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Neuester Beitrag

Die Tweets zur Tagung "Mediale Welten"

Ein Storify der Global Young Academy (@GlobalYAcademy)

Gestern diskutierten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Journalisten und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen darüber, wie sich Wissen, Information und...

Debatte

Journalismus und Wahrheit

Interview mit Prof. Dr. Susanne Fengler

Wie glaubwürdig ist der Journalismus heute noch? Die Medien - vor allem die traditionellen aus Presse, Funk und Fernsehen - haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel Kritik für ihre Berichterstattung anlässlich aktueller Konflikte beispielsweise in Syrien, der Ukraine oder in Israel und Palästina erhalten. Die Hauptvorwürfe: Einseitigkeit, Parteilichkeit, Kampagnenjournalismus. Auch Journalistinnen und Journalisten haben zuletzt Zweifel an der Glaubwürdigkeit der sogenannten Mainstreammedien geäußert. Aufsehen erregte dabei insbesondere ein Interview mit der Journalistin Grabriele Krone-Schmalz. Bei L.I.S.A. hatten wir die Journalisten Charlotte Wiedemann und Stefan Korinth um ihre Einschätzung gebeten. Nun möchten wir wissen, wie in der Wissenschaft über den aktuellen...

Michel Foucault

"Ungewollte Affirmationen vermeiden"

Interview mit Dr. Frieder Vogelmann zum 30. Todestag von Michel Foucault

Michel Foucault zählt heute in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu einem der einflussreichsten Denken des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 30. Todestages in diesem Sommer hat das Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig zu einer Soiree eingeladen. Wir haben mit Dr. Frieder Vogelmann von der Universität Bremen, der gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Saar den Abend veranstaltet hat, über Michel Foucault, sein Werk und sein Wirken gesprochen.

CIA, NSA, MI6, BND, MAD...

Geheimdienst-Kulturen

Episode 1: Snowden ist überall, schon lange

Lawrence von Arabien, Mata Hari, James Bond - reale oder erfundene Spione beflügeln die Phantasie, wenn von Geheimdiensten die Rede ist. Um kaum ein Metier ranken sich mehr Mythen, Legenden und Geschichten. Zuletzt brachte der Fall des US-amerikanischen Agenten Edward Snowden das Thema wieder auf die Tagesordnung. In der Debatte um den sogenannte NSA-Abhörskandal wurde deutlich, dass die Aufgabe von Geheimdiensten sowie deren moralische Bewertung selbst in miteinander verbündeten Ländern voneinander abweicht. Gibt es demnach unterschiedliche Geheimdienst-Kulturen? Die Historiker Prof. Dr. Sönke Neitzel, Prof. Dr. Philipp Gassert und Prof. Dr. Andreas Gestrich gehen gemeinsam mit einem Team dieser Frage nach und erläutern in der ersten Episode die historischen Ursprünge moderner...

Promotion. Und dann?

"In der Wirtschaft wird ein Doktor-Titel sehr geschätzt"

Interview mit Dr.des. Natascha Bagherpour über Berufswege nach der Promotion

Natascha Bagherpour steht wie viele andere frisch-promovierte Geisteswissenschaftler vor der Frage, wie es weitergehen soll. Eine wissenschaftliche bzw. akademische Laufbahn ist für Absolventen der Archäologie fast aussichtslos, dafür gibt es einfach zu viele Kandidaten für zu wenige Stellen. Für viele der Zeitpunkt, sich neu zu orientieren. Natascha Bagherpour, Archäologin und ehemalige Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, hat sich nun selbständig gemacht und einen eigenen Weg eingeschlagen. Wir haben sie dazu befragt.

Diskussion

„Hereingeschlittert?“ – zum Kriegsausbruch 1914 und seinen Folgen 2014

Diskussion mit Herfried Münkler, Etienne François und Manfred Hildermeier

Vor fast 100 Jahren hat Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg das sogenannte Septemberprogramm, das die Kriegsziele der Reichsleitung vorgab, endgültig festgelegt. Dem voraus ging schon bald nach Kriegsbeginn eine Flut von Schriften, in denen von verschiedenen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft Kriegziele eingefordert  wurden. Es gab aber auch eine Welle von Publikationen, in denen nach Sinn und Zweck des Krieges gefragt wurden, hatten doch viele Deutschen noch keine klare politische Ziele vor Augen, als sie in den Krieg eingetreten waren. Auch deswegen konnten bzw. mussten die Angehörigen der Philosophischen und der Theologischen Fakultäten nun „Sinnstiftung“ betreiben. Daneben wurde nach historischen Parallelen gesucht, die Siegeszuversicht stiften...

Erster Weltkrieg

Verdun 1916: "Ausbluten" oder "Durchbrechen"?

Interview mit Dr. Olaf Jessen über sein neues Buch

300 Tage und 300 Nächte tobte die Schlacht von Verdun, die schon von Zeitgenossen als die "Hölle von Verdun" und als die "Blutmühle von Verdun" bezeichnet wurde. Sie gilt als die erste große Materialschlacht der Kriegsgeschichte und kostete von Februar bis Dezember 1916 mehr als 300.000 Soldaten das Leben. Warum der deutsche Generalstab mit Verdun ausgerechnet die stärkste französische Festung als Angriffsziel ausgewählt hat, ist bis heute umstritten. Sollte Frankreich zermürbt und so zur Aufgabe gezwungen werden? Der Historiker Dr. Olaf Jessen vermutet andere Gründe.
 
Inhaltsübersicht
[00:01] Warum haben Sie die Kämpfe um Verdun "Urschlacht" genannt?
[02:30] Was bedeutet "Enthegung militärischer Gewalt"?
[06:32] "Ausbluten" oder "Durchbrechen"? Was wollte Erich von...

Kunst, Kultur, Wissen

„Europa in globaler Perspektive“ mit Horst Bredekamp und Dagmar Schäfer

Akademievorlesung „Europa in globaler Perspektive"

In der Abschlusssitzung der Akademievorlesung „Europa in globaler Perspektive“ erläutern Horst Bredekamp, Kunsthistoriker und Akademiemitglied, sowie die Sinologin Prof. Dr. Dagmar Schäfer ihre Thesen zu europäischen Singularitäten sowie globalen Einflüssen auf die europäische Kunst, Kultur und Praktiken des Wissens dieser Epoche. Prof. Dr. Horst Bredekamp sieht etwa die „Singularität der europäischen Bildkultur“ darin begründet, dass die drei monotheistischen Weltreligionen die Frage um die „Berechtigung der Bilder“ auf dem europäischen Kontinent verhandelt haben. Dabei komme dem Christentum und seiner weitgehenden Überwindung der „Bildfeindlichkeit“ eine zentrale Rolle zu.