Die Karawanenwege der Seidenstraße, traditionsreiche Städte wie Samarkand und Buchara, die Steppenlandschaft der Mongolei, alte Metall-Lagerstätten im kasachischen Altai, der Oxos-Tempel in Tadschikistan – Zentralasien ist reich an Geschichte und dicht an eindrucksvollen archäologischen Denkmälern. Ausstellungen wie „Dschingis Khan und seine Erben“ (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Bonn, 2005), „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ (Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim 2009/2010), „Afghanistan. Gerettete Schätze“ (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Bonn, 2010/2011) haben in den letzten Jahren viele Besucher angelockt und für Kunst, Kultur und Geschichte Zentralasiens begeistert.
Die Gerda Henkel Stiftung versucht seit einigen Jahren, einen
Beitrag zur Erforschung dieser Region zu leisten: Seit 2004 unterhält sie ein Sonderprogramm für Wissenschaftler aus Zentralasien und unterstützt Kooperationsprojekte in den Bereichen Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte. 2008 kam ein Förderschwerpunkt für archäologische Projekte in der Mongolei hinzu.
Dieses Dossier gibt einen Überblick über gegenwärtige Forschungstrends in der Archäologie Zentralasiens und vermittelt Einblicke in aktuelle kulturelle Highlights. Wissenschaftler beschreiben für L.I.S.A., warum sie gerade dort forschen und was für sie ganz persönlich den Reiz dieser Gegend ausmacht.















nach oben
Kommentare
Mit besten Grüssen
LIBRUM Publishers & Editors Ltd.
Dominique Oppler