Die Schauspieler und Synchronsprecher Friedhelm Ptok und Sabine Falkenberg haben am 9. Februar in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften aus Wilhelm Heinses Nachlass gelesen. Hintergrund der Lesung ist ein umfangreiches und mehrjähriges Editionsprojekt, das die Gerda Henkel Stiftung gefördert hat. Das Ergebnis sind zwei Textbände sowie drei Kommentarbände, die den Frankfurter Nachlass Heinses mit den gesamten Aufzeichnungen erstmals vollständig beinhalten. Die Herausgabe der Edition war in der Fachwelt wie auch in der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit auf breite Resonanz gestoßen. Das wiederum war Anlass, eine kleine Lesungsreihe zu veranstalten, wofür die renomierten Schauspieler und Sprecher Sabine Falkenberg und Friedhelm Ptok gewonnen werden konnten.
Nach Lesungen in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Rom veranstalten wir gemeinsam mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine letzte Lesung in Berlin, die wir aufgezeichnet haben und nun in insgesamt vier Episoden veröffentlichen werden.
Den Anfang macht heute die Einführung des Philologen Prof. Dr. Markus Bernauer vom Institut für Philosophie-, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin, der für die Herausgabe von Wilhelm Heinses Aufzeichnungen verantwortlich war.
In den kommenden vier Wochen stellen wir jeweils montags eine weitere Episode aus der Lesung ein.
Bildnis Heinses. Zeitgenössische Kopie nach einem Gemälde von Johann Friedrich Eich, 1779. Original in Johann Wilhelm Ludwig Gleims „Freundschaftstempel“; heute im Gleim-Haus, Halberstadt.
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