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L.I.S.A.video | 26.06.2014 | 9257 Aufrufe | Georgios Chatzoudis

Xiongnu - Das Grab des Hunnenfürsten -
Ausgrabungen in der Steppe (Mongolei)

EPISODE 1 | Aufbruch ins Land der Hunnen

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EPISODE 1
22.03.2010
EPISODE 2
08.04.2010
EPISODE 3
10.05.2010
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07.06.2010
EPISODE 5
04.10.2010
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22.11.2010
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27.12.2010
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21.02.2011
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28.03.2011
EPISODE 10
09.05.2011

Xiongnu - der Name steht für einen der mächtigsten Stammesbünde aus Reiternomaden, der lange vor Dschingis Khan zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert v. Chr. das erste große Nomadenimperium begründete. Ein Staatswesen, dessen Grenzen nur durch die immer wieder aufkommenden Kriege bestimmt wurden. Sein schärfster Feind: China, das Han-Imperium, das vor allem im Abwehrkampf gegen die Hunnen Asiens zum Großreich aufgestiegen war. Ein deutlicher Hinweis darauf, wie mächtig der Stammesbund Xiongnu gewesen sein müssen. Doch alles was wir von den Xiongnu wissen, haben ihre Gegner, die Chinesen, aufgeschrieben. Die Reiternomaden selbst kannten keine Schrift. Doch stimmen diese Quellen? Was ist Propaganda, was Wahrheit?

 

Die russische Archäologin Nataliya Polosmak will den nach wie vor offenen Fragen auf den Grund gehen und die Welt der Xiongnu rekonstruieren. Wer waren sie? Wie sahen Familien und Gesellschaft aus? Welche Religion hatten sie? Wie waren sie herrschaftlich organisiert? Welche Stellung hatten die Frauen? Wie gelang es den Reiternomaden, den größten Teil der Seidenstraße zu kontrollieren? Gab es Kontakte zum Westen?

 

Natalya Polosmak hat einen Zugang zur Lösung dieser Rätsel gefunden: Gräber. Dabei gräbt sie nichtirgendwelche Totenstätten aus, sie untersucht die Fürstengräber der Xiongnu, die bis zu 18 Meter tief sind. Durch ganz besondere Konservierungsverhältnisse in den Gräbern geben organische Stoffe Hinweise, die sonst sehr oft einfach vergangen wären.

 

Mit den Funden in den Gräbern der Xiongnu hat Nataliya Polosmak gemeinsam mit ihrem Team ein neues Kapitel der Geschichte der asiatischen Reiternomaden aufgeschlagen. Der Film dokumentiert dabei ihre spannende Arbeit.

 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Hompage der

Gerda Henkel Stiftung.

Projektleitung:

Prof. Dr. Nataliya Polosmak

Ort:

Noin-Ula (Mongolei)

Kommentar

von Dr. Lea-Katharina Steller | 25.12.2010 | 16:49 Uhr
Sehr geehrte Frau Professorin,

ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Forschungsarbeit, und warte schon auf die nächste Episode.

Dr. Lea-Katharina Steller
Sprachwissenschaftlerin
Budapest - Regensburg

Kommentar

von Dr. Baris Can | 20.06.2014 | 22:26 Uhr
Dear Mrs. Polosmak;

Thanks a lot for the great discovery which took months of intense work.

I had a hard time to understand as it is in German, where can we see the foundings please?

Bodies from the kurgan were tortured in antique times?

Turkish nation highly appreciates your work.
Best Regards
Dr. Baris CAN

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