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Georgios Chatzoudis | 28.10.2014 | 1105 Aufrufe | Interviews

Pest und Ebola - ein kulturgeschichtlicher Vergleich

Interview mit Jan Keupp vom Exzellenzcluster "Religion und Politik"

Beim Studium von mittelalterlichen Augenzeigenberichten über die Pest sind dem Mittelalter-Historiker Prof. Dr. Jan Keupp vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster Parallelen zur aktuellen Berichterstattung über die Ebola-Epidemie aufgefallen. Welche genau, das haben wir ihn in einem Telefonat gefragt.

Bildcollage zusammengestellt aus Bildern auf WikimediaCommons: Burying Plague Victims of Tournai; Nigerianische Ärzte üben das Anlegen der persön­lichen Schutz­ausrüstung (oben v.l.n.r.); Yersinia pestis - Erreger der Lungen- und Beulenpest; Ebola virus virion (unten v.l.n.r.)

00:00 Wie lässt sich die aktuelle Ebola-Epidemie mit der Pest im Mittelalter vergleichen?
02:03 Wie ging man im Mittelalter mit so einer Seuche um?
03:49 Von Gott gestraft oder ein natürliches Phänomen?
06:13 Wie sieht in der Moderne der kollektive Umgang mit Epidemien aus?
08:08 Die Pest im Mittelalter war ungleich infektiöser
10:19 Wie dachten die Zeitgenossen der Pest über die Seuche?
12:40 Wie stabil sind gesellschaftliche Werte angesichts solcher Katastrophen?
14:17 Die Postmoderne hat das Potential zu gemeinschaftlichem Handeln

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Der Forscher und das Projekt

Der Mittelalter-Historiker Prof. Dr. Jan Keupp forscht am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster im Projekt D2-13 „‘Höhere Gewalt‘und öffentliches Handeln. Politik im Zeichen der Pest“. Der Mediävist, der das Projekt leitet, hat den Lehrstuhl III für Mittelalterliche Geschichte an der WWU Münster inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte materieller Kultur und sozialer Verflechtung des Mittelalters.

Zoom

Prof. Dr. Jan Keupp, Inhaber Lehrstuhls III für Mittelalterliche Geschichte an der WWU Münster

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