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Neuester Beitrag

Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Der Nahe Osten

Diskussionsreihe über deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute

Unser Wissen über tagesaktuelles Geschehen in anderen Regionen der Welt ist vor allem von der Berichterstattung von Auslandskorrespondenten geprägt. So auch unsere Einschätzungen der Ereignisse und Entwicklungen im Nahen Osten, die sich aus Meldungen, Reportagen und Sachbüchern von Journalisten vor Ort speisen. Wer aber waren und sind die Korrespondenten und wie berichten sie über den Nahen Osten? Darüber diskutieren in der ersten Veranstaltung der Reihe "Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute" Thomas Aders, ARD-Korrespondent in Kairo, und die Historikerin Prof. Dr. Ulrike Freitag vom Zentrum Moderner Orient in Berlin. Moderiert wird das Gespräch von den Organisatioren der Diskussionsreihe Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Bernhard Gißibl, beide Leibniz Institut für Europäische Geschichte in Mainz.
 
Die Veranstaltung fand am 5. November 2014 im Tagungszentrum der VolkswagenStiftung Schloss Herrenhausen in Hannover statt.

Neues L.I.S.A.Dossier

Promovieren in den Geisteswissenschaften

Dissertationsthemen und Berufsperspektiven

Eine Promotion ist für den Beginn einer wissenschaftlichen Karriere meist unerlässlich, aber auch der Einstieg in einen außeruniversitären Beruf kann durch eine Promotion erheblich erleichtert werden. Sobald man sich für eine Promotion entschieden hat, schließen sich zahlreiche weitere Fragen an: Wie finde ich einen Doktorvater/eine Doktormutter und ein geeignetes Dissertationsthema? Wie kann eine Promotion finanziert werden? Ist eine Beschäftigung an der Hochschule oder die Bewerbung auf ein Stipendium sinnvoll? Wie viel Zeit muss für eine Dissertation eingeplant werden? Wie sieht es mit der Familienplanung während der Promotion aus? Und was kommt danach?
 
In diesem Dossier sammeln wir daher alle Beiträge, Interviews und Reportagen zu verschiedenen Dissertationsthemen,...

Erster Weltkrieg

Der Aufruf 'An die Kulturwelt' - "Eine trotzige Überreaktion"

Interview mit Prof. Dr. Jürgen von Ungern-Sternberg über das Manifest der 93

Während in Ost und West die ersten verlustreichen Schlachten geschlagen wurden, trugen deutsche Vertreter aus Wissenschaft, Kultur und Kunst an einer ganz anderen Front einen zusätzlichen Krieg aus - eine Propagandaschlacht um die öffentliche Meinung und Deutungshoheit des Ersten Weltkriegs. Es ging dabei um das internationale Ansehen des Deutschen Kaiserreichs als europäische Kulturnation, das nach dem völkerrechtswidrigen Überfall auf Belgien und dem dort ausgeübten Besatzungsregime stark gelitten hatte. Die Deutschen wurden in Veröffentlichungen und Verlautbarungen insbesondere im angelsächsischen Raum als Barbaren, Hunnen und brutale Militaristen bezeichnet. Dem wollten insgesamt 93 deutsche Intellektuelle etwas entgegensetzen und unterzeichneten einen gemeinsamen Aufruf mit...

L.I.S.A.video

Der Traum vom Schlaf

Episode 4: Der flexible Schläfer

Im digitalen Zeitalter lösen sich herkömmliche Zeitgrenzen auf - jede und jeder ist jederzeit erreichbar. Ist die 24-Stunden-Gesellschaft mit Dauerverfügbarkeit eine positive Erscheinung? Und falls ja, für wen? Angesichts einer solchen Entwicklung wird Schlaf zu einem kostbaren Gut und zu einem Indikator für den sozialen Status, denn Schlaf heißt auch, nicht zur Verfügung zu stehen, nicht zu arbeiten, nicht ökonomisch verwertbar zu sein. Neue Handyapps setzen genau da an und versprechen den Schlaf zu optimieren, soll heißen: kürzer, aber effektiver zu schlafen. Die Historikerin Dr. Hannah Ahlheim testet im Selbstversuch diese und auch alternative Zeiteinteilungen aus.

Vortrag

Samuel von Pufendorfs Taten des Großen Kurfürsten. Referenzwerk Brandenburgisch-Preussischer Geschichtsschreibung

Perspektivweitung | Vortrag von Dr. Bernd Klesmann

Der Jurist und Historiker Samuel v. Pufendorf (1632-1694) verbrachte seine letzten Lebensjahre am brandenburgischen Hof, wo er eine politische Biographie des Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1640-1688), des sogenannten "Großen Kurfürsten", verfasste, die erst postum erschien. Der Vortrag des Kölner Historikers Dr. Bernd Klesmann stellt das Werk kurz vor, fragt nach zentralen Themen und Figuren und gibt eine Einschätzung seiner Wirkung auf die Leser späterer Jahrhunderte. Es zeigt sich, dass Pufendorfs glorifizierende Darstellung der Tätigkeit Friedrich Wilhelms die preußische Geschichtsschreibung maßgeblich geprägt hat.

Neuerscheinung

MEDAON - Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung

Neue Ausgabe 8 (2014), 15 online

Wir möchten Sie auf die aktuelle Ausgabe der Online-Zeitschrift MEDAON –  Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung aufmerksam machen. Alle einzelnen Beiträge (Volltext) können Sie unter diesem Link erreichen.
 
MEDAON  ist ein online frei zugängliches, interdisziplinäres Podium und bietet fundierte Perspektiven auf jüdische Lebenswelten in Geschichte und Gegenwart.
 
Jüdische Lebenswelten im Fokus – das heißt, regelmäßig spannende Zugänge zu historischen und aktuellen Konstellationen jüdischer Präsenzen zu entwickeln, etwa in Hinsicht auf individuelle Biografien, Gemeinschaft, überdauernde (im)materielle Prägungen und ihre Positionierungen im jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld. Jüdisches Leben in Sachsen und die Reflektion von...

NS-Forschung

Machtergreifung, Holocaust, Genozid? – Konjunkturen des historischen Interesses am Nationalsozialismus

Vortrag von Prof. Dr. Constantin Goschler

Im abschließenden Vortrag der Ringvorlesung "1933/34 - Tendenzen und Diskussionen jüngerer Forschung zur »Machtergreifung«" reflektiert Prof. Dr. Constantin Goschler, Professor für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, die Perspektivität der Beschäftigung mit dem Thema "Machtergreifung" in der Geschichtswissenschaft und der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit: Wie wurde in den Jahren seit 1945 über den Prozess der nationalsozialistischen Machtübernahme gesprochen? Welche Veränderungen können in der Beschäftigung mit dem Thema festgestellt werden und wie lassen sich diese erklären?

Diskussion

Audio: Entsteht Religion im Gehirn?

Diskussion über medizinwissenschaftliche Forschungen zur Religion - Reihe "Streitgespräche über Gott und die Welt" am Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster

Über medizinwissenschaftliche Forschungen zur Religion und mögliche Antworten der Hirnforschung zur Entstehung von Religion und religiöser Vielfalt haben der Neurobiologe Prof. Dr. Robert-Benjamin Illing aus Freiburg und der evangelische Theologe Prof. Dr. Dirk Evers aus Halle in der Reihe „Streitgespräche über Gott und die Welt“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster diskutiert.