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Neuester Beitrag

Geheimdienst-Kulturen

Episode 1: Snowden ist überall, schon lange

Lawrence von Arabien, Mata Hari, James Bond - reale oder erfundene Spione beflügeln die Phantasie, wenn von Geheimdiensten die Rede ist. Um kaum ein Metier ranken sich mehr Mythen, Legenden und...

Debatte

Journalismus und Wahrheit

Interview mit Prof. Dr. Susanne Fengler

Wie glaubwürdig ist der Journalismus heute noch? Die Medien - vor allem die traditionellen aus Presse, Funk und Fernsehen - haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel Kritik für ihre Berichterstattung anlässlich aktueller Konflikte beispielsweise in Syrien, der Ukraine oder in Israel und Palästina erhalten. Die Hauptvorwürfe: Einseitigkeit, Parteilichkeit, Kampagnenjournalismus. Auch Journalistinnen und Journalisten haben zuletzt Zweifel an der Glaubwürdigkeit der sogenannten Mainstreammedien geäußert. Aufsehen erregte dabei insbesondere ein Interview mit der Journalistin Grabriele Krone-Schmalz. Bei L.I.S.A. hatten wir die Journalisten Charlotte Wiedemann und Stefan Korinth um ihre Einschätzung gebeten. Nun möchten wir wissen, wie in der Wissenschaft über den aktuellen...

Veranstaltung

Mediale Welten - Wissen, Information und Kommunikation im digitalen Umbruch

01.09.2014 – 01.09.2014 | Berlin, Markgrafenstraße 38, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Akademienunion und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Montag, 1. September 2014, 13:00 Uhr, werden Medien-, Kultur- und Naturwissenschaftler mit Publizisten, Archivaren, Politikern und Unternehmern Vor- und Nachteile des digitalen Umbruchs diskutieren. Sie werden das Entwicklungspotenzial der digitalen Kommunikationstechnologien und die damit einhergehende zukünftige Veränderung der Arbeitswelt in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft analysieren. Und sie werden thematisieren, inwieweit sich die Generationen in ihrem Umgang mit der Digitalisierung unterscheiden und welche Auswirkungen dies auf das gesellschaftliche Gefüge haben wird.
 
Das Programm im Einzelnen:
13:00 Uhr: Begrüßung Prof. Günter Stock und Prof. Günther...

Erster Weltkrieg

Verdun 1916: "Ausbluten" oder "Durchbrechen"?

Interview mit Dr. Olaf Jessen über sein neues Buch

300 Tage und 300 Nächte tobte die Schlacht von Verdun, die schon von Zeitgenossen als die "Hölle von Verdun" und als die "Blutmühle von Verdun" bezeichnet wurde. Sie gilt als die erste große Materialschlacht der Kriegsgeschichte und kostete von Februar bis Dezember 1916 mehr als 300.000 Soldaten das Leben. Warum der deutsche Generalstab mit Verdun ausgerechnet die stärkste französische Festung als Angriffsziel ausgewählt hat, ist bis heute umstritten. Sollte Frankreich zermürbt und so zur Aufgabe gezwungen werden? Der Historiker Dr. Olaf Jessen vermutet andere Gründe.
 
Inhaltsübersicht
[00:01] Warum haben Sie die Kämpfe um Verdun "Urschlacht" genannt?
[02:30] Was bedeutet "Enthegung militärischer Gewalt"?
[06:32] "Ausbluten" oder "Durchbrechen"? Was wollte Erich von...

Kunst, Kultur, Wissen

„Europa in globaler Perspektive“ mit Horst Bredekamp und Dagmar Schäfer

Akademievorlesung „Europa in globaler Perspektive"

In der Abschlusssitzung der Akademievorlesung „Europa in globaler Perspektive“ erläutern Horst Bredekamp, Kunsthistoriker und Akademiemitglied, sowie die Sinologin Prof. Dr. Dagmar Schäfer ihre Thesen zu europäischen Singularitäten sowie globalen Einflüssen auf die europäische Kunst, Kultur und Praktiken des Wissens dieser Epoche. Prof. Dr. Horst Bredekamp sieht etwa die „Singularität der europäischen Bildkultur“ darin begründet, dass die drei monotheistischen Weltreligionen die Frage um die „Berechtigung der Bilder“ auf dem europäischen Kontinent verhandelt haben. Dabei komme dem Christentum und seiner weitgehenden Überwindung der „Bildfeindlichkeit“ eine zentrale Rolle zu.

Hochschuldebatte

Familie und Hochschulberuf

Videodokumentation der Tagung "Neue Wege im deutschen Hochschulsystem"

Wie familientauglich sind die Hochschulen in Deutschland? Lässt sich der Hochschulberuf mit Familie vereinbaren? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Über diese und weiterführende Fragen diskutieren die Osteuropahistorikerinnen Prof. Dr. Rosa Magnusdottir (Universität Aarhus) und Dr. Ricrada Vulpius (LMU München) sowie der Soziologe Prof. Dr. Thomas Hinz (Universität Konstanz). Dabei geht es unter anderem um Arbeitszeitmodelle, soziale Leistungen und praktische Fragen, wie beispielsweise die Versorgung und Betreuung von Kindern. Das Gespräch moderiert die Historikerin PD Dr. Dagmar Ellerbrock (MPI für Bildungsforschung Berlin).

Ausstellung

"Der Erste Weltkrieg ist uns näher, als wir dachten"

Interview mit Prof. Dr. Thomas Schleper über die Ausstellung '1914 - Mitten in Europa'

Zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeigen das LVR-Industriemuseum und das Ruhr Museum vom 30. April bis 26. Oktober 2014 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Ausstellung „1914 – Mitten in Europa“. Erstmals versammelt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) all seine Museen und Kulturdienste unter einem Themendach  und lädt zudem externe Partner ein. Das Ergebnis: 14 Ausstellungen, 30 Exkursionen und über 200 Rahmenprogramme mit Aktionstagen.Wir haben den Leiter des Projekts "1914 - Mitten in Europa", Prof. Dr. Thomas Schleper, nach Konzept und Ziel der Gesamtschau gefragt.

Architekturgeschichte

Thomas Schütte im Gespräch mit Dr. Julian Heynen

Symposium "Das Modell" am 15. September 2013 in Krefeld

Im letzten Beitrag des Symposiums veranschaulicht der Bildhauer und Zeichner Thomas Schütte im Gespräch mit Dr. Julian Heynen, Künstlerischer Leiter für besondere Aufgaben bei der Kunstsammlung NRW, die praktischen Vorteile eines Modells: durch die reduzierten Maße ist es beweglicher und kostengünstiger, so dass viele Ideen einfach ausprobiert werden können - eine interessante Sprach- und Spielform. Als Künstler fertigte Thomas Schütte zahlreiche Modelle aus Papier und Pappe an, wovon allerdings nur ein kleiner Anteil als Realarchitektur umgesetzt wurde.

Bloggen

Ank./CfP: Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen (Workshop, Wien, 10.11.2014) | #wbgavie

Weblogs gewinnen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen1) inzwischen auch im deutschsprachigen Raum zunehmend an Bedeutung.2) Sie erlauben es, schnell und kostenlos zu publizieren und schaffen so in niederschwelliger Weise Öffentlichkeit. Dabei können sie ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen: (aktuelle) Information, Diskussion und Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit über räumliche Entfernungen und institutionelle Grenzen hinweg, Werbung für gesellschaftliche Anliegen der Forschung (z. B. Mobilisieren für Petitionen), Vermittlung von Erkenntnissen an ein außerwissenschaftliches Publikum, aber auch die vollwertige Publikation wissenschaftlicher Resultate (beispielsweise in Form von Miszellen).
 
Der Workshop soll einerseits dem Austausch von Bloggerinnen und...

Interview

"Der Kampf um Aufmerksamkeit funktioniert heute anders"

Interview mit Prof. Dr. Martin Emmer über politische Kommunikation im Netz

Politikerinnen und Politiker twittern, haben eigene Fanseiten bei Facebook, verbreiten ihre Botschaften via Livestreams ins Netz oder chatten gleich mit Wählerinnen und Wählern, die nicht mehr an die Wahlurne gehen, sondern mit ihrem Smartphone abstimmen oder dafür sogar eine eigene App haben. Sieht so unsere politische Kommunikation der Zukunft aus? Ist das die sogenannte E-Demokratie? Wir haben diese und andere Fragen dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer von der Freien Universität Berlin gestellt.
 
Inhaltsübersicht
[00:00] Verändert das Netz unsere Kommunikation?
[03:01] Welche Auswirkungen gibt es für die politische Kommunikation?
[04:39] Wie nutzen Politikerinnen und Politiker digitale Kanäle?
[06:06] Mehr politische Partizipation durch digitale...