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Neuester Beitrag

"Das Balkanbild des Westens hat sich um den Ersten Weltkrieg herum verfestigt"

Interview mit Dr. Daniela Schanes über das Serbienbild im Ersten Weltkrieg

Serbien und die Serben sind im Zuge der aktuellen Diskussionen über den Ausbruch des Ersten Weltkriegs immer wieder in den Blickpunkt gerückt worden. Mit ein Grund dafür ist Christopher Clark, der...

Max meets LISA - Ausgabe 5

Lehre 2.0 - Geschichtsvermittlung reloaded

"Max meets LISA" mit Prof. Dr. Ulrike Weckel und Prof. Dr. Marko Demantowsky

Der Einzug digitaler Forschungs- und Kommunikationstechniken in den Geisteswissenschaften hat vor allem Folgen für die Vermittlung von historischen Inhalten. Das gilt sowohl für die Lehre an Schulen und Universitäten als auch für die Aufbereitung und Verbreitung von Geschichte durch und über die Medien. Welche Rolle spielen bei der Wissensvermittlung klassische Formen, wie Präsenz- und Frontalunterricht beziehungsweise klassische Kanäle wie Bücher, Periodika, Zeitungen, Funk und Fernsehen, und welche Bedeutung kommt neuen digitalen Plattformen wie Wikipedia, Digitalisaten, Repositorien, Datenbanken und Sozialen Netzwerken zu?
 
Wir haben in unserer fünften Ausgabe von Max meets LISA mit der Medienhistorikerin Prof. Dr. Ulrike Weckel von der Justus-Liebig-Universität Gießen...

Historikertag 2014

The Psychology of National Difference in the Mid-20th Century Crisis

Aufzeichnung vom Historikertag 2014 in Göttingen

In der englischsprachigen Sektion, die gemeinsam vom Historikerverband (VHD) und der Royal Historical Society geleitet wird, tragen vor und diskutieren Peter Mandler (Cambridge), Michaela Hönicke-Moore (Iowa City), Daniel Pick (London) und Nicholas Stargardt (Oxford). Moderiert wird die Sektion von Johannes Paulmann (Mainz).

Interview

"Der Erste Weltkrieg ist nicht Ausgangspunkt des Zweiten"

Interview mit Prof. Dr. Jörn Leonhard über sein aktuelles Buch zum Ersten Weltkrieg

Hans-Ulrich Wehler hat sein Buch als "das wichtigste Buch zum Ersten Weltkrieg" bezeichnet. Auf mehr als 1.000 Seiten betrachtet der Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard von der Albert-Ludwigs-Universität die Geschichte des Kriegs aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei konnte er auch auf seine Forschungen über die multiethnischen Großreiche Großbritannien, Habsburg, Russland und das Osmanische Reich zurückgreifen, einem Projekt, das von der Gerda Henkel Stiftung gefördert wurde. Wir haben ihn nun nach seinem neuen Buch Die Büchse der Pandora. Die Geschichte des Ersten Weltkriegs befragt.
 
Inhaltsangabe
[00:00] Warum haben Sie das Buch nach der Büchse der Pandora benannt?
[01:41] Welches Konzept liegt Ihrem Buch zugrunde?
[04:25] Woher kommt das große...

Kontrovers

Konstruktionen des Heroischen: Transformation und Niedergang einer politischen Kategorie im 20. Jahrhundert

Podiumsdiskussion auf dem Historikertag 2014 in Göttingen

Welche Heldentypen gibt es im 20. Jahrhundert? Ziel der interdisziplinär besetzten Podiumsdiskussion ist es, die Transformation des Heroischen als Teil des grundlegenden Wandels des Politischen im 20. Jahrhundert zu diskutieren. Aus unterschiedlichen geschichts-, politik- und literaturwissenschaftlichen Perspektiven soll die Transformation dieser Kategorie sowohl inhaltlich beschrieben als auch im Hinblick auf ihre Grundlagen untersucht werden. Es diskutieren Ute Frevert (Berlin), Jan-Philipp Reemtsma (Hamburg) und Herfried Münkler (Berlin). Die Moderation übernehmen Maja Bächler (Berlin) und Christoph Classen (Potsdam).

Call for Papers

Call for Papers: 5. Bochumer Nachwuchsworkshop der Mittelmeerstudien (26.-27.02.2015)

Bewerbungsfrist 15. November 2014

Mediterranistik – was ist das eigentlich? Welchen Beitrag können Mittelmeerstudien für den interdisziplinären Dialog der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften leisten? Was ist überhaupt ‚mediterran’? – Ist meine Forschung ‚mediterran’?
 
Ob EUROMED oder ‚funktionaler Raum’[1] – als ‚mediterran’ können nicht nur übergreifende Perspektiven bezeichnet werden, die das Mittelmeer oder die mediterrane Region „als Ganzes“ in den Blick nehmen, sondern auch Einzelstudien zu Geschichte, Politik, Kultur der Anrainerstaaten, lokaler Gruppen oder transnationaler Diasporen sowie ‚transmediterrane’ Perspektiven, die ‚den Mediterran’ mit anderen Regionen und Orten vergleichen oder in Beziehung setzen.
 
Das Zentrum für Mittelmeerstudien (ZMS) der...

Weben & Programmieren

"Der Webstuhl ist die älteste digitale Maschine"

Interview mit Dr. Ellen Harlizius-Klück zum Projekt "Weaving Codes - Coding Weaves"

An welchem historischen und theoretischen Punkt berühren sich die Praktiken des Webens und Programmierens? Welche Einsichten lassen sich gewinnen, wenn man diese Praktiken zusammenbringt? Wie beeinflussen digitale Technologien unsere Weisen des Herstellens oder Machens? Ellen Harlizius-Klück und Alex McLean verfolgen diese Fragen in ihrem Projekt Weaving Codes - Coding Weaves indem sie Muster aus der Perspektive der Weberei und der Musik untersuchen und eine Computersprache und einen Code entwickeln, mit dem sich die Konstruktion von Geweben und Mustern beschreiben lässt. Dieser Ansatz soll verdeutlichen, dass die Künste und die Geisteswissenschaften eine führende Rolle für unser Verständnis von vergangenen und unsere Entwicklung von neuen digitalen Entwicklungen übernehmen...

Nachwuchs

"Erste Generation Promotion"

Interview mit Stefanie Coché, Verena Limper und Sandra Vacca

Wenn man als erster oder als erste aus seiner Familie promoviert, ergeben sich viele Fragen und Unsicherheiten: Wie gehe ich eine Promotion richtig an, worauf muss ich während einer Promotion achten und wird mein beruflicher Weg von der Familie akzeptiert? Als Unterstützung bei diesen Fragen haben drei Stipendiatinnen der a.r.t.e.s. Graduate School of the Humanities Cologne das Projekt "Erste Generation Promotion" ins Leben gerufen, ein Gesprächs- und Mentoring-Angebot für Masterstudierende und DoktorandInnen, die aus einem nichtakademischen Umfeld kommen. Wir haben ihnen dazu einige Fragen gestellt.