Vom 28. bis zum 30. Juni fand auf der Dornburg in der Nähe von Jena eine Tagung zum Thema „Toward a New Moral Order? Menschenrechtspolitik und Völkerrecht seit 1945“ statt. Die Vorträge und Diskussionen machten deutlich, dass der Bezug auf Menschenrechtsnormen im 20. Jahrhundert zu einem Instrument internationaler Politik wurde, dessen sich ganz unterschiedliche Akteure mit teils gegensätzlichen Zielen bedienten. Das zeigt auch der Beitrag von Jan Eckel, der nach der Bedeutung der Menschenrechte für die Dekolonisierungsbewegung fragte. Waren sie eine zentrale Triebkraft für den Unabhängigkeitskampf oder spielten sie eine marginale Rolle?
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