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Collection 2.1

The Prado App Second Canvas

What could make the Museum experience interesting to a modern-day visitor? That question troubles curators, administrators, web developers and education managers all over the world. Another question could be: what makes the experience of a work of art interesting, and, more precisely, how do old masters and chief works of a collection, probably reproduced innumerable times, become interesting to a wider audience? Although the question of audience engagement and the role of social media is widely and often controversially discussed, it is a particularly opportune time for creative experiments that at times challenge the traditional perception of the sublime experience that a visit to the museum should engender.
 
This short contribution does not want to pretend engaging in a theoretical discussion but rather to be a eulogy to the new mobile application SECOND CANVAS that Madpixel has developed for the Museo del Prado. What is it? It is an interactive and explorative tool to a fraction of the museum’s highlights but what it offers might very well surprise and delight its user. Fourteen artworks, from Fra Angelico’s Annunciation to Goya’s 3rd of May, 1808 (that will appear in a non-chronological order on the screen) have been selected and are accessible in a crystal clear gigapixel quality, accompanied by an audioguide introduction and some historic remarks, much like the very informative online catalogue that is also found on the Prado’s website, as well as related works of art accessible in a lesser quality.
 
What makes this app an extraordinary experience is the quality of reproduction that allows an almost microscopic inspection of the paintings in such a way that even the painting’s craquelure can be inspected in clear sharpness (which accounts for the more that 230MB that the app will fill on the storage!). Several museums – having understood the necessity of showing their works online if they really want to reach an audience that is not coming anyway – already offer the possibility to explore their paintings and to zoom onto their surface, but this app even goes two steps further: not only can the user switch to the x-radiograph after having zoomed into a particular area of the painting, he or she can also switch to the infrared reflectogram and back, thus being able to compare the preparation of the ground, the underdrawing and the painted surface with only one touch. This is more than just a well-looking gadget, but an educative tool cleverly thought through.The way the user is guided to explore the painting and the materials mimics the exploration that we would experience when looking through all these materials successively, on paper or on the screen.
 
The experience is multi-sensual and will in the best case be an incentive to learn more about the works of art and the numerous ways of approaching it.
 
When the developers emphasize that the app also is an educative tool, they are right, and especially art historians should not hurry to reject it. The art technological approach to paintings and their materials is rarely thought in conventional classes, and most students don’t even know how basic technologies work – simply because they are not taught in the majority of institutes of art history. Odd, one might think: shouldn’t students of art history be trained in all of the core disciplines of their field? 
 

L.I.S.A.video

Der Traum vom Schlaf

Episode 1: Klassenschlaf

Im Zuge der Industriellen Revolution wurde der Schlaf zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor. Nur wer ausgeschlafen war, konnte auch Leistung am Arbeitsplatz bringen, so das Denken der Kapitalisten bzw. Konzern- und Fabrikchefs. Ausgewirkt hat sich die ökonomische Rationalisierung des Schlafs vor allem auf die Arbeiterklasse. Ihre Wohnbedingungen waren derart prekär, dass an einen erholsamen Schlaf kaum zu denken war. Zu klein und eng waren die Unterkünfte, zu wenig Betten standen für zu viele Schläfer zur Verfügung - mit Auswirkungen vor allem auf die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter. Schlafhäuser und andere Maßnahmen sollten Abhilfe schaffen, wie die Historikerin Dr. Hannah Ahlheim erläutert.

Ankündigung

History@Debate: Herbst 1989 - Was bleibt von der friedlichen Revolution?

Webtalk mit Marianne Birthler und Ilko-Sascha Kowalczuk
Sonntag, 2. November, 17.00 Uhr - Livestream!

Der Fall der Berliner Mauer ist das Symbol für die Umbrüche, die 1989 das Ende der DDR einleiteten und die Landkarte Europas nachhaltig veränderten. Wie konnte die Opposition in der DDR innerhalb weniger Wochen im Herbst 1989 eine solche Kraft entfalten? Welchen Einfluss hatte sie auf die Politik und Gesellschaft im vereinten Deutschland? Und wie gehen wir nach 25 Jahren mit dem "Erbe" der Geschichte der DDR um?
 
Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung "Herbst 1989. Was bleibt von der friedlichen Revolution?" am kommenden Sonntag, den 2. November, um 17 Uhr im Hotel Adlon in Berlin. Marianne Birthler, ehemalige Beauftragte für die Stasiunterlagen, und der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk beleuchten die Vorgeschichte des Mauerfalls und diskutieren über den aktuellen Umgang mit...

Interview

Pest und Ebola - ein kulturgeschichtlicher Vergleich

Interview mit Prof. Dr. Jan Keupp vom Exzellenzcluster "Religion und Politik"

Beim Studium von mittelalterlichen Augenzeigenberichten über die Pest sind dem Mittelalter-Historiker Prof. Dr. Jan Keupp vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster Parallelen zur aktuellen Berichterstattung über die Ebola-Epidemie aufgefallen. Welche genau, das haben wir ihn in einem Telefonat gefragt.

Zu Gast bei L.I.S.A.

Archäologie in Ägypten

Interview mit Prof. Dr. Stephan Seidlmayer, Träger des Gerda Henkel Preises 2014

Vor einer Woche ist in Düsseldorf der Ägyptologe und Direktor des Archäologischen Instituts in Kairo, Prof. Dr. Stephan Seidlmayer, mit dem Gerda Henkel Preis 2014 ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Gerda Henkel Stiftung Stephan Seidlmayers bisherige Forschungsleistung auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften sowie sein Engagement für den kulturhistorischen Dialog zwischen Ägypten und Deutschland. Die L.I.S.A.Redaktion hatte vor der feierlichen Preisverleihung die Gelegenheit, mit Stephan Seidlmayer ein ausführliches Videointerview zu führen.

NS-Forschung

1933 als Zäsur? Zwischen Faszination, Hoffnung und Bedenken. Das Militär und die Machtübernahme der
Nationalsozialisten

Vortrag von Dr. John Zimmermann

In seinem Vortrag über die Beziehungen des deutschen Militärs zur nationalsozialistischen Regierung und die (frühe) Kooperation "grauer und brauner Kohohrten" verfolgt PD Dr. John Zimmermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, insbesondere zwei Fragen: 1.) Worin genau besteht die "Teilidentität" der innen- wie außenpolitischen Ziele, die der aktuelle Stand der Forschung als Grund der Kooperation von Reichswehr und Nationalsozialisten ausgemacht hat und 2.) Wie ist diese Übereinstimmung zu erklären? Er zeigt dabei auf, dass Hitler selber eher als "Profiteur", denn als "Ingenier" einer Entwicklung angesehen werden muss, die bereits 1918/19 ihren Anfang genommen hat: dem militärischen Wunsch nach Revanche für...

Religion und Politik

Audio: „Ein religiöser Exklusivanspruch ist peinlich“

Diskussion über die Vielfalt der Religionen - Reihe "Streitgespräche über Gott und die Welt" am Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster

Der Islam bricht aus Sicht des Münsteraner islamischen Religionsphilosophen Dr. Milad Karimi ohne Austausch mit Judentum und Christentum in seiner Identität auseinander. „Der Islam begreift sich nicht als absolute Religion mit exklusiver Wahrheit. Vielmehr erringt er seine Identität erst aus der Auseinandersetzung mit den anderen Religionen“, sagte er in einer Diskussion zum interreligiösen Dialog im Rahmen der Reihe „Streitgespräche über Gott und die Welt“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Termin

Workshop „Bloggen in Geschichtswissenschaft und Archivwesen“ | #wbgavie

10.11.2014 | Wien

Der ganztägige Workshop soll dem Austausch von Bloggerinnen und Bloggern aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft und des Archivwesens dienen, vor allem aber interessierte Historikerinnen und Historiker, Archivarinnen und Archivare sowie fortgeschrittene Studierende an die Möglichkeiten und Chancen des Bloggens heranführen.
 
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Kapazität ist allerdings auf 80 Personen beschränkt; eine Anmeldung ist daher erforderlich. Bitte per Mail an: maria.rottler@gmail.com, thomas.stockinger@univie.ac.at.
 
Abstracts sowie Gastbeiträge werden vor dem Workshop nach und nach im BIÖG, dem Blog des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, veröffentlicht.
 
 
Alle Infos auf einem Blick
10. November 2014, 9–18 Uhr
Veranstalter:...