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Neuester Beitrag

Ein Erfahrungsbericht - Das Stipendium der Jacobi-Stiftung an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI in München

Als Jacobi-Stipendiatin von Februar bis April 2014 blicke ich zurück auf meine Zeit in München, in der ich an meiner Doktorarbeit zur "Korrespondenz Kaiser Hadrians mit den Städten des griechischen Ostens" arbeiten konnte.

Im nächsten Jahr sind es 10 Jahre, dass die Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts in München mit finanzieller Unterstützung der Elise und...

Debatte

Journalismus und Wahrheit

Interview mit Prof. Dr. Susanne Fengler

Wie glaubwürdig ist der Journalismus heute noch? Die Medien - vor allem die traditionellen aus Presse, Funk und Fernsehen - haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel Kritik für ihre Berichterstattung anlässlich aktueller Konflikte beispielsweise in Syrien, der Ukraine oder in Israel und Palästina erhalten. Die Hauptvorwürfe: Einseitigkeit, Parteilichkeit, Kampagnenjournalismus. Auch Journalistinnen und Journalisten haben zuletzt Zweifel an der Glaubwürdigkeit der sogenannten Mainstreammedien geäußert. Aufsehen erregte dabei insbesondere ein Interview mit der Journalistin Grabriele Krone-Schmalz. Bei L.I.S.A. hatten wir die Journalisten Charlotte Wiedemann und Stefan Korinth um ihre Einschätzung gebeten. Nun möchten wir wissen, wie in der Wissenschaft über den aktuellen...

Graduiertenschule

"Promotionszeit untergliedern, Orientierung verschaffen"

Interview mit Dr.des. Kathrin Linnemann über die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zurzeit 17 Graduiertenschulen aus dem Wissensbereich Geistes- und Sozialwissenschaften. Ziel ist es laut DFG, den wissenschaftlichen Nachwuchs innerhalb eines exzellenten Forschungsumfelds zu fördern und dabei optimale Promotionsbedingungen zu bieten. Nachdem wir Anfang des Jahres die Graduate School for the Humanities Cologne - a.r.t.e.s. in einem Interview vorgestellt haben, widmen wir uns nun der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GSOSES), die in München und Regensburg angesiedelt ist. Dr.des. Kathrin Linnemann von der Geschäftsstelle in München hat unsere Fragen beantwortet.

Archäologie

Nachbetrachtungen zu Kalapodi

Episode 3: Die Zukunft

Im Sommer 2013 fand die vorerst letzte Ausgrabungskampagne in Kalapodi statt. Für die vielen beteiligten Archäologen geht es nun um die systematische Dokumentation der zahlreichen Funde und Befunde. Doch was kommt danach? Wie geht es weiter in Kalapodi? Welche Fragen sind offen geblieben? Noch ist beispielswiese unklar, welche Bedeutung das Orakel von Abai für die gesamte griechische Welt in der Antike hatte. Wo befinden sich Siedlungen und Nekropolen rund um Abai? Und was können neue archäologische Methoden noch leisten? Fragen, die wir Experten von der American School of Classic Studies in Athen, von der University of Tennessee und vom Deutsches Archäologisches Instituts gestellt haben.

Zeit der Aufklärung

„Europa in globaler Perspektive“ mit Barbara Stollberg-Rilinger und Sebastian Conrad

Akademievorlesung des Jahresthemas 2013|14 „Zukunftsort: EUROPA“

Die dritte Akademievorlesung „Europa in globaler Perspektive“ widmet sich mit Vorträgen zweier Professoren für Neuere Geschichte den Fragen nach Ursprung, Verbreitung und Gültigkeit der Aufklärung. Akademiemitglied Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen der europäischen Einheit und findet sie etwa in der Konkurrenz der damaligen Dynastien begründet. Sie argumentiert: „Was man damals Europa nannte, gewann seine Konturen vor allem durch die permanente Konkurrenz unter den verschwägerten Dynastien. Die strukturelle Friedlosigkeit führte zur Ausbildung eines gemeinsamen Handlungsrepertoires, mit dem Konflikte angefangen, ausgetragen und beigelegt wurden.“

Hochschuldebatte

Familie und Hochschulberuf

Videodokumentation der Tagung "Neue Wege im deutschen Hochschulsystem"

Wie familientauglich sind die Hochschulen in Deutschland? Lässt sich der Hochschulberuf mit Familie vereinbaren? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Über diese und weiterführende Fragen diskutieren die Osteuropahistorikerinnen Prof. Dr. Rosa Magnusdottir (Universität Aarhus) und Dr. Ricrada Vulpius (LMU München) sowie der Soziologe Prof. Dr. Thomas Hinz (Universität Konstanz). Dabei geht es unter anderem um Arbeitszeitmodelle, soziale Leistungen und praktische Fragen, wie beispielsweise die Versorgung und Betreuung von Kindern. Das Gespräch moderiert die Historikerin PD Dr. Dagmar Ellerbrock (MPI für Bildungsforschung Berlin).

Ausstellung

"Der Erste Weltkrieg ist uns näher, als wir dachten"

Interview mit Prof. Dr. Thomas Schleper über die Ausstellung '1914 - Mitten in Europa'

Zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeigen das LVR-Industriemuseum und das Ruhr Museum vom 30. April bis 26. Oktober 2014 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Ausstellung „1914 – Mitten in Europa“. Erstmals versammelt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) all seine Museen und Kulturdienste unter einem Themendach  und lädt zudem externe Partner ein. Das Ergebnis: 14 Ausstellungen, 30 Exkursionen und über 200 Rahmenprogramme mit Aktionstagen.Wir haben den Leiter des Projekts "1914 - Mitten in Europa", Prof. Dr. Thomas Schleper, nach Konzept und Ziel der Gesamtschau gefragt.

Architekturgeschichte

Thomas Schütte im Gespräch mit Dr. Julian Heynen

Symposium "Das Modell" am 15. September 2013 in Krefeld

Im letzten Beitrag des Symposiums veranschaulicht der Bildhauer und Zeichner Thomas Schütte im Gespräch mit Dr. Julian Heynen, Künstlerischer Leiter für besondere Aufgaben bei der Kunstsammlung NRW, die praktischen Vorteile eines Modells: durch die reduzierten Maße ist es beweglicher und kostengünstiger, so dass viele Ideen einfach ausprobiert werden können - eine interessante Sprach- und Spielform. Als Künstler fertigte Thomas Schütte zahlreiche Modelle aus Papier und Pappe an, wovon allerdings nur ein kleiner Anteil als Realarchitektur umgesetzt wurde.

Veranstaltung

Mediale Welten - Wissen, Information und Kommunikation im digitalen Umbruch

01.09.2014 – 01.09.2014 | Berlin, Markgrafenstraße 38, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Akademienunion und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Montag, 1. September 2014, 13:00 Uhr, werden Medien-, Kultur- und Naturwissenschaftler mit Publizisten, Archivaren, Politikern und Unternehmern Vor- und Nachteile des digitalen Umbruchs diskutieren. Sie werden das Entwicklungspotenzial der digitalen Kommunikationstechnologien und die damit einhergehende zukünftige Veränderung der Arbeitswelt in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft analysieren. Und sie werden thematisieren, inwieweit sich die Generationen in ihrem Umgang mit der Digitalisierung unterscheiden und welche Auswirkungen dies auf das gesellschaftliche Gefüge haben wird.
 
Das Programm im Einzelnen:
13:00 Uhr: Begrüßung Prof. Günter Stock und Prof. Günther...

Interview

"Der Kampf um Aufmerksamkeit funktioniert heute anders"

Interview mit Prof. Dr. Martin Emmer über politische Kommunikation im Netz

Politikerinnen und Politiker twittern, haben eigene Fanseiten bei Facebook, verbreiten ihre Botschaften via Livestreams ins Netz oder chatten gleich mit Wählerinnen und Wählern, die nicht mehr an die Wahlurne gehen, sondern mit ihrem Smartphone abstimmen oder dafür sogar eine eigene App haben. Sieht so unsere politische Kommunikation der Zukunft aus? Ist das die sogenannte E-Demokratie? Wir haben diese und andere Fragen dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer von der Freien Universität Berlin gestellt.
 
Inhaltsübersicht
[00:00] Verändert das Netz unsere Kommunikation?
[03:01] Welche Auswirkungen gibt es für die politische Kommunikation?
[04:39] Wie nutzen Politikerinnen und Politiker digitale Kanäle?
[06:06] Mehr politische Partizipation durch digitale...