkel Foundation</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1438</link>
            <description><![CDATA[Starting in 2011, the Gerda Henkel Foundation is offering Marie Curie Fellowships in the M4HUMAN (Mobility for experienced researchers in historical humanities including Islamic studies) programme aimed at supporting outstanding scholars. This funding initiative is co-financed by the European Commission under the EU’s Seventh Framework Programme for Research. One objective of this fixed-term programme is to increase networking between researchers in the historical humanities at the international level, including researchers in religious, cultural and political sciences under the special programme “Islam, the modern nation state and transnational movements”. Other goals include the promotion of trans-national academic exchange, increasing transnational mobility, facilitating further education and the positive and long-term influencing of the research environment in both origin and destination countries. Research scholarships can be requested for a larger-scale research work or in connection with a research project.<br />
 <br />
Fields of Research<br />
Research projects in the following fields are supported in particular:<br />
-History -Prehistory and Early History -Archaeology -Art History-Historic Islamic Studies -Legal History<br />
 <br />
In addition to the areas listed above, appropriate applications may be submitted in respect of projects that align to the Gerda Henkel Foundation’s special programme “Islam, the modern nation state and transnational movements”.<br />
 <br />
Eligibility<br />
The programme provides 24-month research grants for two categories of researchers:-Experienced researchers (holding a doctorate or with 4 to 10 years of comparable and proven research experience)<br />
-Senior researchers (holding post-doctoral qualifications, a comparable academic ranking, or with more than 10 years of comparable and proven research experience)<br />
 <br />
Mobility<br />
In addition to the academic suitability of the applicant, a precondition for the application is an element of mobility (either incoming or outgoing); i.e. a stay at a host research institute selected by the applicant, situated in a country other than the country of origin and lasting for at least 70% of the 24-month period covered by the grant. The applicant must provide evidence of acceptance by the institution and by a mentor resident there.<br />
The following combinations are acceptable:<br />
 <br />
Incoming <br />
-Origin: EU, Associated Countries*, Third Countries, German researchers outside Germany-Destination: Germany<br />
Outgoing-Origin: Germany, EU, Associated Countries*-Destination: EU (excluding Germany), Associated Countries*, Third CountriesNot accepted-Country of origin and destination are identical-Country of origin is a Third Country but destination country is not Germany<br />
 <br />
Important At the time of the relevant deadline for submission of proposals, researchers must not have resided or carried out their main activity in the country of their host organisation for more than 12 months in the three years immediately prior to the mentioned deadline.<br />
 <br />
* Associated Countries: Switzerland, Israel, Norway, Iceland, Liechtenstein, Turkey, Croatia, Republic of Macedonia, Serbia, Albania, Montenegro, Bosnia, Herzegovina, Faroe Islands<br />
 <br />
Grants<br />
The grants cover the following costs:<br />
-Living costs in the destination country (plus a family/child allowance if applicable) -Mobility allowance-Travel allowance -Research costs (covering the costs of further training, start-up and return costs, together with an allowance to defray the costs of the host institution)<br />
 <br />
The duration of Marie Curie Fellowships in the M4Human Programme is 24 months.<br />
 <br />
Selection process and evaluation<br />
Following the application phase, all fully completed applications are evaluated by the International Advisory Committee and the Academic Advisory Committee of the Gerda Henkel Foundation. The assessment criteria include the qualifications of the applicant and the academic quality of the project. The final decision on all applications is made by the Foundation’s Board of Trustees, based on the recommendations of these two bodies.<br />
 <br />
&gt;&gt;&gt; The deadline for applications is 30 June 2011. &lt;&lt;&lt;<br />
 <br />
For further information (including the required application forms, deadlines and available endowments), please refer to our homepage at:<br />
www.gerda-henkel-stiftung.de/m4human]]></description>
            <author> M.A. Jens Christian Schneider</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1438#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Entzifferung des Diskos von Phaistos (3)
2. Ergänzung zur Vortragsfassung - L.I.S.A. Dezember 2010</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1446</link>
            <description><![CDATA[Rhythmen und Symmetrien beweisen eine numerisch gesteuerte Ordnung der Zeichen des Diskos von Phaistos als Basis seiner Entzifferung]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1446#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1194</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1194#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Bergung der Grabkammer an der Heuneburg: Ein Interview mit Dr. Dirk Krausse</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1430</link>
            <description><![CDATA[Das hatte die 2600 Jahre alte Siedlung an der Heuneburg noch nie gesehen: zwei Schwerlastkräne heben Ende Dezember eine komplette Grabkammer unter der Aufsicht des Grabungs- und Restaurierungsteam aus der Erde.<br />
Soweit man bisher beurteilen kann, handelt es sich um ein äußerst gut erhaltenes Grab, in dem eine Frau aus der Oberschicht beigesetzt wurde. „Ich konnte drei Tage lang nicht nach Hause gehen und mich umziehen“, erzählt die Restauratorin Nicole Ebinger-Rist - noch immer begeistert bei dem Gedanken an den spektakulären Fund.<br />
Kein Wunder: man wird nicht jeden Tag Zeuge einer solchen Entdeckung. Dr. Dirk Krausse, Leiter der archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg ist sich sicher: „Dieser Fund wird neue Maßstäbe in der Chronologie nordisch der Alpen setzen.“<br />
Nach der Sensation kommt nun die harte Arbeit: wie geht es jetzt mit der Bergung weiter? Was wird untersucht und welche Analysen sind erforderlich? Ein interdisziplinäres Team aus Archäologen, Restauratoren und Naturwissenschaftern wird sich nun all diesen Fragen widmen. Ein Jahr Zeit haben sie, um die Geheimnisse der Grabkammer und ihrer „Fürstin“ zu entziffern.]]></description>
            <author> Dr. Mara Zatti</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1430#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Feiern – Singen – Schunkeln. Karnevalsaufführungen vom Mittelalter bis heute</title>
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            <description><![CDATA[Ein Symposion der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte. Organisiert von Anno Mungen (Universität Bayreuth) und Christine Siegert (Universität der Künste Berlin) in Zusammenarbeit mit Arnold Jacobshagen und der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Gefördert durch die Gerda Henkel Stiftung.]]></description>
            <author> Dominic Larue</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Das Grab ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1183</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Vergessene Gewalt?&quot; Die &quot;Legion Erzengel Michael&quot; im Rumänien der Jahre ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1406</link>
            <description><![CDATA[Weblink zur Veranstaltung:<br />
http://www.osteuropaforum.at/veranstaltungen/tagung/legion-erzengel-michael/<br />
 <br />
Abstract:<br />
Die "Legion Erzengel Michael" ist wohl das umstrittenste Phänomen der  jüngeren rumänischen Geschichte. Unter dem Kommunismus verdammt als  "Filiale des Hitlerfaschismus", wurde sie nach dem Sturz des  kommunistischen Regimes Gegenstand einer intensiven, bis heute  andauernden gesellschaftlichen Debatte.Ungewöhnlich scharf ist  dabei der Kontrast zwischen dem breiten internationalen Interesse an der  rumänischen "Legion Erzengel Michael" als vielleicht bedeutendster  faschistischer Bewegung außerhalb Deutschlands und Italiens und dem  tatsächlichen Wissen, das wir über diese gewaltorientierte, in Wahlen  erfolgreiche Organisation haben. Nicht, dass seit 1989 (vorher waren  quellenorientierte Studien wegen der Unzugänglichkeit der rumänischen  Archive nur in Ansätzen möglich) die Forschung das Thema gänzlich  beiseite gelassen hätte. Aber im Vordergrund standen doch  Quelleneditionen und eine faktenorientierte Aufarbeitung ohne größeren  methodischen Anspruch.<br />
Erst in den letzten Jahren haben jüngere Historikerinnen und  Historiker sich dem Thema mit neuen Fragestellungen und anspruchsvollen  methodischen Verfahren zugewandt, und zwar überraschenderweise nicht nur  in Rumänien selbst, sondern auch in Großbritannien, den USA,  Deutschland, Spanien, Frankreich, Österreich und Ungarn. Die Tagung  führt erstmalig die international verstreut arbeitenden Forscher  zusammen.]]></description>
            <author> M.A. Hansfrieder Vogel</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Der Sensationsfund</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Entzifferung des Diskos von Phaistos (2)
</title>
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            <description><![CDATA[1. Ergänzung zur Vortragsfassung (L.I.S.A. Dezember 2010) "Das Neunheiten-Paradigma" oder wie die ägyptische Kosmogonie von Memphis der Beweisführung diente.]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Das Wiedersehen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1098</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Aber wie haltet Ihr es mit der Wissenschaft?
Auseinandersetzungen Amerikanischer Anthropologen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1366</link>
            <description><![CDATA[<br />
Die amerikanische Anthropologie ist für extravagante Empfindlichkeiten berühmt. Gräber indigener Bevölkerungen, Feldforschung in den südamerikanischen Nachbarstaaten, Sklavenfriedhöfe – das Fachgebiet kratzt häufig an inneren Konflikten und verdrängten Schuldkomplexen der Nationalseele. Entsprechend häufig reiben sich auch die beteiligten Forschenden aus diversen Fachgebieten. Zum Jahresende wurde die American Anthropological Association (AAA) wieder mit einem inneren Konflikt in die Öffentlichkeit katapultiert. Auf Anregung des Vorstandes wurde das Wort „Wissenschaft“ (science) aus einem Strategiepapier der Gesellschaft gelöscht – sehr zum Ärger der naturwissenschaftlich forschenden Mitglieder.<br />
 <br />
Von Felix Engel und Mareen Kästner]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Saudi Arabien – Öffnung eines Landes</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1362</link>
            <description><![CDATA[Auf Einladung der Kontaktstelle für Christlich-Islamische Begegnung in der Erzdiözese Wien sowie des Instituts für Orientalistik der Universität Wien hielt ich in Wien einen Vortrag über aktuelle Entwicklungen im Königreich Saudi Arabien. Unter dem Titel „Saudi-Arabien – Öffnung eines Landes“ diskutierte ich dabei profunde Entwicklungen, die für eine zögerliche, aber deutliche Öffnung des Königreichs nach Westen hin sprechen. Ich beleuchtete dabei politische, religiöse und soziale Aspekte wie die Frage der Demokratie, der Rolle der Frau oder der politischen Freiheit. Der Vortragstext ist verfügbar auf: http://www.christian-islamic-encounter.at/articles/2011/01/05/a127/<br />
Im Übrigen danke ich der Gerda Henkel Stiftung ganz herzlich für ihre großzügige Unterstützung in Form eines Promotionsstipendiums für mein Forschungsprojekt zu Geschichtsschreibung in Saudi-Arabien, „Globalization, the State, and Narrative Plurality: Historiography in Saudi Arabia“, an der School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London.]]></description>
            <author> Jörg Matthias Determann</author>
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 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Eine ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1068</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1178</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Außenkommandos von Arbeitserziehungslagern</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1319</link>
            <description><![CDATA[Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass Häftlinge des Arbeitserziehungslagers Frankfurt-Heddernheim an zahlreichen Orten Hessens in Industriebetrieben und auf Baustellen eingesetzt wurden. Wo könnte ich Informationen darüber erhalten,<br />
- um welche Betriebe bzw. deren Rechtsnachfolger es sich handelt,<br />
- wer (mit Namen und Herkunft) dort eingesetzt war?<br />
 <br />
Ist es sinnvoll, sich mit dieser Frage an die Zwangsarbeiterstiftung zu wenden?]]></description>
            <author> Uwe Protsch</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Der Künstler&quot; - Bewerbung für die 9. Internationale Frühjahrsakademie Kunstgeschichte</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1318</link>
            <description><![CDATA[Vom 16. bis 20. Mai 2011 findet in Frankfurt am Main die vom Internationalen Netzwerk für Kunstgeschichte organisierte 9. Frühjahrsakademie zum Thema "Der Künstler" statt.<br />
Doktoranden und Post-Doktoranden können bis zum 14. Februar 2011 Themenvorschläge einreichen.<br />
Ausführliche Informationen zur Bewerbung, dem Programm sowie zum Internationalen Netzwerk für Kunstgeschichte unter:<br />
http://www.zikg.eu/main/2011/cfp-isa_dt.htm<br />
http://www.proartibus.net]]></description>
            <author> M.A. Julia Klein</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1318#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1193</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Mit Hacke und Spaten ins Kino
Der Direktor des Kieler Fördervereins Cinarchea e.V. und seine Filme</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1313</link>
            <description><![CDATA[Der Kurzfilm „Gold des Nordens“ (D 2003) handelt von der Herstellung einer steinzeitlichen Bernsteinperle. Hier zeigt und erklärt der Schleswiger Experimentalarchäologe Harm Paulsen auf verständliche Weise, wie diese Schmuckstücke in der Steinzeit gefertigt wurden. Mit einer Dräue, dem steinzeitlichen Handbohrer, und scharf geschliffenen Steinen formt Paulsen das versteinerte Harz zu einem doppelaxtförmigen Schmuckstück. Aufgefädelt zu einer Kette fanden sich diese daumendicken Artefakte in zahlreichen steinzeitlichen Hünengräbern rund um Schleswig-Holstein, was ihre Funktion als Statussymbol innerhalb der neolithischen Gesellschaft belegen könnte.<br />
Produziert wurde der dreiminütige Kurzfilm von der AG Film der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für eine Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums Schloss Gottorf in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen. Die Regie führte der Filmwissenschaftler und Direktor des Fördervereins Cinarchea Dr. Kurt Denzer.<br />
 <br />
Vom Fund zum Film<br />
 <br />
Die Initialzündung lieferte Denzer (*1939) der spektakuläre Fund des einzigen bis dahin in Deutschland georteten Wracks eines Wikingerschiffs. Das Schiff sank im einstigen Hafenbereich der Siedlung Haithabu. Der Ort an der Schlei zählte vom 9.-11. Jahrhundert zu den zentralen Umschlagsplätzen im Warenverkehr zwischen dem europäischen Festland und den Rohstoffmärkten Nord- und Osteuropas. Als 1974 die schleswig-holsteinische Landesregierung beschloss, hier eine größere Grabung durchzuführen und das Wikingerschiff zu bergen, erhielt der Filmwissenschaftler Denzer fünf Jahre später den Auftrag, die Bergung filmisch zu dokumentieren und einen Film für das geplante Wikinger Museum Haithabu (WMH) herzustellen. Seine Filmcrew rekrutierte der damalige Leiter der Kulturabteilung des Studentenwerks Schleswig-Holsteins aus Mitgliedern der Studentischen Arbeitsgemeinschaften und dokumentierte alle Phasen der umfangreichen Grabungskampagne um Haithabu von Anfang an.<br />
 <br />
 <br />
Archäologie und Film<br />
 <br />
Entstanden sind dabei mehrere Filme, die sowohl für die Vorführung im WMH als auch für den Einsatz in Schulen und Bildungseinrichtungen geeignet sein sollten. Sie zeigen die Lebenswelt der Wikinger und beschäftigen sich dabei mit deren materiellen Hinterlassenschaften. Die Dokumentation der archäologischen Arbeit steht im Zentrum. Dabei lag des Filmemachers Fokus besonders auf der experimentellen Archäologie.  Über die originalgetreue Rekonstruktion von Fundstücken versuchen dabei die Forscher, genauere Rückschlüsse auf Bauweise, Aussehen und Funktion von historischen Objekten zu erhalten. Denzers „Die Glocke von Haithabu“ (D 1981/91) ist ein früher filmischer Versuch, einen archäologischen Befund zu verlebendigen und die Arbeitsweise der Archäologen ins Zentrum der Dokumentation zu rücken.<br />
 <br />
Mit seinen Filmen bot Denzer eine erfrischende Alternative zu den bisherigen Filmen, die sich mit Archäologie beschäftigten. In ihnen glaubte er ein „arrogantes Fehlverhalten“ erkennen zu können. Laut Denzer galt jenen „wissenschaftliches Tun als fade oder uninteressant, zumindest aber als unfilmisch und der Zuschauer als uninteressiert, derartige Dinge kennenzulernen, oder aber schlicht als überfordert.“<br />
Im Zentrum stand die visuelle Inszenierung archäologischer Sachverhalte. Der überbetonte filmische Einsatz von Ton, Bild und Schnitt ließ den Zuschauer nur wenig Information im Gedächtnis behalten.<br />
Von „Die Welt der Wikinger“ (D 1986) über „Das Haithabu-Schiff“ (D 1979 – 1985) bis hin zu „Vom Baum zum Einbaum“ (D 1989) – Denzers Experiment zur Etablierung eines „archäologischen Films“ startete erfolgreich. Alle drei Filme wurden gleich auf mehreren internationalen Dokumentarfilmfestivals mit dem ersten Preis prämiert.<br />
 <br />
Vom Experiment zur Institution<br />
 <br />
Grund genug also, für den damals 55-jährigen sein eigenes „Archäologie-Film-Kunst-Festival“, die CINARCHEA, ins Leben zu rufen. 1994 startete das erste Festival des archäologischen Films in Deutschland. In einem Pressetext bezeichnete Kurt Denzer die Synthese von Archäologie und Film als eine „fruchtbare Verbindung“. Weiter hieß es, dass diese Verbindung es auch erlaube, „die Arbeit der Archäologen und deren Ergebnisse anschaulich zu machen. Grabungs- oder Rekonstruktionsarbeiten und die praktischen Versuche der experimentellen Archäologie werden im Film für den interessierten Laien nachvollziehbar.“<br />
 <br />
Bereits damals wurde an dieser Stelle das große Potential von digitalen und computeranimierten Rekonstruktionen erkannt. So lassen jene „ganze Städte der Antike wiederauferstehen und machen sie für den Zuschauer geradezu begehbar“.<br />
Denzer richtete sein Festival an ein Publikum, dass sowohl die interessierte Öffentlichkeit als auch Fachleute ansprechen sollte. Rund 50 Filme aus elf Ländern wurden im Wettbewerb gezeigt und im Rahmen eines Symposions wissenschaftlich diskutiert. Preise wurden in den Kategorien Großer Preis, Preis der Jury, Spezialpreis für Didaktik, Spezialpreis für Experimentelle Archäologie, Spezialpreis für Grabung und Methoden und Spezialpreis des Publikums vergeben. Liebling der Jury war der Dokumentarfilm „Bunte Götter“ (D 1992) von Ewerhard Engels.<br />
 <br />
Mehr als 1300 Besucher konnte CINARCHEA im ersten Jahr ihres Bestehens verzeichnen. Darunter waren zahlreiche Archäologen und andere Vertreter interdisziplinärer Forschungsbereiche. Was als Experiment begann, wurde in den kommenden Jahren zur Institution. Die beliebte Veranstaltungsreihe zum archäologischen Film konnte von 1996 – 2008 beinahe 10.000 internationale Besucher nach Kiel locken.<br />
 <br />
Die letzte CINARCHEA<br />
 <br />
Heute ist Dr. Kurt Denzer Anfang 70. Sein Festival ging dieses Jahr in die neunte Runde. Zusammen mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und der Graduiertenschule der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel präsentierte er im April 2010 in der Kieler Kunsthalle erneut seine CINARCHEA, allerdings zum letzten Mal.<br />
Hatte Denzer es sich vor 16 Jahren mit seinem ersten Festival zum Ziel gesetzt, „möglichst viele Facetten eines wissenschaftlichen Fachs im Medium Film zu zeigen und den Horizont durch Seitenblicke auf künstlerische Ausdrucksformen zu erweitern“, erscheint ihm heute ein solches Vorhaben auf dem Feld der gängigen TV-Dokuformate nicht mehr möglich.<br />
 <br />
So hatte Denzer bereits in der Vorarbeit auf das diesjährige Festival Schwierigkeiten bei der Auswahl der Filme:<br />
„Trotz der Fülle der Einsendungen kam weder die erhoffte Qualität im Einzelwerk noch die erwünschte Abwechslung auf. Die meisten Filme sind weiterhin TV-Produktionen und haben die arte-Länge von 52 Minuten oder das ZDF-Maß von 45 Minuten. Dieses Längendiktat des Fernsehens verbunden mit anderen redaktionellen Vorgaben erzeugt bereits insgesamt einheitliches Aussehen, die uns anfangs als Handicap für eine abwechslungsreiche Programmgestaltung vorgehalten wurde, nun auf Grund eines Einheitslooks der Gestaltung uniformiert wird.“<br />
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Bereits in den Symposien 2004 – 2008 wurden Tendenzen zur größeren Emotionalisierung, übertriebenen Digitalisierung und Popularisierung durch Re-Enactmentszenen in Archäologiefilmen der letzten Jahre erkannt und auf deren Gefahren hingewiesen.<br />
Schuld daran sei hauptsächlich das Gestaltungsdiktat der TV-Sender, das beim Zuschauer den Wiedererkennungseffekt gewährleisten soll und dabei jeden Wunsch nach Abwechslung und Innovation im Keim ersticke. Momentan sieht Denzer keine Aussicht auf den weiteren Bestand des Festivals. Dennoch sollen weiterhin in kleinerem Rahmen unter dem Signum CINARCHEA medienkritische Veranstaltungen stattfinden, die „zugleich Auskunft geben können darüber, wie heute wissenschaftlich fundierte, aber populär gehaltene Beiträge Verbreitung finden können.“ Ausführliche Berichte finden sich hierzu in Denzers Publikation „Cinarchea – eine Chronik“ (Kiel 2010).<br />
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Wissenschaft und Popularität – ein unmachbarer Spagat?<br />
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Laut Kurt Denzer kann die Archäologie mit den bei CINARCHEA gesammelten Erfahrungen „noch auf längere Zeit die gerade in diesem Fach nötige Breitenwirkung im Medium Film entfalten und könnte es schaffen, damit Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten zu kultivieren“.<br />
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Kurt Denzer kritisiert zu Recht das Uniformitätsdiktat der gängigen TV-Formate, die sich mit Archäologie und Geschichte beschäftigen. Sind alle inhaltlich ähnlich im Verhältnis von Bild- und Textebene, ist deren Inszenierung meist von pathetischer und reißerischer Natur. Oft bleibt dies der von der Senderfarbe gewünschten Dramaturgie geschuldet. Ein Sprecher aus dem Off erzählt die Geschichte, erläutert Zusammenhänge und kommentiert das Gezeigte. Meist stimmt dabei die Bild- mit der Textebene nicht überein, was der Emotionalisierung allerdings keinen Abbruch tut. Mit einer thematisch passenden Identifikationsfigur wird versucht, eine Beziehung zum Zuschauer zu generieren. Das Gezeigte wird personalisiert, der Betrachter soll „Geschichte erleben“.<br />
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Ein Beispiel dafür lieferte Denzers Festival selbst. Der Gewinner des Festivals 2008 „Kyys, die Schamanin von Jakutien“ von Marc Jampolsky entwirft in starken Bildern und mit atmosphärisch musikalischer Untermalung ein eindrucksvolles Bild der alten Kultur der Jakuten, der heutigen Einwohner von Sibirien und der alltäglichen Arbeit der Archäologen vor Ort. Sei es bei der Rekonstruktion des Lebens der vergangenen Kultur oder bei der Aufarbeitung des Konflikts von Archäologie und lebendiger Zivilisation: Hier steht der Aspekt Mensch im Blickpunkt. Dabei präsentiert sich die arte-Produktion formal im Gewand der modernen Infotainmentprogramme: eine Sprecherin aus dem Off erläutert das Gezeigte, die Forscher kommen zu Wort, geschichtliche Informationen werden eingestreut. Musik und malerische Landschaftsaufnahmen sorgen für Atmosphäre.<br />
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Wissenschaftliche Palusibilität gewann Denzers Produktion, indem der Zuschauer dem Forscher über die Schulter, gewissermaßen also auf die Finger schauen konnte. Sparsam wurde mit dem Einsatz von Musik und visuellen Effekten umgegangen. Dabei bot die Experimentalarchäologie ein geeignetes Instrument.<br />
Aber kann eine archäologische Dokumentation, die kulturhistorische Zusammenhänge mit archäologischen Befunden mischt und deshalb stark von einem erklärenden Sprecher abhängt, überhaupt diesen Ansprüchen genügen? Hier sollte doch der Zuschauer genauso an den wissenschaftlich fundierten Charakter der Aussagen des Sprechers glauben, wie an die authentisch verwendeten Mittel des Experimentalarchäologen. Beides ist eine berechtigte Form der Wissensvermittlung und daher durchaus vertretbar. Über den jeweiligen Grad der Wissenschaftlichkeit lässt sich freilich streiten, die Präsentation ist abhängig von den Sehgewohnheiten des Rezipienten.<br />
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Was bleibt, ist das Problem der Uniformität und damit die Frage, ob Geschichte bzw. Archäologie in dieser Art und Weise präsentiert werden kann und darf. Vielleicht könnte man die Frage auch anders formulieren: Hängt das Format der aktuellen Fernsehdokumentationen tatsächlich ausschließlich vom Diktat der Programmchefs ab oder handelt es sich bei dieser Art von Wissensvermittlung einfach um jene Form, die bei ihren Adressaten am beliebtesten ist?<br />
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Unumstritten dürfte sein, dass in einem modernen Kommunikationszeitalter die meisten fachlich Interessierten zur ersten Information über historische oder archäologische Sachverhalte die unterhaltsame Fernsehdokumentation oder den schnellen Blick ins Internet bevorzugen. Die anschließende Fachlektüre schließt das aber nicht automatisch aus. Hier wird Lust auf Geschichte gemacht, die Notwendigkeit zu Forschen und der Mut zur Wissenschaft werden vor einem großen Publikum kommuniziert. Und das ist eben jene Zielgruppe, die Kurt Denzer bei der Eröffnung seines Filmkunstfestivals als „interessierte Laien“ im Kopf hatte.<br />
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CINARCHEA DVD-Edition:<br />
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- Die Welt der Wikinger (D 1986, Länge: 38 Min; Auszeichnungen: I. Preis für Archäologie beim 3. Festival International du Film d'Art et d'Archéologie de Bruxelles 1986, Spezialpreis der Jury beim "2ème Festival du Film Archéologie de Paris" 1987)<br />
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- Das Haithabu-Schiff (D 1979 – 1985, Länge: 30 Min.; Auszeichnungen: Prix du Meilleur Film du Chantier de Fouille du Festival ICRONOS à Bordeaux 1994<br />
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- Der hölzerne Kalender: Dendrochronologie in Haithabu (D 1994, Länge: 34 Min)<br />
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- Eine Messmethode und ihre Folgen: drei Filme auf einer DVD (D 1981 – 91, Länge: ca. 60 Min)<br />
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- Mit Shangri-La auf Wikinger-Kurs: auf den Spuren des Wikingers Leif Eriksson (D 1987, Länge: 90 Min., Auszeichnungen: Mention d'honneur beim XXIIIe Festival International du Film Maritime et d'Exploration, Toulon/France 1991)<br />
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Buch:<br />
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K. Denzer, CINARCHEA. Das internationale Film-Kunst-Festival 1992 - 2010.<br />
Eine Chronik (Kiel 2010)<br />
192 S., 250 Abb. sw/col, Kiel 2010, Verlag Ludwig, ISBN 978-3-86935-027-1, 19,90 €<br />
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weitere Informationen:<br />
http://www.uni-kiel.de/cinarchea/index.htm]]></description>
            <author> M.A. Jörg Ankermüller</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Der Schlächter von Lyon&quot; im Sold der USA - Über die Beziehungen zwischen Klaus ...</title>
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            <description><![CDATA[Interview von Harald Neuber mit Peter Hammerschmidt über dessen Forschungsergebnissen im Rahmen seiner schriftlichen Examensarbeit (Universität Mainz)<br />
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1. Herr Hammerschmidt, der Zweite Weltkrieg wird gerade in den USA als ein gerechter Krieg gesehen, als Krieg gegen den deutschen Faschismus. Nun haben Sie sich mit dem Fall von Klaus Barbie, dem „Schlächter von Lyon“ befasst und sind auf widersprüchliche Informationen gestoßen. Was haben Sie herausgefunden? <br />
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Die Urteile, die der Internationale Militärgerichtshof im Herbst 1946 gegen die „Hauptkriegsverbrecher“ des NS-Regimes gefällt hatte, besiegelten – zumindest in den Augen der internationalen Öffentlichkeit – das endgültige Ende der NS-Terrorherrschaft über Europa. „Das Gute hatte das Böse besiegt“ und die Verbrecher hatte man vor Ort ihrer gerechten Strafe zugeführt.<br />
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Umso größer war der öffentliche Aufschrei, als zu Beginn der 1980er Jahre bekannt wurde, dass NS-Kriegsverbrecher im Zuge der sich zuspitzenden Ost-West-Konfrontation bereits unmittelbar nach Kriegsende zu (vermeintlichen) Schlüsselfiguren im amerikanischen Kampf gegen den internationalen Kommunismus avancierten und von U.S.-amerikanischen Behörden aktiv vor einer Strafverfolgung geschützt worden waren.<br />
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Getreu der Devise „My Enemy’s Enemy is my friend“  rekrutierte der Geheimdienst der U.S.-Armee, das Army Counter Intelligence Corps (CIC), eine Vielzahl von gesuchten Kriegsverbrechern. Dieser Fraternisierungstrend begründete sich in der Absicht des zum damaligen Zeitpunkt vollkommen desorganisierten CIC, von vermeintlichen Kommunismus-Experten des NS-Regimes umfangreiche Informationen über den Feind auf der anderen Seite des sich über Europa niederlassenden „Eisernen Vorhangs“ zu erhalten. Was in der Praxis zur Protektion vieler NS-Verbrecher führte, wurde intern mit der Gefährdung nationaler Sicherheitsinteressen gerechtfertigt.<br />
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So gelang es auch Klaus Barbie, dessen Laufbahn während des NS-Regimes retrospektiv als die Laufbahn eines „Schlächters“ in die Geschichtsbücher eingehen sollte, in die Dienste der USA zu treten. War Barbies Name bereits ab Frühjahr 1946 auf Alliierten Fahndungslisten zu finden, erschien er ab April 1947 auf den Gehaltslisten des CIC.<br />
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2. Weshalb ist die Person von Barbie von Interesse?<br />
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Wirft man einen Blick in Barbies SS-Personalakte, mag es zunächst verwundern, weshalb seiner Person zu Beginn der 1980er Jahre ein solch mediales Interesse zuteilwurde. Laut Akte war der SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie in seiner Funktion als Gestapo-Chef in Lyon stationiert, war ausgesprochen ehrgeizig, diszipliniert und fleißig – mit anderen Worten: Barbie war einer von tausenden Opportunisten aus der zweiten Reihe, an deren Händen einmal mehr, einmal weniger Blut klebte. Im Gegensatz zu einer Vielzahl seiner ehemaligen Kameraden, die teilweise in weit einflussreicheren Positionen agierten, machte sich Barbie jedoch zweier Verbrechen schuldig, die noch heute tief im kollektiven Gedächtnis der Franzosen verankert sind:<br />
Die Deportation von 44 Kindern aus dem jüdischen Waisenhaus von Izieu in das Sammellager Drancy (später Transport nach Auschwitz) und die Ermordung des Résistance-Führers und später zum Nationalhelden erhobenen Jean Moulin. Diese Verbrechen begründeten das enorme öffentliche Interesse der Franzosen am Fall Barbie und machten seine Protektion durch U.S.-Behörden vollends zu einem internationalen Eklat. Darüber hinaus offenbarten die sich an Barbies Auslieferung anschließenden Ermittlungen des U.S.-Justizministeriums erstmals, dass Barbie eben kein Einzelfall gewesen war, der von der Protektion amerikanischer Geheimdienstbehörden profitiert hatte - er war, um Dabringhaus, seinen damaligen CIC-Kontrolloffizier zu zitieren, „the tip of the iceberg“, den das CIC nach größer werdendem Druck auf die Hohe Kommission (High Commission for Germany (HICOG)) 1951 die Flucht mit Hilfe der so genannten RAT LINE (=Rattenlinie) aus Europa ermöglichte, und ihm in Bolivien eine neue Identität (Klaus Altmann) verschaffte. Erst den Eheleuten Klarsfeld war es zu Beginn der 1970er-Jahre gelungen, den NS-Verbrecher in Südamerika aufzuspüren. Es sollte ein weiteres Jahrzehnt dauern, bis der demokratische Wandel in Bolivien Barbies Auslieferung ermöglichte.<br />
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3. Was hatten die USA für ein Interesse an Barbie? <br />
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Wie bereits angedeutet, wurde der vollkommen desorganisierte Geheimdienst der US Army von den globalpolitischen Entwicklungen, die auf einen zukünftigen Ost-West-Konflikt hindeuteten, regelrecht überrollt. Was lag näher, als zum Schutze nationaler Sicherheitsinteressen diejenigen Personen als Informanten anzuwerben, die sich seit Jahren intensiv mit der kommunistischen Bedrohung auseinandergesetzt hatten?  Auf Basis dieser utilitaristischen Denkweise fanden viele als Kommunismus-Experten deklarierte NS-Funktionsträger, spätestens ab 1947, ihren Weg auf amerikanische, aber auch auf französische und britische Gehaltslisten.<br />
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Barbie, dem der CIC laut Unterlagen eine ausgeprägte antikommunistische Haltung attestierte, schien in den Augen seiner Vorgesetzten für eine Informanten-Rolle geradezu prädestiniert: Hatte er sich als Gestapo-Chef in Frankreich doch offenbar eingehend mit subversiven kommunistischen Elementen „auseinandergesetzt“ und die Résistance in Lyon bis Kriegsende nahezu vollständig zerschlagen. Auch die Berichte von Kurt Merk, einem ehemaligen Kameraden Barbies, der bereits Monate zuvor erfolgreich von CIC angeworben worden war und der nun Barbie an seine Vorgesetzten weiterempfahl, schienen den CIC in seiner Annahme zusätzlich zu bestärken. Dass Barbie zu diesem Zeitpunkt aufgrund seiner Foltermethoden gegen Mitglieder der Résistance und aufgrund der von ihm veranlassten Deportation von Juden in Vernichtungslager als Kriegsverbrecher gesucht wurde, war offenbar ein „Übel“, das man gerne bereit war zu akzeptieren.  Zu groß, so betonten auch Barbies CIC-Mitarbeiter in späteren Interviews, waren die Erwartungen in Bezug auf die nachrichtendienstlichen Erkenntnisse, die man sich von diesem Gestapo-Offizier versprach. Inwiefern Barbie diesen Erwartungen gerecht wurde, ist unklar: Fest steht, dass Barbie im weiteren Verlauf kommunistische und antikommunistische Aktivitäten in der amerikanischen, aber auch in der französischen Zone (mit Hilfe von Subagenten) observierte und die CIC-Führungsetage Barbies Berichten große Aufmerksamkeit entgegenbrachte.<br />
Die gegen den Willen seiner Vorgesetzten weiterhin aufrecht erhaltenen Kontakte zu Offizieren der deutschen Abwehr, halfen ihm bei dem Versuch, den amerikanischen Führungsoffizieren den Eindruck zu vermitteln, das Netz des so genannten „Petersen Büro“ (Netzwerk um Merk und Barbie) verfüge über Kontakte von Lissabon über die russische Grenze quer durch Europa. Zusammen mit den Informationen, die mit der Flüchtlingsflut angeschwemmt wurden, gewann Barbies Puzzle über das politische Tagesgeschehen, das er in seinem Büro in der Kaiserpromenade 38 in Memmingen zusammenbastelte und anschließend in seinen Berichten wiedergab, mehr oder weniger glaubwürdige Konturen. Zwar bestätigten Barbies Berichte die vorgefassten Meinungen seiner Auftraggeber, doch verfügten diese, wie einer seiner Vorgesetzten später betonte, über keinerlei nachrichtendienstlichen Wert.<br />
Dass Barbie, spätestens nachdem die Franzosen seine Auslieferung forderten, von den Amerikanern nicht fallengelassen wurde, liegt in dem Umstand begraben, dass Barbie innerhalb weniger Monate einen umfangreichen Einblick in den modus operandi des CIC erhalten hatte – Informationen, die man keinesfalls in Händen der Franzosen wissen wollte, zumal der CIC, wie bereits angedeutet, gegenüber der französische Sureté ein stetig wachsendes Misstrauen entwickelte.<br />
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4. Nun hat OSI-Chef Ryan schon 1983 einen Bericht zum Fall Barbie vorgestellt. Darin gestand er die Anwerbung des „Schlächters von Lyon“ zwar ein, erklärte aber, dass man damals keine Ahnung von dessen Verbrechen hatte. Halten Sie das für glaubwürdig?<br />
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Was Ryan 1983 behauptete und was die internationale Öffentlichkeit offenbar zu akzeptieren bereit war, konnte mittlerweile wiederlegt werden: Meine Recherchen und die des amerikanischen Historikers Christopher Simpson belegen deutlich, dass Barbie, als er im April 1947 angeworben wurde, auf Alliierten Fahndungslisten stand – Listen, über die selbstverständlich auch das CIC verfügte. Desweiteren zeigen die im Rahmen des Prozesses gegen Rene Hardy (einem Kollaborateur der Barbie (wenn auch nicht zweifelsfrei bewiesen) beim Aufspüren Jean Moulins behilflich gewesen war),  dass die kommunistische Presse Frankreichs bereits im März 1947, einen Monat vor Barbies Rekrutierung durch den CIC, über dessen Kriegsverbrechen berichtete. Was lag für den Geheimdienst der US-Armee näher, als die kommunistischen Blätter der Franzosen zu studieren, von dessen Geheimdienst man befürchtete, er sei, so die Akten des CIC, mit „kommunistischen Elementen zersetzt“? Eine Reihe weiterer Indizien ließen sich anführen…<br />
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Fest steht, dass die von Ryan formulierte Unschuldsvermutung haltlos und widerlegbar ist. Sie bleibt ein verzweifelter Versuch, den enormen außenpolitischen Image-Schaden der USA, den die Barbie-Affäre auf internationalem Parkett mit sich zog, auf ein Minimum zu begrenzen.<br />
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5. 1983 sagte der damalige bolivianische Präsident Gustavo Sanchez Salazar: „Mein Land hat Menschenleben seinetwegen verloren. Mit ihm sind Foltermethoden eingekehrt. Barbie hat seinen europäischen Krieg auf bolivianisches Territorium übertragen.“ Welche Rolle spielte Barbie in Bolivien?<br />
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Anders als vieler seiner flüchtigen Kameraden, begnügte sich Barbie nicht damit, unter falschem Namen in Südamerika unterzutauchen – im Gegenteil: Nach dem Militärputsch von General Barrientos im Jahre 1964, hatten sich Barbies Beziehungen zu einflussreichen Offizieren der bolivianischen Armee derart verfestigt, dass er selbstbewusst in der Öffentlichkeit auftreten konnte. Neben seinem Einfluss vergrößerte sich parallel sein Reichtum. 1979 erinnerte sich Barbie in dem Gespräch mit General Wolff, dass er zum ersten Mal zum „Kriegsgewinnler“ geworden war: Im Zuge des Vietnamkrieges verkaufte Barbie Unmengen von Chinarinde – dem Rohstoff für das Schmerzmittel Chinin – an das deutsche Chemieunternehmen Böhringer Mannheim.<br />
Die Höhe des finanziellen Profits, den Barbie wirklich aus diesen Geschäften mit Böhringer schlug, ist ungewiss. Dass er „pro Woche Hunderttausende Dollars“ verdient hat, wie er selbst behauptete, ist äußerst unwahrscheinlich. Zweifelsfrei bewiesen ist hingegen die Tatsache, dass die Firma Boehringer einige Tausend Dollar  auf ein von Barbie auf den Bahamas eröffnetes Konto gezahlt hatte.<br />
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Zu diesem Zeitpunkt hatte die bolivianische Regierung unter Präsident Barrientos zudem längst von Barbies Geheimdienst-Fähigkeiten Gebrauch gemacht und ihn regelmäßig ins Hauptquartier der Armee gebeten, um vor Mitgliedern des militärischen Geheimdienstes „Lehrstunden“ für ihren Kampf gegen die politische Opposition abzuhalten, die sich auf die Themen „Verhörtechniken“, „Folter“ und „Anti-Guerilla-Maßnahmen“ erstreckten.  Unter der neuen Regierung war Barbie 1964 zum Militärberater für Counterinsurgency (Aufstandsbekämpfung) geworden. Er erhielt Büros im bolivianischen Innenministerium, in der Abteilung des zivilen Geheimdienstes, und auf dem Flughafen von La Paz.<br />
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Zeitgleich zum Tode Ernesto „Che“ Guevaras im Oktober 1967, stieg Barbie in ein zweites geschäftliches Unternehmen ein, das seine Stellung als „prominenter bolivianischer Staatsbürger“ vollends absichern sollte, ihn zugleich aber auch in Formen der organisierten Kriminalität einführte, die ihm bis dahin weder zugänglich noch überhaupt vorstellbar gewesen waren: Nach dem Krieg mit Chile hatte Bolivien 1879 seine Küstenprovinz Antofagasta verloren und war seitdem ohne Zugang zum Pazifik. 1966 verkündete Präsident Barrientos die Gründung eines öffentlichen Spendenfonds, bei dem die Bolivianer aufgefordert wurden, Geld für eine staatliche Reederei- und somit für einen bolivianischen „Zugang zum Meer“ zu spenden.<br />
Gaston Velasco, ein bolivianischer Geschäftsmann, der die Sammlung koordinierte, war offenbar äußerst erfreut, als ihm ein Exildeutscher, der angab, ein gelernter Schiffsingenieur zu sein, seine Hilfe anbot.<br />
Auch dank des NS-Kriegsverbrechers war über Nacht die „Transmaritima Boliviana“ geboren, die zu 51% dem Staat Bolivien und zu 49% privaten Investoren gehörte, darunter auch der zum Geschäftsführer avancierte Klaus Barbie.<br />
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Mit dem Tode Guevaras driftete das ohnehin bereits brutalisierte und korrumpierte politische Leben Boliviens immer weiter in anarchistische Verhältnisse: Politiker verschwanden oder wurden ermordet aufgefunden, rechte und linke Militärdiktaturen wechselten sich ab, die Beziehungen zu Washington waren aufs Äußerste angespannt. Ende 1970 kam die linke Regierung unter General Torres an die Macht, die danach strebte, die abhängige und sozialökonomische Lage des Landes Bolivien zu überwinden. Diese politische Ausrichtung lief der von der Nixon-Regierung verfolgten Linie der Unterstützung und Absicherung privater Kapitalinvestitionen durch die USA-Monopole in den Ländern Lateinamerikas grundsätzlich zuwider. Die USA stellten daraufhin ihre Militär- und Wirtschaftshilfe in Frage und bewegten aus dem Hintergrund die einheimische Konterrevolution mit allen Mitteln zum Zuschlagen. Den Kandidaten, den die deutsche Gemeinde in Bolivien für die Rolle des Staatschefs auserkoren hatte, passte dabei hervorragend in das politische Konzept der USA: Der von der US-Armee in Fort Hunt ausgebildete Offizier, Oberst Hugo Banzer Suárez. Bereits im August 1971 gelangte durch einen erfolgreichen Putsch tatsächlich Hugo Banzer, das von der Kommunistischen Partei Boliviens als „Militärfaschismus“ bezeichnete Instrument der nationalen und internationalen Konterrevolution, an die Macht. Um seine Regierung auch militärisch abzusichern, hielten Banzer und seine Militärs stetig Ausschau nach lukrativen Waffengeschäften – und genau an dieser Stelle schritt Barbie ein und stelle sich und die „Transmaritima Boliviana“ in die Dienste der bolivianischen Militärs. Dank eines 1966 ausgestellten Diplomatenpasses, der es Barbie erlaubte, sich als „wichtiger Staatsangestellter“ mit besonderen Reiseprivilegien weltweit im Namen der Reederei und des bolivianischen Staates zu bewegen, bereiste Barbie Ende der sechziger Jahre Peru, Brasilien, Spanien, Portugal, Mexiko, und Argentinien und belieferte südamerikanische Militärdiktaturen mit internationalen, vor allem jedoch europäischen Waffenfabrikaten.<br />
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Der Beweis, dass die CIA diese Waffengeschäfte „offiziell“ unterstützte, ist nicht vollends zu erbringen. Ein im Rahmen des Nazi War Crimes and Disclosure Act freigegebenes Memorandum, das das Department of the Army am 18. Februar 1967 an den Director of Central Intelligence richtete, beweist lediglich, dass die CIA über ausführliche Kenntnisse in Bezug auf Barbies Waffengeschäfte verfügte und diese stillschweigend akzeptierte. <br />
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Dass Barbie spätestens im August 1971, als Banzer im Präsidentenpalast betonte, sein Regime sei entschlossen den Kommunismus zu zerschlagen, wieder in engem Kontakt mit Behörden des amerikanischen Geheimdienstes stand und diese mit Informationen über gesuchte sowjetische und kubanische Agenten in Südamerika versorgte, steht – trotz der Dementis Ryans – außer Frage: Barbie war nach Banzers blutigem Putsch 1971 unter der neuen Regierung zu einem bezahlten Berater des Innenministeriums und der Gegenspionage der bolivianischen Armee aufgestiegen. „Both institutions“, so hält Cockburn fest, „were thoroughly penetrated and funded by the CIA“.<br />
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Dass Barbie auch an Drogengeschäften beteiligt war, streitet der Ryan-Report vehement ab. Ryan zeigt auf, dass weder die „Drug Enforcement Administration“ in Washington, noch deren Dienststelle in La Paz über entsprechende Akten verfüge. Auch Drogengeschäfte, die ohne Kenntnis der US-Behörden über Barbie verliefen, schließt der Untersuchungsbericht des Justizministeriums nach der Befragung einiger von Barbies vermeintlichen Geschäftspartnern aus. Interessanterweise stehen die Erkenntnisse, zu denen die Library of Congress im Jahr 1989 gelangte, im völligen Gegensatz zu diesen Ausführungen Ryans. In der „Country Study Bolivia“ kommen die Autoren zu folgendem Ergebnis:<br />
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„The process was disrupted on July 17, 1980, however, by the ruthless military coup of General Luis García Meza. Reportedly financed by cocaine traffickers and supported by European mercenaries recruited by Klaus Barbie, former Gestapo chief in Lyons, the coup began one of the darkest periods in Bolivian history. […]”<br />
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Auch der ehemalige bolivianische Innenminister Sanchez Salazar bestätigt, dass Barbie, in Kooperation mit seinen Paramilitärs, die sich selbst den Namen „Verlobte des Todes“ gaben, enge Kontakte mit dem Dogenkönig Roberto Suarez unterhielt.<br />
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Die immer größer werdende Gruppe von Neofaschisten, die regelmäßig in der Bierstube „Bavaria“ in Santa Cruz zusammen kam, hatte sich Barbie als Führungsperson auserkoren. Auf Basis eines am 12. Februar 1980 zwischen Gómez und Barbie abgeschlossenen „Treueabkommens“, in welchem sich der Deutsche verpflichtete, paramilitärische Gruppen zu unterstützen und der bolivianischen Armee auf geheimdienstlichem Gebiet bedingungslos zu Diensten zu sein und sich an jeder Art von Abwehroperation zu beteiligen, besuchte er im Frühjahr 1980 die Paramilitärs in Santa Cruz und teilte ihnen mit, dass der Augenblick gekommen sei, eine neue Regierung unter General Garcia Meza, ein enger Freund von Roberto Suarez, zu etablieren.<br />
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Ein im Rahmen meiner Recherchen aufgetauchtes Schreiben der amerikanischen Botschaft in Guatemala an das U.S.-Außenministerium vom Oktober 1983 belegt nicht nur das Wissen der CIA über Barbies enormen Einfluss auf bolivianische Geheimdienstkreise, sondern ebenso deren Wissen über die Organisation der paramilitärischen Gruppe mit Hilfe namhafter internationaler Terroristen:<br />
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„A paramilitary group organized by former Bolivian President Hugo Banzer […] was working with pier luigi Palliai “in the Klaus Barbie Section” when he went to work for the Guatemalan Government of Gen. Rios Montt in the Government Propaganda and Counterinsurgency Areas.”<br />
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Die „Verlobten des Todes” hatten sich rasch unter den rechtsgerichteten Terroristen Europas und Lateinamerikas herumgesprochen. Dazu gehörte auch die in dem oben zitierten Telegramm erwähnten Pierluigi Pagliai, Anführer einer Aktionsgruppe, die schon an dem rechten Putschversuch in Italien im Dezember 1970 beteiligt gewesen war, und Stefano Delle Chiaie, Mitglied der italienischen Terrororganisation Ordine Nuovo.<br />
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Das Werk des „Don Klaus“ hatte seinen Höhepunkt erreicht: Als Kopf der Paramilitärs belieferte der dank seiner illegalen Geschäfte zu Reichtum aufgestiegene Klaus Altmann seine Armee mit europäischen Waffen und garantierte, auch dank Billigung der CIA, die Etablierung einer neuen, antikommunistischen Regierung unter Garcia Meza. Innenpolitisch diente dessen Militärjunta den aggressivsten und reaktionärsten Kreisen der proimperialistischen, bolivianischen Großbourgeoisie, die fortgeschrittene Wirtschafts- und Finanzkrise zu lösen, indem sie deren Auswirkungen auf die „Schultern der Werktätigen abwälzte“ und damit die vom Internationalen Währungsfonds auferlegten Richtlinien befolgte. Der neue Präsident und dessen Innenminister Arce Gomez unterstrichen dabei ihre Verbundenheit mit Augusto Pinochet und identifizierten ihr politisches Vorhaben mit dem chilenischen Modell.<br />
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Ryans Versuch, diese vorhandenen, wenn auch eher mittelbaren Beziehungen zwischen Barbie und der CIA zu bestreiten, sind insofern nachvollziehbar, als dass der internationale Aufschrei zu groß gewesen wäre, hätte Ryan eine Beteiligung der CIA an illegalen Drogen-, Waffen- und Devisengeschäften in Südamerika von „offizieller Seite“ bestätigt. Nach dem Scheitern der CIA-gestützten Invasion von Exilkubanern gegen die Regierung Fidel Castros in der kubanischen „Schweinebucht“ am 17. April 1961 und den darauf folgenden Debatten im Weltsicherheitsrat um die Rechtmäßigkeit des Angriffs, war die internationale Öffentlichkeit in Bezug auf eine amerikanische Intervention in Südamerika aufgeschreckt. 1979, also nur drei Jahre vor dem Startschuss zu Ryans Recherchen, markierten der NATO-Doppelbeschluss, der das entstandene Übergewicht sowjetischer Mittelstreckenraketen neutralisieren sollte, und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan, das Ende der Entspannungspolitik der 1970er Jahre und eine Verschärfung des Kalten Krieges. Die Aufarbeitung der Barbie-Affäre stand unter dem Eindruck dieser politischen Entwicklung, und so nahm das amerikanische Justizministerium die Biographie Barbies auch zum Anlass, das eigene politische Profil gerade zu rücken und sich von dem Vorwurf der Unterstützung krimineller, antikommunistischer Gruppierungen in Südamerika reinzuwaschen. Dass dadurch die Aufarbeitung der Beziehungen zwischen der CIA und Klaus Barbie während dieser Zeit - die eigentliche Intention des Berichts - in den Hintergrund trat und irreführend widergegeben wurde, nahmen die Verantwortlichen offenbar billigend in Kauf.<br />
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6. Welche Erkenntnisse konnten Sie im Rahmen Ihrer (exklusiven) Recherchen beim Bundesnachrichtendienst gewinnen?<br />
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Die BND-Akte von Klaus Barbie, die ich im September 2010 erstmals in München/ Pullach einsehen konnte, bestätigt den Verdacht, dass Klaus Barbie unter seinem Pseudonym „Klaus Altmann“ seit Mai 1966 in engem Kontakt mit dem westdeutschen Geheimdienst stand.<br />
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Es waren die „einflussreichen privaten und geschäftlichen Beziehungen“ des Herrn Altmann zu bolivianischen Regierungs- und Geheimdienstkreisen, die letztendlich den Ausschlag dafür gaben, den Exildeutschen auf die Gehaltliste des BND zu setzen. Dass es sich bei dem Informanten um einen gesuchten NS-Kriegsverbrecher handelte, war dem BND (zu Beginn der Kontaktaufnahme) offenbar unbewusst:<br />
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In seiner Informanten-Kartei wurde über ADLER (Barbies Deckname) festgehalten, dass er während des Zweiten Weltkrieges in einer Panzerdivision an der Normandie gekämpft hätte. Auch die übrigen Angaben über Barbies NS-Laufbahn sind gespickt von Fehlern oder entsprechende Vita-Lücken, die offenbar bewusst nicht weiter verfolgt wurden.<br />
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Nichtsdestotrotz hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg bereits 2 Jahre zuvor eine Anfrage an den BND gesandt, in der nach Informationen verlangte, ob Barbie in ihren Diensten stehe. Ein Informant namens „Barbie“ war auf den Gehaltslisten nicht zu finden, doch musste dort ein nicht zu übersehendes Faktum aufgefallen sein: Der in Deutschland wegen Kriegsverbrechen gesuchte Barbie galt als flüchtig, man vermutete ihn, so in den Akten der Staatsanwaltschaften Hamburg und Kassel (und auch in denen des BND) festgehalten, in La Paz/Bolivien. Fest stand auch, dass Barbie zwei Kinder hatte, einen Sohn (Jörg) und eine Tochter (Ute). Ein Blick in die Akte der Südamerika-Informanten hätte 1966 verraten, dass Altmann ebenfalls in La Paz lebte, Deutscher war, einen Sohn hatte, der Jörg hieß (der für den BND ebenfalls, wenn auch nur indirekt, Spionagearbeit leistete) und Vater einer Tochter war, die Ute hieß. Außerdem war Barbie am 25. Oktober 1913 geboren. Und Altmann, der unter falschem Namen (und mit nur minimal abgeänderten Geburtsdaten) in Bolivien eingereist war, feierte seinen „neuen“ Geburtstag am 25.10.1915. Was bleibt, ist die Frage, ob der BND bei seiner Entscheidung, Klaus Altmann zu rekrutieren bewusst über die verfügbaren Anhaltspunkte hinwegsah, oder ob die in der Tat vielversprechenden Beziehungen, die Altmann zum Zeitpunkt seiner „Rekrutierung“ anzubieten hatte, dessen braune Vergangenheit schlichtweg vergessen ließen.<br />
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Die Informationen, die Barbie dem BND im Zeitraum zwischen Mai und Dezember 1966 zur Verfügung stellte, sind noch nicht abschließend aufgearbeitet: Die wenigen vorhandenen Berichte aus Bolivien deuten jedoch daraufhin, dass Barbie den westdeutschen Geheimdienst präzise über die politischen Entwicklungen in Bolivien und anderen südamerikanischen Staaten unterrichtete.<br />
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Erst als Altmann im Dezember 1966 die Reise nach Deutschland (zu Schulungszwecken) verweigerte, wurde der BND stutzig: Altmann gab zu erkennen, dass seit Kriegsende in Ludwigsburg entsprechende Ermittlungen gegen seine Person laufen würden und er aus diesem Grund nicht in die Bundesrepublik einreisen könne. Aufgrund dieser „erheblichen Sicherheitsgefährdung für den BND“ beschloss die damalige Führungsstelle, seinen Informanten noch im selben Monat abzuschalten – als endgültige Abfindung erhielt Barbie alias Altmann 1000 DM in bar. Die Notbremse war in letzter Sekunde gezogen worden. Für die Amerikaner kam diese „Notbremse“ Jahrzehnte zu spät.<br />
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7. Barbie wurde in Südamerika festgenommen und später in Frankreich zu lebenslanger Haft verurteilt. Was hat ihn am Ende doch noch auffliegen lassen?<br />
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Im Zuge des „Ulmer Prozesses“ von 1956, in dessen Verlauf elf ehemalige Aufseher des Konzentrationslager Auschwitz verurteilt worden waren, und der damit verbundenen öffentlichen Diskussion über die Justiz von NS-Tätern, bekam die Verfolgung von Kriegsverbrechern in der Bundesrepublik wieder neuen Schwung: Bereits zwei Jahre später beschlossen die Justizminister der Bundesländer, eine zentrale Ermittlungsbehörde in Ludwigsburg zur Verfolgung von deutschen Kriegsverbrechern einzurichten. Auf den Fahndungslisten der „Zentralstelle“ stand auch Klaus Barbie. Unmittelbar nach Gründung der Ludwigsburger Behörde sandten die Ermittler eine Anfrage an die US-Armee in Deutschland, in der die Deutschen nach dem aktuellen Aufenthaltsort Barbies fragten. Die Antwort lautete kurz und knapp, man habe mit dem Gesuchten seit 1951 jeglichen Kontakt verloren, sein gegenwärtiger Aufenthaltsort sei nicht bekannt.<br />
Interessanterweise tauchte die Kasseler Polizei am 12. April 1961 in der Eichwaldstraße 83 auf, wo eine Verwandte von Barbie folgende Aussagen zu Protokoll gab:<br />
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„Ich weiß, dass der Beschuldigte damals beim amerikanischen Geheimdienst irgendwie angestellt und beschäftigt war. […] Ungefähr im Jahre 1949 besuchte Frau Anna Barbie (Barbies Mutter) meine Eltern und mich hier in Kassel. Bei dieser Gelegenheit erzählte die Tante, Klaus Barbie und seine Familie sei von Amerikanern ins Ausland verbracht worden.[…] Ich weiß, dass Klaus Barbie im Jahre 1948 […] in Augsburg im Stadtteil „Stadtbergen“ wohnte.[…]  Im Sommer 1957 war die Ehefrau des Beschuldigten […] mit ihren zwei Kindern zu Besuch ohne den Beschuldigten in Trier bei ihren Verwandten (Mutter und Schwiegermutter). […] Dort war Frau Barbie mit ihren Kindern fast ein halbes Jahr zu Besuch. […] Das war etwa im Februar 1958. […] An dem genannten Tag war ich anwesend und erfuhr auch von Frau Barbie selbst, dass sie nach Bolivien zurückfahren wolle. […] Die Ortschaften weiß ich nicht mehr anzugeben, außer in einem Falle. Das war die Stadt La Paz.“ <br />
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Auch nannte Frau Bouness den Ermittlern der Staatsanwaltschaft Kassel Barbies alias-Namen „Altmann“, doch trotz dieser überaus aufschlussreichen Informationen versickerten die Ermittlungen gegen Barbie im Sand der Bürokratie. Dabei hatte die Staatsanwaltschaft in Kassel nach einjährigen Ermittlungen bemerkenswerte Ergebnisse zusammentragen können: Die Amerikaner hätten Barbie in einem beschlagnahmten Haus in Augsburg, Stadtteil „Stadtbergen“, beschäftigt; Barbie sei, dank der Hilfe des amerikanischen Geheimdienstes, nach La Paz entkommen – und obwohl den deutschen Behörden solche detaillierte Angaben vorlagen, gerieten die Ermittlungen ins Stocken. Nach monatelangem Stillstand leitete die Kasseler Staatsanwaltschaft die Akte im August 1965 an die Augsburger Kollegen weiter, da Augsburg inzwischen als letzte Adresse Barbies angesehen wurde. Die Augsburger Staatsanwaltschaft entschied wiederum, nachdem am 20. August durch das Amtsgericht in Augsburg ein Haftbefehl gegen Barbie erlassen worden war, dass die deutschen Ermittlungsbemühungen an ihre Grenzen gestoßen seien, da Barbie durch ein Urteil des Ständigen Militärgerichts in Lyon bereits am 25. November 1954 in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden war und damit ein Verfahrenshindernis nach Art. 3 II und IIIb des Überleitungsvertrages gegeben sei.<br />
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Die unkoordinierte, von Zufälligkeiten geprägte Fahndung und Identifizierung Klaus Barbies bildete nicht die Ausnahme, sondern die Regel bei der Suche nach geflüchteten NS-Verbrechern im Ausland. Es gab in diesen Fällen kein etabliertes Fahndungsverfahren. Die Interpol lehnte eine Zusammenarbeit mit dem Argument ab, es handele sich bei NS-Verbrechen um politisch motivierte Taten. Die deutsche Abteilung der Interpol im Bundeskriminalamt begrüßte diese Verweigerungshaltung, was angesichts der Vergangenheit der zuständigen Personen nicht verwundert. Selbst wenn ein Haftbefehl vorlag, scheuten die Behörden häufig vor einem zeit- und kostenaufwendigen Fahndungs- und Auslieferungsverfahren zurück, das nicht selten außenpolitische Spannungen nach sich zog. Die Zurückhaltung staatlicher und supranationaler Institutionen rief, auch im Fall Barbies, letztendlich nichtstaatliche Akteure auf den Plan, die sich der „Nazi-Jagd“ aus unterschiedlichen Motiven verschrieben. So erinnerten sich die deutschen Behörden erst 1970, anlässlich der Ergebnisse der Eheleute Klarsfeld, wieder an den „Fall Barbie“ und sahen sich aufgrund des zunehmenden öffentlichen Drucks dazu veranlasst, die Ermittlungen gegen Barbie neu aufzurollen, nachdem das Ermittlungsverfahren am 20. März 1967 vorläufig eingestellt worden war.<br />
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Dass ein Prozess gegen Klaus Barbie letztendlich doch noch realisiert wurde, war vor allem der öffentlichen Publicity zu verdanken, die die Eheleute Klarsfeld zu Beginn der 1970er Jahre mobilisieren konnten, und die bereits der Anlass für das französische Auslieferungsersuchen durch Pompidou im Jahr 1972 gewesen war. Nachdem die „Nazijäger“ erfahren hatten, dass die Staatsanwaltschaft München unter Vorsitz von Staatsanwalt Rabl am 22. Juni 1971 die Verfolgung des ehemaligen Gestapo-Chefs aus Mangel an Beweisen endgültig „auf Eis“ gelegt hatte, erstellten sie Dossiers über Barbies Verbrechen in Frankreich, die sie an alle internationalen Nachrichtenagenturen und Résistance-Vereinigungen in der Gegend von Lyon sandten.  <br />
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Beate Klarsfeld, die ihre „Protestwut“ nach eigenen Angaben aus dem generationenübergreifenden „Resistance Spirit“ schöpfte, organisierte Ende September 1971 eine Protestfahrt Lyoner Widerstandsgruppen nach München zur Übergabe eines Memorandums an den zuständigen Staatsanwalt.<br />
Aufgrund des Münchner Protestes von Klarsfeld und der Auschwitz-Überlebenden Benguigui, deren drei Söhne von Barbie deportiert- und in Auschwitz getötet worden waren, und der Aussagen von Raymond Geissmann, dem Direktor der Abteilung Süd der Union Générale des Israelites de France (UGIF), nahm der Münchener Staatsanwalt Manfred Ludolph, der Vorgesetzte Rabls, den Fall am 1. Oktober 1971 wieder auf. Den nötigen Beweis, dass es sich bei dem bolivianischen Staatsbürger Klaus Altmann um den gesuchten NS-Kriegsverbrecher Klaus Barbie handelte, lieferte eine Untersuchung des Instituts für Anthropologie und Humangenetik der Ludwig Maximilians-Universität München am 20. Dezember 1971. Das Gutachten bestätigte auf Basis einer Bildtafelanalyse, dass es sich bei Altmann tatsächlich um Barbie handelte. Der zuständige Gutachter, Prof. Dr. Dr. Ziegelmayer, hielt in seinem Abschlussbericht fest:<br />
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„Unter der Voraussetzung, dass der auf den Bildern a, b und c der Tafel II wiedergegebene Klaus Altmann nicht ein naher Verwandter, etwa ein Bruder, des auf den Bildern 2 und 5 der Tafel I abgebildeten Klaus Barbie ist, ist der Schluss gerechtfertigt, dass mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die beiden Männer identisch sind.“ <br />
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Um Barbies Identität vollends zu enthüllen, hofften die französischen Ermittler auf ein Bekenntnis der amerikanischen Behörden, die zu diesem Zeitpunkt längst verdächtigt wurden, Barbie die Flucht ermöglicht zu haben. Der französische Botschafter in La Paz hatte bereits am 25. Februar bei der dortigen U.S. Botschaft eine Mitteilung hinterlegt, in der er die Vereinigten Staaten um Mithilfe bei der Identifizierung Altmanns bat. „He believes“, antwortete der amerikanische Botschafter Ernest Siracusa zunächst, „that Barbie was furnished documentation for a new identity as Klaus Altmann by U.S. forces“. Umgehend richtete die französische Botschaft in Washington am 9. März daraufhin eine formelle Note an das amerikanische Außenministerium, in der sie um die entsprechenden Dokumente bat.<br />
Zwar schien sich das unter Druck geratene U.S. Außenministerium seiner „moralischen Verpflichtung“ im Fall Barbie bewusst geworden zu sein, doch mangelte es dem Ministerium an den jeweiligen Unterlagen, um den Beweis führen zu können, dass Klaus Barbie in der Tat von U.S.-Behörden mit der falschen Identität „Klaus Altmann“ ausgestattet worden war. Diese befanden sich nach wie vor in Händen der U.S.-Armee. Als das Pentagon Mitte Mai schließlich die entsprechenden Dokumente auf Druck des Außenministeriums erhalten hatte, zeigte man sich dort, bezeichnenderweise, zu keiner Kooperation bereit. Stattdessen musste sich das State Department, wie die erst im Jahr 2006 freigegebenen Akten belegen, mit der Antwort des Pentagons zufrieden geben, es sei eine Pflicht der nationalen Sicherheit, die Akten auch weiterhin unter Verschluss zu halten.<br />
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Am 19. Januar 1972 veröffentlichte die Pariser Zeitung „l’Aurore“ auf der Titelseite die von den Klarsfelds weitergeleitete Meldung, dass Barbie von Bolivien nach Peru ausgewichen sei und nun beabsichtige, in Paraguay, wo auch Bormann und Mengele vermutet worden waren, unterzutauchen. Mit dem Ziel, die südamerikanischen Staaten für die Verfolgung des NS-Verbrechers zu sensibilisieren, bestieg Beate Klarsfeld am 27. Januar ein Flugzeug in Richtung Lima. Ihre Behauptung, dass Klaus Altmann der gesuchte NS-Verbrecher Klaus Barbie war, konnte sie mit insgesamt vier Beweisen untermauern:<br />
Klaus Altmanns Tochter, Ute (Uta-Maria), wurde am 30. Juni 1941 in Kassel geboren. Ute Barbie war zwar in Trier zur Welt gekommen, hatte aber die gleichen Geburtsdaten aufzuweisen. Klaus Altmanns Sohn, Klaus-Jörg, war am 11. Dezember 1946 in „Kasel“, bei Leipzig geboren worden. Mit Hilfe des Ersten Staatsanwaltes von München, Dr. Ludolph, konnte Beate Klarsfeld jedoch den Beweis liefern, dass der angegebene Bezirk „Kasel“ gar nicht existierte. Umso interessanter, dass der Sohn Klaus Barbies, der ebenfalls den Namen Klaus-Jörg trug, am selben Tag wie Klaus-Jörg Altmann geboren war, und zwar in der nordhessischen Stadt Kassel. Desweiteren stimmte der Vornamen von Frau Altmann mit dem Vornamen von Frau Barbie überein. Der Geburtsname war von Willms in Wilhelms nur minimal abgeändert worden. Nicht zuletzt hatte sie das Gutachten von Prof. Dr. Dr. Ziegelmayer bei sich, der auch auf humangenetischer Ebene den Beweis für die Übereinstimmung der Identitäten Altmanns und Barbies nachwies.<br />
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Zu einem Treffen mit Altmann kam es jedoch nicht. Ein peruanisches Polizeikommando hatte Barbie bereits die Flucht nach Bolivien ermöglicht. Noch in Lima bestritt Altmann vehement, mit Barbie identisch zu sein: „Ich kenne Klaus Barbie nicht! Ich selbst heiße Klaus Altmann und habe meinen Namen nie geändert!“. Auch den Vorwurf, er sei nach Peru geflüchtet, wies „Altmann“ zurück. Nach seinen Worten hielt er sich in Peru im Auftrag der bolivianischen Schifffahrtsgesellschaft auf, um dort über den Kauf von Schiffen für Bolivien zu verhandeln. Beate Klarsfeld musste sich eingestehen, dass sie in Lima einen Rückschlag erlitten hatte. Noch mit dem nächsten Flugzeug reiste sie nach La Paz und wurde drei Tage nach ihrer Ankunft festgenommen und des Landes verwiesen. Die Reise hatte dennoch ihren Zweck erfüllt: Barbie war zum Thema der internationalen Öffentlichkeit geworden. Und Jean Louis Mandereau, der Botschafter Frankreichs in La Paz, bekam am 1. Februar 1972 die Anweisung aus Paris, die Auslieferung Barbies formell zu beantragen.<br />
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Zehn Tage nach ihrem ersten Versuch, Barbie zu treffen, flog Beate Klarsfeld erneut nach Südamerika. Diesmal reiste sie zusammen mit Itta Halaunbrenner, die durch Barbie ihren Mann und ihre vier Kinder verloren hatte. Die „Nazijägerin“ kettete sich vor dem Gebäude der Transmaritima an und protestierte öffentlichkeitswirksam gegen die bolivianische Politik, die den gesuchten Kriegsverbrecher weiterhin vor einer Auslieferung schützte. Ebenso protestierte Klarsfeld gegen die amerikanische Besatzungsmacht in Deutschland, die eine Auslieferung Barbies im Jahr 1950 verweigert hatte. Diese Aktion brachte den Fall Barbie über Nacht endgültig auf die Titelblätter der Weltpresse.<br />
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Und doch hatte Barbie keinen Grund zur Sorge: Zum Einen aufgrund der Tatsache, dass zwischen Frankreich und Bolivien kein offizieller Auslieferungsvertrag bestand, desweiteren war Barbie entweder deutscher oder bolivianischer, aber gewiss kein französischer Staatsbürger. Eine Auslieferung an Frankreich schien daher ausgeschlossen. Ein Umstand, der Barbies zunehmende Ängste vor einer Strafverfolgung zusätzlich minderte, war der unverkennbare, persönliche Schutz, der Barbie durch Banzer zuteilwurde; das Interesse der französischen Regierung am „Fall Barbie“ nahm aufgrund dessen wieder ab.<br />
Auch die Klarsfelds mussten sich eingestehen, dass die Kampagne an einem „toten Punkt“ angelangt war.<br />
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Im Juli 1978 musste Banzer nach erneuten politischen Unruhen und Streiks abtreten und aus Bolivien flüchten, woraufhin das Land in den darauffolgenden zwei Jahren drei Wahlen, drei Staatsstreiche und sechs Präsidenten erlebte. Von der politischen Orientierungslosigkeit profitierte der anhaltende Demokratisierungsprozess, der Ende 1979 erste konkrete Ergebnisse zeigte: Der linksgerichtete Hernán Siles Zuazo war 1979 und 1980 als Sieger aus den Präsidentschaftswahlen hervorgegangen.<br />
Der darauffolgende Putsch des rechten Lagers, an dem nach Darstellungen der bolivianischen Linken Barbie maßgeblich beteiligt gewesen sein soll, und die anhaltenden Repressionen des Militärs, hatten die rechte Opposition zwar wieder an das politische Ruder gebracht, jedoch gelang es den verschiedenen, untereinander konkurrierenden Cliquen innerhalb des Militärs nicht, in der Folgezeit eine stabile Regierung auf den Weg zu bringen. Am 21. Juli 1982 war es schließlich General Guido Vildoso Calderón, der das Amt des Präsidenten übernahm und den Übergang zur Demokratie organisieren sollte, auch wenn ihm, als Vertreter des Militärs, die demokratischen Kräfte zunächst wenig Vertrauen entgegen brachten. Als die internationalen Zeitungen nach seiner Amtsübernahme auch noch davon berichteten, Barbie sei von Vildoso als Erster im Präsidentenpalast empfangen worden, richteten die Gewerkschaften umgehend ein Ersuchen an die neue Regierung, Barbie auszuliefern, da er den Putsch organisiert habe, durch den die Machtübernahme Siles Zuazos verhindert worden war. Siles selbst, der schließlich im Oktober 1982 auf demokratischem Weg zum Präsidenten Boliviens gewählt wurde, beteuerte gegenüber nationalen und internationalen Medien bereits vor seinem Amtsantritt, er verpflichte sich, den NS-Täter auszuliefern. Bolivien, so Siles, sollte nicht länger sein Ansehen in der Welt dadurch beschädigen, dass es als Zufluchtsort für NS-Kriegsverbrecher galt.<br />
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Nichtsdestotrotz sollte das Auslieferungsverfahren gegen Barbie gesetzmäßig verlaufen und zunächst vom Obersten bolivianischen Gerichtshof geprüft werden. Das Verfahren begann schließlich im Januar 1983, als der Generalstaatsanwalt den deutschen Auslieferungsantrag vorlegte.<br />
Es stand zunächst außer Frage, dass Barbie nach Deutschland gebracht werden sollte, schließlich war er deutscher Staatsbürger und hatte die bolivianische Nationalität nur aufgrund falscher Personalangaben erhalten. Die Abschiebung in ein Drittland, in diesem Fall Frankreich, gestaltete sich hingegen als äußerst kompliziert.<br />
Zwar wurde der deutsche Botschafter bei der neuen bolivianischen Regierung vorstellig, um die dortigen Bemühungen um Barbies Auslieferung voranzutreiben, doch schien die deutsche Regierung keineswegs an einer Überführung Barbies nach Deutschland interessiert gewesen zu sein.<br />
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Zwar beteuerte die deutsche Regierung gegenüber den bolivianischen und französischen Behörden, Deutschland würde nicht über die entsprechende Beweislage verfügen, um eine Verurteilung Barbies in Deutschland garantieren zu können, doch müssten weitere Untersuchungen dem Verdacht nachgehen, inwiefern die Regierung Kohl nach den Enthüllungen der „Filbinger-Affäre“ von 1978 unter Umständen auch darum bemüht gewesen war, durch den „Fall Barbie“ keine „alten Wunden“ aufreißen zu lassen und der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit deutscher Behörden und der Biographien führender CDU-Politiker während der Wahlperiode im Herbst 1983 unter keinen Umständen eine entsprechende Plattform zu bieten.<br />
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Die Regierung Frankreichs erwartete stattdessen eine breite Zustimmung der Bevölkerung für ihre Bemühungen, die sich vielleicht auch bei den Gemeindewahlen im März widerspiegeln würde.<br />
Für die Franzosen war Barbie längst zu einer politischen Trumpfkarte avanciert, die sich der im Mai 1981 gewählte Regierungschef Francois Mitterand offenbar gerne etwas kosten ließ: Ein im Rahmen meiner Recherchen zu Tage gefördertes CIA-Memorandum vom Dezember 1983 bestätigt endgültig den Verdacht, dass die französische Regierung, die nach ihrem spektakulären Wahlerfolg vom Mai bereits deutlich an Popularität eingebüßt hatte, mit Vertretern der bolivianischen Regierung zu einem geheimen Tauschabkommen bereit war. Der Umfang dieses Tausches mag indes verblüffen:<br />
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„In exchange for Klaus Barbie the French Government secretary agreed to provide Bolivia with a substantial quantity of Arms (up to 50 tons) in multiple shipments. The Bolivian Government assured the French that the Weapons including small arms, machine guns, anti-tank weapons, and ammunition, would be used for „Police narcotics work“.<br />
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Dass sich die CIA keine Illusionen über die eigentliche Verwendung dieser enormen Waffenlieferung machte, belegen die darauffolgenden Zeilen:<br />
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„The Arms have probably been used to equip a secret Paramilitary Force for President Siles‘ National Revolutionary Movement of the Left (MNRI) Party. [..]“.<br />
 <br />
Auf der Basis dieses Abkommens, und entgegen aller aufgekommenen Zweifel an einer tatsächlichen Auslieferung Barbies durch die bolivianische Regierung, teilte der Innenminister Boliviens, Mario Roncal, den Botschaftern Frankreichs und Deutschlands am 27. Januar überraschend mit, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes nicht abgewartet werden würde, sondern Barbie umgehend ausgewiesen werden solle.<br />
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Am 4. Februar 1983 wurde Barbie vom Gefängnis zum Flughafen Al Alto gebracht und mit einer bolivianischen Maschine nach Cayenne in Französisch-Guyana abgeschoben Die Bundesregierung hatte am 26. Januar, in der Antwort auf die Anfrage der Bolivianer bezüglich einer Auslieferung Barbies nach Deutschland, ihr Auslieferungsbegehren hinter dem Ersuchen der Franzosen zurückgestellt. In Guyana verhafteten schließlich französische Sicherheitskräfte den wegen seiner Kriegsverbrechen gesuchten Barbie und flogen ihn nach Lyon, wo er im Gefängnis Montluc inhaftiert wurde. Der ehemalige Gestapo-Chef war wieder an den Ort seiner Verbrechen zurückgekehrt.<br />
 <br />
8.  Mitte November wurde in USA ein Bericht veröffentlicht, der lange unter Verschluss war. Auch darin wird die Kooperation der USA mit ehemaligen Nazi-Kriegsverbrechern eingestanden. Wird die Geschichte von den Schuldigen nun auch aufgeklärt?<br />
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Aufgrund der seit Ende der 1980er Jahre anhaltenden öffentlichen Diskussion über die Verbindungen amerikanischer Regierungsstellen zu Kriegsverbrechern des NS-Regimes (vgl. die „Waldheim-Affäre“ von 1986), wuchs der politische Druck auf den U.S. Kongress, ein Gesetz zur Offenlegung relevanter Quellenbestände zu verabschieden. Der unter der Regierung Bill Clintons im Jahr 1998 erlassene Nazi War Crimes Disclosure Act,  schuf erstmals eine gesetzliche Grundlage zur Freigabe tausender Aktenseiten, die die Kenntnisse von U.S.-Geheimdienststellen um deutsche Kriegsverbrechen oder die Beschäftigung ehemaliger NS-Funktionäre betraf. Im Rahmen dieser Gesetzgebung wurden 8,5 Millionen Akten geöffnet, die von der Nazi War Criminal and Japanese Imperial Government Records Interagency Working Group (IWG), einer eigens zur Bearbeitung dieses Aktenkomplexes geschaffenen Regierungskommission, gesichtet- und für die Öffentlichkeit freigegeben wurden.<br />
Neben dem bereits im Juli 1966 von Lyndon B. Johnson verabschiedeten Freedom of Information Act, zeigt insbesondere die Gesetzgebung unter der Regierung Clintons den Willen der U.S.-Regierung, die Fraternisierungstendenzen zwischen U.S.-Behörden und NS-Kriegsverbrechern aufzuarbeiten- auch wenn, wie der Fall Barbie deutlich belegt, einzelne Quellenbestände immer noch zurückgehalten werden.<br />
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9.  In Deutschland haben wir eine ähnliche Situation. Auch hier scheinen sich Außenamt und Geheimdienst ihrer braunen Vergangenheit zu stellen. Ist das für Sie als Historiker nicht ein gutes Zeichen?<br />
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Die Aufarbeitung der „braunen“ Vergangenheit von deutschen Behörden, insbesondere die des Auswärtigen Amtes und des Bundesnachrichtendienstes, betrachte ich als längst überfällig – nicht nur als Historiker, sondern auch als Sohn dieses Landes.<br />
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Dass meine Anfrage auf Akteneinsicht beim BND im Sommer 2010 zunächst abgewiesen wurde, zeigt einerseits, dass die von AA und BND proklamierte Transparenz offenbar noch weit hinter dem eigens an sich gestellten Anspruch zurücktritt.<br />
 <br />
Andererseits zeigt die Tatsache, dass meinem Antrag wenige Monate später auf Basis einer von mir vorgebrachten Beschwerde beim Bundeskanzleramt doch noch stattgegeben wurde, ein offensichtliches Umdenken deutscher Behörden, was die wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen NS-Vergangenheit betrifft.<br />
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Die Historikerkommission, die im Oktober 2010 ihre Ergebnisse in Bezug auf die NS-Vergangenheit des Auswärtigen Amtes präsentierte, sind eine Chance, kein Final.<br />
Sie sind die Chance für eine zukünftige Aufklärungsarbeit, eine Initialzündung für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem entscheidenden Kapitel deutscher Vergangenheit.<br />
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10.  Mit welchen Akten haben Sie gearbeitet?<br />
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Die Basis der in meiner Arbeit verwendeten U.S.-amerikanischen Quellen konzentriert sich auf die im Zuge der Ermittlungen des U.S. Justizministeriums im Jahr 1983 freigegebenen Akten des Counter Intelligence Corps (CIC), des Immigration and Naturalization Service (INS) und des Federal Bureau of Investigation (FBI), die in Form eines 680-Seiten starken Konvoluts dem Ryan-Report angefügt sind.<br />
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Dank des Förderstipendiums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war es mir mit Hilfe eines unabhängigen Recherchedienstes möglich, umfangreiche Untersuchungen in den National Archives in Washington D.C. zu tätigen. Auf Basis des bereits erwähnten Nazi War Crimes Disclosure Act konnte die Biographie Barbies anhand bisher unveröffentlichter U.S.-Geheimdienst-Quellen (CIC, FBI, CIA, Department of State etc.)  um entscheidende Facetten zu erweitern. Weitere Untersuchungen folgen im Frühjahr 2011.<br />
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Der umfangreichste, freigegebene Fundus deutscher Quellen zu Klaus Barbie befindet sich in der an das Bundesarchiv angegliederten Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen (ZSt) zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Neben Auszügen aus Barbies SS-Personalakte lagern dort insbesondere die deutschen Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaften in Augsburg, Kassel, Düsseldorf und München, vereinzelte Ermittlungsakten des Auswärtigen Amtes, die übersetzten Verhörprotokolle der Generalstaatsanwaltschaft von Lyon, die übersetzte Anklageschrift des Ständigen Militärgerichts (Lyon) sowie die Ermittlungen des französischen Innenministeriums. Demnach bieten die in Ludwigsburg zugänglichen Akten ein solides Fundament für einen Einblick in die deutsche und französische Ermittlungspraxis bezüglich der begangenen Kriegsverbrechen Klaus Barbies im Zeitraum von  1942-1944.<br />
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Eine entscheidende autobiographische Quelle bietet das Bundesarchiv in Koblenz, in dem seit 2007 der „Nachlass Hans Gwinner“ lagert. Gwinner, ein Mitglied der deutschen Kolonie in La Paz, stand zwischen 1971 und 1991 in Briefkontakt mit Barbie. Dank der Öffnung dieses Nachlasses war es dem Autor erstmals möglich, die bisher unveröffentlichten, teilweise sehr intimen Briefe einzusehen.<br />
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Zur Erforschung von Barbies Biographie während seines bolivianischen Exils, war es mir gestattet, die im Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt am Main befindliche Kopie des sogenannten „Schwend-Archivs“ einzusehen.<br />
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Auf Basis einer von mir vorgebrachten Beschwerde beim Bundeskanzleramt, wurde mir im Herbst diesen Jahres erstmals gestattet, Barbies BND-Akte in München/ Pullach einzusehen.<br />
Auch die bisher gesperrten Akten des Auswärtigen Amtes wurden mir auf diese Weise zugänglich gemacht. Eine umfassende Recherche dieses Aktenkomplexes ist für das Frühjahr 2011 geplant.<br />
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Daneben stehen umfangreiche Kontakte zu zahlreichen Zeitzeugen, Historikern und Journalisten im In- und Ausland, die mich bei meinen Forschungen tatkräftig unterstützen und denen abschließend mein ganz besonderer Dank gilt.<br />
 ]]></description>
            <author> Peter Hammerschmidt</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Dréros: cité et sanctuaires</title>
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            <description><![CDATA[V. Zographaki (Greek Archaeological Service) and Prof. A. Farnoux (University of Paris-Sorbonne) present the results of their excavations at Dreros (Crete), known to be one of the first cities of the Greek world.]]></description>
            <author> Florence Gaignerot-Driessen</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Krieg im Kindergarten</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Proofreading my English</title>
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            <description><![CDATA[Liebe Lisa Leser,<br />
 <br />
ich bin derzeit in der Endphase meiner Dissertation. Da ich auf Englisch schreibe, lasse ich meine Arbeit derzeit von einem Historiker in Oxford Korrektur lesen. Die Person macht Ihre Arbeit sehr gut, allerdings auch sehr langsam. Inzwischen werde ich ein wenig unruhig und wollte hier in diesem Rahmen fragen, ob jemand sich anbietet, mein Englisch zu verbessern. Natürlich gegen Bezahlung. Vielleicht kennt Ihr auch jemanden. Einen Tip habe ich schon auf dem letzten Stipendiatentreffen bekommen, ich suche aber vor allem jemanden, der geisteswissenschaftliches Arbeiten vertsteht und möglichst ein ´Native speaker´ ist.<br />
 <br />
Ich freue mich über Hinweise.<br />
 <br />
Natascha Bagherpour]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
 <category>
 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Arbeitserziehungslager im Dritten Reich</title>
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            <description><![CDATA[Seid gegrüßt, unbekannte Mitstreiter! Ich bin neu hier und falle gleich mit einer Bitte ins Haus:<br />
 <br />
Mein Projekt ist die Sammlung aller verfügbaren Informationen über das Arbeitserziehungslager in Frankfurt, welches die Gestapo von 1942 bis 1945 betrieb. Das Wenige, was es als Literatur gibt, ist mir bereits bekannt. Darüber hinaus bin ich für jede Information und für jeden Hinweis dankbar, der sich auf die folgenden Stichworte bezieht:<br />
 <br />
- Hans Tauber (Kommandant des Lagers)<br />
- Reinhard Breder (Chef der Gestapo Frankfurt)<br />
- Außenkommandos des Arbeitserziehungslagers<br />
 <br />
Vielen Dank vorab!]]></description>
            <author> Uwe Protsch</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Auf den Spuren ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1187</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Entzifferung des Diskos von Phaistos</title>
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            <description><![CDATA[Beiträge]]></description>
            <author> Dipl.-Ing. Hermann Wenzel</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Die Grabkammer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1182</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>150 Jahre &quot;Codex diplomaticus Saxoniae&quot; – Festliche Präsentation </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1300</link>
            <description><![CDATA[Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Dresden, laden anlässlich des 150. Gründungsjubiläums des "Codex diplomaticus Saxoniae" zur festlichen Präsentation der neu erschienenen Bände in die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ein. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, wird ein Grußwort sprechen; den Festvortrag hält Prof. Dr. Theo Kölzer, Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique.<br />
 <br />
Montag, 7. Februar 2011, 10.00 Uhr, Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden <br />
PROGRAMM<br />
Begrüßung Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Prof. Dr. Enno Bünz, Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.<br />
 <br />
GrußwortStanislaw Tillich,Ministerpräsident des Freistaates Sachsen<br />
Präsentation der neu erschienenen Bände Oliver Waffender, Hannover Verlag Hahnsche Buchhandlung Festvortrag <br />
»Urkundeneditionen heute?!«<br />
Prof. Dr. Theo Kölzer, Bonn Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique<br />
Musikalische Umrahmung: Ensemble Baroccolo Petra Andrejewski (Oboe), Signe Dietze (Violine), Frieder Stange (Violoncello)Im Anschluss kleiner Empfang.<br />
Wir bitten um Anmeldung bis zum 26.1.2011 an                      sekretariat@saw-leipzig.de.<br />
 <br />
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/codex<br />
 <br />
 <br />
Der "Codex diplomaticus Saxoniae" wurde am 6. November 1860 durch Beschluss des Sächsischen Landtags als Vorhaben der Sächsischen Staatsregierung begründet. Er bildet die maßgebliche Edition der mittelalterlichen Urkunden der Markgrafen von Meißen, Kurfürsten von Sachsen und Landgrafen von Thüringen, der Urkunden der Städte und geistlichen Institutionen Sachsens sowie der Papsturkunden in Sachsen. Das breit angelegte Urkundenwerk erlebte vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Erscheinen zahlreicher Bände eine einzigartige Blüte, kam aber nach 1918 und erst recht nach 1945 weitestgehend zum Erliegen. Erst nach der friedlichen Revolution und der Gründung des Freistaates Sachsen 1989/90 waren wieder günstigere Voraussetzungen gegeben. Seitdem haben sich die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. seine Fortführung zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Als erstes Ergebnis konnten vor Kurzem – erstmals nach fast 70 Jahren – drei neue Urkunden-Bände vorgelegt werden. Ihr Erscheinen bietet den Anlass, das 150. Gründungsjubiläum des "Codex diplomaticus Saxoniae" auch in der breiteren Öffentlichkeit als den Wiederbeginn dieses für die sächsische, deutsche und europäische Geschichte des Mittelalters zentralen Grundlagenwerks zu begehen.]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Die Inschrift</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1172</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1172#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Excavations at Sissi (Mirabello : Sissi ARchaeological Project (SARPEDON)</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1298</link>
            <description><![CDATA[Since 2007 excavations by the Belgian School at Athens and the universities of Louvain/Leuven have taken place on the Kephali Ag. Antoniou hill at Sissi, 4 km east of Malia. The intention of the project, directed by Pr. Jan Driessen (UCL), is to examine how the two sites related during the different phases of the Bronze Age. Four excavation campaigns have succeeded in revealing a Prepalatial and Protopalatial cemetery (EM IIA-MM II) with a number of house tombs and ossuaries at the foot of the hill, several Neopalatial buildings (LM I) probably forming workshops on the lower slope and, on top of the hill, an extensive Postpalatial complex (especially LM IIIB) with multiple signs of cult and workshops, organized around several large pillar halls. At the foot of the hill, a Cyclopean wall was also investigated.<br />
www.sarpedon.be<br />
 ]]></description>
            <author> Florence Gaignerot-Driessen</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Das Schattenspiel des Lebens&quot; - anatomisch pathologische Perspektiven</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1296</link>
            <description><![CDATA[Liebe LISA-Gemeinde,<br />
 <br />
ich möchte im Folgenden gerne mein Dissertationsprojekt, das als PDF beigefügt ist, vorstellen und wünsche mir Anmerkungen, Hinweise und natürlich Kritik. Es handelt sich um ein medizinhistorisches Thema, dessen Ansatzpunkt die Entstehung des Konzeptes des Lebens um 1800 ist. Es mag ungwohnt klingen, aber das Leben als wissenschaftlich-epistemisches Konzept existiert vor etwa 1750 nicht, entwickelt jedoch in den 50 Jahren bis 1800 eine unglaubliche aufklärerische Wirkmächtigkeit, die in der Entstehung der sog. Lebenswissenschaften (Biologie, Physiologie etc.) gipfelt. Dabei gibt es bis heute keine wissenschaftliche Begründung für das Leben bzw. die mit ihm assoziierten Prozesse. An der Ausgestaltung des Lebenskonzeptes um 1800 ist die Medizin - und hier insbesondere Pathologie und pathologische Anatomie - maßgeblich beteiligt, indem sie Kriterien für Norm und Abnorm von Entwicklungsprozessen erarbeitet und damit erstmals etwa Missbildungen überhaupt als natürliche Formveränderungen bzw. -variationen deuten kann. Das Leben wird derart zu einer besonderen physikalischen Naturkraft, die sich in Anlehnung an elektro-galvanische Vorstellungen mit bestimmten Naturgesetzmäßigkeiten beschreiben und im Experiment erforschen lässt. Damit bietet sie der Medizin die Möglichkeit sich als eine Naturwissenschaft begründen zu können..<br />
Nähere Ausführungen zum Projekt könnt Ihr der Projektskizze entnehmnen. Vielleicht findet sich jemand, der an einem ähnlich gelagerten Problemfeld arbeitet oder auch einfach nur  entsprechende Hinweise oder Anregungen für mich hat.<br />
 <br />
Vielen Dank für Euer Interesse!<br />
 <br />
Andre Karliczek]]></description>
            <author> M.Sc. Andre Karliczek</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1296#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1192</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>4. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung
»Geteiltes Land - Gemeinsame Geschichte«</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1294</link>
            <description><![CDATA[Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Das Ereignis wurde zum Symbol für die Zementierung der deutschen Teilung durch das SED-Regime. Dieses hatte die innerdeutsche Grenze seit 1952 immer hermetischer abgeriegelt – mit tiefgreifenden Folgen für das Leben der Menschen in beiden Teilen Deutschlands. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte anlässlich des 50. Jahrestags des Mauerbaus die Diskussion darüber anregen, wie die Jahre der Teilung erinnert und zugleich ihre Folgen überwunden werden können. Als Plattform für Initiativen und Projekte, Ideen und Konzepte veranstaltet sie daher vom 24. bis zum 26. Februar 2011 im Ringberg-Hotel in Suhl die 4. Geschichtsmesse mit dem Schwerpunkt „Geteiltes Land – Gemeinsame Geschichte“. Die Teilnahme steht sowohl Institutionen als auch interessierten Privatpersonen offen.<br />
Die Geschichtsmesse ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die jeweils einem spezifischen Thema der deutsch-deutschen Geschichte gewidmet ist. Das dreitägige Forum wendet sich bundesweit an Träger und Institutionen der kommunalen Bildungs- und Kulturarbeit, an Lehrer, Vertreter von Museen und Gedenkstätten, an Mittler der historisch-politischen Bildungsarbeit sowie die Medien.<br />
Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter www.geschichtsmesse.de<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Christian Dzaack</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1294#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: Der ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1177</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1177#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ancient Depositional Practices in Iran</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1292</link>
            <description><![CDATA[Ich möchte einmal meine Arbeit in einer Zusammenfassung vorstellen und bin dankbar für Kommentare und Hinweise:<br />
 <br />
Studies of Ancient Depositional Practices and their Jewellery Finds, based on the Discoveries from Veshnaveh: a Source of Iranian History of Religion.<br />
 <br />
by Natascha Bagherpour Kashani<br />
 <br />
Based on comparative studies and a stratigraphical analysis, this research study gives an outline of the chronology of the jewellery finds that were during the excavation in the mines Chale Ghar 1 and 2. It is not be possible to give a very detailed chronology due to the insufficient state of research of Arsacid and Sasanian personal ornaments. Furthermore, the site is investigated by means of scientific examinations of amber and glass. An interpretation of the popular belief and the religious meaning of the site is put forward for single find groups and objects, as well as with help of the comparison to other sanctuaries that reveal similar characteristics as the mines from Veshnaveh.<br />
 <br />
 <br />
The location and excavation of the site<br />
 <br />
Within the programme „Ancient Mining and Metallurgy in West Central Iran“ the German Mining Museum examined prehistoric copper mines in the central mountains of Iran. The archaeological area is located between the cities of Ghom and Kashan, near the village of Veshnaveh, about 150 km South of Teheran. In five excavation and survey campaigns during the years 2000, 2001, 2002, 2004 and 2005 the region was examined, while in 2003 small finds of the first three seasons were documented and processed at the Mirasfarhangi-je Ghom (Archaeological Insitute in Ghom). The intention of the archaeologists was to investigate the regional prehistoric copper supply, the technique that was used to extract the metal from the rock and how the copper was traded. Several mines were accessible in the mining district of Laghe Morad, Mazrayeh and Chale Ghar and they were systematically examined and documented. The utilisation phase of the whole mining area obviously lay between the early 3rd and late 2nd millennium BC.<br />
 <br />
The mines Chale Ghar 1 and 2 - a sanctuary?<br />
 <br />
However, much later non-mining activity was proved by revealing finds in two of the mines: In the mine called Ghale Ghar 1, the archaeologists unexpectedly came across an ensemble of objects that were obviously not related to the mining activity at all. That happened in the year 2001, during one of the first excavation campaigns. In mine 1, thousands of finds were found: ceramic vessels and sherds, wood and wooden vessels, remains of nuts, shell and baked goods, animal bones, one textile fragment, jewellery such as glass and stone beads and pendants, metal finger rings and ear rings, as well as one glass vessel and sheets of decorated metal. All these objects had obviously been deposited in water that filled two parts of mine 1, the so-called main and rear chamber. In 2004 in Chale Ghar 2, a mine located above mine Chale Ghar 1, similar finds were unearthed, but in lesser numbers. The objects were excavated in one humid corner: some sherds, glass and stone beads, as well as on fragment of a glass vessel were uncovered there. The objects in Chale Ghar 1 were placed in the water in different manners. In the main chamber some vessels together with other finds were thoroughly covered with flat stones, while ceramic sherds and especially beads were scattered. In the rear chamber no complete vessels were uncovered, but sherds, beads and other small finds. In one corner in the entrance area some beads, sherds, animal bones, one coin and shells were found. Based on Radiocarbon dating and an Islamic coin the use of mine 1 could be ranged in from about 800 BC to the 8th century AD. According to A. Abar, the ceramics mainly date from the late Achaemenian to the Arsacid period, with few Sasanian sherds. The jewellery objects, however, belong to the Arsacid and mainly Sasanian periods. Archaeobotanical and archaeozoological studies were carried out by R. Pasternak and M. Doll; the results will be published soon. Obvioulsy, these two mines had been re-used after a hiatus of more than one millennium, not for gaining copper, but as a cult place. The water, the assembly of the finds and the depositional practice indicate that the two mines were sanctuaries and could be connected to a local Zoroastrian cult.<br />
 <br />
The jewellery finds from Chale Ghar: importance, outline and method of investigation<br />
 <br />
Jewellery found in Chale Ghar 1 and 2 is of special interest in this context. Firstly, the excavated jewellery is manifold in appearance as well as technical aspects and the analysis of the objects will bring new insight especially for the manufacturing methods of glass artefacts. Second, there is a lack of knowledge about Iranian personal ornaments, and the assemblage of the jewellery finds from the two mines will form a basis for further studies of such Iranian small finds. A detailed survey of the finds from Chale Ghar 1 and 2 will possibly provide additional information on Iranian and Near Eastern personal ornaments The chronological classification of the jewellery finds constitutes the substructure for further considerations. With the help of comparable finds, the objects will be set in their proper timeframe. For many finds this will be difficult due to the state of research. Only few publications deal with Iranian jewellery, and even fewer for such simple, popular artefacts that obviously had belonged to a rural community. A discussion of the technical aspects, especially of the glass beads, can contribute more information for the dating or manufacturing methods in some cases. Scientific analyses of the amber beads as well as of glass samples might answer questions about trade connections and technique, but can also raise further ones: was the raw material traded or the artefact? Were the glass beads manufactured locally or were they imported? Where did the glass or the artefacts come from? In Chale Ghar 1, the objects were naturally deposited singularly or as ensembles and obviously not in an indisputable sequence. Their chronological order cannot be understood without additional analysis. Therefore the lack of a clear stratigraphy has made it necessary to first conduct comparative studies. In turn, the results of this comparative study are reconsidered by means of the stratigraphy and the ceramic evidence. This observation, with reservation, demonstrates the manner and changes of deposition and the chronological classification of the jewellery finds. There are strong indications that the mines were used from a Zoroastrian community or pilgrims. Therefore, the meaning of the deposited objects should be considered. Along with the comparative studies, special find groups, but also individual objects, are interpreted according to their everyday use and their religious meaning. This includes colour, shape and material. Of course, these individual results are evaluated in context to see whether they can help to interpret the method and intention of the use of the mines.<br />
 <br />
Other sanctuaries<br />
 <br />
Chale Ghar 1 and 2 represents a unique find that can be compared to other archaeological sites only with difficulty. Still, caves in Iran are known, which reveal ritual activity in ancient times or even today; some places are known to have been sanctuaries especially because of their water supply other show a similar assemblage of offerings as those from the mines. The two mines cannot be set side by side with these sanctuaries, but their character is reflected in the ensemble of finds from Chale Ghar and their surrounding environment.]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1292#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wikileaks - ein Festbankett für Historiker?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1291</link>
            <description><![CDATA[Die 2006 gestartete Internetplattform Wikileaks beinhaltet mittlerweile mehrere hundertausend Regierungs- und Unternehmensdokumente - u.a. Guantánamo-Bay-Handbücher mit Richtlinien für das Gefangenenlager auf Kuba, interne Banken-Papiere, Mitgliederlisten von Parteien, geheime Regierungsabkommen über die Weitergabe von Bankdaten, Dokumente über den Irak- sowie den Afghanistankrieg.<br />
 <br />
Sie alle eint vor allem ein Kriterium: Sie gelten als vertraulich oder geheim und sind von ihren Erstellern nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Für Furore sorgt aktuell die jüngste Veröffentlichung von rund 250.000 Dokumenten aus dem US-Außenministerium, die überwiegend aus vertraulichen bzw. geheimen Botschaftsberichten aus aller Welt bestehen.<br />
 <br />
Die Reaktionen: Die einen befürchten, dass durch die Veröffentlichungen auf Wikileaks zwischenstaatliche Beziehungen erheblich gestört werden. Außerdem kritisieren sie das Fehlen einer verantwortlichen redaktionellen Kontrolle, denn zahlreiche Dokumente hätten sich inzwischen als Fälschungen erwiesen. Einer neuen Form des Denunziantentums sei dabei Tür und Tor geöffnet. Moralisch problematisch sei schließlich auch der Eingriff in die Privatsphäre.<br />
 <br />
Andere hingegen sehen in Wikileaks einen großen Gewinn für mehr Transparenz. Die Veröffentlichung von brisanten Dokumenten erlaube einen Blick hinter die Kulissen von Regierungen und Unternehmen, wovon nicht zuletzt auch der investigative Journalismus profitiere. Doch nicht nur der. Der britische Zeithistoriker Timothy Garton Ash spricht im "Guardian" (30.11.2010) von einem königlichen Bankett für Historiker: "The historian usually has to wait 20 or 30 years to find such treasures. Here, the most recent dispatches are little more than 30 weeks old. And what a trove this is."<br />
 <br />
Was meinen Sie?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1291#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>&quot;Die Mission ist weiblich&quot; - Missionarinnen, Missionarsfrauen, ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1290</link>
            <description><![CDATA[„Die Mission ist weiblich“<br />
Eine Hermannsburger Tagung fragte nach den Frauen in der Mission<br />
 <br />
 <br />
Unter dem programmatischen Titel „Die Mission ist weiblich“ fand in Hermannsburg kürzlich eine Tagung statt, die die weiblichen Akteuren der Mission in den Mittelpunkt stellte. Lange genug standen die Missionarsfrauen, Missionsfreundinnen und Bibelfrauen im Schatten der Männer: Missionsgeschichte war weitgehend eine Männergeschichte. Darum richtete das Ludwig-Harms-Symposion den Blick diesmal ganz bewusst auf die Frauen in der Hermannsburger Mission, um verschüttete Lebensläufe und Perspektiven freizulegen.<br />
 <br />
In ihrem Einleitungsvortrag nahm die Baseler Theologin Christine Lienemann die vierzig Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer mit auf eine Reise durch die Kirchengeschichte. Sie stellte heraus, dass Frauen immer wieder kreative Formen fanden, um ihren Glauben zu leben und weiterzugeben. „Entscheidend ist allerdings, an welchen biblischen Leitbildern sich Kirche und Gesellschaft orientierten“, fasste sie zusammen. „War es das Modell der Unterordnung der Frauen? Oder das Leitbild der Gleichwertigkeit von Frauen und Männern vor Gott?“<br />
 <br />
In insgesamt elf Kurzvortragen zu Frauen aus dem 19. Jahrhundert wurde dann das weibliche Gesicht der Mission immer deutlicher. Frauen leisteten für die Hermannsburger Mission einen wesentlichen Beitrag. Egal, ob sie die Mission als Missionsfreundinnen in Deutschland unterstützten oder als Missionarsfrauen nach Übersee ausreisten. Besonders spannend war der Blick auf die einheimischen Evangelistinnen und Bibelfrauen in Südafrika und Indien. Wie der indische Theologe Gladson Jathanna am Beispiel der Indienmission herausstellte, waren die einheimischen Bibelfrauen gleich in mehrfacher Hinsicht innovativ: Mit ihrer Arbeit überwanden sie nicht nur Kastengrenzen, sondern setzten auch hinter manche Vorstellungen der Missionsleitungen ein Fragezeichen.<br />
 <br />
Ein besonderer Höhepunkt der Tagung war eine Buchvorstellung. Martina Helmer-Pham Xuan, die Direktorin des Evangelisch-lutherischen Missionswerks in Hermannsburg (ELM), und die ELM-Frauenbeauftragte Nina Dürr haben mit 15 Hermannsburger Missionarsfrauen ein Buch erarbeitet, in dem die Missionarsfrauen ihre Lebenserinnerungen schildern. Unter Überschriften wie „Phase der Entscheidung“ „Leben und Arbeiten als Missionarsfrau“, „Begegnungen mit Frauen in der Fremde“, „Krankheit und Tod, Rückkehr“ geben sie lebendige Einblicke in ihr Leben auf mehreren Kontinenten. Bei der Lesung aus diesem Buch wurden viele Themen deutlich, die auch schon das Leben von Missionarsfrauen im 19. Jahrhundert geprägt hatten.<br />
 <br />
Das Ludwig-Harms-Symposion findet alle zwei Jahre in Hermannsburg statt und dient der Aufarbeitung und Vergegenwärtigung der Hermannsburger Missionsgeschichte. Die wissenschaftlichen Beiträge des Symposions werden 2011 voraussichtlich in einem Tagungsband erscheinen.<br />
 <br />
 <br />
Literaturhinweis:<br />
Martina Helmer-Pham Xuan, Nina Dürr (Hg.): Abschied gehörte dazu. Lebensspuren Hermannsburger Missionsfrauen im 20. Jahrhundert, LIT Verlag 2010, 168 S., 14.90 EUR.]]></description>
            <author> Dr. Gunther Schendel</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Der Brief</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1097</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1289</link>
            <description><![CDATA[Veranstaltet von der Bayerischen Staatsbibliothek München, dem Deutschen Historischen Institut Paris, dem Institut für Europäische Geschichte Mainz und dem Historischen Kolleg München<br />
 <br />
Mit der internationalen Tagung reagieren die Bayerische Staatsbibliothek, das Deutsche Historische Institut Paris und das Institut für Europäische Geschichte Mainz gemeinsam mit dem Historischen Kolleg auf die Umbrüche, die sich angesichts der zunehmenden Digitalisierung wissenschaftlicher Kommunikations- und Publikationswege für das Rezensionswesen in den Geschichtswissenschaften ergeben. »Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter« erfordert angesichts der stetig wachsenden Zahl von Neuerscheinungen einen offenen und schnellen Online-Zugriff auf wissenschaftliche Buchbesprechungen. Online-Rezensionsjournale verzeichnen stetig wachsende Nutzungsraten.<br />
 <br />
Werden sich durch das neue Publikationsmedium auch die gewachsenen Besprechungsformen verändern? Welche Formen wird wissenschaftliches Rezensieren annehmen, um die Möglichkeiten des Netzes und des »Web2.0« künftig auszuschöpfen? Was bedeutet das für die etablierten Standards? Werden neue Rezensionsformen die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern und zwischen Disziplinen verändern — und den internationalen Blick auf Neuerscheinungen erleichtern? Wo stecken Potentiale, wo Risiken?<br />
 <br />
Vortragende aus verschiedenen europäischen Ländern werden vor dem Erfahrungshintergrund ihres Landes bzw. eines historischen Rezensionsorgans über aktuelle Entwicklungen in der Wissenschaftskommunikation berichten. Mit der inhaltlichen Ausrichtung des Abendvortrags wird darüber hinaus ein Brückenschlag zum journalistischen Rezensieren angestrebt, das gerade für geschichtswissenschaftliche Werke eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Wie unterscheidet sich eine wissenschaftliche von einer journalistischen Rezension? Lässt sich mit der zunehmenden Digitalisierung eine Veränderung in der Erwartungshaltung des (Zeitungs-)Lesers bezüglich der Buchauswahl oder des Charakters von Besprechungen feststellen?<br />
 <br />
Vor dem Abendvortrag sind Medienvertreter und Fachredakteure herzlich eingeladen, sich im informellen Gespräch mit den Veranstaltern über die Tagung und recensio.net - Publikationsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft zu informieren. recensio.net ist ein DFG-gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Veranstalter, das zu Beginn des zweiten Konferenztages offiziell online gehen wird: www.recensio.net<br />
 <br />
Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben, wir bitten jedoch um Anmeldung bis Freitag, den 14. Januar 2011.<br />
 <br />
Programm:<br />
 <br />
DO 20. Januar 2011<br />
<br />
18:00 Informeller Austausch mit den Projektverantwortlichen zum Onlinegang von recensio.net (für Medienvertreter und Historiker)<br />
19:00 Abendvortrag:Hannes Hintermeier (FAZ)The Happy Few. Zeitungen, Bücher und das Rezensionsgewerbe im Netz-Zeitalter<br />
FR 21. Januar 2011<br />
<br />
09:15  Begrüßung<br />
Lothar Gall (HK), Rolf Griebel (BSB), Johannes Fournier (DFG)<br />
09:45  Eröffnung recensio.netGudrun Gersmann (DHIP), Heinz Duchhardt (IEG), Lilian Landes (BSB)11:00  Kaffeepause11:30  Miles Taylor, Jane Winters (IHR London) Peer review in the digital age12:30   Mittagsimbiss vor Ort<br />
13:15  Ivan Jablonka (Université du Maine) Humanities and intellectual journalism in the digital age. Developments in France (laviedesidees.fr)14:15  Jan Kusber (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) Wissenschaftskommunikation jenseits zementierter Strukturen. Beispiele und Gegenbeispiele aus Osteuropa15:15   Kaffeepause15:45  Stefano Cavazza (Università di Bologna) Rezensieren in Italien: Erfahrungen und Überlegungen16:45  Abschlussdiskussion.Moderation: Martin Schulze Wessel (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]></description>
            <author> Eva Kraus</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Die letzten Meter</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1181</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ansichten eines Südseehäuptlings</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1288</link>
            <description><![CDATA[Das Portal L.I.S.A. ist vor allem auch ein Netzwerk für junge Wissenschaftler und gerade deshalb möchte ich hier ein Buch vorstellen, das zeigt, daß wir uns alle manchmal vielleicht ein wenig zu wichtig nehmen: Der Papalagi (sprich: Palalangi) von Erich Scheurmann. Anfang des 20 Jahrhunderts hat E. Scheurmann die Erlebnisse des Südseehäuplings Tuva übersetzt und ohne dessen Erlaubnis veröffentlich; denn eigentlich waren die Worte des Häuptlings als Warnung für seine eigenen Leute und die übrigen Menschen der Inseln im Pazifik gedacht.<br />
 <br />
Es ist ein Buch zum Lachen - nicht aber zum Auslachen - und zum Nachdenken. Der Häuptling beschreibt seine Eindrücke während einer Reise nach Europa und sieht die Europäer aus seinem Blickwinkel als gänzlich Außenstehender. Dabei sind seine Beobachtungen und Einschätzungen auch heute im 21. Jahrhundert noch äußerst zutreffend.<br />
 <br />
E. Scheurmann (Hrsg. und Übersetzer), Der Papalagi, u.a. erschienen im Klettverlag. Der Verlag: Lesehefte druckt leider das Kapitel zu den Medien nicht ab, da es diese nicht mehr für aktuell genug hält.]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
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 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Islam – Mythos und Wirklichkeit</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1286</link>
            <description><![CDATA[Eine gemeinsame Veranstaltung von Geisteswissenschaft im Dialog und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig<br />
 <br />
Freitag, 18.2.2011, 17-19 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Villa Klinkhardt, Karl-Tauchnitz-Str. 1,<br />
04107 Leipzig<br />
 <br />
<br />
Podiumsdiskussion mit <br />
Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam, Christian-Albrechts Universität zu Kiel<br />
Prof. Stefan Leder, Direktor des Orient-Instituts Beirut<br />
Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Freie Universität Berlin, Projektleiterin des Akademie-Projekts "Corpus Coranicum" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften<br />
Prof. Dr. Bülent Uçar, Universität Osnabrück, Mitglied der Deutschen Islam Konferenz<br />
Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig<br />
Moderation: Mechthild Baus, Mitteldeutscher Rundfunk, MDR Figaro (angefragt)<br />
<br />
Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.<br />
 <br />
 <br />
Weitere Informationen unter:<br />
www.saw-leipzig.de/aktuelles/islam-mythos-und-wirklichkeit<br />
<br />
Um Anmeldung wird gebeten: neschke@leibniz-gemeinschaft.de<br />
www.geisteswissenschaft-im-dialog.de<br />
]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>&quot;Der Islam und die Moderne(n)&quot;
Mitschnitt des Live-Videogesprächs 
mit Prof. Dr. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1283</link>
            <description><![CDATA[Rund 40 Fragen stellten Nutzer des Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Islamwissenschaftlerin und Trägerin des Gerda Henkel Preises 2010 Prof. Dr. Gudrun Krämer. "Ich bin sehr angetan vom Niveau der Fragen", sagte sie nach dem einstündigen Live-Videogespräch.]]></description>
            <author> Administrator</author>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Enträtselung</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1067</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1067#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Zwischen Idealismus und Opportunismus.
Das Deutsche Jugendherbergswerk 1909-1933</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1282</link>
            <description><![CDATA[Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Geschichte des Deutschen Jugendherbergswerks von dessen Gründung bis zu seiner Gleichschaltung durch die Hitlerjugend im Jahr 1933. Untersucht werden die programmatischen und personellen Kontinuitäten und Brüche im Wechsel von Kaiserreich zu Republik und NS-Diktatur. Damit soll der Frage nach der Mitverantwortung des Verbandes und seiner führenden Funktionäre für die Etablierung des nationalsozialistischen Regimes nachgegangen werden.<br />
 <br />
Das Jugendherbergswerk entstand im Kontext der Reformbewegungen des Wilhelminischen Kaiserreichs. Der Verbandsgründer verfolgte mit der Einrichtung von Jugendherbergen vorwiegend nationalistische Ziele, die von der Mehrheit der führenden DJH-Funktionäre geteilt wurden. Nach außen passte sich der Verband jedoch den wechselnden politischen Rahmenbedingungen an. 1933 war die Verbandsspitze sowohl wegen der vermuteten ideologischen Übereinstimmung mit den Nationalsozialisten als auch aus opportunistischen Gründen zur Kooperation mit der Hitlerjugend bereit, ihre Mitarbeit war jedoch nicht mehr erwünscht.<br />
 <br />
Als Quellen dienen Schriftwechsel aus dem Nachlass des Verbandsgründers, DJH-Publikationen und staatliche Ersatzüberlieferung. Die Arbeit will in einer Mischung aus ideen-, personen-, struktur-, und diskursgeschichtlichen Ansätzen einen Beitrag leisten zur Forschung über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Machtübernahme und zur Geschichte des deutschen Nationalismus, namentlich in seiner liberalen und völkischen Ausprägung.]]></description>
            <author> Eva Kraus</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1282#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Gedächtnisort Historisches Nationalmuseum. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1281</link>
            <description><![CDATA[Projektskizze:<br />
Als ein Produkt der „Gedächtniskonjunktur“ ist das vermehrte Interesse der Forschung an Museen zu sehen. Besonders im Zusammenhang mit Diskursen über neue Medialitäten wurden Museen wieder zu Gegenständen wissenschaftlicher Untersuchungen, stellen sie doch eine Gegenposition zu virtuellen Welten dar, werden durch diese jedoch auch infrage gestellt. Historische Museen sind als Schauplätze der Identitätskonstruktion weiters in Zusammenhang mit den verschiedenen Theorien zu Formen und Trägern des Gedächtnisses, speziell zu Gedächtnisorten zu diskutieren.<br />
Wenn diese Thematik als derart zentrales Forschungsgebiet gilt, muss man auch die Frage stellen, wie es mit der Präsenz von Einrichtungen, die (überregionale) Geschichte zeigen, aussieht. Und: Welchen Stellenwert hat dieses Thema in der Kultur- und Geschichtspolitik?<br />
Der Fokus wird auf die Diskursgeschichte um nationale Museumsprojekte gerichtet. In Österreich und Deutschland ist der museale Umgang mit der „nationalen“ Geschichte höchst unterschiedlich: Während es in Deutschland mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen Historischen Museum zwei Museen gibt, in denen der (Zeit)Geschichte des Staates breiter Raum zur Verfügung steht, befindet sich in Österreich die größte und umfassendste Dauerausstellung zur überregionalen Geschichte im Heeresgeschichtlichen Museum, also in einem militärhistorischen Museum. Die Debatten über ein „historisches Nationalmuseum“ führten (noch) zu keiner Verwirklichung. Dies macht den Vergleich zwischen den beiden Staaten aus: Wie sind diese Unterschiede zu erklären? Und: Kann Deutschland ein Vorbild für Österreich sein?<br />
Dazu wird ein Blick in die Vergangenheit gerichtet und die Entwicklung der Museumslandschaften in Zusammenhang mit der Entstehung jeweils spezifischer Erinnerungskulturen untersucht.<br />
Als ein Produkt der „Gedächtniskonjunktur“ ist das vermehrte Interesse der Forschung an Museen zu sehen. Besonders im Zusammenhang mit Diskursen über neue Medialitäten wurden Museen wieder zu Gegenständen wissenschaftlicher Untersuchungen, stellen sie doch eine Gegenposition zu virtuellen Welten dar, werden durch diese jedoch auch infrage gestellt. Historische Museen sind als Schauplätze der Identitätskonstruktion weiters in Zusammenhang mit den verschiedenen Theorien zu Formen und Trägern des Gedächtnisses, speziell zu Gedächtnisorten zu diskutieren.<br />
Wenn diese Thematik als derart zentrales Forschungsgebiet gilt, muss man auch die Frage stellen, wie es mit der Präsenz von Einrichtungen, die (überregionale) Geschichte zeigen, aussieht. Und: Welchen Stellenwert hat dieses Thema in der Kultur- und Geschichtspolitik?<br />
Der Fokus wird auf die Diskursgeschichte um nationale Museumsprojekte gerichtet. In Österreich und Deutschland ist der museale Umgang mit der „nationalen“ Geschichte höchst unterschiedlich: Während es in Deutschland mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen Historischen Museum zwei Museen gibt, in denen der (Zeit)Geschichte des Staates breiter Raum zur Verfügung steht, befindet sich in Österreich die größte und umfassendste Dauerausstellung zur überregionalen Geschichte im Heeresgeschichtlichen Museum, also in einem militärhistorischen Museum. Die Debatten über ein „historisches Nationalmuseum“ führten (noch) zu keiner Verwirklichung. Dies macht den Vergleich zwischen den beiden Staaten aus: Wie sind diese Unterschiede zu erklären? Und: Kann Deutschland ein Vorbild für Österreich sein?<br />
Dazu wird ein Blick in die Vergangenheit gerichtet und die Entwicklung der Museumslandschaften in Zusammenhang mit der Entstehung jeweils spezifischer Erinnerungskulturen untersucht.]]></description>
            <author> Dr. Andrea Brait</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1281#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Geschichtswissenschaft auf einen Blick - das Doktorandenforum des 48. Deutschen Historikertags</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1256</link>
            <description><![CDATA[37 junge Wissenschaftler haben auf dem Deutschen Historikertag im September in Berlin im Rahmen einer Poster-Ausstellung ihre Forschungsprojekte präsentiert. Ziel war es, auf herausragende Projekte junger Forscher aufmerksam zu machen und diese in Kontakt mit etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bringen.<br />
 <br />
Die Gerda Henkel Stiftung hat nach den Historikertagen 2006 in Konstanz und 2008 in Dresden bereits zum dritten Mal Fördermittel zur Durchführung des Doktorandenforums zur Verfügung gestellt.<br />
 <br />
Drei Tage lang waren die 37 Poster in der Berliner Humboldt-Universität zu sehen. L.I.S.A. stellt einen Großteil der Poster nun in einer kleinen Galerie dauerhaft aus.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1256#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Live-Videodiskussion mit der Islamwissenschaftlerin
Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1279</link>
            <description><![CDATA[Zum ersten Mal seit Öffnung ihres Wissenschaftsportals L.I.S.A. bittet die Gerda Henkel Stiftung eine international anerkannte Wissenschaftlerin zu einem Live-Gespäch, an dem Sie sich beteiligen können.Am Montag, den 15. November 2010, von 19.00 bis 20.00 Uhr, ist Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer, Trägerin des Gerda Henkel Preises 2010, zu Gast bei „L.I.S.A.live“ und beantwortet Fragen zum Thema „Der Islam und die Moderne(n)“. Die Berliner Islamwissenschaftlerin akzentuiert damit ein Thema ihres Festvortrages anlässlich der Preisverleihung am 8. November 2010 in Düsseldorf.<br />
Die Teilnahme an dem Expertengespräch ist leicht: Über den folgenden Link können Sie zuschauen und sich mit Fragen an der Diskussion beteiligen: L.I.S.A.live.<br />
 <br />
Die L.I.S.A.-Redaktion hat ab sofort einen Warteraum eingerichtet, in dem Sie schon jetzt Ihre Fragen für Frau Professor Krämer hinterlegen können. Auch wenn Ihnen am kommenden Montag eine Live-Teilnahme nicht möglich ist, kann die Redaktion Ihre Beiträge auf  diese Weise berücksichtigen. Der Warteraum gibt Ihnen darüber hinaus Einblick in die von anderen Nutzern veröffentlichten Fragen. Über eine Voting-Funktion können Sie bis zu dem Moment, in dem das Moderatorenteam den Chatraum öffnet, einzelne Beiträge unterstützen.<br />
Die Zusendungen mit dem größten Zuspruch finden bevorzugt Eingang in die Debatte. Auch während des Live-Gespräches können Sie Ihre Fragen oder Anregungen jederzeit übermitteln.Sollten Sie also mit Gudrun Krämer diskutieren oder dem Gespräch einfach nur zusehen wollen, freuen wir uns auf Ihren Besuch: L.I.S.A.live<br />
 <br />
_______________________________________________________<br />
 <br />
Interview mit Gudrun Krämer vom 08.11.2010]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1279#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Fliegeralarm</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Akademie-Forum: Deutsch als Wissenschaftssprache </title>
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            <description><![CDATA[21.1.2011, 16-18 Uhr<br />
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Villa Klinkhardt, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig<br />
 <br />
http://www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-deutsch-als-wissenschaftssprache<br />
 ]]></description>
            <author> Agnes Schaefer</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Einzug in Lo ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1186</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung nun auch in englischer Sprache / L. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1255</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung ist ab sofort auch in englischer Sprache online. Nutzern des Portals steht neben der deutschsprachigen Version nun auch ein englischsprachiges Navigationssystem und eine entsprechende Benutzeroberfläche zur Verfügung, um eigene Beiträge einstellen zu können und andere zu kommentieren. Damit reagiert die Redaktion auf die hohen Zugriffszahlen aus aller Welt und trägt den Bedürfnissen nicht deutschsprachiger Autoren Rechnung.<br />
 <br />
 <br />
L.I.S.A. – the Gerda Henkel Foundation science portal from now on will be available online in English as well as in German.  Alongside the German language version, portal users now have an English language navigation system and accompanying user interface which allows them to make their own contributions and to comment on others. This enables the editorial team to respond to the high volume of traffic coming from all over the world and to accommodate the needs of non-German-speaking contributors.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Tag der Kleinen Fächer 
Treuhänder des Weltkulturerbes: Potential und Bedrohung der Kleinen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1270</link>
            <description><![CDATA[Sind die sogenannten Kleinen Fächer durch die Bologna-Reform in ihrer Substanz gefährdet? Dieser Frage will der Tag der Kleinen Fächer nachgehen.<br />
 <br />
Der Tag der Kleinen Fächer hat zwei Ziele: Zum einen sollen Vielfalt und hohe historische sowie kulturelle und interkulturelle Kompetenz akzentuiert werden, die die Bedeutung und Unverzichtbarkeit dieser Fächer gerade auch in der Globalisierung heute begründen; zum anderen ist ihre Bedrohung durch die Rahmenbedingungen des neuen Studiensystems zu erörtern. Denn dieses trägt der Situation und der genuinen Profilierung der Kleinen Fächer nicht Rechnung und führt damit zu erheblichen fachlichen Substanzverlusten in der Ausbildung des Nachwuchses. Zum Teil nimmt es sogar ihre Eliminierung in Kauf. Sachgerechte Maßnahmen der Verbesserung werden in dieser prekären Lage notwendig.]]></description>
            <author> Esther Polito</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1270#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Prognose oder Illusion? 
Zukunftsdenken zwischen Erwartung und Wirklichkeit 
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1271</link>
            <description><![CDATA[Was bringt die Zukunft?<br />
Wie kann man sie erfassen?<br />
Wie ist sie zu gestalten?<br />
 <br />
Von solchen Fragen werden ebenso Individuen umgetrieben wie Gemeinschaften jedweder Größe und Struktur. Im Forum „Prognose oder Illusion?“ der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste haben sich vier Vertreter unterschiedlicher Disziplinen zusammengefunden, um jeweils unter ihrem Aspekt das Zukunftsdenken und die Zukunftsbewältigung zu beleuchten.<br />
Beteiligt sind die Literaturwissenschaft, die Technikwissenschaft, die Forensische Psychiatrie und die Sozialpolitik und Soziologie. Methodenreflexion und Praxisbezug werden in einer interdisziplinären Vortragsveranstaltung gebündelt, in der auch das Publikum zu Wort kommen soll.]]></description>
            <author> Esther Polito</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Live-Videodiskussion mit der Islamwissenschaftlerin
Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1254</link>
            <description><![CDATA[Die Trägerin des Gerda Henkel Preises 2010 ist zu Gast in L.I.S.A. – dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung und beantwortet Fragen zum Thema „Der Islam und die Moderne(n)“.Montag, 15. November 2010, 19.00 bis 20.00 Uhr hier auf <br />
L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung<br />
 <br />
Der genaue Ablauf sowie technische Teilnahmevoraussetzungen werden von der Redaktion in Kürze bekannt gegeben.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1254#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Der Brunnen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1171</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Entzifferung des Diskos von Phaistos
Ein Vortrag von Hermann Wenzel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1253</link>
            <description><![CDATA[Weltberühmt und berüchtigt zugleich wurde diese Zeichenscheibe aus dem minoischen Kreta (ca. 1700 v. Chr.) wegen ihrer Einmaligkeit und der verzweifelten Versuche sie zu entziffern seit nunmehr 102 Jahren.<br />
 <br />
Ausgegraben im alten Palast von Phaistos gilt die doppelseitig mit Stempeln geprägte Beschriftung als das älteste Druckwerk der Menschheit, und der seriösen Sprachwissenschaft mit Recht als unentzifferbar.<br />
 <br />
Der Referent des Abends, Hermann Wenzel – Architekt und Archäologe – wird indes nachweisen, dass die Zeichen keine Silben oder Buchstaben sondern Worte sind, Zahlworte für Tageszahlen und dass die Entzifferung und Deutung mit Hilfe eines Schlüssels gelingt, den die minoischen Verfasser der Scheibe selbst mitgaben. Externe Beweise bestehen in rhythmischen Eigenschaften der natürlichen Zahlenfolge, auf welchen die Minoer ihr Kultwerk aufbauten.<br />
 <br />
Die Inhalte präsentieren sich in Schwindel erregender Layertechnik und machen die beiden Seiten des Diskos zum Vorläufer eines elektronischen Buches mit hunderten von Seiten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1253#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Darmstädter Diskussionen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1252</link>
            <description><![CDATA[Unter diesem Link findet Ihr einen Bericht über die diesjährigen Darmstädter Diskussionen: http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&amp;search_term=marion%20boos&amp;search_country=DE&amp;st=suche%20nach%20personen&amp;target_url=http%3A%2F%2Fhsozkult.geschichte.hu-berlin.de%2Ftagungsberichte%2Fid%3D3301&amp;section=blog&amp;wrt_id=259<br />
 <br />
Es war eine sehr schöne Tagung und eine Beteiligung kann nur weiter empfohlen werden.]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1176</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Saudi-Arabien – Öffnung eines Landes, Vortrag von Jörg Matthias Determann</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1250</link>
            <description><![CDATA[Saudi-Arabien – Öffnung eines Landes<br />
 <br />
Vortrag von Jörg Matthias Determann, Doktorand an der School of Oriental and African Studies, University of London, und Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung.<br />
 <br />
Vortrag beginnt um 15.00 Uhr und wird gefolgt von einem kleinen Empfang. Eintritt frei, keine Reservierung erforderlich. Für weitere Informationen: Jörg Matthias Determann, m.determann@soas.ac.uk.]]></description>
            <author> Jörg Matthias Determann</author>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1250#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1191</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Zum Einsatz der Kunst zu politisch-propagandistischen Zwecken im Zeitalter Ludwigs XIV. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1248</link>
            <description><![CDATA[In der unten angeführten, gerade erschienenen Buchpublikation werden die Ergebnisse meines langjährigen, von der Gerda Henkel Stiftung großzügig geförderten Forschungsvorhabens zum Einsatz der Kunst zu politischen-propagandistischen Zwecken im Zeitalter Ludwigs XIV. zugänglich gemacht. Meine Studie bestätigt, dass Ludwig XIV. Maßstäbe gesetzt hat, was den Einsatz der Kunst als Instrument der Politik anbetrifft. Die Kontrahenten des Sonnenkönigs haben das – wie ich ausführlich darlegen konnte – schnell erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen in allen ihnen zur Verfügung stehenden Bild- und Schriftmedien ergriffen, was wiederum nicht ohne Folgen für die weitere Ausrichtung der künstlerischen Selbstdarstellung des französischen Monarchen geblieben ist: Ludwig XIV. hat im Verlauf seiner Regierungszeit – zum Teil auf in- und ausländischen Druck hin, teilweise aber auch aus eigener Einsicht – immer wieder Korrekturen und Modifikationen an seinen bildkünstlerischen Darstellungsstrategien vorgenommen und sich bezüglich der Gestaltung und Setzung seiner Herrscherbilder auf ein Wechselspiel zwischen unbeirrbarer Selbstbehauptung und Berücksichtigung der Forderungen und Erwartungen seiner Untertanen und seiner Feinde eingelassen.<br />
Aus meiner Studie erhellt damit, dass der Aufwand der Herrschenden an öffentlichen oder halböffentlichen ästhetischen Darbietungen und an mehr oder weniger dauerhaften medialen Veranstaltungen immer eine gelenkte Inszenierung, eine interessengeleitete Scheinproduktion darstellte, mit der bestimmte, weitere oder engere Adressatenkreise im In- und Ausland erreicht werden sollten. Gesagt ist damit aber auch, dass die in solche Funktionszusammenhänge eingebundene Kunst – in einer dialektischen Wechselwirkung – die spezifischen Interessen und Erwartungen des Publikums, das es zu überzeugen galt, mit einzubeziehen und zu berücksichtigen hatte.<br />
Die zunehmende Artikulation von Protest gegen bestimmte Herrscherbilder, sei es in schriftlicher oder bildlicher Form, nahm – wie gezeigt werden konnte – im Verlauf des 17. Jahrhunderts merklich zu. Daraus lässt sich folgern, dass auch die „Bildkompetenz“ anstieg – verstanden als das Vermögen immer breiterer Schichten der Bevölkerung, den komplexen ikonographischen Gehalt von Bildern oder Wort-Bild-Kombinationen (von großen wandgebundenen Gemäldezyklen bis hin zu ephemeren Flugblättern oder kleinformatigen Medaillen) zu verstehen. Im letzten Jahrhundertdrittel erreichte dieses gesteigerte Bildverständnis vor allem in den Niederlanden und in Britannien während der Regierungszeit Wilhelms III. von Oranien von 1688/89 bis 1702, aber auch im Reich ab den 1680er Jahren während der Spätphase des Regnums Kaiser Leopolds I., seinen Höhepunkt.<br />
Die Kunstgeschichte und die historischen Wissenschaften haben über die letzten hundert Jahre eine stete Ausweitung der Gegenstandsbereiche und Medien erfahren, die für sie als relevant und untersuchungswürdig erachtet werden: Einzüge (Entrées), Staatsempfänge, Feste, Rituale und Zeremonien (etwa Krönungen, Beerdigungen, Hochzeiten), die Gestaltung öffentlicher oder halböffentlicher Räume (Schlossanlagen, Gärten, Stadtplätze, Paläste, Prunkappartements), ältere und neuere Bild- und Schriftmedien neben den herkömmlich untersuchten Gattungen Malerei, Skulptur und Architektur (in der Frühen Neuzeit etwa Teppiche, Stichwerke, Medaillen, Kalender- und Titelblätter, Flugblätter, Karikaturen) sowie bestimmte Umgangsformen mit Bildern (etwa deren Sammlung, Ausstellung, Schenkung, Verehrung, oder deren Raub, Umformung und Zerstörung) gelangten zunehmend in den Fokus der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit.[1] Doch erst in jüngster Zeit hat die Forschung auch begonnen, zu verstehen, dass bildkünstlerische Erzeugnisse nicht nur als passive Reflexe oder Illustrationen historischer Prozesse aufgefasst werden dürfen, sondern vielmehr als Instrumente und Akteure politisch-gesellschaftlicher Vorgänge, als Medien, die selbst Handlungen generieren und Fakten erzeugen, aber auch Sinn stiften und kollektive Deutungsmuster und Erinnerungen prägen können, welche dann wiederum politische Handlungen beeinflussen und steuern.[2] Meine Studie verdankt sich wesentlich dieser Erweiterung des Fragekatalogs und dieser Einbeziehung immer neuer fächerübergreifender Untersuchungsfelder. Für die Regierungszeit Ludwigs XIV. hat sich die Einsicht bestätigt und vertieft, dass eine wechselseitige Abhängigkeit von Kunstproduktion, -gebrauch und -rezeption zur gängigen politisch-sozialen Praxis im Umgang mit Bildern in der Frühen Neuzeit gehörte. Solchen Wechselwirkungen bin ich in drei Kapiteln nachgegangen, die jeweils einen unterschiedlichen Bereich der ludovizianischen Kunst in den Blick nehmen: die königliche Sonnenikonographie, die dem König gewidmeten Ehrenstatuen sowie einen der den Monarchen feiernden monumentalen Gemäldezyklen im Schloss von Versailles.<br />
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Wie im ersten Kapitel dargelegt wird, hatte bereits Kardinal Mazarin für den heranwachsenden Ludwig XIV. ein ikonographisches Repertoire entwickelt, auf das sein Zögling zurückgreifen konnte, als die Zeit seiner alleinigen Führung der Regierungsgeschäfte gekommen war. Dazu gehörte vor allem eine Rang und Funktion des jungen Königs herausstreichende Sonnenikonographie. Auch lag schon die später zur persönlichen Devise des Königs erhobene Sonnenimprese mit dem NEC PLURIBUS IMPAR als Motto vor, deren Bedeutung hier erstmals umfassend ausgelotet wird. In Weiterführung der Vorarbeit seines Mentors war Ludwig XIV. somit seit den frühen 1660er Jahren in der Lage, konsequent die Sonnenmetapher als wichtigstes Signum seines Herrschaftsanspruchs in den unterschiedlichsten Bildgattungen zu verbreiten.<br />
Die mediale Bekämpfung der ludovizianischen Sonnenikonographie durch die europäischen Nachbarstaaten ließ infolgedessen auch nicht lange auf sich warten: Der Schlagabtausch setzte 1667/68 mit dem ersten größeren kriegerischen Konflikt ein, den Ludwig durchgefochten hat, dem sogenannten Devolutionskrieg. Besonders die Niederländer, für die (auch despektierliche) Gedenkmünzen seit dem 16. Jahrhundert zu einem der wichtigsten politischen Kommunikationsmittel gehörten, taten sich in der Ausgabe von Spottmedaillen gegen Ludwig XIV. hervor; im Reichsgebiet hingegen scheinen offenbar vor allem Flugschriften und Pamphlete diesem Zweck gedient zu haben. Die teilweise mit viel Bild- und Wortwitz vorgebrachten Attacken sollten bis zum Tod Ludwigs XIV. nicht mehr abreißen: Insbesondere kurz vor und während der Frühphase kriegerischer Auseinandersetzungen ist es zu einer regelrechten Flut an diffamierenden Bildern gekommen, so am Anfang der 1670er Jahre beim Ausbruch des Holländischen Kriegs, Ende der 1680er und während der frühen 1690er Jahre, als der Pfälzische Erbfolgekonflikt ausgetragen wurde, schließlich erneut in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs.<br />
Doch ist nicht nur die Periodisierung und Quantifizierung der feindlichen Bildkritik aufschlussreich für eine genauere Ergründung des Wechselverhältnisses zwischen bildender Kunst und politischer Ereignisgeschichte. Ebenso gewinnbringend ist ein Blick auf die Reaktionen, die diese Angriffe bei Ludwig XIV. bezüglich seiner medialen Selbstdarstellung gezeitigt haben. Seit Mitte der 1670er Jahre hat der französische König nicht mehr mit herabsetzenden Bildern oder Kommentaren auf die Diffamierungen seiner Feinde zu antworten gesucht: Man kann durchaus von einem Strategiewechsel sprechen. Offensichtlich wollte sich Ludwig XIV. nicht mehr auf dieselbe Argumentationsebene wie seine Feinde begeben und hat es unterbunden, dass etwa Gegenmedaillen auf die von seinen Feinden ausgegebenen Schandmünzen geschlagen wurden, obwohl immer wieder Vorschläge zur Realisierung solcher Stücke an ihn herangetragen worden sind. Die Herausstreichung der eigenen Größe mittels eines exzessiven Einsatzes der Sonnenmetapher blieb vielmehr bis Mitte der 1680er Jahre die Strategie Ludwigs XIV. in der Konfrontation mit seinen Feinden, wobei es der König sogar billigte, dass einer seiner Gesandten im kaiserlichen Wien die Sonnendevise öffentlich zur Schau stellte, um die dynastischen Ansprüche Frankreichs im bereits schwelenden spanischen Erbfolgestreit deutlich zu machen.<br />
Allerdings scheint seit den späten 1680er Jahren der Gebrauch der königlichen Sonnenmetapher in den Bildmedien allmählich zurückgegangen zu sein, wenn auch die Gleichsetzung des Königs mit der Sonne weiterhin zu den fest etablierten Metaphern gehörte, welche die Panegyriker (aus Gewohnheit) auf Ludwig XIV. angewendet haben. Äußere Faktoren, wie die ausgesprochen starke feindliche Bildkritik zu Beginn und während des Pfälzischen Erbfolgekrieges, scheinen zu einer solchen graduellen Verringerung eines provokant-auftrumpfenden medialen Einsatzes der königlichen Astralikonographie beigetragen zu haben, vielleicht aber auch eine seit Mitte der 1680er Jahre deutlicher werdende religiöse Gesinnung des Königs.<br />
Um 1700 verstärkte sich die Tendenz, behutsamer und nüchterner mit der Sonnenmetapher umzugehen: Offensichtlich wollte es der König nicht mehr dulden, dass das Bild der Sonne vornehmlich als Verweis auf seine Person verstanden werde, wie sich unter anderem anhand mehrerer kleiner, aber signifikanter Veränderungen ersehen lässt, die bei der Überarbeitung der für den König angefertigten einheitlichen Serie von beinahe 300 Medaillen zur Geschichte seines Regnums vorgenommen wurden: Speziell auf die Geburt des Königs wurde eine zweite Medaille entwickelt, die nicht mehr, wie noch die ursprünglich auf dieses Ereignis geprägte Schaumünze, die Apollo-Thematik aufgriff; bei der Neufassung der Medaille, die die Entdeckung einiger bisher nicht bekannter, nach Ludwig XIV. benannter Monde des Saturns darstellte, wurde in der Umschrift jeder Hinweis auf den französischen Monarchen getilgt.<br />
Ähnliche Veränderungen und Neuausrichtungen der künstlerischen Selbstdarstellungsstrategien des Königs lassen sich – wie im zweiten Kapitel aufgezeigt – auch an den zu Ehren Ludwigs XIV. errichteten Personaldenkmälern nachweisen. Erhellend ist vor allem ein vergleichender Blick auf zwei der wichtigsten Königsmonumente, die in Paris zur Aufstellung kamen: das 1686 eingeweihte Denkmalensemble der Place des Victoires und die 1699 enthüllte Reiterstatue des Königs auf der Place Vendôme.<br />
Das Standbild auf dem Pariser Siegesplatz ist, wie sich aus der Fülle des heute noch nachweisbaren Materials ermessen lässt, das am meisten und nachhaltigsten kritisierte Herrschermonument der Frühen Neuzeit gewesen – und das aus gutem Grund. Bei dessen umfangreicher Gestaltung hat Ludwig XIV. gleich mehrfach zugelassen, dass mit etablierten Darstellungskonventionen gebrochen wurde: Die vier am Sockel angebrachten monumentalen Sklaven stellten nicht, wie bis dahin üblich, die durch den Herrscher überwundenen Laster oder die von ihm zu bändigenden Temperamente dar, sondern waren durch entsprechende Attribute eindeutig als Personifikationen der vier Nachbarländer Frankreichs gekennzeichnet, über die Ludwig XIV. im zurückliegenden Holländischen Krieg triumphiert hatte; zudem wurde Ludwig XIV. auf einem der zahlreichen Bronzemedaillons des Denkmals mit seiner Krone auf dem Haupt dargestellt, während ihm zwei der dort ebenfalls wiedergegebenen, ranggleichen Könige barhäuptig gegenüberzutreten hatten. Andere (europäische) Mächte in so explizit herabsetzender Weise darzustellen und dabei bewusst gegen die gängige zeremonielle Praxis zu verstoßen, wurde nicht folgenlos hingenommen. Aufgrund intensiven diplomatischen Drucks konnte Ludwig XIV. dazu gezwungen werden, eine Neufassung des beanstandeten Bronzemedaillons vornehmen zu lassen.<br />
Doch auch über solche unmittelbaren Reaktionen hinaus, zeitigte der Streit um das Monument der Place des Victoires einen tief greifenden Wechsel in der königlichen Denkmalpolitik: Ludwig XIV. musste einsehen, dass er in dieser aggressiven, beleidigenden Art der Darstellung seiner Kontrahenten (aber auch neuerlichen Bündnispartner) zu weit gegangen war und sich damit außenpolitisch mehr geschadet als genutzt hatte.<br />
Die entsprechenden Konsequenzen wurden auf der Place Vendôme gezogen. Als nach dem Ende des Pfälzischen Erbfolgekrieges die kolossale Reiterstatue, die bereits Mitte der 1680er Jahre konzipiert worden war, endlich auf den Sockel gehoben werden konnte, wurde auf ein umfangreiches figuratives Piedestalprogramm verzichtet und allein die Anbringung großer Schrifttafeln mit mehreren, allerdings außergewöhnlich langen lateinischen Inschriften vorgesehen. Der Wortlaut dieser 1699 formulierten Texte liegt hier erstmals in deutscher Übersetzung vor, was einen Vergleich mit den anderthalb Jahrzehnte zuvor konzipierten Inschriften des Denkmalensembles der Place des Victoires erleichtert, die im Rahmen dieser Arbeit ebenfalls zum ersten Mal vollständig zusammengestellt wurden. Eine solche Gegenüberstellung bestätigt, dass die Mitglieder der Académie royale des Inscriptions, die seit dem Frühjahr 1699 mit der Abfassung der Inschriften für das Reiterdenkmal der Place Vendôme betraut waren, einer Anweisung des Königs Folge geleistet haben, die durch den zuständigen Minister an sie weitergeleitet worden war: nämlich bei dieser schriftlichen Würdigung des Königs alles zu vermeiden, was an den ausgesprochen diffamierenden, außenpolitisch schädlichen Charakter des Denkmalprogramms der Place des Victoires erinnern könne. Tatsächlich wurden bei dem jüngeren Denkmal zahlreiche diplomatische Verwicklungen und Vorfälle, die sich Ludwig XIV. lange Zeit zugute gehalten hatte, sowie Schlachten und militärische Siege, die auf der Place des Victoires noch beschrieben oder dargestellt worden waren, nicht mehr namentlich erwähnt; lediglich zahlreiche Kriegs- und Friedenstaten des Königs sowie die Verdienste Ludwigs XIV. um die Religion wurden in meist unbestimmt gehaltener, unverfänglicher Form angeführt und gewürdigt.<br />
Dass Parteigänger Ludwigs XIV. noch kurz vor der Jahrhundertwende keineswegs vor einem aggressiven propagandistischen Einsatz der Kunst als unterstützende Maßnahme zur Durchsetzung konkreter dynastisch-politischer Ziele ihres Herrn zurückschreckten, belegt die Stiftung einer königlichen Ehrenstatue in Rom 1697. Ein Klient des französischen Monarchen, der Prinz Vaini, ließ am Vorabend des Spanischen Erbfolgekrieges ein Standbild Ludwigs XIV. anfertigten, das den König unter anderem mit den traditionellen kaiserlichen Attributen – Lorbeerkranz und Globus – zeigt, womit den Anhängern der habsburgischen Partei in der Ewigen Stadt klargemacht werden sollte, dass es den Bourbonen zustehe, die anstehende Thronfolge in Spanien zu bestimmen. Die von der Gegenseite ergriffenen Maßnahmen waren dementsprechen drastisch: Der kaiserliche Gesandte in Rom drohte dem mit der Ausführung der Statue betrauten Bildhauer, er werde ihn ermorden lassen, falls dieser die Arbeit an dem Standbild fortsetze.<br />
Kunst ist im ludovizianischen Zeitalter – wie dieser Fall erneut belegt – nicht nur zur Herausstellung von Ruhm und Rang des Herrschers vor seinen bereits mehr oder weniger für ihn eingenommenen Untertanen und Höflingen eingesetzt worden, sondern auch als effizientes Mittel, um benennbare politische Interessen gegenüber einem (mithin feindlich gesinnten) ausländischen Publikum zu artikulieren und zu vertreten.<br />
Selbst der propagandistische Charakter der von Charles Le Brun zu Beginn der 1680er Jahre ausgeführten Deckengemälde der Grande Galerie im Schloss von Versailles – deren Rezeption im Mittelpunkt des dritten und letzten Kapitels steht – ist von den Zeitgenossen Ludwigs XIV. registriert worden. Das Bildprogramm kreist um die militärischen Taten Ludwigs XIV. während des Holländischen Krieges sowie um die wichtigsten innen- und außenpolitischen Erfolge des Königs seit dessen Übernahme der alleinigen Regierungsverantwortung 1661. Von den am Versailler Hof akkreditierten auswärtigen Diplomaten, die beruflich im Schloss verkehrten, aber auch den reisenden ausländischen Architekten, die das Schloss besuchten, ist die Gemäldefolge durchaus kritisch bis spöttisch kommentiert worden. Hervorzuheben sind hier vor allem die Äußerungen von Matthiew Prior und Leonhard Christoph Sturm. Die wiederholte Darstellung des seine Gegner bezwingenden französischen Königs, die ganz dem triumphalen Geist der ludovizianischen Kunst der frühen 1680er Jahre entsprach, wurde als penetrant und anmaßend zugleich empfunden und als Ausweis des politischen Hegemonialstrebens Ludwigs XIV. gewertet.<br />
Mit einer solchen, durchaus von Neugier und Bewunderung getragenen, letztlich aber erstaunlich selbstbewusst-eigenständigen Haltung begegneten die zeitgenössischen Besucher aber nicht nur der Grande Galerie, sondern auch Schloss und Garten insgesamt: Die ungünstige Lage des Schlosses, die Uneinheitlichkeit der Architektur, die Höhe der aufgewendeten Bausummen und der eingesetzten Arbeitskräfte sowie das offensichtlich ausschweifende Hofleben wurden nicht unkommentiert gelassen, zumal die Anlage von Versailles als Schaufenster der politisch-militärischen Macht und der besonderen Magnifizenz des französischen Monarchen verstanden wurde. Neue Quellenfunde, darunter die hier erstmals transkribierten Tagebuchaufzeichnungen des ranghohen kaiserlichen Diplomaten Graf Ferdinand Bonaventura von Harrach, belegen, dass Versailles nicht erst im späten 18. Jahrhundert und während der Französischen Revolution, sondern schon vor 1700 einer meist kritisch-abwägenden Bewertung und Beurteilung unterzogen wurde. Auch lässt sich zeigen, dass solche Einschätzungen nicht nur bei adligen Besuchern anzutreffen waren, sondern ebenso bei bürgerlichen – derartige Urteile also standesunabhängig gefällt wurden.<br />
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Ludwig XIV. hat Kunst massiv zu politisch-propagandistischen Zwecken eingesetzt; entsprechend ist er auf diesem Gebiet im In- und Ausland kritisiert und attackiert worden – mit einer Vehemenz und Nachhaltigkeit, die erstaunlich ist. Die wichtigste wissenschaftliche Erkenntnis, die sich aus einer detaillierten Untersuchung dieses Bilderkampfes ziehen lässt, besteht darin, dass Ludwig XIV. im Laufe seiner langen Regierung immer wieder unter Druck gesetzt und genötigt werden konnte, seine künstlerischen Selbstdarstellungsstrategien zu überdenken und zu verändern. Bildproduktion und -rezeption bedingten einander.<br />
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[1] Einen umfassenden Überblick über die fächerübergreifenden Bemühungen um die politischen Funktionen der neuzeitlichen Kunst bietet: Bernd Roeck, Das historische Auge. Kunstwerke als Zeuge ihrer Zeit. Von der Renaissance zur Revolution, Göttingen 2004.<br />
[2] Martin Warnke, Politische Ikonographie, in: Kunsthistorische Arbeitsblätter, 2003, H. 2, S. 5-16; Peter Burke, Eyewitnessing: The Uses of Images as Historical Evidence, London 2001; dt. Ausgabe: Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen, Berlin 2003; Horst Bredekamp, Bildakte als Zeugnis und Urteil, in: Monika Flacke (Hg.), Mythen der Nationen. 1945 – Arena der Erinnerungen, Ausstellungskatalog, Berlin, Deutsches Historisches Museum, 2004, Mainz 2004, Bd. I, S. 29-66; ders., Bild – Akte – Geschichte, in: Clemens Wischermann (Hg.), GeschichtsBilder. 46. Deutscher Historikertag vom 19. bis 22. September in Konstanz, Konstanz 2007, S. 289-309; Visual History. Ein Studienbuch, hg. v. Gerhard Paul, Göttingen 2006.]]></description>
            <author> PD Dr. Hendrik Ziegler</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Naadam – ...</title>
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            <author> Administrator</author>
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            <title>Die Wiedervereinigung Deutschlands und ihre weltpolitischen Auswirkungen
Vortrag von Horst ...</title>
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            <description><![CDATA[1989 – 1991: Die friedliche Revolution:<br />
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Es war keine „Wende“, wie Egon Krenz als Nachfolger von Erich Honecker die Ereignisse bezeichnete. Wir alle waren damals Zeugen revolutionärer Umwälzungen. Geschichte wurde geschrieben:<br />
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- Deutschland wurde nach dem Fall der Mauer innerhalb von 329 Tagen wieder vereinigt, ohne dass ein Schuss gefallen ist. Alle Nachbarstaaten haben zugestimmt. Nach 45 Jahren erhielt Deutschland seine volle Souveränität zurück.<br />
- Die Oder -Neiße-Grenze wurde endgültig und friedlich geregelt.<br />
- Der Warschauer Pakt hat sich am 31. März 1991 friedlich und fast lautlos aufgelöst.<br />
- 500.000 russische Soldaten sind aus Mitteleuropa friedlich abgezogen.<br />
- Im Bereich der Abrüstung und Rüstungskontrolle wurden weit reichende Ergebnisse erreicht wie nie zuvor in der Geschichte (START – INF – CFE – B/C – Waffen Verbot) Frieden schaffen mit weniger Waffen, war das Leitwort der Kohl-Regierung.<br />
- Der Ost-West-Konflikt ist beendet; die Spaltung Europas überwunden.<br />
- Das bi-polare Weltsystem mit den beiden Weltmächten USA und UdSSR mit ihren jeweiligen Bündnissystemen NATO und Warschauer Pakt existiert nicht mehr.<br />
- Die Sowjetunion hat sich friedlich in 15 souveräne Republiken aufgelöst.<br />
- Die Ideologie des Marxismus/Leninismus mit ihrem globalen und totalen Machtanspruch ist auf der Müllhalde der Geschichte gelandet.<br />
- Noch nie hat es auf dieser Welt so viele Demokratien und Marktwirtschaften gegeben als heute.<br />
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Welch’ eine Bilanz! Welch’ ein Kapital, das uns die Geschichte am Ende des blutigsten Jahrhunderts der Menschheitsgeschichte übergeben hat. Alle diese revolutionären Veränderungen haben sich friedlich vollzogen. Wuchern wir mit diesem Kapital? Haben wir alle Chancen genutzt, die sich in diesen Jahren eröffnet haben?<br />
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Im November 1990 haben alle 35 Staats- und Regierungschefs auf dem KSZE-Gipfel in Paris die „Charta für ein neues Europa“ unterzeichnet. Sie wollten mit dieser Charta „ein neues Zeitalter der Demokratie, des Friedens und der Einheit“ einleiten. Das Zeitalter der Konfrontation und der Teilung Europas sei zu Ende gegangen. Die Beziehungen sollen künftig auf Achtung und Zusammenarbeit gründen. In Europa soll ein „neues Zeitalter der Demokratie, des Friedens und der Einheit“ anbrechen. Gemeinsame Leitlinien wurden festgelegt, nach denen das neue Europa gestaltet werden sollte. Mit der KSZE sollte ein Mechanismus entwickelt werden, um Konfrontationen zu vermeiden, Krisen zu beherrschen und Konflikte friedlich zu beenden.<br />
 <br />
Welch’ eine Vision! Welch’ ein Traum! „I have a dream…“, begann der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmteste Rede. Sollte ein gemeinsames freies und demokratisches Europa von Vancouver bis Wladiwostok nicht unser Traum sein? In seiner Aachener Rede am 9. Mai 1991 erklärte der französische Präsident Francois Mitterand: „Europa hatte lange nicht so viele Gründe zur Hoffnung“.<br />
 <br />
1990 ist uns Europäern zum ersten Mal in der Geschichte unseres Kontinents die vielleicht unwiederbringliche Chance eröffnet worden, ein gemeinsames europäisches Haus zu bauen, eine Gemeinschaft freiheitlicher und rechtsstaatlicher Staaten, in der jedem Mitglied seine Sicherheit garantiert ist.<br />
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Nichts könnte diesen von zahllosen Kriegen durchfurchten und vom Blut von Millionen Menschen getränkten Kontinent dauerhafter Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand gewähren als eine solche Gemeinschaft auf der Grundlage einer gesamteuropäischen Friedens- und Sicherheitsordnung.<br />
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70 Jahre nach Beginn des II. Weltkriegs, dessen Bilanz grauenerregend war:<br />
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- Deutschland mit 54 Staaten im Krieg<br />
- 110 Mio Soldaten im Kampf<br />
- 60 Mio Tote, die Hälfte Frauen, Kinder und alte Menschen<br />
- 6 Mio Juden im Holocaust ermordet<br />
- Millionen von Flüchtlingen<br />
- viele Städte und Industrieanlagen in Schutt und Asche.<br />
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Wäre diese Erfahrung nicht ausreichend, endlich eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsordnung zu schaffen?<br />
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Die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir sagte einmal:<br />
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„Wer keinen Traum hat, ist kein Realist“. <br />
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Zwei Lehren müssen wir aber aus den Ereignissen von 1989/90 ziehen und sie gelten bis heute:<br />
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1. Das anfängliche und überraschende Zögern von Präsident Mitterand, die Einigung Deutschlands zu unterstützen, lag in der Sorge begründet, dass ein geeintes und größeres Deutschland den europäischen Integrationsprozess vernachlässigen, wenn nicht sogar aufkündigen könnte. Deutschland und Frankreich waren unter Adenauer und de Gaulle, Helmut Schmidt und Giscard D’Estaing, Mitterand und Helmut Kohl die Motoren des europäischen Einigungsprozesses. Sie wussten, dass ihr eigenes Gewicht und ihr Einfluss um so größer waren, je enger sie zusammen arbeiten. Helmut Kohls persönliches Ziel war es, die europäische Integration irreversibel zu machen.<br />
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Jetzt haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy auf ein 80 Punkte-Aktionsprogramm verständigt. Warum nicht 100 Punkte? Oder wären fünf oder zehn wirklich wichtige Vorhaben nicht ausreichend gewesen wie z.B. eine Wirtschaftsunion zu schaffen angesichts der Finanzkrisen Griechenlands, Portugals, Spaniens und Italiens?<br />
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2. Die andere große Sorge, die unsere westlichen Partner bewegte, war: Wird das geeinte und größere Deutschland Mitglied der NATO bleiben oder zukünftig eine ungebundene oder gar neutrale Politik betreiben?  Im letzteren Fall hätten wir die Zustimmung und Unterstützung aller verloren, vor allem auch der USA. Doch die Entscheidung für die NATO – Mitgliedschaft eines geeinten Deutschland stand bei Helmut Kohl nie in Frage. Auch hier gilt: Eine unauflösliche Partnerschaft in Verantwortung und Wertebewusstsein zwischen den europäischen und nordamerikanischen Demokratien erhöht unser Gewicht in der Welt. Welche andere Alternative hätten wir denn? 1989/90 waren die USA mit Präsident George Bush unsere wichtigsten Partner.<br />
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Die Schlussfolgerungen aus diesen Erfahrungen liegen auf der Hand. Die Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union und in der Atlantischen Allianz gehören zu unserer Staatsräson. Beide Allianzen waren die Voraussetzung dafür, dass Deutschland wieder geeint werden konnte. Das waren zwei Seiten einer Medaille.<br />
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Außerdem müssen wir Deutsche wissen: Das geeinte Deutschland im Herzen Europas ist für unsere Nachbarn nur erträglich, wenn wir Partner und Verbündete in der EU und in der NATO bleiben. Viele Deutsche sind sich dessen nicht bewusst. Die Diskussionen, die wir bis heute in Polen, aber auch zum Teil in der tschechischen Republik und in anderen Nachbarländern erleben, bestätigen dies. Deutsche Alleingänge lösen sofort höchste Nervosität aus. Deshalb brauchen wir auch zukünftig die NATO für uns selbst, auch wenn unsere russischen Partner das nicht wahrhaben wollen.<br />
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Fünf Prozesse gewannen jedoch schnell an neuer Dynamik:<br />
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1. Der Anpassungsprozess der NATO an die sich veränderten internationalen Rahmenbedingungen. Die Strategie wurde wiederholt überarbeitet. Anlässlich des 60. Jahrestages ihrer Gründung haben die Mitgliedsstaaten erst in diesem Frühjahr erneut den Auftrag zur Überarbeitung der Strategie erteilt. Die NATO sucht noch immer ihre zukünftige Rolle. Die out – of – area – Einsätze im Kosovo – Krieg und seit acht Jahren in Afghanistan sowie die Terrorakte am 11. September 2001 in den USA haben die Frage nach dem zukünftigen Verantwortungsbereich aufgeworfen. Soll die NATO nur regionale Verantwortung oder am Ende sogar globale Verantwortung übernehmen?<br />
Verteidigungsminister Struck hat doch nicht nur verkündet, „dass die deutsche Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt werde“ sondern „dass die Bundeswehr weltweit einsetzbar“ sein müsse. Und das mit nur sechs Monaten Wehrdienst!<br />
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Gleichzeitig wurde die NATO auf inzwischen 28 Mitgliedsstaaten erweitert. Weitere Kandidaten stehen vor der Tür. Dieser Prozess hat schwierige Konflikte mit Russland ausgelöst. Im Falle der Aufnahme der baltischen Staaten als ehemalige Sowjetrepubliken konnten die sich abzeichnenden Spannungen mit Russland durch die Gründung des NATO – Russland – Rates aufgefangen werden. Die Krise spitzte sich im Falle Georgiens und der Ukraine zu und endete im Falle Georgiens in einem heißen Fünf – Tage – Krieg. Die Entscheidung von Präsident Bush, Raketenabwehrsysteme in Polen und in der tschechischen Republik einzurichten, haben die Beziehungen zu Russland weiter erschwert. Die Aufkündigung von Präsident Obama führte zu einer kurzfristigen Entspannung. Doch die neuesten Überlegungen unserer amerikanischen Freunde, Abwehrsysteme in Rumänien und Bulgarien zu stationieren, haben neue Besorgnisse in Moskau ausgelöst. Russland sieht sich in seiner Sicherheit bedroht. Wir würden einen entscheidenden Fehler begehen, das russische Sicherheitsbedürfnis nicht ernst zu nehmen.<br />
Ich halte es auch nicht für akzeptabel, dass einzelne Staaten einer Allianz einsame Entscheidungen treffen, die Auswirkungen auf alle haben.<br />
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2. Nach der Erweiterung der NATO erfolgte die Erweiterung der EU auf 27 Mitgliedsstaaten. Auch hier stehen weitere Mitgliedsanwärter vor der Tür. Parallel wurde die Politik der Vertiefung der Integration intensiviert.<br />
Die Etappen sind bekannt: der Vertrag über die Europäische Union vom Februar 1992 in Maastricht, der Vertrag  vom Juni 1997 von Amsterdam, der Vertrag vom Februar 2001 von Nizza und der Vertrag von Lissabon, der zum 1. Februar in Kraft getreten ist. Alle diese Verträge haben das Ziel, die Integration zu vertiefen, die Institutionen angesichts der Vielzahl der Mitgliedsstaaten zu restrukturieren und die Entscheidungsprozesse zu verbessern.<br />
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Die Europäische Union musste also seit den neunziger Jahren zwei Prozesse gleichzeitig gestalten: die Vertiefung und die Erweiterung. Es ist deshalb nicht überraschend, dass diese Entwicklung die Diskussion auslöste, ob es nicht klüger gewesen wäre, erst zu vertiefen und dann zu erweitern. Aus meiner Sicht gab es aber aus politischen Gründen diese Alternative nicht. Die Erweiterung war und ist eine historische Chance, die wir nicht versäumen durften. Sie erzwingt aber zugleich die Anpassung der Institutionen und der Entscheidungsprozesse. Das ist schwierig, das bleibt schwierig, aber das war schon vorher bei nur sieben Mitgliedsstaaten schwierig.<br />
Es ist deshalb nicht überraschend, dass die Geschichte der EU von einer Vielzahl von Krisen geprägt ist. Das wird auch in Zukunft so sein. Aber jede Krise hat zu Fortschritten in die richtige Richtung der Integration geführt. Deshalb bin ich ein Anhänger von Krisen in der EU.<br />
Dennoch bleiben zwei Schlüsselfragen unbeantwortet: (1) Wie groß soll und kann die EU werden? (2) Was soll das Ziel der Integration sein? Die meisten Politiker weichen diesen Fragen aus. Sie wollen die Antwort der zukünftigen Entwicklung überlassen. Andere geben Teilantworten, wer noch Mitglied werden soll und wer nicht. Bestimmte politische Bereiche wie z.B. die Außen- und Sicherheitspolitik sollen vergemeinschaftet werden, andere politische Felder nicht. Andere wollen mehr oder weniger nur eine gemeinsame Freihandelszone wie vermutlich Präsident Klaus und die britische Conservative Party;  andere wollen  ein Europa der Nationen, was immer das ist, andere – meistens nur Außenseiter wie ich – wollen die Vereinigten Staaten von Europa. Das stand übrigens bis 1994 im CDU – Parteiprogramm. Die Vereinigten Staaten von Europa müssten und sollten aber auch keine Kopie der USA sein.<br />
Kein Wunder, dass die Bürger in unseren Ländern unsicher sind, was die Politiker mit der EU vorhaben. Hinzu kommt, dass Entscheidungen im Europäischen Rat bei 27 Mitgliedsstaaten fast immer einen Kompromisscharakter haben. Deshalb ist es nicht überraschend, dass die gleichen Politiker, die diese Entscheidungen treffen, nach Rückkehr in ihre nationalen Parlamente ihre eigenen Entscheidungen häufig kritisieren. Dann wundern sie sich auch noch, dass die Bürger gegenüber der EU kritisch eingestellt sind und der Europawahl fernbleiben. Die meisten Richtlinien, die in Brüssel erlassen werden, sind keine Erfindungen der dortigen EU – Beamten sondern in der Regel von den nationalen Regierungen, von Landes – und Provinzregierungen bis hin zu Wirtschaftsverbänden veranlasst worden. Die Verärgerung der Bürger, die die Politiker in der Regel selbst hervorgerufen haben,  wird dann noch zum Anlass genommen, Volksabstimmungen zu verlangen. Das ist eine richtige Chuzpe!<br />
Dennoch: Die EU ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Sie ist ein Faktor der politischen Stabilität, des Friedens, der Freiheit, des Wohlstandes und der Sicherheit in Europa. Sie ist heute zum Vorbild für viele Regionen in der Welt geworden. Daran müssen wir die Bürger immer wieder erinnern.<br />
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3. Was ist aus der „Pariser Charta für ein neues Europa“ und dem KSZE – Prozess geworden? Am 1. Januar 1995 wurde die KSZE in OSZE unbenannt. Sie sollte ein System kollektiver Sicherheit in Europa entwickeln und jeweils im Auftrag der UN in Konfliktfällen eingreifen.<br />
Die 56 Teilnehmerstaaten haben gemeinsame Gremien und Organe eingerichtet. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der OSZE liegt bei den Menschenrechten. Damit ist die OSZE für Russland in erster Linie ein Instrument der Einmischung in die inneren Verhältnisse der Mitgliedsstaaten geworden. Die Klage Russlands mag uns wenig bekümmern.<br />
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Besorgt sollte uns jedoch machen, dass wir dem eigentlichen Ziel einer gesamteuropäischen Friedens- und Sicherheitsordnung nicht näher gekommen sind.<br />
Es war deshalb nicht überraschend, dass der russische Präsident Dmitri Medwedew in einem Vortrag im Juni 2008 in Berlin eine „Europäische Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok“ vorgeschlagen hat. Die westlichen Regierungen haben lange nicht oder nur zögerlich und sehr allgemein reagiert. Der Vorschlag sei zu vage, war der Vorwurf. Inzwischen haben Präsident Obama und Präsident Medwedew eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet. Wir Europäer warten wieder einmal ab. Es scheint ja für uns besser zu sein, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden anstatt mitzuwirken.<br />
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4. Parallel zu allen diesen politischen Prozessen seit Anfang der neunziger Jahre gewann die Globalisierung der Wirtschaft fast unbemerkt neue Dynamik. Verantwortlich sind eine Vielzahl von Faktoren: mit China, Indien und Osteuropa traten rund 2,5 Mrd Menschen in den Weltmarkt ein. Die Gründung der WTO mit jetzt über 150 Mitgliedsstaaten brachte einen neuen Schub für den Welthandel. Dazu kam die Regionalisierung der Märkte, die weltweit offenen Finanzmärkte, die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, neue Logistiksysteme etc. Die Globalisierung der Wirtschaft ist und bleibt Realität. Wir müssen uns nur darauf einstellen und sie mitgestalten.<br />
Die gegenwärtige weltweite Finanzkrise und Rezession muss ja dem letzten Bürger die Augen darüber geöffnet haben, wie sehr wir zur einen Welt geworden und in welch’ hohen Ausmaß wir voneinander abhängig geworden sind. Nationalstaaten können ihre nationalen Probleme und Aufgaben nicht mehr allein auf nationaler Ebene lösen.<br />
Jeder Staat ist heute auf internationale Zusammenarbeit angewiesen, wenn es wirtschaftliches Wachstum, Arbeitsplätze und damit Wohlstand und soziale Gerechtigkeit erreichen will. Wie wollen wir unsere Umweltprobleme lösen, innere Sicherheit, Energiesicherheit erreichen, Forschung und Wissenschaft, Bildung und Ausbildung auf Weltniveau bringen, wenn wir nicht den internationalen Austausch pflegen? Wer heute in unserer Welt einem Nationalismus huldigt, macht sich an der Zukunft unserer Bürger schuldig!<br />
Doch gestalten wir die Globalisierung? Die laufende Doha – Runde der WTO dümpelt vor sich hin. Initiativen der EU oder der Bundesregierung bleiben aus.<br />
 <br />
5. Bereits 1991 hat der amerikanische Präsident Bush die internationale Gemeinschaft aufgefordert, über eine neue Weltordnung nachzudenken. Nach dem Ende der bipolaren Weltordnung zweier Weltmächte mit ihren jeweiligen Bündnissystemen stand die Frage unmittelbar auf der internationalen Tagesordnung. Doch Bush blieb ohne Resonanz.<br />
So entwickelte sich eine neue Weltordnung mehr oder weniger von selbst: eine unipolare Welt mit einer Weltmacht, den USA. Erst Anfang dieses Jahrhunderts, gefördert durch die militärische Intervention der USA im Irak und in Afghanistan, begannen vor allem Russland, China und auch Indien über die Notwendigkeit einer multipolaren Welt zu sprechen. Es ist offensichtlich, dass wir uns in diese Richtung bewegen. Neben den USA wird auch Brasilien noch als möglicher Pol genannt. Doch wo bleiben die Europäer in diesem Spiel? Die EU mit fast 500 Mio Menschen hat das Potential eines Pols, wenn wir endlich in der Lage wären, mit einer Stimme zu sprechen und unsere Interessen weltweit gemeinsam einbringen würden. Wollen wir das oder sollen andere über uns bestimmen? In einer multipolaren Welt verfügt kein einziger Mitgliedsstaat der EU für sich allein das Gewicht, eine aktive Rolle zu spielen. Wir können natürlich versuchen, in einem Art Naturschutzpark zu überleben.<br />
 <br />
Aber denken wir an unsere eigenen Erfahrungen in der europäischen Geschichte. Im 18./19.Jh. gab es in Europa wichtige Pole, die ständig über eine Politik des Gleichgewichts in einer Machtbalance gehalten werden sollten. Diese Politik mündete ein in zwei Weltkriegen. Eine multipolare Welt muss deshalb keine sichere Welt sein. Aber gerade deshalb sollten wir ein mitverantwortlicher Akteur sein und nicht zum Spielball anderer Interessen werden.<br />
 <br />
Damit stellt sich am Schluss die Frage nach der Rolle Deutschlands und anderer EU - Mitgliedsstaaten sehr konkret. Ich will nur auf einige zentrale Themen eingehen:<br />
 <br />
1.  Wir sollten uns Gedanken darüber machen, welches Ziel wir mit der EU erreichen wollen. Sollen wir mit der Vertiefung der Integration vorangehen oder das Erreichte konsolidieren? Sollen die, die eine föderative Union wollen, vorangehen dürfen, aber offen bleiben für alle anderen, sollten diese sich zu einem späteren Zeitpunkt anschließen wollen? Sollen wir also ein Europa mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ermöglichen, wie es mit der Einführung des EURO oder beim Schengen – Abkommen bereits praktiziert wird?<br />
 <br />
2.  Unser Ziel muss eine EU sein, die in der Außen- und Sicherheitspolitik mit einer Stimme spricht. Allein schon geographisch sind wir mit gefährlichen Sicherheitsrisiken konfrontiert: mit der Diktatur in Weißrussland; mit den Konfliktherden Republik Moldau / Transnistrien – Georgien – Ukraine – Armenien / Aserbeidschan: Nagorny Karabach – Zentralasien – Balkan – Mittelmeerraum. Frankreichs Interesse richtet sich vorrangig auf den Mittelmeerraum. Sarkozys Initiative, die Mittelmeer – Union zu reaktivieren, hat das deutlich gemacht. Warum einigen wir uns nicht auf eine Arbeitsteilung in der EU?  Deutschland, Mittel- und Nord - Europa  engagieren sich vorrangig in Osteuropa und Frankreich im Mittelmeerraum.<br />
 <br />
3.  Unser gemeinsames Interesse müsste sich vorrangig auf Russland richten. Wie entwickeln wir zukünftig die Beziehungen mit Russland? Die EU und Deutschland sprechen von einer strategischen Partnerschaft. Außenminister Steinmeier führte die „Modernisierungspartnerschaft“ ein. Wenige Wochen später sprach die Bundeskanzlerin Angela Merkel von einer „Innovationspartnerschaft“. Das sind bisher alles inhaltslose Formel geblieben. Die EU verhandelt gegenwärtig einen neuen Vertrag über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Russland. Der letzte Vertrag blieb blutleer. Haben wir jetzt eine gemeinsame Strategie? Sollten wir nicht ein besonderes Vertragsverhältnis zwischen der EU und Russland anstreben? Wir könnten mit einer gemeinsamen gesamteuropäischen Freihandelszone beginnen. Der vormalige EU – Präsident Romano Prodi hatte Präsident Putin bereits einmal einen solchen Vorschlag gemacht, ihn aber nicht weiter verfolgt. Wenn Deutschland, Nord – und Mitteleuropa gegenüber Russland nicht die intellektuelle Führung übernehmen, wird es sonst keiner tun. Frankreich, Großbritannien oder Spanien sind an Russland nicht sonderlich interessiert, Italien nur wirtschaftlich.<br />
 <br />
4.  Russland versteht sich als Teil Europas. Wie integrieren wir Russland? Wir können die vorhandenen Strukturen nutzen, um Russland einzubinden. US – Präsident Bill Clinton hatte bereits Präsident Boris Yelzin schriftlich und mündlich die Mitgliedschaft in der NATO angeboten. Für Yelzin kam das Angebot zu früh. Inzwischen haben wir den NATO – Russland – Rat. Bundeskanzlerin Angela Merkel schlug mehrfach vor, die Beziehungen zwischen der NATO und Russland weiter zu entwickeln. Wie das aussehen soll, ist bisher nicht beantwortet. Der polnische Außenminister Andrej Sakorski erklärte in einem Interview in Deutschland, dass er sich eine NATO – Mitgliedschaft Russlands durchaus vorstellen könne. Mittelfristig könnte das aus meiner Sicht ein Ziel sein.<br />
 <br />
5.  Wenn wir Russland nicht stärker in die vorhandenen europäischen Strukturen einbinden wollen, dann müssen wir über Alternativen nachdenken. Präsident Medwedew hat den bereits angesprochenen Vorschlag eines neuen Vertrages über eine europäische Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok auf den Verhandlungstisch gelegt. Anstatt auf die weitere Konkretisierung seitens Russlands zu warten, wäre es klüger, dass wir selbst in der EU oder in der NATO konkrete Vorschläge erarbeiten, wie eine solche Friedens – und Sicherheitsordnung aussehen sollte. Die Offensive ist immer besser als die Defensive. Und wer, wenn nicht die Mitteleuropäer und die Deutschen wären besser geeignet, einen Vorschlag zu erarbeiten?<br />
 <br />
6.  Wir sollten uns nicht auf die USA verlassen. Präsident Obama muss vorrangig seine innenpolitischen Probleme in Angriff nehmen. Seine Agenda ist riesig: Überwindung der Finanzkrise und der Rezession, eine extreme Verschuldung, hohe Arbeitslosigkeit, die Gesundheitsreform, eine Bildungsreform, marode Infrastruktur, Klimawandel. In diesem Jahr finden Kongresswahlen statt und für die zählen nur innenpolitische Erfolge.<br />
Außenpolitisch werden weder die EU oder Russland im Mittelpunkt des amerikanischen Interesses stehen sondern Afghanistan, Pakistan, der Iran und der Nahe und Mittlere Osten und China. Vize – Präsident Joe Biden sagte dieser Tage, Russland sei schwach.<br />
Und die EU kann sich nicht einigen. Sie tut sich mit der Unterstützung in Afghanistan schwer. Warum also sollten die USA ihr außenpolitisches Hauptaugenmerk auf die EU und Russland legen? Das heißt aber, dass wir uns um unsere Interessen in Europa und zwar in Gesamteuropa vorrangig selbst kümmern sollten.<br />
 <br />
Das ist kein Grund zur Sorge. Gerade wir Europäer haben Anlass zur Dankbarkeit. Nach der friedlichen Revolution haben sich für uns Chancen eröffnet, von denen Generationen vor uns nicht einmal zu träumen wagten. Wenn wir diese Chancen nutzen wollen, brauchen wir jetzt Politiker, Wirtschaftsführer und gesellschaftliche Eliten mit historischem Verständnis, mit Weitblick, mit der Fähigkeit, konzeptionell und strategisch zu denken, mit Mut zu entscheiden und zu handeln. Stattdessen erleben wir seit mehreren Jahren Bundesregierungen, die sich in der Außenpolitik durch verlässliche Harmlosigkeit auszeichnen. Deshalb ist jeder von uns aufgefordert, mitzuarbeiten an einer friedlichen Zukunft Gesamteuropas in Freiheit und Sicherheit.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: An der ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Herbsttagung 2010 - &quot;Herausforderung Wohlstandsverlust&quot;</title>
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            <description><![CDATA[Es ist nicht auszuschließen, dass das Wirtschaftswachstum in den westlichen Gesellschaften in Zukunft nicht mehr weiter steigen, sondern stagnieren oder gar rückläufig sein wird. Für Zeiten mit weniger Wachstum und weniger materiellem Wohlstand ist unsere Gesellschaft allerdings denkbar schlecht gerüstet. Geprägt durch Jahrzehnte wirtschaftlicher Prosperität gehen wir ganz selbstverständlich davon aus, dass weniger materieller Wohlstand auch weniger Lebenszufriedenheit und weniger Einkommen auch weniger persönliches Glück bedeuten.<br />
 <br />
Ob diese "Herausforderung Wohlstandsverlust" tatsächlich Anlass zur Sorge sein muss, und was weniger materieller Wohlstand für unser Stiftungshandeln bedeutet, möchten wir vom Bundesverband Deutscher Stiftungen mit hochkarätigen Experten und den Tagungsgästen gemeinsam im Rahmen des Arbeitskreises Wissenschaft und Forschung diskutieren. In diesem Zuge wollen wir uns auch darüber austauschen, wie die deutschen Stiftungen einen Beitrag zum gesellschaftlichen Veränderungsprozess leisten können.<br />
 <br />
Anmeldeschluss ist der 1. November 2010. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Tausend Fragen</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>History - Teaching - Tolerance
Dr. Ismail H. Demircioglu</title>
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            <description><![CDATA[This study’s primary purpose is to investigate the ways in which eighth-grade students responded to a story told to them in a history lesson, which was intended to teach them tolerance. The author used a qualitative approach to gather data in this study. First, he researched the literature dealing with the importance of storytelling in education. Second, he used a semistructured interview to elicit the attitudes of twenty randomly chosen eighth-grade students, both toward the story itself and toward the activities basedon the story. The author conducted the research in May 2005 in a primary school in the city of Trabzon, Turkey. The compiled data revealed the following results: the use of stories can make history lessons interesting and enjoyable; by listening to this story, students recognized that people with different religions and ethnicities can live together peacefully; the story influenced students’ ideas about people from different cultural backgrounds in a positive way; and students recognized that tolerance is important if people are to live together.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Die Straße ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1108</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der Lischka-Prozess aus der Sicht des damaligen  Schwurgerichtsvorsitzenden Dr. Heinz Faßbender</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1223</link>
            <description><![CDATA[Rede Dr. Heinz Faßbenders anlässlich der Einweihung der Gedenktafel zum Lischka-Prozess im Kölner Verwaltungsgericht am 28. Mai 2010.<br />
 <br />
I.<br />
Als ich am Morgen des 23. Oktober 1979 den Appellhofplatz betrat, war es nicht so friedlich und würdevoll wie am heutigen Tage.<br />
 <br />
Vor Prozessbeginn kam es zu tumultartigen Szenen vor dem Gerichtsgebäude am Appellhofplatz sowie vor und im Sitzungssaal, die den ordnungsgemäßen Ablauf zu beeinträchtigen drohten. Die aus Frankreich angereisten jüdischen Bürger, Betroffene und Angehörige von Betroffenen, befürchteten unsachliche Motive, weil für das Verfahren nur der zweit größte Sitzungssaal des Landgerichts Köln zur Verfügung stand, der nur eine eingeschränkte Zuhörerschaft zuließ. Im größeren Schwurgerichtssaal wurde indes seit einiger Zeit das als „Herstatt-Verfahren“ bekannt gewordene Wirtschaftsstrafverfahren mit einer Vielzahl von Angeklagten und Verteidigern verhandelt. Mit fast einstündiger Verspätung konnte die Schwurgerichtskammer die Verhandlung dann in der drangvollen Enge des Saales 133 – immer noch begleitet von „Assasins-Rufen“ auf der Straße - beginnen.<br />
 <br />
Ich musste daher gleich zu Beginn klare Worte sprechen: Die Kammer werde nicht unter dem Druck der Strasse verhandeln und erst recht kein Urteil sprechen, welches ihr von der Straße vorgegeben werde. Es sei schon schwierig genug, einen Sachverhalt aufzuklären, der 35 Jahre zu spät zur Verhandlung komme und auch ohne Zutun der Straße schon in höchstem Maße affektlastig sei. Wenn die Protestbekundungen auf der Straße kein Ende fänden, werde die Kammer den Termin aufheben, da ein rechtsstaatliches Verfahren nicht gewährleistet sei.<br />
 <br />
Diese Botschaft kam bei besonnenen französischen Beteiligten an. Es war insbesondere der als Nebenkläger zugelassene Rechtsanwalt Serge Klarsfeld, der entscheidend dafür sorgte, dass binnen Kurzem Ruhe vor und im Saal eintrat.<br />
 <br />
Am Schluss des Schwurgerichtsverfahrens konnte dann die deutsche aber auch französische Presse schreiben: Zwei Männer des Jahrgangs 1939 waren die bestimmenden Personen, um die strafrechtliche Verfolgung der drei SS-Schreibtischtäter vor und während des spektakulären Kölner Prozesses: Der französische Nebenkläger sowie der Gerichtsvorsitzende.<br />
 <br />
 <br />
II.<br />
 <br />
Da Lischka vollumfänglich von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte, Hagen und Heinrichsohn jede Kenntnis über die Vernichtung der von Frankreich nach Auschwitz und anderen KZs deportierten Juden abstritten, kam es für die Aufklärung und Überzeugungsbildung auf folgende Beweismittel an:<br />
 <br />
( 1 ) Entscheidendes Gewicht hatte die dienstliche Stellung der drei Angeklagten in Paris und ihre dienstliche Nähe zu den Judendeportationen: Lischka war seit November 1940 Stellvertreter des Beauftragten Chefs der Sicherheitspolizei (BdS) und des Sicherheitsdienstes (SD) für Belgien und Frankreich, Dienststelle Paris, und in Personalunion seit 15.1.1943 Kommandeur der Sicherheitspolizei von Paris. Seine Dienstzeit in Paris endete am 10. 9. 1943. Tatsächlich leitete Lischka den BdS bereits seit Oktober 1941 (bis Anfang Juni 1942), da sein Vorgesetzter, Dr. Knochen, auf Drängen des damaligen Militärbefehlshabers General von Stülpnagel zeitweilig abgerufen worden war. So hatte Lischka an dem Zustandekommen des ersten Transportes von Juden nach Auschwitz am 27. 3. 1942 entscheidenden Anteil.<br />
 <br />
Hagen war zunächst Leiter der Außenstelle der Sicherheitspolizei und des SD in Bordeaux und dort sogleich mit der Deportation der in Frankreich lebenden Juden befasst. So weist Dannecker, der Leiter des Judenreferats beim BdS und SD in Paris, Hagen in einem frühen Fernschreiben an: „Festnahme männlicher Juden zwischen 18 und 65 Jahren und Überführung in KZ-Lager Drancy bei Paris“. Nach Errichtung der Dienststelle des Höheren SS- und Polizei-Führers (HSSPF Oberg) wurde er dessen persönlicher Referent und zugleich Sachbearbeiter für Judenfragen beim HSSPF. Er war mit allen Judenfragen befasst, führte auch Besprechungen mit Vertretern der Vichy-Regierung (Bousquet und Leguay) und dem BdS selbständig durch, so auch bei der Frage, was mit den bei der Großrazzia am 16./17. 7. 1942 festgenommenen Judenkindern zu geschehen habe.<br />
 <br />
Heinrichsohn war seit Oktober 1940 in Paris und dort im Judenreferat tätig. Ab Frühsommer 1942 oblag ihm die Sachbearbeitung der technischen Durchführung der Abtransporte der Juden vom Lager Drancy nach Auschwitz. Im Gegensatz zu Lischka und Hagen war er unmittelbar vor Ort mit den Deportationen der Juden befasst. Er nahm auch an der ersten Sitzung des Aktionsausschusses vom 8./10. 7. 1942 teil, in der die Einzelheiten der Verhaftung und des „Abschubs“ besprochen wurden. Er begleitete im Sommer 1942 den als „Judenhasser“ bekannten Judenreferenten des BdS Dannecker bei seiner Reise in die Judenlager der unbesetzten Zone Frankreichs. In dem danach von Dannecker verfassten Bericht ist unmissverständlich von der Vernichtung der Juden die Rede. Von diesem Bericht bekam auch Heinrichsohn Kenntnis. Als beim letzten Transport die vorgesehene Zahl von 1000 Juden nicht erreicht wurde, veranlasste Heinrichsohn, dass „greise Juden und Jüdinnen bis zu 82 Jahren aus dem Hospice de Rothschild abgeholt werden“.<br />
 <br />
Heinrichsohn lagen auch alle Transportlisten vor, die mit deutscher Gründlichkeit zweisprachig geführt wurden. Zur Konfrontation Heinrichsohns mit seiner Vergangenheit kam es, als ihm sein Vermerk auf einer Transportliste vorgehalten wurde, wo er bei einer Person neben einem Kreuzzeichen vermerkt hatte: “Schon Bahnhof Bobigny verstorben“. In dieser Situation hatte das Schwurgericht die Überzeugung, dass er erstmals bereit war, sich über seine wahren Kenntnisse zu äußern. Nach dem Dazwischentreten seines Verteidigers und dem von diesem gestellten Antrag auf Unterbrechung der Sitzung, erfolgte indes keine Einlassung.<br />
 <br />
( 2 ) Für die Beweisführung waren ferner die beim Einzug der Alliierten in Paris vorgefundenen Dokumente der Sicherheitspolizei und des SD sowie die Transportlisten von großer Bedeutung. Wenn auch nicht die gesamten Akten des BdS und HSSPF aus den Jahren 1942 – 44 zur Verfügung standen, so belegten jedenfalls die vorgefundenen Dokumente aus dem Jahr 1942 den hier entscheidenden frühen Zeitraum. Diese Dokumente deckten sich im Übrigen vollinhaltlich mit dem Sachverständigengutachten des Historikers Prof. Dr. Scheffler.<br />
 <br />
( 3 ) Im Gegensatz zu anderen NS-Verfahren kam den Zeugenaussagen hier keine so große Bedeutung zu. Zu den Verhältnissen im Lager Drancy wurden französische Zeuginnen und Zeugen gehört, die das Lager überlebt hatten. Sie konnten nur etwas zu dem Angeklagten Heinrichsohn sagen, weil dieser aufgrund seiner untergeordneten Dienststellung der einzige der drei Angeklagten gewesen war, der auch vor Ort im Lager tätig geworden war. Auch aus der SS-Bewachung des Lagers stand noch ein Zeuge zur Verfügung.<br />
 <br />
Wichtige Aufschlüsse über die Organisation, Arbeitsweise bei und Kenntnisstand von der „Endlösung der Judenfrage“ erlangte das Schwurgericht durch Vernehmung des Leiters der Dienststelle des BdS der Niederlande Dr. Harster und des Judenreferenten Zoepf. Sie waren vom Schwurgericht des Landgerichts München zu 15 und 9 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, die sie unter Anrechnung von Internierungshaftzeiten zwischenzeitlich verbüßt hatten. Ihnen stand deshalb kein Auskunftsverweigerungsrecht mehr zu, im Gegensatz zu den als Zeugen geladenen Mitarbeitern aus der Dienststelle des BdS und HSSPF in Paris, die nach Belehrung davon auch Gebrauch machten. Es hinterließ einen unangenehmen Nachgeschmack bei ihrer Vernehmung zur Person zu erfahren, zu welch hohen Stellungen in Justiz und Ministerien diese Zeugen, zumeist enge Kollegen der Angeklagten, es nach dem Krieg noch gebracht hatten.<br />
 <br />
III.<br />
 <br />
Für das Schwurgericht stellte sich sodann die Frage, wie die Angeklagten zu bestrafen waren:<br />
 <br />
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Täterschaftsproblematik bei der Judenermordung kam nur Hitler, Himmler und Heydrich bei dem grausamen, heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen Täterqualifikation zu, so dass die Angeklagten rechtlich als Gehilfen einzuordnen waren. Es stand danach ein Strafrahmen von 3 – 15 Jahren Freiheitsstrafe zur Verfügung.  Bei den Überlegungen zur Höhe der jeweils verhängten Einzelstrafen spielten folgende Umstände eine Rolle:<br />
 <br />
Die Straftaten lagen 35 Jahre zurück, so dass die Angeklagten nunmehr ältere Männer zwischen 60 und 70 Jahren waren. Alle drei Angeklagten waren nicht die führenden Köpfe der Endlösung der Judenfrage in Frankreich. Wichtig waren die Dauer ihrer Tätigkeit beim BdS in Paris und der Grad des auf die Deportationen genommenen Einflusses. Auf der anderen Seite konnte die Strafe kein Äquivalent für die Zahl der Tausenden von Opfern sein, die durch Mitwirkung der Angeklagten ihr Leben verloren hatten. Mehr noch als durch die Zahl der Opfer wurde die Dimension des unmenschlichen Geschehens jedoch durch eine Transportliste sinnfällig, aus der hervorging, dass Großeltern, Eltern und Kinder, also drei Generationen, einer Familie von Drancy nach Auschwitz verschubt und dort vernichtet worden waren.<br />
Zwischen den Angeklagten Lischka und Hagen nahm das Gericht eine andere Gewichtung vor als die von der Staatsanwaltschaft beantragte. Es verhängte gegen Hagen die höhere Freiheitsstrafe von 12 Jahren, weil nur bei Hagen festgestellt werden konnte, dass er den Rassenhass der Führung teilte. Schon früh, 1937, wurde Hagen beim SD-Hauptamt Leiter des Referats II 112 (Judenreferat). Sein Vorgesetzter war Prof. Dr. Six, bei dem er 1940 im Fach Zeitungswissenschaften seine Diplomarbeit über das „Judentum in England“ schrieb. Deutlich wird seine Einstellung auch im Schlussabschnitt seiner Broschüre „Das Weltjudentum“. Hagen war ein Mann der ersten Stunde in Frankreich. Alsbald wurde er als Außenstellenleiter in Bordeaux eingesetzt, einer wichtigen Außenstelle, wegen der Nähe zu Spanien und des gesamten südwestlichen Küstenabschnitts. Als persönlicher Referent und Judensachbearbeiter beim HSSPF Oberg in Paris stand er dann in vorderer Linie des Geschehens.<br />
 <br />
IV.<br />
 <br />
Schließlich hat sich das Gericht gefragt, warum ein solches Strafverfahren auch Jahrzehnte nach den Taten noch durchgeführt werden musste. Dazu möchte ich meine damals in der Urteilsbegründung an die Angeklagten gerichteten Schlussworte wörtlich wiedergeben – sie sind durch einen unerlaubten heimlichen Tonbandmitschnitt eines Spiegelredakteurs erhalten geblieben:<br />
 <br />
„Was soll ein solches Verfahren vierzig Jahre danach, mit Leuten, die nicht mehr in SS-Uniform erscheinen, Reitstiefel tragen und wohlgenährt sind, sondern, um es einmal deutlich zu sagen, altersgemäß abgebaute Persönlichkeiten. Da verhandelt man über drei Monate, man sieht diese Leute ständig vor sich und sieht, dass sie sich von den eigenen Eltern und Verwandten gleichen Alters in Erscheinungsbild und Lebensweise nicht unterscheiden, und da wird einem Angst und Bange. Man kann nämlich zu ihnen keinen Abstand herstellen. Von jedem anderen Täter, den wir vor dem Schwurgericht hatten, sei es Räuber oder Mörder, kann man sich innerlich distanzieren. Von ihnen dagegen nicht. Und man sieht die große Gefahr: Dass das, was damals mit ihrer Mithilfe passiert ist, durch uns oder nachfolgende Generationen immer wieder passieren kann und teilweise ja auch, wenn man die Welt mit offenen Augen verfolgt, wenn auch nicht mit Juden so doch mit anderen Völkern, in anderen Staaten wieder passiert. Darum ist ein solches Verfahren auch noch vierzig Jahre danach notwendig. Sie können uns glauben, dass es uns keine Freude bereitet, sie zu verurteilen, dass es aber auf der anderen Seite nach diesen drei Monaten unbedingt erforderlich geworden ist, weil das, was damals geschehen ist, nicht noch einmal geschehen darf: Nicht mit Juden, nicht mit Arabern, nicht mit anderen Völkerschaften.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1223#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Die Auktion</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1096</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Wissenschaft und Internet - Möglichkeiten und Grenzen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1243</link>
            <description><![CDATA[Das Internet hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten den Alltag verändert wie kaum eine andere technologische Entwicklung. Nach der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF nutzen in Deutschland zurzeit rund 50 Millionen Menschen das Internet - das sind 70 Prozent der Gesamtbevölkerung und 5,5 Millionen Nutzer mehr als im Vorjahr. 76 Prozent der deutschen Onliner sind laut Studie täglich im Netz - damit sei die Reichweite des Internets inzwischen fast mit der des Fernsehers vergleichbar. Das Internet ist damit längst Alltag.<br />
 <br />
Doch welchen Stellenwert hat das Internet für die Wissenschaft? Immerhin interessiert sich laut ARD/ZDF-Onlinestudie jeder fünfte Nutzer für die Themenfelder "Kultur und Bildung" - Tendenz steigend. Wie begegnet die Wissenschaft dem wachsenden Interesse vieler Onlinenutzer an wissenschaftlichen Themen und Inhalten im Netz?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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 <![CDATA[Philosophie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Beiträge aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs</title>
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            <description><![CDATA[Akademische Ausbildung bedeutet lange Lehrjahre. Wer nach dem Hochschulabschluss im Geschäft bleibt, zählt zunächst einmal zum „Nachwuchs“. Aber wie ernst ist der zu nehmen? Handelt es sich um unerfahrene Adepten oder haben wir hier die nächste Generation Forschender vor uns, die schon heute die wissenschaftlichen Themen von morgen bestimmt? Kürzlich ist der Sammelband "Beiträge zum 4. Kongress des wissenschaftlichen Nachwuchses der Anthropologie" erschienen.]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Vorstellung meines Dissertationsvorhabens: 
Interdisziplinäre Forschungen zur ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1226</link>
            <description><![CDATA[Das hier gezeigte Video zeigt mich bei der Dokumentation von Rüstungsteilen im Stadmuseum Köln und in der Rüstkammer der Churburg. Ich werde versuchen, weitere projektbegleitende Videos anzufertigen.<br />
Kamera und Schnitt: Max Kluger, Dortmund<br />
Die „Ritterrüstung“  ist Gegenstand meines Dissertationsvorhabens (seit Oktober 2008). Das Hauptaugenmerk der Forschungen liegt dabei auf Rekonstruktionsversuchen der historischen Technologie des Plattnerhandwerks in seiner ersten, der spätmittelalterlichen Epoche. Der Betrachtungszeitraum ist durch den Beginn der Verwendung großflächiger Platten zur Panzerung des Rumpfes um 1350 bis hin zum Einsetzen eines Stilwandels und der konsekutiven Massenfertigung um 1500 eingegrenzt. Die chronologische und räumliche Genese von Typen, Dekorationstechniken, Treibtechniken und nicht zuletzt die beginnende Massenproduktion im späten 15. Jahrhundert sind nur einige der zentralen Fragen, die durch die Ergebnisse der Untersuchungen zu beantworten gesucht werden.<br />
Mein Dissertationsvorhaben schließt aus Gründen der zeitlichen Beschränkung Untersuchungen der separat zu betrachtenden speziellen Turnierrüstungen sowie zur Schutzwirkung der Rüstungen aus.<br />
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema beschränkt sich derzeit auf sehr wenige Institutionen, vornehmlich auf die großen Museen in Wien und Leeds. Trotz der nahezu zweihundertjährigen Forschungsgeschichte in diesem Bereich sind zahlreiche Lücken im Wissen um die Plattnerkunst geblieben und überkommene Forschungsmeinungen wurden über lange Zeit unhinterfragt in neuere Publikationen übernommen. Aufgrund der vermeintlich geringen schriftlichen Überlieferungen steckt die wissenschaftliche Auseinandersetzung in einer Sackgasse. Die Auswertung bestimmter Objektdaten kann diesen Mangel mindern, werden Letztere erst in großem Umfang für Vergleiche zugänglich gemacht.<br />
Mein Dissertationsvorhaben stellt nicht nur neue Fragen an das Thema, sondern greift vielmehr alte und nur an einzelnen Objekten beantwortete Fragen auf, geht oft ein paar Schritte zurück und betrachtet das Thema nochmals unvoreingenommen. Ausgangspunkt ist die mir in eigenen Forschungen angediehene Unzufriedenheit mit dem aktuellen Forschungsstand. Allzu oft wurde bisher versucht, Merkmale von Objektgruppen anhand einer vernachlässigbar kleinen Menge von Exponaten – hergestellt in einer technologisch nicht normierten Zeit – zu erklären und als Gesetz zu dogmatisieren.<br />
Die für wissenschaftliche Untersuchungen wichtigste und bisher nicht befriedigend beantwortete Frage bezieht sich auf die Unterscheidung von vor allem im 19. Jahrhundert in großer Zahl nachgebildeten Rüstungsteilen von ihren spätmittelalterlichen Vorbildern. Heute sind vermutlich viele Sammlungen von unerkannten Nachbildungen unterwandert.<br />
Die Untersuchung der historischen Technologien beider Epochen kann Aufschluss über mögliche Unterschiede bieten. Hierfür führe ich in Zusammenarbeit mit einem hauptberuflichen Plattner auch praktische Rekonstruktionsversuche durch. Die kunstgeschichtlichen Bestimmungsversuche zur Frage „Original oder Nachbildung“ hinterlassen allzu oft eine große Ungewissheit, wenn auch Schlüsse gerne als gesichert dargestellt werden. Auch die naturwissenschaftlichen Methoden bieten bisher weder ein zerstörendes noch ein zerstörungsfreies Verfahren, welches belastbare Ergebnisse zur Beantwortung dieser Frage liefert. Die Unversehrtheit der Objekte ist oberstes Gebot. Einen Schritt zurückzugehen bedeutet in diesem Fall, auch vermeintliche Nachbildungen oder gar Fälschungen in die Untersuchungen mit einzubeziehen und nochmals unvoreingenommen zu untersuchen. Hierbei gilt ganz lapidar „in dubio<br />
<br />
pro reo“: solange nicht mehrere Merkmale eines Objektes jeweils für oder gegen eine Einordnung als Nachbildung sprechen, ist das Objekt als Original zu betrachten, der ungeliebte – und schließlich doch fair zu führende - Indizienprozess. Dies soll solange gelten, bis letztlich eindeutige Beweise gefunden werden können.<br />
Das Dissertationsvorhaben basiert auf einer äußerst umfangreichen Untersuchung der in aller Welt vorhandenen Exemplare, um eine breite Grundlage für Objektvergleiche für die interdisziplinären Fragestellungen an die Objekte zu schaffen. In etwa 65 ausgewählten Museen in 11 Ländern wurden und werden hunderte originale Rüstungsteile und ganz bewusst auch mutmaßliche Nachbildungen fotografisch und im Aufmaß aufgenommen – eine bisher einmalige Arbeit in diesem Umfang. Die Förderung der Gerda-Henkel-Stiftung (seit Aug. 2009), viel Geduld mit Zugangs- und Terminabsprachen, moderne Technologien und ein eigens konstruierter mobiler Arbeitsplatz machen dies möglich. Die Arbeiten beinhalten die Anfertigung hochauflösender Fotos von allen Objektansichten, welche eine spätere, breit vergleichende Analyse ermöglichen und die technologischen Erklärungsversuche virtuell stützen. Erstmals werden multipunktuelle Messdaten zur Blechstärke sowie konstruktionstechnische Details einer Vielzahl von Rüstungsteilen aufgenommen. Die eingeschlagenen Meister-, Beschau- oder Besitzermarken spielen bei den Untersuchungen eine zentrale Rolle. Zahlreiche, oftmals der Forschung bisher verborgene – sogar namentlich ihren Herstellern zuzuordnende – Objekte konnten im Rahmen der Untersuchungen bereits in verschiedenen Museen (und vor allem deren Depots) ausfindig gemacht werden.<br />
Um die visuellen Beobachtungen zu überprüfen, werden nach Abschluss der Objektaufnahmen verschiedene vergleichende und zerstörungsfreie röntgenstrahlenbasierte Untersuchungen an Proben von Eisenbasiswerkstoffen unterschiedlicher Epochen vorgenommen. Dies soll dem Ziel dienen, eine Art „Fingerabdruck“ der Materialien der Nachbildungen, sowie der mutmaßlichen Originale sichtbar zu machen. Bildliche und schriftliche Quellen – auch zur Blechherstellung im 19. Jahrhundert, zur Geschichte der Nachbildungen und des Sammelwesens – können die Sachlage erweitern und bereichern. Zum Abschluss der Arbeit werden neben Vorschlägen zur Beantwortung der zentralen Fragen – mit Hilfe der datenbankartig aufgearbeiteten Fotografien, Maße, Marken und Bestandslisten – vor allem die offenen Fragen zur Diskussion gestellt werden. Dies kann dazu dienen weitere Forschungen, verstärkt seitens der Untersuchung von Rüstungsdarstellungen in der Kunst und in der Literatur auf der Grundlage der angestrebten Dissertationsergebnisse aufbauen zu können.<br />
Die Arbeit in den Museen – die Phase der Datensammlung – wird im November abgeschlossen sein. Darauf folgt die digitale Aufarbeitung und Ordnung der Daten sowie die schriftliche Auswertung.<br />
 <br />
 <br />
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Interdisciplinary research on the late medieval armourers art in central Europe between 1350 and 1500<br />
 <br />
The main idea of my research is an attempt to reconstruct the technology of the historical craft of the medieval armourers. Despite the nearly two hundred year lasting history of research on this topic there had been left several gaps in our knowledge and overcome opinions have been transferred unquestioned into recent publications.<br />
For the scientific studies the most important question refers to the problem of distinguishing between 19th c. reproductions, produced in huge quantities, and their genuine idols. The knowledge of the historical technologies of both periods can deliver conclusions on how to differ between them. Even methods in natural sciences can neither provide any satisfying destructive, nor any non destructive testing for answering this question. Not to harm the objects is the first thing to be obtained. Therefore the aim of this PhD studies is based on a large scale examination of objects all over the world, to give a basis for comparisons needed to work on the interdisciplinary questions. Thus there is ongoing photographic and measuring examination carried out on hundreds of presumed reproductions and originals in about 65 museums in 11 countries – until now a unique endeavor in this scale. For the first time multi-spot measurements of plate thicknesses as well as constructional details are being recorded. The stamped marks of the master-armourer, the guilds approval or the owners are playing an important role in these examinations. Plenty, also up to now for research undiscovered objects, sometimes even with their masters identified, had already been found in different museums in the course of these studies. Technical details do often allow to understand the mechanisms of the objects. To double-check the visual observations after finishing the records on the objects, different x-ray based non destructive testing methods will be applied to several iron basis samples of different production periods. This should serve the aim of finding a kind of differing “fingerprint” of the material of the reproductions and the originals. Depicting and written sources should help to enrich the foundations of the topic. Aside suggestions for answering the central questions – with the help of an object-database – the open questions will be proposed for discussion, to build a basis for further research, especially on behalf of armour being shown in artworks and mentioned in literature.]]></description>
            <author> M.A. Matthias Goll</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1190</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Im Land der Berge - archäologischer Survey im irakischen Kurdistan</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1239</link>
            <description><![CDATA[Peter A. Miglus, Simone Mühl<br />
 <br />
Im Herbst 2009 führte ein kleines Team des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie in Heidelberg einen Survey in der Provinz Sulaimaniya im irakischen Kurdistan durch. Als Prospektionsgebiet wurde die Shahrizor Ebene am Tanjero-Fluss ausgewählt. Dieses Gebiet zwischen Sulaimaniya und Halabja ist von den Zügen des Zagros-Vorgebirges an der Grenze zu Iran eingeschlossen. Pässe im Norden und Süden verbinden es mit den Ebenen westlich von Kirkuk und dem Diyala Gebiet. Eine weitere Route führt nach Erbil.<br />
 <br />
Das Gebiet war über Jahrtausende hinweg Ziel zahlreicher Feldzüge mesopotamischer Herrscher. Ihnen ging es um mehr als die Bergvölker zu zügeln. Wichtig war die Kontrolle einer fruchtbaren Region, die zudem einen Zugang zu Rohstoffquellen im Zagros-Gebirge sicherte. Es gelang immer nur kurzzeitig die Herrschaft über das militärisch schwierige Gelände zu halten, wie Inschriften assyrischer Könige belegen.<br />
 ]]></description>
            <author> Prof. Dr. Peter Miglus</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1066</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Preserving the Forgotten -
William Henry Fox Talbot, Photography and the Antique ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1238</link>
            <description><![CDATA[Projektvorstellung<br />
<br />
<br />
Der englische Gelehrte William Henry Fox Talbot (1800-1877) ist vor  allem als einer der Erfinder der Photographie bekannt. Talbots weitere  Interessens- und Forschungsgebiete wurden bislang von seinen  photographischen Errungenschaften in den Schatten gestellt. Ziel des  Dissertationsvorhabens ist es, Talbots Forschungsfelder außerhalb des  Bereichs der Photographie insbesondere auf der Basis der von der British  Library kürzlich erstandenen Notizbücher und der jüngst  veröffentlichten Korrespondenz eingehend zu untersuchen. Auf dieser  Basis sollen gegenseitige Einflüsse von Talbots Interessen ausfindig  gemacht werden. Durch diese Kontextualisierung werden die Erfindung und  die weitere Entwicklung der Photographie in ein neues Licht gerückt.<br />
 <br />
Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf Talbots lebenslangem Interesse am  Altertum liegen, welches sich u.a. in seinen Forschungen auf dem Gebiet  der Assyriologie und der Entzifferung bis dato unentzifferter Schriften  darlegt. Dabei sollen die praktischen und epistemologischen  Verschränkungen zwischen diesen Bereichen und der Photographie  untersucht werden. Zum einen setzte Talbot die Photographie als Werkzeug  für die Altertumsforschung z.B. für die Entzifferung von Keilschriften  ein; zum anderen können sowohl die Altertumswissenschaft als auch die  Photographie dazu dienen, Vergangenes zu bewahren.<br />
 <br />
Talbots Interesse bewegt sich in einem Dreieck von Bild, Schrift und  Zahl. Der Hang zum Bildlichen findet in der Erfindung der Photographie  seinen unübertrefflichen Beweis. Sein Interesse an Zahl, Zeichen und  Symbol findet sich in seinen erfolgreichen Versuchen wieder, unbekannte  Schriften zu entziffern und vergessene Hochkulturen in das 19.  Jahrhundert zu transferieren.<br />
 <br />
Talbots Bezeichnung der Photographie als "Pencil of Nature", durch  den sich in Form von Licht das abgebildete Objekt in die photographische  Oberfläche einschreibe, evoziert weitere Verbindungen zwischen der  ,Aufschreibetechnik' Photographie und Talbots Interesse an Schrift im  allgemeinen. Bei Talbot heben sich Schrift und Bild nicht gegenseitig  auf, sondern ergänzen einander auf theoretischer Ebene und auf  praktischer Ebene.<br />
 <br />
Links:<br />
 <br />
Katalogisierungsprojekt "Science and the Antique in the work of Wiliam Henry Fox Talbot" (The British Library)<br />
 <br />
http://www.bl.uk/reshelp/findhelprestype/manuscripts/williamhenryfoxtalbot/williamtalbot.html<br />
 <br />
 <br />
Konferenz "William Henry Fox Talbot: Beyond Photography" (University of Cambridge)<br />
 <br />
http://www.crassh.cam.ac.uk/events/1113/<br />
]]></description>
            <author> Dr. Mirjam Brusius</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1238#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>The sciences they are a-changing:
Wie das Internet das Sozialsystem Wissenschaft verändert.
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1237</link>
            <description><![CDATA[Die gesellschaftliche wie wissenschaftliche Diskussion über die Folgen neuer – in diesem Falle webbasierter – Kommunikations- und Medientechnologien erfolgt oftmals binär kodiert. Es wechseln sich utopische Befunde, Euphorie und Verzagung, Visionen von Verheißung und Verlust ab. Die soziale Wirklichkeit indes lässt sich nur durch starke theoretische wie empirische Zumutungen auf 0 oder 1 reduzieren. Dass das Internet das gesamte Sozialsystem Wissenschaft zum Guten wie zum Schlechten verändern kann und auch bereits verändert, ist sicher unstrittig. Der vorliegende Beitrag versucht daher neben der Entwicklung einer differenzierten Typologie erwartbarer Folgen auch einen sozialwissenschaftlichen Rahmen für die Erforschung wie Bewertung dieser Folgen zu liefern.]]></description>
            <author> M.A. André Donk</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1237#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>William Henry Fox Talbot: Beyond Photography

Thursday, 24 June 2010 to Saturday, 26 June ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1236</link>
            <description><![CDATA[Most people know William Henry Fox Talbot as a pioneer of early photography - but few realise the impact he had on Victorian culture generally.  Beyond Photography: William Henry Fox Talbot, a three-day conference held at the University of Cambridge in June and co-funded by the Gerda Henkel Foundation, attempted to set the record straight.  Previously unknown archive material was presented, and attracted more than 70 delegates from the UK and overseas. They included art, photography and science historians, together with other specialists. Organised jointly by the British Library and the Centre for Research in the Arts, Social Sciences and Humanities (CRASSH), the conference drew on the Talbot archive at the British Library.<br />
 <br />
Conference report<br />
 <br />
(a)  Summary Abstract <br />
William Henry Fox Talbot (1800-1877) is remembered primarily as a photographic pioneer and influential early voice on photographic aesthetics, but his activities as a Victorian intellectual and 'gentleman of science' ranged widely across the natural sciences, classical scholarship and Assyriology. This interdisciplinary conference approached Talbot’s work with this wider perspective in mind, bringing together art historians, curators, historians of science and practitioners of the many scholarly fields to which Talbot contributed. The papers and commentaries situated Talbot against the networks and institutions of Victorian intellectual enterprise, while raising basic questions about the relation between photography and these other fields.<br />
 <br />
b)  Conference Review <br />
The aim of this event was to reinvigorate scholarly work on Talbot – a central figure in the history of photography – by experimenting with a new multi-disciplinary approach to his work.  The conference brought together two communities of scholars: on the one hand, historians of nineteenth-century science and culture, many of whom conducted new research into the British Library’s large archive of Talbot’s notebooks and diaries but who often had only passing familiarity with Talbot's photographic oeuvre; and on the other hand, art historians and historians of photography for whom Talbot's images form a foundational element of their disciplinary canon, but who had little knowledge of his other intellectual activities. A set of important themes emerged and recurred throughout the two days of the conference and in the commentaries and discussions at the end of each day:<br />
The “social geography” of Victorian intellectual life. Talbot’s social position and his wide range of interests seem to make him a particularly useful subject for illuminating the socially heterogeneous landscape of nineteenth-century knowledge in terms of issues of class, skill, expertise, training, and discipline - terms central to the social history of the period. The meaning of Lacock Abbey (Talbot’s country estate) as a social, political, intellectual, technological, and archival site has not yet been fully explored.  Was Talbot a “centrifugal” figure with subjects and information moving outwards, or flowing inwards towards him? The telling absence of the “oriental” (especially India) as one of Talbot’s interests was also raised, as was the question of his religious orthodoxy, especially with respect to his various projects dealing with the past and with ancient religions.<br />
What do we mean by “beyond” photography?  Values having to do with the proper or enjoyable exercise of vision/visual judgment (such as visual acuity, discrimination, pleasure, and connoisseurship) arose in a few of the papers, and suggested ways of examining connections or productive tensions between Talbot's photographic work and his other activities. A question which frequently arose between the lines but which was never answered was the relationship between classic iconographic readings of Talbot’s photographs, and the scientific and intellectual context of photography’s invention.<br />
Talbot and nineteenth-century knowledge.  Talbot’s abiding interest in origins, as well as a persistent fascination with languages, script and inscription, decipherment, and legibility, are themes that seem to have cut across several of his intellectual activities (antiquarianism, archaeology, etymology, Assyriology, as well as photography). It would also be useful to explore the political and theological valence of Talbot's various projects dealing with the past.   Many papers also called attention to the materiality of record-keeping and research practices for nineteenth-century intellectuals like Talbot, and to the materiality of the Talbot archive itself. Moreover, like the scientist and celebrated polymath William Whewell, Talbot seems to be a useful lens through which to examine the tendency of Victorian intellectuals (particularly reforming Whigs) to value the cultivation of omniscience, and to seek to understand and control many different aspects of knowledge and society at once.  Finally, certain key terms with highly unstable meaning in the period under study (and which currently have a highly ossified meaning in early twenty-first-century scholarly discourse)  repeatedly arose in our discussions: "discovery", "invention", "discipline", "professional", "aesthetics".  Because Talbot's wide range of activities and interests took place during a crucial period in the intellectual development and social formation of Victorian knowledge systems, when even such seemingly basic terms as "art" and "science" were in flux, it is precisely these terms that we need to be careful not to deploy uncritically in our analysis.<br />
Historiography/meta-narrative.  Towards the end of the conference the question was raised of what exactly was the nature of the historiographical intervention we were attempting to make with this conference (and with any proposed publication arising out of it). Is the aim to bring biographical coherence to Talbot studies, or to disperse him as a subject across different fields?  The question of whether to think of Talbot as a “typical” or an “exceptional” Victorian intellectual recurred throughout the discussions.<br />
 <br />
For the conference programme, please see the CRASSH website:<br />
http://www.crassh.cam.ac.uk/events/1113/programme/<br />
 <br />
 <br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Dr. Mirjam Brusius</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Darmstädter Diskussionen</title>
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            <description><![CDATA[Unter VERANSTALTUNGEN in diesem Portal ist das Kolloquium schon beschrieben worden. Wegen des großen Andrangs wurde die Veranstaltung jedoch verlängert. Hier ein Link mit dem aktuellen Programm: http://www.geschichte.tu-darmstadt.de/index.php?id=2695.]]></description>
            <author> M.A. Natascha Bagherpour</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Ausbildung am ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1107</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Die Bronzen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1095</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Clash of Generations</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1039</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>7. Hamburger Graduiertenforum - „Körper einrichten“
Hamburg, 18. Juni 2010</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1228</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Anna Grosskopf<br />
 <br />
„Einsamkeit und Freiheit“ - mit diesem Begriffspaar begründete Wilhelm von Humboldt vor rund zweihundert Jahren ein Wissenschaftsideal, das noch heute den Arbeitsalltag der meisten Doktoranden beschreibt. Die Promotionszeit bietet das Privileg selbstbestimmten Forschens, birgt aber auch die Gefahr, als einsamer ,Schreibtischarbeiter‘ den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren. Mit der Einrichtung eines Graduiertenforums wurde am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg eine informelle Struktur geschaffen, die dieser Gefahr entgegenwirkt. Als Forum zum Gedankenaustausch und zur Vernetzung von Graduierten des Kunstgeschichtlichen Seminars mit auswärtigen Gästen hat sich die von der Michael-und-Susanne-Liebelt-Stiftung geförderte Veranstaltungsreihe im Hamburger Warburg-Haus seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bestens etabliert.<br />
 <br />
Nach vorangegangenen Arbeitstagungen zu Themen wie Kritik, Transfer, Oberflächen in Kunst und Ästhetik oder Angewandt und autonom stand das siebte Hamburger Graduiertenforum am 18. Juni 2010 unter dem Motto Körper einrichten. Die Koordinatorinnen Alice Detjen, Nana Tatalovic und Judith Rauser hatten damit einen Problemhorizont eröffnet, an den viele der Hamburger Doktoranden mit ihren Dissertationsprojekten anschließen konnten und der auch eine interdisziplinäre Öffnung ermöglichte. Schließlich ist der Körper, wie Monika Wagner (Universität Hamburg)  in ihrer kurzen Einführung betonte, heute nicht mehr nur das „Schlachtfeld“, als das ihn die Künstlerin Barbara Kruger in den achtziger Jahren definierte, sondern zunehmend auch Konvergenzpunkt verschiedener wissen-schaftlicher Zugangsweisen und Interessenhorizonte. Mit der Metapher „Körper einrichten“ fragten die Koordinatorinnen besonders nach den Möglichkeiten der kulturellen Formung des Körpers, die als Techniken des „Einrichtens, Zurichtens, Bewohnens, Formierens und Justierens“ gerade im Umgang der Moderne mit dem Körper an Bedeutung gewinnen. Dieses Interesse spiegelten auch die beiden Textauszüge von Ernst Kapp (Grundlinien einer Philosophie der Technik, 1877) und Marcel Mauss (Die Techniken des Körpers, 1935), die den Teilnehmern als vorbereitende Lektüre zugänglich gemacht worden waren.<br />
 <br />
Mit der Kunsthistorikerin Mechthild Fend (University College London) und der Volkskundlerin Sabine Kienitz (Universität Hamburg) konnten zwei Gastreferentinnen gewonnen werden, die das Phänomen des „eingerichteten“ und kulturell codierten Körpers in ihren Publikationen der letzten Jahre aus unter-schiedlicher Perspektive erforscht haben.<br />
 <br />
In ihrem Vortrag Hautfarbe malen. Physische Differenz als ästhetische Heraus-forderung in Girodets „Portrait de Belley“ und Benoists „Portrait d´une Negresse“ gewährte Mechthild Fend Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt. Am Beispiel zweier um 1800 in Frankreich entstandener Porträts dunkelhäutiger Menschen fragte sie nach der Bedeutung der Hautfarbe für die neoklassizistische Ästhetik. Dabei konnte sie zeigen, dass die Darstellung dunkler Haut, die in der Malerei zunächst vor allem als willkommene Herausforderung an den Koloristen gesehen wurde, durch die medizinische Erforschung der Hautfarbe im Laufe des 18. Jahrhunderts neue Impulse erhielt. Anatomische Abbildungen dieser Zeit offenbaren einen neuen, analytischen Blick auf die Haut, den die Referentin mit zeitgenössischen kunsttheoretischen Überlegungen zur materialen Qualität von Körperoberflächen, zum Beispiel in Johann Joachim Winckelmanns Geschichte der Kunst des Alterthums, in Verbindung brachte.<br />
 <br />
Maschinenmenschen. Körperkonstruktionen und Prothesentechnik nach dem Ersten Weltkrieg nahm Sabine Kienitz in ihrem Vortrag in den Blick. Ausgehend von David Katz´ Kritik an der prothetischen Praxis schilderte sie die zeitgenössischen Debatten um den praktischen Nutzen und die symbolische Qualität von Prothesen für Kriegsinvaliden und konnte zeigen, dass die technische Rekonstruktion und Überformung des versehrten Körpers sich wandelnden Körpermodellen und Männlichkeitskonzepten unterworfen war. Zielte die frühe Prothesentechnik noch auf die Wiederherstellung einer ästhetischen Norm, die den Kriegsinvaliden visuell zum Verschwinden brachte, so betonten spätere Ansätze meist die Funktionalität der Prothese. In den zwanziger Jahren entwickelte diese sich zu einer Apparatur, die ein Einklinken des menschlichen Körpers in Maschinen erlaubte und damit seine Anpassung an die industriellen Produktionsabläufe begünstigte.<br />
 <br />
Eine Reihe von Impulsreferaten, die den Arbeitsbereichen einiger Teilnehmer-innen aus dem Kreis der Hamburger Doktoranden entstammten, zeigten die breit gefächerten Anknüpfungsmöglichkeiten an das Thema „Körper einrichten“  So fragte Nana Tatalovic mit Black is beautiful - Die Haut des Anderen bei den Surrealisten am Beispiel einer Fotografie von Man Ray (Noire et blanche, 1926) nach den Verbindungslinien zwischen künstlerischen und ethnographischen Interessen der 1920er Jahre. Illustrationen aus Hans Suréns ebenso erfolgreichem wie umstrittenem Gymnastikhandbuch (Deutsche Gymnastik, 1922) zeigte Judith Rauser unter der Fragestellung Natürlich oder künstlich? Stählerne Häute der Körperkultur. Alice Detjen untersuchte den Zusammenhang von Habit und Habitus anhand eines Selbstporträts, das der englische Maler Frederic Leighton 1881 für die Sammlung der Florentiner Uffizien schuf. Der Einsatz des Körpers bei F. E. Walther war das Thema von Agata Dziacka, die das vom Künstler eingeforderte „skulpturale Empfinden“ des Körpers mit den Objekten seines 1. Werksatzes konfrontierte. Den Ausgangspunkt für Daniela Schienkes Überlegungen zu Haar als Artefakt bildete eine Arbeit der amerikanischen Künstlerin Lorna Simpson, die Haare als Zeichen der ethnischen und kulturellen Identität in den Blick nimmt. Einen Einblick in die Museumsarbeit bot Henrike Mund, die als Volontärin der Hamburger Kunsthalle beim Graduiertenforum zu Gast war, in ihrer Vorstellung eines aktuell geplanten Ausstellungsprojektes mit dem Arbeitstitel Übermalt, verwischt, ausgelöscht - Die Zerstörung des Porträts im 20. Jahrhundert.<br />
 <br />
Alle Beiträge ermöglichten die Erprobung gedanklicher und methodischer Ansätze und boten Anlass zu engagierten Diskussionen untereinander, mit den beiden Referentinnen wie auch mit Monika Wagner und Daniel Koep (Hamburger Kunsthalle), die als Diskutanden an der Veranstaltung teilnahmen. Die eher geringe Teilnehmerzahl und die horizontale Struktur des Graduiertenforums bewährten sich dabei ebenso wie der Ansatz, einige der teilnehmenden Doktoranden auch inhaltlich in die Gestaltung des Tages einzubinden. Im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen besteht der Wunsch, zu ausgewählten Themen verstärkt auch Doktoranden anderer Universitäten anzusprechen. Das nächste Graduiertenforum am 19. November 2010 könnte hierfür die Möglichkeit bieten.<br />
 ]]></description>
            <author> Anna Grosskopf</author>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Buddhas Leben ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1050</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Der Männerreigen</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Marmarica, Nordwestägyptens Wüstenrandgebiet als Produktionsort und Mittler – ein ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1225</link>
            <description><![CDATA[Wenn man sich zum ersten Mal in der Marmarica bewegt, gelegen zwischen der Kyrenaika und dem Mariotis-See, so scheint es, als ob in jener trockenen Region Leben nur in einer sehr begrenzten Art und Weise stattgefunden haben kann, zu karg wirkt die weite Landschaft.]]></description>
            <author> M.A. Heike Möller</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1225#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Ein Traum an der Ostsee – Die Sommerakademie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S  vom 28. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1224</link>
            <description><![CDATA[Wie schon in den letzten Jahren ermöglichte es die Gerda Henkel Stiftung  auch in diesem Jahr fünf Stipendiaten, an einer von insgesamt zwei Sommerakademien der Hamburger Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.  teilzunehmen. Die Toepfer Stiftung organisiert unter anderem ein Stipendienprogramm für Studierende und Promovenden aus Mittel- und Osteuropa, die an deutschen bzw. Wiener Hochschulen studieren oder forschen. Dazu kommt noch ein Stipendium für Nachwuchswissenschaftler aus Oxford, das eine zweijährige Unterstützung für Forschung in Deutschland bietet. Um ein gegenseitiges Kennenlernen der Stipendiaten zu ermöglichen, werden seit einigen Jahren auf dem Gut Siggen in Holstein Sommerakademien ausgerichtet, bei denen vormittags in Seminaren gearbeitet wird, am Nachmittag aber so viel Freizeit zur Verfügung steht, dass Ausflüge unternommen oder Konzerte gegeben werden können, und man Zeit für Gespräche oder die nahe Ostsee findet.<br />
 <br />
Aufgrund der Zusammenarbeit  der Gerda Henkel Stiftung mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. fand ich mich also in der bisher heißesten Woche des Jahres zusammen mit einem hochsympathischen Haufen von Stipendiaten aus den verschiedensten osteuropäischen Ländern (und einem Waliser – es war der Tag nach dem 4:1 Sieg der Nationalmannschaft gegen die Engländer) auf dem gepflegten ehemaligen Landsitz des Stifters im Grünen ein. Anders als die Henkel Stiftung, die ja rein wissenschaftlich fördert, versteht sich die Toepfer Stiftung als ideeller Förderer und sucht durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren außergewöhnliche Persönlichkeiten, die sie fördern kann.   Dass dieses Verfahren funktioniert, zeigte sich eindrucksvoll an der einmaligen Stimmung der Akademie. Die Stiftung fördert sehr breit, so dass sich auf dem Gut unter anderem eine russische Dirigentin, eine georgische Architektin, ein albanischer Violinist, ein bulgarischer Oboist, ein russischer Jurist, eine litauische Kunsthistorikerin, eine Linguistin aus Tatarstan, eine Modedesignerin aus Weißrussland und noch andere Vertreter unterschiedlicher Länder und Disziplinen einfanden. Ein weiterer Stipendiat der Henkel-Stiftung und ich waren die einzigen Deutschen, insgesamt nahmen an der Akademie 14 Stipendiaten teil. Schnell wurde durch die gediegene und angenehme Atmosphäre des Veranstaltungsortes, aber auch durch die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Stipendiaten und Stiftungsmitarbeiter klar, dass uns eine spannende und gute Woche bevorstehen würde.<br />
 <br />
Von 9 bis 13 Uhr wurde an den folgenden vier Tagen (Anreise war Montag, Abreise am Samstag) in Seminaren gearbeitet. Zur ersten Sommerakademie, die schon Anfang Juni stattgefunden hatte, waren die Seminare „Was ist Mut? Menschliches Handeln in Krieg und Frieden“ und  „Bestimmen, bestimmen lassen und bestimmt werden“ angeboten worden, im Juli konnten wir zwischen den Themen „Wer bestimmt in den Medien? Einblicke in den Wissenschaftsjournalismus“ und „Das Kunstwerk als  work in progress: von der ersten Idee zum vollendeten Kunstwerk“ wählen. Das erste Seminar unserer Woche wurde von zwei Journalisten geleitet und hier wurde ganz konkret versucht, Forschungsergebnisse der Stipendiaten in journalistische Texte umzusetzen. Ich hatte mich für das kunsthistorische Seminar entschieden, das von dem emeritierten Professor für Kunstgeschichte an der Universität Wien Artur Rosenauer und dem zeitgenössischen Lyriker Franz Josef Czernin, ebenfalls aus Österreich, geleitet wurde. In den folgenden Tagen entstand so eine ausgesprochen fruchtbare und interessante Auseinandersetzung  mit der Entstehungsgeschichte verschiedener Meisterwerke der bildenden Kunst, die durch Einblicke in die Entstehung von Lyrik ergänzt wurde.<br />
 ]]></description>
            <author> Johannes Plate</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Enthüllung einer Gedenktafel 
zur Erinnerung an den Lischka-Prozess</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1220</link>
            <description><![CDATA[Begrüßung des Präsidenten des Verwaltungsgerichts Köln,<br />
Dr. Joachim Arntz, am 28. Mai 2010 im Appellhof in Köln<br />
 <br />
Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Klarsfeld, sehr geehrter Herr Klarsfeld, meine sehr geehrten Damen und Herren,<br />
 <br />
ich begrüße Sie sehr herzlich im Appellhof, dem ältesten Gerichtsgebäude unserer Stadt. Ganz besonders herzlich möchte ich die aus Frankreich in der Begleitung von Frau und Herrn Klarsfeld angereisten Gäste begrüßen. Soyez les bienvenus á Cologne!]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Licht ins ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1065</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen
zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1219</link>
            <description><![CDATA[Autor: Thomas Will, Richter am Amtsgericht und Dezernent der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg<br />
 <br />
Die „Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ mit ihrem Sitz in Ludwigsburg wird meist „Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen“ oder häufig und im Weiteren nur „Zentrale Stelle“ genannt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Auch der Hund hatte Angst</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1058</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1058#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Konstantinopel: Kaiserhof und Stadt
Prof. Dr. Peter Schreiner</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1204</link>
            <description><![CDATA[Vortrag am 11.05.2010 in der Ludwig-Maximilians-Universität in München<br />
 <br />
Am 14. August 582 war Kaiser Tiberios gestorben. Der Geschichtsschreiber Theophylaktos Simokates, nicht Augenzeuge, da er wohl erst in diesen Jahren im ägyptischen Alexandria geboren wurde, schildert uns die Vorgänge: „Ein gewaltiges Wehklagen wogte durch die Stadt. Ein Strom brach aus vielen Augen aus und öffnete die Adern der Tränen und die Gemüter vieler Menschen überkam Trauer. Das helle Gewand legte man ab und tauschte es gegen dunkle Kleidung ein. Das Gerücht rief alle zu jenem traurigen Schauspiel zusammen. Es strömte die Menge zum Kaiserpalast. Die Vestibüle hatten keine Wachen für die vielen Vorhänge, die sonst kaum den Würdenträgern Zutritt gewährten. Die ganze Nacht hindurch währte trauriger Hymnengesang, der beim Fackelschein einen düsteren Eindruck bot. Und als nach der Morgendämmerung die Sonne ihre Strahlen ausschickte und den Halbkreis über der Erde zu durchlaufen begann, da geleiteten alle den toten Kaiser“.[1]]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1093</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Der Sammler</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1094</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>“Image and Performance in Conflict Transformation - A Study on Representations of Unity and ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1005</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Erika Dahlmanns, Universität Marburg<br />
 <br />
The PhD project aims at exploring the impact of visual and performative representations on processes of conflict transformation after the genocide in Rwanda. Taking culture-specific features of images and performances into account the research questions in how far mental and mediatised images as well as political and cultural performances have an impact on the perception as well as on the construction of individual and collective identity. It is analysed how mental, mediatised and performed images of unity and difference have been changing throughout the history of Rwanda comparing performances and images of national unity before and after the genocide. The research focuses on the analysis of symbols and aesthetic qualities of performances that foster notions of inclusion or exclusion as well as on the analysis of perception.<br />
 <br />
In this context the study furthermore explores how images and performances of national unity function in processes of (re-)appropriation of “normality” after violence and equally questions how images and performances are or can be implemented strategically in and after social conflicts. The research project combines perspectives from the field of cultural anthropology and peace and conflict studies in developing an interdisciplinary approach to conflict transformation.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Die ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1099</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Bedrohliche Eliten</title>
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            <description><![CDATA[Der Sieg der Alliierten über das „Dritte Reich“ beendete zwar die Herrschaft der Nationalsozialisten, die von ihnen ausgehende Bedrohung aber war in den Augen vieler Zeitgenossen noch lange nicht gebannt: Würde die entmachtete NS-Elite versuchen, erneut Einfluss zu gewinnen, um ihrer Ideologie einen zweiten Siegeszug zu ermöglichen? Wie reell solche Bedrohungsszenarien waren, zeigte sich 1953, als die Mitglieder des sogenannten Naumann-Kreises verhaftet wurden. Unter der Leitung des ehemaligen Staatssekretärs Goebbels’ hatte eine Gruppe von „Unverbesserlichen“ versucht, die FDP zu infiltrieren, um Einfluss auf die Bundespolitik zu erlangen.<br />
 <br />
Aber nicht nur für die politische Entwicklung in der Bundesrepublik galt die ehemalige NS-Elite als Bedrohung. Die Tatsache, dass viele ihrer Vertreter nach Argentinien emigrierten, blieb nicht unbemerkt und gab sowohl der argentinischen Opposition als auch den amerikanischen Medien Anlass zur Vermutung, dass unter dem Schutz des populistischen Regimes Juan Domingo Peróns ein „Viertes Reich“ errichtet werde. Auch Jahre später, als sich während der siebziger Jahre in mehreren südamerikanischen Ländern Diktaturen herausbildeten und die Repression zunahm, sahen Menschenrechtsorganisationen und Oppositionelle Hitlers Funktionseliten am Werk. Sie behaupteten, dass Klaus Barbie, der ehemalige Gestapo-Chef von Lyon, Walther Rauff, der an der Konstruktion von Gaswagen beteiligt gewesen war, oder der KZ-Arzt Josef Mengele als Berater der Diktatoren Südamerikas tätig seien und dabei aus ihrem im „Dritten Reich“ gewonnenen Erfahrungsschatz schöpften.<br />
 <br />
Anderer Art war die Gefahr, die hinter der NS-Emigration in die arabischen Länder gewittert wurde. Israel befürchtete, dass die Tätigkeit ehemaliger NS-Propagandisten in Ägypten und Syrien gepaart mit dem waffentechnische Know-how emigrierter deutscher Wissenschaftler und Ingeneure zu einer ernsthaften Bedrohung für die eigene Sicherheit werden könnte.<br />
 <br />
Jemand, der wie kein anderer für diese teils realen, teils imaginierten Gefahren stand, war Johann von Leers. Er verkörperte gleich alle drei Bedrohungsszenarien. Während des Nationalsozialismus hatte er sich als antisemitischer Hetzredner und Propagandist verdient gemacht. Nach dem Krieg emigrierte er nach Argentinien, wo er für die rechtsextreme Zeitschrift „Der Weg“ tätig war, deren Mitarbeiter Kontakte zum Naumann-Kreis in der Bundesrepublik unterhielten. Als Perón 1955 gestürzt wurde, ging er schließlich nach Ägypten, wo er zeitweilig im Informationsministerium arbeitete und die internationale rechte Szene mit antisemitischen Schriften versorgte. Mit dem Lebensweg dieses unverbesserlichen Antisemiten und den religiösen Überzeugungen, die sein Handeln bestimmten, befasst sich der vor kurzem bei der ZEIT erschienene Artikel „Erlösung durch Vernichtung“ ( http://www.zeit.de/2010/22/GES-Johann-von-Leers ).]]></description>
            <author> Daniel Stahl</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1090</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Bauphasen des Kölner Doms - digital</title>
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            <description><![CDATA[Die Geschichte des Kölner Doms gilt als hinreichend bekannt. Bis ins Detail haben Architekten, Archäologen und Historiker die historische Entstehung und einzelne Bauabschnitte beschrieben und skizziert. Andere Bauphasen sind hingegen bis heute noch ein Rätsel. Gerade bei den Vorgängerbauten vor dem 13. Jahrhundert ist die Quellenlage äußerst dürftig.<br />
 <br />
Die Berliner Architekten Catherine Toulouse und Univ.-Prof. Dominik Lengyel haben trotz der oft schwierigen Quellenbasis, die einzelnen Bauphasen der gotische Kathedrale zu Köln auf Grundlage archäologischer Befunde und anhand von Vergleichsbauten digital rekonstruiert. Ihr Stilmittel: Konzentrations auf das Wesentliche.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Schwitzen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1049</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Heiße Spur zu Apollon</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>1:1 - 20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1197</link>
            <description><![CDATA[20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion – die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt aus diesem Anlass zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein. Vier Experten ziehen Bilanz. Sie haben die Umsetzung des Staatsvertrages, der im öffentlichen Bewusstsein vor allem mit der Einführung der D-Mark im Osten Deutschlands in Verbindung gebracht wird, in unterschiedlicher Funktion erlebt. Während der Veranstaltung diskutieren sie Verlauf, Ergebnisse und Perspektiven dieses fundamentalen Ereignisses des deutsch-deutschen Einigungsprozesses.<br />
 <br />
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />
 <br />
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur statt und wird als Radiomitschnitt am 30.6.2010 in der Zeit von 19.30-20.00 Uhr gesendet ("Zeitreisen" - "Zwischenbilanz voller Widersprüche - 20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion", in Berlin auf 89,6).]]></description>
            <author> Christian Dzaack</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Erste Erfolge</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1064</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Als ich ein kleiner Junge war</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1041</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>8. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Anthropologie, 14. - 18. ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1076</link>
            <description><![CDATA[Tagungsbericht von Felix Engel, Universität Freiburg<br />
<br />
Die Gesellschaft für Anthropologie (GfA) vertritt die Interessen der Biologischen Anthropologie in den deutschsprachigen Ländern. Alle zwei Jahre hält sie einen internationalen Kongress ab. 2009 fand dieser in München statt und trug den Titel „Anthropologie - Kernkompetenzen einer Brückenwissenschaft“.<br />
Wie so oft ist die Titelgebung der Bemühung geschuldet, dem Fehlen eines inhaltlichen Fokus einen klangvollen Namen zu verleihen. Gerade die Biologische Anthropologie ist akademisch großzügig definiert, entsprechend weit gefächert waren auch dieses Mal die Vortragsthemen aus den Bereichen Stammesgeschichte des Menschen, Archäologie, Paläopathologie, Primatologie, Forensik, Industrieanthropologie, Demographie, Gesundheitsvorsorge, Verhaltensforschung und vielen mehr. Einerseits eröffnet sich die Gelegenheit, von vielem zu erfahren, worüber man sich zuvor nie Gedanken gemacht hatte. Andererseits sind kontroverse Fachdiskussionen selten, da sich die meisten Beiträge an nur kleine Kreise von Spezialisten richten, die sich meist im Vorfeld bereits ausgetauscht haben.<br />
Mich persönlich hat am meisten die Begegnung mit Prof. Dr. Israel Hershkovitz aus Tel Aviv angeregt. In seinem Gastvortrag hatte Herr Hershkovitz ein baldiges Ende der Anthropologie vorausgesagt, wenn sie sich (wie wohl in Israel zuvor geschehen) zu stark an der Archäologie orientiere. Die Aussagemöglichkeiten auf diesem Gebiet seien sehr begrenzt und Ergebnisse kaum signifikant. In der Tat verzichteten auch zahlreiche archäologische Kongressbeiträge weitgehend auf jegliche statistische Evaluation. In meiner Dissertation bemühe ich mich, die Grenzen der archäologischen und anthropologischen Aussagemöglichkeiten herauszuarbeiten. Im persönlichen Gespräch hielt Herr Hershkovitz mich an, meine Ergebnisse nicht aus falsch verstandener Liebe zur Disziplin zu schönen.<br />
Angespornt durch dieses Gespräch hoffte ich, im Anschluss an meinen Vortrag Sinn und Grenzen der prähistorischen Anthropologie in großer Runde diskutieren zu können (nach Hr. Hershkovitz' Beitrag war es dazu nicht gekommen). Leider ließ sich auch dieses Mal das Publikum nicht kitzeln. Für meine Arbeit nehme ich vom Münchener Kongress als Auftrag mit, eine faktische Grundlage für diese dringend notwendige Debatte vorzulegen.<br />
 <br />
Die Inhaltsangaben der Kongressbeiträge sind im Bulletin der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie 14 (Ausgabe 2008, erschienen 2009) veröffentlicht.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1092</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Der Händler</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1054</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1054#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>“Being Poor at Athens”</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1007</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Lucia Cecchet, Universität Heidelberg, Universität Trento<br />
 <br />
I am working on poverty and attitudes to poverty in classical Athens. My aim is to explore the social and political status of the Athenian working classes in the light of the information provided by the most recent studies on ancient Greek economy and, above all, on the basis of a new examination of the literary and material evidence for the social history of the classical age.<br />
This topic meets my interest in the social structure and internal organisation of classical Athens, and I am motivated by the fact that so far an examination of the working classes in the classical age has not been subject of systematic study. The studies conducted on the Greek economy in the classical age have focussed mainly on providing alternative models to Finley's work The Ancient Economy (1973). New directions of enquiry have been proposed as it has been shown that the level of market activity was far beyond what Finley suggested (Osborne, 1991; Isager and Skydsgaard, 1992, Mattingly and Salmon 2001). Nonetheless, no thorough attempt has been made as to investigating the social impact that the economic growth of the sixth and fifth century B.C. had on Athenian society, and little attention has been devoted to the reconsideration of the Athenian social structure in the light of the new economic models that agricultural history has proposed from the early 90's onwards.<br />
My research will focus on two main aspects: the first will be an attempt to detect and explore the concept of poverty and the images of the poor in literary and material sources. Some key questions will be: what did it mean to be poor in Classical Athens? What were the categories of workers (or non-workers) who were considered poor or depicted as such? How did the ancients come to a definition of poverty (if any)? What picture orators and play-writers provide of the Athenian working classes and to what extent does it reflect the structure of Athenian society? Further, how can we cope with the marginalisation of the poor in the civic discourse, (both in literary and iconographic sources), when attempting to trace a picture of the Athenian society in the classical age?<br />
The second part will focus on more specific questions regarding the political and institutional organisation of classical Athens: what is the nature of the four census classes in the classical age? Were they internally homogeneous in terms of social strata? How far did they reflect the social structure of Athenian society in the fifth and fourth century B.C.? In particular, is thereany evidence for the social nature of the fourth census class, i.e. the Thetes? How can the new models of ancient economy be used in order to throw light on the life conditions of the citizens-workers? Which were the boundaries/relations among the poor Athenian citizens and poor non-citizens? What do we effectively know about the participation of the poor in Athenian political life, i.e. in the assembly, the public juries and the colonising expeditions? Is there a discrepancy between the democratic ideology of “equal participation” and effective reality? If so, to what extent can we define it?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Hinab ins Grab</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Ein kurzer Überblick über die Entwicklung der islamischen Gelehrtenkultur in der ...</title>
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            <description><![CDATA[ <br />
Autor: Ismail Warscheid, École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS), Paris<br />
Die Gelehrtentraditionen der im äußersten Südwesten des heutigen Algerien gelegenen Twāt-Oasen[1] lassen sich bis ins Spätmittelalter zurückverfolgen. Ab dem 15. Jahrhundert wird die Region zu einer Drehscheibe zwischen dem arabisch-berberischen Nordafrika und dem westafrikanischen Bilād al-Sūdān und entwickelt sich gleichzeitig zu einem bedeutenden Zentrum islamischer Gelehrsamkeit in den westlichen Saharagebieten. Zwischen den nördlich gelegenen Oasen des Gourara und der Ebene des Tidikelt, welche nur noch die Wüste Tanezruft vom Mali und dem legendären Timbuktu trennt, entwickelt sich in den befestigten Oasendörfern (qsūr; Sg. qasr) der Region ein dichtes Netzwerk von religiösen Zentren (zawiya ; Pl. zawāya) und Koranschulen, bilden sich Gelehrtenzirkel, die es sich zur Aufgabe machen, ein auf den schriftlichen Quellen des Islam beruhendes Normensystem zu verbreiten und mit den lokalen Gegebenheiten in Einklang zu bringen [2]. Wie kam es nun, dass eine Region, die den klassischen arabischen Reisenden und Geographen des Mittelalters noch weitestgehend unbekannt war, in der Neuzeit zu solch überregionaler Bedeutung gelangte? Auch wenn wir beim jetzigen Stand unserer Forschung noch keine wirklichen Ergebnissen zu dieser Fragestellung vorstellen können, ergeben sich dennoch bereits aus den bis jetzt gesichteten Quellen einige wichtige Elemente.<br />
 <br />
Die historische Entwicklung ist vor allem von der Nähe zu Marokko geprägt. Die Region sieht Fes als geistige Hauptstadt, entsendet regelmäßig ihre jungen Studenten, ihr Wissen an der renommierten Qarawiyin zu vervollkommnen. Eine solche Affinität spiegelt auch politischen Realitäten wider: Ende des 16. Jahrhunderts erobern die Saadier (1511-1660) auf ihrem Vormarsch gen Timbuktu die Twāt-Oasen und etablieren so die formelle Oberhoheit des Scherifenreichs, welche von der Nachfolgerdynastie der Alawiten (ab 1661) noch verstärkt bis zur Kolonialzeit bestehen bleibt und bis heute für politischen Zündstoff zwischen Algerien und Marokko sorgt. Auf der anderen Seite bestehen jedoch auch rege Kontakte zum zentralen Maghreb (das heutige nördliche Algerien) und seinen kulturellen Zentren Tlemcen, Bougie und Algier, mit Timbuktu und nicht zuletzt mit den maurischen Handelsstädten, Shinqit, Walata und Wadan, die sich etwa zur gleichen Zeit anschicken, aus dem Schatten der Geschichte zu treten [3]. Parallel hierzu entstehen in der Region umfangreiche Privatbibliotheken, „Schränke des Wissen“ (khazā’in, Sg. khizāna), wie die Bewohner sie nennen, die bis heute einen enormen, noch kaum erforschten Bestand an Handschriften bergen, darunter sogar einige hebräische und aramäische Manuskripte, die sich auf welche Weise auch immer in die Region verirrt haben [4].<br />
 <br />
Die Anfänge im Spätmittelalter liegen im Dunkel. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen kann man sich ihnen lediglich anhand der mündlichen Überlieferung und späterer schriftlicher Quellen aus dem 17. Jahrhundert nähern, wodurch chronologisch genaue Aussagen faktisch unmöglich werden. Das kollektive Gedächtnis weiß sich jedoch an eine Einwanderungswelle von Gelehrten und Heiligen aus Marokko und dem zentralen Maghreb  zu erinnern, die zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert anzusiedeln ist, in jener Zeit also, in der sich Nordafrika in einer Phase tiefgreifender sozialer und politischer Umwälzungen befand: der Druck der spanischen und portugiesischen Reconquista auf die Küsten, der Vormarsch arabischer Stammesverbände der Banu Hilal und Banu Ma’qil, welche die Arabisierung der ländlichen Gebiete weiter vorantreibt; die weitläufige Verbreitung des Scharifentums und eines pietistisch geprägten, auf die Figur des Propheten fokussierten Sufismus, mit all seinen politischen und sozialen Konsequenzen; schließlich die Eroberung weiter Teile des Maghreb durch die Osmanen. Kurzum, das 15. und 16. Jahrhundert skizziert die bis zur Kolonialzeit bestehen bleibenden politischen und sozialen Konturen Nordafrikas und lässt so historisch gesehen den Gründungsmoment der Gelehrsamkeit im Twāt zusammenfallen mit der Transitionsphase des mittelalterlichen Maghreb in die Neuzeit [5].<br />
 <br />
In den Oasen der Region angekommen, schließen die frommen Einwanderer Bündnisse und Klientelverträge mit den teilweise noch berbersprachigen Einwohnern, sowie den umliegenden Beduinenstämmen und gründen religiöse Zentren (zawiya; Pl. zawāya), in denen einerseits die Grundlagen der muslimischen Religion gelehrt und verbreitet werden, andererseits Reisenden Aufnahme und Gastfreundschaft gewährt wird. Es sei hier am Rande bemerkt, dass all dies zu einer Zeit geschieht, in der sich die Transsahararouten weiter nach Westen verlagern und somit der Twāt als Etappenziel deutlich an Bedeutung gewinnt.<br />
 <br />
In Tamentīt, der alten Hauptstadt des Twāt, lässt sich zum Beispiel um 909/1503-04 der Marokkaner Maymūn b. 'Amrū b. Muhammad b. 'Umar al-Bāzī nieder. Nicht zuletzt durch das Prestige eines langen Studienaufenthaltes in Fes wird al-Bāzī zum Gründer einer mächtigen Gelehrtendynastie. Während der gesamten Neuzeit sollte das Haus (bayt) der Bakriden eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt spielen, indem es ihm gelang, das Monopol auf das Amt des Kadi von Tamentīt mit der Leitung einer renommierten zawiya gewinnbringend zu verbinden. In diesem Zusammenhang muss hinzugefügt werden, dass bis heute das traditionelle Gelehrtenmilieu im Twāt stark von einzelnen auf die befestigten Dörfer der Region verteilten Gelehrtenlinien dominiert wird, in denen Wissen und baraka von Generation zu Generation vererbt werden und in denen die Familientradition sorgsam die Erinnerung an eine Gründerfigur aus dem 15./16. Jahrhundert am Leben hält.<br />
 <br />
Der berühmteste jener frommen Einwanderer ist jedoch ohne Frage der aus Tlemcen stammende Abū Zakarīyyā Yahya b. Mūsa al-Maghīlī (st. 883/1478-79), dessen Grab sich im Dorf Bou Ali in der Nähe von Zaouiet Kounta auf der Route nach Reggane befindet. Das Echo der von ihm losgetretenen erbitterten Polemik über den Rechtsstatus der jüdischen Bevölkerung Tamentīts – eine Polemik, die letztendlich zur Zerstörung der Synagoge der Stadt und zum Niedergang dieser wohlhabenden Gemeinde führen sollte, deren Wurzeln wohl bis in die Antike zurückreichen [6] – ließe sich noch im fernen Fes vernehmen, wo sie Eintritt in den Mi’yar des Wansharīsī (st. 914/1508) fand [7].<br />
 <br />
Auch wenn der Twāt durch die Polemik des al-Maghīlī Eingang in die Annalen des malikitischen Rechts fand, so war doch die Konstituierung eines regionalen Netzwerkes renommierter Gelehrter ein langwieriger Prozess, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Erst gegen Mitte des 17. Jahrhunderts und vor allem ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich beispielsweise eine lokale Gelehrtenliteratur, dank der sich das intellektuelle Profil der einzelnen Ulema genauer rekonstruieren lässt und die geistigen Traditionen des Twāt im Bezug zum Rest des Maghreb an Kontur gewinnen. Diese hauptsächlich in den befestigten Dörfern der Region entstandene Literatur umfasst eine Vielzahl an Reiseberichten, Fatwa-Sammlungen, Werkkommentaren (sharh; Pl. shurūh), biographischen Lexika, linguistischen und grammatikalischen Abhandlungen, genealogischen Studien und Hagiographien. Zumindest formell entspricht sie also der Wissensproduktion der großen Städte des Nordens oder Timbuktus und widerlegt so die These Gellners der Heterodoxie der von der Schriftkultur angeblich ausgeschlossenen ländlichen Gebiete Nordafrikas [8]. Für unsere Forschung bleibt jedoch die Frage bestehen, ob diese schriftliche Tradition einem urbanen Ethos folgt, wie Cornell für Teile des mittelalterlichen Marokkos argumentiert, oder ob die allgemein angenommene These des Primats des Urbanen in der Artikulation islamischer Gelehrsamkeit nicht doch zumindest für die Sahara-Region überdacht werden muss [9].<br />
 <br />
Zur gleichen Zeit gewinnen die religiösen Zentren der Region ebenfalls an Profil und stärken ihren Einfluss in der Bevölkerung. Während des 17. Jahrhunderts entwickeln sich in der Tat einige zawiya-s zu mächtigen traditionellen Lehranstalten, aus denen eine ganze Generation lokaler Ulema hervorgeht und die so die institutionelle Basis eines dicht gewordenen regionalen Netzwerks islamischer Gelehrsamkeit bilden. Diese zawiya-s unterhalten des Weiteren enge Kontakte nach Fes, sodass mehrere aus dem Twāt stammende Ulema sich damit rühmen konnten, an der renommierten Qarawiyin gelehrt zu haben. Die wiederholte Besetzung der Twāt-Oasen durch die Armeen der Saadier und Alawiten mögen hier sicherlich dazu beigetragen haben, dass sich die Region eher nach Westen hin als zum osmanischen Osten orientiert, von der jährlichen Pilgerkarawane über Kairo nach Mekka einmal abgesehen.<br />
 <br />
Zu den einflussreichsten dieser Zentren gehört die Zawiya al-Tintilāniyya in der Region von Timmi, aus der unter anderem ‘Abd al-Rahmān al-Tintilānī (st. 1189/1775) stammt, einer der wohl bedeutendsten lokalen Gelehrten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Als Spross einer ursprünglich aus Marokko stammenden Gelehrtenfamilie, die sich im 17. Jahrhundert in der Region niedergelassen hatte, in der zawiya von Tintilan geboren, ist ‘Abd al-Rahmān al-Tintilānī Autor eines umfangreichen Werkes, welches sowohl Schriften zur Grammatik der arabischen Sprache und zur Astronomie (‘ilm al-falak) als auch eine Fatwa-Sammlung und einige autobiographische Notizen umfasst. Ein weiteres wichtiges Zentrum ist die Zawiya al-Raqqādiyya in der Nähe des heutigen Zaouiet Kounta, die von Ahmad al-Raqqād b. Muhammad (m. 1016?/1607?), einem zum Stamm der Kunta gehörenden Einwanderer aus dem marokkanischen Wādi Noun, gegründet wurde. Zu erwähnen ist ebenfalls 'Abd al-Rahmān b. Ibrāhīm al-Jantūrī (m. 1160/1747), der vom heimatlichen Dorf Jantūr im berbersprachigen Gourara-Gebiet aus über die gesamte Region hinaus wirkte und unter dessen Namen eine umfangreiche Nawāzil-Sammlung verfasst wurde. Zu diesen großen Institutionen, in denen fast das gesamte Curriculum der traditionellen islamischen Wissenschaften gelehrt wurde, gesellt sich noch ein ganzes Heer einfacher Koranschulen und kleinerer zawiya-s, welche oftmals von ehemaligen Schülern der berühmten Gelehrten der Region gegründet wurden.<br />
 <br />
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kumuliert die lokale Wissensproduktion in der Zusammenstellung dreier äußerst umfangreicher Fatwa-Sammlungen: die  Ghuniya des Muhammad b. ‘Abd al-Rahmān al-Hajj al-Balbālī (st. 1244/1828); die Nawāzil des Muhammad al-Zajlāwī (st. 1212/1797) und schließlich die Nawāzil des obengenannten ‘Abd al-Rahmān al-Jantūrī. Wir finden in diesen Sammlungen einerseits die Entscheidungen, Positionen und Lehrmeinungen der unterschiedlichen Rechtsgelehrten der Region, von denen einige bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, andererseits werden diese lokalen Traditionen systematisch mit Zitaten aus Werken des traditionellen Curriculums der nordafrikanischen Malikiyya in der Neuzeit wie beispielweise die Mukhtasar des Khalil (776 ?/1375 ?) oder die Nawāzil Ibn Rushd des Älteren (st. 520/1126) unterfüttert und zeugen so vom regen Austausch mit urbanen Gelehrtenzentren wie Fes, Kairo oder Timbuktu. Im Gegensatz zu den von Larbi Mezzine editierten juristischen Texten des benachbarten marokkanischen Tafilalt handelt es sich also nicht um bloße Transkriptionen regionaler gewohnheitsrechtlicher Regelungen, sondern vielmehr um innerhalb des islamischen Rechts anzusiedelnde Jurisprudenz-Sammlungen, die sich in Struktur und Aufbau an klassischen Modellen wie dem Mi’yar orientieren [10]. Auch wenn sich an vielen Stellen Lokalismen finden, das Gewohnheitsrecht und lokale Gebräuche immer wieder Gegenstand der Debatte sind, handelt es nichtsdestotrotz um Werke des fiqh, in der Hochsprache verfasst und einem in dieser Zeit überall im Maghreb zum sine qua non erhobenen Klassizismus verpflichtet, die konkret davon zeugen, wie die Vorgaben eines sakralen Normensystems lokal verstanden und angewandt wurden.<br />
 <br />
Durch das sich gegenseitige Durchdringen einer fast schon intimen Nähe zum Lokalen, zum Alltäglichen, zum Konkreten und eines theorisierenden Willens zur Abstraktion, der in jedem Moment die Brücke zur Norm der Rechtsschule, des madhhab, aufrecht erhalten möchte, entsteht eine juristische Literatur, die gleichzeitig schriftliche Fixierung lokaler juristischer Praxis, Ausdruck kollektiver Identität einer sozialen Gruppe und erudierte Reflexion im Rahmen einer Rechtstradition ist, als deren Erbe und Vertreter man sich versteht. Es scheint uns aus diesem Grunde angebracht, mit der Hypothese abzuschließen, dass die Zusammenstellung dieser Fallsammlungen ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Ende eines langwierigen Prozesses steht, der im Spätmittelalter begann und schließlich zum Entstehen einer blühenden Gelehrtenkultur in den Oasen des Twāt geführt hat.<br />
 <br />
<br />
[1] Vor der Kolonialzeit wurde das Oasen-Dreieck Tidikelt-Touat-Gourara als ein einziger in sich geschlossener geographischer Raum betrachtet, der den Namen Twāt trug. Die Benutzung des Begriffs Twāt bezeichnet also im Folgenden nicht nur den heutigen Touat sondern die Gesamtheit der drei Oasengruppen.<br />
[2] Zur allgemeinen Geschichte der Region siehe MARTIN (1908; 1923), BELLIL (2000) und HUTIYYA (2007).<br />
[3] Cf. OSSWALD, Rainer, Die Handelsstädte der Westsahara: die Entwicklung der arabisch-maurischen Kultur von Šinqit, Wadan, Tisit und Walata, Berlin, Verlag von Dietrich Reimer, 1986.<br />
[4] Cf. BOUTERFA, Saïd, Les manuscrits du Touat: le sud algérien, Alger, Ed. Barzakh, 2005.<br />
[5] Cf. BELLIL, Rachid, Les oasis du Gourara (Sahara algérien), Paris, Louvain, Ed. Peeters, 2000, B. 1, S. 145-258 und BA'UTHMĀN, 'Abd al-Rahmān, Fahrasa 'Abd al-Raḥmān al-Tintilānī al-Tuwātī, Magisterarbeit, Universität Béchar, 2009, S. 9-12.<br />
[6] Cf. OLIEL, Jacob, Les juifs au Sahara: le Touat au Moyen âge,Paris, Cnrs Ed., 1994 und HUNWICK, John O., « Al-Mahîlî and the jews of Tuwât: the demise of a community» in Studia Islamica, Paris, Maisonneuve et Larose, 1985,  n° 61.<br />
[7] Cf. AL-WANSHARĪSĪ, Ahmad b. Yahya, al-Mi’yar al-mughrib ‘an fatāwī Ifrīqiya wa’l-Andalus wa’l-Maghrib, Fes, 1897-98, 12 Bände, B. 2,  pp. 170-202.<br />
[8] Cf. GELLNER, Ernest, Saints of the Atlas, London, Weidenfeld and Nicolson, 1969.<br />
[9] Cf. CORNELL, Vincent, The realm of the saint: power and authority in Moroccan Sufism, Austin, University of Texas Press, 1998.<br />
[10] MEZZINE, Larbi, Le Tafilalt : contribution à l’histoire du Maroc aux XVIIe et XVIIIe siècles, Rabat, Université Mahomed V, 1987.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: Der ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Das Zeitalter des allmächtigen Ford</title>
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            <description><![CDATA[Henry Ford war für seine Zeitgenossen ein lebendiger Mythos. Sein Name stand - und steht - nicht nur auf vielen Millionen Autos. „Ford“ hieß in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Programm der Zukunft, die Weltanschauung des Industriezeitalters. In Aldous Huxleys 1932 erschienenem Zukunftsroman „Schöne Neue Welt“, der eine vollkommen rationalisierte, gefühllose Gesellschaft als glückliche Horrorvision präsentiert, wurde der „allmächtige Ford“ sogar zum Gottersatz und Beginn einer neuen Zeitrechnung.<br />
 ]]></description>
            <author> Ferdinand Knauß</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Jetzt online: Datenbank „Entartete Kunst“ - 
Das Gesamtverzeichnis der 1937 in deutschen ...</title>
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            <description><![CDATA[Autor: Dr. Meike Hoffmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ / Freie Universität Berlin]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Der ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Persönliche Frömmigkeit
Funktion und Bedeutung individueller Gotteskontakte im ...</title>
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            <description><![CDATA[Call for Papers<br />
Das Bedürfnis nach einem individuellen Kontakt mit dem Übernatürlichen war und ist ein immerwährendes Phänomen unserer Gesellschaft. Gerade in Zeiten privater wie kollektiver Krisen wird dieses Bedürfnis augenscheinlich umso dringlicher. Ein ursprünglich in der Ägyptologie formulierter Begriff veranschaulicht diesen individuellen Gotteskontakt: die ‚Persönlichen Frömmigkeit’. Sie beschreibt das Verlangen des Einzelnen zur Gottesnähe und somit eine ganz eigene Verbindung zwischen dem Mensch und dem Göttlichen. Dieses individuelle Gotterleben kann neben dem Alten Ägypten auch in zahlreichen weiteren antiken und nachantiken Kulturen wie auch in unserer heutigen Zeit festgestellt werden.<br />
Um einen transdisziplinären Diskurs über Ausformung, Funktion und sozio-religiöser Bedeutung dieses individuellen Gotteskontaktes anzuregen, sollen auf dieser Konferenz sowohl Wissenschaftler der klassischen kulturhistorischen Disziplinen – wie der Klassischen Archäologie, Ägyptologie, Kunstgeschichte oder Geschichtswissenschaften – als auch Forscher aus den Kultur-, Religions- und Sozialwissenschaften – wie der Theologie, Ethnologie, Soziologie, Psychologie und Religionswissenschaften – eingeladen werden. Durch die Gegenüberstellung historischer Materialien gewinnt schließlich auch die neuzeitliche Forschung neue Einsichten in ihre Fragestellungen. Ziel der Tagung ist es, ein übergreifendes und interdisziplinär anwendbares Modell zur Erforschung ‚Persönlicher Frömmigkeit‘ zu entwickeln, um schlussendlich die Motivationen des Individuell-religiösen in unserer globalisierten Gesellschaft besser verstehen zu können.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Die Perser kommen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1104</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Ethnicity, Citizenship und Belonging in Lateinamerika</title>
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            <description><![CDATA[Die internationale Tagung des neugegründeten Kompetenznetzes Lateinamerika untersucht Inklusions- und Exklusionsphänomene in Lateinamerika und diskutiert in diesem Zusammenhang die Konzepte Ethnicity, Citizenship und Belonging, auch in anderen Weltregionen. Weitere Informationen unter www.kompetenznetz-lateinamerika.de]]></description>
            <author> Sarah Albiez</author>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Public History: Erinnerung als Auftrag</title>
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            <description><![CDATA[DIE BUNDESSTIFTUNG ZUR AUFARBEITUNG DER SED-DIKTATUR und die Erinnerungsjahre 2009 und 2010<br />
Autor: Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur<br />
 <br />
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken. Gemeinsam mit anderen Institutionen und zahlreichen Partnern im In- und Ausland unterstützt sie die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen in der SBZ/DDR und in Ostmitteleuropa, um das öffentliche Bewusstsein über die kommunistische Gewaltherrschaft zu stärken. Sie ist damit ein wichtiger Akteur im Bereich der Public History, der sich mit zeitgeschichtlichen Angeboten an eine breite Öffentlichkeit wendet.]]></description>
            <author> Christian Dzaack</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: High Tech ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1063</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Vergissmeinnicht</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1040</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Fortwährende Vergangenheit?
NS-Kontinuitäten nach 1945</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1143</link>
            <description><![CDATA[Die Suche nach Tätern nationalsozialistischer Verbrechen ist auch gut 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht beendet. Derzeit sind bei der "Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen" in Ludwigsburg noch mehr als zwanzig sogenannte Vorermittlungsverfahren anhängig. Für öffentliches Aufsehen und eine ungebrochen große mediale Aufmerksamkeit sorgten zuletzt das Verfahren gegen John Demjanjuk am Landgericht in München und ein Prozess in Aachen gegen den früheren SS-Mann Heinrich Boere.<br />
 <br />
Bis heute ist unklar, wie viele NS-Täter unerkannt nach 1945 fliehen konnten und unter welchen falschen Identitäten noch leben. Wo halten sie sich auf? Wie konnten sie sich der Justiz nach 1945 entziehen? Welche Fluchtwege nutzten sie? Welche Priorität maß die deutsche Justiz der Verfolgung von NS-Verbrechern bei? Wer kümmerte sich um die Enttarnung und Verhaftung untergetauchter Nazis?<br />
 <br />
Das Dossier fasst  Beiträge zusammen, in denen sich Nachwuchshistoriker und renommierte Forscher mit der Frage nach pesonellen und institutionellen NS-Kontinuitäten nach 1945 auseinandersetzen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rückkehr in die Bürgerlichkeit?
NS-Eliten in der Bundesrepublik</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1152</link>
            <description><![CDATA[Autor: Prof. Dr. Ulrich Herbert, Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität<br />
 <br />
Der britische Botschafter in Bonn, Sir Christopher Steel, wurde im Frühjahr 1959 von seiner Regierung um Auskunft darüber gebeten, ob es zuträfe, daß, wie in der englischen Öffentlichkeit kolportiert wurde, die alten Nazis in Westdeutschland wieder in Amt und Würden ständen und eine Wiederkehr des Nationalsozialismus nicht auszuschließen sei. In der Tat, antwortete Sir Christopher in einer ausführlichen Analyse, die traditionellen deutschen Eliten seien beinahe vollständig in ihre einstigen Positionen in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft - weniger allerdings in der Armee - zurückgekehrt; und auch die einstigen NS-Größen lebten in einigem Wohlstand und guten Positionen; vorrangig allerdings in freien Berufen und in der Industrie, nicht aber in der Politik. Dennoch könne von einer Gefährdung der westdeutschen Demokratie keine Rede sein, die sei vielmehr äußerst stabil, und eine Wiederkehr des Nationalsozialismus sei außerordentlich unwahrscheinlich.[1]<br />
 <br />
Die Antwort des Botschafters stieß in London auf ein hohes Maß an Skepsis, und nicht anders war dies in den USA. Wie sollte sich in diesem Land eine stabile Demokratie herausgebildet haben, wenn sein Führungspersonal mit demjenigen der NS-Diktatur so weitgehend identisch war und große Teile der politischen und polizeilichen Führung des Nationalsozialismus, vor der bis 1945 fast ganz Europa gezittert hatte, in diesem Lande unbehelligt herumliefen?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1152#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Der befangene Rechtsstaat
Die westdeutsche Justiz und die NS-Vergangenheit</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1151</link>
            <description><![CDATA[Autor: Dr. Marc von Miquel, Autor des Buches "Ahnden oder amnestieren? Westdeutsche  Justiz und Vergangenheitspolitik in den sechziger Jahren" und Leiter der Dokumentations- und Forschungsstelle der  Sozialversicherungsträger<br />
 <br />
Bis in die jüngste Zeit hinein wird in Deutschland die Debatte, wie der justitielle Umgang mit den nationalsozialistischen Massenverbrechen zu beurteilen ist, vor dem Hintergrund eines Konfliktes um die Bewertung der Gesamtgeschichte der Bundesrepublik geführt: Wurde hinsichtlich der Aufarbeitung des Unrechts alles „Menschenmögliche“ getan, läßt sich der strafrechtliche Umgang mit der NS-Vergangenheit einer Erfolgsgeschichte zuschlagen? Oder sind vielmehr die Versäumnisse und Fehlleistungen in den Vordergrund zu stellen, die als systematische Begünstigung der NS-Täter zu bewerten sind, ja womöglich als Ausdruck einer kaum gebrochenen mentalen Kontinuität zur NS-Zeit?<br />
 <br />
Jenseits dieser wenig erhellenden Pauschalurteile haben die Historiker inzwischen das Forschungsfeld der Strafverfolgung von NS-Verbrechen und der „Vergangenheitspolitik“, also des politischen Handelns gegenüber den Tätern des NS-Regimes, in empirisch angelegten Studien zu erschließen begonnen.[1] In diesem Forschungskontext zeichnen sich vor allem zwei Tendenzen ab: Erstens die Aufmerksamkeit für die lange Folgewirkung des „volksgemeinschaftlichen“ Selbstverständnisses aus der NS-Zeit, gerade im Bereich der Justiz und Justizverwaltung, dessen Personal in hohem Maße aus den Gerichten des Dritten Reiches stammte. Und zweitens die Einsicht, dass die Entwicklung von den vierziger bis zu den achtziger Jahren nicht als linearer Prozeß einer inneren Demokratisierung beschrieben werden kann. Betont wird statt dessen die Labilität und Störanfälligkeit des demokratischen Rechtsstaats, die kaum zu überschätzende Bedeutung der außenpolitischen Einflussnahmen und das – in den einzelnen Zeitabschnitten jeweils zu analysierende – Zusammenspiel von normativer Abgrenzung und Apologie des NS-Unrechts.<br />
 <br />
Im folgenden sollen diese beiden Aspekte am Beispiel der westdeutschen Justiz näher beleuchtet werden. Dabei richtet sich das Augenmerk sowohl auf den Umgang des Justizpersonals mit seiner eigenen „jüngsten“ Vergangenheit, als auch auf die Weichenstellungen und Zäsuren bei der Strafverfolgung nationalsozialistischer Verbrechen – eine Fokussierung also auf zwei zumeist unabhängig voneinander behandelte Themen, die von der These ausgeht, dass zwischen der personellen Kontinuität innerhalb der Justiz und dem Verlauf der Ahndungsaktivitäten in NS-Strafsachen ein virulenter Zusammenhang besteht.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1091</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1091#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Grundlagen für die Erforschung von NS-Kontinuitäten - 
Notizen zu Thomas Harlan </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1155</link>
            <description><![CDATA[Thomas Harlan ist das älteste von fünf Kindern Veit Harlans, der in den späten 30er und dann 40er Jahren der erfolgreichste deutsche Filmregisseur und, wie man heute sagen würde, ein Superstar war. Veit Harlan hatte diese Karriere Joseph Goebbels zu verdanken, der Thomas wiederum ein väterlicher Freund und großes Idol war. Schon allein wegen dieser Verpflichtung konnte Veit Harlan es nicht ablehnen, „Jud Süß“ zu drehen, ein Meisterwerk seiner melodramatischen Filmkunst mit höchst subtiler antisemitischer Wirkung. Mehr als 20 Millionen Zuschauer sahen den Film in Deutschland, und auch im europäischen Ausland lief er mit Erfolg. Die ungeheure Bedeutung dieses Films, der seinen Auftrag, in der Bevölkerung Verständnis für die Vernichtung der Juden zu wecken, weitgehend erfüllte, erklärt den Umstand, daß Veit Harlan als einziger deutscher Künstler nach dem Kriege wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, dann allerdings freigesprochen wurde.<br />
 <br />
Thomas Harlan war einerseits ein typischer deutscher Junge seiner Zeit, er sammelte Granatsplitter im Grunewald, verehrte Hitler, war Rottenführer in der Marine-HJ und des Endsieges sicher. Andererseits hatte er, im Künstlerhaushalt aufgewachsen, mehr gesehen als die Propaganda: den Widerspruch seiner Mutter Hilde Körber und den Widerstand des pommerschen Landadels, der ihn im Rahmen der Kinderlandverschickung aufgenommen hatte. 1947 ging Thomas zum Philosophie-Studium nach Tübingen und lernte den damals noch unbekannten Michel Tournier kennen. Tournier brachte ihn nach Paris, wo Thomas Harlans Horizont in den dortigen intellektuellen Kreisen eine erhebliche Erweiterung erfuhr. Er begriff das vernichtende Wesen des Nationalsozialismus und wurde Kommunist. 1952 fuhr er mit seinem besten Freund Klaus Kinski für einige Monate nach Israel, mit falschen, nicht-deutschen Pässen, die Nahum Goldmann, Freund seiner Mutter und Präsident des Jüdischen Weltkongresses, den beiden besorgt hatte.<br />
 <br />
Aus Israel zurück schrieb Harlan ein Theaterstück über den Aufstand im Warschauer Getto, „Ich selbst und kein Engel“, welches er mit dem von ihm gegründeten „Jungen Ensemble“ in der Berliner Kongreßhalle ab 1958 aufführte. Im Januar 1959 kam es dort zum Skandal: Harlan hatte, über den Völkermord und dessen Personal viel mehr wissend als seine deutschen Mitbürger, eine Unterschriftenkampagne gegen Alfred Six und Heinz Jost gestartet, die beide unbehelligt ihre Nachkriegsexistenzen führten und im Falle Six sogar wieder Karriere gemacht hatten. Beide waren im Dritten Reich Amtschef im Reichsicherheitshauptamt gewesen, dem Motor des Völkermords. Six war zudem Führer eines Einsatzkommandos im Bereich der Einsatzgruppe B gewesen, Jost gar der Chef der Einsatzgruppe A, die im Baltikum Juden vernichtete. Six und Jost, zwei höchstrangige Völkermörder, wurden von der deutschen Strafverfolgung in Ruhe gelassen, und genau hier hatte Harlans Kampagne ansetzen wollen.<br />
Die Reaktion kam schnell. Ernst Achenbach, Alfred Six Rechtsanwalt, rückte Harlan auf den Pelz und forderte die Unterlassung solcher Behauptungen. Achenbach selber war im Krieg Leiter der Politischen Abteilung der deutschen Botschaft in Paris und unter anderem mit der Deportation von Juden beschäftigt gewesen. In der Bundesrepublik wurde er zur grauen Eminenz der NRW-FDP und zur Spinne im Netz der alten Kameraden. Er war sieben Jahre Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag, dann 19 Jahre lang Abgeordneter des Deutschen Bundestages und 13 Jahre lang Abgeordneter des Europäischen Parlamentes. Scheel und Brandt versuchten den Chef des rechten Flügels der FDP-Bundestagsfraktion 1969 als EWG-Kommissar nach Brüssel zu befördern, um der ersten sozial-liberalen Koalition den Rücken frei zu halten, was nicht gelang und statt dessen einen europaweiten Skandal auslöste.<br />
 <br />
1959 ging Thomas Harlan, durch Achenbach und Konsorten bedroht, nach Polen, wo er aufgrund seiner vorzüglichen Verbindungen Zugang zu den Archiven erhielt. Ursprünglich wollte er nur Beweise gegen Six und Jost suchen, um mit seinen Behauptungen juristisch sicherer dazustehen, doch in Polen, dem Land, in welchem die weitaus meisten Verbrechen der Deutschen stattgefunden hatten, fand er viel mehr Unterlagen. In kurzer Zeit organisierte er ein Team und die Finanzierung eines letztlich unveröffentlicht gebliebenen Buchprojektes, welches er „Das Vierte Reich“ nannte: ein Lexikon mit der Beschreibung von rund 17.000 Beteiligten am Völkermord, die Anfang der 60er noch in der Bundesrepublik lebten. Neben der publizistischen Auswertung arbeitete er den bundesdeutschen Strafverfolgern zu. Mittlerweile eng befreundet mit dem hessischen Generalstaatsanwalt und Initiator des Auschwitz-Prozesses Fritz Bauer, schickte er Fotokopien der gefundenen Beweismittel zu Tausenden der Zentralen Stelle in Ludwigsburg und erstattete selbst über 2.000 Strafanzeigen. Harlan ermittelte auf eigene Faust, fand Adressen in Telefonbüchern und über die Schufa, und wußte über die Zusammenhänge des Völkermords damals schon mehr als er verkraften konnte. Als er entdeckte, daß der Leiter der Zentralen Stelle selber nicht unbelastet gewesen war, brach er zusammen und seine Arbeit ab. Er betätigte sich fortan als Weltrevolutionär und Filmemacher, beteiligte sich am internationalen Widerstand gegen Pinochet und produzierte mit dem Film „Torre Bela“ ein einzigartiges Dokument eines revolutionären Prozesses im Rahmen der portugiesischen Nelkenrevolution.<br />
 <br />
Seit gut zehn Jahren findet Harlans ungeheures Wissen über die deutsche Untat seinen Niederschlag in einer Prosa, die literarisch wohl zum wertvollsten gehört, was die deutsche Nachkriegsdichtung hervorgebracht hat. Im Jahre 2000 erschien sein erster Roman „Rosa“, der vom ersten deutschen Vernichtungslager Kulmhof handelt. 2006 erschien „Heldenfriedhof“, der vom Nachkriegsschicksal des Personals der „Aktion Reinhardt“ handelt, und 2007 die Erzählungen in dem Band „Die Stadt Ys“.<br />
Harlans Romane sind eigentlich Klagegesänge, sprachlich beeindruckend schön, inhaltlich zum Ausdruck bringend, daß die Rede von der alleinigen Täterschaft der SS eine absurde Unwahrheit darstellt. Nicht nur haben alle zuständigen deutschen Behörden am Genozid mitgewirkt, die Justiz, die Zivilverwaltungen oder das Auswärtige Amt; auch haben weitere Institutionen eigenhändig gemordet: Polizeibataillone, die Wehrmacht, und schließlich die T 4, jene Organisation, die zunächst die so genannte Euthanasie durchführte, den Mord an 70.000 deutschen Heimbewohnern bis zum Sommer 1941. Die T 4 war eine Dienststelle der „Kanzlei des Führers“, Hitlers Privatkanzlei, und hatte den Befehlsweg betreffend mit der SS nichts zu tun. Die Mitarbeiter der T 4 waren die ersten deutschen Vergasungsspezialisten. Sie betrieben, was bis heute fast niemandem bewußt ist, die Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt“ Belzec, Sobibor und Treblinka und vernichteten dort vermutlich nahezu 2,5 Millionen Juden. Die Täterschaft dieser medizinisch geprägten Organisation – vergessen wir nicht, daß jedes einzelne der 70.000 Opfer der „Euthanasie“ durch einen ärztlichen Beschluß ermordet wurde – erklärt auch, warum ein Arzt, Dr. Irmfried Eberl, der erste Kommandant von Treblinka war. Sein Nachfolger Franz Stangl war zuvor in der Euthanasie-Anstalt Hartheim tätig gewesen. Die SS, selber mit ihren Einsatzkommandos und den Vernichtungslagern Kulmhof, Auschwitz und Majdanek die Vernichtung betreibend, besorgte im Rahmen der „Aktion Reinhardt“ die Belieferung der Lager mit den Opfern. Dieser Belieferung, durchgeführt vornehmlich vom durch Marcel Reich-Ranickis Memoiren berühmt gewordenen Sturmbannführer Hermann Höfle, fielen freilich selber schon Hunderttausende zum Opfer, die während der Razzien ermordet wurden oder auf dem Transport starben. Die Täterschaft der T 4 aber ist wohl aus zwei Gründen dem Blickfeld der Öffentlichkeit entrückt: erstens war die SS (in Person des SS- und Polizeiführers von Lublin, Odilo Globocnik) de jure verantwortlich für die gesamte „Aktion Reinhardt“, und somit eben auch für den Betrieb der Lager. Dieser Umstand wurde dementsprechend auch in den Prozessen zu Belzec, Sobibor und Treblinka von den Gerichten festgestellt. Und zweitens fand ein Prozeß gegen den Geschäftsführer der T 4, Dietrich Allers, nur wegen der Durchführung der Euthanasie statt. Das Ermittlungsverfahren gegen Allers als Hauptverantwortlichem der Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt“ war 1966 eingestellt worden, eben weil der Prozeß wegen seiner Beteiligung an der Euthanasie eröffnet werden konnte. Der einzige weitere Hauptverantwortliche der T 4, der außer Allers noch lebte, Werner Blankenburg, Amtschef der Kanzlei des Führers und somit Vorgesetzter von Allers, hatte bis zu seinem Tode 1957 unter falschem Namen in Stuttgart gelebt.<br />
 <br />
Die Namen Allers, Höfle und Blankenburg ziehen sich wie ein roter Faden durch „Heldenfriedhof“. Sie stehen dafür, daß einige der hochrangigsten Mörder bis heute nicht in ihren Positionen wahrgenommen wurden, daß kein Bewußtsein sie erinnert. In diesem Dunkel der Erkenntnis konnten Mörder und sonstige Funktionäre wieder Karriere machen, Polizeichef werden, Medizinprofessor, einer sogar Bundeskanzler. Ein SS-Offizier aus Auschwitz war zum Zeitpunkt des Auschwitz-Prozesses Schuldirektor und Mitglied der Schulbuchkommission in Baden-Württemberg. Und zugleich stehen diese Namen dafür, daß wir immer noch keine profunde Kenntnis des Geschehenen besitzen, daß wir immer noch denken, die Vergasung habe ein paar Minuten gedauert und Heinrich Lübke sei das Opfer ostzonaler Verleumdung gewesen. Wenn auch Gesinnung und Haltung unserer Gesellschaft zum Dritten Reich politisch korrekt sind und kein Oettinger mehr durchkommt mit obskuren Grabreden, so diffus ist doch unser Verständnis im Einzelnen geblieben. Ansonsten wüßten wir, daß John Demjanjuk nichts war als ein Kalfaktor im Stabe Dietrich Allers und Werner Blankenburgs.<br />
 <br />
Harlans Beitrag zu den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ist nicht zu unterschätzen. Als Beispiel sei der „Frankreich-Komplex“ genannt, die Ermittlungen der Zentralen Stelle zu den Verbrechen der Deutschen in Frankreich, die mit Harlans Strafanzeige gegen 93 tatbeteiligte Personen, zu denen auch Klaus Barbie gehörte, begann. Harlan vernahm auch Zeugen in Polen und der Sowjetunion, die er an die Justiz weiter vermittelte. Daß diese Arbeit selten in Anklagen und noch seltener in Gerichtsurteile mündete, hat mehr mit dem generellen Unwillen der bundesdeutschen Gesellschaft und ihrer Justiz, NS-Täter zu bestrafen, zu tun. So stellte die Staatsanwaltschaft in München das Verfahren gegen Klaus Barbie 1971 ein, da man nicht davon ausgehen könne, daß ihm das weitere Schicksal der von ihm deportierten Juden bekannt gewesen sei.]]></description>
            <author> M.A. Jean-Pierre Stephan</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Das Depot</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1053</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1053#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>„Deutsche Kultur“ in Situationen des politischen Umbruchs. ...</title>
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            <description><![CDATA[Johannes Plate, Freie Universität Berlin<br />
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Ein Jahr nach Kriegsende schlug der greise Friedrich Meinecke 1946 in seiner Schrift „Die deutsche Katastrophe“ vor, in allen deutschen Städten „Goethegemeinden“ zu gründen, um „die lebendigsten Zeugnisse des großen deutschen Geistes durch den Klang der Stimme den Hörern ins Herz zu tragen“ und so „in allem Unglück unseres Vaterlandes und inmitten der Zerstörung etwas Unzerstörbares, einen deutschen character indelebilis [zu] spüren“.[1] Meinecke führte damit die Tradition fort, den Deutschen und ihrem Charakter eine besondere Disposition zur Kultur zuzusprechen, die auch im Angesicht der politischen, militärischen und moralischen Katastrophe zur kulturellen Selbstversicherung und mentalen Stärkung beitragen konnte. Spätestens seit den Einigungsbestrebungen des frühen 19. Jahrhunderts verstanden sich die Deutschen als Kulturnation, durch die Antithese von „Kultur“ und „Zivilisation“ wurde Kultur später als etwas originär Deutsches betrachtet.[2] Dieses Deutungsmuster scheint, wie das Meinecke-Zitat nahelegt, in Zeiten des Umbruchs besonders wirkmächtig gewesen zu sein.<br />
Genau hier setze ich mit meinem Dissertationsvorhaben an: Ich untersuche, wie in unmittelbaren Situationen des politischen Umbruchs vor dem Hintergrund tagesaktueller Ereignisse tatsächlich mit bürgerlicher Hochkultur umgegangen wurde. Welche Unterschiede und Konstanten sind dabei bei den verschiedenen politischen Umbrüchen in Deutschland, in offenen und geschlossenen Gesellschaften, auszumachen? Welcher längerfristige Wandel lässt sich dabei im öffentlichen Umgang mit Kultur feststellen? Um im weiten Feld des schillernden und uneindeutigen Kulturbegriffs[3] eine Zugriffsmöglichkeit zu bekommen, konzentriere ich mich dabei auf den Umgang mit den deutschen Klassikern, die ich als Arbeitsgrundlage als eine Art pars pro toto für „Deutsche Kultur“ verstehe. Der Umgang mit den Klassikern wird in drei Umbruchssituationen (1918, 1933 und 1945) untersucht. Politische Umbrüche, also Situationen der radikalen Veränderungen, sind immer durch eine spezifische Ambivalenz von Beharrung und Bewegung gekennzeichnet. Trotz revolutionärer Emphase kam es in Deutschland jedes Mal zu deutlichen Rückbezügen auf vorangegangene Abschnitte der deutschen Geschichte, aber ebenso auf die deutsche Kultur. So bleiben die Klassiker im Umbruch eine stabilisierende Konstante, auf die sich Politik und Gesellschaft beziehen konnten und die von politischer Seite zur Legitimierung der neuen Politik herangezogen wurde. Gleichzeitig verdeutlicht die Umbruchsituation Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Rezeption, da der Umgang mit den Klassikern in der neuen Situation neu verhandelt werden musste: Welche Aspekte des Klassikers wurden weiterhin akzeptiert, welche wurden neu bewertet, welche verschwanden möglicherweise aus der Rezeption, welcher Aspekt wurde als adäquater Ausdruck des Umbruchs gewertet und wie versuchten unterschiedliche Interessengruppen den Diskurs über die Klassiker für politische Zwecke zu verwenden?<br />
Bürgerliche Hochkultur stellt ein eher selten von Historikern aufgegriffenes Forschungsgebiet dar.[4] Die Untersuchung des Umgangs mit ihr ist aber auch unter politisch-historischen Gesichtspunkten durchaus sinnvoll. Trotz der Bedeutung, die der Kultur von Seiten der Politik beigemessen wird, blieb Kulturpolitik, bis heute, Sache von Laien und Liebhabern. Anders als Mediziner, Juristen oder Ökonomen qualifizieren sich Kulturexperten und Kulturpolitiker nicht so sehr über ein Examen und dessen Benotung, sondern über Interesse und individuelle Spezialisierung. Dadurch ist das „weiche“ Gebiet der Kultur viel offener für unterschiedliche Deutungsangebote und Aneignungsversuche als andere Gebiete, etwa der Sozial- oder Wirtschaftspolitik. So wirkt der riesige Fundus „Kultur“ oft wie ein Selbstbedienungsladen, aus dem aktuell passende Themen ausgewählt und politisch aufbereitet werden können. Auf der Ebene der Politik dient „Kultur“ zudem, da ihr unmittelbarer Nutzwert deutlich abstrakter als in anderen Politikbereichen ist, Akteuren als ein Distinktionsmerkmal. Durch die Beschäftigung mit Kultur, der Partizipation an kulturellen Ereignissen und die entsprechende Aufarbeitung im Medienverbund, weisen sie sich gegenüber der Bevölkerung als gebildete Experten und Kenner aus. Gerade diese nicht durch fundierte Kompetenzen eingeschränkte Offenheit für politisch motivierte Deutungsmuster in Kombination mit der deutschen Tradition, Kultur in hohem Maße staatlicherseits zu finanzieren und zu verwalten, macht das Gebiet der Kultur nach einem politischen Umbruch anfällig für rasche, politisch motivierte Veränderungen. Somit können sich im staatlich geförderten Kulturbereich politische Veränderungen schneller manifestieren als in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Darüber hinaus zeigt etwa die langjährige Debatte, ob das Grundgesetz der Bundesrepublik um das Staatsziel Kultur erweitert werden soll, dass das Spannungsfeld von Kultur und Politik auch aktuell existent ist. Am Ende der Untersuchung können damit Erkenntnisse stehen, die auch Rückschlüsse auf aktuelle Probleme der Kulturpolitik zulassen.<br />
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[1] FRIEDRICH MEINECKE: Die deutsche Katastrophe. Betrachtungen und Erinnerungen, Wiesbaden 41949, S. 175f.<br />
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[2] Vgl.: GEORG BOLLENBECK: Bildung und Kultur. Glanz und Elend eines deutschen Deutungsmusters, Frankfurt a.M. –Leipzig, 21994, S. 270 und JÖRG FISCH:  Zivilisation, Kultur, in: OTTO BRUNNER – WERNER CONZE – REINHART KOSELLECK (HG.): Geschichtliche Grundbegriffe (Band 7), Stuttgart 1992, S. 679–774. Zur Antithese „Kultur-Zivilisation“ ab 1914 besonders S. 760–766.<br />
 <br />
[3] Dazu: THOMAS MERGEL: Kulturgeschichte - die neue „große Erzählung“? Wissenssoziologische Bemerkungen zur Konzeptualisierung sozialer Wirklichkeit in der Geschichtswissenschaft. In: WOLFGANG HARDTWIG - HANS-ULRICH WEHLER (HG.): Kulturgeschichte heute. Göttingen 1996 (Geschichte und Gesellschaft Sonderheft 16), S. 41-77 und DERS.: Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Politik, in: Geschichte und Gesellschaft 4/2002, S. 575- 606.<br />
 <br />
[4] Vgl.: PETER GAY: Was ist Kultur?; in: WOLFGANG HARDTWIG – HARM-HINRICH BRANDT (Hg.): Deutschlands Weg in die Moderne. Politik, Gesellschaft und Kultur im 19. Jahrhundert, München 1993, S. 45–54; besonders S. 46f.]]></description>
            <author> Johannes Plate</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
: Aufbruch in ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1047</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Abgeschnitten</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Was ist schön?</title>
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            <description><![CDATA[Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die  Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen: Können die traditionellen  ästhetischen Konzepte überhaupt noch Geltung beanspruchen? Welchen  Einfluss nehmen beispielsweise die Mode und die Medien auf die  ästhetischen Vorlieben? Welche Rolle spielen evolutionsbiologisch  bedingte Vorprägungen bei unseren ästhetischen Urteilen? Welche  Selbstbilder sind wirksam, wenn heute der Körper zunehmend zum Objekt  von Schönheitstechniken wird? Wie und warum entscheidet Schönheit auch  über den gesellschaftlichen Erfolg? Können Forschungszweige wie  Neurologie oder Psychologie neue Antworten geben und Schönheit quasi  wissenschaftlich objektiv beschreiben?<br />
 <br />
Besonders intensiv wird diese Vielschichtigkeit des  Schönheitsdiskurses heute in der Bildenden Kunst reflektiert. Zahlreiche  Arbeiten zeitgenössischer Künstler bereichern darum  die Ausstellung  mit ihren ganz eigenen Perspektiven und Positionen. Beteiligt sind u.a.:  Matthew Barney, Patrycja German, Isabell Heimerdinger, Ulrike  Rosenbach, Herlinde Koelbl, Stephanie Kramer, Mariko Mori, Julian Opie,  ORLAN, Blaise Reutersward, Martin Schoeller, Cindy Sherman, Juergen  Teller, Rosemarie Trockel, Ari Versluis und Ellie Uyttenbroek.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: Where ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Vorstoß zum Kern</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Der Fall &quot;Klaus Barbie&quot;
Teil 3: Das Ende eines NS-Verbrechers</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=999</link>
            <description><![CDATA[Autor: Daniel Stahl, Universität Jena<br />
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Demokratischer Aufbruch in Bolivien<br />
Die Verhältnisse in Bolivien begannen sich allmählich zu ändern. Seit Ende 1977 war ein immer wieder stockender Demokratisierungsprozess in Gange. 1979 und 1980 ging der linksgerichtete Hernán Siles Zuazo als Sieger aus den Wahlen hervor. Dieses Ergebnis war für das Militär allerdings nicht akzeptabel und es kam zu einem Putsch, an dem nach Darstellungen der bolivianischen Opposition Barbie maßgeblich beteiligt gewesen sein soll. Als es den verschiedenen konkurrierenden Cliquen im Militär jedoch nicht gelang, in der Folgezeit eine stabile Regierung auf den Weg zu bringen, wurde am 21. Juli 1982 der General Guido Vildoso eingesetzt, der den Übergang zur Demokratie organisieren sollte. Als Vertreter des Militärs brachten ihm die demokratischen Kräfte jedoch zunächst wenig Vertrauen entgegen. Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme berichteten die Zeitungen, Barbie sei von Vildoso empfangen worden. Sofort veröffentlichten die Gewerkschaften ein Ersuchen an die Regierung, Barbie auszuliefern, da er den Putsch organisiert habe, durch den die Machtübernahme Siles verhindert worden war. Siles selbst beteuerte gegenüber nationalen und internationalen Medien, er verpflichte sich, den NS-Täter entsprechend den Gesetzen auszuliefern. Barbie war in Bolivien zum Symbol für Unterdrückung und Diktatur geworden.<br />
 <br />
Juristische Bedenken<br />
Als Siles im Oktober schließlich die Regierungsgeschäfte übernahm, zeigte sich schnell, dass eine Auslieferung Barbies nicht so einfach zu handhaben sein würde. Anders als erwartet erwies sich die Ablehnung des französischen Gesuchs aus dem Jahr 1974 als gesetzeskonform. Aber nicht nur die bolivianische Regierung sah sich mit Schwierigkeiten konfrontiert. Seit 1975 war in der Bundesrepublik die Strafverfolgung von NS-Tätern, die bereits von der französischen Justiz verurteilt worden waren, aufgrund eines deutsch-französischen Zusatzabkommens wieder möglich. Auch der Fall Barbie war deshalb wieder auf die Tagesordnung der deutschen Justiz gelangt. Allerdings gab es schwerwiegende Vorbehalte gegen einen Auslieferungsantrag. Lediglich in einem Mordfall erachtete die Münchner Staatsanwaltschaft die Beweislage für ausreichend, um öffentliche Klage zu erheben. Ob die Klage auch zur Verurteilung führen werde, war nicht sicher. Ein Freispruch aber würde dem Ansehen der deutschen Justiz und den deutsch-französischen Beziehungen enormen Schaden zufügen. Dieselbe Wirkungen konnten allerdings auch durch Untätigkeit hervorgerufen werden und so rang man sich im Mai 1982 dazu durch, ein Auslieferungsersuchen an Bolivien zu richten.<br />
 <br />
Wohin mit Barbie?<br />
Eine Möglichkeit, sich trotz Auslieferungsantrag aus der Affäre zu ziehen, tat sich im November auf. Nach Überprüfung der Sachlage war der bolivianische Innenminister zu dem Ergebnis gekommen, dass ein positiver Entscheid des Obersten Gerichtshofes über das bundesdeutsche Auslieferungsersuchen unwahrscheinlich sei. Sollte sich diese Prognose bestätigen, wollte man Barbie auf der Grundlage von Straftaten, die er in Bolivien begangen hatte, abschieben. Schnell kam auf deutscher Seite die Idee auf, in diesem Fall die Abschiebung nach Frankreich anzuregen. Da traf es sich gut, dass auch die französische Regierung neues Interesse an Barbie zeigte. Nachdem Siles an die Macht gekommen war, hatten die Klarsfelds Hoffnung geschöpft, Barbie doch noch vor Gericht bringen zu können. Serge Klarsfeld hatte daraufhin mit Regis Debray Kontakt aufgenommen, der mittlerweile Berater Mitterands war. Es gelang Debray, Mitterand von der Wichtigkeit eines Verfahrens gegen Barbie zu überzeugen.<br />
 <br />
Die ehemaligen Guerilleros schlagen zu<br />
Ende Januar 1983 wurde es Ernst. Der Entscheid des bolivianischen Gerichthofes über das deutsche Auslieferungsersuchen stand unmittelbar bevor und mit einem positiven Urteil war nicht zu rechnen. Die bolivianische Regierung wurde nervös. Sie befürchtete, Barbie werde untertauchen. Kurzerhand wurde Gustavo Sánchez von Siles mit dem Fall beauftragt. Sánchez hatte sich seit seiner Beteiligung an den Vorbereitungen der missglückten Entführung im Jahr 1972 in seinen Zeitungsartikeln wiederholt mit Barbie befasst hatte. Nun sollte er die Vergangenheit Barbies nach Straftaten durchleuchten, um ihn auf legalem Weg abschieben zu können. Sánchez wurde fündig: Barbie hatte ausstehende Schulden beim Fiskus. Sofort ließ er ihn verhaften. Nun drängte die Zeit. Barbie verfügte über genügend Geldmittel, um die Summe begleichen zu können. Er musste deshalb abgeschoben werden, bevor er den ausstehenden Geldbetrag entrichtete. Doch nun wurde es kompliziert: die deutsche Botschaft verlegte sich darauf, auf Zeit zu spielen, damit Barbie nach Frankreich abgeschoben werde. Das aber war nach dem bolivianischen Gesetz nicht möglich, das im Fall einer Abschiebung vorsah, den Delinquenten entweder in sein Herkunftsland zurückzuschicken oder in ein Nachbarland auszuweisen. In enger Abstimmung mit Debray gelang es Sánchez schließlich, einen Kompromiss zu finden: Barbie sollte nach Französisch Guayana gebracht werden. Diesmal hatte ihr Plan Erfolg: am 4. Februar wurde Barbie den französischen Beamten übergeben. Vier Jahre später verurteilte ihn ein Gericht in Lyon, seiner ehemaligen Wirkungsstätte, zu lebenslänglicher Haft. Vier weitere Jahre verbrachte er im Gefängnis, bevor er am 21. September 1991 im Alter von 77 Jahren starb.<br />
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Diktatoren, Demokraten und NS-Verbrecher<br />
Durch das entschiedene Vorgehen der demokratischen Regierung Siles gegen Barbie verfestigte sich die Meinung, es seien vor allem die Diktatoren Südamerikas, die eine strafrechtliche Verfolgung der geflohenen NS-Täter verhinderten. Die Abschiebung Barbies weckte die Hoffnung, der Demokratisierungsprozess südamerikanischer Länder werde dazu führen, dass auch seine ehemaligen Kollegen eines Tages vor Gericht gestellt werden könnten. Ganz so einfach war es jedoch nicht. Vielmehr standen die Demokratien vor einem schwierigen Dilemma: Die europäische und nordamerikanische Öffentlichkeit sah die Auslieferung von NS-Verbrechern als Ausdruck einer demokratischen Kultur. Die Rechtslage in den südamerikanischen Ländern war in dieser Frage jedoch außerordentlich schwierig und der Ausgang von Auslieferungsverfahren im besten Fall unsicher. Griff eine demokratische Regierung lenkend in ein Verfahren ein, so konnte sie innenpolitisch unter Druck geraten, da sie das demokratische Prinzip der Gewaltenteilung missachtete. Aus diesem Grund hatte der chilenische linksgerichtete Präsident Salvador Allende 1972 eine Wiederaufnahme des Auslieferungsverfahrens gegen den Konstrukteur von Gaswagen, Walther Rauff, zurückgewiesen. 1963 hatte ein Gericht seine Auslieferung abgelehnt und Allende sah keine rechtlichen Möglichkeiten, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Auch die bolivianische Regierung hatte enorme Schwierigkeiten, Barbie auf legalem Weg loszuwerden. Dass sie dieses Ziel trotzdem entschieden verfolgte und dabei an die Grenzen der Legalität ging, lag vor allem daran, dass er in der bolivianischen Öffentlichkeit zum Symbol der langjährigen Unterdrückung geworden war. Solche Bereitschaft war nicht nur im Fall Barbie problematisch für die bundesdeutsche Justiz. Die über Jahre laufenden Kampagnen, mit denen vergangenheitspolitische Aktivisten Auslieferungen durchzusetzen trachteten, bescherten den gesuchten NS-Tätern einen Bekanntheitsgrad, der in keinem Verhältnis zum erwartbaren Strafmaß stand, das den vielen selbstauferlegten Einschränkungen der bundesdeutschen Justiz unterlag.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
: Das Projekt Feuersturm</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Eine Idee ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Wissenschaft und Internet - passt das zusammen?</title>
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            <description><![CDATA[Das Internet ist ein Segen, sagen die einen - das Internet ist ein Fluch, die anderen. Die einen rühmen seine Schnelligkeit, Unmittelbarkeit und Aktualität, das reiche Angebot an Dienstleistungen und nicht zuletzt die Möglichkeit, auf unendlich viele Informationen rasch zugreifen zu können. Die anderen beklagen ebendies.<br />
 <br />
Vor allem Wissenschaftler üben Kritik an der Qualität vieler Internetinhalte: ungefilterte Flut an Informationen, ungeprüfte Behauptungen, manipulierte Quellen, unüberlegte Schnellschüsse oder auch eine ungepflegte Sprache. Qualität braucht Zeit, Wissenschaft braucht Muße - Dinge, die das Internet nicht bieten kann, sagen sie. Und tatsächlich: Immer wieder werden Fälle von gefälschten Online-Dokumenten, betrügerischer Manipulationen, fehlender wissenschaftlicher Standards und mangelnder Sachlichkeit bekannt.<br />
 <br />
Auf der anderen Seite bedient sich auch die Wissenschaft zunehmend des Internets. Der unversitäre Alltag ist ohne das Internet kaum noch denkbar. Der Trend geht unter anderem zu Vorlesungen im Netz, Veranstaltungen als podcasts oder Videos, digitalen Bibliotheken und Archiven, Experten-Chats oder auch Online-Wissenschaftsportalen. Darüber hinaus nutzen Wissenschaftler vermehrt das Internet für den akademischen Austausch untereinander. Und: Immer mehr Wissenschaftler sehen im Netz eine neue Möglichkeit, Ihre Forschung vorzustellen und einem breiten Publikum bekannt zu machen.<br />
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Was glauben Sie? Passen Wissenschaft und Internet zusammen? Oder schließen sich Wissenschaft und Internet eher aus?<br />
 <br />
Wir freuen uns nicht nur über Ihr Votum, sondern wir heißen auch gerne jede Begründung willkommen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Philosophie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Persönliche Frömmigkeit
Funktion und Bedeutung individueller Gotteskontakte im ...</title>
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            <description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,wir möchten Sie recht herzlich zur Tagung "Persönliche Frömmigkeit" - Funktion und Bedeutung individueller Gotteskontakte im interdisziplinären Dialog am Archäologischen Institut der Universität Hamburg vom 25.-27.11.2010 einladen.<br />
 Wir freuen uns über eine rege Teilnahme,  Inge Nielsen, Wiebke Friese, Anika Greve, Kathrin Kleibl, Kristina Lahn.  -------------------------------------------- Persönliche Frömmigkeit 2010 Universität Hamburg Archäologisches Institut Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel West  D-20146 Hamburg  mail@persoenlichefroemmigkeit.de<br />
www.persoenlichefroemmigkeit.de]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Doktorandenkolloquium zu antiken Kulturen</title>
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            <description><![CDATA[<br />
Autorin: Natascha Bagherpour, Universität Bochum<br />
 <br />
Obwohl ich an der Ruhr-Universität in Bochum promoviere, lebe und arbeite ich aus familiären Gründen in Darmstadt. Das Darmstädter Institut für Archäologie und Kunstgeschichte hat mich sehr herzlich aufgenommen und ich erhielt dort einen Arbeitsplatz, der mir sehr viel wert ist. Inzwischen gehöre ich sozusagen zum Institut dazu und auch das weiß ich sehr zu schätzen.<br />
 <br />
Durch meinen Anschluss an dieses Institut kam ich mit den "Darmstädter Diskussionen"  in Berührung. Ich halte dieses Kolloquium für eine wunderbare Möglichkeit, sich als Doktorand in einem angenehmen Rahmen auszuprobieren und mit anderen jungen Wissenschaftlern zu diskutieren.<br />
 <br />
Ich melde mich auf jeden Fall an!<br />
]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
: Aufbruch ins ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1042</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Die Suche beginnt</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Die Beschlagnahme</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
: ...</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Doktoranden Workshop</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1137</link>
            <description><![CDATA[Die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) organisiert in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Unternehmens-, Technik-, und Organisationsgeschichte den Workshop "A West German governance compromise? Stakeholder relations from the ,Wirtschaftswunder' to the industrial structural crisis - 1950's to the 1980's".]]></description>
            <author> Anna R. Balzer</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Entwicklung von Geschichtsschreibung 
in Saudi-Arabien - 
Erschließung der modernen ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=997</link>
            <description><![CDATA[Autor: Matthias Determann, School of Oriental and African Studies, University of London<br />
 <br />
Saudi-Arabien spielt als die größte Volkswirtschaft im Mittleren Osten eine zentrale Rolle in der Region und hat weitreichenden Einfluss in Politik, Religion und Medien – und doch ist die Forschung dazu außerhalb des Königreiches sehr gering, insbesondere zu seiner modernen Geschichte. Abseits von Öl und Politik ist die moderne Geistesgeschichte noch weitgehend unerforscht, bedingt durch Einreisebeschränkungen für Forscher und die Notwendigkeit sehr guter Arabischkenntnisse, was ein Verständnis des Landes und seiner Gesellschaft erschwert. In meinem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Contemporary Historiography in Saudi Arabia“ erschließe ich mehr von  dieser Geschichte und möchte gleichzeitig den Austausch zwischen Historikern im Königreich und in Europa verbessern.<br />
 <br />
Ich habe dieses Projekt  nach meinen Diplomstudien in Arabistik und Geschichte an Universität Wien begonnen, als ich von  2007 bis 2008 ein Jahr lang als Deutschlektor an der King Saud University in Riad arbeitete und mein Interesse am Königreich sehr vertiefte. Während meines Aufenthaltes sammelte ich viel Literatur und knüpfte viele Kontakte und auch Freundschaften mit saudischen Historikern, die mir fortan von großem Nutzen gewesen sind. Anschließend seit 2008 habe ich als Doktorand  an der School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London, betreut von Dr. Konrad Hirschler an der eigentlichen Forschung gearbeitet. 2009 bin ich außerdem als Gastwissenschaftler am King Faisal Center for Research and Islamic Studies in Riad für Forschungen vor Ort, und von dort aus schreibe ich diese Zeilen.<br />
 <br />
Ziel meines Projektes ist es, die moderne Entwicklung von Geschichtsschreibung in Saudi-Arabien von etwa 1930 bis in die Gegenwart zu erforschen und damit zugleich ein besseres Verständnis der Entwicklung von Bildung und intellektuellen Strömungen im Land zu gewinnen. Ich argumentiere dabei, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten ein besonderes Spannungsverhältnis entwickelt hat, das Aufschlüsse über die wichtige Frage nach nationaler Identität in dem jungen Königreich gibt. Dieses Verhältnis besteht zwischen einer dominanten Tendenz in der Geschichtsschreibung, welche die Geschichte des Landes auf die des Hauses Saud und des saudischen Staates vom 18. Jahrhundert an reduziert, und einer zweiten vielfältigen, von vielen Individuen getragenen Tendenz , die Geschichte von Regionen, Stämmen und Epochen mit nicht saudischer Herrschaft zu schreiben und teilweise in die Geschichte des Landes zu integrieren sowie zu neuen Interpretationen der Geschichte des Landes zu gelangen. Die Entwicklung beider Tendenzen bis heute erforsche ich vor dem Hintergrund von politischen Entwicklungen – wie dem Verlust von Vertrauen in den Staat durch die Bedrohung in der Golfkrise 1990 und die folgende Verstärkung von Stammeszugehörigkeiten – und der sehr schnellen Entwicklung moderner universitärer Lehre und Forschung finanziert durch den Ölexport. Hierbei möchte ich auch zeigen, dass Geschichtsschreibung selbst in einem strengen Umfeld mit starken politischen und sozialen Sensibilitäten Möglichkeiten für den Ausdruck verschiedener Identitäten und neuer Interpretationen eines Staates und eines Landes bietet.<br />
 <br />
Bis zum Abschluss des Projektes im Jahre 2011 werde ich dazu mit Hilfe von Saudis die außerhalb Saudi-Arabiens weitgehend unbekannte Literatur, wie etwa Lokalgeschichten, sowie Quellen zur Entwicklung historischer Forschung und Lehre an saudischen Universitäten und Forschungsinstituten erschließen und analysieren, und außerdem zahlreiche saudische Historiker interviewen und mich mit ihnen austauschen.  Als Ergebnis plane ich dabei ein Buch, das sowohl Saudis als auch Nichtsaudis ein neues Verständnis eines sehr wichtigen Feldes der Geistesgeschichte dieses zentralen Landes des Mittleren Ostens ermöglichen soll. Zugleich möchte ich in dem Projekt Beziehungen zwischen Forschern vertiefen und gegenseitiges Vetrauen aufbauen – in dem ich etwa als Mitglied der Saudi Historical Society in Riad aufgenommen worden bin –, was zu weiterer kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Historikern in Saudi-Arabien einerseits und Deutschland und Europa andererseits und zukünftigen Projekten beitragen soll.<br />
 <br />
Aktuelle Ergebnisse des Projektes werde ich im Juli 2011 auf dem dritten World Congress for Middle Eastern Studies (WOCMES) in Barcelona präsentieren:<br />
Siehe: http://wocmes.iemed.org/en/paper-saudi-state<br />
 <br />
Mehr Informationen über mich und meine Forschungsarbeit sind auf der Webseite der SOAS zu finden:<br />
Siehe: http://www.soas.ac.uk/staff/staff47766.php<br />
 <br />
 <br />
Beitrag verfasst von Matthias Determann am 21. Oktober 2009 in Riad für LISA<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Islamwissenschaften]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1061</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Flugpublizistik und Öffentlichkeit um 1700. ...</title>
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            <description><![CDATA[Autor: Daniel Bellingradt, Freie Universität Berlin<br />
 <br />
Frühneuzeitliche urbane Öffentlichkeit war geprägt von „fliegenden Blättern“ in allen Variationen – Flugpublizistik im weitesten Sinne. Obwohl mehrblättrige Flugschriften, obrigkeitliche Einblattdrucke, illustrierte Flugblätter, selbst handgeschriebene „Zettelchen“ wortwörtlich durch die Straßen der Städte flogen und so das Meinungs- und Politikklima maßgeblich beeinflussten, wurde sich bislang nicht mit der Vielzahl an Kleinpublikationen gebührend auseinandergesetzt. Die Vielzahl an frühneuzeitlichen Flugdrucken gehört zu den vergessenen Quellen des Alten Reiches. Als ein Grund für die wissenschaftliche Nichtbeachtung der losen Blätter, sind die Archivprozesse anzusehen, die die gerne mit Diminutiv versehenen „Blättchen“ und „Schriftlein“ marginalisierten, sowie unsystematisch aufnahmen. Ein anonymes oder pseudonymes, häufig undatiertes, ungebundenes und „kontextloses“ Papierstück im Quartformat stellte nämlich nicht nur Generationen von Archivaren vor Probleme.<br />
 <br />
Meine Dissertation widmet sich der Flugpublizistik und kann aufzeigen, dass mit den teils fingierten, anonymen und pseudonymen Publikationen Öffentlichkeit von einer Vielzahl von Akteuren opportun organisiert, wenn nötig inszeniert, teilweise kämpferisch behauptet oder auch korrigiert wurde. Als papiernen Gegenwartsbeschleunigern kam Flugpublizistik in urbanen Räumen um 1700 eine Verstärkerfunktion zu: als mediale Impulse dynamisierten Flugdrucke die beobachtete und kommentierte innerstädtische Politiksphäre, da sie räsonnementanregend auf illiterati und literati wirkten. Auf Basis eines Quellenkorpus von rund 600 Flugdrucken, das im Medienverbund samt deren Akteuren kontextualisiert wird, leistet die Dissertation einen Beitrag zur Historisierung des Öffentlichkeitsbegriffes der Frühen Neuzeit. Städtische Öffentlichkeit um 1700 skizziert sich hiernach als ein mit Stadtmauern umgebenes mediales Räsonnierforum, auf das Flugpublizistik aktivierend einwirkte und darüber hinaus innerhalb dieser Resonanzräume für ein effektives vielschichtiges Echo sorgte.<br />
 <br />
Literatur des Verfassers hierzu:<br />
 <br />
Die vergessenen Quellen des Alten Reiches. Ein Forschungsüberblick zu frühneuzeitlicher Flugpublizistik im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, in: Astrid Blome, Holger Böning (Hrsg.), Presse und Geschichte. Leistungen und Perspektiven der historischen Presseforschung (Presse und Geschichte – Neue Beiträge 36), Bremen 2008, 77-95.<br />
 <br />
„Presse und Geschichte. Leistungen und Perspektiven der Historischen Presseforschung“. Ein kommentierter Tagungsbericht, in: Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte 10 (2008), 134-149.<br />
 <br />
„Lateinische Zeddel“ in der Reichsstadt Köln (1708). Signale, Diskurse und Dynamiken im öffentlichen urbanen Raum der Frühen Neuzeit, in: Geschichte in Köln 56 (2009), 207-237.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der Fall &quot;Klaus Barbie&quot;
Teil 2: Gescheiterte Versuche</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=998</link>
            <description><![CDATA[Autor: Daniel Stahl, Universität Jena<br />
<br />
Die Klarsfeld-Kampagne<br />
Angesichts der Tatsache, dass ein Strafverfahren und somit auch ein Auslieferungsverfahren gegen Barbie durch die Bundesrepublik nicht möglich war, blieb den Klarsfelds nichts anderes übrig, als die französische Regierung zur Stellung eines Auslieferungsantrags aufzufordern. Mit Erstaunen mussten sie jedoch feststellen, dass auch hier das Interesse an den NS-Tätern gering war. Daraufhin entschieden sie sich, die Medien einzuschalten. Am 19. Januar 1972 brachte die Zeitung L’Aurore auf der Titelseite die von John an Klarsfelds weitergeleitete Meldung, dass Barbie von Bolivien nach Peru ausgewichen sei und nun beabsichtige, in Paraguay, wo auch Mengele und Bormann vermutet wurden, unterzutauchen. Aber eine Auslieferung machte auch die Sensibilisierung der südamerikanischen Regierungen und Öffentlichkeiten notwendig. Am 27. Januar bestieg Klarsfeld deshalb das Flugzeug Richtung Lima, wo sie versuchte, peruanische Behörden und Medien über Altmann alias Barbie und seine Verbrechen aufzuklären. Kaum war sie in Peru angekommen, verließ Barbie das Land in Richtung Bolivien. Klarsfeld folgte ihm und setzte ihr Aufklärungskampagne in La Paz fort. Ihre Reise erfuhr aber nicht nur in Südamerika, sondern auch in Frankreich und den USA viel Beachtung. Schließlich beugte sich die Regierung Pompidous dem Druck der Öffentlichkeit und sie stellte einen Auslieferungsantrag.<br />
 <br />
SS-Netzwerke in Südamerika<br />
Aber schon bevor Klarsfeld Peru erreicht hatte, hatten die peruanischen Medien begonnen, sich mit Barbie zu beschäftigen. Luis Banchero, Großunternehmer und Inhaber der Zeitung, für die auch Herbert John arbeitete, war kurz zuvor in seinem eigenen Haus, das neben dem Schwends lag, ermordet worden. John verbreitete daraufhin über peruanische Zeitungen, Barbie und Schwend stünden hinter dem Mord. Schließlich seien in Bancheros Zeitung verschiedene Artikel erschienen, die sich kritisch mit Barbie befassten. Obwohl John keine Beweise für seine Behauptungen liefern konnte, gelang es ihm, den zuständigen Richter von seiner Vermutung zu überzeugen. Der ordnete an, das Haus Schwends zu durchsuchen. Bei der am 12. April stattfindenden Durchsuchung, wurde die umfangreiche Korrespondenz Schwends beschlagnahmt. John ließ nun seine Beziehungen spielen und es gelang ihm, in Erfahrung zu bringen, dass Schwend Kontakt zu anderen in Südamerika lebenden ehemaligen SS-Angehörigen wie Wilhelm Sassen, Walther Rauff und Otto Skorzeny hatte. Was er hörte, bestätigte ihn in seiner seit Jahren vertretenen Auffassung: dass die ehemaligen SS-Angehörigen in Südamerika über ein weitverzweigtes Netzwerk verfügten und den Schutz und die Unterstützung mehrerer Regierungen genossen.<br />
 <br />
Gestapomethoden für Bolivien?<br />
Als John seine neuesten Erkenntnisse im Mai über die Presse verbreitete, hatte sich bereits die Meinung breit gemacht, dass das französische Auslieferungsersuchen dazu verurteilt sei, auf den Schreibtischen bolivianischer Richter zu vergammeln. Nichts hatte sich seit Februar getan und die Regierung des Diktators Hugo Banzer verwies lediglich auf die Zuständigkeit der Justiz. In der Untätigkeit der Regierung sah der gestürzte bolivianische Staatschef Juan José Torres ein Indiz für die ideologische Nähe des Regimes Banzers zum Nationalsozialismus, dessen Schergen es nun beschütze. Diese Deutung verbreitete sich sehr schnell unter bolivianischen Oppositionellen und erhielt durch die Meldungen Johns über eine mit südamerikanischen Regierungen zusammenarbeitende SS-Organisation in Südamerika zusätzliches Gewicht. Bald darauf machte die Nachricht, dass Barbie von Banzer zum Fachberater in Verhörmethoden ernannt worden sei, ihre Runden.<br />
 <br />
Ches Guerilla nimmt die Verfolgung auf<br />
Somit hatten die Klarsfelds und die bolivianische Opposition einen gemeinsamen Feind. Das schuf die Grundlage für ein gemeinsames Vorgehen. Da niemand mehr glaubte, dass es möglich sei, Barbie auf legalem Weg nach Frankreich zu bringen, kam die Idee einer Entführung auf. Gemeinsam mit den Klarsfelds planten nun Angehörige des bolivianischen Untergrunds Barbie über Chile nach Frankreich zu bringen. Mit von der Partie waren auch der französische Guerilla-Theoretiker Regis Debray und die Deutsch-Bolivianerin Monika Ertl, die beide der kommunistischen Untergrundorganisation Boliviens angehörten, die Ernesto „Che“ Guevara bis zu seiner Ermordung 1967 angeführt hatte. Für sie hatte die Entführung Barbies besondere Bedeutung, da der ehemalige Gestapo-Mann als maßgeblich Beteiligter an der Ermordung des Ches galt. Debray holte außerdem den Bolivianer Gustavo Sánchez ins Boot. Die beiden kannten sich aus der Zeit, als Debray aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Guevara in bolivianischer Haft verbracht hatte. Sánchez hatte sich damals für ihn eingesetzt. Die Entführung schlug allerdings fehl. 1974 wurde zudem das französische Auslieferungsersuchen abgelehnt – nach bolivianischem Recht waren Barbies Taten bereits verjährt.<br />
 <br />
Bedrohliches Exil<br />
Barbie blieb vorerst in Bolivien und in den Augen seiner Verfolger bedeutete das eine Gefahr für das bolivianische Volk, da sie davon ausgingen, dass er als ehemaliges Gestapo-Mitglied maßgeblichen Einfluss auf den bolivianischen Unterdrückungsapparat ausübe. In dieser Hinsicht erging es Barbie wie seinen anderen Kollegen, die nach Südamerika geflohen waren. Diejenigen, die Jagd auf NS-Verbrecher machten, sahen in ihnen nicht lediglich Justizflüchtige, sondern Vertreter eines politischen Exils, das nach wie vor eine Bedrohung für Menschenrechte und Demokratie darstellte. Die Warnung vor dieser Gefahr erfolgte sicherlich aus einer tiefen Überzeugung, sie erfüllte aber auch wichtige Funktionen. Den vergangenheitspolitischen Aktivisten Europas diente sie dazu, strafrechtlichen Ahndungsbemühungen zusätzliches Gewicht zu verschaffen und die südamerikanische Gesellschaft für die Thematik zu sensibilisieren. Südamerikanische Akteure wiederum konnten auf diese Weise das Interesse europäischer und US-amerikanischer Medien nutzen, um auf die eigenen Anliegen aufmerksam zu machen. Die geteilte Bedrohungswahrnehmung hatte nicht selten die Zusammenarbeit von Akteuren auf beiden Seiten des Atlantiks zur Folge. Fahndung und Auslieferung waren deshalb nicht lediglich Gegenstand zwischenstaatlichen Handelns, sondern sie hatten transnationale Interaktionen auf nichtstaatlicher Ebene und die Bildung transnationaler Netzwerke zur Folge. Wie gefährlich solche Netzwerke für ihn und seinesgleichen werden konnten, sollte Barbie alsbald erfahren.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=998#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>AUTO – Ein Arbeitskreis für Doktoranden</title>
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            <description><![CDATA[Der AUTO dient Doktoranden, die sich mit der Unternehmens-, Technik- und Organisationsgeschichte der Nachkriegszeit beschäftigen, als Forum für den regelmäßigen, persönlichen Gedankenaustausch auf Augenhöhe. Auf den vierteljährlich stattfindenden Treffen haben die Mitglieder die Möglichkeit, ihre Vortragskonzepte, Werkstattberichte und Ähnliches der Gruppe vorzustellen und zu diskutieren. Neben dieser intensiven Beschäftigung mit den eigenen Dissertationsprojekten bietet die Plattform eine darüber hinausgehende Perspektive auf verschiedene theoretische und methodische Ansätze. Des Weiteren besteht die Gelegenheit, praktische Erfahrungen beispielsweise im Hinblick auf Archivbesuche, Tagungen u. ä. auszutauschen.<br />
 <br />
Der AUTO organisiert in Kooperation mit der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) den Workshop "A West German governance compromise? Stakeholder relations from the ,Wirtschaftswunder' to the industrial structural crisis - 1950's to the 1980's". Dieser internationale Doktorandenworkshop findet am 25./26. Juni 2010 in Bielefeld statt. <br />
Die nächste Sitzung des Arbeitskreises für Unternehmens-, Technik-, und Organisationsgeschichte findet am 26.03.2010 an der Ruhr-Universität in Bochum statt.<br />
 <br />
Nähere Informationen sowohl zum Arbeitskreis als auch zum Workshop können unter auto.arbeitskreis@googlemail.com erfragt werden.]]></description>
            <author> Anna R. Balzer</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Stellenauschreibung Ruhr-Universität Bochum - Zentrum für Mittelmeerstudien</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1134</link>
            <description><![CDATA[Liebe L.I.S.A. - Benutzerinnen und Benutzer,<br />
 <br />
mit nachfolgender Ausschreibung möchte ich auf zwei Stellenausschreibungen (1 Post-Doc.Stelle, 1 Promotionsstelle)<br />
der Ruhr-Universität Bochum für das neu gegründete Zentrum für Mittelmeerstudien aufmerksam machen.<br />
 <br />
Eine PDF-Version des Ausschreibungstextes ist abrufbar unter:<br />
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mittelmeerstudien/docs/ZentrumMittelmeerstudienMinderheitenMittelmeerraum.pdf<br />
 <br />
_________________________________<br />
 <br />
 <br />
Am Zentrum für Mittelmeerstudien der Ruhr‐Universität Bochum<br />
sind folgende Stellen zu besetzen:   1 Stelle für eine Postdoktorandin / einen Postdoktoranden   befristet für 4 Jahre,  1 Stelle für eine/n wiss. Mitarbeiter/in zur Promotion (0,5)   befristet für 2 Jahre.  Die Stellen werden als wissenschaftliche Mitarbeiterstellen<br />
nach TV‐L 13 vergütet.   Themenschwerpunkt: Minderheiten im Mittelmeerraum von der Frühen Neuzeit zur Moderne<br />
(Flucht und Wanderung, Siedlungsgründung und Handel, Fremd-<br />
erfahrungen und Diaspora).  Anforderungen an die/den Postdoktoranden: Aufgaben: Eigenständige Forschung im Bereich der Mittelmeerstudien;<br />
Organisation und Durchführung von Workshops und Tagungen; Beteiligung<br />
an den Aktivitäten des Zentrums; Unterstützung des Vorstands; Lehrtätigkeit<br />
im Umfang von bis zu 2 SWS.  Voraussetzungen: Teamfähigkeit; einschlägige Sprachkenntnisse;<br />
Promotion mit erkennbarem Mittelmeerbezug in den Geschichtswissenschaften.   Anforderungen an die/den wissenschaftlichen Mitarbeiter/in zur Promotion: Aufgaben: Eigene wissenschaftliche Weiterbildung im Rahmen einer<br />
themenaffinen Dissertation; Organisation und Durchführung eines jährlich<br />
stattfindenden Workshops junger MediterranistInnen; Beteiligung an den<br />
Aktivitäten des Zentrums.<br />
Voraussetzungen: mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches<br />
Hochschulstudium mit erkennbarem Mittelmeerbezug in den Geschichts-<br />
wissenschaften oder einem angrenzenden Fach; Teamfähigkeit; einschlägige<br />
Sprachkenntnisse.  Das Zentrum für Mittelmeerstudien ist das erste gesamtuniversitäre, inder-<br />
disziplinäre und epochenübergreifende Mittelmeerzentrum Deutschlands.<br />
Es wurde im Rahmen der Initiative des Bundesforschungsministeriums zur<br />
Stärkung der Area Studies geschaffen und dient der Intensivierung mediter-<br />
raner Forschung an der Ruhr‐Universität Bochum sowie der Vernetzung und<br />
Vermittlung deutscher Mittelmeerforschung.<br />
Die am Mittelmeerzentrum durchgeführten Forschungen umfassen den<br />
Zeitraum von der Antike über das Mittelalter bis in die Gegenwart und<br />
bewegen sich in vier Themenfeldern:  1.  Menschen in Bewegung: Migration als regionale Ressource  2.  Soziale Netzwerke: Wissensbestände und Eliten   3.  Interkulturelle Kommunikation: Pragma und Dogma  4.  Diplomatie und Seeherrschaft: Politische Netzwerke  Die Ruhr‐Universität Bochum strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen<br />
in Forschung und Lehre an und fordert deshalb nachdrücklich geeignete<br />
Wissenschaftlerinnen auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Eignung, Befähi-<br />
gung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern<br />
nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die<br />
Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter sind erwünscht.  Bewerbungen sind bis zum 19.03.2010 elektronisch und postalisch zu richten an: Prof. Dr. Nikolas Jaspert,<br />
Ruhr‐Universität Bochum,<br />
Universitätsstr. 150 (GA 4/31), 44801 Bochum,<br />
nikolas.jaspert@rub.de oder mittelmeerstudien@rub.de Telefonische Rückfragen:<br />
Frau Birgit Doleschal,<br />
+49(0)234‐32.29.702,<br />
Fax: +49(0)234.32.14.770   Zentrum für Mittelmeerstudien | Ruhr‐Universität Bochum |<br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Thomas Podranski</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1134#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>STÖRUNGEN
Hamburg, 12. und 13. Februar 2010</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1132</link>
            <description><![CDATA[Störungen sind ein universales Phänomen. Sie können technische Abläufe ebenso betreffen wie physische und psychische Verfasstheiten, gesellschaftliche und kulturelle Prozesse, mediale Ereignisse oder künstlerische Strategien. Eine interdisziplinäre Tagung im Hamburger Warburg-Haus beleuchtete nun verschiedene historische Erscheinungsformen des Phänomens und erprobte die Produktivität und methodische Tauglichkeit des Störungsbegriffs für den kulturwissenschaftlichen Erkenntnisprozess.]]></description>
            <author> Anna Grosskopf</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1132#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Überdruß und andere gute Gründe,
in den Krieg zu ziehen. - 
Handlungsmotive bei Herodot</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1131</link>
            <description><![CDATA[Der griechische Geschichtsschreiber Herodot (5. Jh. v. Chr.) begnügt sich in seinen Historien selten damit, den reinen Ablauf eines Geschehens darzustellen. In aller Regel erzählt er nicht nur, was sich ereignet, sondern auch, warum es dazu kommt. Diese Vorgehensweise deutet sich schon im Proömium an, wo es programmatisch heißt, der Autor werde sich vor allem mit dem Grund beschäftigen, der zu den Kriegen zwischen Barbaren und Hellenen geführt habe. Herodot bezieht also die Frage nach Gründen und Ursachen in seine Forschungen ein. An über 500 Stellen thematisiert er ausdrücklich, was jemanden zu einer bestimmten Handlung bewegt hat, und immer wieder widmet er dieser Frage eine eigene Diskussion.<br />
 <br />
Herodots Ansatz ist allerdings weniger »modern«, als es vielleicht zunächst den Anschein haben mag. Das zeigt sich etwa, wenn es um die Gründe geht, aus denen Kriege begonnen werden. So fängt in Herodots Darstellung der König Kroisos einen Krieg an, um seinen Schwager zu rächen (I 73), und die Spartaner überfallen ihre Nachbarn, weil sie das friedliche Leben satt haben (I 66,1). Fast immer stehen solche ganz persönlichen Motive eines einzelnen oder einer Gruppe im Vordergrund.<br />
 <br />
Schon ein erster Überblick über das Material zeigt, daß immer wieder ähnliche Erklärungen vorkommen, wenn Herodot das Handeln eines Akteurs erklären will: Selbstüberschätzung und Wahn, Stolz, Ehre, Zorn, Rachegelüste, Neid, Reue, Scham, Angst, Mißtrauen, Zweifel, Zwang, Armut, Neugier, strategisches Kalkül und Machtstreben, Gier, aber auch göttliches Geheiß, Träume und Orakelsprüche treiben die Protagonisten zu ihren Entscheidungen. Um solche Handlungsmotive und Beweggründe geht es in meinem Projekt.<br />
 <br />
Grundlage meiner Arbeit ist ein Katalog sämtlicher Handlungsmotive bei Herodot. Die sehr unterschiedlichen einzelnen Beweggründe der verschiedenen Protagonisten werden in einer Typologie geordnet und analysiert. Abschließend soll Herodot mit einem anderen Autor verglichen werden, um meine Methode zu überprüfen; hier bietet sich natürlich sein Nachfolger Thukydides als idealer Vergleichspunkt an.<br />
 <br />
Ziel der Studie ist es nicht, anhand von Herodots Darstellung die "wahren" Motive, die ein Xerxes oder Themistokles verfolgt haben mag, zu rekonstruieren. Bei den von Herodot angegebenen Beweggründen handelt es sich um Zuschreibungen; sei es, daß er sie von seinen Quellen übernimmt, sei es, daß er sie selbst trifft. Doch gerade weil wir es hier mit Zuschreibungen zu tun haben, verdienen diese Angaben unsere Aufmerksamkeit. Zwar sagen sie -- was im Einzelfall zu prüfen wäre -- mitunter wenig über die historischen Akteure aus und sind so für eine positivistische Geschichtsschreibung von geringem Wert gewesen. Es scheint mir aber berechtigt, von der Annahme auszugehen, daß Zuschreibungen dieser Art bestimmten gesellschaftlichen Regeln folgen müssen, um Plausibilität beanspruchen zu können. Für Herodot und seine Zeitgenossen müssen sie glaubhaft und dazu geeignet gewesen sein, die Handlungsweisen und Entscheidungen historischer Akteure verständlich zu machen. Daher gestatten sie einen Einblick in Herodots Arbeitsweise, der zum Verständnis der Historien beitragen kann und damit möglicherweise auch das historische Geschehen, das dem Werk zugrundeliegt, in ein neues Licht zu rücken vermag.]]></description>
            <author> Susanne Froehlich (geb. Pilhofer)</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1131#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
: Das Rätsel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1101</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1101#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Call for Paper: 
Automobilwirtschaft im langen 20. Jahrhundert: Kontinuität, Krise, Wandel</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1133</link>
            <description><![CDATA[Absatzprobleme, Produktionsstopps und Liquiditätsengpässe – die Problemlagen, mit denen sich die Automobilbranche gegenwärtig auseinandersetzen muss, sind schwerwiegend und voraussichtlich folgenreich. Viele Indizien sprechen dafür, dass die Automobilmärkte im kommenden Jahrzehnt in mancherlei Hinsicht anders aussehen werden als bisher. Angesichts von Unternehmenszusammenbrüchen und Übernahmediskussionen erscheint es denkbar, dass traditionelle Anbieter ihr gewohntes Profil verändern oder aus dem Markt austreten. Auch die Berichterstattung in der Wirtschaftspresse legt nahe, dass sich die Automobilmärkte in einer Übergangsphase befinden: Das Auto sei „in Verruf geraten“, bilanziert die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Blick auf die aktuelle Situation und diagnostiziert eine generelle „Krise des Automobils“.[1] Es scheint, „als habe ... längst vorhandener Zweifel am Auto ... einen Kristallisationspunkt gefunden“, kommentiert mit ganz ähnlicher Stoßrichtung DIE ZEIT.[2]<br />
Mit durchaus vergleichbarer Wortwahl hatten zeitgenössische Beobachter schon während der Automobilflaute in den Jahren 1974/75 eine „Tendenzwende“ auf den Automobilmärkten konstatiert.[3] Ohnehin scheint die Wahrnehmung von Ursachen, Verlauf und prognostizierten Folgen der Krise erstaunliche Parallelen zu vorangegangenen Branchenkrisen aufzuweisen. Dazu gehört z.B. der derzeit oftmals angeführte Befund einer verfehlten, marktfernen Produktpolitik der Automobilhersteller, die anscheinend umwelt- und ressourcenpolitischen Erfordernisse vernachlässigten; aber auch der Befund einer „Kundenkrise“ angesichts der Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung im allgemeinen sowie über die Stellung des Automobils in der Gesellschaft im besonderen. Hinzu kommt die Sorge traditionsreicher Automobilhersteller vor dem Verlust von Marktanteilen an neue Anbieter auf dem Weltmarkt. Schließlich kreist auch die aktuelle Kontroverse um Sinn oder Vergeblichkeit wirtschaftspolitischer Stützungsmaßnahmen für die Automobilindustrie – seien es Abwrackprämien oder staatliche Kreditgarantien für gefährdete Unternehmen – im Kern um altbekannte Argumente.<br />
Jedoch bergen das aktuelle Krisenszenario und die Krisendiskussion um die Automobilbranche mehr historischen Gehalt als die bloße Aktualisierung formelhaft geführter ordnungspolitischer Kontroversen.<br />
Die oben genannten Stichpunkte verweisen auf die Historizität von Branchenproblemen und Anpassungszwängen sowie – generell – auf das Spannungsfeld im Übergang zwischen Boom und Krise. Der „Schock der Auto-Krise“ (FAZ, 22.11.2008) scheint die historisch gewachsenen Strukturen der Automobilwirtschaft unter erheblichen Anpassungsdruck zu setzen. Zugleich wirft der Krisendiskurs implizit die Frage nach dem künftigen Entwicklungs-, Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial der Automobilbranche auf, was ihre anerkannte Position als Schlüsselindustrie, auf lange Sicht betrachtet, ebenfalls mit einem Fragezeichen versehen mag. So wird die aktuelle Auto-Krise gegenwärtig sowohl von den involvierten Akteuren als auch von den Medien als Wendepunkt wahrgenommen und markiert damit, ungeachtet des konkreten Inhalts der variierenden Prognosen, eine Gelenkstelle der jüngeren Branchengeschichte.<br />
 <br />
Dies erscheint Anlass genug, um den Blick auf die nun mehr als ein Jahrhundert umfassende Wirtschaftsgeschichte eines Industriezweigs zu richten, dessen historischer Entwicklungspfad durchaus kontrastreiche Verläufe aufweist und dessen Wirtschaftsgeschichte – trotz vielfältiger Teilstudien zur Automobilgeschichte – noch immer als bemerkenswert unerforscht gelten kann.<br />
Im Rahmen der Tagung „Automobilwirtschaft im langen 20. Jahrhundert: Kontinuität, Krise, Wandel“, die am 4. und 5. Oktober 2010 in München stattfinden wird – organisiert vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit BMW Classic – sollen daher Forschungen zur Branchen- und Unternehmensgeschichte der Automobilindustrie gebündelt werden, um – davon ausgehend – allgemeine Aspekte der Entwicklungslogik und Funktionsweise der Automobilwirtschaft diskutieren zu können.<br />
Dabei soll es jedoch nicht ausschließlich – wie der aktuelle Bezug vielleicht nahe legen könnte – um Krisenszenarien innerhalb der Automobilwirtschaft gehen. Vielmehr ist zu bedenken, dass der gegenwärtig diagnostizierte „Schock“ der Auto-Krise, (der seinerseits auch kein historisches Novum darstellt!), wohl nur vor dem Hintergrund einer vorhergehenden Wachstums- und Prosperitätserfahrung verstanden werden kann. Mithin wäre auch danach zu fragen, wie sich die Automobilwirtschaft von ihren Anfängen zu einer Schlüsselindustrie oder zu einem „Führungssektor“ entwickelte, um anhand von Fallstudien Kontinuitätsaspekte und Brüche des Entwicklungspfades in der Abfolge von Boom und Krise zu identifizieren.<br />
 <br />
Im Folgenden seien daher – losgelöst von chronologischen Gesichtspunkten – einige Grundfragen und thematische Achsen der Tagung stichwortartig skizziert.<br />
 <br />
1. Die Doppelperspektive von Boom und Krise legt nahe, zum einen die Wachstums- und Erfolgsvoraussetzungen von Unternehmen der Kraftwagenindustrie zu beleuchten. Dazu gehört, ganz allgemein gesprochen, unternehmerisches Handeln in Wechselwirkung mit den jeweiligen Rahmenbedingungen in verschiedenen Phasen der Automobilgeschichte. Zu analysieren wären daher verschiedene Dimensionen oder besser: Triebfedern des branchengeschichtlichen Entwicklungsprozesses. Ausgehend von dem Unternehmen als zentraler Organisationseinheit innerhalb der Automobilwirtschaft sind für eine systematische Gliederung zunächst vier Bezugspunkte herauszustellen, die freilich eng miteinander verknüpft und nicht immer klar zu trennen sind:<br />
 <br />
A. Unternehmensführung / Steuerung des Unternehmens / Unternehmensstrategien (z.B. Marktstrategien, Produktpolitik, Internationalisierung, Unternehmensorganisation, Betriebspolitik)<br />
B. Das Produkt auf seinem Markt (Produkt und Verbraucher, Marken, Automobilkultur etc.)<br />
C. Produktion und industrielle Arbeitswelten (Arbeitsbeziehungen, Produktionsorganisation etc.)<br />
D. Unternehmen und sein Umfeld (Automobilwirtschaft und Staat, Automobilindustrie im Systemvergleich, Automobilpolitik, Verkehrspolitik etc.; Automobilwirtschaft und andere Akteure)<br />
 <br />
2. Wie die aktuelle Auto-Krise aber auch der Blick in die Branchengeschichte zeigt, sind Krisenszenarien oft als Wendepunkt oder als Zäsur wahrgenommen worden, die den Auftakt zu einer qualitativ veränderten Entwicklungsphase markieren. Gleichwohl scheinen, in historischer Betrachtung, manche Kontinuitätslinien mitunter auch gegen die Annahme zu sprechen, dass unter dem Druck von Krisensituationen tatsächlich pfadschöpfende oder pfadverändernde Weichenstellungen erfolgen. Diese Frage könnte auf der Tagung anhand von Fallbeispielen in vergleichender Perspektive diskutiert werden. So erscheint es sinnvoll, verschiedene Krisenerfahrungen innerhalb der Automobilindustrie im langen 20. Jahrhundert (z.B. u.a. Weltwirtschaftskrise, Auto-Krise der 1970er Jahre etc.) zum Gegenstand zu machen.<br />
Um „typische“ Krisenszenarien oder „Krisenmuster“ oder auch „typische“ Krisenursachen herauszuarbeiten, sind realwirtschaftliche, branchenbezogene Krisenverläufe ebenso aufschlussreich wie Krisenüberwindungsstrategien von Automobilunternehmen (Unternehmensstrategien zur Marktanpassung, z.B. Fusionen, Trusts, Rationalisierung, Staatseingriffe, Marketing, Erschließung neuer Märkte).<br />
Zudem könnten auch Krisendiskurse weitere Zugänge zu dem Verständnis der Logik von Automobilmärkten im Spannungsfeld von Boom und Krise bieten (Krisenwahrnehmung, Prognosetechniken in der Automobilwirtschaft; wiederkehrende Argumentationsmuster, z.B. Managementversagen, Ruf nach Staatseingriffen etc.; „Medienwirklichkeiten“ versus realwirtschaftliche Entwicklungen usw.).<br />
 <br />
Auch diese zweite thematische Achse lässt sich mit den unter 1. A-D subsumierten vier Bezugssystemen erschließen.<br />
 <br />
3. Das Etikett als Schlüsselindustrie hat die Automobilindustrie, betrachtet man das deutsche Fallbeispiel, in der Phase der Nachkriegsprosperität erworben. Darüber hinaus ist es Teilen der Automobilwirtschaft gelungen, ihr „Wirtschaftswunderwachstum“ (Sussebach) auch nach dem sogenannten „goldenen Zeitalter“ fortzuschreiben. Gleichwohl sollte das Konferenzthema nicht auf die Branchengeschichte nach 1945 verengt werden, um längerfristige Kontinuitäten berücksichtigen zu können.<br />
 <br />
Die unter 1. und 2. skizzierten Problembereiche sowie die Untersuchungsdimensionen A-D sollen kein festes Analyseraster für die Tagungsbeiträge vorgeben, sondern die thematischen Achsen aufzeigen, innerhalb deren das Spannungsfeld von Boom und Krise diskutiert werden soll. Die Leitfrage nach „Kontinuität, Krise und Wandel der Automobilwirtschaft“ deutet die Grundfragen an, an denen sich die gemeinsame Arbeit auf der Tagung orientieren könnte:<br />
Dies sind – wie geschildert – die Frage nach der Entwicklung, der Logik und Funktionsweise von Automobilmärkten, die Frage nach Wachstumsvoraussetzungen und Entwicklungsblockaden und die Frage nach dem evolutionären und unter Krisendruck möglicherweise forciertem Wandel von Bausteinen der Automobilwirtschaft, von Rahmenbedingungen, Handlungsspielräumen der Akteure.<br />
 <br />
Um die Einreichung von Themenskizzen (ca. 1 Seite) für einen Tagungsbeitrag wird bis zum 15.03.2010 gebeten. Erbeten werden Beiträge aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive, aber auch Themenvorschläge aus angrenzenden Disziplinen (z.B. Industriesoziologie, Wirtschaftswissenschaften) sind willkommen. Theoriegeleitete Beiträge (z.B. Theorie der Pfadabhängigkeit, Neue Institutionenökonomik etc.) sind besonders erwünscht. Der chronologische Rahmen umfasst die Branchen- und Unternehmensgeschichte von den Anfängen der Automobilindustrie bis zur jüngeren Vergangenheit. Der geographische Bezugsrahmen ist vorerst offen.<br />
 <br />
Die Vorschläge sind zu senden an:<br />
Dr. Stephanie Tilly<br />
Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte<br />
Ruhr-Universität Bochum<br />
E-mail: nc-tillyst@netcologne.de<br />
 <br />
Kontakt:<br />
Dr. Stephanie Tilly<br />
nc-tillyst@netcologne.de<br />
Anna R. Balzer/ Peter Schuster<br />
automobilprojekt.rub@googlemail.com<br />
 <br />
<br />
[1] FAZ, 22.11.08, S. 1.<br />
[2] Henning Sussebach, Automobil – Eine Liebe verschwindet. in: Die Zeit, 6.11.2008, Nr. 46.<br />
[3] Automobilwirtschaft, Februar 1974, S. 5.]]></description>
            <author> Anna R. Balzer</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1133#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Peristyl und Polis - 
Entwicklung und Funktionen öffentlicher griechischer Hofheiligtümer ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1036</link>
            <description><![CDATA[Autor: Burkhard Emme, Universität Heidelberg<br />
 <br />
Wer als Laie auf griechische Architektur angesprochen wird, dem kommen meist in erster Linie säulenumstandene Tempel in den Sinn. Mindestens ebenso weit verbreitet - wenngleich weit weniger gut bekannt - ist die gegenteilige Bauform des von Säulenhallen umstandenen Hofes, das Peristyl. Peristylbauten konnten innerhalb der griechischen Städte eine Vielzahl von Funktionen erfüllen: Sie dienten als Heiligtümer, Sportanlagen, Amtslokale, Marktbauten oder Gasthäuser. Auch die Paläste der hellenistischen Könige oder private Wohnhäuser konnten um ein Peristyl herum errichtet werden. Der säulenumstandene Hof bildete somit vielerorts das Zentrum von Gebäuden verschiedenster Funktion. Allen Bauten gemein ist jedoch ihre räumliche Organisation um den zentralen Hof sowie die damit einhergehende architektonische Abgeschlossenheit nach außen. Diese Beobachtung bildet den Ausgangspunkt für die Arbeitshypothese, dass die Bauform allgemein zur Ausbildung baulich abgeschlossener Räume für exklusive Gruppen von Benutzern diente.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1036#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>„Hindukusch“ von Michael Pfrommer</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1078</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Natascha Bagherpour, Universität Bochum<br />
 <br />
Zu Weihnachten habe ich den historischen Roman „Hindukusch“ von Michael Pfrommer geschenkt bekommen. Er ist 2007 im Zabern-Verlag erschienen, der damit eine neue Reihe historischer Romane ins Leben gerufen hat. Der Autor ist von Haus aus Archäologe und hat bisher sechs historische Romane verfasst.<br />
 <br />
Sein Buch “Hindukusch“ handelt von der jungen Deutschen Martha von Helm, die einst als Kind mit Ihren Eltern vor den Schergen des 3. Reiches nach Kabul floh und dort aufwuchs. Als junge Frau wird sie dort von den Nazis eingeholt und muss sich, nachdem Ihre Eltern verschwunden sind, alleine durchschlagen. Ihr Mut und ihr sprachliches sowie ihr kulturelles und archäologisches Wissen in so jungen Jahren lassen den Leser fast neidisch werden. Innerhalb von etwa einem Monat gerät die Heldin anscheinend von Stunde zu Stunde in neue Abenteuer und Gefahren und hat so viel persönliches Leid zu verarbeiten, dass selbst der Leser sich nach Erholung sehnt. Die Spannungslinie ist also straff angelegt, lässt aber keinen Höhepunkt aus. Das Buch verdient eher den Titel Krimi, in dem die Hauptfigur auch den „Ermittler“ spielt, und beinhaltet zudem Sinnlichkeit und Erotik.<br />
 <br />
In die Geschichte webt der Autor immer wieder historische Hintergründe ein, aber ohne sich in Details zu verlieren. Seine romantischen Beschreibungen der gebirgigen Landschaft des Hindukusch machen Lust darauf, Afghanistan selbst einmal zu besuchen, was in der derzeitigen Lage leider mit Gefahren verbunden wäre.<br />
 <br />
Für mich als junge Archäologin war das Buch eine schöne Abwechslung. Da ich Michael Pfrommer nur aus der Fachliteratur kannte, war ich zuerst irritiert, einen solchen Roman zu lesen und musste mich während der ersten Seiten daran gewöhnen, nicht das Bild eines zu respektierenden Professors vor Augen zu haben. Als Fan des Orients und historischer Romane tauchte ich aber bald in das Abenteurer ein und las das Buch in kurzer Zeit durch.<br />
 <br />
Insgesamt zeichnet sich das Buch durch gute Kenntnisse der Geographie und Kultur des Orients aus und ist ein beschwingt zu lesender historischer Abenteuerkrimi.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Die Ausstellung</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1051</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der Fall &quot;Klaus Barbie&quot; 
Teil 1 - Die Enttarnung des &quot;Schlächters von Lyon&quot;</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1073</link>
            <description><![CDATA[Autor: Daniel Stahl, Universität Jena<br />
 <br />
"Seine jüdischen Freunde"<br />
Am 30. Dezember 1965 erschien Klaus Altmann, ein in Bolivien lebender deutscher Geschäftsmann, aufgebracht in den Räumen der Deutschen Botschaft in La Paz. Ihm war zu Ohren gekommen, dass der Botschafter die Leitung des örtlichen „Deutschen Clubs“ aufgefordert hatte, ihn auszuschließen. Der Grund für die Forderung war ein Vorfall in den Vereinsräumen gewesen: Altmann hatte dem stellvertretenden Leiter der Deutschen Botschaft, der in Begleitung des stellvertretenden Leiters der US-Botschaft gekommen war, zugerufen: „Da sitzt der Geschäftsträger der Botschaft mit seinen jüdischen Freunden!“ Dass er aufgrund dieser Äußerung ausgeschlossen werden sollte, erboste Altmann und er verlangte vom Botschafter, seine Forderung sofort zurückzuziehen. Sonst sähe er sich gezwungen, seine Beziehungen zu bolivianischen Regierungskreisen spielen zu lassen und den Geheimdienst einzuschalten. Tatsächlich waren die Kontakte Altmanns zu hohen Offizieren zu diesem Zeitpunkt so gut, dass der US-amerikanische Geheimdienst, für den er bereits Ende der vierziger Jahre gearbeitet hatte, darüber nachdachte, ihn zu reaktivieren.<br />
 <br />
Altmann unter Verdacht<br />
Es war nicht das erste Mal, dass die Deutsche Botschaft sich mit Altmann beschäftigte. Bereits Anfang des Jahres war einigen Mitarbeitern zu Ohren gekommen, dass Altmann bei der SS gewesen sei und unter falschem Namen in Bolivien lebe. Daraufhin waren Überlegungen angestellt worden, ob man die Zentrale in Bonn informieren und die Überprüfung der Personalien Altmanns durch die bundesdeutsche Justiz empfehlen solle. Schließlich hatte man sich entschieden, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Nach Altmanns Drohungen jedoch sah sich der Botschafter veranlasst, seine Entscheidung zu revidieren und setzte das Auswärtige Amt von den Gerüchten über Altmann in Kenntnis. Der gewünschte Effekt blieb allerdings aus. Aus Bonn erhielt man lediglich die Anweisung, weitere Informationen über Altmann zu sammeln. Das allerdings erwies sich als äußerst schwierig.<br />
 <br />
Nichts tut sich<br />
Die Angelegenheit wäre wohl im Sande verlaufen, wäre es nicht zum Streit zwischen Altmanns Freund Friedrich Schwend und dem Reporter Herbert John gekommen. Schwend, ein ehemaliger SS-Angehöriger, hatte John gegen Bezahlung über Jahre hinweg mit vermeintlichen Insider-Informationen über die in Südamerika lebenden NS-Verbrecher versorgt. Auf diese Weise war eine Vielzahl von Gerüchten über den ehemaligen Leiter der Parteikanzlei, Martin Bormann, und den berühmt-berüchtigten KZ-Arzt Josef Mengele in die Medien gelangt. 1966 kam es allerdings zum Bruch zwischen Schwend und John. John musste sich nun seine Informationen alleine beschaffen. Schon lange hatte er Schwends Geschäftsfreund Altmann verdächtigt, ein untergetauchter NS-Verbrecher zu sein. Nun begann er dem Fall nachzugehen. 1969 besuchte er mit einem Fernsehteam des saarländischen Rundfunks Bolivien, um Informationen über Altmann zu sammeln. Über die Ergebnisse informierte er die ermittelnden Behörden der Bundesrepublik. Die Recherchen Johns veranlassten außerdem die Botschaft in La Paz, dem Fall Altmann erneut nachzugehen. Nun gelang es ihr, die Geburtsdaten der Tochter Altmanns zu ermitteln. Die bundesdeutschen Ermittler stellten fest, dass sie mit denen der Tochter Klaus Barbies übereinstimmten, der während des Krieges Chef der Gestapo in Lyon gewesen war. Diese Informationen deckten sich mit Hinweisen aus dem Jahr 1961, die besagten, dass Barbie sich vermutlich in Bolivien aufhalte. Doch statt einen Auslieferungsantrag zu stellen, wurde das Verfahren eingestellt: Barbie war bereits in Frankreich in Abwesenheit verurteilt worden und die deutsche Rechtssprechung hatte die im sogenannten Überleitungsvertrag enthaltenen Bestimmungen dahingehend ausgelegt, dass gegen Personen, die von den Alliierten verurteilt worden waren, kein erneutes Strafverfahren geführt werden dürfe.<br />
 <br />
Altmann ist Barbie<br />
Durch Zufall erfuhr Beate Klarsfeld 1971 von der Einstellung des Verfahrens. Sie und ihr Mann bemühten sich bereits seit einigen Jahren darum, die Verantwortlichen für NS-Verbrechen, die in Frankreich begangen worden waren, vor Gericht zu bringen. Nun griffen sie den Fall Barbie auf und prangerten in Zusammenarbeit mit deutschen und französischen Opferverbänden medienwirksam die Einstellung des Verfahrens an. Die unter Druck geratene Münchner Staatsanwaltschaft sah zwar keine Möglichkeit, das Verfahren erneut aufzunehmen, bot der kampfeslustigen Beate Klarsfeld aber die Zusammenarbeit an. Man vermittelte ihr den Kontakt zu John und gab ihr ein Zeitungsfoto aus dem Jahr 1967, das Klaus Altmann zeigte. Klarsfeld beauftragte daraufhin einen französischen Experten damit, an diesem Foto biometrische Untersuchungen vorzunehmen. Sie führten zu dem Ergebnis, dass Altmann mit Barbie identisch sein müsse. Nun zweifelte niemand mehr, dass der in Bolivien lebende Geschäftsmann Altmann Barbie sei.<br />
 <br />
Verweigerung – Zurückhaltung - Zufälle<br />
Die unkoordinierte, von Zufälligkeiten geprägte Fahndung und Identifizierung Klaus Barbies bildete nicht die Ausnahme, sondern die Regel bei der Suche nach geflüchteten NS-Verbrechern im Ausland. Es gab in diesen Fällen kein etabliertes Fahndungsverfahren. Die Interpol lehnte eine Zusammenarbeit mit dem Argument ab, es handele sich bei NS-Verbrechen um politisch motivierte Taten. Die deutsche Abteilung der Interpol im Bundeskriminalamt begrüßte diese Verweigerungshaltung, was angesichts der Vergangenheit der zuständigen Personen nicht verwundert. Auch andere Ermittlungsbehörden hielten sich zurück. Gesetzesgebung und die Rechtssprechung bei NS-Verfahren hatten über Jahre hinweg NS-Täter begünstigt, so dass Strafverfahren oft nicht mehr möglich waren. Aber selbst wenn ein Haftbefehl vorlag, scheuten die Behörden häufig vor einem zeit- und kostenaufwendigen Fahndungs- und Auslieferungsverfahren zurück, das nicht selten außenpolitische Spannungen nach sich zog. Die Zurückhaltung staatlicher und supranationaler Institutionen rief nichtstaatliche Akteure auf den Plan, die sich mit unterschiedlichen Motiven der Suche nach NS-Verbrechern verschrieben. Aber nicht nur bei der Fahndung, sondern auch bei Auslieferungsverfahren spielten sie eine zentrale Rolle. Das zeigt auch der Fall Barbie. Zwar war es gelungen, seinen Aufenthaltsort festzustellen; das hieß aber noch lange nicht, dass man seine Auslieferung beantragen würde.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Warum promovieren oder vom Nutzen safawidischer Hofchroniken</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1011</link>
            <description><![CDATA[Autor: Tilmann Trausch, Universität Hamburg<br />
 <br />
Ein Promotionsvorhaben ist prinzipiell dem Erstellen einer Chronik nicht unähnlich. Es ist ein kompliziertes und langfristiges, zuweilen auch langatmiges Unterfangen. So gehen vermutlich den meisten Doktoranden in frustrierenden Momenten zwei Fragen durch den Kopf:<br />
<br />
Wieso tue ich mir das an?<br />
Wer liest so was überhaupt? <br />
<br />
Während die erste Frage nur situativ beantwortet werden kann und eine Antwort kaum einen Mehrwert bringt, ist die zweite in mehrfacher Hinsicht interessant, spielt sie doch für den Inhalt eine nicht unwesentliche Rolle. Was ist wichtig und was nicht? An wen richte ich mich? Wie mache ich potentiellen Lesern meine Inhalte schmackhaft? Als ich über solche und ähnliche Fragen nachzudenken begann, stellte ich fest, dass ich doch einige Gemeinsamkeiten mit einem persischen Hofchronisten der frühen Neuzeit zu haben scheine. Ob diesen Frage Eins gelegentlich ebenfalls umtrieb, ist nicht mehr zu klären, Frage Zwei aber wohl schon: Wer bitte soll meine Chronik lesen?<br />
 <br />
Die Forschung geht gemeinhin davon aus, dass Chroniken vor allem dazu dienten, historisches Wissen zu archivieren und im Sinne der Staatsräson zu interpretieren. Lesbarkeit oder gar Spannung spielten demnach wenn überhaupt eine untergeordnete Rolle. Diese Sichtweise hat einiges für sich, mag aber auch daran liegen, dass diese Quellen bisher vor allem als Datenlieferanten genutzt wurden. Die sogenannten „weichen Fakten“ blieben oft außen vor. Schaut man diese aber genauer an, stellt man Überraschendes fest: Neben all den Änderungen in der Darstellung bestimmter historischer Ereignisse gibt es eine Konstante: Die Schilderungen werden lebhafter, das heißt im Kontext des 16. und 17. Jahrhunderts: brutaler. Im Jahre 1504 etwa erklärten sich zwei Gouverneure für unabhängig und wurden dafür hingerichtet, wie in den frühen Chroniken eher dokumentarisch zu lesen ist: „Seinen Körper verbrannten sie…“. Selbe Szene in einer der  späten Chroniken: Der Käfig des einen sei mit Schießpulver gefüllt und in die Luft gesprengt worden „…und nach einiger Zeit kam der leere Käfig wieder auf den Boden“. Auch das Schicksal des zweiten wird in den späteren Chroniken recht blumig geschildert: Nachdem er sich den „…süßesten Honig der Herrschaft aus tiefster Seele gewünscht hatte…“ erfüllte man ihm seinen Wunsch, bestrich ihn mit Honig und ließ Wespen und Hornissen über ihn herfallen, bevor er schließlich verbrannt wurde.<br />
 <br />
Regierten die safawidischen Herrscher des frühen 16. Jahrhunderts noch vorwiegend vom Sattel aus, hatte sich spätestes seit Mitte des 17. Jahrhunderts ein ausgeprägtes höfisches Leben entwickelt. Dort wollten der Herrscher und seine Gäste unterhalten werden. Dazu könnten unter anderem auch Chroniken benutzt worden sein. Wurde so aus diesem Medium, das ursprünglich vor allem der Legitimierung der eigenen Herrschaft diente, eine Art spätsafawidischer Unterhaltungsliteratur? Die safawidischen Hofchroniken öfter unter dem Blickwinkel, wer sowas überhaupt liest, zu betrachten, wird zwar unser Wissen über diese Dynastie nicht revolutionieren, aber um einige Facetten erweitern. Das wiederum könnte dann doch eine Antwort auf die erste Frage sein.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1011#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=940</link>
            <description><![CDATA[Die Feierlichkeiten zu 2000 Jahren Varusschlacht sind beendet, doch die Gelehrten aber auch Landes- und Lokalpolitiker führen einen seit Jahrzehnten andauernden Streit unbeirrt fort: Wo fand die Varusschlacht statt?<br />
 <br />
Vor allem Politiker möchten gerne, dass die berühmte Varusschlacht ausschließlich mit ihrem Land, Landstrich oder Ort in Verbindung gebracht wird. Denn wer sich als Schauplatz der vielzitierten Schlacht zwischen dem römischen Feldherrn Varus und dem Cheruskerfürsten Arminius präsentieren kann, dem winken nicht nur Fußnoten in der Wissenschaft sondern vor allem internationale Aufmerksamkeit und nicht zuletzt Touristen und neue Einnahmequellen.<br />
 <br />
Kein Wunder, dass die die Varusschlacht in einem gewissen Sinne noch bis heute tobt.<br />
 <br />
Was glauben Sie? Wo fand die Varusschlacht nun tatsächlich statt? Welche Theorie vom Ort des 2000 Jahre alten Geschehens halten Sie für überzeugend?<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=940#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Das ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1046</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Arbeit des Künstlers in der Karikatur - 
Eine Diskursgeschichte künstlerischer Techniken ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1009</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Anna Grosskopf, Universität Hamburg<br />
 <br />
Die Arbeit des Künstlers und ihre Vermittlung in der Karikatur<br />
Die Frage nach der Entstehung des Kunstwerks hat die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt. Bereits in der Antike wurde die Arbeit des Künstlers zum Gegenstand anekdotischer Erzählungen und populärer Mythen, die vielfach als historische Topoi tradiert wurden. Das Interesse am kreativen Schaffensakt ist umso größer, als dieser für gewöhnlich im Verborgenen stattfindet. Der Wunsch, künstlerische Produktionsabläufe sichtbar zu machen, ist Laien und Kunstwissenschaftlern gemeinsam, verspricht doch das Wissen um die Entstehungsbedingungen von Kunst auch Hilfe bei ihrer Deutung, die besonders nach dem Wegfall ikonographischer Bildprogramme in der Moderne zunehmend Schwierigkeiten bereitet. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert sind künstlerische Techniken Gegenstand lebhafter kunsttheoretischer und kunstkritischer Debatten, die im 20. Jahrhundert durch die immer stärkere Annäherung der künstlerischen Produktion an außerkünstlerische Verfahren eine wachsende Brisanz gewinnen. In Karikaturen auf die Arbeit des Künstlers, die seit etwa 1830 in europäischen Satiremagazinen begegnen, sind diese Auseinandersetzungen reflektiert. Die Auswertung der Karikaturen verspricht Einblick in moderne Strategien der Inszenierung, Bewertung und Vermittlung künstlerischer Techniken, die entscheidend zur Imagebildung bestimmter Künstler und Stile beigetragen haben.<br />
1905 beschrieb Sigmund Freud in seinem Essay Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten die psychischen Funktionen des Witzes, die sich auf die Gattung Karikatur übertragen lassen: „Durch die Verdrängungsarbeit der Kultur gehen primäre, jetzt aber von der Zensur in uns verworfene Genußmöglichkeiten verloren. Der Psyche des Menschen wird aber alles Verzichten so schwer, und so finden wir, daß der tendenziöse Witz ein Mittel abgibt (...), das Verlorene wiederzugewinnen.“ (1)<br />
Was in Karikaturen wiedergewonnen wird, ist das komische Potential moderner künstlerischer Produktionsmethoden, das in der zeitgenössischen Kunsttheorie und der wissenschaftlich-historisierenden Betrachtung der Kunstgeschichte zum Verschwinden gebracht wurde. Grenzüberschreitungen und Tabuverletzungen der modernen Kunst, denen in der ästhetischen Theoriebildung oft jede Schärfe genommen wird, drängen in der Polemik und im Witz wieder an die Oberfläche. Erst in der Pointe der Karikatur wird das verdrängte Schockpotential künstlerischer Techniken wieder aktiviert; im entlastenden Lacheffekt liegt ein Wahrheitsmoment, das Aufschluss über die Ästhetik der Moderne verspricht. Es ist dabei das besondere Vermögen der Karikatur, nebulöse Diskurse dingfest zu machen. Was in der geschriebenen Kunstkritik meist in theoretisch reflektierter und entschärfter Form geäußert wird, erfährt in der Karikatur eine unmittelbare Pointierung, die neue Assoziationsfelder und Erkenntnishorizonte eröffnet.<br />
Karikaturen kommentieren unter anderem die Arbeit des Künstlers für die Salonausstellungen in den Metropolen des 19. Jahrhunderts, die aufkommende Mode der Freiluftmalerei, neue Methoden des Farbauftrags in Realismus und Impressionismus, die Techniken der Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert und den Siegeszug des Action Painting in den 1950er Jahren. Sie leisten so einen Beitrag zu einer Diskursgeschichte künstlerischer Techniken im 19. und 20. Jahrhundert und ermöglichen ein tiefes Eindringen in die zentralen ästhetischen Diskurse ihrer Zeit.<br />
Während ältere Arbeiten zur Kunstkarikatur dieser meist eine durchweg modernefeindliche Haltung unterstellen, wird die Karikatur hier vor allem als Vermittlungsmedium betrachtet. Anders als die elitäre Kunsttheorie vermag es das populäre Medium, neue Tendenzen einem breiten Publikum zu kommunizieren und ihnen so langfristig zur gesellschaftlichen Akzeptanz zu verhelfen.<br />
 <br />
Fallbeispiel: Moderne Maler als Maurer und Anstreicher <br />
Die oftmals frappierende Trivialität künstlerischer Arbeit und ihre gefährliche Nähe zu handwerklichen, manufakturellen und industriellen Formen der Herstellung gehört zu den angsterregenden Potentialen moderner Kunst, die zusammen mit der Vorstellung einer Kunst produzierenden Maschine schon früh zum Gegenstand der Karikatur wurden. Das jahrhundertealte Interesse der Kunst an einer Loslösung vom Handwerk spielt in diesem Zusammenhang ebenso eine Rolle wie moderne Diskurse um die Mechanisierung und Automatisierung der Kunst.<br />
Die karikierende Darstellung des Künstlers als Handwerker folgt meist einer Strategie der Banalisierung moderner Kunst. Das Aufzeigen bestimmter Parallelen zwischen künstlerischer und handwerklicher Arbeit trägt dazu bei, der Kunst ihren hehren Status abzusprechen. Andererseits kann der Vergleich von Künstler und Handwerker auch als positives Qualitätsmerkmal eingesetzt werden.<br />
Diese Ambivalenz kennzeichnet auch die Karikaturen auf Alexandre-Gabriel Decamps (1803-1860) und Gustave Courbet (1819-1877), die das Verfahren der ,Messermalerei‘ in die französische Malerei des 19. Jahrhunderts einführten. Beide benutzten Spachtel und Palettmesser nicht nur als Schabinstrumente, sondern auch zum großflächigen, pastosen Farbauftrag - eine Technik, die bei zeitgenössischen Beobachtern Assoziationen an einen mit der Kelle arbeitenden Maurer weckte.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Spuren bewaffneter Konflikte</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1111</link>
            <description><![CDATA[Gewalt und Krieg finden in der Archäologie von Zeit zu Zeit eine rege Beachtung. In der Ur- und Frühgeschichte schlug sich das Thema zuletzt in zahlreichen Tagungen zum Thema in den Jahren um die Jahrhundertwende und dem Erscheinen daraus hervorgegangener Sammelbände nieder (zuletzt Carman 1997, Martin &amp; Frayer 1997, Carman &amp; Harding 1999, Otto et al. 2003, Parker Pearson &amp; Thorpe 2005). Einem breiten Spektrum von Theorien und Konzepten zur Analyse bewaffneter Konflikte steht allerdings eine schüttere archäologische Quellenlage gegenüber. Ihre Untersuchung erfordert eine klare Einschätzung, welche Information sie tatsächlich in der Lage sind zu liefern sowie eine rigide Methodologie im Umgang mit Überlieferungslücken.<br />
<br />
]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Ur- und Frühgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>4. Kongress des wissenschaftlichen Nachwuchses der Anthropologie</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1113</link>
            <description><![CDATA[Alternierend zu den Hauptkongressen der Gesellschaft für Anthropologie (GfA, siehe den Tagungsbericht über den Kongress in München) richtet der wissenschaftliche Nachwuchs innerhalb der Gesellschaft alle zwei Jahre einen eigenen Fachkongress aus. Das vierte Treffen dieser Art wird vom 25. bis zum 28. März 2010 in Freiburg (Breisgau) stattfinden.<br />
 <br />
→ zur Kongresswebsite]]></description>
            <author> Lic. phil. Felix Engel</author>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>„Archaeoworks“ – Bericht über die Messe zu „Archäologischen Berufswelten“ in Berlin</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1023</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Eva Wacha, Universität Heidelberg<br />
 <br />
Die von Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der Freien Universität Berlin organisierte Messe bot neben einem dreitätigen Vortragsprogramm vom 20. bis 22.11.2009 auch Messestände, die Informationen zu archäologischen Berufswelt boten. Das Vortragsprogramm war in drei Themenbereiche aufgeteilt: Forschungen und Projekte, Förderungsmöglichkeiten/ Hochschulkarriere und Workshops. Dort angebotene Beiträge wurden von unterschiedlichen Wissenschaftlern Universitäten, Museen und Projekten geleistet und sprachen insbesondere Studienanfänger und jüngere Semester an. Die über 30 Messestände vermittelten neben verschiedenen archäologischen Projekten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Verlagswesen. Bedauerlicherweise wurden nur wenige Stellen angeboten, von denen viele Studierende ausgegangen waren. Entsprechend war die Stimmung vor allem derer, die kurz vor dem Magister oder Doktor stehen, ernüchternd. Für die zukünftige Planung einer weiteren Messe (nach dortigen Aussagen 2012) wären eine positivere Vermittlung „unseres“ Faches und deren Zukunftsaussichten sowie entsprechende Angebote wünschenswert. Die Organisation der archäologischen Messe ist jedoch grundlegend eine innovative Idee, dessen Rahmen in auf jeden Fall weitergeführt werden sollte.<br />
 <br />
Weitere Informationen sowie Adressen der teilnehmenden Projekte finden sich unter www.archaeoworks.de]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>William Henry Fox Talbot: Beyond photography</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1110</link>
            <description><![CDATA[ Organisation: Dr. Chitra Ramalingam, University of Cambridge (UK) Mirjam Brusius, University of Cambridge (UK)  öffentlich<br />
 <br />
Tagungswebsite<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1110#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Rettung in letzter Minute? - 
Mustang - Der verfallene Höhlentempel (Nepal)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=927</link>
            <description><![CDATA[In Nepal droht eine einzigartige historische Stätte, die mühelos alle Weltkulturerbe-Kriterien erfüllt, zu verfallen. Gemeint ist Mentsun Lhakhang im Distrikt Mustang, der bisher älteste Felshöhlentempel des Landes. Für die historische Stätte fühlte sich bisher niemand zuständig. Im Gegenteil: Der Tempel war seit Jahrhunderten sich selbst überlassen und schutzlos der Witterung ausgesetzt. Teile des Tempeldaches sind inzwischen so stark beschädigt, dass Regen und Schnee in die Stätte eindringen konnten. Dadurch sind einige der in ihrem Stil in Nepal einzigartigen Wandmalereien im Inneren angegriffen oder bereits zerstört worden.<br />
 <br />
Es war ein Glücksfall für den Erhalt der Kulturstätte, dass Dzongsar Ngari Thingo Rinpoche und die Kunsthistorikerin und Konservatorin Susanne von der Heide auf einer ihrer Studienreisen durch das Land zufällig das verfallende Bauwerk entdeckten. Überzeugt von der Bedeutung des Tempels, entschlossen sie sich kurzerhand, seine Rettung zu organisieren. Die lokale Bevölkerung, die den Tempel bis dahin betreute, hatte sie darum gebeten. Die beiden Wissenschaftler stellten ein Team aus Dorfbewohnern und nepalesischen Studenten des neuaufgebauten Studiengangs "Conservation" zusammen und unterrichteten sie gemeinsam mit einer französischen und einer nepalesischen Spezialistin in der Technik des Konservierens und Restaurierens. Das Ziel: Die Instandsetzung des Daches sowie anschließend die Restaurierung der frühbuddhistischen Wandmalereien. In einem breiteren Kontext steht die Expedition letztlich auch im Zeichen der Hilfe zur Selbsthilfe, damit in Zukunft auch im Land selber die unwiederbringlichen Kulturgüter geschützt werden können.<br />
 <br />
Susanne von der Heide hat mit einem einheimischen Kamerateam die Rettung einer der ältesten buddhistischen Tempelanlagen des Himalayas gefilmt.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Administrator</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=927#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Orakel-Rätsel - 
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=931</link>
            <description><![CDATA[Themistokles, Alexander der Große oder auch die lydischen Könige Gyges und Krösus - sie und alle anderen Mächtigen der antiken Welt wagten keine Entscheidung von Tragweite zu treffen, ohne zuvor ein Orakel befragt zu haben. Die drei größten ihrer Zeit nennt Sophokles in seiner Tragödie des Ödipus in einem Atemzug: Delphi, Didyma und Abai.<br />
 <br />
Von den ersten beiden Heiligtümern sind die Standorte im heutigen Griechenland bzw. in der heutigen Türkei längst bekannt. Doch wo ist Abai? Was geschah mit dem dritten großen Orakel der Antike? Wo können die Bauten des legendären Heiligtums von Abai gestanden haben? Wo fand das vielbeschriebene Orakel statt?<br />
 <br />
Die offenen Fragen beschäftigen Generationen von Historikern und Archäologen. Bis zuletzt war es nicht gelungen, Abai zu lokalisieren. Nun scheint ein internationales Team um den Archäologen Wolf-Dietrich Niemeier das Orakel-Rätsel geknackt zu haben. Einer der wichtigsten Orte der altgriechischen Geschichte ist dem Vergessen entrissen worden.<br />
 <br />
Abai befand sind demnach unweit des kleinen Dorfes Kalapodi in Mittelgriechenland, keine hundert Kilometer östlich von Delphi. An einem Berghang über einem breiten Tal inmitten hügeliger fruchtbarer Landschaft, befindet sich die Grabungsstelle. Im Kern des Heiligtums liegen zwei parallel ausgerichtete Tempel. Seit 2004 gräbt Wolf-Dietrich Niemeier im Bereich der Süd-Tempel und hat bislang sechs verschiedene Tempel identifizieren können, die in einer Zeitfolge übereinander errichtet wurden. Hier war also über ca. 1200 Jahre ein Heiliger Ort. War es auch das gesuchte Orakel?<br />
 <br />
Ein Kamerateam hat die Archäologen bei ihren faszinierenden Grabungsarbeiten begleitet.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Administrator</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=931#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Suche nach dem Ursprung der Schrift - 
Anuradhapura  - Geburt einer Hochkultur (Sri Lanka)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=943</link>
            <description><![CDATA[Anuradhapura, die alte, vor tausend Jahren versunkene Hauptstadt Sri Lankas und heute Weltkulturerbe der UNESCO, ist Ausgangspunkt eines langjährigen Streits unter Wissenschaftlern. Es geht um nichts Geringeres als um den Ursprung der Schrift auf dem gesamten indischen Subkontinent: Ist die Schriftkurz vor der Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. in Indien entwickelt worden, oder ist sie schon wesentlich früher auf der Insel nachweisbar?<br />
 <br />
Aktuelle Grabungen im Machtzentrum Anuradhapuras, der Zitadelle, sollen den Streit entscheiden. Der Archäologe Prof. Dr. Kay Kohlmeyer plant dort in einer Tiefe von neun bis zehn Metern zu den ältesten, möglicherweise bis rund 900 v. Chr. zurückreichenden Siedlungsschichten vorzustoßen. Sollte er dabei mit seinem Team in den ältesten Schichten Keramikfragmente aufspüren, die beschrieben sind, scheidet die Theorie der jüngeren Entstehung aus. Der langjährige Streit wäre praktisch entschieden.<br />
 <br />
Doch bei den Ausgrabungen in Anuradhapura geht es um viel mehr. Es geht um die Genese einer Kultur, um das Entstehen eines Staatswesens und um seine Existenz über 1500 Jahre. Wie organisierten die Menschen damals ihr Leben? Wie waren Regierung und Verwaltung strukturiert? Wie funktionierte die künstliche Bewässerung als Voraussetzung für ein überlebensfähiges Staatswesen? Welche Kontakte gab es über das Meer hinweg? Welche Rolle spielte die Religion? Und welche Rolle spielte bei all dem die Schrift?<br />
 <br />
Wie auch immer die Antworten ausfallen werden, eines steht jetzt schon fest: Die Forscher begeben sich auf eine Zeitreise zu den Wurzeln einer faszinierenden Kultur, die von höchster Bedeutung für die Entwicklung Süd-Asiens war. Mit ihrem Film lassen sie die Öffentlichkeit daran teilhaben.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=943#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=944</link>
            <description><![CDATA[Ernst Barlach, Marc Chagall, Max Beckmann, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Wassily Kandinsky oder Oskar Schlemmer - viele ihrer berühmten Bilder und Plastiken sind verschollen und hinterlassen schmerzliche Lücken in den Beständen deutscher Museen. Wo befindet sich beispielsweise Franz Marcs bekanntes Gemälde „Turm der blauen Pferde" von 1913, das bis zu seiner Beschlagnahme 1937 in der Nationalgalerie Berlin hing – niemand weiß es heute!<br />
 <br />
Ursache dafür ist die Kunstpolitik im „Dritten Reich“: 1937 wurde in Deutschland in beispielloser Weise moderne Kunst als „entartet“ diffamiert. Nationalsozialisten beschlagnahmten aus den Museen mehr als 20.000 Werke, ließen sie gegen Devisen ins Ausland verkaufen oder gegen ältere deutsche Kunst eintauschen. Der „unverwertbare Rest“ wurde verbrannt - rund 5.000 Kunstwerke gingen so für immer verloren. Doch wo sind die Bilder geblieben, die von Kunsthändlern auf dem internationalen Markt oder entgegen dem ausdrücklichen Verbot auch innerhalb Deutschlands vermittelt wurden? Welche Schicksalswege erwarteten sie?<br />
 <br />
Die in Berlin und Hamburg angesiedelte Forschungsstelle „Entartete Kunst" geht diesen Fragen nach. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Krüger und Prof. Dr. Uwe Fleckner versucht ein Team von Forschern, die Beschlagnahmen zu rekonstruieren. Alle davon betroffenen Objekte werden in einer Datenbank inventarisiert und mit Abbildungen verknüpft. Im Mittelpunkt der Recherche steht dabei der Besitzerwechsel bis zum heutigen Standort. Aber auch die organisatorischen und ideologischen Zusammenhänge der Aktion „Entartete Kunst“ beschäftigen die Wissenschaftler. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse zur Museumsgeschichte und zur Rezeption der künstlerischen Moderne in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts.<br />
 <br />
Anders als bei Raub- oder Fluchtkunst, können bei den 1937 als „entartete“ Kunst aus Museumsbesitz beschlagnahmten Werken heute keine Restitutionsansprüche geltend gemacht werden. Das NS-Gesetz von 1938 zur entschädigungslosen Einziehung „entarteter“ Kunst wurde nicht aufgehoben, und öffentliche Einrichtungen, wie Museen, können sich nicht auf eine rassische oder politische Verfolgung berufen. Das heißt: Wer im Besitz eines dieser Kunstwerke ist, gilt auch heute als rechtmäßiger Eigentümer. In Einzelfällen allerdings - wenn in den Museen Leihgaben aus Privatbesitz beschlagnahmt wurden - gibt es eine unmittelbare Verbindung zu den die Medien immer wieder bewegenden Rückgabeansprüchen ehemals verfolgter Sammler und ihrer Nachkommen. Die Forschungsstelle „Entartete Kunst“ sieht sich auch hierfür als ein wichtiger Auskunftsgeber.<br />
 <br />
Der Film zeigt am Beispiel einer ehemals verfemten Holzskulptur von Ernst Barlach die vielschichtige und im Einzelnen auch politisch brisante Suche nach den verschollenen Kunstwerken.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=944#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - 
Das versunkene Burgenland (Deutschland)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=945</link>
            <description><![CDATA[Der Breisgau gehört zu ältesten historischen Landschaften Deutschlands. Im Mittelalter profitierten Fürsten, Städte und Klöster vor allem vom florierenden Handel in der Rheinebene und vom einträglichen Silberbergbau im Schwarzwald. Die finanziellen Haupteinnahmequellen waren entsprechend schützenswert. Umso erstaunlicher ist es, dass der Breisgau heute so wenig über den wichtigsten und sichtbarsten Ausdruck von Schutz und Macht verfügt - Burgen.<br />
 <br />
Woran liegt das? Was ist aus den Burgen geworden, die es hier einst gegeben haben muss? Das Phänomen der verschollenen Festungen macht Forschern schon seit Jahrzehnten im Breisgau zu schaffen. Viele Mauern und Türme sind durch die Ereignisse der Jahrhunderte komplett ausgelöscht. Eine Ursache dafür ist, dass der Breisgau und das Rheintal in der Vergangenheit immer wieder Durchzugsgebiet von Armeen waren - deshalb der besonders große Verlust.<br />
 <br />
Die Historiker Prof. Dr. Alfons Zettler und Prof. Dr. Thomas Zotz haben sich mit einem Team auf die Suche nach den verschollenen Burgen gemacht. Ihre Leitfragen: Wie viele gab es einst im mittelalterlichen Breisgau und wie finde ich sie? Ihr Forschungsziel: Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme über die Bastionen des Breisgaus. Ihre Methoden: interdisziplinäre Zusammenarbeit, detektivischer Spürsinn, zeitintensives Quellenstudium und Forschung vor Ort. Ihre Hoffnung: Nichts ist für immer verschwunden - Spuren bleiben, man muss sie nur erkennen und lesen.<br />
 <br />
Die Spurensuche im versunkenen Burgenland des Breisgaus haben die Forscher mit einer Videokamera gedreht.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 <br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=945#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten - 
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=946</link>
            <description><![CDATA[Xiongnu - der Name steht für einen der mächtigsten Stammesbünde aus Reiternomaden, der lange vor Dschingis Khan zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert v. Chr. das erste große Nomadenimperium begründete. Ein Staatswesen, dessen Grenzen nur durch die immer wieder aufkommenden Kriege bestimmt wurden. Sein schärfster Feind: China, das Han-Imperium, das vor allem im Abwehrkampf gegen die Hunnen Asiens zum Großreich aufgestiegen war. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie mächtig der Stammesbund Xiongnu gewesen sein müssen. Doch alles was wir von den Xiongnu wissen, haben ihre Gegner, die Chinesen, aufgeschrieben. Die Reiternomaden selbst kannten keine Schrift. Doch stimmen diese Quellen? Was ist Propaganda, was Wahrheit?<br />
 <br />
Die russische Archäologin Natalya Polos'mak will den nach wie vor offenen Fragen auf den Grund gehen und die Welt der Xiongnu rekonstruieren. Wer waren sie? Wie sahen Familien und Gesellschaft aus? Welche Religion hatten sie? Wie waren sie herrschaftlich organisiert? Welche Stellung hatten die Frauen? Wie gelang es den Reiternomaden, den größten Teil der Seidenstraße zu kontrollieren? Gab es Kontakte zum Westen?<br />
 <br />
Natalya Polos'mak hat einen Zugang zur Lösung dieser Rätsel gefunden: Gräber. Dabei gräbt sie nichtirgendwelche Totenstätten aus, sie untersucht die Fürstengräber der Xiongnu, die bis zu 18 Meter tief sind. Durch ganz besondere Konservierungsverhältnisse in den Gräbern geben organische Stoffe Hinweise, die sonst sehr oft einfach vergangen wären.<br />
 <br />
Mit den Funden in den Gräbern der Xiongnu hat Natalya Polos'mak gemeinsam mit ihrem Team ein neues Kapitel der Geschichte der asiatischen Reiternomaden aufgeschlagen. Der Film dokumentiert dabei ihre spannende Arbeit.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Hompage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=946#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=947</link>
            <description><![CDATA[Das Grab des Neferhotep ist eines der größten Privatgräber in der etwa 800 dekorierte Felsgrabanlagen umfassenden Nekropole Thebens. Neferhotep (»Schön ist die Gnade«) war oberster Schreiber des Schöpfergottes Amun und verstarb in der Regierungszeit des Pharaos Eje um 1320 v. Chr. Sein Felsengrab befindet sich am Fuße des thebanischen Gebirges nahe dem Tal der Könige.<br />
 <br />
Als im 19. Jahrhundert englische und französische Forschungsreisende das Grab entdeckten, ist beim Umgang mit der Totenkammer einiges schief gelaufen: Das Verbrennen von Mumien verrußte die Wände, Wandmalereien und Hieroglyphen wurden bis zur Unkenntlichkeit geschwärzt, ihre Botschaften sind seither verschollen.<br />
 <br />
Die drei Restauratorinnen Susanne Brinkmann, Birte Graue und Christina Verbeek versuchen seit 2005, das Rätsel der schwarzen Wand zu lösen, die Wandbilder nach mehr als 3000 Jahren wieder sichtbar zu machen. Dabei ist detektivischer Spürsinn, restauratorisches Können, disziplinübergreifende Zusammenarbeit und der innovative Einsatz von High-Tech gefragt. Die Idee: Mit Laserstrahlen wollen die Forscherinnen die Rußschicht von den Bildern entfernen. Vorsicht ist dabei das oberste Gebot. Es soll nicht noch mehr zerstört werden von den unwiederbringlichen Kulturschätzen dieser Grabkammer.<br />
 <br />
Von der Wiederlesbarmachung der alten Botschaften erhoffen sich auch andere Wissenschaftler neue Erkenntnisse: Wer war Neferhotep? Welche Botschaften, Bilder, Farben, Schriften zierten seine Wände? Was sagen sie uns über das Leben im Alten Ägypten? Wie kann man die freigelegten Wände für die Zukunft erhalten?<br />
 <br />
Die Deutung der Wiederentdeckung ist vor allem für Ägyptologen von großer Bedeutung. Denn das Grab des Neferhotep ist kein mit Gold überhäuftes Pharaonengrab, sondern die letzte Ruhestätte eines Mitglieds der gehobenen Mittelschicht. Für die Forscher eine einzigartige Quelle, um mehr über das normale Leben im alten Ägypten zu erfahren.<br />
 <br />
Das Restauratoren-Team um Dipl.-Rest. Christina Verbeek hat die täglichen Herausforderungen bei der Entschlüsselung der schwarzen Wand mit einer Videokamera festgehalten.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der<br />
Gerda Henkel Stiftung.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=947#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Der &quot;Hamburger Feuersturm&quot; (Deutschland)
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=948</link>
            <description><![CDATA[Der Begriff "Hamburger Feuersturm" steht für den sich über mehrere Tage hinziehenden Luftangriff auf Hamburg im Sommer 1943. Etwa 35.000 Menschen verloren dabei ihr Leben, und der "Feuersturm" prägte sich als tiefste Zäsur des 20. Jahrhunderts in Hamburgs Stadtbild und -geschichte ein. Über die langfristigen Auswirkungen sowohl in historischer Hinsicht als auch im Hinblick auf intraindividuelle und transgenerationale Folgen dieser Kriegserfahrung ist bislang nur wenig bekannt. Im Mittelpunkt eines seit 2006 von der Gerda Henkel Stiftung unterstützten interdisziplinären Forschungsprojekts steht am Beispiel der Überlebenden und der nachfolgenden Generationen die Frage, inwieweit Kriegserlebnisse zu langfristigen Traumatisierungen führen und wie diese individuell, familiär und gesellschaftlich verarbeitet werden.<br />
 <br />
Welche Folgen für das Familiengedächtnis hat der Hamburger Feuersturm bis heute? Wie sehen die seelischen Wunden dieses Ereignisses, eingebettet im Gesamtkontext Zweiter Weltkrieg aus? Wie werden die Erlebnisse innerhalb der Familien von Generation zu Generation weitergegeben? Wie spielen historische Ereignisse und Psyche im kollektiven Bewusstsein zusammen?<br />
 <br />
Die Lösung dieser vielschichtigen Fragen soll durch die Zusammenarbeit von Psychosomatikern, Historikern und Kinderpsychologen erreicht werden. Sie untersuchen mit Interviews, Fragebögen und disziplinübergreifenden Auswertungen die Mechanismen der Überlieferung der Ereignisse in den Familien und ihre Auswirkungen bis heute.<br />
 <br />
Ein Hamburger Forscherteam um die Psychoanalytiker Dr. Ulrich Lamparter und Dr. Silke Wiegand-Grefe sowie die Zeithistoriker Prof. Dr. Dorothee Wierling und Dr. Malte Thießen hat sich in Hamburg auf die Suche nach Bombenlücken, Bunkern und Betroffenen gemacht.<br />
 <br />
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der Gerda Henkel Stiftung.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Gegenwarts- und zukunftsbezogene Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=948#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
            <guid isPermaLink="false">http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=948</guid>
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        </item>
        <item>
            <title>L.I.S.A.video</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1222</link>
            <description><![CDATA[In der Rubrik „L.I.S.A.video“ werden Filme aus der Forschung vorgestellt. Acht Teams von Wissenschaftlern haben seit dem Frühjahr 2009 ihre wissenschaftliche Arbeit gefilmt. (Mehr zu L.I.S.A.video...)]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1222#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Das Leuchten hinter der schwarzen Wand - 
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)
: Reisefieber</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=964</link>
            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Bildersturm der Nazis - 
&quot;Entartete Kunst&quot; (Deutschland)
: Das Kunstwerk</title>
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            <description><![CDATA[L.I.S.A.video]]></description>
            <author> Administrator</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=978</link>
            <description><![CDATA[Autor: Daniel Stahl, Universität Jena<br />
 <br />
Wie hatte ein gesuchter NS-Täter so lange unerkannt leben können? Darüber rätselte die Öffentlichkeit seit der Entführung Eichmanns aus Argentinien jedes Mal, wenn wieder ein in NS-Verbrechen verwickelter Justizflüchtiger in Südamerika entdeckt worden war. Der beklagte Zeitraum wurde immer länger, die Herren, die in Polizeibegleitung den aus Übersee kommenden Flugzeugen entstiegen, immer älter, die Frage blieb die gleiche. Man hätte sie auch anders stellen können: Wie kam es überhaupt dazu, dass trotz Flucht einige der Untergetauchten NS-Täter gefunden und vor Gericht gestellt wurden? Das Promotionsprojekt geht diesen Fragen nach, indem es die seit dem Kriegsende stattgefundenen Bemühungen, nach Südamerika geflohenen NS-Täter vor Gericht zu bringen, untersucht.<br />
 <br />
Das vielfach als Nazijagd bezeichnete Unterfangen war keine rein zwischenstaatliche, sondern eine transnationale Angelegenheit. Die Bundesrepublik und die südamerikanischen Staaten, die in streng formalisierten diplomatisch-juristischen Verfahren die Fahndung nach Justizflüchtigen und ihre Auslieferung betrieben, sahen sich dem Druck einer immer größer werdenden Anzahl nichtstaatlicher Akteure ausgesetzt, die sich nicht allein aus dem europäischen und nordamerikanischen, sondern auch aus dem südamerikanischen Raum rekrutierten. Zwischen den verschiedenen Einzelpersonen und Institutionen, die sich für eine Auslieferung von NS-Tätern einsetzten, bildeten sich transnationale Netzwerke heraus, die dem Informationsaustausch und der Koordination von Aktionen dienten. Dem transnationalen Charakter der „Nazijagd“ trägt das Projekt Rechnung, indem es sowohl die staatlichen als auch die nichtstaatlichen Akteure auf beiden Seiten des Atlantiks in den Blick nimmt, die Interaktionen zwischen ihnen herausarbeitet und danach fragt, welche Rolle das Thema der geflohenen NS-Täter in den jeweiligen politischen Kulturen spielte.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Bild – Raum – Handlung
Tagung im Rahmen der Forschergruppe C – III „Acts“ des ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=996</link>
            <description><![CDATA[Tagungsbericht von Burkhard Emme, Universität Heidelberg<br />
 <br />
Die Konzentration der Kulturwissenschaften auf bestimmte Themenbereiche – in der jüngeren Vergangenheit mit dem Begriff des „turns“ apostrophiert – ist für sich genommen keine ganz neue Entwicklung. Unter den zahlreichen „turns“, die die historisch ausgerichteten Fächer in den vergangenen Jahrzehnten vollzogen haben, sind dabei vor allem die Kategorien Bild, Raum und Handlung von besonderer Bedeutung, nicht etwa, weil die entsprechenden Fächer sich nicht schon zuvor und teils seit jeher mit Fragen nach Bildern, Räumen oder Performanz befasst hätten, sondern vielmehr insofern das Zueinander-in-Beziehung-setzen der drei genannten Aspekte neue Erkenntnisse über jeden einzelnen von ihnen verspricht. Einen entsprechenden Ansatz verfolgte nun eine von dem Berliner Exzellenzcluster TOPOI in Zusammenarbeit mit der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin ausgerichtete Tagung, die unter dem Titel „Bild – Raum – Handlung“ vom 21.-23. Oktober 2009 in Berlin stattfand.<br />
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In seinem einleitenden Vortrag behandelte TONIO HÖLSCHER (Heidelberg) den Umgang der griechischen Kultur mit Bildwerken. Anhand der Beispiele griechischer Ehrenstatuen führte er dabei zunächst vor Augen, inwiefern Bilder zur Erzeugung einer „konzeptuellen Präsenz“ dienen konnten. Aus dem Aufstellungsort von Ehrenstatuen im Umfeld von Altären oder Versammlungsorten ergebe sich demzufolge, dass die dargestellten Personen an den in diesen Räumen geübten Handlungen präsent gemacht werden sollten, auch wenn sie aufgrund räumlicher oder zeitlicher Entfernung vom Geschehen nicht persönlich anwesend sein konnten. Davon ausgehend wandte sich der Vortragende gegen eine Übertragung der modernen Vorstellung vom Umgang mit Bildern auf die antiken Verhältnisse. Im Gegensatz zur Moderne sei der Antike ein allein auf das ästhetische Empfinden abzielender Umgang mit Bildern fremd, da Bilder stets für einen bestimmten Kontext geschaffen worden seien. Dementsprechend sei bei der Interpretation von antiken Bildwerken deren räumlicher und zeitlicher sowie ihr sozialer Kontext zu berücksichtigen. Anhand des in der Antike nur unzureichend sichtbaren figuralen Bauschmucks des Parthenons in Athen veranschaulichte der Vortragende abschließend die Bedeutung von Bildern als eines autonomen Bestandteils der griechischen Lebenswelt, wie dies im Begriff des Kosmos (Schmuck; Weltordnung) zum Ausdruck komme. In seinem umfassenden Ansatz verwies der Vortrag damit auf eine Reihe von Problemen, die im Verlauf der Tagung wiederholt zur Diskussion kommen sollten.<br />
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Die weitere Tagung gliederte sich in vier Sektionen, die das Verhältnis von Bild und Naturraum, Bild und städtischem Raum, Bild und Innenraum sowie Bild und Ritual behandelten.<br />
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Den Auftakt der ersten Sektion bildete der von PETER FUX (Zürich) gehaltene Vortrag über Felsbilder im Rio Palpa-Tal im südlichen Peru. Die Bilder, die aufgrund von Vergleichen in das 8.-2. Jh. v. Chr. datiert werden können, zeigen einen weiten Motivschatz, innerhalb dessen spezifische Tierdarstellungen auf eine Kenntnis nicht nur der regionalen Fauna des Andenraumes sondern auch der diesem vorgelagerten Küstenbereiche sowie des Amazonasbeckens schließen lassen. In seinen weiteren Ausführungen stellte der Vortragende dar, dass sich die Darstellungen entlang einer Fernhandelsroute befinden, die die genannten Regionen miteinander verband, so dass der ikonographische Befund durch die Einbettung der Bilder in ihren topographischen Zusammenhang seine Bestätigung findet.<br />
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KARSTEN LAMBERS (Konstanz) veranschaulichte im folgenden Vortrag anhand der Geoglyphen von Palpa und Nasca in Peru, in welchem Maße anthropogene Bilder den Eindruck ganzer Landschaften zu bestimmen vermögen. Die v.a. während der Nasca-Zeit (250 v. Chr. – 600 n. Chr.) entstandenen Bilder, die bis zu 2 km Länge erreichen können, wurden durch gezieltes Absammeln von dunklem Oberflächengestein erzeugt, so dass sich auf der freigelegten Oberfläche der typische Kontrast der „Nasca-Linien“ ergibt. Das Formenspektrum der Darstellungen umfasst figürliche wie auch geometrische Motive, wobei eine Entwicklung zu größeren Maßen und zugleich zu schlichteren Motiven in Linien- oder Trapezform erkennbar ist.  Insbesondere die späteren Anlagen weisen dabei aufgrund von Keramikfunden auf eine regelmäßige Nutzung hin, so dass der Vortragende auf einen Funktionswandel „von Bildern zu Bühnen“ schloss.<br />
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Im abschließenden Vortrag der ersten Sektion befasste sich JOAO ZILHAO (Bristol) mit den altsteinzeitlichen Reliefzeichnungen des Coa-Tals (Portugal). Die erst in den vergangenen Jahren bekannt gewordenen Darstellungen, die in erster Linie Tiere zeigen, finden sich innerhalb des Tales vermehrt in spezifischen Geländesituationen, so etwa an Engstellen des Tales, im Bereich von Flussübergängen oder Sandbänken. Auffällig erscheinen vor allem die von dem Vortragenden so genannten Palimpseste, bei denen durch vielfach erneuertes Einritzen der Umrisslinien von Tieren der Bildeindruck weitgehend verloren ist. Solcherlei Befunde scheinen darauf hinzuweisen, dass der Handlung der (regelmäßigen?) Erneuerung der Bilder eine eigene Bedeutung zukam.<br />
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Die folgende Sektion war dem Verhältnis von Bild und städtischem Raum gewidmet. Im ersten Vortrag behandelte ALESSANDRA GILIBERT (Berlin) Platzanlagen und deren Funktion innerhalb syro-hethitischer Städte des 10. und 9. Jhs. v. Chr. Anhand der Beispiele der im oberen Mesopotamien gelegenen Städte Zincirli, Karkemisch und Tell Halaf zeigte die Vortragende die typische Disposition der Platzanlagen am Randbereich zwischen dem Gebiet der ummauerten Unterstadt und der ebenfalls von einer Mauer umgebenen Oberburg. Diese charakteristische Lage sowie die Ausstattung u.a. mit Reliefs, die bildliche Darstellungen von Prozessionen zeigen, lassen an eine Scharnierfunktion der Plätze zwischen herrschender Elite und Volk denken, die in kultischen Ritualen Ausdruck ihren fand.<br />
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HAUKE ZIEMSSEN (Berlin) behandelte in seinem Beitrag das von dem römischen Kaiser Maxentius im frühen 3. Jh. n. Chr. in Rom vorgenommene Bauprogramm, in dessen Rahmen der Tempel der Venus und der Roma sowie der diesem gegenüber gelegene und nach demselben Kaiser benannte Hallenbau neu errichtet wurden. Anhand der Darstellungen auf Münzen desselben Kaisers zeigte der Vortragende auf, wie sehr die  Errichtung des Tempels und damit der Bezug auf den Kult der Göttin Roma vor dem Hintergrund konkurrierender Herrschaftsansprüche als Ausdruck der Verbundenheit mit Hauptstadt und Reich verstanden werden können.<br />
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Die in verschiedenen Schriftquellen beschriebene bildhafte Inszenierung des byzantinischen Kaisers im Rahmen von Gesandtschaftsempfängen behandelte FRANZ ALTO BAUER (München). Wenngleich mit dem Palast von Konstantinopel der architektonische Rahmen dieser Empfänge weitgehend unbekannt ist, zeigen die schriftlichen Quellen das Bild eines in hohem Maße ritualisierten Geschehens, innerhalb dessen der Gesandte durch verschiedene Sinneseindrücke vom Reichtum und der Macht des Kaisers und seines Reiches überzeugt werden sollte. Die Inszenierung der Person des Kaisers, der in den Audienzen nicht selbst das Wort ergriff, geriet dabei in hohem Maße selbst zum Bild, womit ein Anknüpfungspunkt für die Vorträge der folgenden dritten Sektion geschaffen wurde.<br />
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In ihrem Vortrag setzte sich UTE GÜNKEL-MASCHEK (Heidelberg) mit der bildlichen Ausstattung des Palastes von Knossos auf Kreta auseinander. Die bildliche Ausstattung des bis gegen Mitte des 2. Jtsds. v. Chr. errichteten Baus mit Wandmalereien zeigt ein weites Spektrum von Darstellungen. Inwiefern diese in einem Bezug zur Funktion der einzelnen Räume stehen, wurde von der Vortragenden anhand von drei charakteristischen Beispielen untersucht. Insbesondere die Darstellung einer Prozession innerhalb eines langgestreckten Korridors weise demzufolge auf eine „Verstetigung“ der mit in dem Raum ausgeübten Handlung, wohingegen die heraldische Anordnung von Greifen beiderseits des Thrones auf ein Gesamtbild ziele, innerhalb dessen der sitzende Herrscher eine zentrale Position einnehme, ein seiner Konzeption nach vergleichbarer Befund zu den im folgenden Vortrag behandelten mykenischen Palästen.<br />
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ULRICH THALER (Heidelberg) illustrierte am Beispiel der mykenischen Paläste von Tiryns, Mykene und Pylos (Peloponnes; 14.-12. Jh. v. Chr.) die Einflussnahme von Architektur und bildlicher Ausstattung auf die Bewegungsabläufe innerhalb der fraglichen Bauten. Während durch eine architektonisch akzentuierte Abfolge von Durchblicken der antike Palastbesucher durch mehrere Vorhöfe schritt, ohne den Palast als Ganzes erfassen zu können, entsprach die Bewegungsrichtung der an den Wänden dargestellten Figuren seiner Bewegung auf das Megaron, den Hauptraum des Palastes und Sitz des Herrschers. Dieser wurde seinerseits in seinem Thron sitzend von in Wandgemälden dargestellten Greifen und Löwen gerahmt, eine bildhafte Komposition, die nur mit dem Herrscher im Zentrum vollständig war.<br />
 <br />
In seinem Vortrag zur statuarischen Ausstattung des Gymnasions von Pergamon beleuchtete RALF VON DEN HOFF (Freiburg) die Frage der Wahrnehmung von Bildern in einem spezifischen baulichen wie funktionalen Rahmen. Die Statuensaustattung des im 2. Jh. v. Chr. von dem pergamenischen König Eumenes II. gestifteten Gymnasion vereinte dabei Darstellungen verschiedener Götter, Herrscher, Sportler und verdienter Bürger und verweist als solches auf die unterschiedlichen Aspekte von Handlungen, die sich innerhalb seiner Mauern vollzogen.<br />
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ORTWIN DALLY (Berlin) sprach über die jüngsten Forschungen des DAI in Zusammenarbeit mit der Antikenabteilung der Berliner Museen zur baulichen und bildlichen Ausstattung der Faustina-Thermen in Milet (Türkei). Der im mittleren 2. Jh. n. Chr. errichtete Bau wurde mehrfach umgebaut, wobei insbesondere aus der letzten Bauphase das Zusammenspiel von Architektur und Statuenausstattung nachvollzogen werden kann. So zeigten die mit Becken und Heizvorrichtung versehenen Baderäume dieser Phase eine Ausstattung mit Statuen der unbekleideten Götter Aphrodite, Dionysos sowie eines Flussgottes. Ein dem Bau angeschlossener Saal mit Bühne hingegen verfügte über eine Gruppe von bekleideten Musenstatuen. Von der kontinuierlichen Nutzung des Baus zeugt der Umstand, dass die Statuen in frühchristlicher Zeit nach Unkenntlichmachung der Geschlechtsmerkmale weiterhin an ihrem Standort verblieben.<br />
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In ihrem Vortrag über die Innenausstattung römischer Häuser beleuchtete SUSANNE MUTH (Berlin) am Beispiel der spätantiken Villa von Piazza Amerina (Sizilien) ihrerseits den Zusammenhang zwischen der Funktion einzelner Räume und deren Bildausstattung insbesondere durch Fußbodenmosaiken. An diesem Beispiel ließ sich unter anderem nachvollziehen, dass sowohl die zur Darstellung gebrachten Motive als auch deren formale Ausgestaltung in Wechselwirkung mit der jeweiligen Nutzung des Raumes zu sehen sind, innerhalb dessen sie angebracht waren. So zeigte das Vestibulum (Eingangsraum) der Villa eine großflächige Begrüßungsszene durch zahlreiche Dienerfiguren, die den Eintretenden bildhaft in Empfang nehmen. Im Gegensatz dazu stehe die Darstellung von Tierköpfen in Medaillons, die in scheinbar endloser Reihung den Boden der anschließenden Portikus (Wandelhalle) bedecken. Die formale Gliederung in ein streng rhythmisiertes Muster evoziere in diesem Fall das Durchschreiten der langen Wandelgänge.<br />
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Die abschließende vierte Sektion war dem Verhältnis von Bild und Ritual gewidmet. Zum Auftakt präsentierte KLAUS SCHMIDT (Berlin) neueste, zum Teil nur wenige Tage alte Forschungsergebnisse von den Ausgrabungen des DAI am Göbekli Tepe im südöstlichen Anatolien. In einer Reihe von Grabungskampagnen konnten hier megalithische Steinkreisanlagen aus dem 10. und 9. Jtsd. v. Chr. freigelegt werden, deren Stelen wenngleich hochgradig stilisierte so doch anthropomorphe Darstellungen zeigen, die verschiedentlich mit in Relief wiedergegebenen Tieren dekoriert sind. Aus der regionalen Verteilung ähnlicher Befunde folgerte Schmidt, dass die am Göbekli Tepe gefundenen Anlagen das Zentrum einer steinzeitlichen „Amphiktyonie“, d.h. einer im gemeinsamen Kult zusammengeschlossenen Kultur, seien. Die an einem zentralen Ort errichteten Anlagen gewinnen ihre Bedeutung durch die Tatsache, dass sie chronologisch mit den Anfängen von Ackerbau und Sesshaftwerdung des Menschen zusammenfallen<br />
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Eine Gegenüberstellung der Relieffriese vom Palast des persischen Großkönigs Dareios in Pasargade (spätes 6. Jh. v. Chr.) mit jenen des Athener Parthenon (mittleres 5. Jh. v. Chr.) unternahm LORENZ WINKLER-HORACEK (Berlin) in seinem Vortrag. Dabei verwies er auf die unterschiedlichen Handlungszusammenhänge, in denen die Darstellungen gestanden hätten. Während die am Aufgang zur Empfangshalle des Perserkönigs angebrachten Reliefs diesen bei der Entgegennahme von Geschenken der verschiedenen Länder seines Reiches zeigen, stellt der Fries am Athener Parthenon die Prozession anlässlich des Festes der Göttin Athena dar. In beiden Fällen ergebe sich damit der Fall einer unmittelbaren Gegenüberstellung von (ritualisierter) Handlung und deren Wiedergabe im Bild.<br />
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Das Zusammenspiel zwischen Raum und Ritual behandelte STEFANIE KÜHN (Berlin) in ihrem Beitrag über die im 2. Jh. v. Chr. von Athen in das Heiligtum des Apollon von Delphi führende Pythais-Prozession. Insbesondere im letzten Abschnitt der Prozession innerhalb des Heiligtums sahen sich die Teilnehmer dabei einer reichen Bilderwelt gegenüber, die teilweise durch Stiftungen der Stadt Athen aus den vorangegangenen Jahrhunderten geprägt war. Zugleich hinterließen die Prozessionen ihrerseits eigene Spuren im Denkmälerbestand des Heiligtums, so etwa in Gestalt der an der Fassade des Athener Schatzhauses angebrachten Hymnen sowie in Form der sogenannten Akanthussäule, die möglicherweise auf eine Stiftung durch eine Athener Gesandtschaft zurückzuführen ist. Die in der Prozession geübte Handlung führte damit einerseits zur erneuten Wahrnehmung älterer Bilder und brachte ihrerseits neue Bilder hervor.<br />
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In ihrem abschließenden Vortrag behandelte KATJA MOEDE (Berlin) die bildlichen Darstellungen römischen Kultgeschehens, wie sie vor allem auf den Altären selbst überliefert sind. Dabei wurde deutlich, dass die ins Bild gesetzten Rituale ein idealisiertes Geschehen zeigen, das mit den praktischen Erfordernissen des Kultgeschehens, wie es aus schriftlichen Quellen bekannt ist, nicht vollkommen übereinstimmt.<br />
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Abschlussdiskussion und Fazit<br />
In der abschließenden Diskussion wurde in erster Linie die den historischen Fächern inhärente Konzentration auf einen oder zwei der drei Aspekte Bild – Raum – Handlung erörtert. Diese sei in der Überlieferungssituation begründet, wie anhand der verschiedenen Vorträge deutlich wurde. So bildeten im Bereich der prähistorischen bzw. archäologischen Disziplinen Bilder und Räume oftmals die einzigen Quellen vergangener Kulturen, anhand derer die verschiedensten Handlungen rekonstruiert werden müssten (Vorträge FUX; LAMBERS; SCHMIDT; GÜNKEL-MASCHEK; THALER). Umgekehrt fehlen in denjenigen Fächern, in denen schriftliche Quellen vorhanden sind, vielfach materielle Befunde, wie vor allem der Vortrag von FRANZ ALTO BAUER zeigen konnte. Eine der Soziologie bzw. der Ethnologie vergleichbare Situation, bei der Handlung, Bild und Raum gemeinsam die Grundlage der Forschung bilden, müsste vor diesem Hintergrund als ein seltener Glücksfall erscheinen.<br />
 <br />
Interessant erscheint demgegenüber das Zusammenspiel von Bild und Handlung, insofern sich diese aus dem archäologischen Befund rekonstruieren lässt: Während reale Personen wie Herrscher aber auch Prozessionsteilnehmer im Zusammenhang stark ritualisierter Handlungen bildhaft inszeniert werden können (BAUER; GÜNKEL-MASCHEK; THALER), wirken andererseits Bilder in bestimmten Handlungen wie lebende Teilnehmer am Geschehen (HÖLSCHER). Auch die Übergänge der Kategorien „Bild“ und „Raum“ erscheinen fließend, wenn Bilder wie im Fall der peruanischen Geoglyphen in rituellen Zusammenhängen „begangen“ werden (LAMBERS) oder wenn der Herrscher eine auf seine Person hin komponierte Darstellung komplettiert, und damit in den Bildraum eintritt (GÜNKEL-MASCHEK; THALER).<br />
 <br />
Schließlich erscheint das Nebeneinander von Bild und dargestellter Handlung ein reizvolles Gebiet für künftige Forschungen. Insbesondere die Überlegung von ALESSANDRA GILIBERT wirkt hier anregend, der zufolge Bild und Handlung in wechselseitiger Abhängigkeit zueinander stehen. Während die in der ephemeren Handlung zusammengeschlossene Menschenmasse zwangsläufig zerfalle und daher des Bildes als einer Verstetigung des eigenen Tuns bedürfe, werde umgekehrt die bildhafte  Darstellung des Geschehens erst durch den regelmäßigen Vollzug im wirklichen Leben aktiviert.  Insofern sich im Bild dabei zwangsläufig Abweichungen von der Realität des Dargestellten ergäben, sprach KATJA MOEDE von einer „idealen Realität“, wobei dem Bild als einer Konstruktion von Wirklichkeit die ritualisierte Handlung ihrerseits als Konstruktion gegenüberstehe (HÖLSCHER).]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>A. Matthaei – M. Zimmermann, Stadtbilder im Hellenismus (2009)</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1081</link>
            <description><![CDATA[Autor: Burkhard Emme, Universität Heidelberg<br />
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Die hellenistische Polis bildet seit geraumer Zeit einen Schwerpunkt der altertumswissenschaftlichen Forschung. Ihrer umfassenden Untersuchung ist das im Jahr 2006 begründete Schwerpunktprogramm 1209 (SPP 1209) der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewidmet, in dem zahlreiche Einzelprojekte zusammengeschlossen sind. Mit dem hier besprochenen Band werden nun erstmals Ergebnisse des SPP 1209 einer breiteren Öffentlichkeit vorgelegt.<br />
Die insgesamt sechzehn Beiträge des Sammelbandes sind in sechs Sektionen gegliedert. Die Beiträge der ersten Sektion behandeln das Bild, das sich anhand der literarischen Überlieferung von den Städten hellenistischer Zeit gewinnen lässt. Die zweite Sektion ist dem Verhältnis von Kult und Stadtbild gewidmet, die dritte behandelt die hellenistische Stadt vor dem Hintergrund größerer Siedlungs- bzw. politischer Verbände. Die Aufsätze der vierten und fünften Sektion handeln von der Ausstattung einzelner Städte mit Bildwerken bzw. Bauten. Die abschließende sechste Sektion rundet das Bild mit einer Reihe von insgesamt fünf Fallbeispielen ab. Im folgenden sei eine Reihe von ausgewählten Beiträgen zusammengefasst wiedergegeben.<br />
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Martin Zimmermann setzt sich mit der Frage nach dem wechselseitigen Verhältnis von „Stadtraum, Architektur und öffentlichem Leben in der hellenistischen Stadt“ auseinander. Dabei beschreibt er eingangs die in den vergangenen Jahren aus dem Bereich der archäologischen Stadtforschung gewonnene Perspektive, der zufolge hellenistische Städte in ihrer urbanistischen Struktur als Abbild einer in zahlreiche Teilöffentlichkeiten zergliederten Gesellschaft verstanden werden können. Im Gegensatz zu dieser Lesart zeigt Zimmermann im folgenden anhand inschriftlicher Belege auf, inwiefern die baulich markierten Grenzen durch performatives Handeln wie Ehrenbezeugungen, Feste, Prozessionen usf. verschiedentlich überschritten werden konnten. Aus diesem Befund wie auch aus der Bedeutung, die dem Demos als Symbol der städtischen Gemeinschaft innerhalb der Inschriften zukommt, entwickelt der Autor die These eines antiken Stadtbildes, das nicht primär von der baulichen Struktur sondern vielmehr vom Bürger geprägt gewesen sei. Stiftungswesen und Festkultur seien für den inschriftlich vielfach beschworenen Glanz der Stadt von ebensolcher Bedeutung gewesen, wie deren bauliche Ausstattung, so dass es zu einer „vollkommenen Deckung“ von Bürgerbild und Stadtbild gekommen sei.<br />
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Der zweite Aufsatz des Bandes behandelt „Stadtbilder im Hellenismus – Wahrnehmung urbaner Strukturen in hellenistischer Zeit.“ Vor dem Hintergrund dieser Fragestellung untersucht die Althistorikerin Melanie Heinle die antike Literatur in Hinblick auf die verschiedentlich darin fassbaren Beschreibungen hellenistischer Städte. So vermittelten theoretische Schriften zur Stadtanlage etwa von Aristoteles wie auch von Aenaeas Tacticus auf einer allgemeinen Ebene eine Vorstellung von den urbanistischen bzw. fortifikatorischen Erfordernissen einer griechischen Stadt des 4. Jhs. v. Chr. Demgegenüber lasse sich etwa in dem nur fragmentarisch erhaltenen Werk des Herakleides Kritikos aus dem 3. Jh. v. Chr. die Wahrnehmung zeitgenössischer Städte wie insbesondere Athen und Chalkis fassen. Besonders fruchtbar erweist sich die folgende Gegenüberstellung mit dem im 2. Jh. n. Chr. abgefassten Werk des Pausanias. So weist die Autorin überzeugend nach das bei Herakleides typische Neuerungen der  hellenistischen Architektur und Urbanistik wie die orthogonale Stadtanlage und die Einfassung von Platzanlagen vermittels Säulenhallen gelobt werden, während der mit den kaiserzeitlichen Stadtbildern gut vertraute Autor Pausanias seinerseits den ungeordneten und folglich altertümlichen Charakter der Agora von Elis hervorhebt. Unter Hinweis auf das um die Zeitenwende entstandene Werk des Geographen Strabon betont die Autorin ferner die Bedeutung des Stadtbildes in seiner Gesamtheit, wie sie exemplarisch in Strabos Beschreibung der Hafenfront von Alexandria zum Ausdruck kommt. Als Ursachen für die charakteristische Entwicklung hellenistischer Städte benennt sie zum einen die Stiftung von Gebäuden durch die hellenistischen Könige, in erster Linie jedoch das Wetteifern der Städte untereinander.<br />
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Dem wechselseitigen Verhältnis von der Ausgestaltung kultischer Feierlichkeiten und der Architektur hellenistischer Heiligtümer ist der Beitrag von Wolfgang Ehrhardt gewidmet. Dabei geht der Verfasser von Untersuchungen des westlichen Sakralbezirks der Stadt Knidos aus, den er vergleichbaren Anlagen der Knidos benachbarten Städte Lindos auf Rhodos sowie Kos gegenüberstellt. Während andernorts eine strenge, übergeordnete Gesamtplanung der Heiligtümer zu verzeichnen sei, die durch Anlage von Treppen und axiale Bezugssysteme eine starke Rhythmisierung der Architektur bewirke, habe der Heiligtumsbezirk von Knidos auch nach einem umfassenden Neu- und Umbauprogramm im frühen 2. Jh. v. Chr. weitgehend das Bild einer „gewachsenen“ Anlage geboten. Unter Verweis auf weitere altertümliche Merkmale der einzelnen Bauten gelangt Ehrhardt zu dem überzeugenden Schluss, dass die Entscheidung gegen ein übergeordnetes Planschema bei Neuanlage des knidischen Bezirks auf einer bewusst getroffen worden sei. Dieser Überlegung stellt der Autor die inschriftliche Überlieferung gegenüber, in der einerseits die strenge Einhaltung etwa in der Anordnung von Prozessionen betont wird, andererseits das hohe Alter von kultischen Einrichtungen als prestigeträchtig zu erkennen ist. Während die strenge Ordnung kultischer Vorgänge ihre Entsprechung in den einheitlichen Entwürfen von Heiligtumsanlagen wie etwa Lindos oder Kos finde, breche sich die Wertschätzung des geschichtsträchtigen Charakters bestimmter Kulte in der knidischen Anlage Bahn.<br />
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Hans-Ulrich Wiemer befasst sich in dem folgenden Beitrag mit der repräsentativen Funktion hellenistischer Feste. Dabei unterscheidet er maßgeblich zwischen Festen, die von hellenistischen Herrschern ausgerichtet wurden und solchen, deren Ausrichter einzelne Städte waren. Exemplarisch veranschaulicht er seine Unterscheidung an der von Ptolemaios II. Philadelphos zu Ehren seines vergöttlichten Vaters in Alexandria veranstalteten Festprozession, die er der Ausgestaltung des Festes zu Ehren des Zeus Sosipolis in Magnesia am Mäander gegenüberstellt. So habe die alexandrinische Prozession in der Art ihrer Ausgestaltung auf die Repräsentation des Herrschers abgezielt und insbesondere zwischen Akteuren und Zuschauern dergestalt unterschieden, dass von einer Einbeziehung der Bürgerschaft der Stadt keine Rede sein könne. Demgegenüber gebe sich die Festprozession des im frühen 2. Jh. v. Chr. gestifteten Festes des Zeus Sosipolis in Magnesia als für die Bürgerschaft der Stadt insgesamt repräsentative Institution zu erkennen. Anders als in Alexandria sei in hohem Maße die Identität von Bürger- und Festgemeinschaft angestrebt worden. Dass es im Einzelfall auch zu einer Verquickung von städtischer und königlicher Selbstdarstellung kommen konnte, zeigt der Autor abschließend anhand einer Prozession auf, die die Residenzstadt Pergamon anlässlich der siegreichen Heimkehr ihres Königs Attalos III. ausrichtete. Hier habe die Abhängigkeit der Stadt von dem politischen Erfolg des Herrschers zu einer seltenen Einbeziehung der Person des Königs in dasjenige Bild geführt, das die Bürgerschaft in Gestalt der Festprozession von sich selbst entwarf.<br />
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Der Untersuchung des Verhältnisses von „Sympolitien und Siedlungsentwicklung“ gilt der Beitrag von Andreas Victor Walser. Anhand von Fallbeispielen geht Walser der Frage nach, inwiefern die politische Eingemeindung kleinerer Poleis durch größere Nachbarn Auswirkungen auf die Siedlungsform sowohl innerhalb der beiden vormaligen urbanistischen Zentren wie auch in deren jeweiligem Umland hatte. So skizziert der Autor den Fall der Sympolitie zwischen Milet und dem benachbarten Pidasa, das im frühen 2. Jh. Milet eingemeindet wurde und dessen Bevölkerung teilweise nach Milet übersiedelte. Andernorts, wo der Zusammenschluss zweier Poleis sich auf Druck hellenistischer Herrscher vollzog, wurden entsprechende Maßnahmen oftmals zu einem günstigen Zeitpunkt wieder rückgängig gemacht, wie im Fall der von Antigonos Monophthalmos gegen 300 v. Chr. veranlassten Zusammenlegung von Lebedos und Teos. Schließlich zeigt der Autor am Beispiel der gegen 200 v. Chr. zusammengeschlossenen Nachbarinseln  Kos und Kalymna auf, dass auch die Aufgabe der politischen Eigenständigkeit durch das kleinere Kalymna nicht gleichbedeutend mit einem völligen Veröden der Insel gewesen sei, wie sich aus der späterhin erfolgten Errichtung eines Gymnasions und eines Theaters schließen lasse. Zusammenfassend ergibt sich Walser demzufolge ein differenziertes Bild von den möglichen Rückwirkungen des politischen Zusammenschlusses zweier Poleis auf die jeweilige Siedlungsstruktur, das vom Übersiedeln großer Teile der Bevölkerung bis hin zum Fortbestehen der ursprünglichen Siedlungsformen reichen konnte.<br />
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Während sich Walser in dem vorangehenden Beitrag ausdrücklich mit dem Zusammenschluss von Poleis zu einer einheitlichen Bürgergemeinschaft befasst, widmet sich Klaus Freitag in dem folgenden Aufsatz dem Phänomen griechischer Bundesstaaten und ihre Siedlungsstruktur. Mit den Beispielen des Boiotischen, des Arkadischen sowie des Aitolischen Bundes zeigt Freitag auf, wie unterschiedlich das Verhältnis von urbanen Siedlungsstrukturen und einem diesen übergeordneten föderalen politischen Verband ausfallen konnte. So zeige Boiotien eine Reihe alter Poleis, deren städtische Siedlungen bis in archaische Zeit zurückreichten. Wesentliche Impulse für die urbanistische Entwicklung einzelner Zentren gingen hier von seiten der hellenistischen Herrscher aus, so etwa im Fall der 335 v. Chr. durch Alexander den Großen vorgenommenen Zerstörung Thebens wie auch bei dessen Wiederbegründung wenige Jahrzehnte darauf unter dem Herrscher Kassander. In ähnlicher Weise habe auch die Begründung der Stadt Megalopolis als Zentrum des arkadischen Bundes gegen 371 v. Chr. nicht zu einer Aufgabe der älteren Poleis Arkadiens wie etwa Tegea, Mantineia oder Orchomenos geführt, wenngleich die urbanistische Ausgestaltung von Megalopolis mit spezifischen Heiligtümern und Versammlungsbauten dessen Rolle als politisches Zentrum des Bundes widerspiegele. In ganz anderer Weise gehe die Ausbildung bundesstaatlicher Strukturen mit einer zunehmenden urbanistischen Entwicklung hingegen im Gebiet des Aitolischen Bundes einher, da beide Tendenzen sich im Verlauf des späten 5. und 4. Jhs. etwa gleichzeitig vollzogen hätten.<br />
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Marianne Mathys befasst sich in ihrem Beitrag mit den „Strategien visueller Repräsentation im späthellenistischen Pergamon“. Vorrangig anhand von Inschriften untersucht sie das Wechselverhältnis von Architekturstiftungen und Ehrungen vor dem Hintergrund der Aufgabe der Monarchie 133 v. Chr. Ab diesem Datum sei einerseits ein für die ehemalige Residenzstadt vollkommen neuartiges Stiftertum von Seiten der Bürger zu konstatieren, wie es sich in Form verschiedener Baumaßnahmen im Stadtgebiet fassen lasse. Umgekehrt seien entsprechende Ehrungen für verdiente Mitbürger nun gehäuft zu verzeichnen. Andere Formen statuarischer Repräsentation wie etwa die Ehrung von Priesterinnen des Athena-Kultes im Heiligtum der Göttin liefen demgegenüber kontinuierlich von der Königszeit bis in das mittlere 1. Jh. v. Chr. durch. Neuartig sei schließlich die Ehrung römischer Magistrate, aus dem Areal der Oberburg. Während demnach für verschiedene Ehrungen ein enger Zusammenhang mit der politischen Entwicklung der Stadt zu sehen sei, gelte dies für die genannten Statuen von Priesterinnen allenfalls in eingeschränkter Weise. Anhand der Verteilung ergibt sich mit der Verfasserin zugleich ein System von „Orte(n) mit unterschiedlicher Wertigkeit von öffentlichem Raum“. So sei die Ehrung römischer Magistrate im Gymnasion aufgrund der geringen Zahl überlieferter Inschriften augenscheinlich weniger opportun gewesen, als im Areal der Oberburg.<br />
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Im ersten der beiden Beiträge zur baulichen Ausstattung hellenistischer Städte befasst sich Ralf von den Hoff mit „Raumgestaltung und Raumfunktionen hellenistischer Gymnasia“. In einem betont architektursemantischen Ansatz geht der Verfasser dabei vom archäologischen bzw. architektonischen Befund hellenistischer Gymnasien aus, den er systematisch anhand ausgewählter Kriterien wie Lage, Zugänglichkeit und Ausgestaltung einzelner Räume analysiert. So sei für die Bauten insgesamt eine hermetische Abgeschlossenheit kennzeichnend, die sich aus dem regelmäßig wiederkehrenden Peristylschema ergebe und nur partiell durch die Gestaltung der äußeren Fassade etwa mit Pilastern oder aufwendigen Torbauten auf einen außen stehenden Betrachter ziele. Dem einwärts gekehrten Charakter der Anlagen entspreche zudem die Öffnung der Hauptaufenthaltsräume durch weite Säulenstellungen auf den zentralen Hof. Einen im späten 2. Jh. v. Chr. zu beobachtenden Wandel der Bauten zu zunehmend reich ausgestalteten Anlagen mit aufwendigen Marmorarchitekturen bringt der Autor mit den veränderten politischen und sozialen Verhältnissen des späten Hellenismus in Verbindung. Demzufolge seien vielerorts Bürger als Stifter an die Stelle der hellenistischen Herrscher getreten. Ein kurzer Katalog hellenistischer Gymnasien rundet den Artikel ab und erleichtert Vergleich und Gegenüberstellung der im Text genannten Bauten.<br />
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In dem zweiten Beitrag des Bandes, der explizit auf die bauliche Ausstattung hellenistischer Städte Bezug nimmt, behandelt Henner von Hesberg die bauliche Entwicklung griechischer Theater. Der Verfasser betont dabei, dass mit dem späten 4. Jh. v. Chr. ein Wandel in der Bauform der Anlagen zu konstatieren sei. Von diesem Zeitpunkt an, der durch die Errichtung des Dionysos-Theaters in Athen unter Lykurg oder auch den Bau des Theaters von Epidauros markiert werde, sei das Theater als Bauaufgabe erstmals in Gestalt streng geometrisch komponierter Anlagen verstanden worden. Zugleich lasse sich eine zunehmende Differenzierung von Zuschauerrund und Spielfläche konstatieren, die unter anderem durch die Errichtung von Abschrankungen greifbar werde.  Durch die für den weiteren Hellenismus charakteristische zunehmende Ausgestaltung der Bühnenbauten seien die Anlagen zudem auf eine bestimmte Funktion hin ausgerichtet worden. Zwar seien auch weiterhin Kulthandlungen wie auch politische Versammlungen für Theater bezeugt. Der monumentale Bühnenbau habe diese jedoch stets vor dem Hintergrund einer Theaterarchitektur erscheinen lassen. Abschließend betont von Hesberg die Bedeutung, die der Formgebung der Theaterbauten für die Selbstwahrnehmung der Gesellschaft hellenistischer Poleis zukam. Indem die Bürgergemeinschaft in dem Sitzrund sich selbst wahrnahm und zugleich geehrte Persönlichkeiten in hervorgehobenen Sitzen Platz nahmen, dienten die Bauten einer „Ästhetisierung der Gemeinschaft“, wie sie andernfalls etwa im Zusammenhang mit Prozessionen zu beobachten sei.<br />
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Im ersten der insgesamt fünf unter der Rubrik „Fallbeispiele“ zusammengestellten Beiträge gibt Wulf Raeck einen Überblick über die urbanistische Entwicklung der im 4. Jh. v. Chr. gegründeten Stadt Priene in hellenistischer Zeit. Insbesondere aufgrund neuer archäologischer Forschungen vor Ort sei es inzwischen möglich, ein differenzierteres Bild zu gewinnen, als noch auf Grundlage der alten Grabungspublikation. So sei etwa bei Errichtung der älteren Agora-Nordhalle wie auch des Buleuterions eine gründungszeitliche Wohnbebauung niedergelegt worden, was den Schluss erlaube, dass beide Bauten zum Zeitpunkt der Stadtgründung nicht bzw. an anderer Stelle vorgesehen gewesen seien. In ähnlicher Weise habe auch die Entwicklung der Wohnhäuser maßgeblich zur Veränderung des Stadtbildes beigetragen. Während die gründungszeitlichen Wohnhäuser auf Parzellen einheitlicher Größe und vielfach mit einem schematischen Grundriss errichtet wurden, sei in den folgenden Jahrhunderten verschiedentlich eine Ausdehnung einzelner Bauten zulasten der jeweils benachbarten zu verzeichnen, was die Frage nach den zugrunde liegenden Prozessen wie vor allem einer sozialen Differenzierung aufwerfe. Abschließend umreißt der Autor die Möglichkeiten der archäologischen Forschung, anhand der verhältnismäßig gut bekannten Stadtanlage von Priene durch gezielte Untersuchungen das heutige Verständnis für die städtebauliche Entwicklungsprozesse hellenistischer Zeit weiter zu schärfen.<br />
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Mit der Entwicklung der Stadt Ephesos in hellenistischer Zeit setzt sich Annalisa Calapà in ihrem Aufsatz auseinander. Diese habe in sich einem Spannungsfeld vollzogen, dass von der Einflussnahme verschiedener hellenistischer Herrscher einerseits sowie der überregionalen Bedeutung des Artemis-Heiligtums der Stadt andererseits geprägt gewesen sei. Für das Interesse der Herrscher sei in erster Linie die militärstrategische Bedeutung des Ortes ausschlaggebend gewesen. Die Bedeutung des Heiligtums habe demgegenüber in seiner Funktion als neutraler Asyl- und Bankbezirk gelegen, die von verschiedenen Herrschern immer wieder anerkannt worden ist. Auch im Weichbild der Stadt ließen sich beide Faktoren als prägend wiedererkennen. So sei die unter dem König Lysimachos 294 v. Chr. erfolgte Neugründung der Stadt unter dem Namen Arsinoeia einerseits von einer massiven Befestigung geprägt. Andererseits richte sich das orthogonale Straßenraster nach der Orientierung des altehrwürdigen Artemis-Heiligtums, dass nun außerhalb der Stadt zu liegen kam. Insbesondere dessen Bedeutung als allgemein innerhalb der hellenistischen Welt anerkannte neutrale Institution sei es schließlich auch zu verdanken gewesen, dass die Stadt stets einen autonomen Status bewahrt habe, wie etwa an der Prägung eigener Münzen abzulesen sei. Die Voraussetzungen für den Aufstieg von Ephesos zur Metropole der römischen Provinz Asia seien mithin bereits in frühhellenistischer Zeit geschaffen worden.<br />
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In ihrem Beitrag „Zur Kulturpolitik Hierons II. in Syrakus“ befasst sich Caroline Veit mit den städtebaulichen Maßnahmen des genannten Herrschers innerhalb seiner Residenzstadt. Veit unterscheidet drei maßgebliche Bereiche, in denen die Baupolitik Hierons II. sich entfaltet habe, das königliche Palastareal, die Befestigungsanlagen der Stadt sowie eine Reihe öffentlicher Bauten vorwiegend sakraler Natur. Aus der führenden Rolle, die dem Ingenieur Archimedes beim Ausbau der Verteidigungsanlagen zugekommen sei, schließt die Autorin, dass die Bedeutung der Befestigung nicht allein militärischen Erwägungen Rechnung getragen habe, sondern der Baumeister gleichsam als „Hofkünstler“ Stellvertreter einer „prestigeträchtigen Wissenschaft“ zu verstehen sei. Vertieft eingegangen wird im folgenden auf den Ausbau verschiedener Heiligtümer der Stadt, so etwa die literarisch überlieferte Stiftung eines Heiligtums für Zeus Olympios auf der Agora sowie die Errichtung eines monumentalen Altars unweit des Theaters, der vermutlich demselben Gott gewidmet war. Auch Inschriften aus dem unter Hieron ausgebauten Theater der Stadt machen eine Bezugnahme des Herrschers auf den Gott deutlich, indem die Namen von Zeus und einer Reihe anderer olympischer Götter gleichrangig mit denjenigen Hierons und anderer Mitglieder des Königshauses zur Benennung der einzelnen Sitzbereiche des Theaters genutzt werden. Die für die charismatische Herrschaft kennzeichnenden dynastischen, religiösen sowie euergetischen Bezüge würden damit im Stadtbild sichtbar.<br />
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Im abschließenden Beitrag des Bandes behandelt Andreas Thomsen zusammenfassend die urbanistische Entwicklung Unteritaliens am Beispiel der Region Kalabrien. Während die an den Küsten gelegenen griechischen Städte Unteritaliens in spätklassischer und hellenistischer Zeit vielfach in städtebaulicher Hinsicht stagnierten, sei für das Hinterland die Bildung urbaner Siedlungen kennzeichnend. Die verschiedenen Siedlungen, die aufgrund der schriftlichen Überlieferung mit dem Stamm der Bruttier verbunden werden können, weisen dabei in der Art ihrer Anlage sowie in Bauweise und –technik die charakteristischen Merkmale griechischer Siedlungen auf. Als ein wesentliches Kennzeichen nennt Thomsen die orthogonale Stadtanlage. Auch die übrige materielle Kultur der Bruttier sei weitgehend mit derjenigen der umliegenden griechischen Poleis kongruent, wie sich exemplarisch an der Münzprägung beobachten lasse. Zwar mutet die von Thomsen gewählte Bezeichnung der „Selbstkolonisierung“ für die Übernahme griechischer Siedlungsformen durch die Bruttier ungeschickt an. Dennoch belegen die angeführten Beispiele in anschaulicher Weise die Attraktivität der entsprechenden urbanistischen Konzepte, die hier, wie andernorts etwa in Nordwestgriechenland, erstmals zur Ausbildung urbanistischer Zentren in bis dahin weitgehend ländlich geprägten Regionen führten.<br />
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Abschließende Bewertung<br />
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Die Qualität der einzelnen Beiträge ist durchgehend zu loben und zeugt vom Sachverstand der einzelnen Autoren. Das Textbild ist ansprechend, das Format der Abbildungen, insbesondere wo diese Pläne wiedergeben, jedoch vielfach zu klein geraten. Ein umfassendes Register am Ende des Bandes erleichtert den Umgang mit dem Werk.<br />
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Wenngleich ein Sammelband wie der vorliegende nur selten Leser finden wird, die mit gleichbleibendem Interesse sämtliche oder auch nur den größten Teil der Beiträge des Werkes rezipieren, so darf doch abschließend die Frage aufgeworfen werden, welche Vorstellung man von den im Titel angeführten „Stadtbildern im Hellenismus nach der Lektüre eigentlich gewinnt. Hier nun ist es hilfreich, von der eingangs geschilderten Gliederung des Bandes abzusehen. Denn tatsächlich lässt das Spektrum der Beiträge erkennen, dass sich die gegenwärtigen Untersuchungen zur hellenistischen Polis auf drei Aspekte konzentrieren, die sich sehr gleichmäßig in dem Band berücksichtigt finden. An erster Stelle zu nennen sind typologische Untersuchungen, die auf eine städteübergreifende Analyse einzelner Phänomene zielen. Die Untersuchung der literarischen Stadtbeschreibungen durch Melanie Heinle ist in diesem Zusammenhang ebenso zu nennen, wie die von Henner von Hesberg angestellten Untersuchungen zur Architektur hellenistischer Theater oder der Beitrag zum hellenistischen Gymnasion von Ralf von den Hoff.<br />
An zweiter Stelle lassen sich Studien anführen, die einzelne Städte unter verschiedenen Gesichtspunkten in den Blick nehmen, wie etwa die Beiträge von Christian Witschel und Ralf Krumeich zur Statuenaufstellung im hellenistischen Athen beziehungsweise von Marianne Mathys zu Ehrenstatuen in Pergamon. Aber auch die Untersuchungen von Wulf Raeck Priene betreffend, die Analyse des hellenistischen Ephesos durch Annalisa Calapà sowie von Syrakus durch Caroline Veit und die Auseinandersetzung mit dem Befund der Heiligtümer von Knidos durch Wolfgang Ehrhardt sind dieser Art von exemplarischen Untersuchungen zuzurechnen.<br />
Eine dritte Gruppe von Beiträgen schließlich behandelt siedlungstopographische Fragestellungen auf einer regionalen Ebene im Sinne der historischen Landeskunde. Hierzu zählen die Untersuchung von Klaus Freitag zum Wechselverhältnis von Urbanität und bundesstaatlicher Verfassung, der Aufsatz von Christian Mileta zum Charakter neu gegründeter Städte in Kleinasien aber auch die Beiträge von Corinna Rohn und Joachim Heiden zur Siedlungstopographie der Landschaft Triphylien beziehungsweise von Andreas Thomsen zur Urbanisierung Unteritaliens.<br />
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Setzt man die einzelnen Beiträge außerhalb ihrer Anordnung miteinander in Beziehung ergeben sich daher Parallelen wie auch Gegensätze zwischen einzelnen Befunden, die über die Ergebnisse der einzelnen Aufsätze hinausreichen. Vergleichbar erscheint etwa die Förderung des Zeus-Kultes durch Hieron II. in Syrakus mit der Annäherung von Alexander dem Großen an das Heiligtum der Artemis von Ephesos. Ähnlichkeiten lässt auch der Umgang mit dem Hinterland der Siedlungszentren erkennen. So ließ Hieron II. im Vorfeld von Syrakus eine Festung errichten und werden die kleinen Nachbargemeinden von Milet und Ephesos, Pidasa beziehungsweise Pygela, von ihren größeren Nachbarn eingemeindet und zu Festungen ausgebaut. Hier wäre eine Zusammenfassung der Ergebnisse am Ende des Bandes wünschenswert gewesen, die es nicht allein dem Leser überlässt, die zahlreichen Einzelergebnisse miteinander in Beziehung zu setzen.<br />
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Wer sich mit den zahlreichen Phänomenen der hellenistischen Stadt auseinandersetzt, wird alles in allem in dem vorliegenden Werk sicher fündig werden. Man darf darüber hinaus gespannt sein, ob die zukünftigen Veröffentlichungen des SPP 1209 zu weiterreichenden Ergebnissen führen werden, die über eine Reihe äußerst gelungener Einzelforschungen hinausreichen.<br />
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http://verlag-antike.de/va/titel/978-3-938032-23-7]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>„Minoan Realities“ – Kurzbericht zum Workshop in Heidelberg</title>
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            <description><![CDATA[Autorin: Eva Wacha, Universität Heidelberg<br />
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“Theory-based Approaches to Images and Built Spaces as Indicators of Minoan Social Structures” lautete der Untertitel zum eintägigen Workshop am 16. November 2009 im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (organisiert vom Promotionskolleg „Bilder, Räume, Lebensformen in antiken Kulturen“ des Zentrums für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg und dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg). Die einzelnen Sektionen bildeten hervorragende Gesprächsgrundlagen für die minoischen Wissenschaftler, Promovierenden, Studierenden und Interessierten. Es wurde ein Raum für jegliche Fragen eröffnet, die kompetent von den Teilnehmern beantwortet bzw. diskutiert wurden. Die zwei großen Hauptthemen der internationalen Referenten bildeten zum einen das Verhältnis von Fresken und Architektur, deren Wirkung und Funktion innerhalb der minoischen Welt (Prof. C. Palyvou/Thessaloniki, Dr. Qu. Letesson/Louvain-la-Neuve und Prof. D. Panagiotopoulos/Heidelberg). Zum anderen standen unterschiedliche ikonographische Aspekte und ihre Bedeutung im Vordergrund (Prof. F. Blakolmer/Wien, U. Günkel-Maschek/Heidelberg, Prof. J. Driessen/Louvain-la-Neuve). Die fundierten Fragestellungen, die fruchtbaren Diskussionen und die familiäre Atmosphäre im Anschluß an den Workshop könnten zum Anlaß genommen werden, eine ähnliche Veranstaltung wieder ins Leben zu rufen. Voraussichtlich wird dieser Workshop 2010 publiziert.<br />
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Das Programm: <br />
Diamantis Panagiotopoulos und Ute Günkel-Maschek – Introduction<br />
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Clairy Palyvou – Wall-Paintings and Architecture in the Aegean Bronze Age: Connections between Illusionary Space and Built Realities<br />
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Quentin Letesson - ´Open Day Gallery`or ´Private Collections`? An Insight on Neopalatial Frescoes in their Spatial Context<br />
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Diamantis Panagiotopoulos – Aegean Imagery and the Syntax of Viewing<br />
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Fritz Blakolmer – Image and Architecture: Reflections of Mural Iconography in Seal Images and Other Art Forms of Minoan Crete<br />
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Ute Günkel-Maschek – Spirals, Bulls, and Sacred Landscapes. The Meaningful Appearance of Pictorial Objects within their Spatial and Social Contexts<br />
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Jan Driessen – Cherchez la femme – Identifying Minoan Gender Relations in the Built Environment]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Archäologie]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Die Tarasken - 
Außenbeziehungen und außermesoamerikanische Kontakte
</title>
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            <description><![CDATA[Autorin: Sarah Albiez, Universität Bonn<br />
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Zum Zeitpunkt der spanischen Eroberung gab es auf dem Gebiet des heutigen Mexiko zwei große Reiche, die aneinander grenzten und sich erbittert bekämpften. Doch während fast jeder schon einmal von den Azteken und ihrem Tributimperium gehört hat, sind die Tarasken auch Mexiko-Interessierten weitgehend unbekannt. Dabei waren sie den Azteken trotz der geringeren Größe ihres Reiches militärisch überlegen und konnten von diesen bei ihren zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen nie besiegt werden. Außerdem sind die westmexikanischen Kulturen, insbesondere die Tarasken, ein wichtiges Gebiet vorspanischer politischer Entwicklung und kulturgeschichtlich von großer Bedeutung; denn zum einen gehören die Tarasken eindeutig zu den mesoamerikanischen Hochkulturen, zum anderen weisen sie einige kulturelle Elemente auf, die sie von den anderen mesoamerikanischen Kulturen unterscheiden. Dennoch sind sie in der Forschung stark vernachlässigt worden. Bislang kaum untersucht sind auch die Außenbeziehungen des taraskischen Staates. In meinem Dissertationsvorhaben untersuche ich daher einerseits sämtliche Außenbeziehungen im Hinblick auf ihre Wechselwirkungen mit internen Faktoren, andererseits analysiere ich die Wechselwirkungen der Außenkontakte untereinander, Aufgrund der eingeschränkten Quellenlage, verbinde ich dabei Daten aus Archäologie und Ethnohistorie und in geringerem Maße auch aus der Geografie.<br />
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Die Untersuchung der Kontakte der Tarasken mit anderen Völkern inner- und außerhalb Mesoamerikas zeigt, dass die Tarasken innerhalb dieses Kulturareals weit weniger isoliert waren, als die Forschung lange angenommen hatte; von einer hermetisch abgeriegelten Außengrenze etwa zu den Azteken, wie sie von einigen Forschern postuliert worden ist, kann keine Rede sein. Die Kontakte zu anderen Regionen in- und außerhalb Mesoamerikas prägten die kulturelle und politische Entwicklung des taraskischen Staates und können auch Teile der Entwicklung des taraskischen Staates erklären. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die historischen Beziehungen zu den Azteken oder zumindest zu aztekischsprachigen Gruppen recht eng waren und es verschiedene, auch politisch bedeutsame Enklaven von aztekischsprachigen Gruppen im taraskischen Reich, dem Irechequa Tzintzuntzani gab. Doch neben den direkten Nachbarn gibt es auch Indizien für enge Beziehungen zu weiter entfernten Regionen, etwa im nördlichen Aridamerika. Und es gibt einige Hinweise auf zumindest indirekte Kontakte nach Zentral- und Südamerika; insbesondere an die Küste von Ecuador und Peru.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Kurze praktische Information: Freiwillige Arbeitslosenversicherung</title>
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            <description><![CDATA[Autorin: Natascha Bagherpour, Universität Bochum<br />
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Bei Antritt eines Stipendiums konnte man bisher freiwillig eine Arbeitslosenversicherung abschließen (mindestens 12 Monate Einzahlung). Nach Beendigung des Stipendiums erhielt man dann einen gewissen Prozentsatz als Arbeitslosengeld. Auch Eltern in Betreuungszeit (Kind unter 3 Jahre alt) könnten diese Versicherung in Anspruch nehmen.<br />
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Diese freiwillige Arbeitslosenversicherung für Stipendiaten ist zum 1. 1. 2010 gestrichen worden.<br />
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Man kann sich aber noch während des Stipendiums arbeitssuchend melden und dadurch eine (teilweise) Werbekostenerstattung (Bewerbungsmappe - Material, Reisekosten  -  Bewerbungsgespräche etc.) erhalten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Jacques Joseph (1865-1934). Ein Streifzug durch die Geschichte der Schönheitschirurgie </title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1031</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Annelie Ramsbrock, Freie Universität Berlin<br />
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I. Die Entstehung der Schönheitschirurgie im Deutschen Kaiserreich<br />
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Im Jahr 1896 suchte eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn die Berliner Universitätspoliklinik für orthopädische Chirurgie auf, die der namhafte Orthopäden Julius Wolff  leitete. Die Mutter hatte ein für diese Zeit ausgesprochen ungewöhnliches Anliegen, dass sie nicht gegenüber Wolff, aber einem seiner Assistenten, Jacques Joseph, vorbrachte. Das Kind war nämlich kerngesund, litt aber unter seinen zu groß erscheinenden und abstehenden Ohren, wegen denen er von anderen Kindern immer wieder gehänselt wurde. Da er deswegen nicht mehr in die Schule gehen wollte, sah die Mutter keinen anderen Ausweg aus dieser misslichen Lage, als eine Operation, bei der die Ohren verkleinert und angelegt werden sollten. Da eine solche Bitte bis dahin noch nicht an Joseph herangetragen worden war, sprach er sich spontan gegen diesen Eingriff aus und schickte Mutter und Kind wieder nach hause. Das bedeutet allerdings nicht, dass er den Jungen und sein Leid vergessen hätte. Vielmehr nahm er schon wenige Tage nach diesem Besuch Kontakt zu der Mutter auf und versprach dem Jungen die gewünschte Hilfe. Da diese Operation ein Experiment war, ein gefährliches zumal, das nur der Seele dieses Kindes diente, wagte Joseph es nicht, seinen Chef davon in Kenntnis zu setzen und operierte schließlich heimlich. Die Operation verlief wie gewünscht und Mutter wie Kind waren ausgesprochen zufrieden. Als Joseph das neuartige Operationsverfahren am 21. Oktober 1896 der Berliner Medizinischen Gesellschaft vorstellte, war die medizinische Zunft durchaus angetan und zollte ihm die erhoffte Anerkennung.[1] Allein sein Chef, besagter Julius Wolff, konnte oder wollte nicht dulden, dass sein Assistent ohne Rücksprache zu halten eine Schönheitsoperation durchgeführt hatte. Joseph wurde daraufhin fristlos entlassen und hatte seine geplante Hochschulkarriere einstweilen verspielt.<br />
 <br />
Wer war Jacques Joseph? Joseph wurde als Sohn des Rabbiners Israel Joseph und dessen Frau Sara 1865 in Königsberg geboren und starb 1934 in Berlin. Am 14. April 1885 begann er ein Medizinstudium an der Berliner Universität, das er am 10. August 1889 erfolgreich beendete. Vor seiner Assistenzzeit bei Julius Wolf hatte er Assistenzen Berliner Städtischen Krankenhaus im Friedrichshain und der Berliner Kinderpoliklinik inne und eine Dissertation über die Symptomatik einer bestimmten Tuberkuloseform geschrieben. Nach Abschluss der Dissertation eröffnete er 1891 zunächst eine Praxis für Allgemeinmedizin in Kreuzberg und besserte sein Einkommen mit Gymnastikkursen für Kinder auf. Doch all das reichte ihm nicht. Joseph wollte mehr. Er wollte auch als Chirurg arbeiten können und bewarb sich deshalb bei Julius Wolf, um an dessen renommierter Klinik dieses medizinische Handwerk zu erlernen.<br />
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Dass sein eigentlich sehr gutes Verhältnis zu Wolff so unschön enden musste, schadete Joseph Karriere am Ende nicht. Im Gegenteil, er eröffnete erneut eine Praxis für Allgemeinmedizin – nun mit dem gewünschten Kenntnissen der Chirurgie. Dieser Schritt bedeutete den Beginn der Schönheitschirurgie in Deutschland. Denn Joseph genoss nicht nur den Ruf eines ungewöhnlich begabten Chirurgen, auch die Geschichte von dem kleinen Jungen war nicht in Vergessenheit geraten. Ende Januar 1898 kam nämlich ein 28jähriger Gutsbesitzer in die Praxis Josephs, der gehört hatte, dass sich dieser Chirurg auch „mit Ohrenverkleinerungen befasse. Obwohl dieser Mann nicht unter dem Aussehen seiner Ohren litt, hoffte er hier dennoch an der richtigen Adresse zu sein. Konkret wünschte er von Joseph seine „an sich vollkommen gesunde aber durch ihre Grösse und Form auffallende Nase in eine unauffällige Nase [zu] verwandeln.“[2] Der Mann berichtete,<br />
 <br />
„dass seine Nase ihm von jeher ausserordentlich viel Verdruss bereitet habe. Wo er gehe und stehe, starre ihn alles an, und oft genug sei er die Zielscheibe des ausgesprochenen, wie unausgesprochenen, durch Zeichen angedeuteten, Spottes gewesen. Er sei in Folge dessen fast schwermüthig geworden, habe sich aus dem gesellschaftlichen Leben fast ganz zurückgezogen und hege nunmehr den dringenden Wunsch, von seiner Verunstaltung befreit zu werden.“<br />
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So ungewöhnlich diese Bitte Joseph auch erschien, er konnte sich „dem Eindrucke nicht entziehen, dass der übrigens hochintelligente Herr sich in Folge der eigenthümlichen Beschaffenheit seiner Nase im Zustande starker psychischer Depression befand“. Mehr noch kam Joseph zu der Einsicht, dass diesem Mann „auf keine andere Weise geholfen werden könnte, als durch die operative Verkleinerung seiner Nase“. Nun war Joseph mit ganz ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie schon bei dem Jungen zwei Jahre zuvor. Denn so wie er bis dahin keine Ohren angelegt hatte, so hatte er noch keine Nasen verkleinert. Doch scheinbar mochte Joseph das Experiment: Die Operation dauerte etwa eine Stunde, „die Sache heilte per priman und der Patient wurde am 13. Tage aus der Behandlung entlassen“. Wie bei dem Jungen, war auch diese Operation optimal verlaufen, besonders im Hinblick auf den „psychische Effekt“. Die<br />
 <br />
„schwermuthvolle Stimmung des Patienten war völlig geschwunden. Er ist froh, nunmehr unbeachtet umher gehen zu können. Dass sich seine Lebensfreude ganz ausserordentlich erhöht hat, ist unter anderem, wie mir seine Gattin voller Freude mittheilte, daran zu erkennen, dass der Patient, der früher allem gesellschaftlichen Verkehr scheu aus dem Wege ging, nunmehr den Wunsch hat, Gesellschaften zu besuchen und zu geben. Mit einem Wort, er ist glücklich über den der Operation.“]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Ekel-Tabu und Omnipräsenz des &quot;Ekel&quot; in der ästhetischen Theorie (1740-1790)</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1022</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Winfried Menninghaus, Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, FU Berlin<br />
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Ekel, so beginnt der Eintrag in Grimms Deutschem Wörterbuch, "fastidium, taedium, nausea, eines der auffallendsten Wörter unserer Sprache, heute feststehend und besonders im adj. zu feinen Unterscheidungen ausgeprägt, war es ehmals unerhört, tritt auch in den übrigen deutschen Sprachen fast nirgends auf".[1] Die Herausbildung einer autonomen Wissenschaft der Ästhetik und des 'klassischen' Kunstideals verschaffte diesem "unerhörten" und "auffallendsten" Wort erstmals Zugang in eine Theoriesprache. Sie wies ihm sogleich eine machtvolle, eine buchstäblich entscheidende Stellung zu: als jene einzige und einzigartige "unangenehme Empfindung", die anders als das Schreckliche, Grauenhafte, Häßliche, Mitleiderregende usw. keiner ästhetischen Darstellung, keiner Verwandlung in Betrachtungslust zugänglich ist. Das Feld des Ästhetischen wird in seiner Gesamtheit durch diesen unassimilierbaren Grenzwert definiert. Es ist dasjenige, was niemals den Wert der Ekelempfindung annehmen kann, ohne dadurch die formalen Bedingungen des eigenen 'Codes' zu zerstören. Es ist das Feld jenes "Gefallens", dessen schlechthin Anderes der Ekel ist: so lautet die kürzeste und einzig unumstrittene Basis-Definition des "Ästhetischen".]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1022#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Körperkult und Schönheitswahn – Wider den Zeitgeist. Ein Essay</title>
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            <description><![CDATA[Prof. Dr. Robert Gugutzer, Institut für Sportwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt/M.<br />
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Über die Diagnose herrscht allenthalben Einigkeit: Die Menschen in den postmodernen Gesellschaften pflegen einen Körperkult und sind dem Schönheitswahn verfallen. Sie rennen in Fitness- und Schönheitsstudios, trainieren wie verrückt auf Straßen, Feldwegen und Wiesen, peircen, branden und tätowieren sich an allen denk- und auch undenkbarenKörperstellen, legen sich auf Sonnenbänke und unters Messervon Schönheitschirurgen, lassen sich Botox unter die Haut spritzen und Silikon einsetzen, halten Diät und schlucken Schlankheitspillen, suchen Experten für Ernährung und Typberatung auf, machen Urlaub in Wellness-Farmen oder Beauty-Camps und geben Unsummen für Kosmetika, Körperpflegemittel, Mode und einen sportlichen Lifestyleaus. Ob jung oder alt, Frau oder Mann, gebildet oder ungebildet,wohlhabend oder auch nicht, alle sozialen Gruppen gehen solchen Körperpraktiken nach, wenngleich hier selbstredend Unterschiede in Art und Umfang bestehen.<br />
Ein augenfälliges Merkmal dieser weithin anerkannten Diagnose ist, dass es sich bei ihr weniger um eine sachlich-neutrale Analyse denn um eine wertende Stellungnahme handelt. Körperkult und Schönheitswahn sind keine wertfreien Begriffe, sondern eindeutig negativ konnotiert. Sie werden typischerweise in gesellschaftskritischer Absicht genutzt, um damit zu signalisieren, wie oberflächlich, narzisstisch und egozentrisch doch unsere Gesellschaft ist. Eine Gesellschaft, die sich dem Körperkult und Schönheitswahn verschrieben hat, ist offensichtlich krank, so der Tenor der Zeitgeistkritik.<br />
Wie zutreffend dieser gesellschaftskritische Befund ist, sei dahin gestellt. Unstrittig dürfte jedoch sein, dass Körperkult und Schönheitswahn zwei der am häufigsten – und typischerweise in einem Atemzug – verwandten Alltagsbegriffe zur Kennzeichnung zeitgenössischer Körperpraktiken sind. Was aber sagt das über unsere Gegenwartsgesellschaft aus, dass im aktuellen Körperdiskurs zwei Begriffe eine Vormachtstellung innehaben, die auf eine moralische Abwertung abzielen? Eine Antwort hierauf lässt sich finden, wenn man die kognitivmoralischenKonzepte in den Augenschein nimmt, auf welche Körperkultund Schönheitswahn implizit Bezug nehmen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1019#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Der Preis der Schönheit: Nutzen und Lasten ihrer Verehrung</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1021</link>
            <description><![CDATA[Prof. Dr. Winfried Menninghaus, Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, FU Berlin<br />
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Parallel zum alltäglichen Schönheitskult der letzten Jahrzehnte, der alle Merkmale einer technologisch und massenmedial gestützten kulturellen Hochkonjunktur aufweist, hat sich in Biologie und Psychologie eine Theorie der Schönheit entwickelt, die unsere ästhetischen Präferenzen – insbesondere gegenüber dem Körper des anderen, aber auch des eigenen Geschlechts – als Erbschaft unserer biologischen Evolution begreift.[i]<br />
Wissenspolitisch passt das Phänomen in die allgemeine Aufwertung biologischer und genetischer Erklärungsmuster, die in den letzten Dekaden zu beobachten ist. Ich diskutiere im Folgenden einige der evolutionsbiologischen Hypothesen zu den lebensbegünstigenden Vorteilen von Schönheit und konfrontiere sie mit gegenläufigen Mechanismen, die Schönheit und Schädlichkeit, ja Schönheit und Tod verschränken. Die heutige Verehrung des perfekten Aussehens hat einen hohen Preis: Sie zeigt etliche Merkmale eines tyrannisch gewordenen Kults mit einem hohen Potential an pathologischen Effekten.<br />
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Evolutionäre Prozesse im Sinne Charles Darwins können mittel- und langfristig nur solche körperlichen Merkmale und Verhaltensmuster ‚wählen’, die das Überlebensvermögen („survival fitness“) begünstigen. Dieses wird nicht oder allenfalls in zweiter Linie am Lebensalter von Individuen gemessen, sondern an ihrem Fortleben in den nächsten Generationen („Reproduktionserfolg“). Darwins Frage war nun: Warum sind überhaupt sexuelle „Ornamente“ entstanden und warum sind sie zwischen den Geschlechtern einer Spezies meist asymmetrisch verteilt? Was ist der Vorteil solcher Ornamente, wenn sie oft sogar so unpraktisch sind wie das paradigmatische Pfauenrad? Nach mehreren Jahrzehnten fortgesetzten Grübelns über diese Frage gab Darwin die Antwort: Die sexuellen Ornamente verschaffen Vorteile bei der Konkurrenz um sexuelle Partner. Mehr noch: Gäbe es nicht sexuelle Konkurrenz, gäbe es nicht die evolutionäre Fixierung immer extremerer Körperornamente. Freud hat Darwins These, der evolutionäre Sinn körperlicher Schönheit sei das sexuelle Begehrtsein, direkt übernommen; seit Platos Definition des Schönen als des begehrten Objekts des Eros ist diese These vielfach variiert worden, bevor sie zur Basiserzählung der Evolutionstheorie körperlicher Schönheit geworden ist. Diese ‚Erzählung’ unterstützt nicht nur die Motive, die den heutigen Schönheitskult antreiben, sie verleiht ihm sogar den Charakter eines ewigen Naturzwangs.<br />
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Um die Möglichkeit der Entwicklung zu oft bizarren sexuellen Aussehensunterschieden („Dimorphismen“) denken zu können, stipulierte Darwin eine grundsätzliche Bereitschaft zur Bevorzugung überdurchschnittlicher und neuer Reize (heute als „Neophilie“ weithin akzeptiert), zur Präferenz für Unterschiede um der Unterschiede willen. Nur solche Variations-fördernde Dispositionen erlauben rasche Radikalisierungen bestimmter Aussehens-Trends ebenso wie Stillstand und Umkehr evolutionärer Attraktivitäts-Präferenzen. Die Natur „sexueller Wahl“ darf kein fixes Ideal kennen, um stets aufs Neue und auf unvorhersehbare Weise selektiv bleiben zu können. Darwin sah daher gute Gründe, sexuelle Aussehenspräferenzen – also den Motor der Evolution sexueller Ornamente am Körper der Lebewesen – wiederholt und systematisch mit den „Capricen der Mode“ zu parallelisieren. Die Schönheitspräferenzen der einzelnen Spezies sind für ihn die naturgeschichtlichen Repräsentanten kultureller Moden. Sie sind inzwischen auch als wichtige Faktoren bei der Abgrenzung eng benachbarter und der Evolution neuer Arten identifiziert worden. <br />
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Warum aber soll die Bevorzugung schöner vor weniger schönen Objekten ein adaptiver Mechanismus sein? Darwins Antwort war: Es bedarf eines Mechanismus, der die sexuelle Wahl leitet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die meisten Tiere keine lange Phase der Werbung und des Sich-Kennenlernens durchlaufen, sondern sich in sehr kurzen Zeitfenstern für oder gegen einen Partner entscheiden (müssen). Bei manchen Arten gibt es einen hohen Anteil gewaltsamer Konkurrenz um sexuelle Partner, doch wird der Sieger keineswegs automatisch vom weiblichen Tier akzeptiert; bei sehr vielen Arten nun findet diese Konkurrenz ganz oder teilweise mittels grundsätzlich beliebiger Systeme von Körperzeichen statt, die ausschließlich zum Zweck der sexuellen Selbstanpreisung entstanden sind. Bei Vögeln kann dies zur Paarungszeit das Vorführen des Federschmucks, der Gesangs-, der Tanz- und manchmal auch skurriler Baukünste sein. Darwin hat eben diese Bevorzugung auf der Basis sexueller Ornamente und ästhetischer Künste der Selbstdarstellung im Unterschied zur „natürlichen Selektion“ als „sexual selection“ bezeichnet und in den Gesangs-, Tanz- und Baukünsten etlicher Tiere bereits einen Übergang von der Präferenz für gegebene körperliche Vorzüge zu artistischen Leistungen, letztlich zur gezielten Hervorbringung von Kunst als einem Medium vorteilhafter Selbstdarstellung gesehen.<br />
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Darwin glaubte, dass der Attraktivitäts- und damit zugleich Selektionsvorteil besser ausgebildeter Körperornamente auf einem sich selbst tragenden Mechanismus beruht: es ist für Pfauenhennen – wohlgemerkt rein evolutionär, d.h. ohne jede Beteiligung intentionalen Handelns – schon allein deshalb vorteilhaft, männliche Pfauen mit noch etwas längeren Federn und noch perfekter symmetrischen Mustern zu wählen, weil die anderen Pfauenhennen das launischerweise auch tun; Moden, so Darwin, haben die kapriziöse Eigenschaft eines letztlich unableitbaren Entstehens und einer raschen Verbreitung bei gleichzeitiger Tendenz zum maximalen Ausreizen einer einmal eingeschlagenen Richtung. Ist einmal eine Population von einer solchen Präferenz für bestimmte Körperornamente erfasst, dann ist zu erwarten, dass Nachwuchs, der die leicht übertriebenen Ornamente erbt, wiederum Vorteile in der sexuellen Konkurrenz hat usw. Am Körper fixierte Aussehensmoden, so Darwin, bedürfen daher keiner anderen vernünftigen Begründung als die Attraktion, die von rein kulturellen Kleidungsmoden ausgeht. (Einige neodarwinistische Hypothesen, die körperliche Attraktivität einfach mit Gesundheit, Fertilität und „guten Genen“ gleichsetzen, dürfen daher nicht mit Darwins eigener Lehre verwechselt werden.)<br />
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Bei der großen Mehrheit der Tierarten sind die weiblichen Exemplare unscheinbar, die männlichen dagegen stärker, oft spektakulär ornamentiert. Darwin folgerte – und ist darin inzwischen vielfach bestätigt worden –: Je schöner das männliche Geschlecht einer Spezies, desto stärker unterliegt es der Wahl durch das weibliche, denn anders hätten die fraglichen Ornamente nie in ein solches Extrem getrieben werden können. Wo immer wir heute hochornamentierte männliche Tiere sehen – Paradiesvögel, Hirsche, Löwen usw. –, haben wir es also mit dem evolutionären Niederschlag fortgesetzter Akte der „weiblichen Wahl“ („female choice“), des weiblichen „Geschmacks“ an immer extremeren Ornamenten zu tun. Oder allgemeiner: Das jeweils ‚schönere’ Geschlecht einer Spezies sieht mit Rücksicht auf seine sekundären, teilweise auch die primären sexuellen Merkmale letztlich genau so aus, wie das andere Geschlecht es über viele Generationen ‚gewollt’ hat. Diese Theorie beinhaltet natürlich gewaltigen Sprengstoff für die Diskussion menschlicher Körperpolitik.<br />
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Eine weitere Folgerung: Je größer der Schönheitsabstand zwischen den beiden Geschlechtern einer Spezies, desto mehr unterliegt das jeweils ‚schöne Geschlecht’ einer scharfen Konkurrenz innerhalb des eigenen Geschlechts. Hohe Schönheitsgrade, hoher gleichgeschlechtlicher Konkurrenzdruck und hohes Risiko des Scheiterns beim Gewähltwerden durch das andere Geschlecht hängen also direkt zusammen. Die unscheinbaren Pfauenhennen bekommen alle einen Pfau und haben einen relativ einheitlichen Reproduktionserfolg; von den schönen Männchen kommen dagegen nur die allerschönsten zum Zug, während die große Mehrheit aus der Evolution herausfällt. Dieser buchstäbliche survival of the prettiest übt einen enormen Druck aus. Wenn man dieses Geschehen nicht von der winner takes all-Seite betrachtet – was die Evolutionstheorie allerdings fast immer tut –, dann ist es allemal bequemer, zum relativ unscheinbaren Geschlecht zu gehören, das aus anderen Gründen als Schönheit über die Macht der Wahl verfügt. Außerdem erfährt die Lebensbahn der ‚schönsten’ Tierarten nach einer kurzen Periode des Glanzes einen besonders steilen Knick in sexuellem Erfolg und sozialer Rolle. Individuen weniger ornamentierter Arten leben meist länger, haben länger Anteil am Theater von Werbung und Paarung und erfahren keine gleichermaßen dramatische Entthronung durch ihre jüngeren Nachfolger. Die höchsten Grade der Schönheit und der Schönheits-gestützten Belohnungen werden insofern teuer bezahlt. Etliche Lebensläufe alternder Diven scheinen diese Regel zu bestätigen.<br />
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In der Folge Darwins hat die Evolutionsbiologie eine damit zusammenhängende Regel entdeckt: Je stärker sich der Ornamentierungsgrad zwischen den Geschlechtern einer Spezies unterscheidet, desto geringer ist der Anteil der Elternarbeit („parental investment“) auf der Seite der schönsten und sexuell erfolgreichsten Individuen. Der polygame Pfau etwa trägt zu seinem Nachwuchs nichts bei als den sexuellen Akt selbst. Für diejenigen Spezies, in denen die weiblichen Tiere die schönen sind, wurde grundsätzlich dasselbe festgestellt: „Beautiful females work less.“ Ein entferntes Echo dieser allgemeinen Regel wurde sogar in der heutigen menschlichen Population gemessen. Die schönsten Frauen werden in Attributions-theoretischen Tests regelmäßig nicht für die besten Mütter gehalten. In Parametern wie „Sorge um andere“, Zuverlässigkeit und Bereitschaft hart zu arbeiten schneiden sie signifikant schlechter ab als durchschnittlich aussehende Frauen. Die Evolutionstheorie sieht also starke Evidenzen dafür, dass es einen evolutionären Regelkreis folgender Art gibt: Große Schönheitsdifferenzen zwischen den Geschlechtern einer Spezies korrelieren mit großen Differenzen im „parental investment“, im Beitrag zur Arbeit am Nachwuchs; wo die Geschlechter dagegen etwa gleich ‚schön’ sind, sagt die Evolutionstheorie eine etwa gleiche Arbeitsverteilung voraus. Für diesen Regelkreis gibt es im Tierreich die verrücktesten Beispiele. Die heute verbreitete Überzeugung, dass Schönheit vieles leichter mache, dass sie in Liebe, Beruf und sonstigem sozialen Leben unverdiente Vorteile verschafft, die andere schwer erarbeiten müssen, findet hier einen evolutionstheoretischen Rückhalt.<br />
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Der Mensch unterliegt nach Darwin schon lange nicht mehr sexueller ‚Wahl’ nach Aussehenspräferenzen. Kultur hat die bei den Tieren verbreitete Schönheitswahl weitgehend entmachtet. Abgesprochene Heiraten, Frauentausch zwischen Clans, Familienallianzen, Religionszugehörigkeit und soziale Standesrücksichten sorgten dafür, dass reine Aussehenspräferenzen weitaus weniger Partnerwahl-bestimmend waren als bei den meisten Tieren. Aber gerade seit dem frühen 19. Jahrhundert mehren sich Anzeichen für eine grundlegende Änderung. Traditionelle soziale Determinanten der Partnerwahl verlieren seither immer mehr an Bedeutung. Das rein individuelle ‚Gefallen’ gewinnt komplementär an Macht – und damit nicht allein die Erwartung von Einstellungskompatibilitäten und teilbaren Selbstentwürfen, sondern auch die Orientierung an Aussehensvorzügen. Die „Mode“, diejenige der Kleidung und diejenige des Körpers selbst, beerbt die traditionellen Codes für Partnerpräferenzen (Religion, Familie, Stand usw.). In einer Welt, die zunehmend alle sozialen Rahmungen verzehrt, stehen die ‚obdachlosen’ Individuen nur noch als abstrakte einzelne Körper da – und suchen und finden eine Art Religionsersatz am Sosein des Körpers selbst. Diese Entwicklung kann als Rückkehr in die Zeiten tierischer Schönheitswahl gedeutet werden, als überraschender Kurzschluss von hochkultureller Moderne und archaischen Zeiten.<br />
Frühere Kleidungsmoden waren in einem höherem Maße Verkleidungen des Körpers; sie erlaubten es auch weniger ‚perfekten’ Körpern, über bestimmte Schnitte, Stoffe, Ornamente und Dresscodes an kulturellen Attraktivitätsmustern zu partizipieren. Im 20. Jahrhundert dagegen, vollends in seiner zweiten Hälfte, hat sich eine Bekleidungsmode durchgesetzt, die körperliche ‚Mängel’ nicht mehr wohlwollend zudeckt, sondern unbarmherzig verstärkt und insofern als ein „Handicap“ mit Wahrheitswert funktioniert (Amotz Zahavi). Präsentiert und verlangt wird letztlich überall ein plastisch-schöner nackter Körper. Die Bloßlegung der biologischen Substanz lässt die Kleidungsmode zur Agentin einer Biopolitik ästhetischer Selektion werden. Gibt es insofern eine Konvergenz von heutiger Moderne und der harten Selektion in evolutionären Zeiten? Ist die biologische Evolutionstheorie daher vielleicht tatsächlich das passende Theorieangebot für postmoderne Zeiten?<br />
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Darwins Diagnose, dass die menschliche Kultur die Schönheitswahl seit langer Zeit weitgehend entmachtet habe, bringt für die „evolutionären Zeiten“ der Menschwerdung zwangsläufig eine gegenläufige Hypothese mit sich: In diesen muss es sexuelle Selektion nach Aussehensmerkmalen gegeben haben, denn sonst hätten die sekundären sexuellen Unterschiede (Dimorphismen) der menschlichen Geschlechter sich nicht entwickeln können. Hinreichende Anzeichen für eine solche sexuelle Selektion nach ästhetischen Vorlieben sieht Darwin zumal in den markanten Aussehensabweichungen des Menschen von seinem Vorgänger gegeben: in der Bloßlegung der zuvor mit dunklem Fell bedeckten Haut und in Ornamenten wie Haupthaar und Bartwuchs. Was immer sonst die Leistung der menschlichen Haut sein mag, Darwin erkennt in ihrer Entstehung auch und nicht zuletzt eine ‚modische’ Abgrenzung von unseren engsten Verwandten. Die nackte Haut teilt die Pfauenrad-Merkmale der relativen Schädlichkeit – denn sie gibt weder den mechanischen noch den thermischen Schutz des Affenfells – und des ästhetischen Differenzgewinns um der Unterscheidung willen: „Der Mensch – und insbesondere die Frau – erfuhr aus ästhetisch-ornamentalen Gründen eine Entfernung der Körperbehaarung.“ Heutige Praktiken der Körperhaar-Entfernung versteht Darwin daher als kulturelles Echo eines archaischen Selektionsdrucks, sich optisch möglichst gründlich von unseren behaarten Vorgängern zu unterscheiden. Die menschliche Haut bezeugt sozusagen am Ursprung des menschlichen Körpers eine modernistisch-minimalistische Ästhetik, die mit dem Mittel der Entfernung zuvor vorhandener Hüllen arbeitet. Sie macht es möglich, auf den bloßgelegten Körper die Bekleidung als ein zweites Ornamentsystem zu applizieren. Mehr noch: Die nackte Haut als das kardinale Ornament des Menschen ist in den meisten Umgebungen überhaupt nur zu ertragen, wenn sie durch künstlichen Schutz ergänzt wird. Insofern ist die nackte Haut zugleich ein Ursprung der Kultur.<br />
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Nach evolutionsbiologischem Konsens impliziert die Schönheitsbewertung stets zugleich eine positive Zuschreibung (Attribution) hoher sexueller Fruchtbarkeit und führt auch direkt zu messbar höherem Reproduktionserfolg. Die menschliche Kultur, zumal unsere heutige, scheint diese Verbindung von Schönheit und Reproduktionserfolg erheblich geschwächt, wenn nicht unterbrochen zu haben. Experimente haben wiederholt gezeigt, dass etwa die als bestaussehend bewerteten Frauen regelmäßig weder für besonders fruchtbar noch für besonders geeignete Mütter gehalten werden. Langfristige Partnerentscheidungen sind daher auch wesentlich schwächer mit Aussehenspräferenzen korreliert als kurzfristige Blicke auf potentielle Sexualpartner. Es gibt sogar eine ganze Fülle von Mechanismen, die dafür sorgen, dass besonders gut aussehende Individuen keineswegs die Glückskarte der Evolution gezogen haben. Diese Kehrseiten werden gern übersehen und von der Schönheitsindustrie systematisch verdeckt.<br />
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Auf der Ebene des Bewusstseins stellt sich das Versprechen der Schönheit nach allen einschlägigen Erhebungen heute als ein universelles Glücksversprechen dar: bessere Partnerchancen, leichteres Berufsleben, höheres soziales Prestige usw. Deshalb wollen immer mehr Menschen ihrem Aussehen nachhelfen, ja an sich selbst durch shaping-Bemühungen aller Art die Rolle der Evolution übernehmen, welche die große shaping-Agentur der Naturgeschichte war. Nehmen wir einmal an, die Evolutionsbiologie ästhetischer Präferenzen habe nicht nur generell recht, sondern beschreibe auch korrekt Mechanismen, die bei Menschen noch immer wirksam sind. Dann kann man sich gleichwohl sehr schnell klarmachen, wie leicht die gleichen Mechanismen, die nach evolutionstheoretischer Standardtheorie dem Leben und Überleben dienen, in der heutigen Kultur in die Depression und sogar in tödliche Pathologien führen können.<br />
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Ein erstes Beispiel: Von Kant über Darwin und Francis Galton bis heute schreibt die Anthropologie dem Menschen das Vermögen zu, auf der Basis der tatsächlich gesehenen Körper durchschnittliche Gattungsbilder zu erzeugen, die Basis aller Attraktivitätserwartung sind. Der materiale Fundus dieser Vergleichsarbeit war von den Urzeiten bis noch ins 19. Jahrhundert auf das direkte Lebensumfeld begrenzt und insofern notwendig ‚realistisch’. Der gleiche „averaging mechanism“ führt unter den Bedingungen der heutigen Lebenswelt zu extrem verstärkten Diskrepanzen zwischen empirischen und ‚idealen’ Körpern. Mediale Bildwelten induzieren einen Dauerkonsum hochunwahrscheinlicher, zumeist aufwendig präparierter Model-Körper aus aller Welt. Die tendenzielle Abnahme persönlicher Interaktion zugunsten des Medienkonsums verstärkt die Tendenz, dass der gesamte Fundus gesehener und zu einem fiktiven Durchschnitt ausgemittelter Körperwahrnehmungen immer mehr durch hochselektive Ausnahmeerscheinungen geprägt wird; entsprechend schwächer wird die Rückkopplung zu realen Durchschnittskörpern. Eben diese Rückkopplung war aber vermutlich gerade die evolutionäre Funktion des Mechanismus der Durchschnittsbildung. Insofern hat unsere Kultur dafür gesorgt, dass eine ehemals adaptive Fähigkeit geradezu systematisch nicht mehr liefert, wofür sie evolutionär gewählt wurde: das stabilisierende Muster eines durchschnittlichen Gattungs-Phänotyps. Aufgrund des medial verzerrten ‚Inputs’ resultiert die gleiche Operation nunmehr in der Fixierung extrem überdurchschnittlicher Körper als Richtschnur ästhetischer Bewertung. Der eigene und die wirklichen gegengeschlechtlichen Körper erscheinen deshalb regelmäßig nur noch als Mängelwesen, die dringend zu bearbeiten sind. Von hier aus wird verständlich, warum langfristige statistische Erhebungen seit den späten 1960er Jahren einen deutlich depressiven Abhang des heutigen Schönheitskults sichtbar machen. Doch nicht nur das Streben nach unerreichbaren Schönheitsidealen, auch die positive Gabe herausragenden Aussehens hat starke Negativ-Effekte:<br />
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1. Die Kehrseite des Begehrtseins besonders attraktiver Frauen ist die (antizipierte) Annahme ihrer Kälte und Unzugänglichkeit, übrigens auch ihrer ‚bourgeoisen’, Geld- und Status-orientierten, ‚materialistischen’ Einstellung und ihrer mangelnden Sympathie für weniger Begünstigte und sozial Schwächere. Wie experimentelle psychologische Studien ergeben haben, werden hohe Schönheitswerte assoziativ mit erhöhter Neigung zu Untreue, herabgesetztem Verantwortungsgefühl, Eitelkeit, destruktivem Narzißmus und neurotischen Verhaltensmustern verbunden, dagegen mit sehr niedrigen Werten auf den soziometrischen Skalen für „emotionale Stabilität“, „Familie, Liebenswürdigkeit, Gewissenhaftigkeit“ und „concern for others“. Auf diesen Skalen schneiden Frauen mit höherem Körpergewicht und niedrigeren Attraktivitätswerten eindeutig besser ab – ein weiterer Grund, warum die Beziehungen von Schönheit und Begehrtsein durchaus widersprüchlich sind. Der erhöhte Stressfaktor, der mit einem besonders attraktiven Partner assoziiert wird, begünstigt insbesondere bei langfristigen Partnerentscheidungen eine Tendenz, ausgesprochene Schönheit eher zu vermeiden. Konsistent ist der Befund, dass die beste und ausgewogenste Vorteilsbilanz insgesamt durch durchschnittliches Aussehen – oder durch geringfügiges Übertreffen des Durchschnitts – erreicht wird. Viel Leiden, viele Selbstwertprobleme und viele fruchtlose Bemühungen könnten vermieden werden, wenn diese Einsicht sich gegen die Omnipräsenz von Modelkörpern in den Medien durchsetzen könnte.<br />
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2. Besonders gut aussehende Individuen neigen dazu, sowohl ihr sexuelles Begehrtsein als auch ihre beruflichen Erfolge in erster Linie oder ausschließlich ihrem Aussehen zuzuschreiben. Ihr „Ich“, sofern es nicht identisch mit ihrer physischen Erscheinung ist, profitiert entsprechend wenig oder gar nicht von ihren Erfolgen. Studien haben etwa gezeigt, dass besonders gut aussehende Frauen berufliche Komplimente nur dann nicht als verschobene Aussehens-Komplimente aufnehmen, wenn die Anerkennung von jemandem kam, der sie noch nicht gesehen hat. In Freundschaft und Liebe ist die Problemlage keine andere: Die Gutaussehenden wollen auch für ihre ‚Persönlichkeit’ geschätzt und geliebt werden, glauben aber, dass ‚eigentlich’ nur ihr Körper begehrt wird. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass das Konto des „Ich“ tendenziell leer bleibt und sich keineswegs parallel zu den (vermuteten) Erfolgen der körperlichen Erscheinung entwickelt.<br />
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3. Herausragend attraktive Schülerinnen, so das Resultat einer Langzeitstudie, fühlten sich 20 Jahre später im Durchschnitt weniger glücklich als ihre ehemaligen Mitschülerinnen. Die Lebensläufe von Filmstars und Models sind reich an Beispielen für den Konflikt von Schönheit und persönlicher „happiness“. Etliche Philosophen und Psychoanalytiker diagnostizieren einen kausalen Zusammenhang von herausragender Schönheit einerseits, langfristiger Vereinsamung, Depression und Verzweiflung andererseits.<br />
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4. Eine spezifische Erkrankung der Schönheit an sich selbst ist erst seit den 1980er Jahren zunehmend untersucht worden: ihre Tendenz nämlich zu Selbstverkennung und negativer Selbstbewertung. Neuere medizinische Forschung hat unter dem Sammelbegriff Körperbildstörungen („body image disorders“) Erkrankungen diagnostiziert, die auf einer systematischen Unterschätzung des eigenen Aussehens in Relation zu imaginären Wunschbildern des schlanken oder muskulösen Körpers beruhen. Die davon Betroffenen sind in der Regel bereits besonders schlank oder besonders muskulös. Im Feld idealer Maße gibt es aber immer noch diesen oder jenen Mangel, diese oder jene Steigerungsfähigkeit, so dass gerade die relative Nähe zur Perfektion ein unglückliches Bewusstsein von Mängeln verstärken kann und ein Vergleichszwang mit (vermeintlich) noch Perfekteren jeden positiven Transfer zwischen Aussehen und Selbstgefühl verhindert.<br />
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5. Statt Mittel zum Zweck erhöhten Begehrtwerdens zu sein, neigt die obsessive Arbeit am eigenen Aussehen dazu, sich in sich selbst festzubeißen. Spiegelzwang und überkritische Selbstbeobachtung erweisen sich dann als eine selbstzerstörerische Falle: Das mit Schönheitssteigerung verbundene Ziel sozialen und beruflichen ‚Erfolgs’ wird immer weiter aufgeschoben und kann sogar völlig zugunsten des zwanghaft gewordenen Wegs dorthin aufgerieben werden.<br />
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6. Etliche Studien diagnostizieren eine negative Korrelation zwischen dem Wissen und der Sorge um die eigene Schönheit und gelebter Sexualität. Je schöner ein Individuum und je mehr es sich um diese Schönheit sorgt, desto größer ist die Gefahr, dass die Vorteile des guten Aussehens durch neurotisierende Effekte auf das sexuelle Verhalten erkauft werden.<br />
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7. Mehrere Experimente haben ergeben, dass es keine statistisch signifikante Korrelation von physischer Attraktivität und Selbstachtung gibt. Ebenso wenig verhilft gutes Aussehen zu erhöhten Werten für allgemeines Wohlbefinden, Zufriedenheit und subjektives Glücklich-Sein mit dem eigenen Leben. Höhere physische Attraktivität ist demnach generell von der bereits genannten doppelten Attributionskrise bedroht. Persönliche Eroberungen und berufliche Erfolge werden latent nur dem Aussehen zugeschrieben, so dass das Konto des Ichs immer gleich arm und gleich leer bleibt.<br />
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8. Die Verwandlung des eigenen Körpers in einen Gegenstand aufwendiger und ständig kontrollierter Bearbeitung wird im heutigen Feld hypertropher Körperideale leicht eine Quelle wachsender Unzufriedenheit. Jeder Erfolg der Schönheitsarbeit wird schnell durch die Kehrseite der verfeinerten Expertise entwertet: durch die negative Erkenntnis dessen, woran es immer noch mangelt. Hinzu kommt eine gesteigerte Abhängigkeit vom Kontrollblick in den Spiegel und damit die unablässige Sorge, ob und wie weit das angestrebte Bild auch hier und heute erreicht wird. Wie statistische Erhebungen über inzwischen vier Jahrzehnte ergeben haben, ist die strukturelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen praktisch linear mit den Ausgaben für Schönheitsvermehrung angewachsen.<br />
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Der vorliegende Text stützt sich auf das Buch Das Versprechen der Schönheit (Suhrkamp Verlag, 2003).<br />
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Mit freundlicher Erlaubnis der Bundeszentrale für Politische Bildung, erschienen am 30. April 2007, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), Körperkult und Schönheitswahn (18/2007).]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[keine Angabe]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Schönheit – Erfolg – Macht</title>
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            <description><![CDATA[Prof. Dr. Nina Degele, Institut für Soziologie Albert-Ludwigs Universität Freiburg im Breisgau<br />
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„Ich mach’ mich nicht für andere schön, sondern für mich. Und ich muss mir gefallen, und nicht den anderen. Das finde ich ganz wichtig.“ Eine typische Antwort. Sie stammt aus einer von 31 Gruppen mit insgesamt 160 DiskutantInnen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, sozialer Herkunft und sexueller Orientierung, die sich zur Frage „Was bedeutet es für Euch/Sie, sich schön zu machen?“ im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Studie, jeweils ein bis zwei Stunden lang abgearbeitet haben (Degele 2004): Schön machen sich Menschen für sich selbst, nicht für andere. Zumindest soll es so erscheinen. Die Frauenzeitschrift Brigitte – und die muss es ja wissen – fand bei einer Umfrage aus dem Jahr 2001 heraus, dass sich 94 Prozent der 28.000 befragten Frauen für sich selbst schön machen, weil sie sich damit wohler und selbstsicherer fühlen (1978 waren es bei 27.000 Befragten 79 Prozent). Nur drei Prozent wollten anderen gefallen (1978 waren es 14 Prozent). Glaubwürdig sind diese Zahlen nicht. Denn die Äußerungen teilen vor allem etwas darüber mit, was die Befragten für eine sozial erwünschte Antwort halten. Kein Wunder. Denn das Eingeständnis, sich für andere schön zu machen, käme für viele einer Bankrotterklärung gleich und wird geflissentlich unterlassen. Schon gleich gar nicht lässt sich aus der Brigitte-Statistik ein gewachsenes Selbstbewusstein von Frauen ableiten, das sich von der Meinung anderer unabhängig gemacht habe. Verlässt man sich auf das, was die Befragten behaupten, läuft man Gefahr, puren Ideologiekonstruktionen auf den Leim zu gehen. Da hilft es auch nicht viel, wenn die Antworten geradezu pseudowissenschaftlich bis zwei Stellen hinter dem Komma ausgerechnet und ausgewertet werden.<br />
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Sind wir also über herrschende Schönheitsnormen erhaben? Zumindest wollen wir das andere glauben machen. Und noch etwas glauben wir: dass sich vor allem Frauen schön machen – trotz einiger trendig aufgemachter Magazine für lifestyle-orientierte Männer mit natürlich aussehender Solariumsbräune und Waschbrettbauch. Zu guter Letzt sind wir davon überzeugt, der ganze Zauber um Schönheit mache auch noch Spaß – Schönheit ist machbar und etwas Schönes tun ist schließlich eine lustvolle Angelegenheit. Tatsächlich ist es ganz anders: Sich schön machen ist keine Privatangelegenheit. Sich schön machen ist auch keine Frauensache. Und mit juxiger Oberflächlichkeit hat das alles auch nicht viel zu tun: Sich schön machen ist mitunter harte, erfolgsorientierte Arbeit, die in tiefe Identitätsschichten reicht. Viel versenkter, als es oberflächliche Debatten zu den Fürs und Widers des Schminkens, Frisierens, Anziehens, Rasierens, Piercens oder auch Operierens ahnen lassen.<br />
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Beim Sich schön machen geht es nicht um Schönheit „an sich“ und schon gleich gar nicht um die Frage, was und wer schön (oder hässlich) sei, sondern um pures „Schönheitshandeln“: einem Medium der Kommunikation, das der Inszenierung der eigenen Außenwirkung zum Zweck der Erlangung von Aufmerksamkeit und Sicherung der eigenen Identität dient. Schönheitshandeln bedeutet, sich sozial zu positionieren. Im Gegensatz dazu bezieht sich der normativ verwendete Begriff Schönheit auf massenmedial produzierte und im Alltag gewichtige Auffassungen von dem, was Schönheit als Norm im medial-öffentlichen Diskurs in Abgrenzung zum Nicht-Schönen oder Hässlichen ist oder sein soll. Beim „Schönheitshandeln“ dagegen interessiert nicht das ästhetische Urteil der RezipientInnen, sondern die gelingende oder misslingende Anerkennung, also der Erfolg. Schockiert die Punkfrau mit gelbem Irokesenlook, abgewetzter Lederjacke, Nasenring und sicherheitsbenadelten Jeansfetzen spießige Normalos auf der Straße, hat sie ihr Ziel erreicht: Sie weiß, zu wem sie gehört und von wem sie sich abzugrenzen hat. Schönheitshandeln ist ein sozialer Prozess, in dem Menschen versuchen, soziale (Anerkennungs-)Effekte zu erzielen. Dabei stehen Werte wie Individualität, Autonomie und Authentizität im Vordergrund. Das lässt sich durchaus als ein Erbe der Aufklärung interpretieren. Denn die Auffassung, dass es überhaupt so etwas wie eigenständige Individuen, dass es etwas „Unteilbares“, nämlich Individualität gebe, ist eine moderne Erfindung. Sie wurzelt in einem Kernglauben der Aufklärung, der Mensch sei für sein eigenes Leben selbst verantwortlich, er könne es selbst machen, in die eigenen Hände nehmen und gestalten. Diese Verlagerung von Verantwortung weg von Gott und Schicksal hin zum Individuum betraf auch Seele und Körper, Befindlichkeit und den Eindruck, den man aufgrund seines/ihres Äußeren vermittelt. Sich schön machen ist damit auch eine Strategie gesellschaftlicher Macht und auch sozialen Erfolgs – zumindest ein Versuch. Einige Komponenten eines solchen Schönheitshandelns möchte ich im Folgenden vorstellen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>1989 - nach dem Jubiläum - 
Vier Anregungen zum zukünftigen wissenschaftlichen Umgang mit ...</title>
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            <description><![CDATA[ <br />
Autorin: Angela Siebold, Universität Heidelberg<br />
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Die zahlreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen und Publikationen, die sich in diesem Jahr mit dem Thema des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls und der Systemumbrüche in Mittel- und Osteuropa auseinandersetzen, beleuchten verschiedene Aspekte der Erforschung dieses Umbruchjahres. Dennoch bleiben einige Fragen im wissenschaftlichen Umgang mit dem Thema offen, die hier kurz ausgeführt und zur Diskussion gestellt werden sollen.<br />
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Den folgenden vier Überlegungen liegt die Beobachtung zu Grunde, dass in der momentanen Diskussion folgende Aspekte eine zentrale Rolle einnehmen: Erstens dominiert die Frage, wie es zum Zusammenbruch des Kommunismus kommen konnte und welche Faktoren entscheidend dazu beigetragen haben. Der zweite Komplex beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage, weshalb die alten Regimeeliten den Untergang des eigenen Systems nicht gewaltsam verhinderten. In Anlehnung an den in diesem Jahr geschichtspolitisch etablierten Begriffs der „friedlichen Revolution“ lassen sich diese Fragen für die ehemalige DDR folgendermaßen zusammenfassen: Warum kam es zu einer Revolution? Warum verlief sie friedlich?<br />
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I. Wo bleibt die Geschichtswissenschaft?<br />
Auffällig ist zunächst, dass diese Fragen, die sich also mit den Ursachen, dem Verlauf und dem spezifischen Charakter der Umbrüche um das Jahr 1989 beschäftigen, hauptsächlich von Sozialwissenschaftlern, zumindest aber überwiegend mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden bearbeitet werden. Dabei wird häufig die Frage nach den entscheidenden Faktoren und deren Zusammenspiel diskutiert, die zum Systemumbruch geführt haben – seien es Akteure, wie etwa die oppositionelle Bewegung, Strukturen, wie zum Beispiel die marode oder sich selbst blockierende alte Regimestruktur, seien es Institutionen wie etwa die Kirche oder auch kontingente Ereignisse, die ausschlaggebend gewesen sind.<br />
Aus bisherigem Mangel an fundierten zeithistorischen Analysen greift selbst die Geschichtswissenschaft vereinzelt auf die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Transitionsforschung zurück. Dementsprechend weist die Forschung aus geschichtswissenschaftlicher Sicht zwei Probleme auf: Entweder fokussiert sie auf einen Zeitraum von wenigen Jahren. In vielerlei Hinsicht genügt eine solche Untersuchung jedoch nicht. Am Beispiel Polens zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig es ist, die Zeit der Solidarność zu berücksichtigen und mindestens die 1980er Jahre vollständig einzubeziehen. Auch die DDR betreffend wäre es häufig zielführender, früher als etwa bei den Kommunalwahlen im Mai 1989 mit der Analyse zu beginnen. Für den Fall, dass eine historische Perspektive eingenommen wird, dient diese zweitens als sozialwissenschaftlich verstandene Pfadabhängigkeit im Sinne einer Vorlaufzeit, um das nachfolgende Ereignis mit erklären zu können. Hier sehe ich einen Bedarf an einer verstärkten spezifisch historischen Perspektive, die nicht nur die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen am Ende der 1980er Jahre in den Blick nimmt, sondern auch nach langfristigen Brüchen und Kontinuitäten fragt.<br />
 <br />
II. 1989 – und danach?<br />
Dasselbe Problem gilt für die Frage nach historischen Wirkungszusammenhängen und den Folgen, die das Jahr 1989 mit sich gebracht haben könnte. Häufig werden, trotz zahlreicher alternativer Ansätze, kurzfristige Zäsuren gesetzt und die frühen 1990er Jahre als „Endpunkt“ der Untersuchung gesetzt. Zahlreiche Beispiele aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie etwa der Erinnerungskultur (historische Abgrenzung zum alten Regime und Legitimation der neuen Herrschaftsverhältnisse, die Diskussion „weißer Flecken“ und bisheriger historischer Tabuthemen), der Ökonomie (Privatisierung, Korruption, Arbeitsmarkt) oder auch der politischen Kultur (Vertrauen in das neue politische System, Demokratisierung der Gesellschaft) zeigen jedoch deutlich auf, dass die Tragweite dieser Umbruchjahre bis heute und über das Jahr 2009 nachwirkt. Die Ereignisse des Jahres 1989 in ihrer Bedeutung für langfristige Kontinuitäten oder Transformationsprozesse zu betrachten, also nicht zuletzt auch den Zäsurcharakter des Jahres 1989 kritisch zu diskutieren, erscheint mir deshalb nicht nur als notwendiges, sondern auch als besonders lohnenswertes Ziel. In Anlehnung an Foucault ließe sich hierbei herausstellen, dass, um ein historisches Phänomen begreifen zu können, niemals die Hochphase dieses Phänomens, sondern gerade seine Krisenzeiten aussagekräftig sind. Sich auf eine Analyse der Vorgeschichte des Jahres 1989 zu beschränken und damit dieser Zäsur ein zu großes analytisches Gewicht zu verleihen, bedeutete demnach, auf Erkenntnisgewinne sowohl bezüglich des alten Regimes als auch der neuen Verhältnisse zu verzichten. Dies wird zum Beispiel bei der Überlegung deutlich, was wir aus den Diskussionen um den Mauerfall in diesem Jubiläumsjahr 2009 über das Verhältnis zwischen Bürger und Staat in der DDR oder über das bundesrepublikanische Selbstverständnis vor und nach 1989 erfahren können.<br />
 <br />
III. Die geografischen und nationalen Grenzen der Forschung<br />
Neben der zeitlichen Eingrenzung des Themas sind starke geografische Grenzziehungen in zweierlei Hinsicht zu vermerken:<br />
Erstens werden beinahe ausschließlich diejenigen Länder in die Untersuchungen mit einbezogen, welche von einer direkten politischen Transition betroffen waren, also die ehemalige DDR und die Staaten Mittel- und Osteuropas. Eine Berücksichtigung anderer geografischer Räume, wie zum Beispiel Westeuropa, das „nur“ indirekte Wirkungen der Systemumbrüche erfuhr, könnte nicht nur weitere Antworten in Bezug auf die gesamteuropäische Bedeutung der Umbruchjahre 1989/90 geben, sondern überhaupt neue Fragestellungen zulassen. Nicht zuletzt legt die als global beschriebene Bedeutung des Kalten Krieges nahe, auch das Ende ebendieses Konflikts in einem globalen Kontext zu untersuchen.<br />
Zweitens finden sich innerhalb des analysierten geografischen Rahmens fast ausschließlich Länderstudien, welche mehr oder weniger isoliert auf die Ursachen und den Verlauf der Umbruchjahre eines Nationalstaates eingehen. Dabei werden aber einerseits Entwicklungen auf transnationaler Ebene vernachlässigt; andererseits wird darauf verzichtet, behandelte Themen als Nationen übergreifende Phänomene in den Blick zu nehmen.<br />
 <br />
IV. Wissenschaftler, Zeitzeuge oder Politiker?<br />
Ein weiteres Problem, das schwierig zu lösen ist, aber dennoch thematisiert werden sollte, bildet schließlich die kurze zeitliche Distanz zu den untersuchten Ereignissen. Selten zeigen sich bei der Diskussion historischer Phänomene so deutlich Überschneidungen der Sprechakte von Wissenschaftlern, Politikern und Zeitzeugen. Deren häufigem Aufeinandertreffen, etwa in Beiräten oder bei Podiumsdiskussionen, aber auch die Verkörperung mehrerer Rollen durch eine Person sollte besondere Aufmerksamkeit und Sensibilität entgegen gebracht werden. Gerade die Bereiche Wissenschaft und Politik, die immanent unterschiedlichen Kommunikationsmustern und -logiken folgen, verlieren hier häufig ihre Trennschärfe. Zeitzeugenschaft und politische Überzeugungen können zwar in der Motivation, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, eine Rolle spielen, sie sollten aus der wissenschaftlichen Analyse jedoch herausgehalten oder zumindest kritisch reflektiert werden. Für die Politik stellt sich das Problem weniger, da die Zeitzeugenschaft in der Politik hauptsächlich eine instrumentelle, legitimatorische Funktion erfüllt, indem eine Art biografisch gestützte Geschichtspolitik betrieben wird.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Die DDR in den Augen von Klaus Mehner&quot; - 
Eine Foto-Galerie</title>
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            <description><![CDATA[Geboren 1941 in Berlin; aufgewachsen in Berlin-West; fünf Jahre Soldat der Bundeswehr bei einer Panzereinheit in Norddeutschland. Nach Rückkehr ein Jahr beim Sender Freies Berlin (SFB) gejobbt, anschließend Volontariat bei Keystone in Köln. Ab 1967 in Berlin als Freiberufler mit der Studentenrevolte und ersten Bildern aus Ost-Berlin Karriere gestartet. Gründung der Fotoagentur Klaus Mehner Pressefotos, die seit 2000 als Internetdatenbank BerlinPressServices.de firmiert. Ab 1973 nebst zweimaligen Rauswürfen bis zur Wiedervereinigung als freier Mitarbeiter im Auftrag des Nachrichtenmagazins Der Spiegel als sog. Reisekorrespondent in der DDR als Fotoreporter tätig.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Die DDR in den Augen von Uwe Gerig&quot; - 
Eine Foto-Galerie</title>
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            <description><![CDATA[Uwe Gerig hat Journalismus in Leipzig studiert und arbeitete von 1970 bis 1983 bei der NBI (Neue Berliner Illustrierte) als freiberuflicher Mitarbeiter. Er berichtete über die „schöne DDR“, v.a. über die südliche Bezirke. 1983 verließen Herr Gerig und seine Frau über Jugoslawien die DDR. Herr Gerig fotografierte von 1984 bis 1987 nahezu lückenlos die deutsch-deutsche Grenze im Auftrag des Ministeriums für innerdeutsche Beziehungen, um die offizielle Ausstellung zum 25. Jahrestag des Mauerbaus zu „bestücken“. Seit 1997 ist er wieder im Osten (Quedlinburg) ansässig.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>„Der Traum von Freiheit – Flucht aus der DDR“
Eine HISTORY-Eigenproduktion</title>
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            <description><![CDATA[Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls erinnert HISTORY in eigenproduzierten Kurz-Dokumentationen an die zahlreichen teilweise spektakulären Fluchtversuche aus der DDR. Eine Dokumenation in fünf Teilen...]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Vom Mauerfall zur staatlichen Einheit - eine Chronologie</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=985</link>
            <description><![CDATA[9. November 1989: Das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski kündigt auf einer Pressekonferenz eher beiläufig an, die DDR werde mit sofortiger Wirkung die Grenzen öffnen. Bis in die Nacht strömen tausende Besucher in den Westen. Nach 28 Jahren fällt die Mauer.13. November: Der Dresdner SED-Bezirkschef Hans Modrow wird von der Volkskammer mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Bei den seit Monaten stattfindenden Montagsdemonstrationen sind jetzt auch Transparente wie «Deutschland einig Vaterland» zu lesen.3. Dezember: Unter dem Druck der SED-Basis treten das SED-Politbüro und das Zentralkomitee geschlossen zurück.7. Dezember: In Ost-Berlin tagt erstmals der «Zentrale RundeTisch». Das Dialogforum von Parteien und Oppositionsgruppen will Vorschläge zur Überwindung der Krise im Lande machen.15. Januar 1990: Rund 2000 Demonstranten stürmen die Stasi-Zentrale in Ost-Berlin. 100 000 demonstrieren vor dem Gebäude.1. Februar: Ministerpräsident Modrow legt sein Konzept zurdeutschen Einheit vor, das auf militärischer Neutralität undföderalen Strukturen basiert.7. Februar: Die Bundesregierung beschließt, der DDR umgehend Verhandlungen über eine Währungsunion anzubieten.18. März: In der DDR finden die ersten freien Wahlen statt, ausdenen die konservative Allianz mit der CDU an der Spitze klar alsSieger hervorgeht. Lothar de Maizière (CDU) wird Ministerpräsident.23. April: Die Bonner Regierungskoalition einigt sich auf dieGrundzüge eines Staatsvertrages zur Währungsunion.5. Mai: Die erste Runde der Zwei-plus-vier-Konferenzen mit densechs Außenministern von USA, UdSSR, Großbritannien, Frankreich, Bundesrepublik und DDR tagt in Bonn. Zentrales Thema ist die Bündnisfrage.18. Mai: Unterzeichnung des Staatsvertrages zur Wirtschafts-,Währungs- und Sozialunion. Für Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) ist dies die «Geburtsstunde eines freien und einigen Deutschlands».1. Juli: Die Währungsunion tritt in Kraft. Die DDR stellt auf D-Mark um. Ende der Personenkontrollen an der innerdeutschen Grenze.2. Juli: In Ost-Berlin beginnen die Beratungen über den zweitenStaatsvertrag, den Einigungsvertrag.16. Juli: Kohl und der sowjetische Staats- und Parteichef MichailGorbatschow verkünden den Durchbruch bei der Bündnisfrage.Deutschland bleibt nach der Vereinigung NATO-Mitglied.23. August: Die Volkskammer beschließt den Beitritt der DDR zurBundesrepublik am 3. Oktober. Am 22. Juli hatte sie bereits dasGesetz zur Wiedereinführung der Länder in der DDR verabschiedet.31. August: In Ost-Berlin wird der Einigungsvertragunterschrieben. Bundestag und Volkskammer billigen ihn am 20.September mit Zwei-Drittel-Mehrheiten.24. September: Die DDR tritt aus dem Warschauer Pakt aus.1. Oktober: Deutschland erhält die volle Souveränität. Diealliierten Vorbehaltsrechte für Berlin entfallen zum 3. Oktober.3. Oktober: Um 00.00 Uhr wird zu den Klängen des Deutschlandliedes vor dem Reichstagsgebäude in Berlin die schwarz-rot-goldene Flagge aufgezogen. Hunderttausende feiern auf den Straßen Berlins und in vielen anderen Städten die deutsche Einheit.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=985#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Der Herbst 1989 - eine Chronologie</title>
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            <description><![CDATA[Die Montagsdemonstrationen in Leipzig läuteten im Herbst 1989 die friedliche Revolution ein. Zuvor waren bereits zehntausende Menschen aus der DDR geflüchtet. dpa dokumentiert wichtige Ereignisse vor dem Mauerfall:  4. September: In Leipzig versammeln sich nach dem traditionellen Friedensgebet mehrere hundert Menschen vor der Nikolaikirche. Sie fordern Reisefreiheit und die Abschaffung der Staatssicherheit (Stasi). Daraus entstehen die Montagsdemonstrationen.  10. September: In Grünheide bei Berlin gründet sich die DDR- Reformbewegung «Neues Forum». Anfangs als staatsfeindliche Plattform» abgelehnt, wird sie am 8. November als politische Vereinigung zugelassen.<br />
 11. September: Mehrere tausend DDR-Bürger, die in Ungarn ausharren, dürfen ab 00.00 Uhr nach Österreich ausreisen. Bereits im Mai hatte Ungarn mit dem Abriss des «Eisernen Vorhangs» an seiner Westgrenze begonnen.  30. September: Nach wochenlangem Tauziehen erklärt sich die DDR-Regierung bereit, die mehr als 6300 Flüchtlinge in den bundesdeutschen Botschaften in Prag und Warschau in die Bundesrepublik «auszuweisen». Sie fahren in den Westen.  7. Oktober: Bei seinem Besuch zum 40. Jahrestag der DDR mahnt der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow grundlegende Reformen an. Zehntausende DDR-Bürger protestieren gegen das SED-Regime. Zahlreiche Demonstranten werden festgenommen.  9. Oktober: Mit dem Ruf «Wir sind das Volk» demonstrieren in Leipzig 70 000 Bürger. 8000 bewaffnete Polizisten, Angehörige der Kampfgruppen und Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) stehen bereit. Der Einsatzbefehl wird aber nicht gegeben.  14. Oktober: Am Morgen trifft der 50 000. DDR-Flüchtling seit Öffnung der ungarischen Grenze in der Bundesrepublik ein.  18. Oktober: Egon Krenz löst Erich Honecker als SED- Generalsekretär ab. Krenz verkündet die Einleitung einer «Wende», mit der die SED wieder in die politische und ideologische Offensive gehen will.  23. Oktober: In Leipzig beteiligen sich an der bis dahin größten Protestkundgebung in der DDR knapp 300 000 Menschen.  26. Oktober: Erstmals findet ein Treffen von SED und Opposition statt. Der Ostberliner SED-Bezirkschef, Günther Schabowski, empfängt die Initiatoren des Neuen Forums, Bärbel Bohley und Jens Reich.  29. Oktober: Bei einer Großveranstaltung in Ost-Berlin stellen sich Spitzenfunktionäre zum ersten Mal der Diskussion mit der Bevölkerung.  30. Oktober: In Leipzig gehen rund 250 000 Demonstranten mit Transparenten wie «Ein Land ohne Mauern» auf die Straße. Die «Aktuelle Kamera» des DDR-Fernsehens berichtet erstmals live vom Ort des Geschehens.  3. November: Alle 4500 DDR-Bürger in der bundesdeutschen Botschaft in Prag dürfen ohne Formalitäten in die Bundesrepublik ausreisen.  4. November: Bei einer Kundgebung auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin demonstrieren nahezu eine Million Menschen für Versammlungs- und Meinungsfreiheit.  6. November: Die DDR erlebt die größte Demonstrationswelle. Bei Protesten in Leipzig ist die Stimmung der rund 200 000 Teilnehmer aggressiv. Sie fordern: «Die Mauer muss weg».  7. November: Die DDR-Regierung tritt zurück, tags darauf auch das SED-Politbüro. Krenz wird als Generalsekretär bestätigt. Im neu formierten Politbüro, dem höchsten Machtzirkel, herrscht Konfusion.  9. November 1989: Überraschend werden die Grenzübergänge geöffnet. Noch in der Nacht strömen Tausende zu einem Besuch in den Westen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Die Mauer hatte auch etwas Ästhetisches!&quot;
Interview mit Dr. Olaf Briese</title>
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            <description><![CDATA[Privatdozent Dr. Olaf Briese von der Humboldt Universität in Berlin untersucht in einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt die Berliner Mauer unter ästhetischen Gesichtspunkten.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Mauer - die deutsch-deutsche Grenze</title>
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            <description><![CDATA[Die Berliner Mauer war mehr als 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung. Mit ihrem Bau wurde am 13. August 1961 begonnen - nur zwei Monate nach der Versicherung von DDR-Staatschef Walter Ulbricht: «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.» Erst am 9. November 1989 fiel sie unter dem Druck der DDR-Bevölkerung. Heute sind nur noch kleine Abschnitte erhalten.  Der Mauerbau sollte das wirtschaftliche Ausbluten der DDR verhindern. Durch das Nadelöhr Berlin waren von 1949 bis 1961 rund 1,6 Millionen Menschen in den Westen geflüchtet. Die DDR nannte die Grenzbefestigungen propagandistisch den «antifaschistischen Schutzwall». So sollte eine Bedrohung aus dem Westen suggeriert werden, gegen die sich die DDR mit der Mauer schützen müsse.  Die innerdeutsche Grenze von der Lübecker Bucht bis zur damaligen deutsch-tschechoslowakischen Grenze bei Hof hatte eine Länge von knapp 1400 Kilometern. Die DDR hatte hier schon 1952 begonnen, umfangreiche Sperranlagen zu errichten.  Die Mauer um den Westteil Berlins war 155 Kilometer lang und knapp vier Meter hoch. Hier befand sich auch der «Todesstreifen» - ein 100 Meter breiter und schwer bewachter Korridor. Rund 11 500 Soldaten kontrollierten die Grenze rund um die geteilte Stadt. Hunderte Wachhunde und Beobachtungstürme sollten die «Republikflucht» verhindern. Dazu kamen Fahrzeug-Sperrgräben, Tretminen und Selbstschussanlagen.  Trotz der massiven Gefahren versuchten DDR-Bürger immer wieder, über die Mauer nach West-Berlin zu fliehen. Mehr als 5000 Menschen soll die Flucht gelungen sein. Dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zufolge starben zwischen 1961 und 1989 mindestens 136 Menschen an der Mauer. Die "Arbeitsgemeinschaft 13. Augus e.V." geht von 245 Toten an der Berliner Grenze nach 1961 aus.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>20 Jahre Grundsteinlegung Bundeskunsthalle - 
Bonn oder Berlin?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1006</link>
            <description><![CDATA[Autorin: Dr. Agnieszka Lulinska, Projektleiterin der Bundeskunsthalle<br />
 <br />
Die Idee einer „Bundeskunsthalle“ oder „Kunsthalle Bonn“ ist so alt wie die Republik selbst und die Diskussion über die Ausgestaltung ihrer Hauptstadt. Doch während Bonn 1949 um seine politische Zukunft noch bangen musste – erst am 3. November 1949 fand die entscheidende Abstimmung im Deutschen Bundestag statt –, hatte das Projekt  Bundeskunsthalle bereits seine erste Lobby. Wie der General-Anzeiger am 17. Oktober 1949 berichtete, diskutieren 120 geladene Künstler die Möglichkeit der Errichtung einer Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn. Nach vierzig Jahren zähen Ringens um Ausgestaltung, Standort und Funktion eines solchen Hauses legte Bundeskanzler Helmut Kohl am 17. Oktober 1989 den Grundstein für die von Gustav Peichl entworfene Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland.<br />
 <br />
Dies geschah vor dem Hintergrund politischer Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa und wenige Tage vor der Öffnung der Berliner Mauer. Nachdem die Deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 vollzogen wurde, beschloss der Deutsche Bundestag am 20. Juni 1991 mit denkbar knapper Mehrheit, seinen Sitz von Bonn nach Berlin zu verlegen. Und während nach dem Hauptstadtbeschluss über die Zukunft der Bonner Großbauprojekte debattiert wurde, war auf der Baustelle an der B9 die Erweiterung der so genannten „Säulenallee“ von ursprünglich elf auf nunmehr sechzehn Stelen, welche die frisch vereinten Bundesländer als die „Säulen der deutschen Kultur“ symbolisieren sollen, längst beschlossene Sache.<br />
 <br />
Der markante Neubau an der einstigen „Diplomatenrennbahn“ wurde nach den Plänen des Wiener Architekten Gustav Peichl errichtet. Es war nicht zuletzt der heitere, poetische Charakter seiner Architektur, der unter den 35 eingereichten Entwürfen des vom Bundesbauminister 1985 ausgelobten Ideenwettbewerbs überzeugte – vor Josef Paul Kleihues aus Berlin und von Gerkan, Marg + Partner aus Hamburg. Dazu ein Auszug aus dem Juryprotokoll im Oktober 1986: „Der überarbeitete Entwurf versucht verstärkt, Demokratie in der Mitte Europas sowohl funktionell als auch gestalterisch in den Neubau der Kunsthalle Bonn einzubringen. Abgeschlossene funktionsgerechte Raumentwicklung einerseits und eine durch einen poetischen Charakter versuchte Ausstrahlung nach Außen geben dem Bauwerk eine eigenständige Physiognomie. (...) Die aufregenden individuell gestalteten Lichttürme mit Steinverkleidung und Kupferblechabdeckung sollen den kulturellen und künstlerischen Inhalt des Gebäudes signalisieren.“ Die drei markanten, elegant zugespitzten Lichtkegel, die heute in einer leuchtend blauen Majolikaverkleidung erstrahlen, sollten sich von Beginn an zum Wahrzeichen der Kunst- und Ausstellungshalle entwickeln.<br />
 <br />
Der Auslobungstext zum Wettbewerb um die Bundeskunsthalle fasste die Nutzungsvorgaben in die beiden großen Blöcke „Ausstellung“ und „Kommunikation“ zusammen. Nicht nur der Architekt, auch das Team der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland fühlte sich dieser Aufgabe stets verpflichtet: Seit ihrer Eröffnung am 19. Juni 1992 zeigte die Bundeskunsthalle über 150 Ausstellungen und entwickelte sich mit ihrem vielfältigen Veranstaltungsprogramm zu einem lebendigen Begegnungsforum für die Bonner Bürger wie auch für die Besucher aus dem In- und Ausland.<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Zeitgeschichte in bewegten Zeiten - 
Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik ...</title>
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            <description><![CDATA[Autor: Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland<br />
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Die erste Initiative zur Errichtung einer Sammlung zur deutschen Geschichte stammt aus dem Jahr 1982. Sie solle – so regte Bundeskanzler Helmut Kohl in seiner Regierungserklärung am 13. Oktober 1982 an – „der Geschichte unseres Staates und der geteilten Nation“ gewidmet sein. Dass die „geteilte Nation“ acht Jahre später ebenso „Geschichte“ werden würde wie die SED-Diktatur in der DDR, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Ost-Relikte im Westen</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=987</link>
            <description><![CDATA[20 Jahre nach dem Mauerfall sind die Spuren der deutsch-deutschen Teilung beinahe verschwunden und der Alltag der DDR fast nicht mehr zu spüren. Doch das stimmt nicht ganz. Denn auch heute gibt es noch zahlreiche Dinge, die einst fest zur DDR gehörten - sogar im Westen.  GRÜNER PFEIL: «An einer roten Ampel muss ich immer stehen bleiben.» Das zumindest haben westdeutsche Autofahrer lange Zeit gelernt. Unter dem Einfluss Ostdeutschlands gilt das allerdings nicht mehr so absolut. Grund dafür ist der Grüne Pfeil. Denn die aus der DDR stammende Verkehrsregel kann seit 1994 auch in den alten Bundesländern eingesetzt werden. Das bedeutet: Ist neben der Ampel ein Grüner Pfeil angebracht, können Autofahrer auch bei «Rot» rechts abbiegen. Allerdings darf der Pfeil nicht an allen Straßen stehen. An Kreuzungen, an denen es oft kracht, sind Grüne Pfeile beispielsweise ebenso tabu wie bei Ampeln, die Schulwege sichern sollen.  SANDMANN: Fast jedes Kind kennt den allabendlichen Ohrwurm: «Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit!». Schließlich schickt das Sandmännchen mit dem schlohweißen Bart und mit roter Mütze seit fast 50 Jahren die Kinder in Ostdeutschland in den Schlaf - und seit der Wende vermehrt auch im Westen. Derzeit lockt der Traumbringer täglich sogar rund 1,5 Millionen Kinder vor den Bildschirm. Damit aber nicht genug: Etwa Ende des Jahres ist der 24 Zentimeter kleine Sandmann erstmals in einem Kino-Trickfilm zu sehen.  LEBENSMITTEL: Auch in den Supermarktregalen des Westens werden regelmäßig zahlreiche kulinarische DDR-Relikte einsortiert. Dazu gehören zum Beispiel Spreewaldgurken, Rotkäppchen Sekt, Bautzner Senf und das Pflaumenmus mit blau-weißem Deckel. Doch auch Knusperflocken, Hallorenkugeln mit Schoko-Überzug und die Nutella-Konkurrenz Nudossi haben Anhänger im Westen gefunden.  ABITUR NACH ZWÖLF JAHREN: Während die Mädchen und Jungen in der DDR ihr Abitur bereits nach zwölf Jahren in der Tasche hatten, mussten sie in Westdeutschland dafür dreizehn Jahre lang die Schulbank drücken. Nach einer grundlegenden Reform durch die Kultusministerkonferenz hat sich nun aber in fast in allen Ländern das «Turbo-Abi» nach zwölf Jahren durchgesetzt.  MEISSENER PORZELLAN: Meissener Porzellan gilt seit der Gründung der Manufaktur 1710 als das edelste unter den feinen Porzellanen der Welt. Sein Markenzeichen sind die gekreuzten Schwerter. Schon in der DDR wurde die «VEB Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen» zu einem wichtigen Devisenbringer. Seit der Wende verkauft die Porzellan-Manufaktur Meissen ihre gekreuzten Schwerter nicht nur an westdeutsche Familien, sondern sogar bis nach Japan. (Achtung: Die Manufaktur schreibt sich Meissen, die Stadt Meißen.)  MUSIK UND FILM: In der Musikbranche sind noch mehrere ostdeutsche Helden aktiv: Die Puhdys gehörten zu den bekanntesten DDR-Rockbands und feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Die Band Karat («Über sieben Brücken musst du gehn») ist ebenfalls noch immer im Geschäft. Gunther Emmerlich arbeitet weiterhin als Opernsänger und Moderator. Auch im deutschen Kino sind noch heute östliche Einflüsse zu spüren, wenn auch nicht so deutlich. Dazu gehören zum einen Filmklassiker wie «Die Legende von Paul und Paula» sowie die traditionellen Filmstudios Potsdam-Babelsberg für internationale Neuproduktionen. Unter den Regisseuren hat sich der in Gera geborene Andreas Dresen mit Werken wie «Halbe Treppe» und «Sommer vorm Balkon» etabliert.  SPRACHE: «Wir treffen uns um Viertel Drei.» Diese für westdeutsche Ohren zunächst verwirrend klingende Zeitangabe hält sich ebenfalls. Schließlich schwören ihre Verfechter auf die logische Zeiteinteilung. «Viertel Drei» heißt, dass die dritte Stunde zu einem Viertel vorbei ist - es ist also Viertel nach Zwei. Einfacher ist es mit der Ost- Beschreibung für Gartenlaube («Datsche») und dem Grillhähnchen («Broiler»). Auch «Bückware» wird als Bezeichnung für Mangelware, die nur unter der Ladentheke zu haben ist, weiter gebraucht.  POLIKLINIKEN: In Polikliniken finden Patienten unter einem Dach gleich verschiedene Fachärzte. In der DDR war diese Form ambulanter ärztlicher Behandlung weit verbreitet. Nach der Wiedervereinigung wurde oft darauf gedrängt, die Polikliniken zu schließen, um die Existenz von Einzelpraxen niedergelassener Ärzte zu sichern. Dennoch gibt es in mehreren Städten weiterhin mehrere Privatpraxen unter einem Dach. Diese werden allerdings meist Ärztehaus genannt.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=987#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>20 Fragen und Antworten zum Mauerfall</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=986</link>
            <description><![CDATA[1.  Was passierte am 9. November 1989 um 18.53 Uhr in Ost-Berlin?  SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski erläuterte auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin das neue DDR- Reisegesetz, nach dem Privatreisen ins Ausland ohne besondere  Voraussetzungen möglich sein sollen. Auf die Frage, ab wann das gilt,  stammelte Schabowski: «Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das  sofort... unverzüglich.» Die entscheidende Frage geht möglicherweise  auf einen Tipp aus den Reihen der SED zurück. Der Chef der  staatlichen DDR-Nachrichtenagentur ADN, Günther Pötschke, soll dem  italienischen Journalisten Riccardo Ehrman geraten haben, nach der Reisefreiheit zu fragen. Diese Version wies Schabowski als «völlig absurd» zurück.  2. Wie ging es weiter an dem Abend?  Um 19.04 Uhr, elf Minuten nach Schabowskis historischem Satz, sandte die Deutsche Presse-Agentur dpa die Eil-Meldung: «Von sofort  an können DDR-Bürger direkt über alle Grenzstellen zwischen der DDR  und der Bundesrepublik ausreisen.» Die Nachricht verbreitete sich  rasend schnell, obwohl in den DDR-Medien über die offizielle  Ankündigung hinaus zunächst nichts berichtet wurde. Erst als die  Schlangen immer länger wurden, wurde als erster der Übergang an der  Bornholmer Straße geöffnet. Um 23.54 Uhr hieß es in einer weiteren Meldung: «Einige tausend DDR-Bürger haben sich am Donnerstagabend an den Ost-Berliner Grenzübergängen eingefunden, um nach West-Berlin zu  gelangen. (...) Sie wurden von den DDR-Grenzern nach Vorzeigen des  Personalausweises durchgelassen.»  3. Wann wurde die Mauer endgültig eingerissen?  Am 10. November. Am 9. November wurden einzelne Grenzübergänge  geöffnet, angesichts der Menschenmengen musste oft nicht einmal ein  Personalausweise an der Grenze vorgezeigt werden. Erst am 10. November wurde nachmittags vermeldet: «Die Mauer bekommt Löcher - Neun neue Grenzübergänge». Zunächst wurden am Potsdamer Platz Mauerabschnitte eingerissen.  4. Was versüßte den DDR-Bürgern die Ausreise in den Westen?  Das Begrüßungsgeld: Jeder DDR-Bürger erhielt im Westen einmalig 100 D-Mark. Dazu musste ein Ausweis vorgelegt werden. Das Geld wurde auch schon vor dem Mauerfall an Besucher gezahlt. Ende 1989 wurde es abgeschafft. In den West-Berliner Bezirksämtern war am 10. November der Andrang so groß, dass sich auch die 92 Filialen der Berliner Sparkassen an der Auszahlung beteiligten.  5. Wo war Kanzler Helmut Kohl, als die Grenze geöffnet wurde?  In Warschau. Der CDU-Vorsitzende äußerte sich zunächst sehr zurückhaltend, da er die Nachricht nicht so recht glaubte. Am Freitag, den 10. November, reiste er nach West-Berlin, um zu den Menschen zu sprechen. Während seiner Rede gab es Buhs und Pfiffe.  6. Wie reagierte der Bundestag in Bonn?  Ebenfalls mit großem Erstaunen, als nach und nach die Sensation aus Berlin durchsickerte. Der Bundestag beendete am 9. November um 21.10 Uhr seine Sitzung mit der Nationalhymne.  7. Konnten DDR-Bürger einfach so die Grenze überqueren?  Zunächst regierte das Chaos, die Grenzposten ließen die Massen einfach passieren. Es reichte, den Personalausweis vorzuzeigen. Doch dann nahmen Mitarbeiter des Pass- und Meldewesens der DDR an den Grenzübergängen die Arbeit auf. Bei Vorlage eines Reisepasses sollte ein Visum zur mehrmaligen Ausreise für sechs Monate erteilt werden. Wer keinen Pass hatte, bekam ein Visum im Personalausweis.  8. Bis zum Mauerfall flohen tausende DDR-Bürger in den Westen. Wie viele waren es noch vom 9. bis 10. November 1989?  Genau 111 Flüchtlinge. Als die historische Nachricht vom Mauerfall die Runde machte, waren sie in Richtung Westen unterwegs.  9. Wollten nach dem 9. November viele DDR-Bürger im Westen bleiben?  Nein. Im Westen wurde berichtet, dass die meisten «Grenzgänger» nur ihre neue Freiheit genießen wollten. Massen bummelten über den Ku'damm in West-Berlin, sahen sich Geschäfte an oder kamen mit fremden Menschen ins Gespräch.  10. Betraf die Grenzöffnung am 9. November zunächst nur Berlin?  Nein. Auch am nördlichsten Grenzübergang der Bundesrepublik zur DDR, in Lübeck-Schlutup, rollten DDR-Trabis in den Westen. «Die meisten» - so ein Zollsprecher - «wollen schnell nur in Lübeck ein Bier trinken und fahren anschließend wieder nach Hause in die DDR zurück.»  11. Wer war Zonen-Gaby?  Zonen-Gaby zierte das Titelbild der Satirezeitschrift Titanic im November 1989. Sie war auf dem Foto in eine Jeans-Jacke gehüllt und hielt eine Gurke in der Hand, die wie eine Banane geschält war. Daneben stand: «Zonen-Gaby (17) im Glück (BRD): Meine erste Banane.» Gaby hieß tatsächlich Dagmar, stammte aus Worms und hatte sich für 300 Mark als Model zur Verfügung gestellt. Weltweit druckten Zeitungen das Motiv nach, das noch heute bei Berlin-Touristen als Postkarte ein Renner ist.  12. Warum wurde der 3. Oktober Nationalfeiertag - und nicht der 9. November?  Weil die DDR der Bundesrepublik offiziell am 3. Oktober 1990 beitrat. Der 9. November als Tag des Mauerfalls war auch in der Diskussion - er ist aber mit der Pogromnacht 1938, in der die Nazis tausende Juden festnahmen und Synagogen zerstörten, ein vorbelasteter Tag. Seit 1990 ist der 3. Oktober der Nationalfeiertag im wiedervereinigten Deutschland. Das Datum löste den 17. Juni (BRD) und den 7. Oktober (DDR) als Feiertage ab.  13. Wie lang war die deutsch-deutsch Grenze?  Die innerdeutsche Grenze von der Lübecker Bucht bis zur deutsch-tschechischen Grenze bei Hof hatte eine Länge von knapp 1400 Kilometern. Hinzu kam die 155 Kilometer lange und knapp vier Meter hohe Mauer um den Westteil Berlins.  14. Das Bild ging 1961 um die Welt. Wie hieß der NVA-Soldat, der kurz nach dem Mauerbau in den Westen sprang?  Conrad Schumann. Der 19-jährige Unteroffizier der Nationalen Volksarmee (NVA) bewachte am 15. August 1961 den Bau der Mauer an der Ecke Ruppiner/Bernauer Straße in Berlin. Noch im Sprung über die Stacheldrahtrolle streifte er seine Maschinenpistole ab und rannte weiter in einen zehn Meter entfernt stehenden Polizeiwagen im Westen, dessen Tür bereits geöffnet war.  15. Wie viele Menschen starben bei Fluchtversuchen aus der DDR?  Nach Angaben des Potsdamer Zentrums für Zeithistorische Forschung starben zwischen 1961 und 1989 allein an der Berliner Mauer 136 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Für die Toten an der innerdeutschen Grenze liegen keine gesicherten Angaben vor. Die Schätzungen schwanken zwischen 270 bis 780 Todesopfern.  16. Was waren die spektakulärsten Fluchtversuche?  Am 5. Dezember 1961 durchbrachen sechs Männer, zehn Frauen und sieben Kinder mit einer Dampflok den Ost-Berliner Bahnhof Albrechtshof und setzten sich nach Spandau ab. Am 8. Juni 1962 kaperten 14 Ost-Berliner auf der Spree ein Fahrgastschiff und überqueren im Kugelhagel den Fluss. Am 5. Oktober 1964 krochen 57 Männer, Frauen und Kinder durch einen etwa 150 Meter langen Tunnel zwischen der Strelitzer Straße und der Bernauer Straße nach Berlin-Wedding. Am 29. Juli 1965 schwebte eine Familie vom Dach des Hauses der DDR-Ministerien mit einer selbst gebastelten Seilbahn über die Mauer.  17. Wo ist heute in Berlin noch die Mauer zu sehen?  Das wohl bekannteste Mauerstück ist die East Side Gallery in der Nähe des Ostbahnhofs. Dort haben sich internationale Künstler auf dem mehr als einen Kilometer langen Betonwall verewigt. Die verwitterten Bilder wurden jetzt erneuert. Mauerteile wurden aber auch in alle Welt verkauft. Zudem wurde in der Mauerfall-Euphorie vieles abgerissen und geschreddert. Bei der Leichtathletik-WM im Sommer bekam 100-Meter-Weltrekordler Usain Bolt in Berlin ein drei Tonnen schweres Stück geschenkt, das nach Jamaika verschifft wurde. An der Gedenkstätte in der Bernauer Straße gibt es ebenfalls noch ein Originalstück der Mauer.  18. Gibt es heute noch "Mauern"?  Ja, zum Beispiel in Israel. Städte wie Betlehem und Teile Jerusalems, die zu den Palästinensergebieten gehören, sind mit einer 25 Kilometer langen und acht Meter hohen Mauer von Israel abgetrennt - Israel erhofft sich so weniger Selbstmordanschläge radikal-islamischer Attentäter. Insgesamt wurde entlang des Westjordanlands und des Gazastreifens eine 760 Kilometer lange Sperranlage aus Metallzäunen, tiefen Gräben und Wachtürmen errichtet.  19. Mit dem Mauerfall kam auch das Ende für die Staatssicherheit. Wie viele Mitarbeiter hatte der DDR-Spitzelapparat?  Auf 180 000 wird die Zahl der hauptamtlichen Stasi-Mitarbeiter in der DDR von 1950 bis 1989 geschätzt. Die Behörde von Stasi-Chef Erich Mielke stützte sich aber auch auf ein Heer Inoffizieller Mitarbeiter (IM), die vielfach nicht als Spitzel zu erkennen waren. 1989 hatte die Stasi über 91 000 hauptamtliche und 174 000 Inoffizielle Mitarbeiter.  20. Wer wurde dank des Mauerfalls die größte Staatsholding der Welt?  Die Treuhand. Sie sollte nach der Wende 14 000 DDR-Unternehmen mit mehr als vier Millionen Beschäftigten aus der sozialistischen Plan- in die soziale Marktwirtschaft überführen. In den viereinhalb Jahren ihres Bestehens von 1990 bis 1995 schloss die Treuhand 85 000 Verträge ab. Sie verbuchte Investitionszusagen von mehr als 200 Milliarden Mark und Zusagen für 1,5 Millionen Arbeitsplätze. Diese wurden nicht immer eingehalten. Zur Bilanz gehören auch 3500 abgewickelte Firmen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Der 9. November - Symboldatum deutscher Geschichte</title>
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            <description><![CDATA[Der 9. November symbolisiert wie kein anderer Tag Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte. Mehrfach kam es an diesem Tag zu Ereignissen, die eine Zeitenwende einleiteten oder andeuteten:  1918: Vom Berliner Reichstag ruft der SPD-Abgeordnete Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus. Reichskanzler Prinz Max von Baden gibt eigenmächtig den Thronverzicht von Kaiser Wilhelm II. bekannt und tritt zurück. Die Regierungsgeschäfte werden dem Vorsitzenden der SPD und späteren Reichspräsidenten Friedrich Ebert übertragen.  1923: Mit dem Marsch auf die Münchner Feldherrnhalle bricht der Hitler-Putsch gegen die Weimarer Republik zusammen. Einen Tag nach Beginn des Umsturzversuchs findet das Vorhaben von Adolf Hitler und Erich Ludendorff, dem ehemaligen Generalquartiermeister der kaiserlichen Armee, ein jähes Ende. Der Demonstrationszug wird mit Polizeigewalt aufgelöst. Die NSDAP wird verboten, Hitler erhält fünf Jahre Festungshaft.  1938: In der Nacht zum 10. November kommt es zu massenhaften Pogromen gegen Juden. Bei den Exzessen der Nazis werden zahlreiche Menschen getötet und rund 30 000 festgenommen. Synagogen werden niedergebrannt, Läden demoliert und geplündert. Die Pogrome sind die ersten in diesem Umfang organisierten und mit Massenfestnahmen begleiteten Krawalle gegen Juden in Deutschland.  1989: Die Mauer in Berlin fällt. 28 Jahre nach seiner Errichtung verliert das Bollwerk seine Funktion, die Grenzen werden geöffnet. Tausende feiern am Brandenburger Tor und auf dem Kurfürstendamm das Jahrhundertereignis. Auch an der innerdeutschen Grenze gehen die Schlagbäume hoch. Das Ende der Nachkriegsordnung ist eingeläutet.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=992#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Welches Datum eignet sich für den deutschen Nationalfeiertag am Besten?</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=963</link>
            <description><![CDATA[Die Diskussion kommt alljährlich spätestens dann auf, wenn der 3. Oktober wieder kurz vor der Tür steht. In Deutschland ruht an jenem Tag die Arbeit, der Staat feiert sich in Berlin, und in den Zeitungen wägen Journalisten, Historiker und Politiker das Für und Wider des 3. Oktobers als "Tag der Deutschen Einheit" ab.<br />
 <br />
Der 3. Oktober - der Tag, an dem 1990 die staatliche Vereinigung von Bundesrepublik und DDR in Kraft trat - hat es auch nach 19 Jahren immer noch schwer, sich als allgemein akzeptierter Erinnerungs- und Gedenktag für die Verwirklichung der deutschen Vereinigung durchzusetzen. Kein Wunder, denn seine Konkurrenten, die immer wieder als bessere Alternativen ins Spiel gebracht werden, sind stark und symbolträchtig:<br />
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Der 9. November: Tag des Mauerfalls vor 20 Jahren.<br />
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Der 17. Juni: "Tag der Deutschen Einheit" in der Bundesrepublik seit dem Arbeiteraufstand in der DDR von 1953.<br />
 <br />
Der 20. Juli: Tag des Widerstandes in Erinnerung an das vom Kreis um Stauffenberg organisierte Bombenattentat auf Adolf Hilter.<br />
 <br />
Was meinen Sie? Welcher Tag eignet sich am besten als deutscher Nationalfeiertag?]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>4th Early Medieval Archaeology Student Symposium, EMASS 2010 - 
Studenten-/Doktorandentagung ...</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1082</link>
            <description><![CDATA[The Early Medieval Archaeology Student Symposium is an interactive forum run for and by graduate research students who focus on the archaeology of the Early Medieval period, roughly the period between the 4th-12th centuries AD.  EMASS aims to provide a constructive and interdisciplinary forum to facilitate discussion and debate between researchers from different institutions and specialities, in a friendly and helpful environment.   The annual EMASS conference, previously held in Cardifff, Exeter, and Sheffield is the primary venue for this discussion.<br />
 <br />
www.emass2010.com<br />
 ]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
 <category>
 <![CDATA[Archäologie]]>
 </category>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        <item>
            <title>Plaster and Plaster Casts: Materiality and Practice</title>
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            <description><![CDATA[  Organisation: Dr. Marjorie Trusted, Victoria and Albert Museum, London<br />
 <br />
Plaster casts have received increasing scholarly attention over the last few years, above all in relation to their place in the history of collecting, issues of display, and the conservation of the plasters themselves. This conference will focus on issues of reception and artistic practice, positioning plaster and plaster casts in the wider context of recent sculpture research. For the first time it will bring together sculpture and architecture in the context of plaster. Led by Eckart Marchand (The Warburg Institute, London), Marjorie Trusted (Senior Curator of Sculpture, V&amp;A) and Charles Hind (RIBA), speakers are drawn from Britain, the United States, Poland, France, Germany and Belgium.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>&quot;Inszenierte Wissenschaft&quot;: Vermittlung und Rezeption von Wissen im 19. Jahrhundert </title>
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            <description><![CDATA[ Organisation:  Dr. Stefanie Samida, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters<br />
 <br />
"Inszenierte Wissenschaft"<br />
 <br />
Programm]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Architektur_Kultur_Ruhr 1945-1975. Bausteine für ein modernes Ruhrgebiet
</title>
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            <description><![CDATA[Organisation: Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund  teilweise öffentlich]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Die Deutsche Revolution 1989/90</title>
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            <description><![CDATA[Vor zwanzig Jahren haben sich die politischen Ereignisse in den Staaten entlang des „Eisernen Vorhangs“ geradezu überschlagen. Die Nachrichtenagenturen der Welt kamen mit der Berichterstattung kaum noch nach, nahezu jeden Tag konnte eine politische Sensation nach der anderen vermeldet werden.<br />
 <br />
<br />
Die Nachkriegsregime in Europa lösten sich mit einer Geschwindigkeit auf, die noch zu Beginn des Jahres 1989 niemand für möglich gehalten hätte. Schauplatz dieser Abfolge welthistorischer Ereignisse waren vor allem die beiden deutschen Staaten. Die Hauptrolle auf der Weltbühne spielten die Menschen in der DDR. Montagsdemonstranten und Botschaftsflüchtlinge zwangen die SED-Herrschaft in die Knie. Die Mauer fiel ausgerechnet am symbolträchtigen 9. November, die Vereinigung beider deutscher Staaten folgte knapp ein Jahr später am 3. Oktober 1990.<br />
 <br />
<br />
In diesem Jahr jährt sich Deutsche Revolution bereits zum zwanzigsten Mal. Grund genug, mit gebührenden zeithistorischem Abstand die Abfolge der Ereignisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Grund genug aber auch, den aktuellen Forschungsstand abzurufen. Und Grund genug auch, die gesellschaftliche Debatte über die deutsche Teilung und ihre Überwindung neu anzustoßen.<br />
 <br />
<br />
]]></description>
            <author> Administrator</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
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            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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            <title>Schönheit – Fluch oder Segen?
Ein Ideal im historischen Wandel
</title>
            <link>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=962</link>
            <description><![CDATA[Der erste überlieferte Schönheitswettbewerb der Geschichte hatte schlimme Folgen. Aber hätte Paris tatsächlich ahnen können, was er auslöste, als er den Apfel weder Hera noch Athene, sondern der Aphrodite gab? Das erzürnte die gedemütigten Göttinnen so sehr, dass sie den Trojanischen Krieg anstifteten. Dabei wollten sie doch nur die Schönsten sein.<br />
 <br />
Aber "schön" möchte auch heute noch wahrscheinlich jede und jeder sein. Weil wir Menschen es nicht alle auf die gleiche Weise sind, wird immer wieder das geflügelte Wort gebraucht, dass jedes Individuum auf seine Art schön sei. Demnach wäre Schönheit ein höchst individuelles und zeitloses, beinahe arbiträres Konzept. Stimmt das aber auch?<br />
 <br />
Unser Zeitgeist lässt eher das Gegenteil vermuten: Es herrscht offenbar ein allgemein gültiges Schönheitsideal, zu dem man gut oder weniger gut passt. Im "Mann ohne Eigenschaften" heißt es dazu: "Es gibt natürlich zu allen Zeiten alle Arten von Antlitzen; aber je eine wird vom Zeitgeschmack emporgehoben und zu Glück und Schönheit gemacht, während alle anderen Gesichter sich dann diesem anzugleichen suchen."<br />
 <br />
Zeitschriften, Modekampagnen, Werbung und Fernsehsendungen diktieren uns Tag für Tag,  was "schön" ist. Ein Blick in Modezeitschriften, einmal in "Germany's next Topmodel" hineingezappt oder auch die Lektüre von Jugendmagazinen führen uns vor, schön ist, wer vor allem über schlanke Linien, einen durchtrainierten Körper, ein faltenfreies Gesicht und über haarlose hellbraune Haut verfügt. Wem die Natur diese Gaben nicht geschenkt hat, kann heute auf eine reiche Angebotspalette für Körperkorrekturen zurückgreifen - von der Botox-Spritze über Fettabsaugen bis zur neuen Nase. Der Körper wird zum Kultobjekt, es ist die Rede vom Schönheitswahn.<br />
 <br />
Wie vergänglich der Schönheitsimperativ ist, zeigt ein Blick zurück in die Geschichte. Die griechische Klassik setzte dabei für die nächsten 2000 Jahre erste Maßstäbe: Schlanke und definierte Körper, bei den Frauen durften Bauch und Hüften noch etwas runder ausfallen. In der Renaissance wandelte sich das Bild - damals malten Rubens und andere Künstler dieser Zeit am liebsten üppige Damen. Die spätere Romantik pries hingegen Zerbrechlichkeit und Blässe und Frauen hungerten sich bereits mit Essig und Zitrone zur schlanken Linie. Das viktorianische Zeitalter schätzte wiederum Körperfülle - als Statussymbol für Wohlstand und Respektabilität. Auch in einigen außereuropäischen Kulturen galt und gilt bis heute dick als schick und dünn als Ausdruck von Armut und wenig Anmut.<br />
 <br />
Ende des 19. Jahrhunderts setzt mit dem Siegeszug der puritanischen Leistungsethik ein grundlegender Wandel in der Wahrnehmung des Körpers ein. Seither gilt in den westlichen Gesellschaften Fettleibigkeit als Ausweis mangelnder Disziplin, Verweichlichung oder Krankheit. Fett wird mit Trägheit in Verbindung gebracht. Schlankheit dagegen steht für Erfolg und Leistungswillen.<br />
 <br />
Schönheit ist folglich einem permanenten und historisch bedingten Wandel unterworfen. Hera und Athena hätten heute vielleicht bessere Chancen.]]></description>
            <author> Georgios Chatzoudis</author>
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 <![CDATA[Geschichte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Interdisziplinäre Projekte]]>
 </category>
 <category>
 <![CDATA[Kunstgeschichte]]>
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            <comments>http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=962#comments</comments>
            <pubDate>Thu, 17 May 2012 06:49:04 GMT</pubDate>
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