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Neuester Beitrag

"Otto Dann war ein zutiefst politisch denkender Historiker"

Interview mit Prof. Dr. Peter Alter zum Tod von Prof. Dr. Otto Dann

Der Kölner Historiker Prof. Dr. Otto Dann ist am 1. Oktober im Alter von 77 Jahren gestorben. Insbesondere auf dem Gebiet der historischen Nations- und Nationalismusforschung gehörte Otto Dann in...

Zu Gast bei L.I.S.A.

Archäologie in Ägypten

Interview mit Prof. Dr. Stephan Seidlmayer, Träger des Gerda Henkel Preises 2014

Vor einer Woche ist in Düsseldorf der Ägyptologe und Direktor des Archäologischen Instituts in Kairo, Prof. Dr. Stephan Seidlmayer, mit dem Gerda Henkel Preis 2014 ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Gerda Henkel Stiftung Stephan Seidlmayers bisherige Forschungsleistung auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften sowie sein Engagement für den kulturhistorischen Dialog zwischen Ägypten und Deutschland. Die L.I.S.A.Redaktion hatte vor der feierlichen Preisverleihung die Gelegenheit, mit Stephan Seidlmayer ein ausführliches Videointerview zu führen.

Veranstaltungstipp

Öffentliche Ringvorlesung zur Gewaltgeschichte des Ersten Weltkriegs (Universität Bochum)

Montags, 16.00-18.00 Uhr, Bochum HGA 30 | Beginn 20. Oktober 2014

Unter Leitung von Professor Mihran Dabag bietet das Institut für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung im laufenden Wintersemester eine Ringvorlesung unter dem Titel 1914/15. Weltkrieg, Massentod, Völkermord – „Gewaltdynamiken” im Blick der Forschung an. Die Vorträge sind frei für die interessierte Öffentlichkeit.
 
Im Rahmen der Ringvorlesung werden ausgewiesene Experten systematisch Einzelaspekte der Gewaltgeschichte des Ersten Weltkrieges diskutieren. Dabei werden die einzelnen Vorträge insbesondere die neue Qualität von Gewaltpraktiken und Gewalterfahrungen im Ersten Weltkrieg in den Blick nehmen sowie die Veränderung von Räumen und Regionen thematisieren. Zudem sollen insbesondere jene „anderen...

Termin

Wissenschaft Digital

Vortragsreihe im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 „Die digitale Gesellschaft“ | 22./28./29. Oktober 2014 jeweils 18.30 Uhr

Die Entwicklung digitaler Medien hat die Wissenschaft breit erfasst und die Arbeitsweise in vielen Bereichen fundamental verändert. Dies gilt für Forschungsprozesse, für die Archivierung und Nachnutzung der erhobenen Forschungsdaten sowie für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen. Die Vortragsreihe gibt anhand avancierter Beispiele Einblicke in den Stand der Digitalisierung in unterschiedlichen Funktionsbereichen und der dadurch ausgelösten Veränderungsdynamik. Gefragt wird zum einen, wie sich die Forschung im Verlauf des Prozesses verändert und zum anderen, inwieweit das Beispiel Vorbild für andere Forschungsgebiete sein kann.
 
Dr. Michael Sterzik beschreibt am 22.10.2014 am Beispiel der Europäischen Südsternwarte, wie sich die Archivierung und Nachnutzung von...

Max meets LISA spezial

Was gewinnt und verliert die historische Forschung durch Science 2.0?

Max meets LISA spezial vom 50. Historikertag in Göttingen

"Gewinner und Verlierer" - so lautete das Motto des Jubiläums-Historikertags, der vom 23. bis zum 26. September in Göttingen stattgefunden hat. Diesem Leitmotiv stellte sich auch die Sektion "Neue Arbeitsformen in der Geschichtswissenschaft", in der aktuelle Projekte aus der Digitalen Geschichtswissenschafts vorgestellt wurden. In einem zweiten Teil diskutierten Beatrice Lugger, Dr. Mareike König, Prof. Dr. Rüdiger Hohls, Prof. Dr. Johannes Paulmann und Prof. Dr. Manfred Kintzinger über die Frage, was die historische Forschung gewinnt oder sogar verliert, wenn sie sich des digitalen Wandels annimmt.
 

Redaktionsnotiz
Leider fällt der Ton an zwei Stellen des Videos deutlich ab - von Minute 2:16 - 2:49 und 6:56 - 10:45. Das liegt daran, dass der Livestream an eben diesen beiden...

Archäologie

Didyma - Tavşan Adasi - Panormos

Zur Geschichte der Milesischen Halbinsel in der Südägäis

Neben den Orakel-Heiligtümern von Delphi, Dodona, Klaros oder Abai wird auch Didyma zu den bedeutendsten Orakelstätten der Antike gezählt. Im 6. Jh. v. Chr. wurde hier der monumentale Apollon-Tempel errichtet. Bis heute noch prägt er das Stadtbild des heutigen Didim an der türkischen Ägäisküste und zählt zu den größten Sakralgebäuden der griechisch-römischen Antike.
 
Ein archäologisches Kooperationsprojekt der Martin-Luther-Universität Halle, des Museums von Milet, des Deutschen Archäologischen Instituts und der Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste macht es sich nun zur Aufgabe, nicht nur den Tempel weiter zu erforschen, sondern auch sein Umland.

Zwischenfazit WK I

"Clark hat den Konsens der 1980er Jahre aufgekündigt"

Rückblick mit Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld auf das Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Es ist mehr als ein Jahr her, dass die deutschsprachige Ausgabe von Christopher Clarks "Die Schlafwandler" erschien und vor allem in den Medien leidenschaftlich diskutiert wurde. Auf sein Buch folgten viele andere, so dass bis heute fast jeder größere Verlag mit einer Publikation zum Ersten Weltkrieg auf dem Markt ist. Dazu zählt auch ein Band, den der Historiker Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Krumeich - "Deutschland im Ersten Weltkrieg" - herausgegeben hat. In unserem Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld ziehen wir ein erstes Zwischenfazit nach einem Jahr Gedenken an den Ersten Weltkrieg.

L.I.S.A.video

Geheimdienst-Kulturen

Episode 8: Der Geheimagent und der Generalstab

Im Zweiten Weltkrieg konnte der britische Geheimdienst seine Wirksamkeit steigern. So wurden beispielsweise hochrangige deutsche Generäle, die im Latimer House in Buckinghamshire inhaftiert waren, ohne ihr Wissen abgehört. Dagegen hatte der deutsche Geheimdienst das Problem, dass Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen nicht gebündelt werden konnten. Für die Forscher des Projekts "Geheimdienst-Kulturen" stellt sich auch die Frage, ob eine systematischere Sammlung von Informationen Kentnisse über die von langer Hand geplante alliierte Landung im Juni 1944 geliefert hätte.