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Georgios Chatzoudis | 04.05.2011 | 1435 Aufrufe

"Wir wollten wissen, was Soldaten denken und fühlen"

Interview mit Dr. Christian Gudehus

Der Band "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben" ist ein Bestseller geworden und erscheint nur wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung bereits in der sechsten Auflage. Wie ist die große Aufmerksamkeit, die das Buch hervorruft, zu erklären? Wie sah die Forschungsarbeit im einzelnen aus? Zu welchem Ergebnis kommen die beteiligten Wissenschaftler des interdisziplinären Projektes, das von der Gerda Henkel Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung gefördert worden ist? Wie rezipieren die Medien das Buch?

 

Wir haben einen führenden Mitarbeiter des Projektes dazu befragt:

Dr. Christian Gudehus ist Sozialpsychologe und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI). Seine Forschungsfelder sind die Tradierung von Geschichtsdeutungen und die damit verbundene Deutung von Vergangenheitskonstruktionen mit Schwerpunkt auf Ausstellungen und Film sowie die Untersuchung von Aspekten kollektiver Gewalt.

 

Ein Termin zum Vormerken - L.I.S.A.live:

Am 26. Mai führt die L.I.S.A.Redaktion ein Live-Videogespräch mit den Autoren des Buches "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben", Prof. Dr. Sönke Neitzel und Prof. Dr. Harald Welzer, durch. Sie sind herzliche eingeladen, sich mit Fragen an unserem Expertenchat zu beteiligen. Näheres geben wir noch rechtzeitig bekannt.

Zoom

Dr. Christian Gudehus, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI)

"Die große Aufmerksamkeit hat uns sehr überrascht"

"Historisches Material mit sozialwissenschaftlichen Methoden analysiert"

"Ich hatte es mit Soldaten in britischer Gefangenschaft zu tun"

"Wir wollten wissen, wie Soldaten über die Welt denken"

"Die Quellen sind glaubwürdig"

"Die Medien stürzen sich auf die Gewalt in den Dokumenten"

"Das Quellenmaterial ist nicht ansatzweise erschöpfend erforscht"

"Die Wehrmachtsausstellung hatte sich festgefahren"

Das Interview hat die L.I.S.A.Redaktion telefonisch mit Dr. Christian Gudehus geführt und aufgezeichnet.

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