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Das Geheimnis des Neferhotep

Wissenschaftliche Projektleitung

Prof. Dr. Hans Leisen

Dr. Maria Violeta Pereyra

Dipl. Rest. Birte Graue

Dipl. Rest. Christina Verbeek

 

Projektleitung des Films

Dipl. Rest. Christina Verbeek

Dipl. Rest. Susanne Brinkmann M.A.
Dipl. Rest. Birte Graue

 

Redaktion

Susanne Decker

 

Kamera

Stefan Lochner

Dipl. Rest. Christina Verbeek

Thomas Haupts

 

Schnitt

Bernd Mattheus

Janine Negele

 

Projektmitarbeiter / Film-Darsteller

Maria Giorgia Di Antonio

Dipl. Rest. Susanne Brinkmann M.A.

Astrid Bronner

Dipl. Rest. Birte Graue

Thomas Haupts

Federica Iessi

Stefan Lochner

Daniele Mancini

Roberto Pellini

Dr. Maria Violeta Pereyra

Valentina Sabatini

Julian Sanchez

Laura Saraullo

Dipl. Rest. Christina Verbeek

 

Gesamtkonzeption

Gisela Graichen und Peter Prestel

Quellen und Archive

British Library London

Bodleian Library Oxford

Kunsthistorisches Institut Bonn

Metropolitan Museum of Art New York

Weiterführende Links

29.04.2010 | 14:04 Uhr | von Georgios Chatzoudis

Das Leuchten hinter der schwarzen Wand -
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)

EPISODE 7 | Licht ins Dunkel

05.07.2010
EPISODE 1
23.02.2010
EPISODE 2
25.02.2010
EPISODE 3
08.03.2010
EPISODE 4
25.03.2010
EPISODE 5
26.04.2010

EPISODE 6
24.05.2010
EPISODE 7
05.07.2010
EPISODE 8
23.08.2010
EPISODE 9
15.11.2010
EPISODE 10
31.01.2011


Das Grab des Neferhotep ist das größte Privatgrab in der etwa 800 Beamten- und Priestergräber umfassenden Nekropole Thebens. Neferhotep (»Schön ist die Gnade«) war oberster Schreiber des Schöpfergottes Amun und verstarb in der Regierungszeit des Pharaos Eje um 1320 v. Chr. Sein Felsengrab befindet sich am Fuße des thebanischen Gebirges nahe dem Tal der Könige.

 

Als im 19. Jahrhundert englische und französische Forschungsreisende das Grab entdeckten, ist beim Umgang mit der Totenkammer einiges schief gelaufen: Das Verbrennen von Mumien verrußte die Wände, Wandmalereien und Hieroglyphen wurden bis zur Unkenntlichkeit geschwärzt, ihre Botschaften sind seither verschollen.

 

Die drei Restauratorinnen Susanne Brinkmann, Birte Graue und Christina Verbeek versuchen seit 2005, das Rätsel der schwarzen Wand zu lösen, die Wandbilder nach mehr als 3000 Jahren wieder sichtbar zu machen. Dabei ist detektivischer Spürsinn, restauratorisches Können, disziplinübergreifende Zusammenarbeit und der innovative Einsatz von High-Tech gefragt. Die Idee: Mit Laserstrahlen wollen die Forscherinnen die Rußschicht von den Bildern entfernen. Vorsicht ist dabei das oberste Gebot. Es soll nicht noch mehr zerstört werden von den unwiederbringlichen Kulturschätzen dieser Grabkammer.

 

Von der Wiederlesbarmachung der alten Botschaften erhoffen sich auch andere Wissenschaftler neue Erkenntnisse: Wer war Neferhotep? Welche Botschaften, Bilder, Farben, Schriften zierten seine Wände? Was sagen sie uns über das Leben im Alten Ägypten? Wie kann man die freigelegten Wände für die Zukunft erhalten?

 

Die Deutung der Wiederentdeckung ist vor allem für Ägyptologen von großer Bedeutung. Denn das Grab des Neferhotep ist kein mit Gold überhäuftes Pharaonengrab, sondern die letzte Ruhestätte eines Mitglieds der gehobenen Mittelschicht. Für die Forscher eine einzigartige Quelle, um mehr über das normale Leben im alten Ägypten zu erfahren.

 

Das Restauratoren-Team um Dipl.-Rest. Christina Verbeek hat die täglichen Herausforderungen bei der Entschlüsselung der schwarzen Wand mit einer Videokamera festgehalten.

 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage der

Gerda Henkel Stiftung.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Hans Leisen

Ort:

Theben (Ägypten)

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