Dossier: Fortwährende Vergangenheit?
NS-Kontinuitäten nach 1945

angelegt am 12.04.2012 von Georgios Chatzoudis

Die Suche nach Tätern nationalsozialistischer Verbrechen ist auch gut 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht beendet. Derzeit sind bei der "Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen" in Ludwigsburg noch mehr als zwanzig sogenannte Vorermittlungsverfahren anhängig. Für öffentliches Aufsehen und eine ungebrochen große mediale Aufmerksamkeit sorgten zuletzt das Verfahren gegen John Demjanjuk am Landgericht in München und ein Prozess in Aachen gegen den früheren SS-Mann Heinrich Boere.

 

Bis heute ist unklar, wie viele NS-Täter unerkannt nach 1945 fliehen konnten und unter welchen falschen Identitäten noch leben. Wo halten sie sich auf? Wie konnten sie sich der Justiz nach 1945 entziehen? Welche Fluchtwege nutzten sie? Welche Priorität maß die deutsche Justiz der Verfolgung von NS-Verbrechern bei? Wer kümmerte sich um die Enttarnung und Verhaftung untergetauchter Nazis?

 

Das Dossier fasst  Beiträge zusammen, in denen sich Nachwuchshistoriker und renommierte Forscher mit der Frage nach pesonellen und institutionellen NS-Kontinuitäten nach 1945 auseinandersetzen.

von Georgios Chatzoudis | 20.04.2010 | 48676 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Beiträge

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Grundlagen für die Erforschung von NS-Kontinuitäten -
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Thomas Harlan ist das älteste von fünf Kindern Veit Harlans, der in den späten 30er und dann 40er Jahren der erfolgreichste deutsche Filmregisseur und, wie man heute sagen würde, ein Superstar...

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von Georgios Chatzoudis | 30.03.2010 | 19940 Aufrufe | Kommentare | Drucken | Beiträge

Der Fall "Klaus Barbie"
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Demokratischer Aufbruch in Bolivien
Die Verhältnisse in Bolivien begannen sich allmählich zu ändern. Seit Ende 1977 war ein immer wieder stockender...

Der Fall "Klaus Barbie"
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Anklage: "Mehr als 14.000 Juden und Widerstandkämpfer wurden auf seinen Befehl hin in die Vernichtungslager der SS deportiert, gefoltert oder ermordet."

von Georgios Chatzoudis | 05.03.2010 | 26539 Aufrufe | Kommentare | Drucken | Beiträge

Der Fall "Klaus Barbie"
Teil 2: Gescheiterte Versuche

Autor: Daniel Stahl, Universität Jena

Die Klarsfeld-Kampagne
Angesichts der Tatsache, dass ein Strafverfahren und somit auch ein Auslieferungsverfahren gegen Barbie durch die Bundesrepublik...

Der Fall "Klaus Barbie"
Teil 2: Gescheiterte Versuche

Beate Klarsfeld 1986

von Georgios Chatzoudis | 27.02.2010 | 17067 Aufrufe | 2 2 Kommentare | Drucken | Beiträge

Der Fall "Klaus Barbie"
Teil 1 - Die Enttarnung des "Schlächters von Lyon"

Autor: Daniel Stahl, Universität Jena
 
"Seine jüdischen Freunde"
Am 30. Dezember 1965 erschien Klaus Altmann, ein in Bolivien lebender deutscher Geschäftsmann, aufgebracht in den Räumen der...

Der Fall "Klaus Barbie" 
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Klaus Barbie, Chef der Gestapo in Lyon

von Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 30598 Aufrufe | 3 3 Kommentare | Drucken | Junge Wissenschaft

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

Autor: Daniel Stahl, Universität Jena
 
Wie hatte ein gesuchter NS-Täter so lange unerkannt leben können? Darüber rätselte die Öffentlichkeit seit der Entführung Eichmanns aus Argentinien...

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

Ricardo Klement alias Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer und Leiter des für die Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden zuständigen Eichmannreferats des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA). Für seine Flucht nach Argentinien besorgte er sich einen Pass des Roten Kreuzes, ausgestellt auf den Namen Ricardo Klement.

 

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