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Neuester Beitrag

"Rund um die Promotion"

Interview mit Dr. Nadine Chmura

Häufig ist die Zeit nach der Promotion unsicher, da es auf dem universitären Arbeitsmarkt immer enger wird und viele Stellen nur noch befristet vergeben werden. Daher rät Dr. Nadine Chmura zu einer Weiterqualifizierung im außeruniversitären Bereich schon während der Promotion. Die promovierte Archäologin unterstützt dabei den Vorstand der University of Bayreuth Graduate School. Auf ihrer Seite "Rund um die Promotion" gibt sie ihre eigenen Erfahrungen weiter und zeigt mögliche Perspektiven nach der Promotion auf. Zu ihrer universitären und außeruniversitären Karriere haben wir ihr einige Fragen gestellt.

Heute Start #wissensspeicher

Die Zukunft der Wissensspeicher: Forschen, Sammeln und Vermitteln im 21. Jahrhundert

Tagung am 5. und 6. März 2015 | Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Düsseldorf

Die Produktion von Wissen, der Umgang mit Wissen, sowie das Verhältnis von Wissen und Information haben sich durch die Digitalisierung und die veränderten gesellschaftlichen Ansprüche im letzten Jahrzehnt stark gewandelt. Von diesen Entwicklungen betroffen sind letztlich alle Einrichtungen, die sich mit der „Ressource Wissen“ befassen, allen voran Archive, Museen, Bibliotheken, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Viele Bereiche müssen neu strukturiert werden, um den digitalen und globalen Nutzungsanforderungen und der steigenden Informationsdichte gerecht zu werden. Dabei unterliegen aber nicht nur das institutionelle Umfeld, sondern auch unsere Wissenskultur, unser Wissensverständnis und unsere Wissensordnungen einem grundlegenden Wandel.

Debatte

Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Inland, Ausland, Ost und West. Berichten über Europa

Diskussionsreihe über deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute

Ist berichten über Europa immer noch Auslands- oder schon Inlandsberichterstattung? Oder gelten vielmehr Muster, wie wir sie noch aus der Zeit des Kalten Krieges kennen, als der Kontinent in Ost und West zerfiel? Die Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt, bei der sich Journalisten schnell für eine bzw. gegen eine Seite entschieden haben, lässt vermuten, dass die Ost-West-Spaltung Europas präsenter ist, als erhofft. Wieso ist das so? Darüber diskutierten im Kleinen Sendesaal des Westdeutschen Rundfunks in Köln Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Bernhard Gißibl mit ihren Gästen Sabine Adler, Michael Strempel, Jacek Lepiarz und Prof. Dr. Kiran Klaus Patel.

Mali - Timbuktu

Rettung der Manuskripte aus Timbuktu

Episode 2: Erste Hilfe

Fast 1000 Kilometer trennen Timbuktu von der Hauptstadt Bamako im westafrikanischen Mali. Diese enorme Distanz umfasst zwei Klimazonen: In der Oasenstadt Timbuktu, dem ursprünglichen Lagerungsort der Handschriften, ist die Luft extrem trocken und heiß. In Bamako hingegen herrscht aufgrund der Regenzeit eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, vor der die Manuskripte geschützt werden müssen. Eine sachgerechte Aufbewahrung und eine optimale Klimatisierung der Handschriften hat vor allem anderen oberste Priorität.

Journalismus

"Mit einem deutlichen Anflug von Skepsis"

Interview mit Prof. Dr. Bernd Sösemann über den Journalisten Theodor Wolff

Vor 100 Jahren, genauer am 1. März 1915, widersetzte sich der Chefredakteur des "Berliner Tageblatts" Theodor Wolff der Militärzensur seines Landes. Er gehörte ohnehin nicht zu jenen Journalisten, die ihrer Regierung ergeben und kritiklos zur Seite stehen - nicht einmal als in Europa der bis dahin verheerendste Krieg der Geschichte tobte. Selbst in solchen Krisenzeiten wahrte Theodor Wolff Distanz und misstraute vermeintlichen Wahrheiten. Seine berufliche Auffassung ist heute angesichts eindeutiger journalistischer Parteinahmen zugunsten der jeweils nationalen Regierung nicht mehr selbstverständlich. Der Historiker Prof. Dr. Bernd Sösemann hat für die „Historische Kommission“ bei der „Bayerischen Akademie der Wissenschaften“ bereits 1984 die Tagebücher Theodor Wolffs zum...

175 Jahre Fotografie

"Mehr zusätzliches Hilfsmittel als Bürge der Wahrheit"

Interview mit Dr. Mirjam Brusius zur Geschichte der Fotografie

Im vergangenen Jahr wurde das 175jährige Jubiläum der Fotografie begangen. Tatsächlich aber ist die Geburtsstunde der Fotografie alles andere als eindeutig. Bis heute streiten sich die Experten, ob es den Erfinder oder die Erfindung der Fototechnik überhaupt gibt. Die Kunst- und Wissenschaftshistorikern Dr. Mirjam Brusius der University of Oxford forscht seit Jahren zu einem der Fotopioniere des 19. Jahrhunderts: William Henry Fox Talbot. Wir haben ihr unsere Fragen zur Geschichte der Fotografie sowie zu ihrem heutigen Stellenwert angesichts der digitalen Herausforderung gestellt.

#wissensspeicher

"Einsichten, Anregungen, produktive Irritationen"

Interview mit Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß zur Konzeption der Tagung "Wissensspeicher"

In gut zehn Tagen beginnt die Tagung "Die Zukunft der Wissensspeicher", die das Wissenschaftsforum der Universität Konstanz und die Gerda Henkel Stiftung gemeinsam in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Düsseldorf veranstalten. Im Vorfeld haben wir mit dem Philosophen und Direktor des Konstanzer Wissenschaftsforum, Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß, über Konzeption, Inhalte und Ziele der Konferenz gesprochen.

Salon Sophie Charlotte

Light, Rotating the Shadow

Salon Sophie Charlotte 2015

Licht und Raum, das sind die entscheidenden Komponenten des Gesprächs zwischen der Philosophin Prof. Dr. Sybille Krämer, des Kunsthistorikers Prof. Dr. Horst Bredekamp sowie des Licht- und Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Sie fragen unter anderem nach der Rolle von Platons Höhlengleichnis, in dem Licht und Raum eine Welt erschaffen, die die Vorstellung von der einen und einzigen Welt in Frage stellt. Moderiert wird das Salongespräch vom Philosophen und Akademiemitglied Prof. Dr. Volker Gerhardt im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.