Anmelden

Login

merken
Georgios Chatzoudis | 15.10.2013 | 2266 Aufrufe | 1 | Interviews

"Sichtbarkeit der Geisteswissenschaften in der Öffentlichkeit stärken"

Interview mit Michael Alram über das "Zentrum für Digitale Geisteswissenschaften"

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat ein "Österreichisches Zentrum für Digitale Geschichtswissenschaften" gegründet. Die Themengebiete sollen dabei laut Akademie von der jüngeren österreichischen Geschichte bis zur Archäologie reichen. Wir haben mit dem Vizepäsidenten der Akademie, Univ.-Doz. Dr. Michael Alram, über Hintergründe und Motive der Neugründung gesprochen.

Zoom

Univ.-Doz. Dr. Michael Alram, Vizepräsident der Österreichische Akademie der Wissenschaften

Google Maps

"Materialen digitalisieren und wissenschaftlich aufbereiten"

"Digitale Techniken haben die Geisteswissenschaften schon lange verändert"

"Artefakte und Forschungsergebnisse können zugänglicher gemacht werden"

"Der Open-Access-Zugang wird zu einem immer größeren Thema"

"Dezentral und virtuell organisiert"

"Einen Lehrgang für die Ausbildung von Data Scientists einrichten"

Das Interview mit Univ.-Doz. Dr. Michael Alram in einer Audiodatei

Kommentar

von Mag. Dr. Johannes Stigler | 15.10.2013 | 17:11 Uhr
Die Universität Graz bildet seit drei Jahren als Partner im europäischen Joint Master Degree Programm EuroMACHS (euromachs.net) Studierende in digitaler, geisteswissenschaftlicher Forschungsmethodik aus. Ab Frühjahr 2014 werden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen im Rahmen des Maria Curie Initial Training Networks DiXiT (dixit.uni-koeln.de/) drei Jahre lang zu ausgewählten Themen des Gegenstandsbereiches „Digitale Edition“ forschen. So beschäftigen wir uns z.B. mit Digitaler Diplomatik, mit Fragen der genetischen Digitalen Edition bzw. der generischen Formalisierung von Disseminationsprozessen Digitaler Editionen. Die Erfahrungen aus Forschung, Lehre und einer Vielzahl von geförderten Kooperationsprojekten bringt das Zentrum für Informationsmodellierung (gegründet 2008) als aktiver Teil in Europäische ERIC- Prozesse ein. Es verfügt über eine nachhaltige Archivierungslösung für geisteswissenschaftliche Daten, die als nationaler Beitrag in DARIAH einfließen. Darüber hinaus existieren an der Universität Salzburg mit der Forschungsgruppe für Archäometrie und Cultural Heritage Computing und an der Abteilung für Digitalisierung und elektronische Archivierung der Universitätsbibliothek Innsbruck weitere Braintrusts der DH in Österreich. Ganz so unerschlossen sind die Digitalen Geistwissenschaften außerhalb von Wien doch wohl offensichtlich nicht.

Johannes Stigler
Leiter des Zentrums für Informationsmodellierung – Austrian Center for Digital Humanities

Kommentar erstellen


GZHPWQ