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Neuester Beitrag

Offene Lizenzen - ein Werkstattbericht zu den rechtlichen Herausforderungen im Jahr 2015

Vortrag von Thomas Hartmann | Tagung "Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften"

Open Access steht in der Wissenschaftsrepublik Deutschland nach wie vor auf einem nicht näher abgestecktem Feld. Um den Rahmen bestimmen zu können, bedarf es vorab einer genaueren Definition der Ziele einer offenen Lizensierungspraxis. Welche inhaltlichen aber auch rechtlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um beispielsweise Forschungsdaten, Bildungsmaterialien oder auch Anwendungssoftware freigeben zu können? Der Wirtschaftsjurist Thomas Hartmann (LL.M.) des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb erläutert in seinem Vortrag aktuelle rechtliche Herausforderungen und skizziert mögliche Wege für eine nachhaltige Open Access-Praxis.

L.I.S.A.video

Die Nekropole von Pergamon

Episode 7: Das Schlüsselstück

Der "Grabbau 7" steht im Mittelpunkt der Grabungskampagne. Darin fanden die Archäologen menschliche Überreste von insgesamt acht Individuen. Gemeinsam mit den Anthropologen versuchen die Archäologen aus Knochen und Grabbeigaben mehr über Geschlecht, Alter und soziale Herkunft der Bestatteten zu erfahren. Wurden sie gleichzeitig bestattet? Handelt es sich dabei um eine Art Familiengrab? Prof. Dr. Felix Pirson, Archäologe und Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Istanbul, und PD Dr. Wolf-Rüdiger Teegen, Archäologe und Anthropologe der Ludwig-Maximilians-Universität München, geben Antworten.

Archäologie

Videoreihe des Kibyratis-Projekts

Archäologisch-historische Feldforschungen in der Südwest-Türkei. Teil 2: Mit Studierenden unterwegs ... zur rätselhaften Burg am blauen See

Seit 2008 findet mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung ein archäologisch-historisches Feldforschungsprojekt in der antiken Landschaft Kibyratis (heutige Provinz Burdur, Südwest-Türkei) mit dem Ziel statt, die dortige bislang weitgehend unbekannte materielle Kultur und Geschichte zu erforschen. Das Projekt ist eine Kooperation des Instituts für Klassische Archäologische der LMU München (Dr. O. Hülden) und des Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien (Prof. Dr. Th. Corsten).
 
In Teilen ist das Projekt mit der Filmkamera begleitet worden, was auf eine Initiative von Dipl.-Ing. (FH) A. Rieger (Hochschule Karlsruhe) zurückzuführen ist, der von 2009 bis 2012 die Vermessungsarbeiten in der Kibyratis geleitet hat. Es...

Gender

"Der Luftkrieg verkehrt die traditionellen Geschlechterrollen"

Interview mit Dr. Sabine Kalff über Frauen im Luftkrieg

Der Titel ihres aktuellen Forschungsprojekts macht neugierig: "Weibliche Verhaltenslehren im Luftkrieg, Deutschland und Großbritannien, 1925-1947". Verhalten sich Frauen im Luftkrieg anders als Männer? Gibt es dabei sogar nationale Unterschiede? Gelten für deutsche Frauen andere Verhaltensweisen als für britische? Kann die Angst vor Bombeneinschlägen tatsächlich nach genderspezifischen sowie nach nationalen Kriterien unterschieden werden? Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Sabine Kalff von der Humboldt-Universität zu Berlin hat diese und andere Fragen zu ihrem Projekt beantwortet. Dabei sind viele überraschende Aspekte zu Tage getreten, die auch uns als Redaktion den Spiegel vorgehalten haben.

Restaurierungsprojekt

Conservation of Theban Temples and Tombs (CTT)

Interview mit den Restauratorinnen Christina Verbeek und Susanne Brinkmann

In Florenz beginnt in der kommenden Woche der 11. Internationale Ägyptologenkongress (International Congress of Egyptologists XI). Dort werden die Diplom-Restauratorinnen Susanne Brinkmann und Christina Verbeek ein neues Projekt vorstellen, bei dem L.I.S.A. eine entscheidende Rolle spielt: Conservation of Theban Temples and Thombs (CTT). Was CTT genau ist, wie es funktioniert und wer dabei angesprochen ist, erläutern Susanne Brinkmann und Christina Verbeek in diesem Videointerview.

Conference Diplomacy

Governing the World: Great Powers and the Dilemmas of Order Building – 1815, 1919, 1945, and Today

Conference Speech by Prof. Dr. John Ikenberry | "200 Years of Conference Diplomacy"

Order building moments in international politics tend to come after major wars – the Napoleonic Wars, the world wars, and the Cold War. At issue in each of these great conflicts was the governance of the international system. Institutions, rules, anddiplomatic arrangements were put in place to manage the peace. Along the way, the chaos of violence was turned into a semblance of order. In his speech, G. John Ikenberry, Professor of Politics and International Affairs at Princeton university, comments the differences of the diverse international orders: in geographic scale, in their functional scope, in terms of their institutionalization and, importantly, in terms of their inclusiveness.

Kunstgeschichte

Die Verklärung der Kunstmetropole Paris – Großstadtklischees und Künstlerstilisierung in Meier-Graefes Schriften zum Impressionismus

Vortrag von Andreas Degner | Tagung "Julius Meier-Graefe (1867-1935)"

Julius Meier-Graefe trug maßgeblich zur Kanonisierung des Impressionismus im Deutschen Kaiserreich bei. Doch wie kam Meier-Graefe eigentlich in Kontakt zu diesem Kunststil und was faszinierte ihn daran? Andreas Degner von der Universität Leipzig führt in seinem Vortrag Meier-Graefes Beschäftigung mit dem Impressionismus auf dessen Biographie zurück. Es seien die eigenen Erfahrungen in Paris gewesen, die seinen Blick auf die französische Kunst entscheidend beeinflusst haben. Doch wie genau prägte Meier-Graefes Zeit in der französischen Metropole sein Bild des Impressionismus? War diese Erfahrung nicht auch selbst geprägt von Meier-Graefes eigenen Erwartungen an die Stadt? Wie unterschied sich sein Verständnis des Impressionismus von anderen zeitgenössischen Auffassungen? Diesen...

Leibniz-Jahr

Gerechtigkeit - Frömmigkeit - Gesundheit. Die Medizin im Denken Gottfried Wilhelm Leibniz'

Vortrag von Prof. Dr. Alfons Labisch | Tagung "Theoria cum praxi"

Die Auseinandersetzung Leibniz' mit der Medizin ist in der Forschung nur wenig präsent, zeigt jedoch umso deutlicher, dass er ein Universalgelehrter seiner Zeit war. Leibniz widmete sich sowohl der theoretischen Medizin als auch ihrer gesellschaftlichen Funktion für die Gesundheitssicherung und das Gemeinwesen. Diesen Themenkomplex beleuchtet Prof. Dr. Alfons Labisch vom Medizinhistorischen Institut der Heinrich Heine Universität Düsseldorf – selbst in den Gebieten Medizin, Geschichte und Philosophie bewandert – in seinem Vortrag. Wie näherte sich Leibniz der Medizin, die eine "Praxis per se" ist? Welche gesellschaftliche Bedeutung maß er ihr bei? Prof. Labisch gibt Einblicke in diesen kaum bekannten Aspekt Leibniz'schen Denkens.