Registrieren
Agnes Silberhorn | 23.12.2010 | 1110 Aufrufe

150 Jahre "Codex diplomaticus Saxoniae" – Festliche Präsentation

07.02.2011 | Dresden, Sächsische Staatskanzlei

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Dresden, laden anlässlich des 150. Gründungsjubiläums des "Codex diplomaticus Saxoniae" zur festlichen Präsentation der neu erschienenen Bände in die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ein. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, wird ein Grußwort sprechen; den Festvortrag hält Prof. Dr. Theo Kölzer, Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique.

 

Montag, 7. Februar 2011,
10.00 Uhr,
Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden

PROGRAMM

Begrüßung
Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer,
Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Prof. Dr. Enno Bünz,
Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.

 

Grußwort
Stanislaw Tillich,
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen


Präsentation der neu erschienenen Bände

Oliver Waffender, Hannover
Verlag Hahnsche Buchhandlung

Festvortrag

»Urkundeneditionen heute?!«

Prof. Dr. Theo Kölzer, Bonn
Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique


Musikalische Umrahmung: Ensemble Baroccolo
Petra Andrejewski (Oboe), Signe Dietze (Violine),
Frieder Stange (Violoncello)

Im Anschluss kleiner Empfang.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 26.1.2011 an sekretariat@saw-leipzig.de.

 

Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/codex

 

 

Der "Codex diplomaticus Saxoniae" wurde am 6. November 1860 durch Beschluss des Sächsischen Landtags als Vorhaben der Sächsischen Staatsregierung begründet. Er bildet die maßgebliche Edition der mittelalterlichen Urkunden der Markgrafen von Meißen, Kurfürsten von Sachsen und Landgrafen von Thüringen, der Urkunden der Städte und geistlichen Institutionen Sachsens sowie der Papsturkunden in Sachsen. Das breit angelegte Urkundenwerk erlebte vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Erscheinen zahlreicher Bände eine einzigartige Blüte, kam aber nach 1918 und erst recht nach 1945 weitestgehend zum Erliegen. Erst nach der friedlichen Revolution und der Gründung des Freistaates Sachsen 1989/90 waren wieder günstigere Voraussetzungen gegeben. Seitdem haben sich die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. seine Fortführung zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Als erstes Ergebnis konnten vor Kurzem – erstmals nach fast 70 Jahren – drei neue Urkunden-Bände vorgelegt werden. Ihr Erscheinen bietet den Anlass, das 150. Gründungsjubiläum des "Codex diplomaticus Saxoniae" auch in der breiteren Öffentlichkeit als den Wiederbeginn dieses für die sächsische, deutsche und europäische Geschichte des Mittelalters zentralen Grundlagenwerks zu begehen.

Kommentar erstellen


EP338L