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von Thomas Podranski | 20.01.2012 | 12:26 Uhr | 3771 Aufrufe | Kommentare

"Man muss die Korruption bekämpfen"

Interview mit Prof. Dr. Walther Bernecker

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Prof. Dr. Walther L. Bernecker, Universität Erlangen-Nürnberg

Die Staatsfinanzenkrise in der europäische Union beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Griechenland. Auch die beiden iberischen Mitgliedsstaaten Spaniens und Portugal haben mittlerweile offensichtliche strukturelle Probleme.

 

Für Prof. Dr. Walther L. Bernecker, der als Professor für Auslandswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 

sich überwiegend mit der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Spanien, Portugals und Lateinamerikas im 19. und 20.

Jahrhundert auseinandersetzt, ist die Situation grundsätzlich weder unerwartet noch historisch einzigartig.


Wir  haben ihn zu seiner Einschätzung der aktuellen Situation und möglichen Lösungswesen aus der Krise befragt.

"Man wusste, dass die spanische Immobilienblase platzen würde"

"Sehr gute Infrastrukturmaßnahmen haben sehr, sehr viel Geld gekostet"

"Die Debatte in Spanien ist die Gleiche wie die in Griechenland"

"Es muss eine andere Art der Haushaltsführung eingeführt werden"

"Die Ausbildungssituation in Spanien ist fehlgeleitet"

"Ökonomisch gesehen hatten einige Kolonien die Zentren bereits früh überholt"

"Spanien und Portugal haben solche Wellen wiederholt gehabt"

Das Interview mit Prof. Walther L. Bernecker in einer Datei

Wir haben zuletzt immer wieder die Anregung erhalten, neben der Unterteilung in einzelne Abschnitte, das Audio-Interview auch in einer Datei anzubieten. Der Bitte kommen wir hiermit und in Zukunft gerne nach.

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