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Georgios Chatzoudis | 10.09.2011 | 1657 Aufrufe

"Geisteswissenschaftler können das Netz verändern"
Interview mit Prof. Dr. Manfred Thaller

Geschichtswissenschaft und Computer - die Beziehung ist nun schon mehr als 40 Jahre alt. Prof. Dr. Manfred Thaller von der Universität zu Köln gehörte zu den wenigen Historikern, die sich bereits in 1970er Jahren mit der Frage beschäftigten, wie Computertechniken für den geschichtswissenschaftlichen Alltag nutzbar gemacht werden können. Dabei geht es unter anderem um fachspezifische Software, historische Datenbanken, digitale Archive und Bibliotheken oder die maschinenunterstützte Auswertung historischen Quellenmaterials. Seit 2000 ist Manfred Thaller Professor für "Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung" (HKI) an der Universität zu Köln.

 

Wir haben Prof. Dr. Manfred Thaller zum aktuellen und zukünftigen Verhältnis von Geschichtswissenschaft und digitaler Welt befragt.

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Prof. Dr. Manfred Thaller, "Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung" (HKI) an der Universität zu Köln

"Wir stecken in einem neuen technologischen Umbruch"

"Die methodologische Reflektion darf nicht zu kurz kommen"

"Die Geschichtswissenschaft ist IT-unfreundlicher geworden"

"Die Geisteswissenschaften brauchen mehr technische Infrastruktur"

"Wir brauchen Kompetenzzentren, aber nicht zu viele"

"Der Förderwille ist da, aber es mangelt an der Umsetzung"

"Wir arbeiten zurzeit an der Digitalisierung von 250.000 Urkunden"

"Bei der Einführung neuer Technologien gibt es eine kritische Masse"

"Soziale Netzwerke sind wissenschaftsorganisatorisch relevant"

"Eine merkwürdige Ängstlichkeit im Umgang mit den Neuen Medien"

Homepage der "Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung" an der Universität Köln
http://www.hki.uni-koeln.de/

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