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Georgios Chatzoudis | 16.03.2016 | 11:40 Uhr | 756 Aufrufe | Interviews

Ernste Spiele mit Autoren und Apparaten

Interview mit Monika Dommann und Michael Hutter über ihre jüngsten Bücher

Sie haben auf den ersten Blick zwei grundverschiedene Bücher geschrieben - die Historikerin Prof. Dr. Monika Dommann über die Geschichte des Copyrights und der Ökonom Prof. Dr. Michael Hutter über das Zusammenspiel von Kunst und Kapitalismus.  Wir haben sie trotzdem zusammen an einen Tisch gebracht. Und tatsächlich zeigt das Gespräch, dass eine beachtliche Schnittmenge bereits in der Fragestellung besteht: Wie bedingen sich Kunst- und Medienschaffende, Verwerter und Konsumenten als Teilnehmer eines Spiels gegenseitig? Wie wirken sich Kreativökonomien auf Form und Inhalt beziehungsweise auf das Geflecht aus Apparaten und Autoren aus? Und: Was bringt uns dabei eine historische Perspektive, die bis in die Renaissance zurückreicht? Monika Dommann und Michael Hutter haben darauf Antworten gefunden.

00:23 Was haben Ihre unterschiedlichen Bücher gemeinsam?
03:14 Wie kommt der Gursky auf Ihr Buch, Herr Hutter?
04:40 Wie bedingen sich Kunst und Markt gegenseitig? Welche Rolle spielt der Konsument?
07:27 Warum gehen Sie bis in die Renaissance zurück, Herr Hutter?
09:41 Welche Beispiele verwenden Sie noch, Herr Hutter? Stichwort: Seagram Building.
12:10 Erzählen Sie in Ihrem Buch die Geschichte eines Konflikts, Frau Dommann?
17:57 Wer bestimmt die Normen eines globalen Regelwerks, Frau Dommann?
19:09 Welche Rolle spielt in Ihren Büchern "Macht"?
22:21 Schaffen Gesetze und Rechtstitel auch Kreativität? Beispiel: William Hogarth.
24:23 Ist Ihr Buch ein Buch über Kreativökonomie, Herr Hutter?
28:06 Ermöglicht oder verhindert der Kapitalismus Variation?
31:04 Welche Rolle spielen das Individuum und das Kollektiv in Ihrem Buch, Herr Hutter?
34:15 Wer hat in einem System mit vielen Akteuren den Hut auf?
36:24 Haben Sie eine neoliberale Fibel der Kreativwirtschaft geschrieben, Herr Hutter?
39:21 Schützt das Copyright "Variation" oder fördert es eher "Homogenisierung", Frau Domman?
43:41 Wie wirkt sich die Form auf den Inhalt aus und umgekehrt? Beispiel: Tonband.
49:59 Was treibt Kunst an? Welche Rolle spielt dabei die Figur der Irritation, Herr Hutter?
55:46 Welche Bedeutung kommt dem Kunstgenuss bzw. der Lust in Ihren Büchern zu?
62:19 Inwieweit beschreiben Ihre Bücher die globalisierte Welt?
65:17 Wenn sich Eigentum verflüssigt, verflüssigt sich dann auch das Urheberrecht?
69:50 Gibt es einen Pfad zu einer genossenschaftlich organisierten Ökonomie?

Videoreihe "L.I.S.A.unterwegs"
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