von Georgios Chatzoudis | 23.03.2012 | 10:21 Uhr | 3020 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Drucken | Interviews

"Was verbindet Gewerkschaft und Wissenschaft?"

Interview mit Antonia Kühn

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Das Interview in voller Länge.

Videoreihe "Zu Gast bei L.I.S.A."

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Wissenschaft und Gewerkschaft - passt das zusammen? In erster Linie denkt man dabei an klassische Hochschulpolitik und an die Vertretung der Interessen von Beschäftigten an Universitäten und Fachhochschulen. Doch der Deutsche Gewerkschaftsbund in Nordrhein-Westfalen will auch Einfluss auf Wissenschaft und Forschung nehmen. Dazu hat der DGB NRW vor gut einem Jahr eine "Abteilung Hochschulen, Wissenschaft und Forschung" eingerichtet.

 

Wir haben die Leiterin der Abteilung Antonia Kühn ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen und wollten von ihr wissen, wie sich der gewerkschaftliche Dachverband künftig in Wissenschaft und Forschung an Hochschulen einbringen will.

Das Interview in einzelnen Etappen

"Wir suchen die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern"

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"Wissenschaft hat auch Interesse an Praxisbezügen"

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"Der Mittelbau muss sich als Dauerarbeitsplatz etablieren"

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"Hochschulen müssen den Kontakt zur Öffentlichkeit suchen"

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"Kompetenzen von Beschäftigten müssen in die Wissenschaft wirken"

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"Wir setzen verstärkt auf die neuen Sozialen Medien"

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"Wir haben vor einigen Wochen einen neuen Hochschulblog eingerichtet"
http://www.hochschulblog-nrw-dgb.de/

Kommentare

von Dr. Prekarius | 21.09.2012 | 14:50 Uhr
Eines der wichtigsten Themen in Bezug auf "Gewerkschaft und Wissenschaft" wurde nur ganz kurz angetippt. Und zwar sollten die Stiftungen bei jedem Stipendium, das sie bereitstellen genau überlegen, ob sie damit nicht die Prekarisierung des "Mittelbaus" weiter befördern. Für jedes Drittmittelstipendium wird im Zweifel eine Mitarbeiterstelle eingespart. Das führt nicht nur zu finanziellen Einsparungen, sondern die Hochschulen nehmen den Wissenschaftlern im Mittelbau damit auch noch auf elegante Weise ihre Mitbestimmungsrechte.

Gewerkschaften udn Mittelbauinitiativen fordern daher die Stiftungen auf, die Vergabe von Stipendien grundsätzlich zu überdenken und statt Stipendien Stellen zu finanzieren, die dann automatisch auch mit sozialer Absicherung und Mitbestimmungsrechten einher gehen.










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